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Konzeption eines Online-Shops zum Vertrieb von Kosmetik-Sets

Bachelorarbeit 2011 67 Seiten

Medien / Kommunikation - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II Darstellungsverzeichnis

1. Zusammenfassung

2. Einleitung

3. Grundlagen zum Online-Shop
3.1 Definition des Online-Shops
3.2 Begriffliche Einordnung des Online-Shops
3.3 Entwicklung der technischen Voraussetzungen
3.4 Aktuelle Trends und Weiterentwicklung

4. Geschäftsidee

5. Der Online-Shop im Allgemeinen
5.1 Anforderungen an einen Online-Shop
5.2 Anforderungen an eine Homepage
5.3 Untersuchung etablierter Online-Shops

6. Der Online-Shop zum Vertrieb von Kosmetik-Sets
6.1 Identität
6.2 Layout-Vorschlag für die Homepage
6.3 Visualisierung des Navigationsweges

7. Umsetzung
7.1 Finden eines geeigneten Unternehmens
7.2 Online-Marketing
7.2.1 Kommunikationspolitik
7.2.2 Produktpolitik
7.2.3 Preispolitik
7.2.4 Distributionspolitik
7.3 Rechtliche Aspekte
7.3.1 Anmeldung
7.3.2. Verpflichtungen
7.4 Implementierung
7.5 Reporting

8. Schlussfolgerung

III Anhang

IV Quellenverzeichnis IV

Darstellungsverzeichnis

Abbildungen

Abb. 1: Die Grundidee des E-Commerce

Abb. 2: Die Entwicklungsphasen des E-Commerce

Abb. 3: Typische Blickintensivität beim Überfliegen einer Homepage

Abb. 4: Layout-Vorschlag für die Homepage

Abb. 5: Visualisierung des Navigationsweges

Tabellen

Tabelle 1: Katalog zur Identifikation der zur Übernahme geeigneten

Elemente und Funktionen etablierter Online-Shops

1. Zusammenfassung

Das Projekt „Online-Shop zum Vertrieb von Kosmetik-Sets“ bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung. Das Fundament für ein solches Vorhaben bildet eine wohl durchdachte Geschäftsidee. Als nächster Schritt erfolgt die Erarbeitung der Konzeption, wie sie in dieser Arbeit dargelegt wird. Ausschlaggebend für die Durchsetzung am hart umkämpften Online-Markt und letztendlich für den langfristigen Erfolg ist eine professionelle Umsetzung unter Berücksichtigung der vielfältigen Aspekte, die in dieser Arbeit aufgeführt werden.

In vorliegender Arbeit bauen die Kapitel aufeinander auf und entsprechen der praktischen Vorgehensweise zur Realisierung des Projekts.

Zunächst werden die grundlegenden Begriffe zum Online-Shop „E-Business“ und „E-Commerce“ erklärt. Danach werden Funktionen erläutert, die die Vor- aussetzungen für den heutigen Online-Handel darstellen, wie den grafikfähigen Webbrowser, dynamische Webseiten, Cookies, personalisierte Webseiten und Webservices.

Daraufhin wird auf Geschäftsidee als Kern der Konzeption eingegangen, nämlich Kosmetik-Produkte zu einem Set zu bündeln und für verschiedene Zielgruppen sowie verschiedene Anlässe und Anwendungsgebiete in einem Online-Shop anzubieten. Die Kosmetik-Sets beinhalten sämtliches Zubehör sowie eine ausführliche und bebilderte Anleitung.

Anschließend werden die wesentlichen allgemeinen Anforderungen an einen On- line-Shop zusammengestellt. Hierzu werden die folgenden Kernfragen beantwor- tet: Wie wird der Nutzer dazu gebracht bei seiner Internet-Recherche den einmal angeklickten Shop zu betreten? Wie muss ein Online-Shop aufgebaut sein, damit der Nutzer nach „Betreten“ des Shops sich schnell zurechtfindet, die gesuchte Ware schnell auffindet, ggf. bestellen und bezahlen kann? Was bringt den Nut- zer dazu, länger auf der Website zu verweilen und zum Kauf weiterer Produkte animiert zu werden? Wie muss der Shop beschaffen sein, damit er vom Kunden weiterempfohlen wird?

