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Wer kümmert sich um Mutter? Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik Deutschland

Diplomarbeit 2014 72 Seiten

VWL - Gesundheitsökonomie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Arbeit

2 Demografischer Wandel
2.1 Definition, Gründe und Ursprung
2.2 Bevölkerungsentwicklung 1950 bis

3 Die Pflegeversicherung
3.1 Geschichte
3.2 Gründe der Einführung
3.3 Organisation und Leistung
3.4 Private Pflegeversicherung

4 Die Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen
4.1 Begriff der Pflegebedürftigkeit
4.2 Pflegebedürftige in Deutschland
4.3 Die emotionale Situation von Pflegebedürftigen
4.4 Die drei Pflegestufen
4.4.1 Definition der Pflegestufen und täglicher Hilfebedarf
4.4.2 Pflegestufe
4.4.3 Härtefälle und ihre strengen Einstufungskriterien
4.4.4 Der Gutachterbesuch
4.4.5 Problematik bei einem Gutachten
4.5 Hauptpflegepersonen
4.5.1 Hauptpflegepersonen nach Altersgruppen
4.5.2 Die Familie als pflegende Institution
4.5.3 Die Pflege als geschlechtsspezifische Aufgabe
4.5.4 Pflegepersonen und Bildungsabschluss
4.5.5 Was eine Pflegeperson leistet
4.5.6 Motive der Pflegepersonen, ihre Angehörigen zu pflegen
4.6 Die Pflegeaufgabe als Belastung für die Hauptpflegepersonen
4.7 Ambulante und stationäre Pflege und deren Leistungen im Vergleich
4.8 Entstehende Kosten in Pflegeheimen- Notwendigkeit einer privaten Vorsorge
4.9 Pflegebedürftigkeit bedroht Wohlstand und Vermögen
4.10 Unterhaltspflicht der Angehörigen
4.11 Vereinbarkeit von Arbeitsalltag und der Pflege von Angehörigen
4.11.1 Worin liegt die Problematik
4.11.2 Mögliche Lösungsansätze zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz
4.11.3 Weitere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

5 Pflegeberufe auf dem Arbeitsmarkt
5.1 Notwendige Qualifikationen einer Altenpflegekraft
5.2 Was eine Pflegekraft in einer stationären Einrichtung leistet
5.3 Die Pflegekraft als unattraktives Berufsbild- Gründe der zu geringen Anzahl von Pflegekräften
5.4 Lösungsansätze für mehr Attraktivität des Berufs der Pflegekraft
5.5 Über den immer dringlicheren Bedarf von Pflegekräften aus dem Ausland

6 Wer kümmert sich um Mutter?- Wie der Staat bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann

7 Abschließende Betrachtung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Die Lebenserwartung eines 50-Jährigen 1901-2003

Abb. 2: Die Lebenserwartung eines heute 70-Jährigen, 50-Jährigen und Neugeborenen

Abb. 3: Alterspyramiden der Jahre 1950, 2011, 2030 und (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Abb. 4: Pflegebedürftige Personen nach Alter und Geschlecht in Deutschland,2011

Abb. 5: Entwicklung der Pflegefälle von 1991 bis 2050

Abb. 6: Leistungsempfänger nach Pflegestufen (Stand: 31.12.2012)

Abb. 7: Pflegebedürftige Frauen und Männer nach Art ihrer Versorgung,2011

Abb. 8: Hauptpflegepersonen von Pflegebedürftigen in Privathaushalten (%)

Abb. 9: Finanzierung der Kosten für das Pflegeheim, Sozialämter auf der Suche nach Unterhaltspflichtigen

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Pflegestufen und der tägliche Hilfebedarf

Tab. 2: Soziodemografische Merkmale der Hauptpflegepersonen, Hauptpflegepersonen nach Altersgruppen in Privathaushalten (%)

Tab. 3: Unterstützungsbedürftige In Privathaushalten mit einer Hauptpflegeperson nach Art und Umfang der erhalten Unterstützung (%)

Tab. 4: Gründe, die Betreuung des Angehörigen zu übernehmen (%)

