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Bündnispolitik und Julikrise 1914

Die Suche nach Ursachen und Anlass für den Ersten Weltkrieg

Hausarbeit 2014 28 Seiten

Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vor dem Krieg: Mächte und Machenschaften
2.1 Die Bündnissysteme seit Bismarck
2.1.1 Der Dreibund
2.1.2 Englands Bündnispolitik – Die Triple Entente

3. Julikrise und Kriegsausbruch 1914
3.1 Das Attentat von Sarajevo
3.2 Die Julikrise 1914
3.3 Das (unannehmbare) Ultimatum an Serbien
3.4 Die Kriegserklärungen
3.5 Der Kriegsbeginn

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Die Menschen unseres Kulturkreises schätzen Jubiläen mit der Zahl Hundert oder auch dem Mehrfachen davon. Seltsam.[1]

Fast das gesamte 20. Jahrhundert wurde von großen internationalen Spannungen und Konflikten geprägt. In den großen Krisen und Kriegen sind Millionen von Menschenleben zu bedauern und es neue Regierungssysteme und Weltmächte entstanden. Für Geschichtswissenschaftler stellt das 20. Jahrhundert aber nicht nur einen wichtigen Einschnitt und den Übergang der großen Industrienationen in demokratische Staaten dar, sondern wirft auch immer wieder die Frage auf, welche Zusammenhänge eine solche Geschichte des nunmehr letzten Jahrhunderts überhaupt ermöglichten. In diesem Kontext kommen die Menschen auf die Bedeutung des Ersten Weltkrieges zu sprechen. Will man sich nämlich die Antwort auf die Frage nach den Ursachen, bspw. den darauffolgenden sogenannten Kalten Krieg finden, so sind diese mit Sicherheit in den Ereignissen um den großen Krieg[2] von 1914 zu suchen. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele Historiker ihn als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts[3] “ bezeichnen. Doch wie kam es dazu, dass im Jahr 1914 die größten und einflussreichsten Nationen rund um den Globus gegeneinander Krieg führten, der mehr als 10 Millionen Menschen das Leben kostete? Denn tatsächlich kämpften u.a. auch indische Soldaten auf Seiten Englands an der Westfront, so dass der Erste Weltkrieg allein aus diesem Grund bereits als global bezeichnet werden kann. Eine Antwort auf diese Frage ist schwierig. Dies liegt vor allem daran, dass eine genaue Beantwortung die diffizilen Zusammenhänge etwas langfristiger, als auch unmittelbar vorhandener Ursachen dargelegt und verknüpft werden müssen. Ich möchte mich in dieser Arbeit daran versuchen, die langfristigen Ursachen nur zu umreißen aber auch die Umstände hervorbringen, die erst mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo am 28. Juni 1914 losgetreten worden sind. Um dies weitestgehend übersichtlich zu gestalten, werde ich eine Unterteilung in zwei Abschnitte vornehmen.

Im ersten Teil soll insbesondere auf die Problematik der Bündnissysteme und den Veränderungen innerhalb dieser eingegangen werden. Im zweiten Teil möchte ich dann auf die sich nach dem Attentat vom 28. Juni 1914 anbahnende und spätestens am 23. Juli ausbrechende „Julikrise“ eingehen. In diesem Zusammenhang möchte ich vor allem die Politik und das Kalkül der Mittelmächte betrachten. Dies nicht zuletzt deshalb, weil bis heute noch nicht wirklich Einigkeit darüber herrscht, ob der Ausbruch des Ersten Weltkrieges nun einer gezielten Planung oder doch nur einer Verkettung von unglücklichen Umständen geschuldet ist.