Als nächster Schritt werden die etablierten Online-Shops Amazon, Otto, Necker- mann und Zalando auf besondere und spezielle Merkmale untersucht, die über die Standard-Funktionen, -elemente und -platzierungen hinaus auffallen. Anhand eines Katalogs werden mustergültige Beispiele identifiziert, die für eine Übernahme in den eigenen Online-Shop geeignet sind.

Dem Online-Shop wird eine Identität „eingehaucht“ und es wird klar definiert, was ihn einzigartig macht. Dazu wird auf das Alleinstellungsmerkmal eingegangen und es werden Zielvorstellungen berücksichtigt, die zur Erreichung des Geschäftserfolgs maßgeblich sind. Außerdem wird auf die Punkte Vision und Leitbild, Markenname, Slogan und Zielgruppe eingegangen.

Zum Abschluss der Konzeption wird mit Hilfe des Programms Adobe InDesign ein Vorschlag für die Homepage mit all ihren relevanten Inhalten und Funktionen gestaltet. Außerdem wird ein Beispiel für den Navigationsweg bis zum Produkt vorgestellt.

Der letzte Teil der Arbeit behandelt die zahlreichen Aspekte zur Umsetzung der Geschäftsidee, die unbedingt beachtet werden müssen. Es werden Kriterien fest- gelegt, nach denen das „richtige“ Unternehmen für die erfolgreiche Vermarktung der Geschäftsidee ausgewählt werden kann und es wird ein Überblick über die Themen E-Marketing, Recht, Implementierung und Finanzierung gegeben.

Das so genannte Online-Shopping hat sich etabliert. Für den heutigen Kunden ist es selbstverständlich Waren online zu erwerben. Von Artikeln des täglichen Bedarfs wie etwa Lebensmittel oder Bekleidung bis hin zur Couch-Garnitur lässt sich alles bequem von zu Hause aus beschaffen - mit der Möglichkeit rund um die Uhr einzukaufen sowie Preise und Waren ohne großen Aufwand zu vergleichen.

Die Vorgänger der Online-Shops waren die großen Versandhäuser wie zum Beispiel Otto, Neckermann und Quelle, die in ihren dicken Katalogen, welche in der Regel zwei Mal jährlich erschienen, ein breites Warenangebot von verschiedenen Herstellern aus jedem Preissegment präsentierten und die bestellten Waren per Paket auslieferten.

Inzwischen wurde der Papier-Katalog durch den Online-Shop als führender Bestellkanal überholt. „Das belegen Branchenanalysen des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels aus dem Jahr 2009 und 2010“.1

Viele der großen und kleinen deutschen Versandhäuser haben sich dieser Entwicklung angepasst und sind zusätzlich im Internet präsent.

Versandhäuser, die den Trend zum virtuellen Einkaufen verpasst haben, können sich nur noch schwer am Markt behaupten. So meldete vor zwei Jahren der Versandriese Quelle Insolvenz an. Die Abwicklung des einstigen Vorzeigewarenhauses gehörte zu den bewegendsten Wirtschaftsdramen der jüngeren Geschichte. Nun meldet sich das Unternehmen zurück - mit einem Marktplatz im Internet, der seit dem 10. August 2011 online ist.2

Mit der Verbreitung des Internets sind die Umsätze im elektronischen Handel in den letzten zehn Jahren deutlich angewachsen. Nach Zahlen des Handelsverband Deutschland (HDE) belief sich der über das Internet erwirtschaftete Umsatz im Jahr 2000 auf 2,5 Milliarden Euro. 2010 waren es bereits 23,7 Milliarden Euro. Für 2011 rechnet der Verband mit einem Umsatz von 26,1 Milliarden Euro.3

In dieser Arbeit wird die Konzeption für einen Online-Shop zum Vertrieb von Kosmetik-Sets entwickelt und vorgestellt.

Zu dieser Konzeption gehört die Erstellung eines umfassenden Anforderungskatalogs, der Vorschlag zur Ausgestaltung des geplanten OnlineShops, insbesondere bezüglich Inhalt, Navigation, Funktionen und Design sowie die Anführung der Aspekte, die bei der Umsetzung zu beachten sind.

