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Collaterized Debt Obligations während der Finanzkrise 2008 und heute

Studienarbeit 2014 37 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Besonderheiten von Collaterized Debt Obligations (CDO‘s)
2.1 CDO- Struktur
2.2 Bewertungsverfahren von CDO‘s
2.3 Subprime Kredite

3. Vergleich der aktuellen Situation mit der Subprime Krise (2008)
3.1 Politische und volkswirtschaftliche Perspektive
3.1.1 Zinspolitik
3.1.2 „Eigenheim“-Politik
3.2 Immobilienwirtschaftliche Perspektive

4. Ansätze zur Vermeidung einer neuerlichen Finanzkrise
4.1 Einführung einer Fehlerkultur
4.2 Darstellung von Risiken

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Internetverzeichnis

Anlagen
Anlage 1: On Default Correlation: A Copula Function Approach
Anlage 2: Beispielbezogene Darstellung des Einsatzes eines CDOs
Anlage 3: Internationaler Vergleich der Wohneigentumsquoten
Anlage 4: USA: die Hypothekenkrise ebbt weiter ab
Anlage 5: Analyse Investmentbanking
Anlage 6: Fondsbroschüre Dividenden Strategie CF

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aufbau eines CDOs.

Abbildung 2: Vergleich Hypothekenverbriefungsvolumen USA- Europa

Abbildung 3:Subprime-Neugeschäfte USA.

Abbildung 4: Zinsvergleich Eurozone/ USA.

Abbildung 5: Verwendungszweck von Hypothekenfinanzierungen in den USA

Abbildung 6: Entwicklung der Gebühreneinahmen von Investmentbanken in den Jahren 2005 bis 2013 (in Milliarden US-Dollar).

1. Einleitung

Bakterien haben im Allgemeinen einen eher negativen Ruf, obwohl sie für uns lebenswichtige Prozesse ermöglichen und ohne sie ein Leben nahezu unmöglich wäre. Allerdings ist eine ihrer wesentlichen Eigenschaften, dass sie sich in ihrem idealen Lebensraum stark vermehren, was ohne Gegenmaßnahmen mit der Zeit unkontrollierte Ausmaße annimmt und dann auch für den Menschen zum Problem wird. Wenn nun das eben beschriebene Bild auf den Kapitalmarkt übertragen wird, ergeben sich hieraus einige Parallelen. Dieser Prozess eines unkontrollierten Wachstums zeigte sich am Kapitalmarkt unter anderem in der Entwicklung von Kreditderivaten und im speziellen bei Collaterized Debt Obligations[1], im Vorfeld der Finanzmarktkrise 2008, die anfangs durchaus positiv gewirkt und eine neue Form der Partizipation am Immobilienmarkt ermöglicht haben. Allerdings ging mit der Progression des Marktes auch eine Zunahme der eingegangen Risiken für die Aufrechterhaltung dieser Entwicklung einher, die letztendlich in eine Weltwirtschaftskrise führte. Wie dieses Finanzprodukt konzipiert war, wo seine Schwachstellen lagen und inwiefern auch heute ein ähnliches Szenario wie 2008 droht, soll das Thema dieser Arbeit sein. Die Zielsetzung und Intention des Autors ist es, die allgemeinen Rahmenbedingungen für CDO’s während der damaligen Krise mit der aktuellen Situation zu vergleichen und als Ergebnis mögliche Ansätze zur Vorbeugung eines neuerlichen Finanzmarktkollapses als Folge des falschen Einsatzes von CDO‘s aufzuzeigen.

In diesem Zusammenhang wird der Autor im ersten Teil der Arbeit auf das betreffende Finanzprodukt als solches eingehen und seine Grundlage, Struktur und Bewertbarkeit darstellen. Im folgenden Schritt wird der Verfasser aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven betrachten, inwieweit eben diese Problematik bei den heutigen sehr ähnlichen Grundvoraussetzungen, von beispielweise geringen Zinsen und großer Nachfrage nach Wohnimmobilien, wieder zu einer ähnlichen Situation führen könnte, die sich als Reaktion in der Finanzmarktkrise 2008 gezeigt hat. Abschließend wird der Autor als Ergebnis der vorangegangenen Gliederungspunkte mögliche Strategien und Vorgehensweisen entwickeln, die angewendet werden könnten, um die betreffenden Finanzprodukte konstruktiver und risikobewusster einsetzen zu können.

2. Besonderheiten von Collaterized Debt Obligations (CDO‘s)

„[…]Die Störung des Systems zeigte sich am deutlichsten in der Verbriefung von Hypotheken.[...]“. Dies ist eine der zentralen Aussagen einer Rede von Alan Greenspan, dem ehemaligen Leiter der US-Notenbank, zu den Ursachen der Finanzkrise 2008 vor dem Ausschuss des Repräsentantenhauses in den USA.[2] Im Bezug auf diese Aussage stellt sich die Frage was genau mit der Verbriefung beziehungsweise wirtschaftlichen Weiterverwertung von Hypotheken gemeint ist und warum dieser Vorgang im weiteren Verlauf zum Problem wurde. Mit dieser Frage wird sich der Autor in den folgenden Gliederungspunkten auseinandersetzen. Hierbei wird der Autor auf CDO´s in ihrer klassischen Form eingehen, da die Erläuterung spezieller Ausprägungen den Rahmen dieser Arbeit überschreiten würde.

