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Lesen in Bewegung. Zur Rezeption von Onlinezeitungen

Am Beispiel "FAZ.NET-Mobil"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2014 49 Seiten

Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Rezeption von Online-Zeitungen
2.1 Integrierendes Lesen
2.2 Interaktivität
2.3 Rezeptionsmodi: Activity Mode, Goal Mode und Orientierung auf Leseflächen

3. Medienspezifische Erläuterungen
3.1 Technische Besonderheiten von Smartphone und Tablet PC hinsichtlich mobiler Online-Seiten
3.2 FAZ.NET-Mobil: Die mobile Online-Seite der Zeitung für Deutschland

4. Untersuchung zur Rezeption von FAZ.NET-Mobil
4.1 Integrierendes Lesen
4.2 Interaktivität
4.3 Rezeptionsmodi
4.3.1 Activity Mode
4.3.2 Goal Mode

5. Zusammenfassung und Ausblick

6. Perspektiven für den Deutschunterricht

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang: Screenshots von FAZ.NET und FAZ.NET-Mobil vom 28.12.2013

1. Einleitung

Seit 2011 bietet die Online Zeitung FAZ.NET eine mobile Version für Smartphone an.[1] Die mobile Version erlaubt, „fast das ganze Onlineangebot von FAZ.NET abrufen“ zu können, wobei das Layout der Online-Zeitung „auf die entsprechende Displaygröße“ des Smartphones angepasst wird.[2] Mit dieser Erweiterung ihres Sortiments richtet sich die Online-Zeitung an eine Lesergruppe, die unabhängig vom Ort auf komfortable Art und Weise aktuelle Nachrichten rezipieren will. Mit dem Wechsel des Mediums vom großzügigen Laptop-Bildschirm zum eher minimalistischen Sichtfenster des Smartphones geht aber auch eine Veränderung des Textdesigns einher: Während die Einstiegsseite[3] der Online-Zeitung FAZ.NET für stationäre Endgeräte seit 2011 durch die Platzierung ihrer Texte Ähnlichkeit zu ihrem gedruckten Vorläufer, der Frankfurter Allgemeinen (FAZ), schaffen möchte, setzt sich das Layout von FAZ.NET-Mobil durch einen hohen Grad an Uniformität und eine lineare Platzierung der einzelnen Module[4] deutlich davon ab.

Die Textdesignforschung geht davon aus, dass die Platzierung von Schrifttexten und Bildern, die Anordnung von Linien, die Wahl der Typographie und anderer graphischer Mittel bei gedruckten Zeitungstexten intendiert sind, um eine bestimmte Textwirkung beim Rezipienten[5] zu erzeugen bzw. ihn zu bestimmten Arten des Lesens einzuladen.[6] Die Studie Eyes on the News von Garcia und Stark[7] wies 1991 zum ersten Mal empirisch nach, „dass die Aufmachungsform der Zeitung deren Lektüre erheblich steuern kann und letztendlich über die Selektion der Zeitungsinhalte auf Seiten der Leser entscheidet“.[8] Das Textdesign beeinflusst, neben der Selektion, die Rezeption aber noch auf andere Weise. Gefüge aus Text und Bild erfordern vom Rezipienten die nicht gering zu bemessende Kompetenz, diese auch kombiniert bzw. „integrierend“ lesen zu können.[9] Weiterhin beeinflussen auch interaktive Elemente digitaler Hypertexte das Lesen von Online-Zeitungen[10] wie z.B. audiovisuelle Dateien oder „respondierende Aneignungshandlungen“[11] wie der haptische Kontakt mit dem Bildschirm eines Smartphones.

Die Rezeption von Online-Zeitungen ist in fachwissenschaftlichen Beiträgen hinreichend betrachtet worden. Die Art und Weise des Lesens des mobilen Pendants dagegen ist bislang kaum Gegenstand von Untersuchungen gewesen. Diese Forschungslücke wird hier aufgenommen. Dabei werden exemplarisch eine Einstiegsseite (M4)[12] und die Seite eines einzelnen Artikels (M5) von FAZ.NET-Mobil untersucht, um herauszufinden, welche Art und Weise des Lesens sie verlangen. Als Analysekategorien dienen dabei drei Phänomene, welche die Rezeption von Online-Zeitungen bestimmen: integrierendes Lesen, Interaktivität und die Rezeptionsmodi Activity und Goal Mode. Der erste Teil dieser Arbeit enthält eine Erklärung dieser Phänomene, eine kurze Erläuterung zu technischen Charakteristika mobiler Endgeräte sowie eine nähere Darstellung der mobilen Seite von FAZ.NET. Im zweiten Teil wird anhand der Kategorien integrierendes lesen, Interaktivität und Rezeptionsmodi untersucht, welche Art des Lesens FAZ.NET-Mobil erfordert. Da sich diese Untersuchung nicht auf eigens empirisch erhobene Daten berufen kann, bezieht sie die Analyse des Textdesigns von FAZ.NET-Mobil sowie Befunde aus der Textdesignforschung und zu den Lesegewohnheiten von Online-Zeitungen mit ein. Wo Analogien hergestellt und Ergebnisse übertragen werden können, werden auch Befunde zum Textdesign und zu Lesegewohnheiten bei gedruckten Zeitungen mit einbezogen. Am Schluss zeigt die Arbeit die Relevanz der Untersuchung für den Deutschunterricht auf und macht Vorschläge für die unterrichtliche Umsetzung.