Im Vordergrund dieser Arbeit stand der Gedanke, diesen Online-Shop später tatsächlich umzusetzen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass diese Konzeption auch einen wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Hierfür ist es notwendig, die potentiellen Kunden anzusprechen, ein Kaufverlangen bei ihnen hervorzurufen, Kundenzufriedenheit herzustellen und einen Kundenstamm aufzubauen.

3. Grundlagen zum Onlineshop

3.1 Definition des Online-Shops

Ein Online-Shop, auch als E-Shop bezeichnet, ist eine Webseite im World Wide Web, „auf der ein Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen zum Kauf anbietet.“4

Bei einem Online-Shop-System handelt es sich grundsätzlich um „Software mit Warenkorbfunktionalität.“5 Ein Warenkorb ermöglicht es dem Nutzer, mehrere Artikel auszuwählen und in eine Kaufliste einzutragen, bevor die endgültige Bestellung und Zahlungsanweisung angezeigt wird.6

3.2 Begriffliche Einordnung des Online-Shops

Der Online-Shop ist ein wichtiges Einsatzfeld aus dem Bereich des „E-Commer- ce“, auf Deutsch „elektronischer Handelsverkehr“. Unter diesem Begriff werden sämtliche „elektronisch unterstützte Abwicklungen von Handelsgeschäften auf Basis des Internets“7 zusammengefasst. Dazu zählen auch elektronische Marktplätze und Versteigerungs-Plattformen.

Die Grundidee des E-Commerce ist es, dass die Beziehung und die verkaufsrelevanten Abläufe zwischen einem Unternehmen (Anbieter) und einem Kunden (Nachfrager) mittels vernetzter Computer (Internet) abgewickelt werden.8

Dies wird anhand der nachfolgenden Grafik visualisiert.

Abb. 1: Die Grundidee des E-Commerce

Quelle: Kollmann, Tobias: E-Business: Grundlagen elektronischer Geschä sprozesse in der Net Economy.

2. Auflage, 2007, Seite 189.

Der elektronische Verkauf unterscheidet sich vom realen Verkauf in folgenden wesentlichen Faktoren:9

- Der Verkäufer ist nicht physisch anwesend. Der Verkaufsprozess findet über eine „Mensch-Maschine-Beziehung“ statt.
- Das zum Verkauf zur Verfügung stehende Produkt ist nicht zwangsläufig greifbar. Es kann sich auch um ein digitales Produkt, wie zum Beispiel eine Musikdatei, handeln.
- Die Logistik kann auch rein elektronisch per Download erfolgen.

3.3 Entwicklung der technischen Voraussetzungen

Der Beginn der kommerziellen Nutzung des Internets lässt sich in die Zeit von 1993 bis 1997 einordnen.10 Ab dem Jahr 1993 erhielt das World Wide Web durch die ersten grafikfähigen Webbrowser, welche die Darstellung von Grafik, Video und Ton ermöglichten, einen rasanten Auftrieb. Vor 1993 gab es lediglich textbasierte Webbrowser, die einfachen Text darstellen konnten. Nun konnten auch Amateure auf das Netz zugreifen, was mit der wachsenden Zahl von Nutzern zu vielen kommerziellen Angeboten im Netz führte.

Die ersten Online-Shops bestanden aus einfachen Listen, in denen man anhand einer Abbildung das gewünschte Produkt aussuchen konnte.

Mit der Entwicklung so genannter „dynamischer Webseiten“ wurde es möglich, dass der Benutzer nicht wie bisher nur Leser war, sondern nun selbst Datenfel- der, die auf einer Webseite angeboten wurden, ausfüllen konnte. Das Medium Internet entwickelt sich in der Folge zur interaktiven Kommunikationsplattform

Durch die Simulation einer dauerhaften Verbindung zwischen Client und Server mit Hilfe so genannter „Cookies“ wurden die Voraussetzungen geschaffen, Produkte und Dienstleistungen interaktiv im Netz zu vermarkten. 11 Mit der nun möglichen Einrichtung von so genannten „Warenkörben“ begann der eigentliche Kauf und Verkauf über elektronische Medien.