2.1 CDO- Struktur

Im folgenden Abschnitt wird der Autor die klassische Struktur eines CDO‘s erläutern, um in den folgenden Gliederungspunkten die Besonderheiten in der Bewertung und die des Basiswertes präziser darstellen zu können. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, war es auf Grund der starken Nachfrage nach Wohneigentum, des niedrigen Zinsniveaus und der sonstigen vergleichsweise renditeschwachen anderen Anlagenmärkte (z.B. Aktienmarkt) das Ziel von Investoren in möglichst hohem Umfang an der positiven Entwicklung am Wohnimmobilienmarkt zu profitieren.[3] Die klassische Kreditvergabe ist das üblichste Mittel hierfür, allerdings hat sie zum einen den Nachteil der hohen Kapitalbindung und darüber hinaus sind die möglichen Risiken und eine damit verbundene höhere Verzinsung durch Liquiditätsvorschriften, zumindest bei Banken durch die BASEL- Vereinbarungen, begrenzt. Eine Möglichkeit, die diese Nachteile umgeht ist die Verbriefung und Veräußerung der jeweiligen Hypothekenportfolios, da sie einerseits das gebundene Kapital freisetzt, darüber hinaus die Risiken der einzelnen Kredite an den Erwerber weitergibt und die Kapitalmarktfähigkeit von illiquiden Anlageprodukten, wie individuellen Häuserkrediten, ermöglicht.[4] Dieser Prozess erfolgt zunächst mit Hilfe einer Hypothekenanleihe, der als Sicherungsgegenstand eine Hypothek zugrundeliegt und die den jeweils vereinbarten Zins aus den regelmäßigen Kreditrückzahlungen des Kreditnehmers erbringt.[5] Die Höhe dieses Zinses richtet sich im Gegensatz zu anderen Anleihen wie zum Beispiel Staatsanleihen, nur sekundär nach der Laufzeit, da hier die Bonität des jeweiligen Kreditnehmers ausschlaggebend für die Risikoeinschätzung ist.[6] Das heißt eine geringere Kreditwürdigkeit führt, durch das angenommen höhere Ausfallrisiko, zu einer höheren Verzinsung der Kreditanleihe. Im nächsten Schritt werden die einzelnen Anleihen in Form einer sogenannten „Collaterized Debt Obligation“ (kurz: CDO) gebündelt. Ein CDO ist vereinfacht ausgedrückt ein Hypotheken- bzw. Kreditpool, der in einzelne Risikoklassen (auch: Tranchen) aufgeteilt und anteilig veräußerbar ist. Sie zählen als spezielle Untergruppe zu den Asset Backed Securities (ABS), die sowohl als eigenständiges Anlageprodukt existieren, als auch als Überbegriff für Wertanlagen fungieren, die wertbesicherte Ansprüche gegenüber Zweckgesellschaften haben. Um ein CDO zu entwickeln wird zunächst eine Zweckgesellschaft oder auch „Special Purpose Vehicle“ (kurz: SPV) gegründet, die die jeweiligen Kreditanleihen aufkauft und durch die laufenden Rückzahlungseinnahmen kurzfristig finanziert.[7] Im Anschluss wird das Portfolio risikobezogen in einzelne Bestandteile gegliedert und dann am Markt an Investoren veräußert. Die jeweiligen Tranchen haben zwar als Grundlage das gleiche Hypothekenportfolio, sind aber unterschiedlich hoch verzinst, weil die Zahlungsströme zunächst die gering verzinsten Anteile bedienen und so Zahlungsausfälle innerhalb des Pools zuerst die hochverzinslichen und demnach riskanteren Tranchen treffen. Man spricht hierbei, vom sogenannten „Wasserfall- Prinzip“ (siehe Abbildung 1) und unterscheidet dabei in der Praxis zwischen vier Risikoklassen. Die vergleichsweise sicherste Partizipation an einem CDO bilden Senior und Mezzanine-Tranchen, gefolgt von Junior- Anteilen und dann in der riskantesten Form von Equity-Papieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Aufbau eines CDOs, Quelle: Eigene Darstellung.

Wichtig anzumerken ist, dass sich die Risikoklassen nicht anhand der Qualität der zugrundeliegenden Hypotheken ergeben, sondern nur aus der Struktur des Finanzproduktes selbst. Das heißt, dass es beispielsweise möglich ist, vermehrt Hypotheken aus schwächeren Regionalmärkten oder von Kreditnehmern mit geringen Bonitätseinstufungen zu verwenden ohne dabei den grundsätzlichen Aufbau des CDO´s zu verändern.[8] Für das weitere Verständnis und eine beispielbezogene Darstellung des Einsatzes von CDO’s wird auf Anlage 2 verwiesen.