2. Zur Rezeption von Online-Zeitungen

2.1 Integrierendes Lesen

Hans-Werner Huneke hebt bei der Rezeption von gedruckten Zeitungen eine Verstehensaufgabe für den Leser hervor, die allerdings auch von anderen Textarten gefordert wird,[13] und deshalb auf Online-Zeitungen übertragen werden kann. Aufgrund „der ausgeprägt modularen Struktur vieler Zeitungstexte“ müsse der Rezipient „integrierend“ lesen.[14] Schrifttext, Paratext, Bilder, die Anordnung der Elemente sowie der Kontext der Textelemente müssen aufeinander bezogen werden, damit ein Zusammenhang zwischen den Elementen hergestellt und die daraus entstehende Bedeutung erfasst werden kann.[15] Als „zentrales Merkmal solcher Leseprozesse“ definiert Huneke „die Notwendigkeit der Mehrebenenverarbeitung von Zeichenmaterial unterschiedlichen Typs“ sowie „das Zusammenführen von depiktionaler“ Repräsentation (Schrifttexte) „und deskriptionaler Repräsentation [Bilder und Diagramme] im Verstehensvorgang“.[16] Beim integrierenden Lesen erfolgt die „Sinnkonstitution“ demnach durch die „Entnahme und Verknüpfung von Informationen“, die „Verarbeitung“ der Information und durch die „Integration“ dieser Information „ins Vorwissen“.[17] Rezipienten, die integrierend lesen können, gelten nach Huneke als „kompetente Zeitungsleser“, die „einen Teil der Gratifikation, die das Lesen ihnen bereitstellt“ aus der Mehrebenenverarbeitung unterschiedlicher Textelemente ziehen.[18]

2.2 Interaktivität

Bei ihrer Untersuchung zur Rezeption von Online-Nachrichten stellen David Tewksbury und Jason Rittenberg fest, dass dieser Vorgang unweigerlich mit interaktiven Anwendungen verbunden ist.[19] Gerade durch die Einbindung interaktiver Elemente sei die Rezeption von Nachrichten ein Prozess wechselseitiger Kommunikation.[20] Ihrer Definition folgend ist Interaktivität “a process of reciprocal communication between parties (such as between a site visitor and a site or another visitor), or it could be a perception on the part of a visitor”.[21] Hinsichtlich der Interaktivität von Hypertexten unterscheidet Eva-Maria Jakobs zwei „Phänomenbereiche[ ]“:

-Interaktivität im Sinne des sprachlichen Interagierens von Individuen. Interaktive Elemente sind in diesem Sinne Mittel, die die Kontaktaufnahme zu Personen ermöglichen (Bsp.: E-Mail, Chat, Foren). […]
-Interaktivität im Sinne des Reagierens der Computerumgebung auf menschliche Eingaben. Unter diese Rubrik fallen u.a. Links als Verknüpfungsmittel, [oder] Suchmaschinen [.][22]

Hans-Jürgen Bucher zählt auch „respondierende Aneignungshandlungen wie Scrollen, Navigieren, Anklicken etc.“ zu interaktiven Elementen von Hypertexten im Internet.[23] Da diese Handlungen stets ein „Reagieren der Computerumgebung auf menschliche Eingaben“[24] nach sich führen, werden diese dem zweiten Phänomenbereich Jakobs´ zugeordnet. Weiterhin integrieren Zeitungen im Internet „illustrative and interactive content […] such as photo galleries, video and audio data".[25] Elemente wie Grafiken und Meinungsseiten bzw. abgedruckte Leserbriefe, welche auch schon bei gedruckten Zeitungen auftauchen, sind ebenfalls Bestandteil von Online-Zeitungen. Gerade die Kommentare der Leser zu Artikeln, Entscheidungen der Redaktion oder ihre Haltung zu einem bestimmten Thema, also Elemente im Sinne sprachlichen Interagierens, werden durch die Form des digitalen Hypertextes enorm aufgewertet und erhöhen den interaktiven Charakter des Mediums: Leser können räumlich und zeitlich ungebunden ihre Gedanken veröffentlichen oder mit anderen Lesern bzw. den Produzenten von Zeitungstexten kommunizieren. Durch die Verlinkung eines Artikels mit Texten, die in Leserforen (vgl. „Lesermeinungen“,M3a, c) produziert werden und die auf diesen Artikel Bezug nehmen wird streng genommen aber auch der gesamte Artikel durch die Leserkommentare erweitert bzw. verändert.

