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Die Kapitolinische "Amor und Psyche"-Statuengruppe und deren Rezeption bis in das 19. Jahrhundert

Bachelorarbeit 2009 53 Seiten

Archäologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Das apuleische Märchen Amor und Psyche
2.1 Fazit

3. Die Kapitolinische Amor und Psyche-Statuengruppe

4. Amor und Psyche in der griechischen Kunst

5. Vorläufer der Kapitolinischen Amor und Psyche-Statuengruppe

6. Der Typus Kapitol und der Typus Landsdowne

7. Reproduktionen der Statuengruppe in der Spätantike

8. Die Antikenrezeption der Kapitolinischen Gruppe in der europäischen Renaissance und Barock

9. Die Antikenrezeption der Kapitolinischen Gruppe im 18. und 19. Jahrhundert
9.1. Malerei:
9.2. Plastikreproduktionen en miniature:
9.3. Plastik:
Exkurs: Kaunos und Biblis
9.4. Gemmen:
9.5. Grafik und Raumausstattung:

10. Fazit und Ergebnisse der Untersuchung:

Literaturverzeichnis

Abbildungen

Abbildungsverzeichnis

1. Vorbemerkung

Die vorliegende Arbeit wurde im Juli 2009 als Bachelorarbeit im Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin vorgelegt und erfolgreich verteidigt. Neuere Forschungsergebnisse sowie Abbildungen wurden von der Autorin 2013/ 2014 ergänzt.

In dieser Bachelorarbeit wird die Amor und Psyche-Statuengruppe auf ihre rezeptionsgeschichtliche Entwicklung untersucht. Dabei wird zunächst das hellenistische Original beziehungsweise die römische Kopie betrachtet. Der Zeitraum der Rezeption umfasst die Nachbildungen in der Antike bis in die Neuzeit. Dabei wird die Entwicklung in der europäischen Kunstgeschichte bis zum 19. Jahrhundert eingegrenzt.

Einen zeitlichen Rahmen zu ziehen, ist immer ein schwieriges Unterfangen. Denn das Motiv der umarmenden Gruppe ist in allen Zeiten existent und auch nach dem 19. Jahrhundert finden sich viele Reproduktionen der Gruppe. Der Schwerpunkt der Darstellungen konzentriert sich hauptsächlich auf das 17. und 18. Jahrhundert.

Das Märchen von Amor und Psyche ist in der Antike verwurzelt und wurde in der Neuzeit immer wieder neu interpretiert. Der Mythos beschäftigte nicht nur die Archäologie und die Kunstgeschichte, sondern auch andere wissenschaftliche Bereiche, wie die Psychologie, Literaturwissenschaften und die Philosophie.[1] Die vorliegende Studie richtet ihr Augenmerk gezielt auf die kunsthistorische Forschung und deren Deutungsansätze. Ausgewählte Stücke sollen die formale und inhaltliche Anlehnung am antiken Vorbild zeigen. Zusätzlich werden die bewussten Neufassungen des Originals angesprochen. Ein komplettes Werk über die Entwicklung der Amor und Psyche-Geschichte und ihrer Darstellungen steht noch aus.

Die berühmte Kapitolinische Gruppe ist in der Klein- und Großplastik vertreten.[2] Das apuleische Märchen kann nicht als ursprüngliche Quelle der Statuengruppe gesehen werden, sondern es gab bereits Vorläufer in der antiken Kunst. Der Psyche-Mythos muss in der Antike fest verankert gewesen sein, denn die Darstellungen zeigen einzelne Szenen der literarischen Vorlage.[3] In den nachfolgenden Kapiteln wird die bekannte Geschichte von Lucius Apuleius (um 124-180) nacherzählt und untersucht, inwiefern die Kapitolinische Gruppe Bezug auf die Erzählung nimmt. Auf die Vorläufer der hellenistischen Umarmungsgruppe in der römischen und griechischen Kunst wird ebenfalls eingegangen. In der Antike findet eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte statt. Griechische Werke werden in der römischen Kaiserzeit zitiert. Antike Nachbildungen der römischen Amor und Psyche-Kopie werden vorgestellt. Im Anschluss erfolgt die rezeptionsgeschichtliche Entwicklung bis in das 19. Jahrhundert. Beispiele u.a. aus der Plastik und Malerei werden zur Untersuchung herangezogen.