Der beschriebene Verbriefungs- und Klassierungsprozess wird als Sekundärmarkt für Kredite bezeichnet, weil ein bereits geschaffenes Wirtschaftsgut weiterverwertet wird. Als Primärmarkt wird in diesem Fall die Kreditvergabe bezeichnet, weil hier die betreffenden Hypotheken (Wirtschaftsgüter) entstehen.[9]

Nach der theoretischen Erläuterung der Struktur von CDO´s schließt sich im folgenden Gliederungspunkt nun die praxisbezogene Beschreibung des Bewertungsverfahrens an. Dieses Thema hat vor allem Relevanz, weil durch den sehr komplexen Prozess mitunter falsche Bewertungen vergeben wurden und daraus entstandene Bilanzlücken maßgeblichen Einfluss auf die umfangreichen Verluste im Kreditderivate- Markt hatten.

2.2 Bewertungsverfahren von CDO‘s

Um die Bewertung von CDO‘s möglichst klar darzustellen, wird der Autor eine Trennung zwischen interner und externer Bewertung vornehmen. Nach der grundsätzlichen Konzeption eines Finanzproduktes, erfolgt zunächst eine interne Bewertung des Emittenten (z.B. Bank), für die in den meisten Fällen die Risikoabteilung zuständig ist.[10] Grundsätzlich werden Derivate nach der Black-Scholes Formel berechnet und bewertet, allerdings trifft das nur für klassische Finanzinstrumente wie Optionen, Swaps oder Futures zu.[11] Daher war es lange Zeit nicht möglich CDO‘s richtig zu bewerten, weil die Korrelation der einzelnen Hypotheken, die ausschlaggebend für die Risikokalkulation ist, im Gesamtpool zueinander nicht präzise mit der Black-Scholes Formel auszudrücken und damit auch nicht einzupreisen war. Dies änderte sich im Jahre 2000 als David X. Li ein damaliger Investmentbanker, der unter anderem für die Citigroup arbeitete, im Rahmen einer Untersuchung die adäquate Formel dafür entwickelte (siehe Anlage 1). Mit dieser Erkenntnis, die unter anderem im „Journal of fixed income“ veröffentlicht wurde, war es nun möglich, alle Kreditpakete im Bezug auf Ihren kumulierten Wert präzise einzuschätzen und ab diesem Punkt auch Handel mit ihnen zu betreiben.[12] Das Hauptproblem dieser Formel war allerdings, dass Sie kaum oder nur unzureichend konkrete Negativentwicklungen, wie etwa das Sinken von Immobilienpreisen berücksichtigt und damit nur bei konstanter Wirtschaftslage eine plausible Wertermittlung der zugrundeliegenden Papiere ermöglicht.[13]

Nach der internen Bewertung und der Entscheidung für die Emission der betreffenden Finanzprodukte folgt dann die Herausgabe an die öffentlichen Genehmigungsbehörden, die letztendlich entscheiden ob und wenn ja mit welchen Regulierungen die Produkte am jeweiligen Markt gehandelt werden dürfen.[14] Die Kompetenz der Beurteilung dieses Sachverhalts liegt beispielsweise in Deutschland ausschließlich bei der Bafin, wohingegen sie in den USA auf verschiedene Institutionen, wie die übergeordnete „Securities and Exchange Comission“ (SEC) und die speziellere „Financial Industry Regulatory Authority“ verteilt ist.[15] Problematisch ist hier vor allem die Tatsache, dass die jeweilig neuen Finanzprodukte kaum für die zuständigen Behörden nachzuvollziehen sind, weil diese nicht in den Entstehungsprozess eingebunden werden oder entsprechende Erläuterungen verpflichtend vom Emittent abfordern können. Speziell in den USA ergab sich ein weiteres Problem aus den sehr unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen für die Kontrolle der jeweiligen Finanzprodukte. Mit dem Wachstum des Marktes für hypothekenbesicherte Finanzinstrumente stieg auch deren Komplexität, die Arten der speziellen Ausprägungen und vor allem deren Anzahl, was dazu führte, dass die jeweiligen Behörden die Kompetenzbereiche nicht mehr klar abgrenzen konnten und es mitunter zu doppelten oder teilweise gänzlich ausgelassenen Bewertungen einzelner Finanzprodukte kam.[16]