2.3 Rezeptionsmodi: Activity Mode, Goal Mode und Orientierung auf Leseflächen

Bei „der Nutzung non-linearer Kommunikationsangebote“ lassen sich nach Bucher „ganz grob“ zwei Rezeptionsmodi unterscheiden:

die ungerichtete Rezeption beim sogenannten Flanieren (Activity Mode) und die gerichtete Rezeption beim zielorientierten Suchen (Goal Mode). […] Offensichtlich steuert im Goal Mode die Nutzungsintention die Auswahl der rezipierten Elemente, während im Activity Mode der Rezipient von den optisch auffallenden Gestaltungselementen gelenkt wird.“[26]

Die Rezeption einer Online-Zeitung ist daher sowohl durch die Intention des Lesers gelenkt (deduktiv bzw. Top down) als auch durch das Textdesign beeinflusst (induktiv bzw. Bottom up).[27] Obgleich sich die Art und Weise des Lesens der Rezipienten nicht völlig durch das Textdesign der Online-Zeitung steuern lässt, erfordert dieses, vor allem durch die modularisierte Anordnung der einzelnen Schrift- und Bildtexte, „ob gedruckt oder online […] den selektiven Zugriff“ bzw. „Rezeptionsmodus“:[28] „Während der eine mit dem Wetterbericht oder den Anzeigen beginnt, startet der andere bei der Weltpolitik. Zeitungslesen ist Rezeption ‚on demand‘“.[29]

Der gewaltige Inhalt von Online-Zeitungen und die recht unübersichtliche Struktur des Layouts führten laut Anne Gutschmidt zu „information overload or even disorientation“,[30] wogegen Ulrich Schmitz davon ausgeht, dass das Platzieren möglichst vieler Texte bzw. „(gezielt[r]) Botschaft[en]“ in Online-Zeitungen Rezipienten zur Selektion von bestimmten Zeitungstexten zwingen.[31] Die Entscheidung des Lesers für einen unter unzähligen Texten stellt ihn vor eine „Auswahlentscheidung“.[32] Der Auswahlvorgang wird durch das Textdesign unterstützt, indem Layouter den Lesegewohnheiten von Rezipienten entgegenkommen.[33] Da „der Titelkopf des entsprechenden Angebotes […], das Aufmacherbild, die Aufmacherüberschrift und der Aufmachertext [Lead oder Teaser[34] ] […] in den ersten 10 bis 15 Sekunden für die Leser/Nutzer relevant sind“,[35] können diese Textelemente als Orientierungshilfen betrachtet werden;[36] weitere Textelemente, die dem Leser Orientierung auf Textflächen bieten, sind Trennlinien zwischen mehreren Zeitungstexten und die Zuordnung von Zeitungstexten zu Ressorts und Rubriken. Besonders die Verwendung von Bildern und Grafiken funktioniert als „Aufmerksamkeitsheischer und Selektionshilfe: Was zuerst ins Auge fällt, scheint wichtiger“ und erleichtert die Auswahl.[37]

3. Medienspezifische Erläuterungen

3.1 Technische Besonderheiten von Smartphone und Tablet PC hinsichtlich mobiler Online-Seiten

Sowohl Smartphones als auch Tablet-PCs gehören zu den mobilen Endgeräten und ermöglichen es, „Dienste über drahtlose Netzwerke oder lokal verfügbare mobile Anwendungen zu nutzen“.[38] Die weiteren Ausführungen zum Smartphone lassen sich wegen ihrer technischen Ähnlichkeit auch auf Tablet PCs übertragen: Beide Geräte sind „als Instrumente direkter Kommunikation […] Medien der Rezeption“, im „Bereich des mobilen Journalismus“ können sie allerdings auch als „journalistische Produktionsmittel“ verwendet werden.[39] Die „mobilen Medienangebote journalistischer Marken“ erscheinen auf den mobilen Endgeräten mit Rücksicht auf eine gute Lesbarkeit stets mit „übersichtlichem bis kargen Layout“.[40] Die „Idee des medienneutralen Publizierens“, also die Übertragung von für stationäre Endgeräte konzipierten Internet-Seiten auf mobile Endgeräte ohne eine Veränderung von Form und Inhalt, ist aufgrund der unterschiedlichen technischen Bedingungen von mobilen Endgeräten nicht möglich.[41] Aspekte des Textdesigns wie „typographische, layouterische oder grafische Fragestellungen […] bleiben bis zu einem gewissen Grad nicht transformierbar, sondern müssen in den je eigenen Gegebenheiten von Medienträgern und Endgerät ausdefiniert werden“.[42]