Der nächste Schritt in der Entwicklung des E-Commerce war, dass nutzerspezi- fische Informationen in der E-Commerce-Anwendung gespeichert werden konn- ten. Im Zuge dessen wurde in zahlreichen Online-Shops eine persönliche Anmel- dung mit Namen und Kennwort eingeführt. Der Benutzer konnte nun über einen längeren Zeitraum identifiziert werden. Dies ermöglichte es, den Benutzer auf der Webseite persönlich anzusprechen. Personalisierte Webseiten ermöglichen es dem Benutzer unter anderem, beim Betreten einer Webseite, auf der er registriert ist, seinen eigenen Bereich mit seinen Interessen, Vorlieben oder Bedürfnissen vorzufinden.

Ab der Jahrtausendwende nahm die technische Komplexität von E-Commerce- Anwendungen enorm zu. Es wurden zunehmend Software-Technologien aus den klassischen Bereichen der Softwareentwicklung für die Implementierung von E-Commerce-Anwendungen eingesetzt. Mit den neuen E-Commerce-An- wendungen wird es möglich, eine sehr große Menge an Benutzern zu handhaben, Datenbanksysteme anzubinden und komplexe Online-Geschäftstransaktio- nen zu verarbeiten.

Das E-Commerce gewinnt an Bedeutung. Virtuelle Geschäftstransaktionen laufen nicht mehr nur am Rande, sondern werden in die traditionellen Geschäftsprozesse integriert.

Durch so genannte „Webservices“ können Fremdsysteme, wie zum Beispiel unternehmensspezifische Prozesse vor und nach dem Vertragsabschluss in den Online-Shop integriert werden.

Die Autoren des Buches „E-Commerce“ visualisieren die Entwicklung des E- Commerce anhand des folgenden Schaubilds.

Das Schaubild gibt einen Überblick über die Entwicklung des E-Commerce in der Zeitspanne von 1993 bis zum heutigen Zeitpunkt wieder. Die Entwicklung wird hierbei in drei Phasen aufgeteilt, die jeweils verschiedene Schwerpunkte aufweisen.

Die rechteckigen Flächen, in denen die für die jeweilige Phase charakteristischen Formen des E-Commerce aufgelistet werden, überschneiden sich, da die Entwicklungsstufen ineinander übergehen. Allerdings sind auch die frühen Formen des E-Commerce noch heute von Bedeutung.

Abb. 2: Entwicklungsphasen des E-Commerce

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Krämer, Markus: E-Commerce: Produkte und Dienstleistungen im Internet - die rechtlichen Grundlagen. 2003, Seite 29.

3.4 Aktuelle Trends und Weiterentwicklung

2011 gibt es einen deutlichen Trend, die sozialen Medien mit in die Verkaufs- strategien einzubeziehen. Kunden „liken“ Produkte des Online-Shops, die ihnen gefallen und empfehlen diese ihren Freunden im sozialen Netzwerk, z.B. „Face- book“, weiter. Die Online-Kunden schreiben Bewertungen und Erfahrungsberich- te in die Kommentarfelder des Online-Shops oder „twittern“ diese an ihre „Follo- wer“ weiter.12

Die angebotenen Waren in den Online-Shop werden aufwendig präsentiert mit Video-Clips, multimedialen und dreidimensionalen Darstellungen.13

Zukunftstrend ist das so genannte „Mobile Shopping“ mit einem mobilen, internetfähigen Endgerät, wie zum Beispiel einem Smartphone oder einem TabletPC.14 Das Einkaufen über ein solches Gerät erfolgt über so genannte „ShoppingApps“. Das sind kleine Programme, die den neuen Endgeräten angepasst sind und einen Produktkatalog enthalten.

Ein sich an das Mobile Shopping anlehnender Trend ist das mobile ProduktScanning. Der Kunde geht in einen Laden und hält sein Smartphone an die gewünschte Ware. Das Smartphone identifiziert das Produkt anhand seines EANCodes und sucht im World Wide Web nach dem günstigsten Anbieter.

Ein weiterer Trend ist das so genannte „Mass Customization“. Der Nutzer kann auf Basis von Grundmodellen des Produkts sein eigenes Design erstellen, indem er zum Beispiel Farben und Muster selber bestimmt.