2. Vor dem Krieg: Mächte und Machenschaften

Es fällt schwer die These zu halten, der erste Weltkrieg habe seinen Ursprung erst in der Julikrise, die durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajevo am 28. Juni 1914 ausgelöst wurde. Dieser gingen zahlreiche Krisen voraus. Beide Marokkokrisen oder das Gerangel um ganz verschiedene Einflusssphären. Diese haben aber ihren Ursprung u.a. in den internationalen Veränderungen, denen die europäischen Bündnissysteme seit 1890 ausgesetzt waren. Zu den bedeutenden Großmächten zählten um 1900 Großbritannien, Frankreich, Russland, Österreich-Ungarn und das Deutsche Kaiserreich. Alle anderen kleineren und mittleren europäischen Staaten waren zwar theoretisch souverän, unterlagen aber in der Regel dem Einfluss eines der Großmächte und verfolgten deshalb nur sehr selten eine eigenständige Politik. Die Geschichte des Ersten Weltkrieges ist auch immer die Geschichte der Beziehungen der Großmächte untereinander. Je nach militärischer und wirtschaftlicher Stärke handelten die Mächte im Zeitalter des Imperialismus in einer gewissen Abhängigkeit voneinander. Doch je stärker die Staaten begannen, sich untereinander zu verbünden, um sich selbst zu schützen und potentielle Feinde abzuschrecken, desto gefährlicher konnte dies im Falle von großen Krisen werden. Um den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu verstehen ist es daher unabdingbar, zunächst die Verflechtung in Bündnisse darzustellen, welche zu dem Großen Krieg führten.

2.1 Die Bündnissysteme seit Bismarck

2.1.1 Der Dreibund

Mit der Gründung des Deutschen Reichs 1871 waren die Grundpfeiler der bismarckschen Diplomatie die Isolation Frankreichs und die Erhaltung des Friedens mit den östlichen Nachbarn: Österreich-Ungarn und Russland.[4] Aus diesem Grunde wurde 1879 der sogenannte Zweibund zwischen Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich geschlossen, den man direkt als ein militärisches Verteidigungsbündnis betrachten kann. Mit den europäischen Bündnissen konnte man in Berlin im Jahr 1888 durchaus zufrieden sein. Zwar war der sogenannte Dreikaiserbund von 1881, der die Herrscher Österreichs, Russlands und des Deutschen Reichs zur wohlwollenden Neutralität im Falle eines unprovozierten Angriffs verpflichtete, 1887 nicht weiter verlängert worden, doch konnte man 1882 mit Italien den Zweibund zum Dreibund erweitern und sich so eine starke Stellung in Europa sichern. Dies änderte sich jedoch 1892. Da gelang es Frankreich, ein Defensivbündnis mit Russland abzuschließen. Dieses wurde 1899 mit dem Zusatz erweitert, nicht nur den Frieden der beiden Nationen zu sichern, sondern auch die Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts zu verfolgen. Es stand also in gewisser Hinsicht in der Tradition der postnapoleonischen Ordnung des Wiener Kongresses. Zwar ist das Bündnissystem der Achsenmächte durchaus komplizierter, Fakt ist jedoch, dass sich das Deutsche Kaiserreich und Österreich-Ungarn zum Kriegsausbruch in einer klaren Bündnisbeziehung befanden, wohingegen die so wichtige Rolle Englands weniger eindeutig und somit differenzierter betrachtet werden muss.

2.1.2 Englands Bündnispolitik – Die Triple Entente

Als Japan 1904 gegen Russland in den Krieg zog und diesen bereits bis Mitte 1905 für sich entscheiden konnte, sah man eine Annäherung Russlands und Englands zu diesem Zeitpunkt als unwahrscheinlicher an als eine Annäherung Russlands an das Deutsche Kaiserreich.[5] Was den für unüberwindbar angenommenen Gegensatz Englands und Frankreichs anging, wurde das Deutsche Reich hingegen sehr bald eines Besseren belehrt. England war in großer Sorge um die Aufrechterhaltung seiner Weltmacht. Arnold-Forster – seines Zeichens Staatssekretär im englischen Kriegsministerium – beschrieb die prekäre englische Situation zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr treffend:

„Our people are weary of war. Russia an enemy, Germany an enemy, France an enemy by treaty if not by conviction, and the USA looking out for a profit from other people´s failures[6].“