3.2 FAZ.NET-Mobil: Die mobile Online-Seite der Zeitung für Deutschland

Wie zu Beginn bereits erwähnt ist FAZ.NET-Mobil lediglich die mobile Version von FAZ.NET; die Nachrichten werden von derselben Redaktion herausgegeben und die mobile Version enthält „fast das komplette Onlineangebot“ der FAZ.NET.[43] Die „Darstellung“ der Inhalte auf FAZ.NET-Mobil erfolgt laut Redaktion „optimiert“ für das „Mobiltelefon“ der Rezipienten.[44] Dabei erkennt der Server von FAZ.NET den jeweiligen Gerätetyp und passt das Layout der Online-Zeitung „auf die entsprechende Displaygröße“ des Mobiltelefons an.[45] Hinsichtlich des Begriffs ‚Mobiltelefon‘ muss dabei eine Einschränkung vorgenommen werden: Die mobile Version von FAZ.NET ist nicht über jede Art von Mobiltelefon aufrufbar, sondern nur über Smartphones.[46] Weiterhin ist die mobile Seite auch über Tablet-PCs zugänglich, obgleich diese Information in der Produktankündigung nicht auftaucht.[47] Sollte der Server von FAZ.NET das „Mobile[ ] Gerät nicht erkennen“, erscheint die mobile Version der Online-Zeitung bei manueller Eingabe der Adresse „m.faz.net“.[48] Bei der Nutzung eines Smartphones oder eines Tablet-PCs wird aus FAZ.NET also automatisch FAZ.NET-Mobil mit verändertem Layout.

Eine E-Mail vom 20.12.2013 an die Redaktion von FAZ.NET mit der Frage, inwiefern das Textdesign von FAZ.NET-Mobil durch die technischen Bedingungen des Endgeräts oder durch die Intention, eine bestimmte Textwirkung hervorzurufen, bestimmt ist, wurde leider nicht vor dem Einreichen dieser Arbeit beantwortet. Nichtsdestotrotz führt die Übertragung der Online-Zeitung in ein neues Medium zu einem veränderten Textdesign; zudem wird die Navigation auf der Online-Zeitung nicht mehr wie bei stationären Endgeräten über Mouse bzw. Mouse-Pad sondern über den Bildschirm vorgenommen. Die Auswirkungen dieser Umgestaltungen auf das Lesen von FAZ.NET-Mobil sollen im Folgenden untersucht werden.

4. Untersuchung zur Rezeption von FAZ.NET-Mobil

4.1 Integrierendes Lesen

Das Textdesign der Mobilen-Version von FAZ.NET verlangt, ebenso wie die gedruckte FAZ und FAZ.NET, vom Rezipienten das Verarbeiten mehrerer Textelemente bzw. die Fähigkeit zum integrierenden Lesen, allerdings in einem besonderen Ausmaß. Während die Einstiegsseite von FAZ.NET zwar auch Schrifttext-Bild-Gefüge neben längeren Schrifttexten abbildet (M2), besteht die Homepage von FAZ.NET-Mobil fast ausschließlich aus diesen Kombinationen (siehe M4). Die Einstiegsseite von FAZ.NET-Mobil beginnt mit einem sich über den gesamten Bildschirm erstreckenden Titelfoto, welches die erste der untereinander angeordneten Artikelankündigungen[49] illustriert. Sowohl das erste Modul mit dem Titelfoto als auch die folgenden 41 Artikelankündigungen enthalten alle ein Bild, eine Dachzeile[50] und eine Überschrift (M4). Auch weisen alle Artikelankündigungen eine identische Platzierung der Elemente, Untergrundwahl, Typographie und Anzahl der Elemente auf.