4. Geschäftsidee

Während des halbjährigen Praktikums im Rahmen des Studiums an der SRH Hochschule für Medien und Wirtschaft Calw bei einem namhaften Unternehmen in der Naturkosmetikbranche, das in dieser Zeit plante, einen Online-Shop auf- zubauen. Es wurde die Frage diskutiert in welchem Umfang und in welcher Form Kosmetikprodukte im Internet angeboten werden können und inwiefern das Un- ternehmen sich von den zahlreichen Konkurrenten abheben kann.

Während dieser Zeit reifte bei der Autorin die Idee, Kosmetik-Produkte zu einem Set zu bündeln und für verschiedene Zielgruppen und verschiedene Gelegenhei- ten anzubieten. Im Vordergrund stand der Gedanke, „all inclusive“-Sets zusam- menzustellen.

„All inclusive“ bedeutet, dass das Set neben den eigentlichen Kosmetik-Produk- ten auch sämtliches Zubehör beinhaltet, das zum Aufbringen und Abschminken benötigt wird. Dazu gehören unter anderem Pinsel, Schwämmchen bis hin zu den Abschminktüchern.

Bei Kosmetik-Sets der höheren Preisklasse können auch Werkzeuge wie zum Beispiel Nagelfeilen, Scheren, Pinzetten bis hin zum Rasierer beigefügt werden. Weiterer Bestandteil des Kosmetik-Sets ist eine ausführliche, bebilderte und leicht nachvollziehbare Schritt-für-Schritt-Anleitung, die eine Hilfestellung zur An- wendung bietet.

Wesentlich für die Geschäftsidee ist das Schaffen eines vollkommen neuen La- bels, unter dem die unterschiedlichen Zielgruppen durch wenige Klicks zu ihrem Wunschprodukt gelangen und dazu inspiriert wird neue Sets auszuprobieren. Das neue Label soll sich zu einem Überbegriff für Kosmetik-Sets „all inclusive“ schlechthin entwickeln.

Dabei sind zahlreiche Produktkombinationen denkbar.

Kosmetik-Sets, die verschiedene Zielgruppen ansprechen sollen, unterteilt nach:

- Altersgruppen
- Erfahrungen in der Anwendung
- Mann und Frau
- sozialen Gruppen
- Kaufkraft

Geschä sidee

Verschiedenen Anlässen:

- Oper
- Musik-Festival
- Hawaii-Party
- 90er-Jahre-Party
- Hochzeit
- Erstes Date
- Candle-Light-Dinner
- Verwandtenbesuch
- Frühling/Sommer/Herbst/Winter
- Fußball-Weltmeisterschaft
- Flugreise

Individuellem Aussehen:

- Haarfarbe
- Augenfarbe
- Hauttyp

Körperbereichen:

- Haar
- Gesicht
- Körper
- Hände
- Füße

Geschä sidee

Stil:

- Punk
- Gothic
- Strenger Business-Look
- Natürlicher Sommer-Look
- Klassisch eleganter Look
- Romantik-Look
- Epochen (60er-Jahre, 70er-Jahre, etc.)
- Geisha-Look
- Diva

Haarentfernung:

- Gesicht
- Beine
- Achseln

Das Geschäftskonzept ist anwendbar auf:

- Etabliertes Unternehmen, das neue Vertriebswege und Absatzmärkte sucht
- Reines Vertriebs-Unternehmen, das die Produkte fremd bezieht, bündelt und unter eigenem Namen vertreibt

Aus der Vielfalt der oben genannten Anwendungsfälle zur Veranschaulichung nachfolgend ein paar Beispiele:

Frauen:

- Ausstattung für die Handtasche: Klarlack gegen Laufmaschen in der Strumpfhose, Lipcloss, Taschen-Duftspray, Klapp-Bürste, Handspiegel
- Anti-Aging-Set 40+: Reinigungsmilch, Antifalten-Tagescreme, Antifalten- Nachtcreme, regenerierende Augenpflege, regenerierendes Serum, Au- genpflege