Tab. 5: Leistungsansprüche der Versicherten im Jahr 2013

Tab. 6. Beitragszahlung und maximale Leistung im unterschiedlichen Eintrittsalter bei der Naspa FörderPflege („PflegeBahr“)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit

Der demografische Wandel in Deutschland ist geprägt von der zunehmenden Alterung der Bevölkerung, die ihre Ursache vor allem in einer niedrigen Geburtenrate und steigenden Lebenserwartung hat. Die zunehmende Zahl der Menschen im Rentenalter gefährdet besonders das soziale Sicherungssystem, da sich das Verhältnis von Beitragszahlern und Beitragsempfängern zugunsten der Empfänger verschiebt und ältere Menschen aufgrund ihrer sinkenden Sterblichkeit eine lange Verweildauer im Renten- und Gesundheitssystem erleben. Auch die Pflege von älteren Menschen bleibt vom demografischen Wandel nicht unberührt. Mit der Zunahme der älteren Menschen steigt auch die Anzahl derer, die auf Pflege durch Dritte angewiesen sind. In den meisten Fällen werden Pflegemaßnahmen durch Familienangehörige übernommen, doch der familiäre und berufliche Wandel erschweren zunehmend die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben mit der Pflege der Angehörigen. Obwohl die Einführung der Pflegeversicherung 1995 zu einer breiten Anzahl von Angeboten durch professionelle Pflegedienste geführt hat, legt der Gesetzgeber den Schwerpunkt der Pflege noch immer auf die Pflegebereitschaft von Angehörigen und darauf, neue Wege zu finden, um Erwerbsarbeit und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren zu können. Die Ursachen, warum die Vereinbarung von Erwerbstätigkeit mit der Pflege der Angehörigen auch trotz finanzieller Entlastungen durch den Staat nicht immer gelingt und es häufig zu einer Überforderung der pflegenden Angehörigen kommt, wird im Laufe der Diplomarbeit analysiert und es werden relevante Vorschläge und Empfehlungen zur Verbesserung der Situation herausgearbeitet.