Wenn die zuständigen Behörden die Produkte für den Handel freigeben erfolgt eine Bewertung der Produkte durch eine der drei großen Ratingagenturen: Standard and Poors, Moodys oder Fitch.[17] Hieraus ergibt sich die nächste Problemstellung in der Bewertung der Hypothekenpakete. Zunächst einmal ist problematisch, dass jedes der drei Unternehmen privat ist und von den jeweiligen Auftraggebern der Ratings auch bezahlt wird, was ein objektives Ratingverfahren nahezu ausschließt.[18] Darüber hinaus haben die drei Agenturen unter dem Vorsatz von mehr Transparenz bei den Ratings ihre Bewertungsmethoden veröffentlicht, was zwar zunächst durchaus positiv ist, aber auch eine Konzeption von Finanzinstrumenten ermöglicht, die genau auf diese Methoden ausgerichtet ist. So ist es möglich CDO´s zu entwerfen die genau in dieses Raster passen und Ihre Risikofaktoren durch das Ratingsystem nicht oder nur in geringerem Umfang erfasst wurden. Sie erzielen so bessere Bewertungen. Infolge dieser Entwicklung erhielten fast 90% aller CDO`s ein AAA- Rating, das die höchst mögliche Einstufung darstellt und damit vom Sicherheitsgrad einer deutschen Staatsanleihe gleichzusetzen war.[19] Dieser Sachverhalt stellte insofern ein Problem dar, als dass nunmehr auch die CDO´s eine Höchstbewertung erhielten, deren Basiswert einzig aus stark ausfallbedrohten Hypotheken bestand. Es war also für Stakeholder kaum mehr möglich eine realistische Risikoeinschätzung durch die Ratings zu erhalten ohne das gesamte Hypothekenportfolio auf eigene Kosten prüfen zu lassen. Warum diese Prüfung elementar beim Investment in CDO´s ist soll der nächste Gliederungspunkt zeigen. Dieser wird sich mit der Art von Hypotheken befassen, die als Underlying während der Weltwirtschaftskrise 2008 häufig verwendet wurden und ursächlich für deren Bezeichnung als „Subprime- Krise“ sind.

2.3 Subprime Kredite

Wie bereits erwähnt wurde die Finanzkrise 2008 in den Medien häufig auch als „Subprime“- Krise bezeichnet. In diesem Kontext wurden insbesondere derivate Finanzinstrumente als Hauptursache für die Insolvenz von Lehman Brothers und der darauf folgenden Weltwirtschaftskrise genannt. Hierzu zählen CDO´s, die auch als Kreditderivate bezeichnet werden.[20] Ein Derivat ist im klassischen Sinne ein Wertpapier, das seinen eigenen Wert aus einer anderen Referenzgröße (z.B. Rohstoffe, Aktien) ableitet (lat.: derivare).[21]

Wie bereits unter 2.1 erläutert leiten CDO´s ihren Wert unmittelbar aus der Qualität eines zugrundeliegenden Hypothekenportfolios und den daraus potenziell zu erzielenden Erträgen ab. Hierbei spricht man im Allgemeinen vom Basiswert oder vom Underlying.[22] Aus diesem Zusammenhang wird deutlich, dass die jeweilige Wertgrundlage auschlaggebend für die Qualität eines solchen Derivats ist. In dieser Hinsicht macht es Sinn, den Basiswert von CDO´s genauer zu betrachten bzw. die Form der jeweiligen Hypotheken.

Der Autor wird sich im folgenden Textteil auf die Situation in den Vereinigten Staaten von Amerika beziehen, weil nahezu alle zugrundeliegenden Hypotheken der weltweit existierenden CDO´s aus den USA stammten (siehe Abbildung 2)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Vergleich Hypothekenverbriefungsvolumen USA- Europa, Eigene Darstellung in Anlehnung an Thomas J. Jordan (2008), S.20f.

Mit dem Wachstum auf dem Markt für CDO´s entstand zeitgleich auch ein deutlich höherer Bedarf an neuen Hypotheken, um weiterhin CDO´s konstruieren und emittieren zu können. Vor diesem Hintergrund entstand eine Situation, in der die Anforderungen an potenzielle Kreditnehmer kontinuierlich gesenkt wurden, um auf einen breiteren Kundenpool zugreifen zu können. In den USA werden diese Anforderungen mit Hilfe des FICO- Scores zusammengefasst. Dieser Parameter ergibt sich aus 5 verschiedenen Komponenten. Zu diesen zählt das aktuell beanspruchte Kreditvolumen, die Zahlungshistorie, die Bonität, die Anzahl neuer Kredite sowie die Art und Ausprägung der bereits gewährten Darlehen.[23] Der Mittelwert des FICO- Scores der amerikanischen Bevölkerung lag im Zeitraum von 2006 bis 2007 bei ca. 726 Punkten auf einer Skala von 300 bis 850.[24] Mithilfe dieses Instruments ist eine gute Abgrenzung zwischen sogenannten „Subprime- Krediten“ und normalen Krediten möglich. Kreditnehmer, die einen Punktwert von 500 unterschreiten, galten als überdurchschnittlich risikobehaftet und die dazu abgeschlossen Hypotheken wurden dem Subprime- Segment zugeordnet.[25] Der Subprimemarkt entwickelte sich insbesondere in den Vorkrisenjahren zwischen 2002 und 2007 zu einem großen Bestandteil der gesamten Neukreditvergabe in den USA (siehe Abbildung 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3:Subprime-Neugeschäfte USA, Eigene Darstellung in Anlehnung an Deutsche Bank Research (Hrsg.) (2008), S.10.