Geschä sidee

- Haarpflege-Set: Haarwaschmittel, Spülung, Bürste, Haarspray, Haar- wachs
- Haarpflege-Set für den Urlaub in Reisegröße: Pflegeshampoo mit UV- Filter, Pflegespülung After-Sun, Haar-Spray mit UV-Schutz
- Ein Tag am Strand: Sonnencreme, wasserfeste Wimperntusche, Lipcloss mit Sonnenschutz, After Sun-Lotion
- Duft-Set: Eau de Parfum Spray, parfümiertes Körperspray, Deodorant- Roller, Taschen-Duftspray
- Typveränderungs-Set südländischer Typ: Selbstbräunungstücher, Haar- färbemittel dunkelbraun, dunkle Puderperlen, Puderpinsel, schwarzer Kajalstift und schwarze Wimperntusche
- Spa-Set: Schlamm-Maske für das Gesicht, Körperbutter, glättendes Ge- sichtsserum, Räucherstäbchen
- Reise-Set in Reisegröße: Duschgel, Body-Lotion, Shampoo, Deodorant
- Nagelpflege-Set im Etui: Nagelschere, Hautschere, Hautzange, Pinzette und Nagelfeile
- Profi-Nagelstudio-Set: Aufbau-Gel, French Gel, 3 Nagellacke, 1 Versie- gelungsgel, 2 Nagelfeilen, 1 Schleifblock, 1 Studiopinsel, künstliche Nägel zum Aufkleben, Kunstnagelspitzen, 1 Nagelkleber, 1 Nagelknipser, 1 Nagellackentferner, Nagel-Tattoos, 1 Lichthärtungsgerät
- Dekorative Kosmetik-Set für unterschiedliche Farbtypen: Camouflage Abdeckcreme gegen Augenringe, Pigmentflecken, Rötungen und Narben, Lidschatten 4er-Box, Kayalstift, Augenbrauen-Puder, Mascara, Makeup-Foundation, Fixierpuder, 1 farbiger Lipcloss, 1 farbloser Lipcloss, 1 Lippenstift für abends
- Good bye Cellulite-Set: Meeresalgen-Fango und straffendes Öl
- WM-Packet Deutschland: falsche Wimpern in Schwarz, Rot und Gold, Gesichtsfarben in Schwarz, Rot und Gold, Schwamm zum Auftragen, Glitzerspray in Gold für das Haar
- Definierte Augenbrauen-Set: Pinzette zum Zupfen, Augenbrauenschablo- nen, Pinsel, Augenbrauenpuder zur optischen Verdichtung
- Festival-Grundausstattung: Desinfektionsgel, Deodorant-Spray, Reini- gungstücher, Lippenbalsam, Trockenshampoo, Klappbürste, Allzweck- Feuchtigkeitscreme, 2 Mini-Zahnbüsten für unterwegs (kein Wasser und Geschä sidee keine Zahnpasta notwendig, können nach Gebrauch entsorgt werden, mit „Zahnstocher“ am Ende des Griffs), Sonnencreme in Probegröße

Männer:

- Die perfekte Rasur in 4 Schritten: Flüssigseife, Rasiergel, Aftershave-Bal- sam und Feuchtigkeitscreme
- Duschen und Körperpflege-Set: 2-in-1- Shampoo & Spülung, Duschgel, Deospray, Stylingcreme für’s Haar und Eau de Toilette Spray
- Haarpflege und -styling-Set: Anti-Schuppen-Shampoo, Gel und Kamm
- Gesichtspflege-Set: tiefenreinigendes Gesichtswasser, revitalisierendes Waschgel, intensive Feuchtigkeitscreme, Augengel-Roll-On, kühlendes Feuchtigkeitsgel für zwischendurch
- Das erste Date-Set: Anti-Müdigkeits-Augenmaske, Feuchtigkeits-Gel für das Gesicht, Deodorant, Lippenbalsam, Mundspray für unterwegs
- Reise-Set in Reisegröße: Duschgel, Body-Lotion, Shampoo, Deodorant

Eine kurze Internet-Recherche mit der Google-Suchmaschine zum Thema Kauf von Kosmetik-Sets ergab folgendes Ergebnis: Über das Suchwort „Kosmetik- Set“ erscheinen gleich nach Werbeanzeigen von Dr. Grandel, Yves Rocher und Haka Naturkosmetik Links zu den großen Marktplätzen Ebay und Amazon.

