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WLAN im öffentlichen Raum. Sicherheit durch VPN?

Hausarbeit 2014 13 Seiten

Medien / Kommunikation - Fachkommunikation, Sprache

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

1 Virtual Private Network (VPN)
1.1 Tunneling der Paketdaten
1.2 Verschlüsselungsverfahren der Paketdaten

Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Wireless Local Area Networks (WLAN) sind aus unserem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken. Der drahtlosen Netzwerktechnologie liegt ein Industriestandard zugrunde, dessen Entwicklung gegen Ende der achtziger Jahre abgeschlossen war. 1997 wurde der 802.11-Standard verabschiedet und erste Geräte wurden hergestellt.[1] Damals konnte noch keiner absehen, wie erfolgreich sich die WLAN-Technologie entwickeln würde. Ein Beispiel für den Siegeszug zeigt sich anhand von Verkaufszahlen WLAN-fähiger Smartphones: 2013 wurden in Deutschland laut des Bundesverband Informationswissenschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) 26 Millionen Smartphones verkauft.[2] Hierdurch lässt sich auch die Omnipräsenz des Internets erkennen. Smartphones können sich unterwegs an Flughäfen, Hotels, Cafés oder in einigen Zügen der Deutschen Bahn drahtlos einloggen. Ganze Städte wurden und werden immer mehr mit, zum Teil kostenlosen Hotspots, ausgestattet. So betonte auch Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe 2 „Digitale Infrastrukturen als Enabler für innovative Anwendungen (Arbeitstitel)“[3], dass freie WLAN-Netze im öffentlichen Raum einen entscheidenden Pluspunkt bieten würden: „Die Vorteile eines freien WLAN liegen auf der Hand: Man kann mit seinem Smartphone durch die Stadt gehen und sich von WLAN-Netz zu WLAN-Netz einwählen und so online sein, ohne dass man zusätzlich dafür bezahlen muss.“[4]

Sich unterwegs per Smartphone oder Laptop in ein öffentliches WLAN einzuloggen und zu surfen, scheint daher bequem zu sein. Es gibt aber auch eine Schwachstelle der drahtlosen Netzwerktechnologie: Die Sicherheit.

Anhand eines Internet-Projekts in Berlin wird diese Problematik in der Realität sichtbar: Kabel Deutschland, ein Internet- und Multimedia-Anbieter, bot 2012 einen kostenlosen Internetzugang per WLAN in Teilen Berlins an. Noch bevor das Unternehmen öffentlich vom Start des Services berichtete, wurde das System freigeschaltet. Ca. 1.000 User loggten sich in das kostenlose Netz ein, obwohl diese nicht wussten, um welches Netz es sich handelte. Es wäre gut möglich gewesen, dass hier Hacker ihr Unwesen getrieben und problemlos den Datenverkehr abgefangen und den User aushorchen hätten können.[5]

Dieses Szenario wirft neben vielen weiteren Sicherheitsbedenken im IT-Bereich folgende Frage auf: Welche Möglichkeiten gibt es, die Sicherheit innerhalb eines WLAN im öffentlichen Raum zu erhöhen?

Im Folgenden werde ich Ihnen eine sehr wichtige Sicherheitsmaßnahme vorstellen und auf deren technischen Hintergrund näher eingehen. Die Rede ist hier vom Virtual Private Network (VPN). Ob Sicherheit durch ein VPN möglich ist, erfahren Sie in diesem Kapitel.

[...]


[1] Vgl. Medosch, Armin: Freie Netze – Geschichte, Politik und Kultur offener WLAN-Netze, S. 27

[2] Vgl. BITKOM: Neuer Rekord bei Smartphones.

[3] Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Nationaler IT-Gipfel

[4] Zypries, Brigitte: Koalitionsverhandlungen – Die entscheidende Woche für die Netzpolitik

[5] Vgl. Teltarif: Sicherheit: Das müssen Sie bei WLAN-Hotspots beachten

Details

Seiten
13
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656765622
ISBN (Buch)
9783656765639
Dateigröße
410 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282176
Institution / Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln – Mehrsprachige Kommunikation
Note
1,3
Schlagworte
wlan raum sicherheit

Autor

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