2. Das apuleische Märchen Amor und Psyche

Im 17. und 18. Jahrhundert fand eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Klassischen Antike statt. Erste bildliche Darstellungen der antiken Texte entstanden Anfang des 17. Jahrhunderts. In diesem Zusammenhang wurden Neuformulierungen der altertümlichen Kunstwerke geschaffen. Auch die Studienaufenthalte in Italien im 18. Jahrhundert ermöglichten einen größeren Erkenntnisgewinn vergangener Schätze.[4] Die Beschäftigung mit der Antike trug dazu bei, dass das Märchen Amor und Psyche, welches Lucius Apuleius von Madaura Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. in seinem Roman „Metamorphosen“ oder „Der Goldene Esel“ verfasste, einer größeren Leserschaft zugänglich wurde. Das Märchen gehört zu der ältesten schriftlichen Wiedergabe des Mythos. Im 2. nachchristlichen Jahrhundert war bereits das Thema „Amor und Psyche“ in der Kleinkunst und der Alltagskultur vertreten. Wahrscheinlich greift das Märchen auf eine orientalische Volkssage zurück.[5]

Der in einen Esel verwandelte Esel Lucius erlebt auf seiner Reise verschiedenste Abenteuer, die durchzogen sind mit Liebe, Zauberei und Verbrechen.[6] Eine alte Frau erzählt Lucius und einem weinenden Mädchen, namens Charite, das Märchen von Amor und Psyche.[7] In den folgenden Abschnitten wird das Märchen von Apuleius wiedergegeben.

Im vierten Buch der Metamorphosen wird die Geschichte von einem unbekannten König erzählt, der drei Töchter besaß. Die jüngste Tochter Psyche war auf Erden die schönste Frau und blieb wegen ihrer Schönheit unvermählt. Viele Bürger pilgerten zum schönen Mädchen und verehrten sie, wie die Göttin Venus. Die Tempel der Venus wurden vernachlässigt. Stätten ihrer Verehrung verkümmerten und Opferfeiern wurden verschoben. Venus, die Urmutter der Natur, teilte aber nicht gern ihr göttliches Ansehen mit einem sterblichen Mädchen. Sie rächt sich, indem sie ihren Sohn Amor zur Psyche schickt. Der Gott Amor ist die römische Personifikation der Liebe. Er ist der gliederlösende Bezwinger von Göttern und Menschen. Amor soll Psyche mit einem niedrigen Geschöpf vermählen. Noch ahnt der Liebesgott nicht, dass er sich selbst in Psyche verlieben wird.

Der Vater der Psyche beschließt, das Orakel von Milet zu befragen und erhält den Befehl Psyche im Leichenschmuck auf einen hohen Berg zu setzen. Psyche folgt der Todeshochzeit und wartet auf ihren Gatten. Der Windgott Zephyr rettet Psyche und setzt sie vor dem Schloss eines Gottes ab.

Mit der Entführung der Psyche beginnt das fünfte Buch des Apuleius: Psyche begibt sich in den Himmelspalast und wird von ihren Dienerinnen - körperlose Stimmen - empfangen. Zum Abend kommt ihr Gatte, worauf Psyche um ihre Jungfräulichkeit bangt. Vor Tageseinbruch ist Psyches Ehemann verschwunden.

Psyche sehnt sich, zu ihrem Schaden, nach ihren Schwestern. Amor warnt Psyche in den nächtlichen Gesprächen vor ihren Schwestern und erlaubt ihr dennoch die Schwestern zu empfangen. Psyche darf die Gestalt ihres Gatten nicht erforschen und sich nicht durch die verruchte Neugier übermannen. Sie liebt ihren Gatten, obwohl sie seine Gestalt nicht kennt. Die Schwestern der Psyche besuchen sie in ihrem Schloss und betrachten mit Neid und Argwohn das Glück und den Reichtum. Beide Schwestern hecken einen bösen Plan aus, um Psyches Besitz abspenstig zu machen. Amor warnt Psyche erneut und teilt ihr mit, dass sie schwanger ist. Sobald Psyche das Geheimnis verrät, wird das Kind ein sterbliches Wesen. Die Schwestern besuchen Psyche erneut und sie berichtet ihnen, dass sie ein Kind erwartet. In Psyches Naivität verrät sie auch ihren Schwestern, dass sie die Gestalt ihres Gatten nicht kennt. Daraufhin erzählen die Schwestern der Psyche, dass ihr Gatte ein Drache wäre und Psyche nach der Geburt ihres Kindes fressen wird. Sie geben Psyche ein Messer, um den Drachen zu töten. Psyche ist von Angst gepackt und befolgt den Rat der Schwestern. Als Amor heimkehrt, fällt er in einen tiefen Schlaf. Psyche ergreift ihre Chance und beleuchtet das Antlitz ihres Gatten mit einer Öllampe. Sie erblickt kein Ungeheuer, sondern den schönen Körper des geflügelten Liebesgottes. Psyche, von Liebe zu ihrem göttlichen Gatten überwältigt, merkt nicht, wie ein Tropfen des heißen Öls auf Amors Schultern fällt. Amor erwacht und sieht sich erkannt, daraufhin bestraft er Psyche, indem er flüchtet. In voller Verzweiflung begibt Psyche Selbstmord, wird aber vom Fluss verschont und an das Ufer geschwemmt. Psyche begibt sich auf den Weg und besucht eine ihrer Schwestern. Sie erfindet eine Lüge und behauptet, dass Amor die Schwester heiraten möchte. Daraufhin begibt sich die Schwester zum Felsen und stürzt sich hinab, um in Amors Reich aufgenommen zu werden. Aber sie sprang in den Tod und ihre Eingeweide wurden von Vögeln und wilden Tieren gefressen. Auch die andere Schwester erfährt dasselbe Schicksal.