1.2 Gang der Arbeit

Das erste Kapitel stellt die Problemstellung dar und zeigt den Aufbau der Arbeit. Im zweiten Teil der Ausarbeitung wird der demografische Wandel definiert und es wird sich mit den Gründen, dem Ursprung und den Herausforderungen dieses auseinandergesetzt. Dabei werden Schlussfolgerungen aus den sich verändernden Altersstrukturen und der steigenden Lebenserwartung gezogen und es wird anhand aktueller Daten auf die vergangene und künftige Bevölkerungsentwicklung eingegangen und anschließend eine Bevölkerungsentwicklung bis 2060 prognostiziert. Mit Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung wurde ein wichtiger Baustein für die Absicherung gegen Pflegebedürftigkeit geschaffen. Daher wird in Kapitel 3 die Pflegeversicherung vorgestellt und es werden neben ihren Leistungen und ihrer Organisation die Gründe ihrer Einführung vorgestellt. Anschließend wird der gesetzlichen Pflegeversicherung die private Pflegeversicherung gegenübergestellt und es werden Vergleiche gezogen. Der Hauptteil der Diplomarbeit befasst sich mit der Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, wobei die aktuelle Situation pflegebedürftiger Menschen beschrieben wird und erste Schlussfolgerungen aus den sich veränderten Strukturen gezogen werden. Als erstes wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit im Allgemeinen geklärt und es wird anhand einer Grafik verdeutlicht, wie Real das Risiko ist, mit zunehmendem Alter pflegebedürftig zu werden. Des Weiteren wird die emotionale Situation von Pflegebedürftigen geschildert und es folgt die Erläuterung der drei Pflegestufen und den Leistungen, die aus ihnen resultieren. Danach setzt sich die Diplomarbeit mit den Hauptpflegepersonen auseinander und beschreibt, inwieweit die Pflegeaufgabe eine Belastung für diese darstellt. Im Folgenden werden die ambulante und stationäre Pflege und deren Leistungen verglichen und es wird durch eine Auflistung der Kosten für einen Heimplatz geschlussfolgert, dass die Notwendigkeit besteht, aufgrund enormer Kosten, die für den stationären Aufenthalt in einem Pflegeheim anfallen, eine private Vorsorge zu treffen. Im Weiteren werden Rechenbeispiele aufgeführt, anhand derer man erkennen kann, in welchen Umfang Pflegebedürftigkeit Wohlstand und Vermögen des Pflegebedürftigen bedroht. Da ein Anspruch des Sozialamtes auch gegenüber Angehörigen besteht, Leistungen, die z.B. für einen stationären Aufenthalt geleistet wurden, zurückzuzahlen, thematisiert das nächste Unterkapitel die Unterhaltspflicht der Angehörigen. Das nächste Unterkapitel schildert, worin die Problematik der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege liegt und es werden relevante Lösungsansätze und Maßnahmen abgegeben, wie man die Vereinbarkeit gewährleisten kann. Kapitel 5 beschäftigt sich mit den Pflegeberufen auf dem Arbeitsmarkt. Als erstes wird geschildert, welche Qualifikationen eine Altenpflegekraft haben muss. Da der Pflegeberuf eine körperlich und psychisch anstrengende Tätigkeit ist, wird aufgelistet was eine Pflegekraft leistet, woraus dann abgeleitet wird, dass der Pflegeberuf für viele sehr unattraktiv ist. Die Gründe der zu geringen Anzahl von Pflegekräften werden aufgezeigt und anschließend werden Lösungsansätze gesucht, wie der Pflegeberuf attraktiver gestaltet werden kann, damit er nicht so häufig gekündigt bzw. überhaupt ergriffen wird. Das Unterkapitel 5.5 zeigt auf, dass die Bedarfslage nach Pflegekräften aus dem Ausland immer dringender wird. Kapitel 6 beschreibt die Umsetzungsstrategien des Staates bei der Entscheidungsfindung der Angehörigen, wie man sich effektiv um die Pflegebedürftigen kümmern- und die Vereinbarung von Beruf und Pflege gewährleiten kann. Dabei werden die Handlungsimpulse des Staates und von Unternehmen in der Rolle der Arbeitgeber abgeleitet. Das abschließende Kapitel fasst alle ausgearbeiteten Aspekte nochmal zusammen, wobei aktuelle und zukünftige demografische Fakten dargestellt werden. Es findet eine abschließende kritische Bewertung statt, wobei noch einmal Hintergründe und Zielsetzungen skizziert werden.

2 Demografischer Wandel

2.1 Definition, Gründe und Ursprung

Der demografische Wandel (auch: demografische Alterung) ist als Vorgang aufzufassen, der das Durchschnittsalter einer Bevölkerung ansteigen lässt. Sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa findet eine enorme gesellschaftlichen Veränderung statt: Die Bevölkerung altert. Das hat zur Folge, dass einer zunehmenden Anzahl von älteren Menschen immer weniger junge Jahrgänge gegenüberstehen.1 Deutschlands Bevölkerung dagegen nimmt, während der Anteil der Älteren immer mehr zunimmt und der Anteil der Beschäftigten immer kleiner wird, immer mehr ab. Der Grund der schrumpfenden Bevölkerung liegt vor allem im Verhältnis der Geburten und Sterbefälle: In Deutschland gibt es mehr Sterbefälle als Kinder geboren werden. In Europa und Ostasien ist die demografische Alterung am weitesten fortgeschritten: Der Anteil älterer Menschen einer Bevölkerung (60 Jahre und älter) wächst dort vergleichsweise rasch an. Verursacht wird das Altern der Bevölkerung in Deutschland aus zwei demografischen Gründen:

1) Das niedrige Geburtenniveau: Es gibt immer weniger Kinder, die das Durchschnittsalter der Bevölkerung senken.
2) Die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkenden Geburtenraten: Die Menschen werden immer älter und erhöhen damit das Durchschnittsalter.2

Die Fortschritte in Medizin, Medizintechnik und Pharmakologie und eine dadurch verringerte Säuglingssterblichkeit bewirken, dass das durchschnittliche Lebensalter von Männern und Frauen stetig ansteigt. Bessere soziale Lebensbedingungen sowie ein

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Die Lebenserwartung eines 50-Jährigen 1901-2003

höheres Gesundheitsbewusstsein tragen dazu ebenfalls bei.3 Lag die durchschnittliche Lebenserwartung eines 50-Jährigen Mannes im Jahre 1901 noch bei 69,5 Jahren, stieg sie bis 2001 bereits auf 78 Jahre an und aktuell liegt sie sogar bei fast 90 Jahren (vgl. Abb.