Daraus ergibt sich die Frage wie ein solches Szenario unter bestehenden Liquiditätsvorschriften und beschränkten Risikoquoten für die Banken möglich war. Mit Hilfe von CDO´s waren Kreditgeber nunmehr befähigt, Ausfallrisiken weiter zu veräußern und die hohe Kapitalbindung durch die Kredite zum umgehen. Es war für die Banken also nicht mehr relevant welche Risiken sie eingingen oder welche Qualität die Schuldner hatten, sondern lediglich das Volumen der vergebenen Kredite.[26] Darüber hinaus existierte zu dieser Zeit auch die Annahme, dass die Immobilienpreise zukünftig keinen Negativschwankungen unterworfen sein würden und es so dauerhaft möglich war die betreffenden Objekte refinanzieren oder zumindest verlustfrei zwangsvollstrecken zu können. Diese Auffassung zeigt sich unter anderem an einer weiteren Passage der Rede Alan Greenspans vor dem Repräsentantenhaus: „[…] Aber da in den USA die Immobilienpreise weiter stiegen, gab es nach wie vor nur eine täuschend niedrige Rate von Zahlungsverzügen und Zwangsversteigerungen. Die Verluste waren minimal. Die erfahrensten Anleger glaubten irrtümlich, in diesen Papieren ein wahres Schnäppchen gefunden zu haben.“[27]

Nach der theoretischen Betrachtung von CDO’s soll im Folgenden der Fokus auf den relevanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Kreditderivate liegen.

3. Vergleich der aktuellen Situation mit der Subprime Krise (2008)

„CDO: Die gefährlichste Wette der Wall Street kehrt zurück“ so titelte unter anderem die Welt im vergangenen Jahr und bezog sich dabei auf Meldungen, wonach JP Morgan und Morgan Stanley die Wiederauflage von CDO‘s prüfen würden.[28] Kurz darauf meldete der Spiegel, dass dieses Vorhaben mangels Investitionsnachfrage nicht umgesetzt wird.[29] Allerdings werden derartige Entscheidungen und Vorhaben kaum nach außen hin kommuniziert und auch dem Autor war es in diversen Gesprächen mit Bankmitarbeitern dieses speziellen Sektors nicht möglich aktuelle Informationen zu dieser Entwicklung zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird sich der folgende Teil der Arbeit mit den allgemeinen Rahmenbedingungen befassen, um festzustellen inwiefern heute eine gute Grundlage für die Revitalisierung dieser Finanzinstrumente besteht. Die Zielsetzung ist es jeweils einzelne wichtige Bereiche der relevanten Perspektiven zu betrachten, da eine Darstellung aller potenziellen Einflussfaktoren eine gesonderte Arbeit erfordern würde.

3.1 Politische und volkswirtschaftliche Perspektive

Als politische und volkswirtschaftliche Einflussfaktoren für CDO´s sind insbesondere der Leitzins und die damit verbundene Geldpolitik, sowie die „Eigenheim- Politik“ der betreffenden Länder zu betrachten. Der Leitzins stellt die Grundlage für die allgemeine Kreditvergabe dar und hat somit unmittelbaren Einfluss auf die als Basiswert fungierenden Hypotheken der CDO´s. Die Bedeutung von Wohneigentum für die Bevölkerung ist in den jeweiligen Ländern häufig historisch tief verankert. Sie hat demnach bei politischen Entscheidungen oder der Gesetzgebung im Bezug auf die Kreditvergabe einen großen Stellenwert und ist aus diesem Grund auch für die CDO´s relevant. Der Autor wird sich in den folgenden Ausführungen daher auf den us- amerikanischen und europäischen Wirtschaftsraum beziehen.[30]

3.1.1 Zinspolitik

Grundlegend kann gesagt werden, dass im Vorfeld der Finanzkrise 2008 eine Niedrigzinspolitik der Zentralbanken forciert wurde, um dem Risiko einer Rezession als Folge der Internetblase von 2003 und insbesondere in den USA auch den Ereignissen vom 11. September 2001 entgegenzuwirken.[31] Der Verlauf der Zinsentwicklung war sowohl im Euro- Raum als auch in den USA ähnlich, wobei die Federal Reserve Bank (FED)[32] deutlich stärkere Veränderungen des Leitzinses veranlasste, als die Europäische Zentralbank (EZB)[33]. Zudem lässt sich sagen, dass der europäische Parameter zeitversetzt dem us- amerikanischen folgte (siehe Abbildung 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Zinsvergleich Eurozone/ USA, Quelle: Leitzinsen.org, 1.Abschnitt im Hauptframe.

Der Hauptgrund für die unterschiedlich starken Ausschläge der Leitindizes liegt in der jeweiligen Ausrichtung der beiden Zentralbanken. Die primären Aufgabenbereiche der FED liegen in der Begünstigung von Wirtschaftswachstum und Bekämpfung von Inflation, wohingegen die EZB sich einzig auf die Geldwertstabilität fokussiert.[34]