Der verletzte Amor befindet sich im Schlafgemach seiner Mutter. Eine schneeweiße Möwe verrät Amor, indem sie der Venus berichtet, dass ihr Sohn ein Verhältnis mit Psyche hat. Wutentbrannt enterbt Venus ihren Sohn. Seine Waffen werden ihm ebenfalls entzogen. Venus ist voller Zorn und geht unbeirrt ihren Weg, um Psyche zu bestrafen.

Im Sechsten Buch fleht Psyche um die Hilfe der Göttinnen Ceres und Juno. Doch beide Göttinnen wollen es sich nicht mit der Venus verscherzen und verweigern ihre Hilfe. Psyche beschließt, sich freiwillig der Venus auszuliefern. Die Liebesgöttin betrachtet Psyche als Sklavin und erkennt die Bindung zwischen ihrem Sohn und Psyche nicht an.

Vier gefährliche Prüfungen werden Psyche auferlegt, deren Ausführung sie nur mit Hilfe von göttlicher Macht und wohltätigen Wesen vollbringen kann. Amor kann seiner Frau nicht beistehen, denn er ist im Gemach eingesperrt und steht unter scharfer Beobachtung seiner Mutter.

Zuletzt befiehlt Venus der Psyche in die Unterwelt hinab zusteigen und die Büchse der Proserpina zu fordern. Psyche beschließt, sich von einem Turm zu stürzen, da sie keinen anderen Ausweg sieht, um ins Reich der Toten zu gelangen. Allein durch eine Stimme konnte ihr Tod verhindert werden. Der Turm rät ihr, die Büchse der Proserpina geschlossen zu halten. Mit übernatürlicher Hilfe bewältigt sie diese letzte gefahrvolle Aufgabe. Doch als sie aus der Unterwelt entsteigt, übermannt sie die Neugier und Psyche öffnet die Büchse der Proserpina. Ein betäubender Nebel entsteigt daraus und Psyche fällt in einen todesähnlichen Schlaf. Der genesene Amor verlässt das Gemach und weckt Psyche mit einem seiner Liebespfeile. Amor überreicht das Geschenk von Proserpina an seine Mutter und bittet Jupiter um die Erlaubnis Psyche zu heiraten. Jupiter gibt dem Wunsch Amors nach und veranstaltet eine herrliche Hochzeitsfeier. Psyche wird durch einen Becher Ambrosia unsterblich und nach kurzer Zeit wird ihre Tochter Voluptas (Lust und Wonne) geboren.

2.1 Fazit

Die Geschichte dreht sich im Wesentlichen um den verbotenen Anblick Amors. Die Neugier der Psyche führt dazu, dass sie qualvolle Aufgaben auf sich nehmen muss, um ihren Geliebten wieder zu sehen. Die Kapitolinische Gruppe zeigt das glückliche Ende der Geschichte. Amor und Psyche sind nicht länger an einem Verbot gefesselt.

Apuleius verfasste das Märchen von Amor und Psyche in seinem lateinischen Roman „Metamorphosen“ vermutlich um 170 n. Chr.[8] Allerdings war die Geschichte bereits vor Apuleius bekannt und hatte sich längst in der Kleinkunst etabliert. Das Märchen griff auf ein orientalisches Volksmärchen zurück. In Apuleius „Metamorphosen“ werden die Abenteuer des Römers Lucius erzählt, der durch ein Missgeschick in einen Esel verwandelt wird. Ähnlich wie Psyche wurde Lucius durch seine Neugier bestraft.

Apuleius war neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller, Philosoph, Jurist, Provinzialpriester der Staatsgötter und wurde durch den geheimen Isis-Kult beeinflusst.[9] Somit ist es verständlich, dass die Geschichte von Amor und Psyche Parallelen zum Isis-Osiris-Mythos trägt, in dem Isis ebenfalls nach ihrem geliebten Ehemann sucht. Des Weiteren enthält das apuleische Märchen Motive, wie unlösbare Aufgaben, hilfreiche Tiere und Treueprüfungen, die uns aus den Grimmschen Erzählungen (unter anderem: Schneewittchen und Dornröschen) bekannt sind.[10] Auch Analogien zu griechischen Mythologien sind in Apuleius´ Märchen nachzuweisen, wie u.a. der Gang Psyches in die Unterwelt (z. Bsp. Herakles) oder die Opferung eines Menschenlebens für eine Göttin (Andromeda).[11]

3. Die Kapitolinische Amor und Psyche-Statuengruppe

Die Zweifigurengruppe (Abb. 1) symbolisiert die endgültige Vereinigung von Amor und Psyche, nachdem alle Qualen überstanden sind und ihre Ehe legitimiert ist.[12] In der apuleischen Erzählung und in den Nachdichtungen kommt das sinnliche Umarmungsmotiv der beiden Liebenden nicht vor. Die Geschichte endet mit der göttlichen Hochzeitsfeier. Amor und Psyche stehen zeichenhaft für die endgültige Vereinigung von göttlicher Liebe mit der menschlichen Seele.[13] Darüber hinaus ist die Statuengruppe als Fortdauer der Seele nach dem Tod zu interpretieren.[14] Die Amor und Psyche-Darstellungen auf Sarkophagen deuten auf eine Apotheose des Verstorbenen hin.[15] Die Kapitolinische Gruppe kennzeichnet sich besonders durch die Feinheit des Motivs aus.