Einen Online-Shop, auf dem ausschließlich Kosmetik-Sets angeboten werden und auf dem er eine riesige Auswahl an Kosmetik-Sets hat, findet der Benutzer nicht. Und eine ganzheitliche Beratung, wie die Bestandteile der Kosmetik-Sets zu verwenden sind, findet der Benutzer auch nicht.

Da es nach Nachforschungen der Autorin bisher keine reinen Kosmetik-Set-An- bieter im Onlinegeschäft gibt, stellt dies eine Marktnische dar, die hohes Potential in sich birgt.

[...]


1 Groß, Olaf: Wie das mobile Internet den Handel beeinflusst. In: Shopbetreiber-Magazin, Oktober-Aus gabe, 2010, Seite 8-13.

2 Vgl. Focus Magazin Verlag GmbH: Online-Shopping: Die Quelle ist zurück. Erscheinungsdatum: 10.08.2011, h p://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/online-shopping-die-quelle-ist- zurueck_aid_653992.html, aufgerufen am 18.10.2011 um 14.40 Uhr.

3 Vgl. Handelsverband Deutschland e.V.: Einzelhandel wächst 2011 um 1,5 Prozent. Erscheinungsdatum: 31.1.2011, h p://www.einzelhandel.de/pb/site/hde/node/1331127/Lde/index.html, aufgeru- fen am 18.10.2011 um 14.45 Uhr.

4 Kappes, Wolfgang: Glossar: Online-Shop. h p://www.web-wolf-marke ng.de/joomla_backend_de/ frontendhelp/glossar.htm, aufgerufen am 18.10.2011 um 14.50 Uhr.

5 CIS GmbH, Glossar: E-Shop. h p://www.cis-gmbh.de/page=7-3_Glossar, aufgerufen am 18.10.2011 um 14.50 Uhr.

6 Vgl. Kollmann, Tobias: E-Business: Grundlagen elektronischer Geschä sprozesse in der Net Economy. 2. Auflage, 2007, Seite 198.

7 Schwarze, Jochen: Electronic Commerce: Grundlagen und prak sche Umsetzung. 2002, Seite 35.

8 Vgl. Kollmann, Tobias: E-Business: Grundlagen elektronischer Geschä sprozesse in der Net Economy. 2. Auflage, 2007, Seite 189.

9 Die Ausführungen des folgenden Abschni s beziehen sich auf: Kollmann, Tobias: E-Business: Grundla gen elektronischer Geschä sprozesse in der Net Economy. 2. Auflage, 2007, Seite 189-190.

10 Zu dem nachfolgenden Kapitel siehe vor allem: Krämer, Markus: E-Commerce: Produkte und Dienst leistungen im Internet - die rechtlichen Grundlagen. 2003, Seite 28-39.

11 Vgl. Freitag, Chris an: Online-Shops: Status Quo und Zukun . 2008, Seite 3.

12 Die Ausführungen dieses Abschni s beziehen sich auf: Peters, M.: eCommerce Trends für 2011. Erscheinungsdatum: 6.1.2011, h p://www.e-commerce-blog.de/2011/01/06/ecommerce- trends-fuer-2011/, aufgerufen am 19.8.2011 um 14.50 Uhr.

13 Peters, M.: eCommerce Trends für 2011. Erscheinungsdatum: 6.1.2011, h p://www.e-commerce- blog.de/2011/01/06/ecommerce-trends-fuer-2011/, aufgerufen am 19.8.2011 um 14.50 Uhr.

14 Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf: Groß, Olaf: Heiße Trends im E-Commerce. In: Shopbetreiber-Magazin, Oktober-Ausgabe, 2010, Seite 20-25.

Details

Seiten
67
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656745938
ISBN (Buch)
9783656745921
Dateigröße
3.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v281106
Institution / Hochschule
SRH Hochschule Calw
Note
2,1
Schlagworte
konzeption online-shops vertrieb kosmetik-sets

Autor

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Titel: Konzeption eines Online-Shops zum Vertrieb von Kosmetik-Sets