Der Rezeptionsanspruch, der sich aus den Schrifttext-Bild-Kombinationen ergibt, steht den gedruckter Zeitungen oder Online-Zeitungen für stationäre Endgeräte in nichts nach: Die Ankündigung der Meldung „Die Kosten für Abwasser steigen 2014 stark“ (M4a) verlangt vom Rezipienten die Kombination von nicht ganz eindeutigem Bildmaterial (Luftaufnahme einer Kläranlage) mit einer Überschrift und einer Dachzeile („Verbände warnen“). Obgleich der Rezipient zunächst das Bild betrachtet, erst später die Überschrift und schließlich die Dachzeile[51] ist durch das Farbfoto allein keine Kohärenzbildung oder abschließende Sinnentnahme möglich, was nicht unwesentlich an der verwirrenden Aufnahme des Klärwerkes liegen mag. Besonders das Einordnen der vier auf dem Farbfoto abgebildeten Kreise in bereits bekannte Muster bzw. die „Integration ins Vorwissen“[52] dürfte Probleme bereiten. Erst die Überschrift gibt Aufschluss über das Abgebildete und ermöglicht die Herstellung eines sinnvollen Zusammenhangs zwischen Bild und Schrifttext. Das eigentliche Thema des Textes, die Warnung von Abwasserverbänden über steigende Kosten, wird erst durch das Lesen der Dachzeile entschlüsselt. Aufgrund der im Vergleich zur Überschrift unauffälligeren Gestaltung der Dachzeile, die sich durch ihren hellgrauen Farbton schwächer vom weißen Untergrund absetzt und deren Schriftgröße geringer ist als die der Überschrift, ist davon auszugehen, dass die Dachzeile als letztes der drei Textelemente vom Rezipienten erfasst werden soll. Das Textdesign der Artikelankündigungen auf FAZ.NET-Mobil folgt somit einer strengen ‚Ökonomie‘: Da der Teaser aus FAZ.NET in der mobilen Version ausgespart wird, kann der Rezipient nicht durch das Lesen eines einzelnen Textelementes den Sinn der Artikelankündigung entschlüsseln, sondern ist gezwungen, alle ihm zur Verfügung stehenden Elemente einzubeziehen. Dabei verrät jedes einzelne Textelement nur soviel wie nötig ist, damit die Elemente zusammen zur Sinnkonstitution beitragen können. Dieses ‚ökonomische Textdesign‘ kann durch die technischen Bedingungen der mobilen Endgeräte Tablet-PC und Smartphone motiviert sein; Rezipienten der mobilen Version von FAZ.NET können die Inhalte der Seite nur durch ein extrem eingeschränktes Sichtfenster lesen und müssen zugleich aber so viele Nachrichten erfahren können, wie möglich. Das Textdesign zielt aber auch auf Rezipienten ab, die der Verstehensaufgabe des integrierenden Lesens mächtig sind oder sie aufsuchen. Die „gemischte Rezeptionshaltung“, welche Schrifttext-Bild-Gefüge von FAZ.NET-Mobil „benötigen und hervorrufen“[53] kann dabei mit einer Leser-Gratifikation einhergehen, da die Lektüre von Texten aus Bild und Schrift „dem Rezipienten erlaubt, sich selbst […] als kompetenten Leser wahrzunehmen“.[54] Ist der vollständige Zeitungstext aufgerufen, bedarf es der Fähigkeit des integrierenden Lesens jedoch nicht mehr zwingend. Zwar wird der durchschnittliche Rezipient beim Lesen des Artikels „EU ist ‚zunehmend besorgt‘ über Türkei“ (M5a) erst das Bild und schließlich die weiteren Textelemente wahrnehmen, zur Sinnkonstitution kann er aber auch den Lead oder die Bildunterschrift[55] zur Hilfe nehmen bzw. den Haupttext lesen oder scannen.

Obgleich oder gerade weil das integrierende Lesen von Artikelankündigungen so anspruchsvoll ist, bietet das Textdesign der Einstiegsseite aber auch Elemente der Entlastung für den Rezipienten. Wie bereits bemerkt, kann das Auslassen des Teasers in FAZ.NET-Mobil vielfältige Gründe haben; ein möglicher Grund wäre die Verbesserung der Orientierung für Rezipienten. Durch die Verkürzung von vier (Bild, Überschrift, Dachzeile, Teaser in FAZ.NET) auf nur drei Textelemente (Bild, Überschrift, Dachzeile in FAZ.NET-Mobil) ist der Rezipient nicht gezwungen, noch mehr Information aufzunehmen, zu verarbeiten, mit dem Vorwissen abzugleichen und zur Bedeutungskonstitution zu verwenden. Es ist außerdem auch fraglich, wie sinnvoll bzw. nutzerfreundlich eine weitere Schriftansammlung mit Blick auf den begrenzten Bildschirm von Smartphones ist. Weiterhin wird der Leseprozess durch die Abgrenzung verschiedener Textelemente, die jeweils zu unterschiedlichen Textmodulen gehören, mithilfe von hellgrauen Trennlinien unterstützt, welche letztlich erst die einzelnen Artikelankündigungen bzw. Module konstituieren. Ebenso erleichtert der neutrale weiße Untergrund hinter und um die Bild- und Schriftelemente die Konzentration auf das Bild und die Graphemreihen.[56]

Noch mehr als die FAZ und FAZ.NET verlangt FAZ.NET-Mobil aufgrund der vermehrt auftretenden Schrifttext-Bild-Kombinationen einen „kompetenten“ Zeitungsleser,[57] der in der Lage ist, Textelemente unterschiedlicher Art parallel zu verarbeiten. Zugleich wird das integrierende Lesen dabei aber nicht unnötig erschwert, sondern mit Mitteln des Textdesigns und mit Blick auf die Nutzerfreundlichkeit entlastet.