Die Amor und Psyche-Statuengruppe wurde 1749 im kaiserzeitlichen Villenviertel des Aventin in Rom, in der Nähe von S. Balbina geborgen und befindet sich heute im Kapitolinischen Museum in Rom.[16] Die Marmorskulptur ist ohne Plinthe 1,25 m hoch und in Lebensgröße gefertigt.[17] Amor und Psyche sind kindlich dargestellt. Die Figurengruppe ist aufgrund ihrer Größe und ihres Fundortes nicht als Kultstatue gedeutet, sondern wurde vermutlich im privaten Wohnbereich aufgestellt.[18]

Amors Nase und Stirnhaar sind ergänzt. Die rechte Hand von Amor, die Füße, der Hinterkopf mit der Hand und der linke Handrücken wurden ebenfalls ergänzt. Bei der Psyche wurden die Nase, einige Gewandfalten, Stirnpartie und ein Teil der Plinthe vervollständigt. Die Ergänzungen sind in Marmor vorgenommen worden.[19]

Das Paar hält sich liebevoll umschlungen. Beide Figuren sind gleichaltrig dargestellt. Die halbbekleidete Psyche wird von dem knabenhaften Amor umschlossen. Sie schmiegt sich hingebungsvoll an seinen Körper. Amor dreht seinen Körper leicht zur Psyche und ist in idealer Nacktheit dargestellt.[20]

Beide sind bis zu den Hüften entblößt. Psyche ist mit einem Himation bekleidet. Das Gewand bauscht sich unter ihrem Bauchnabel auf und wasserfallartige Falten fallen zwischen ihren Beinen herab.[21] Das herabgleitende Himation orientiert sich an der ikonografischen Darstellungsweise der Aphrodite.[22] Der Hüftmantel der Psyche ist ein weibliches Kleidungsstück und dient der geschlechtlichen Auseinanderhaltung der beiden Figuren.[23]

Ansonsten herrscht ein androgynes Körperbild der Protagonisten vor (Abb. 2). Amor ist in weiter Schrittstellung wiedergegeben. Sein linkes Spielbein ist weit vorgesetzt und das rechte Standbein zurückgestellt. Der Kopf ist ins Profil gedreht. Mit der linken Hand führt Amor ihren Kopf zu sich heran und berührt mit seiner rechten Hand den Mund der Psyche. Die Öffnung der Lippen ist die Vorbereitung des Kusses. Die vor der Mundpartie vorgehaltene Hand verdeckt die zentrale Kussgeste.[24] Psyche stellt ihr rechtes Bein ebenfalls nach hinten. Das linke Bein ist ihr Standbein. Der Kopf ist nach rechts gedreht. Amor ist mit einem fülligen Körperbau dargestellt. Die Gruppe ist symmetrisch aufgebaut worden. Kompositorisch erinnert die Gruppe an ein schmales Sechseck.[25] Die vertikale Symmetrieachse verläuft von den Füßen bis hin zu den Köpfen des Liebespaares. Die Hüftpartie bildet eine schräge Achse.[26]

Die Oberkörper sind nach innen gewendet und die Schultern sind schräg. In der Fußstellung ist das Liebespaar miteinander verbunden. Im Hüftbereich entfernen sich beide voneinander und vereinen sich im Kuss. Das Wechselspiel im Aufbau ist ein Zusammenstehen und wieder Entfernen. Die Gruppe nimmt Bezug auf das Märchen von Apuleius. Dort finden Amor und Psyche zueinander, werden aber durch Ungehorsamkeit und Neugier der Psyche getrennt.

Die räumliche Tiefe wird durch den tiefen Stand von Amor und die Drehung der Psyche ins Profil hervorgerufen. Amor führt seinen linken Arm über die rechte Schulter der Psyche und umgreift mit seiner Hand ihren Hinterkopf. Der rechte Arm Amors ist gebeugt und seine Fingerspitzen berühren die Wange der Psyche. Mit der rechten Hand greift Psyche unter der Achsel des Amors hindurch zu seinem Kopf hinauf und umfasst ihn im Nacken.

Der Rücken ist großflächig und plastisch gleichmäßig ausgearbeitet[27] (Abb. 3)[28]. Psyche hat ein ähnlich kindliches Gesicht wie Amor. Amor und Psyche sind flügellos dargestellt, wurden aber durch andere vergleichbare Repliken als Liebespaar identifiziert.[29] Anhand der Komposition ist eine enge Verwandtschaft zur Graziengruppe erkennbar[30] (Abb. 4)[31].