Aus diesem Grund war es Ziel Englands, diese vermeintliche Isolation zu beenden. Eine Annäherung an Frankreich sollte daher zukünftige Konflikte Englands mit den anderen Großmächten vermeiden. Zudem konnte man sich über die Verbesserung der englisch-französischen Beziehungen auch eine Annäherung an den französischen Bündnispartner: Russland erhoffen[7]. Die Beziehungen hatten sich demnach zur Jahrhundertwende gravierend verändert. Man musste in Berlin zwar noch nicht von einer unmittelbaren Bedrohung ausgehen, doch gestaltete sich die Lage längst nicht mehr so stabil, wie dies noch vor 1892 im Rahmen der bismarckschen Außenpolitik der Fall gewesen ist. Erschwerend kam noch hinzu, dass Italien mittlerweile immer weniger als echter Bündnispartner betrachtet werden konnte. Italien drohte immer mehr, seine eigenen Interessen höher zu bewerten als die des Dreibundes. Letzten Endes bestärkte auch die zunehmende Konkurrenz zwischen Italien und Österreich-Ungarn auf dem Balkan die nachhaltige Aufweichung der Achse Berlin - Wien - Rom.[8] Seit 1890 kam es zu ernsthaften Bündnisverhandlungen zwischen Frankreich und Russland, die in eine Übereinkunft vom 17. August 1892 mündete und zum Inhalt hatte, sich gemeinsam gegen Angriffe aus dem Dreibund zu wehren.[9] Grundsätzlich diente dieses Bündnis aber nicht nur dazu, die diplomatische Isolation dieser beiden Länder zu durchbrechen, sondern beinhaltete durchaus auch expansive Bestrebungen. Ohne dies ausdrücklich zu erwähnen oder gar einen Angriff vorzubereiten, gab es dennoch auf beiden Seiten Wünsche nach territorialen Veränderungen in Europa. In Frankreich war das Streben nach Rückgewinnung des 1871 verlorenen Elsass-Lothringen stark ausgeprägt. In Russland hingegen gab es den Wunsch, an den Meerengen zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer Fuß fassen zu können, österreichische Gebiete des geteilten Polens zu annektieren und den Machtbereich auf dem Balkan und auch auf Bulgarien auszudehnen.[10] Zwar war der Vertrag defensiv ausgerichtet, doch hatte der Vertragstext selbst einen folgenschweren Passus. In ihm wurde nämlich festgelegt, dass, sobald in einem der Dreibundländer auch nur teilmobilgemacht würde, beide Vertragspartner ebenfalls mobilisieren müssten. Es gab keine Einschränkung, ob die Teilmobilmachung in Berlin, Rom oder Wien gegen Frankreich und Russland oder gegen eine völlig andere Nation gerichtet war, noch, ob sie provoziert oder unprovoziert ausgelöst würde. Eine Mobilmachung in Frankreich oder Russland, von der man dann bei den Mittelmächten davon ausgehen müsste, dass sie feindselig sei, würde eine Kettenreaktion von gegnerischen Aktionen und Reaktionen auslösen. Im Ernstfall verpflichtete diese Abmachung also Frankreich und Russland auch wider Willen einen europäischen Krieg mit dem Dreibund zu provozieren. Im Falle der durch die Teilmobilmachung Österreich-Ungarns gegen Serbien 1914 und der darauf folgenden russischen Mobilmachung ausgelösten Kettenreaktion Ende Juli/Anfang August 1914, sollte sich zeigen, wie verhängnisvoll eine derartige Abmachung sein konnte.[11] Der verhängnisvolle Bündnisvertrag zwischen Frankreich und Russland sollte, auch wenn dies nicht von vornherein klar war, den Grundstein für die letztlich fatale Blockbildung in Europa darstellen. Denn zwischen 1904 und 1907 entwickelte sich durch das Hinzutreten Englands auf Seiten Frankreichs und Russlands ein System zweier mächtiger, sich zunehmend feindlich gegenüber stehender Föderationen in Europa. Der Bündnisvertrag zwischen Frankreich und Russland stellte eine grundlegende Machtverschiebung in Europa dar. Alle großen kontinentaleuropäischen Mächte waren seit 1894 in ein Bündnissystem eingebunden. Nur Großbritannien stand um die Jahrhundertwende noch ohne echten Bündnispartner da. Im Angesicht der expansionistischen Bestrebungen aller großen Mächte rund um den Globus, wurde der interne Ruf nach Beendigung der Isolation Englands immer lauter. Um den weltweit verstreuten und schwer zu verteidigenden kolonialen Besitz gegenüber den imperialistischen Großmächten behaupten zu können, schien es unerlässlich, sich hierfür neue Partner zu suchen. Aus diesem Grunde versuchte man zunächst mit derjenigen Großmacht in Verhandlungen zu treten, mit der man – dank der Bismarckschen Zurückhaltung – noch am wenigsten koloniale Streitigkeiten hatte: dem Deutschen Reich. Doch scheiterten die Bündnisverhandlungen der Jahre 1898 und 1900/1901 an beidseitig zu hohen Vorbedingungen.[12]