Im Zuge dieser Niedrigzinspolitik erholte sich die Wirtschaft durch nunmehr günstigere Kredite für Unternehmen und Privathaushalte relativ schnell. Allerdings entstand parallel durch erhebliche Preissteigerungen im Energie und Rohstoffsektor die Gefahr einer Inflation. Als Reaktion auf diese Situation, begann zunächst die FED und später auch die EZB in kleinen aber kontinuierlichen Schritten das Zinsniveau wieder anzuheben. Am Ende dieses Prozesses, der in beiden Fällen knapp zwei Jahre dauerte, hatte sich der amerikanische Leitzins verfünffacht und das europäische Pendant hatte seinen Wert knapp verdoppelt. Diese Entwicklung hatte insbesondere für zinsvariable Hypotheken, die sich in der Regel am Leitzins orientieren, fatale Folgen, weil somit die Zinsbelastung der Kreditnehmer in ähnlichem Umfang wie die Leitindizes stieg. Auf dieses Szenario wird im Gliederungspunkt 3.2.1 genauer eingegangen. Unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Lehman Pleite und dem Ausmaß der nun anstehenden wirtschaftlichen Problemen, senkten beide Zentralbanken ihre Zinsvorgaben sehr stark, um einer Rezession entgegen zu wirken und insbesondere dem stark betroffenen Bankensektor günstiges Kapital bereitzustellen. Die Zentralbanken versuchten demnach mit einer ähnlichen Strategie einem wirtschaftlichen Abschwung vorzubeugen, wie sie es bereits nach der DotCom- Blase taten. Nun stellt sich die Frage inwiefern die heutige Situation der damaligen gleicht oder wo dementsprechend Unterschiede bestehen. Zunächst lässt sich sagen, dass am Anfang beider betrachteten Zinsentwicklungen eine wirtschaftliche Krisensituation stand. Allerdings ist die Kreditkrise 2008 im Bezug auf ihr Ausmaß als deutlich schwerwiegender anzusehen, weil sie ausgehend vom Finanzsektor nahezu alle Wirtschaftszweige betraf und sich nicht nur auf eine spezielle Branche auswirkte. Darüber hinaus entwickelte sich die wirtschaftliche Situation in den einzelnen Staaten der EU und den USA sehr unterschiedlich. So hat sich beispielsweise Deutschland deutlich schneller von der Krise erholt, als das vom Wirtschaftsaufkommen und der Unternehmensstruktur vergleichbare Frankreich.

Das erhöhte Inflationsrisiko verbindet dennoch beide Perioden. In der aktuellen Situation ist dies vor allem der „Nullzins“-Politik der beiden Zentralbanken geschuldet, die überdurchschnittlich viel Geld emittieren um Unternehmen und im Fall der EZB darüber hinaus noch wirtschaftlich instabile Staaten zu rehabilitieren. Infolge dieser Vorgehensweise hat sich seit 2008 das weltweite Geldvolumen verdreifacht.[35] Trotz dieser Entwicklung liegt die Inflationsrate in der EU nur bei 1,3 %. Eine Erklärungsmöglichkeit liegt in der abgekoppelten Betrachtung von Waren- und Vermögenspreisen, das heißt, dass zwar die Preise für Konsumgüter stabil sind aber die Vermögenspreise (z.B. Immobilien) durchaus stärkere Preissteigerungen aufweisen. Darüber hinaus spielt auch die im Vergleich zu 2003 schwächere Situation auf dem Energie- und Rohstoffmarkt eine Rolle. So sind die Rohölpreise, die ein zentraler Indikator für diesen Wirtschaftszweig sind, stark unter Druck geraten, weil insbesondere die USA durch die Technologie der Schieferölförderung nunmehr Ihren eigenen Erdölbedarf größtenteils selbst abdecken können und als einer der weltweit größten Abnehmer deutlich geringere Mengen abnehmen.[36]

Es lässt sich also sagen, dass die Grundausrichtung der Zinspolitik ähnlich ist und die niedrigen Zinsen das Wirtschaftswachstum begünstigen und somit beschleunigen sollen. Die Rahmenbedingungen haben sich im Vergleich zur Internetblase geändert und so ist es fraglich, ob auch in diesem Fall eine ähnliche Strategie der Zentralbanken erfolgreich ist. Im folgenden Abschnitt werden ebenfalls die Rahmenbedingungen zur Kreditvergabe im Fokus stehen, allerdings nunmehr im Hinblick auf die politische Relevanz und Einflussnahme in diesem Bereich.

3.1.2 „Eigenheim“-Politik

Wie bereits im vorangegangenen Gliederungspunkt erwähnt, soll in diesem Abschnitt der Fokus auf der politischen Relevanz von Wohneigentum liegen. In Abschnitt 2.2 wurde bereits erläutert, dass insbesondere der Us-amerikanische Hypothekenmarkt die ausgegebenen CDO´s unterlegt hat. Aus diesem Grund ist also insbesondere die Eigenheim- Politik der USA für diesen Textteil relevant.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Wohneigentum in den USA ein zentrales Bedürfnis der Bevölkerung darstellt und somit die politische Einflussnahme in diesem Bereich sehr groß ist. Die Relevanz der „eigenen vier Wänden“ lässt sich gut an Hand eines internationalen Vergleichs der Wohneigentumsquoten aufzeigen (siehe Anlage 3)