Die leicht gewellten Haare Amors enden in einem Lockenkranz (Abb. 6)[32]. Die vordere Haarpartie wurde zu einem Büschel hochgezwirbelt.[33] Die Lockenbündel sind klar voneinander abgegrenzt. Psyches Frisur ist ähnlich gestaltet. Bei Psyche sind zwei Haarsträhnen des Scheitels am Oberkopf nach vorn gezogen miteinander verknotet. Die Strähnen sind flacher angelegt und enden ebenfalls in einem Kranz aus Lockenbündeln. Anhand der Frisuren lassen sich Rückschlüsse auf die Datierung ziehen. Porträts von Hadrian oder Antinoos weisen ähnliche Frisurgestaltungen auf.[34] Der Kopf Amors ähnelt dem des Ganswürgers[35] (Abb. 5)[36]. Die statuarische Gruppe des Ganswürgers ist eine römische Kopie aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Die Kapitolinische Gruppe wird somit in die späthadrianische Zeit datiert.[37]

Die Herkunft der Kapitolinischen Gruppe stellt sich als schwieriges Unterfangen heraus. Die späthellenistischen Originale entstanden vermutlich im griechischen Kunstzentrum Alexandriens. K. Kell vergleicht in seinem Forschungsbericht Amors Haarfrisur mit dem Knaben von Delos, der Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. datiert wird. Der Amorkopf stellt somit auf eine Verbindung nach Alexandrien dar.[38] Auch W. Klein ist der Ansicht, dass das Motiv des küssenden Liebespaares in der alexandrinischen Kleinkunst entstand.[39] M. Yiangou Aspris kann die Vermutungen aufgrund des vorhandenen Materials nicht unterstützen.[40] Damit bleibt die Herkunft der Umarmungsgruppe zunächst ungeklärt.

Das Motiv des sich umarmenden Liebespaares ist seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. in der Kleinkunst bekannt. Die Statuengruppe wird vom Stil mit den Werken Praxiteles verglichen. Zeitlich wird die Gruppe in den Späthellenismus eingeordnet, aufgrund der Komposition und der verspielten, sinnlichen Ausstrahlung. Zwanzig Repliken sind von der Gruppe überliefert. Das hellenistische Original ist leider verloren. Der ursprüngliche Standort der römischen Kopie bleibt ein Geheimnis. Vermutlich wurde das Götterbild in Gärten oder in Privathäusern aufgestellt.[41]

4. Amor und Psyche in der griechischen Kunst

Der Gott Eros (Έρως), der griechische Gott der Liebe, erhält seine Gestalt durch die griechische Dichtung.[42] Das römische Pendant zum Liebesgott ist Amor, oft auch Cupido genannt. Eros tritt goldhaarig und goldgeflügelt in Erscheinung. In der hellenistischen Dichtung und Kunst wird Eros als kindlich-spielender Knabe dargestellt. Seine Erfindung wird in lokalen Fruchtbarkeitskulten vermutet. Eros-Heiligtümer sind selten. Pausanias überliefert im 2. Jahrhundert einen Eros-Kult im boitischen Thespiä. Der Gott wurde in Gestalt eines Steinmals verehrt. Ende der archaischen Zeit tritt der geflügelte Gott auf bildlichen Darstellungen auf. Zunächst erhält Eros keine Attribute, jedoch seit Ende der Klassik präsentiert sich Eros mit Pfeil und Bogen. Schriftliche Überlieferungen aus der Spätklassik belegen, dass Praxiteles und Lysipp großplastische Werke des Liebesgottes anfertigten.[43] Im Hellenismus hingegen sind keine großplastischen Bilder belegt, da Eros immer häufiger Motiv in der Alltagskultur wurde. In der griechischen Kleinkunst wird besonders die Popularität des Gottes deutlich. Auf Hydren, Vasen, Lampen, Tellern und in der Glyptik finden sich zahlreiche Eros-Motive. Der Jüngling wird fortan als neckischer Bube dargestellt. In der römischen Glyptik ist Amor nur noch als Kind wiedergegeben. Erst im

Hellenismus tritt Amor im Zusammenhang mit Psyche in der bildenden Kunst auf.[44]

Psyche (Ψυχή), Personifikation der Seele, ist die Vermittlerin zwischen den Göttern und Menschen.[45] Seit der Spätantike wird Psyche allegorisch für die menschliche Seele dargestellt.[46] In der Antike war die Seele Symbol für den unsterblichen Teil des Menschen.[47] In der hellenistischen und römischen Zeit wird Psyche mit Schmetterlingsflügeln dargestellt.[48] Die gemeinsame Darstellung von Amor und Psyche lässt sich durch zahlreiche Darstellungen in der griechischen Kleinkunst (Hydren, Vasen und Glyptik) in der hellenistischen Zeit nachweisen. Eine Umrisszeichnung einer antiken Gemme von Asmus Carstens, 1790 (Abb. 7)[49] zeigt eine Darstellung, die sich nicht auf die Erzählung von Apuleius bezieht. Die leidenschaftliche Umarmung der beiden Liebenden kommt im apuleischen Märchen nicht vor. Amor und Psyche werden im Märchen als heranwachsende Menschen beschrieben, die die Übergangsphase zur geschlechtlichen Identität im Verlaufe der Erzählung erfahren.[50] Die Umrisszeichnung deutet diese Entwicklung an.