1902 wurde seitens Englands durch Verhandlungen über einen kolonialen Ausgleich mit Frankreich begonnen und diese mündeten schließlich am 7. April 1904 in die sogenannte „Entente Cordiale“. Dies war kein militärisches Bündnis beider Staaten. Es handelte sich zunächst nur um ein Abkommen, das durch die Regelung von kolonialen Streitigkeiten in Nordafrika für eine signifikante Entspannung und Verbesserung der Beziehungen sorgte. Betrachtet man aber die folgenden Jahre, so wird klar, dass vor allem in Frankreich der Gedanke vorherrschte, dieses Abkommen Schritt für Schritt zu einem echten Bündnis auszubauen, während man sich in England vorerst noch alle Optionen auf zukünftige Absprachen mit den anderen europäischen Mächten offen hielt. Im Angesicht der immer expansionistischer und aggressiver auftretenden deutschen Außenpolitik, spätestens seit der Jahrhundertwende, musste aber klar sein, in Richtung welches Bündnisses sich die Briten letztlich orientieren würden.[13] Das Ziel, England auf seine Seite zu ziehen, verfolgte man in Frankreich bereits seit der Jahrhundertwende. Das deutsche Streben nach Weltmacht[14], so die vorherrschende Meinung, musste eingeschränkt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grunde, suchte England seit 1906 zusehends auch den Ausgleich mit dem Zarenreich.[15]

Ganz im Sinne der englischen Politik der Bewahrung des eigenen Weltreichs suchte England auch mit Russland zunächst den kolonialen Ausgleich und den Abbau der englisch-russischen Spannungen, die sich noch während des russisch-japanischen Krieges nicht zurückweisen ließen. Trotz aller Gegensätze, verschiedener Interessen und Regierungssysteme, erstrebte die neue britische Außenpolitik zunächst nur eine Annäherung an das Zarenreich. Der Versuch eines Interessenausgleichs der beiden Großmächte stieß auf positive Resonanz.[16] Man einigte sich schließlich auf einen ähnlichen Vertrag, wie die Entente zwischen England und Frankreich und so wurde am 31. August 1907 diese Entente zwischen England und Russland unterzeichnet. Rechtlich gesehen handelte es sich auch hierbei nicht um ein wirkliches Bündnis sondern lediglich um die Absteckung von kolonialen Interessenssphären, mit der Absicht künftig Konflikte zu vermeiden und die zwischenstaatlichen Beziehungen zu verbessern. England gelang es durch die Entente nicht nur sich an Russland anzunähern und die bilateralen Beziehungen spürbar zu verbessern, sondern die diplomatische Absicherung der kolonialen Grenzen gegenüber St. Petersburg konnte das Abkommen im Parlament zusätzlich als Chance angesehen werden, die hohen Verteidigungsausgaben beispielsweise an der nordindischen Grenze durch die Bannung der Gefahr einer russischen Invasion zu verringern[17]. Die im August 1907 abgeschlossene gemeinsame Asienkonvention zwischen Briten und Russen hatte weitreichende Konsequenzen. Sie bildete den Grundstein für die Erweiterung der Entente Cordiale zur Triple Entente der europäischen Großmächte England, Frankreich und Russland. Zwar war das Abkommen von 1907 längst noch kein Bündnis gegen das Deutsche Reich, denn in Russland dachte man vorerst nicht an die Möglichkeit eines Militärabkommens mit den Engländern, doch sollte die Entwicklung und vor allem die Krisendiplomatie der folgenden Jahre zeigen, dass Russland Bestandteil einer sich immer deutschfeindlicher abzeichnenden Koalition werden würde.[18] Man musste in Berlin erschrocken zusehen, wie die Prämissen, auf denen die deutsche Außenpolitik der letzten Jahrzehnte fußte, nicht mehr zutrafen. Der englisch-französische und der englisch-russische Interessenausgleich 1904 und 1907 zeigte, dass die für unüberbrückbar gehaltene Rivalität der drei Großmächte doch hat überwunden werden können. Auch wenn die Lage mit Hinweis darauf, dass es sich lediglich um koloniale Absprachen handelte in Berlin zunächst schön geredet wurde, kam man nicht umhin einzugestehen, dass diese Abkommen, sollten sie vertieft und erweitert werden, das Deutsche Reich und den Dreibund sehr viel stärker berührten, als man offiziell zu erkennen gab. Das höchste Ziel der deutschen Außenpolitik war es daher, diesen Ring der Einkreisung[19] zu sprengen. Das Vorhaben, das als feindlich angesehene Bündnissystem durch prestigeträchtige außenpolitische Erfolge auf Kosten der drei anderen europäischen Großmächte auseinander zu manövrieren, brachte keinen Erfolg.[20] Während die außenpolitische Isolation der Mittelmächte in den Jahren zwischen 1908 und 1914 nicht mehr durchbrochen werden konnte, zeichneten sich innerhalb der Ententemächte weitere, teilweise folgenschwere Absprachen ab, die kurz erläutert werden müssen.