Es wird deutlich, dass nahezu zwei Drittel der amerikanischen Bevölkerung Wohneigentum besitzen und so politische Entscheidungen und Programme auf diesem Gebiet die große Mehrheit der Bevölkerung in den USA betreffen. Spanien und Großbritannien weisen zwar noch deutlich höhere Quoten auf, sind aber im Bezug auf das Volumen der Verwertung am Sekundärmarkt für CDO‘s nicht relevant (siehe Abb. 2). Insbesondere im Zeitraum zwischen 1990 und 2008, hatte der Vorsatz Wohneigentum für jede Einkommensklasse zugänglich zu machen große politische Programme der Regierungen um Bill Clinton und später um George W. Bush zur Folge.[37] Im Zentrum dieser politischen Programme standen vor allem die beiden staatsnahen Institutionen Fannie Mae und Freddie Mac. Mit dem obig bereits erwähnten Kerngedanken, Wohnimmobilien für jeden Bürger bezahlbar zu machen wurde 1938 die Hypothekenbank Federal National Mortgage Association (FNMA)[38] als Staatsunternehmen gegründet und seit 1968 als privatisiertes aber nach wie vor staatsnahes Kreditinstitut unter dem Namen Fannie Mae fortgeführt. Um durch die Privatisierung ein Monopol auf diesem Markt zu vermeiden, wurde ein vom Zweck her gleiches Konkurrenzunternehmen mit dem Namen Freddie Mac gegründet.[39] Die Idee hinter diesen Institutionen ist es, zwei staatsnahe Hypothekenbanken zu schaffen, die privaten Geschäftsbanken Häuserkredite abkauft, sodass diese in größerem Umfang neuen Kredite vergeben können. Diese Aufkäufe sollen, gestützt durch günstige Refinanzierungskonditionen zu Anleihen verbrieft und dann am Kapitalmarkt als Wertpapiere weiterveräußert werden.[40] Allerdings veröffentlichte die Zeitung The Boston Globe am 22. November 1991 einen Bericht, wonach am 21. November ein Beschluss zur Senkung der Kreditanforderungen für Zwei- und Mehrfamilienhäuser gefasst wurde, um einen größeren Kundenkreis anzusprechen und hieraus höhere Einnahmen zu generieren.[41] Beide Banken begannen ab diesem Zeitpunkt kontinuierlich ihre Anforderungen an Kreditnehmer zu senken und waren somit später auch in der Lage Subprime- Kreditpakete aufzukaufen. Am Ende dieser Entwicklung stand 2008 die Erklärung der US- Regierung beide Banken auf Grund einer drohenden Zahlungsunfähigkeit in Folge von Kreditausfällen mit 187 Milliarden US- Dollar in Form von Krediten und Aktienkäufen stützen zu müssen. Diese Entwicklung hat ihre Ursache hauptsächlich in verschiedenen politischen Programmen, die in die Legislaturperioden von Bill Clinton und George W. Bush fallen. Im Jahr 1992 verabschiedete die US- Regierung den „Federal Housing Enterprises Financial Safety and Soundness Act“. Dieses Gesetz setzte die Anforderungen für Kreditvergaben herab und ermöglichte Fannie Mae sowie Freddie Mac ab diesem Zeitpunkt auch Hypotheken an Geringverdiener auszugeben. Zu diesem Zweck sollten beide Unternehmen vermehrt Hypotheken von dieser Zielgruppe ankaufen und hatten diesbezüglich auch gesetzlich vorgegebene Kaufquoten.[42] Drei Jahre später folgte der „Community Reinvestment Act 1995“, der das sogenannte „Redlining“ unterbinden sollte. Hiermit ist ein Verfahren von Banken gemeint, dass ein bestimmtes Gebiet (z.B. Stadtbezirk oder Region in einem Bundesstaat) auf Grund vorherrschender Einkommensschwäche von der Hypothekenvergabe ausnimmt und dort nur Spareinlagen ermöglicht. So sollte gezielt der möglichen Kreditverweigerung auf Grund von einer bestimmten ethnischen Abstammung entgegengewirkt werden. Der Begriff „Redlining“ entstand, weil diese Bereiche in der Praxis der Banken und Hypothekenmakler auf Stadtkarten rot gekennzeichnet wurde. Das Gesetz sah nun vor, dass mindestens das Volumen der Spareinlagen aus diesen Regionen dort auch als Kredite vergeben werden musste.[43]

Die folgende Regierung mit George W. Bush als Präsidenten führte diesen politischen Weg weiter. Hier sind insbesondere der „American Dream Downpayment Act“ (2003) und „Zero Downpayment Act“ (2004) relevant. Beide Gesetze zielten auf die Reduzierung der Eigenkapitalvorschriften bei Kreditvergaben ab. Dieses Programm entstand vor dem Hintergrund einer Umfrage, wonach die meisten potenziellen Immobilienkäufer auf Grund der hohen Belastung durch die Anzahlung von einem Erwerb absehen würden. Als Reaktion entstand mit der Regelung von 2003 die Möglichkeit, eine Subvention in Höhe von maximal sechs Prozent des Kaufpreises zu erhalten, um die eben genannte Belastung der Eigenkapitalinvestition zu mindern. Im nächsten Schritt folgte mit der 2004 verabschiedeten Vereinbarung die Verpflichtung für die staatlichen Organisationen HUD (U.S. Department of Housing and Urban Development) und FHA (Federal Housing Administration) jährlich ein bestimmtes Kreditvolumen versichern, die gänzlich ohne Anzahlung vergeben wurden.[44] Bei den beiden genannten Organisationen handelt es sich um Behörden, die für Personen mit niedrigem Einkommen bei Erfüllung bestimmter Kriterien Darlehen fördern oder versichern, um diese möglichst zinsgünstig zu halten.[45]