5. Vorläufer der Kapitolinischen Amor und Psyche-Statuengruppe

Bereits vor der Kapitolinischen Statuengruppe sind Amor und Psyche auf Sarkophagen dargestellt.[51] Der Umarmungsgestus bei mythologischen Liebespaaren wird bereits in das 5. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen.[52] Allerdings treten Amor und Psyche als Paar erst im 3. Jahrhundert v. Chr. auf einer Gemme (Abb. 8) auf.[53] Auf dem Bergkristall-Skarabäiod nähert sich Amor der Psyche.[54] In der römisch-antiken Malerei ist eine pompejianische Wandmalerei aus der Domus Terenti Neonis im 4. Dekorationsstil erwähnenswert (Abb. 9)[55]. Darauf sind Amor und Psyche küssend zu sehen.[56]

In der griechischen Rundplastik sind nur wenige Darstellungen von Amor und Psyche belegt. Erhalten haben sich Terrakottastatuetten aus dem Hellenismus (Abb. 10)[57]. Die Mehrzahl der lebensgroßen Plastiken stammt aus der römischen Kaiserzeit. Einige Jahre vor der Entdeckung der Kapitolinischen Gruppe wurde eine ähnliche Gruppe aus der Villa Hadriana geborgen (Abb. 11)[58]. Diese Statuengruppe wurde im Herrenhaus Emkendorf aufgestellt. Leider ist die Gruppe nach einem Brand zerstört worden.[59] Ein weiteres Replikat befand sich in einem Wohnhaus in Ostia, worauf später noch zurückgegriffen wird (Abb. 12)[60].

6. Der Typus Kapitol und der Typus Landsdowne

Neben der Kapitolinischen Statuengruppe (Abb. 13)[61] gibt es eine weitere Gestaltungsform der Umarmungsgeste der Liebenden: der Typus Landsdowne (Abb. 14)[62]. Der Typus Kapitol wurde in hoher Zahl produziert.[63] Im Gegensatz dazu steht der Typus Landsdowne in geringer Zahl. Besondere Merkmale des Typus Landsdowne sind der lange, zugeknöpfte Chiton der Psyche und der Schmetterling in ihrer linken Hand. Der kompositorische Aufbau ist zur Kapitolinischen Variante ein grundverschiedener. Das Liebespaar wird nicht in einer Umarmungshaltung dargestellt, sondern steht distanziert voneinander.[64] Die Typen Kapitol und Landsdowne stellen Amor in der Wachstumsphase dar, die er in archaischer und klassischer Kunst hatte. Das Gewand der Psyche ist beim Typus Kapitol, wie das Tuch von der Aphrodite von Melos gestaltet.

7. Reproduktionen der Statuengruppe in der Spätantike

Die Kapitolinische Kussgruppe ist mit zwanzig Repliken vom 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. in ganz Europa verteilt.[65] Offensichtlich war die Statuengruppe in der römischen Kaiserzeit beliebt und wurde daher häufig kopiert. Unterschiede lassen sich in der Art der Umarmung erkennen. Bei einigen Repliken legt Amor seine Hand auf Psyches Schulter, anstatt die Hand zu ihrem Kinn zu führen.[66] Die Statuengruppe Eros und Psyche (Abb. 15) im Berliner Alten Museum zeigt diesen Gestus. Die fast lebensgroße Skulpturengruppe wurde 150 n. Chr. aus Marmor gefertigt und 1758 von dem preußischen König Friedrich II. erworben. 1828/ 1830 gelangte das Werk in die Sammlung der Königlichen Museen in Berlin. Eros und Psyche stehen auf einer profilierten Plinthe in umarmender Pose. Die beiden Liebenden blicken sich an. Eros berührt mit seiner rechten Hand die linke Schulter der Psyche. Seine linke Hand fasst Psyches Kopf und zieht sein zu sich heran. Der Moment kurz vor dem Kuss wird dargestellt. Eros ist unbekleidet. Psyche hingegen trägt von der Hüfte abwärts ein Himation. An einem Baumstamm, der gleichzeitig eine stützende Funktion hat, hängen der Köcher mit den Liebespfeilen des Eros. Im Gegensatz zur Kapitolinischen Statuengruppe tragen Psyche und Eros bei dieser römischen Kopie ihre Flügel.[67]