4.2 Interaktivität

Die Rezeption von Zeitungstexten über die mobile Version von FAZ.NET verlangt ebenso wie das Lesen von FAZ.NET „respondierende Aneignungshandlungen“,[58] allerdings in einem anderen Ausmaß. Während das Umblättern von gedruckten Zeitungseiten ein haptisch-taktiles Erlebnis ist, erscheint das Anklicken und Scrollen bei der Nutzung von Online-Zeitungen als eher karge Kopie dieses Vorgangs. Das Lesen von FAZ.NET-Mobil verlangt hingegen die Berührung des Bildschirms zum Navigieren auf den einzelnen Seiten und zur Aktivierung von Links. Aufgrund des kleineren Bildschirms von Smartphone und Tablet-PC und einer relativ hohen Fülle und Größe an Texten muss der Rezipient den Bildschirm häufiger berühren und Texte bzw. Textelemente mit einem Finger in eine bestimmte Richtung ziehen als dass bei FAZ.NET der Fall ist. Zudem nimmt während eben jener respondierenden Aneignungshandlungen die Distanz zwischen Rezipient und Text bei der mobilen Version ab. Stehen bei der Rezeption von FAZ.NET noch Mouse bzw. Touch-Pat und Bildschirm zwischen Leser und Text, so ist es bei der Rezeption von FAZ.NET -Mobil über Smartphone und Tablet-PC nur noch der Bildschirm. Durch das Textdesign des digitalen Hypertextes und die technische Konstitution des mobilen Endgerätes ist der Rezipient aufgefordert, in direkten Kontakt zu Bildergalerien (M5a), Schrift (M5e), Videos (M4k) oder aus Bild und Schrifttext bestehenden Modulen (M4b) zu treten. Die „Interaktivität im Sinne des Reagierens der Computerumgebung auf menschliche Eingaben“ nach Jakobs[59] nimmt bei FAZ.NET-Mobil folglich zu.

Andere interaktive Elemente wie audiovisuelle Dateien, Bildergalerien, aber auch Leserforen, wie sie zuvor noch bei der nicht-mobilen Version auftreten, sind bisweilen über abgetrennte Links aufrufbar oder völlig ausgespart. Der Artikel „EU ist ‚zunehmend besorgt‘ über Türkei“ in FAZ.NET enthält eine Reihe interaktiver Elemente wie „Bilder“ (M3a), „Lesermeinungen“ (M3a bzw. M3c), die Sparte „Videos & Multimedia: Politik“ (M3c, mit den Unterangeboten „Video“, „Slideshow“, „Interaktiv“, „Galerie“) und einer weiteren Videoleiste „Videoempfehlungen“ (M3d). Weitere interaktive Elemente von FAZ.NET sind Verlinkungen zu sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, und Google Plus (M3a). Die mobile Version des gleichen Artikels reduziert diese interaktiven Elemente jedoch merklich. Zwar bietet FAZ.NET-Mobil die Möglichkeit, den Zeitungstext als E-Mail zu versenden (M5d), integriert die Bildergalerie in die Seite des Artikels und verlinkt die selben Sozialen Netzwerke wie FAZ.NET; auf Videos, ein erweitertes multimediales Angebot und auf die Aufforderung zur Teilnahme am Diskussionsforum wird jedoch verzichtet (vgl. M5). Auch die Einstiegsseite von FAZ.NET-Mobil kommt fast ohne die hier besprochenen Interaktivitätselemente aus. Während die Homepage von FAZ.NET ein reiches Angebot an audiovisuellen Dateien, Meinungsseiten, Verlinkungen zu Blogs und Sozialen Netzwerken bereithält (vgl. M2), integriert die Einstiegsseite von FAZ.NET-Mobil lediglich eine Suchleiste unter der Rubrik „Wetter“ (M4k). Dass die Werbeanzeige auf der Einstiegsseite zum Zeitpunkt der Aufnahme des dieser Analyse zugrunde liegenden Screenshots aus einem Video besteht, ist eher dem Zufall geschuldet als durch eine Überlegung von Graphikdesignern motiviert (vgl. ebd.).

Die mobile Version von FAZ.NET reduziert sowohl interaktive Elemente des sprachlichen Interagierens wie Links zu Leserforen oder Blogs als auch Elemente des Reagierens der Computerumgebung auf menschliche Eingaben wie audiovisuelle Dateien. Außerdem werden Links zu weiterführenden Texten, Angeboten der Redaktion oder externen Angeboten (z.B. „Tagesschau in 100 Sekunden“, M2d) wie sie bei FAZ.NET zu finden sind in der mobilen Version ausgelassen. Dagegen werden respondierende Aneignungshandlungen wie das Berühren des Bildschirms konstitutiv für die Art und Weise des Lesens von FAZ.NET-Mobil und im Vergleich zur stationären Version der Online-Zeitung enorm aufgewertet. Die Aussparung der hier aufgezählten interaktiven Angebote lässt sich aber auch auf die technische Bedingtheit des Endgerätes zurückführen: Der Bildschirm des Smartphones ist so begrenzt, das jedes weitere Angebot eine Verschlechterung der Lesbarkeit des Kernangebotes nach sich zieht. Außerdem sind Smartphone und Tablet-PC auf eine mobile Nutzung ausgerichtet; das Verfassen eines Leserkommentars wird eher am heimischen Schreibtisch vorgenommen als im Bus oder in der U-Bahn, ebenso verhält es sich mit längeren Videos. Weiterführende Angebote, die als Vertiefung oder Erweiterung eines Zeitungstextes fungieren, nehmen auch mehr zeitliche Ressourcen in Anspruch und werden eher an stationären Geräten wie dem Personal Computer rezipiert.