Übertragen auf die heutige Situation lassen sich kaum Unterschiede zur Situation 2008 erkennen, weil die beschriebenen Gesetze und Institutionen nach wie vor bestehen. Der aktuelle Präsident Barrack Obama strebt eine Reform des Kreditsystems an, wozu auch die Abwicklung von Fannie Mae und Freddie Mac gehören soll. Allerdings ist zum einen die Verschärfung der Vergabevorschriften für Hypotheken unpopulär und zum anderen existiert bisher kein ernsthaftes Alternativkonzept für die beiden Hypothekenbanken. Es ist also als wahrscheinlich anzusehen, dass sich die Situation bis zur nächsten Regierungsperiode nicht grundlegend verändern wird. Vielmehr sollte das Augenmerk auf die aktuelle Entwicklung der beiden Pfandbriefbanken gelenkt werden. Zu Beginn des aktuellen Jahres haben beide Institute den Rettungskredit aus dem Jahr 2008 vollständig abgelöst und schütten nunmehr wieder deutliche Gewinne an die US- Regierung aus, was eine Abschaffung oder Reform dieser Strukturen noch öffentlichkeitsunwirksamer macht.[46] So stellt sich die Frage, woher die enormen Überschüsse kommen und mehr noch womit sie erzielt werden.

[...]


[1] Im folgenden abgekürzt als CDO´s

[2] Vgl. Wall Street Journal (Hrsg.) (2008), 1. Abschnitt im Hauptframe

[3] Vgl. Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Hrsg.) (2009), S.86f.

[4] Vgl. u.a. Michael Bloss (2009), S.82

[5] Vgl. Pech, Matthias (2009), S.16f

[6] Vgl. ebenda (2009), S.17f

[7] Vgl. Heidorn, Thomas (2003), S.4

[8] ebenda (2003), S.5

[9] Vgl. Rottke, Nico; Medla, Henrik (2009),S. 26f.

[10] Vgl. ebenda (2009), S.70f.

[11] Vgl. Bank Media Verlag (Hrsg.) (2008), S.88

[12] siehe Anlage 1

[13] Vgl. Salmon, Felix (2009), 1. Abschnitt im Hauptframe

[14] Vgl. Eder, Stephanie (2009), S.48ff.

[15] Vgl. ebenda (2009), S. 50

[16] Vgl. Eder, Stephanie (2009),S. 52f.

[17] Vgl. ebenda (2009),S.55

[18] Vgl. Michel, Nicholas (2010),S.70f.

[19] Vgl. Pech, Matthias (2008),S.96

[20] Vgl. Kessler, Oliver (2011), S.53

[21] Vgl. Bank Verlag Medien (2008), S.9

[22] ebenda (2008). S.10

[23] Vgl. Consumer Financial Protection Bureau (2012), S.8

[24] Vgl. Fair Isaac Corporation (2010), S.2

[25] Vgl. Rottke, Nico; Medla, Henrick (2009), S.19

[26] Vgl. ebenda (2009), S.26 ff.

[27] Wall Street Journal (2008)(Hrsg.): 2. Abschnitt im Hauptframe

[28] Vgl. Welt.de (2013) (Hrsg.): 1.Abschnitt im Hauptframe

[29] Vgl. Spiegel.de (2013) (Hrsg.): 1. Abschnitt im Hauptframe

[30] Vgl. Bloss, Michael (2009): S.39 ff.

[31] Vgl. ebenda (2008): S.156

[32] Im folgenden abgekürzt als FED

[33] Im folgenden abgekürzt als EZB

[34] Vgl. ebenda (2008): S.145 ff.

[35] Vgl. Handelsblatt.com (2013), 1. Abschnitt im Hauptframe

[36] Vgl. Atlantische Alternative e.V. (2014), S.4

[37] Vgl. Badek, Bianca; Nguyen, Tristan (2011), S. 16

[38] Im folgenden abgekürzt als FNMA

[39] Vgl. u.a. Bloss, Michael (2009), S.46f.

[40] Vgl. ebenda (2009), S.47f.

[41] Vgl. Marantz. Steve (1991), 1. Abschnitt im Hauptframe

[42] Vgl. Badek, Bianca; Nguyen, Tristan (2011), S. 17 ff.

[43] Vgl. ebenda (2011), S.20 ff.

[44] Vgl. Badek, Bianca; Nguyen, Tristan (2011), S. 21f.

[45] Vgl. hud.gov (2014), 1. Abschnitt im Hauptframe

[46] Vgl. Handelsblatt.com (2014), 1. Abschnitt im Hauptframe

Details

Seiten
37
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656823384
ISBN (Buch)
9783668476141
Dateigröße
859 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282008
Institution / Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,3
Schlagworte
collaterized debt obligations finanzkrise

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Titel: Collaterized Debt Obligations während der Finanzkrise 2008 und heute