Auf kaiserzeitlichen Sarkophagen wurde das Liebespaar häufig abgebildet. Amor und Psyche treten hier oftmals als seitliche Begrenzungen auf. Die Umarmungsgruppe ist ein Verweis auf die Unsterblichkeit der Seele.[68] Die Produktion von Sarkophagen setzte in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. in Rom ein. Weitere Werkstätten in Athen und Kleinasien folgten. Sarkophage waren Auftragsprodukte und zeugten aufgrund ihrer Stereotypisierung von wenig künstlerischem Wert. Der Bedarf an Sarkophagen führte zur Massenproduktion. Ende des 4. Jahrhunderts lösten die christlichen Sarkophage die römischen ab.[69] Auffallend für die Amor und Psyche-Darstellung auf Sarkophagen ist die Doppelung der Umarmungsgruppe als Eckfiguren.[70] Auf dem frühchristlichen Riefel-Sarkophag mit Clipeus im Mittelfeld ist das geflügelte Kinderpaar als Eckfigur in einer lockeren Umarmung wiedergegeben (Abb. 16)[71]. Auf dem nachfolgenden Sarkophag (Abb. 17)[72] wurde die Kapitolinische Gruppe in das Relief integriert. Im Zentrum ist das Paar mit anderer Arm- und Beinstellung dargestellt. Amor und Psyche sind von Eroten umgeben, die ihnen einen Siegeskranz und einen Schmetterling reichen. Der Figurenfries zeigt die puttenhaften Kinder während eines Trinkgelages, daher stützen sich die Eroten gegenseitig. Amor und Psyche treten hier nicht als Eckfiguren auf, sondern sind zentral auf dem Sarkophagrelief dargestellt. Als Eckfiguren dienen frontal stehende Putti. Bei beiden Sarkophagdarstellungen wird ersichtlich, dass das geflügelte Kinderpaar neben den flankierenden Amoretten als Ornament dient.

Die Kussgruppe ist ebenfalls auf Gemmen, als Reliefs auf Lampen und Gefäßen zu finden. Letztere werden bis in das 1. Jahrhundert v. Chr. datiert.[73] Eine weitere antike Amor und Psyche-Darstellung befindet sich auf einem Stein, der in einem goldenen Ring gefasst ist. Die kleine Gemme zeigt Amor und Psyche in umarmender Pose (Abb. 18)[74]. Ursprünglich gehörte der Ring zum Inventar der Berliner Antikensammlung und ist heute verschollen. Im Frühjahr 1945 wurden wichtige Steine oder Schmuckstücke, darunter der oben genannte Fingerring, aus dem Flakbunker am Zoologischen Garten in das Bergwerk Grasleben verbracht. 1947 wurde der Ring mit weiteren Gemmen und Kameen in das Zonal Fine Arts Repository im Schloss Celle verlagert, wo er im selben Jahr entwendet wurde.[75]

Die Florentinische Gruppe (Abb. 19)[76] aus den Uffizien stellt eine weitere Nachbildung der Kapitolinischen Gruppe dar. Diese geflügelte Gruppe entstand Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. Im Vergleich zur Kapitolinischen Gruppe stehen Amor und Psyche weiter auseinander und sind kindlicher aufgefasst.[77]

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Repliken der Kapitolinischen Gruppe im Hellenismus entstanden sind und bis in das 4. Jahrhundert n. Chr. reichen. In der griechischen Antike ist die Umarmungsgruppe in der Kleinplastik zu finden. In der römischen Zeit wurden Amor und Psyche in den Wohnbereich integriert und fanden Verwendung in der Wandmalerei und der Sarkophagherstellung.[78] Die Repliken des Typus Kapitol haben unterschiedliche Größen, sind aber vom Standmotiv gleich. Bei allen weiteren Gruppen setzt Amor sein linkes Spielbein vor dem rechten Standbein. Das Standmotiv der Psyche ist ebenfalls bei anderen Reproduktionen wieder zu entdecken. Das Umarmungsmotiv variiert von Gruppe zu Gruppe. Festzustellen ist bei allen Reproduktionen der Antike, dass der linke Arm der Psyche unter dem rechten Arm des Amors zu seinem Rücken geführt wird. Die Haltung des rechten Armes der Psyche wechselt je nach dem, ob bei Amor Flügel angebracht sind oder nicht.[79] Unterschiede zeigen sich auch in der Handhaltung von Amor. Bei allen Kopien hält Amor den Kopf der Psyche mit seiner linken Hand. Die rechte Hand hingegen kann das Gesicht beziehungsweise den Mund der Psyche berühren. Es sind zusätzlich Gruppen bekannt, die ein Berühren der Schulter oder der Wange zeigen.[80] Bei dem Gewand der Psyche und bei der Haargestaltung beider Protagonisten sind einige Differenzen auszumachen. Die bereits oben erwähnte Gruppe aus Ostia (Abb. 20)[81] weist einen deutlichen Qualitätsrückgang auf. Das Gewand der Psyche ist grober drapiert. Die Florentiner Gruppe ist aufgrund der vielen Gemeinsamkeiten zur Kapitolinischen Gruppe eine weitere Variante.[82] Anders ist hier hingegen Amors Frisur. Amor trägt sein Haar zu einem Scheitelzopf geflochten (Abb. 21)[83]. Interessant ist auch die Frage: War die griechische Originalgruppe von Amor und Psyche beflügelt? Bei sechs Rundplastiken des Kapitolinischen Typus fehlen Amor und Psyche die entscheidenden Attribute. Auffallend ist, dass bei Gruppen mit Flügel Amor und Psyche weiter auseinander stehen und nicht wie die Gruppe aus Ostia oder Emkendorf eng umschlungen sind. Die Ausbreitung der Flügel veranlasst ein Auseinanderrücken der beiden Figuren.[84]

Bis auf eine Ausnahme entsprechen die Gruppen auf den römischen Sarkophagen nicht genau der Kapitolinischen Gruppe.[85] Der Sarkophag aus severischer Zeit (Abb. 22)[86] zeigt eine detailgetreue Reliefkopie der Umarmungsgruppe des Typus Kapitol.[87]

[...]