[...]


[1] Unterseher, L.: Der Erste Weltkrieg. Trauma des 20. Jahrhunderts. Wiesbaden 2014. S. 11.

[2] Der große Krieg = Verstanden als Einheit aus Erstem und Zweiten Weltkrieg.

[3] George F. Kennan zit. nach Schulin, E.: Die Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts. in: Michalka, W. (Hrsg.): Der Erste Weltkrieg: Wirkung – Wahrnehmung – Analyse: Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. München 1994. S. 3.

[4] Massie, R.: Die Schalen des Zorns: Großbritannien, Deutschland und das Heraufziehen des Ersten Weltkrieges, Frankfurt a.M. 1993., S. 108.

[5] Ebd.: S. 491f.

[6] Zit. bei Monger, G. W.: The End of Isolation: British Foreign Policy 1900-1907. London 1963. S.151.

[7] Neitzel, S.: Kriegsausbruch: Deutschlands Weg in die Katastrophe 1900-1914. Zürich 2002., S. 76f.

[8] Gutsche, W.; Klein, F. (u.a.): Der Erste Weltkrieg: Ursachen und Verlauf. Herrschende Politik und Antikriegsbewegung in Deutschland. Köln 1985. S.17.

[9] Massie, R.: Schalen des Zorns. S.345.

[10] Kennan, G.F.: Die schicksalhafte Allianz: Frankreich und Rußland am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Köln 1990. S. 333f.

[11] Ebd.: S. 335f.

[12] Dülffer, J.: Der Weg in den Weltkrieg. S. 239.

[13] Gutsche, W.; Klein, F. (u.a.): Der Erste Weltkrieg. S. 16.

[14] Vertreten u.a. in Fischer, F.: Griff nach der Weltmacht. Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18. Düsseldorf 1967.

[15] Neitzel, S.: Kriegsausbruch. S. 90f.

[16] Massie, R.: Schalen des Zorns. S. 493f.

[17] Gutsche, W.; Klein, F. (u.a.): Der Erste Weltkrieg, S. 16.

[18] Bestuschew, I. W.: Die russische Außenpolitik von Februar bis Juni 1914. in: Laqueur, W.; Mosse, G.L. (Hrsg.): Kriegsausbruch 1914. München 1967. S. 127-151. S. 128f.; auch: Stevenson, D.: 1914-1918: Der Erste Weltkrieg. Düsseldorf 2006. S. 33.

[19] Kaiser Wilhelm II. sprach im Zusammenhang der Triple Entente von einer Einkreisungspolitik. Vgl. Lepsius, J.; Mendelsohn-Barthody A. (Hrsg.): Schlussbemerkung Wilhelms II. an v. Bülow. 9.10.1907. in: Große Politik der Europäischen Kabinette 1871-1914. Sammlung der Diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes. im Auftrage des Auswärtigen Amtes. 40 Bde., Berlin 1922-1927. Bd. 25/1, Nr. 8538, 48.

[20] Neitzel, S.: Kriegsausbruch, S. 113f.

Details

Seiten
28
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656740636
ISBN (Buch)
9783656740599
Dateigröße
602 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v280674
Institution / Hochschule
Universität Rostock
Note
1,3
Schlagworte
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