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Übersicht zu den Alten und Neuen Kriegen. Was ist neu an den Neuen Kriegen?

Referat (Ausarbeitung) 2014 22 Seiten

Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien

Leseprobe

- Definition des Wortes Krieg

- Erläuterung der realistischen Perspektive auf internationale Beziehungen

- Darstellung der einzelnen Kriegstypen, Beispiele

- Diskussion

- Fazit

Allgemeine Definition:

- Definitionen von Krieg oft allein auf zwischenstaatliche oder innerstaatliche Konflikte bezogen

- Viele Konflikte und Kriege heute jedoch unabhängig von Staatsgrenzen Definition nach Anzahl der Todesopfer:

- Definition nach Opferzahlen fraglich, da imaginäre/ quasi willkürliche Grenze - Praktikabel, jedoch kein ausreichendes Kriterium, um einen Konflikt von einem Krieg zu unterscheiden

- Einbeziehung vieler weiterer Faktoren wichtig (siehe folgende Folien)

- Keine übergeordnete Instanz, die Konflikte schlichten/ beenden kann im anarchischen internationalen Staatensystem

- Staaten hier als einheitliche und einzige Akteure gesehen

- Hauptinteresse, aufgrund der Unsicherheit im internationalen System,

Akkumulierung von relativer Macht und somit Sicherung ihrer Souveränität

- Handeln egoistisch und zweckrational: Nur die Verbesserung der eigenen Position entscheidend

- Prinzip der Selbsthilfe: Jeder Staat für seine Sicherheit selbst verantwortlich, Recht auf Verteidigung im Angriffsfall

- Sicherheitsdilemma: Führt zu erhöhter Aufrüstung und ggf. Präventivschlägen der Staaten und somit, anstatt zu mehr Sicherheit (was eigentlich im Sinne jeden Staates wäre), letztlich zu mehr Unsicherheit im internationalen System

- Betrachtung des Kriegsgeschehens aus realistischer Perspektive

- Akteure in den Alten Kriegen: Staaten bzw. die von ihnen befehligten Streitkräfte

- Verteidigung von Territorium bzw. Vergrößerung desselbigen und somit Machterhalt als Ziel

- Opfer hauptsächlich beteiligte Kombattanten und teilweise unbeabsichtigt Zivilbevölkerung

- Mehr Möglichkeiten der Regulierungen, z.B. in Bezug auf Behandlung von

Kriegsgefangenen/ Zivilbevölkerung, erlaubte Waffen, Verhalten bei Waffenstillstand

- Gegnerische Staaten/ Streitkräfte in etwa gleich stark ausgerüstet Symmetrische Kriegsführung

- Beginn (Kriegserklärung) und Ende (Friedensschluss) meist formell geregelt (Verträge, Verhandlungen)

- Gebietsveränderungen Deutschlands nach dem 1. und 2. Weltkrieg als Beispiel für die Auswirkungen „Alter Kriege“, wo es hauptsächlich um die Verteidigung/
Vergrößerung des Territoriums der Staaten ging

- Seit Ende des 2. WK Rückgang zwischenstaatlicher Kriege, neue Formen der
Kriegsführung entstanden

Gründe dafür:

- Realismus: Internationales Staatensystem mit einem Pol (damals USA) bzw. zwei Polen (USA und Sowjetunion) stabiler

- Institutionalismus: Internationale Institutionen (U.N., NATO u.a.) als kriegsvermeidende Faktoren

- Transnationalismus: Globalisierung schafft steigende internationale/ transnationale Vernetzung und gegenseitige Abhängigkeit

- Liberalismus: Weniger häufig Kriege zwischen demokratischen Staaten  Weniger zw.staatl. Kriege in der zunehmend demokratisierter Staatenwelt

- Konstruktivismus: Legitimitätsverlust zwischenstaatlicher Kriege

[...]

Details

Seiten
22
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668104440
ISBN (Buch)
9783668104457
Dateigröße
3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282093
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Otto Suhr Institut
Note
Schlagworte
alte kriege neue kriege somalia bürgerkrieg staatenkrieg zwischenstaatlich münkler

Autor

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Titel: Übersicht zu den Alten und Neuen Kriegen. Was ist neu an den Neuen Kriegen?