[1] Steinmetz 1989, 5.

[2] Steinmetz 1989, 16.

[3] Steinmetz 1989, 17.

[4] Steinmetz 1989, 1.

[5] Holm 2006, 85. Vgl. Weiland-Pollerberg 2004, 11.

[6] Steinmetz 1989, 18.

[7] Weiland-Pollerberg 2004, 12.

[8] Weiland-Pollerberg 2004, 11.

[9] Holm 2006, 88.

[10] Weiland-Pollerberg 2004, 11.

[11] Holm 2006, 86.

[12] Steinmetz 1989, 136.

[13] Steinmetz 1989, 139.

[14] Steinmetz 1989, 140.

[15] Leidl 2008, 100.

[16] Andreae 2001, Abb. 175. Anm.: Papst Benedict XIV. überreichte 1749 die Statuengruppe dem Kapitolinischen Museum. Dähner 2001, 149 K 6. Haskell – Penny 2006, 190 Abb. 98. Aspris 1996, Abb. 1. D’Agliano 2008, 69 Abb. 10. Hartmann 1979, Taf. 62 Abb. 1.

[17] Dähner 2001, 148.

[18] Holm 2006, 76.

[19] Aspris 1996, 7.

[20] Klein 1921, 35.

[21] Aspris 1996, 27.

[22] Aspris 1996, 133.

[23] Holm 2006, 78.

[24] Klein 1921, 36.

[25] Kell 1988, 109.

[26] Andreae 2001, Abb. 175. Dähner 2001, 149 K 6. Haskell – Penny 2006, 190 Abb. 98. Aspris 1996, Abb. 1. D’Agliano 2008, 69 Abb. 10. Hartmann 1979, Taf. 62 Abb. 1.

[27] Aspris 1996, 28.

[28] Aspris 1996, Abb. 2 und 4.

[29] Alves 1995, 423.

[30] Kell 1988, 110.

[31] Stemmer 1995, 419 D 13.

[32] Aspris 1996, Abb. 9.

[33] Aspris 1996, 17.

[34] Aspris 1996, 17.

[35] Klein 1921, 35.

[36] Foto L. Gebhardt (August 2013), München Glyptothek.

[37] Aspris 1996, 7.

[38] Kell 1988, 112.

[39] Klein 1921, 35.

[40] Aspris 1996, 147.

[41] Alves 1995, 423.

[42] Holm 2006, 66.

[43] Holm 2006, 65.

[44] Holm 2006, 67.

[45] Holm 2006, 91.

[46] Holm 2006, 67.

[47] Steinmetz 1989, 12.

[48] Leidl 2008, 100.

[49] Holm 2006, 8 Abb. 2.

[50] Holm 2006, 9.

[51] Haskell – Penny 1981, 189.

[52] Holm 2006, 79.

[53] Holm 2006, 69 Abb. 18.

[54] Holm 2006, 68.

[55] Holm 2006, 74 Abb. 35.

[56] Holm 2006, 73.

[57] Foto L. Gebhardt (April 2014), Altes Museum Berlin.

[58] Aspris 1996, Abb. 15.

[59] Aspris 1996, 8.

[60] Aspris 1996, Abb. 33.

[61] D’Agliano 2008, 69 Abb. 10.

[62] Aspris 1996, Abb. 41.

[63] Aspris 1996, 5.

[64] Aspris 1996, 74.

[65] Aspris 1996, 1.

[66] Kell 1988, 109.

[67] Massmann 2009, 218.

[68] Holm 2006, 80.

[69] Holm 2006, 79.

[70] Holm 2006, 80.

[71] Holm 2006, 80 Abb. 45.

[72] Holm 2006, 79 Abb. 43.

[73] Kell 1988, 111.

[74] Miller 2005, 316 Abb. FG 2403.

[75] Miller 2005, 313. Anm.: Insgesamt sind bis heute 135 antike Gemmen und Kameen verschollen.

[76] Lemaistre 2003, 36 Abb. 30.

[77] Holm 2006, 78.

[78] Winkler-Horaček – Reitz 2008, 130.

[79] Aspris 1996, 29.

[80] Aspris 1996, 30.

[81] Aspris 1996, Abb. 24.

[82] Aspris 1996, 31.

[83] Aspris 1996, Abb. 34.

[84] Aspris 1996, 34.

[85] Aspris 1996, 143.

[86] Aspris 1996, Abb. 40.

[87] Aspris 1996, 33.

Details

Seiten
53
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656767053
ISBN (Buch)
9783656767060
Dateigröße
7.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282004
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2,0
Schlagworte
kapitolinische amor psyche rezeption jahrhundert

Autor

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Titel: Die Kapitolinische "Amor und Psyche"-Statuengruppe und deren Rezeption bis in das 19. Jahrhundert