[...]


[1] Vgl. FAZ.NET: Die mobile Website von FAZ.NET. In: faz.net. http://www.faz.net/faz-net-services/mobil/faz-net-mobil-die-mobile-webseite-von-faz-net-11127238.html, o.A. Zugriff am 30.12.2013.

[2] Ebd.

[3] Vgl. Illustration von Fachtermini zum Layout von Online-Zeitungen unter Material („M“) 1a im Anhang dieser Arbeit. Die Einstiegsseite oder Homepage einer Online-Seite ist die erste Seite des digitalen Hypertextes. Vgl. Schmitz, Ulrich: Sehlesen. Text-Bild-Gestalten in massenmedialer Kommunikation. In: Roth, Kersten Sven/Spitzmüller, Jürgen (Hg.): Textdesign und Textwirkung in der massenmedialen Kommunikation. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft 2007, S. 93 – 108, hier S. 106.

[4] Vgl. M1a. Als Module werden Flächen bezeichnet, die „Headlines, Texte[ ], Fotografien, Illustrationen, Grafiken oder Corporate Identity- bzw. Corporate design-Elemente“ vereinen, wie zum Beispiel die Schrifttext-Bild-Flächen auf der Einstiegsseite von FAZ.NET-Mobil. Vgl. Beinert, Wolfgang: Artikel „Layout“. In: typolexikon.de. http://www.typolexikon.de/l/layout.html, 10.03.2011. Zugriff am 04.01.2014.

[5] Im Folgenden wird das generische Maskulinum des Deutschen verwendet. So verweist z.B. das Lexem „Rezipient“ im Singular oder Plural nicht ausschließlich auf einen Leser männlichen Geschlechts, sondern umfasst auch weibliche Leser, solange im Text nicht ausdrücklich auf eine bestimmte Person hingewiesen wird.

[6] Vgl. Roth, Kersten Sven/Spitzmüller, Jürgen: Textdesign und Textwirkung in der massenmedialen Kommunikation: Zur Einführung. In: Dies. (Hg.): Textdesign und Textwirkung in der massenmedialen Kommunikation. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft 2007, S. 9 – 15.

[7] Garcia, Mario/Stark, Pegie: Eyes on the News. Petersburg: Poynter Inst. 1991.

[8] Bucher, Hans-Jürgen: Textdesign und Multimodalität. Zur Semantik und Pragmatik medialer Gestaltungsformen. In: Roth, Kersten Sven/Spitzmüller, Jürgen (Hg.): Textdesign und Textwirkung in der massenmedialen Kommunikation. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft 2007, S. 49 – 76, hier S. 50.

[9] Huneke, Hans-Werner: Zeitung lesen lernen. Mit einem Blick in Lehrwerke für den Deutschunterricht auf der Sekundarstufe. In: Hauser, Thomas/Huneke, Hans-Werner/Lutz, Andreas (Hg.): Zeitung machen – Zeitung lesen. Journalismus und Didaktik im Gespräch. Freiburg/Berlin/Wien: Rombach Verlag 2008, S. 149 – 154.

[10] Vgl. Tewksbury, David/Rittenberg, Jason: News on the Internet. Information and Citizenship in the 21st Century. Oxford et al.: Oxford University Press 2012, S. 84.

[11] Bucher 2007, S. 70.

[12] Die Screenshots der exemplarischen Seiten werden im Fließtext mit „M“ und dazugehörigen Ziffern bzw. Buchstaben bezeichnet. Um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der Textdesigns von FAZ.NET und FAZ.NET-Mobil zu erreichen, wurden die Screenshots am selben Tag (28.12.2013) und in kurzen Zeitabständen angefertigt. Die einzelnen Artikel sind bis auf Abweichungen vom Layout identisch.

[13] Vgl. Huneke 2008, S. 142 – 161. Der Vorgang des integrierenden Lesens entspricht dem „Sehlesen“ nach Schmitz; unter Sehlesen versteht dieser eine „gemischte Rezeptionshaltung, die sie [Schrifttext-Bild-Gefüge] […] benötigen und hervorrufen“; Schmitz 2007, S. 108.

[14] Huneke 2008, S. 149 – 153.

[15] Vgl. ebd.

[16] Ebd., S. 152.

[17] Ebd., S. 153.

[18] Ebd., S. 152. Nach Huneke ist integrierendes Lesen neben ikonischem und „linearisierendem“ Lesen die höchste Stufe seines Drei-Wege-Modells des Leseerwerbs.

[19] Tewksbury/Rittenberg 2012, S. 84.

