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Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation

Hausarbeit 2013 22 Seiten

Gesundheit - Sport - Bewegungs- und Trainingslehre

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Anamnese
1.1 Allgemeine Personendaten
1.2 Spezifische Anamnesedaten
1.3 Funktionsdiagnostik
1.3.1 Durchführung des Beweglichkeitstests
1.4 Bewertung der Diagnosedaten

2 Zielsetzung/Prognose

3 Trainingsplanung Makrozyklus

4 Trainingsplanung Mesozyklus

5 Literaturrecherche
5.1 Manipulation von „superduct“, Adduktion und Rotation zur Behandlung einer Schulterluxation
5.2 Die Außenrotation als Methode zur Reduzierung einer akuten vorderen Schulterluxation und einer fraktur bedingten Schulterluxation

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

1 Anamnese

Die betroffene Person, um welche es sich bei der Rehabilitationstherapie handelt, ist ein 35-jähriger Bürokaufmann. Er ist 175cm groß bei einem Körpergewicht von 79 kg. Als zeitlicher Verfügungsrahmen und Motivation gab er 2x wöchentlich bei einer Dauer von 1 bis 1,5 Std. an trainieren zu können. Anschließend werden in der Diagnose die Hauptgelenke, mit dem Schwerpunkt auf dem Schultergelenk betrachtet. Das Schultergelenk besteht aus einem Kugelgelenk und ist primär durch die gelenkumgebene Muskulatur, sekundär durch Sehnen und Bändern stabilisiert. Dies bringt zugleich eine erhöhte Anfälligkeit für Verletzungen mit sich. Um das Schultergelenk wieder im vollen Bewegungsumfang benutzen zu können und es muskulär zu sichern ist es wichtig, die gelenkumgebende Muskulatur aufzubauen und zu stärken.

1.1 Allgemeine Personendaten

Tab.1: Allgemeine Personendaten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.2: Leistungsstand und Gesundheitszustand

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Spezifische Anamnesedaten

Zur weiteren rehabilitativen Trainingstherapie liegen über den Patienten folgende Befunde vor:

Tab.3: Spezifische Anamnesedaten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3 Funktionsdiagnostik

Zur weiteren Rehabilitationstherapie wird mit dem Patienten ein Beweglichkeitstest ausgeführt(vgl. REIß/ FIKENZER, 2013, S. 76-88). In der folgenden Untersuchung erfolgt die Überprüfung anhand der Neutral-Null Methode, mit der aktive Bewegungsausführungen ausgeübt werden um in eine neutrale Stellung zu gelangen und somit Bewegungseinschränkungen, Hypomobilität oder Hypermobilität ermitteln zu können. Auf diesen Ergebnissen beruht dann die anschließende Rehabilitationstherapie. Dieser Test umfasst alle wichtigen Gelenksysteme, unter anderem die der Schulter, der Brust- und Lendenwirbelsäule( BWS und LWS) sowie des Ellenbogens, des Knies, der Hüfte und des Sprunggelenkes.

Ausgangsposition ist ein hüftbreiter und aufrechter Stand mit paralleler Fußstellung. Dabei ist die Kopfhaltung aufrecht und der Blick gerade. Die Arme hängen dabei lateral des Rumpfes herab.

1.3.1 Durchführung des Beweglichkeitstests

Flexions- und Extensionsprüfung von LWS und BWS:

- Fingerspitzen-Boden-Abstand:

Beugung des Oberkörpers nach vorne und die Fingerspitze in Richtung der Zehenspitze. Hierbei ist der Defizit feststellbar ab 35cm.

- OTT-Zeichen:

Dornfortsatz wird am 7. Halswirbel markiert sowie 30cm weiter unten. Extensionsprüfung erfolgt durch eine Oberkörperneigung nach hinten. Hierbei ist der Defizit feststellbar bei einer zu geringen Verkleinerung des Markierungsabstandes, unter 1cm). Die Flexionsprüfung erfolgt über eine Oberkörperbeugung nach vorne. Hierbei ist ein Defizit bei 3cm oder weniger feststellbar.

- Schober-Zeichen:

Markierung des 1. Kreuzbeinwirbels und 10cm oberhalb. LWS-Extensionsprüfung durch eine Oberkörperneigung nach hinten. Hier ist ein Defizit feststellbar bei weniger als 1cm der Abstandsverringerung. Die Flexionsprüfung erfolgt über eine Oberkörpervorbeugung. Hierbei ist ein Defizit bei 3cm oder weniger feststellbar.

- Lateralflexion( BWS und LWS):

Im aufrechten Stand eine Oberkörperneigung nach links und rechts. Dabei soll das äußere Kniegelenk mit den Fingerspitzen berührt werden.

- Rotationsprüfung( BWS und LWS):

Im aufrechten Stand und fixiertem Becken nach links und rechts rotieren. Ziel dabei sollte den mit dem mitgeführten hinteren Arm den spina iliaca posterior superior zu berühren

Beweglichkeitstestung des Schultergelenkes

- Retroversionsprüfung:

Arme aus der Neutral-Null Stellung nach hinten führen, wenn möglich bis zu 50cm.

- Anteversionsprüfung:

Arme nach vorne möglichst bis zu den Ohren anheben.

- Abduktionsprüfung:

Arme seitlich nach oben anheben bis die Oberarme den Kopf oder die Ohren berühren.

- Abduktionsprüfung:

Arme möglichst dicht vor dem Körper vorbeiziehen, sodass das Ellenbogengelenk die Körpermittellinie erreicht.

Die Richtwerte zur Bewertung des Ergebnisses gliedern sich wie folgt:

Tab.4: Richtwerte zur Bewertung des Beweglichkeitstests

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Details

Seiten
22
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656746270
ISBN (Buch)
9783656746263
Dateigröße
592 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v280572
Institution / Hochschule
BSA-Akademie Saarbrücken
Note
1.5
Schlagworte
Rehabilitation Schulterluxation Trainingslehre

Autor

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Titel: Rehabilitationstraining. Trainingsplan zum Thema Schulterluxation