[20] Vgl. ebd.

[21] Ebd.

[22] Jakobs, Eva-Maria: Hypertextsorten. In: Zeitschrift für Germanistische Linguistik 31 (2003), S. 232 – 252, hier S. 245 – 246.

[23] Bucher 2007, S. 70.

[24] Jakobs 2012, S. 245.

[25] Gutschmidt, Anne: Classification of User Tasks by the User Behavior. Empirical Studies on the Usage of On-line Newspapers. Rostock: Univ.-Diss. 2012, S. 40.

[26] Ebd., S. 68. Tewksbury und Rittenberg schlagen „deliberate story selection” [entspricht Goal Mode] und „serendipitous story selection” [entspricht Activity Mode] als „two broad modes of story discovery” für Nachrichten-Seiten im Internet vor; vgl. Tewksbury/Rittenberg 2012, S. 93.

[27] Vgl. ebd., S. 70.

[28] Feilke, Helmut: Zeitungstexte. In: Praxis Deutsch 225 (2011), S. 4 – 13, hier S. 6.

[29] Ebd.

[30] Gutschmidt 2012, S. 41.

[31] Vgl. Schmitz 2007, S. 93.

[32] Huneke 2008, S. 148. Huneke formuliert die Auswahlaufgabe für gedruckte Zeitungen, erklärt sie aber nicht als spezifisch für Printmedien, weshalb ihre Existenz auch bei der Nutzung von Online-Zeitungen vermutet werden darf. Vgl. auch Bucher 2007, S. 62; der Auswahlaufgabe entspricht ungefähr Buchers Sequenzierungs- und Einordnungsproblem, das die Frage „Wie hängen die verschiedenen – relevanten – Elemente einer Kommunikation untereinander zusammen (funktional, strategisch, thematisch)?“ beinhaltet und durch die Verwendung von „Links mit Text, Clustervorspanntext[e], Textsortenangaben, explizite sprachliche Verweise auf weiterführende oder vergangene Beiträge, Seiten und Beitragskennzeichnungen“ gelöst werden soll.

[33] Vgl. Huneke 2008, S. 148.

[34] Vgl. M1b, c. Der Lead ist der Vorspann eines Zeitungstextes und bildet meistens den ersten Absatz. Der Teaser steht auf der Einstiegsseite von Online-Zeitungen unter der Überschrift einer Artikelankündigung und fasst die Hauptaussage des Artikels zusammen; Vgl. Lackerbauer, Ingo: Handbuch für Online-Texter und Online-Redakteure. Berlin et al.: Springer 2003, S. 104.

[35] Bucher 2007, S. 70. Die Wahrnehmung dieser Textelemente ist „unabhängig von der Mediengattung“ und wird von Bucher durch Blickaufzeichnungen anhand der „Exploration der Einstiegsseite der Rheinzeitung-Online“ belegt. Vgl. hierzu auch Tewksbury/Ritenberg 2012, S. 95 – 96.

[36] Vgl. M1a.

[37] Schmitz 2007, S. 97; vgl. hierzu auch Bucher 2007, S. 70.

[38] Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Mobile Endgeräte. In: bsi.bund.de. https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/weitereThemen/MobileSecurity/MobileEndgeraete/mobileendgeraete_node.html, o.A. Zugriff am 4.01.2014.

[39] Pannen, Thorsten: Mobile Innovation bei ZEIT ONLINE oder Mobility is the message. In: Heinemann, Gerrit/Haug, Kathrin/Gehrckens, Mathis (Hg.): Digitalisierung des Handels mit ePace. Innovative E-Commerce-Geschäftsmodelle und digitale Zeitvorteile. Wiesbaden: Springer 2013, S.331 – 358, hier S. 338.

[40] Ebd.

[41] Ebd.

[42] Ebd., S. 353.

[43] FAZ.NET o.A.

[44] Ebd.

[45] Ebd.

[46] Zur Definition von Smartphone vgl. Hess, Thomas: Artikel „Smartphone“. In: Sjurts, Insa (Hg.): Gabler Lexikon Medienwirtschaft. Wiesbaden: Gabler 2011.

[47] Vgl. FAZ.NET o.A.

[48] Ebd.

[49] Vgl. M1a, c.

[50] Vgl. M1a.

[51] Huneke 2008, S. 148.

[52] Ebd., S. 153.

[53] Schmitz 2007, S. 108.

[54] Huneke 2008, S. 150.

[55] Vgl. M1b.

[56] Vgl. Lackerbauer 2003, S. 61.

[57] Huneke 2008, S. 152.

[58] Bucher 2007, S. 70.

[59] Jakobs 2003, S. 245 – 246.

Details

Seiten
49
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656756910
ISBN (Buch)
9783656756637
Dateigröße
12.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v281134
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Zentrum für Lehrerbildung
Note
1,0
Schlagworte
lesen bewegung rezeption onlinezeitungen beispiel net-mobil

Autor

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