2). Die Lebenserwartung einer 50-Jährigen Frau erhöhte sich über den Verlauf von etwa 100 Jahren um sogar fast 20 %, von 71,5 Jahren um 1900 auf 81,3 Jahre 2001 und liegt aktuell bei 95 Jahren (Statistisches Bundesamt 2005c). Ein heute 70-Jähriger Mann wird heutzutage im Schnitt fast 88 Jahre leben, eine gleichaltrige Frau etwa 92 Jahre. Kinder, die aktuell geboren werden, haben sogar noch höhere Lebenserwartungen: So soll mehr als die Hälfte der Mädchen und ein Drittel der Jungen, die heute in Deutschland geboren werden, über 100 Jahre alt werden.4 Damit erhöhte sich die Lebenserwartung für Neugeborene im letzten Jahrhundert um etwa 30 Jahre. So hat ein heute sieben Jahre altes Mädchen gute Chancen, das 22. Jahrhundert zu erleben. Der Prozess der stetigen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Die Lebenserwartung eines heute 70-Jährigen, 50-Jährigen und Neugeborenen

Bevölkerungsalterung begann bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als sich die Generationen von der Eltern zahlenmäßig nicht mehr durch die Geburt von Kindern ersetzt haben.5 Laut der 10. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung6 wird davon ausgegangen, dass neben der steigenden Lebenserwartung die Geburtenhäufigkeit konstant auf niedrigem Niveau bei 1,3 Kindern je Frau bleibt.7 Um die gegenwärtige Bevölkerungszahl zu halten, wären laut Statistik dagegen durchschnittlich 2,1 Kinder pro Frau notwendig.8

2.2 Bevölkerungsentwicklung 1950 bis 2060

Sowohl die Altersstruktur als auch die Bevölkerungszahl sind Faktoren, die die Gesellschaft in Deutschland verändern. Demografische Prognosen zeigen, dass in jeder Altersgruppe die Anzahl von Menschen wächst, wobei in der Gruppe der über 65- Jährigen zwischen den Jahren 2000 und 2030 mit einem Anstieg von etwa 61% zu rechnen ist.9 Der Anteil der älteren Jahrgänge an der Gesamtbevölkerung nimmt im Verhältnis zu den jüngeren bereits seit Jahrzehnten zu. Seit dem Jahr 2000 leben in Deutschland mehr über 60-Jährige als 20-Jährige.

Abbildung 3 veranschaulicht die Systematik des Alterns in Deutschland über die Jahre hinweg bedingt durch einen Jugendrückgang wegen der sinkenden Geburtenrate und einer steigende Lebenserwartung in den hohen Altersklassen. Sowohl der Rückgang der Geburtenrate als auch die steigende Lebenserwartung haben zur Folge, dass bis 2060 in den modernen Gesellschaften ein Drittel der Bevölkerung 60 Jahre und älter sein werden. Wie Abbildung 3 zeigt, entsprach im Jahre 1950 die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland im Jahre 1950 noch der klassischen Pyramidenform. Starke junge Jahrgänge waren zu verzeichnen, das mittlere Alter betrug 1910 noch 23,6 Jahre. Diese Pyramidenform wird im Jahr 2060 mit ihrem hohen Anteil älterer Menschen eher einer Urnenform ähneln.10 Es treten gravierende Verschiebungen zwischen den Anteilen der Hauptaltersgruppen der Bevölkerung auf: so wird sich der Anteil der unter 20-Jährigen zwischen 1950 und 2060 von 30,4 % auf 15,6 % halbieren. Der Anteil der Personen in der Altersgruppe 20 bis 64 Jahre wird von 59,9 % auf 52 % sinken. Der Anteil der Menschen über 80 Jahre wächst dagegen überproportional, womit Hochaltrigkeit zum Massenphänomen wird. 1950 betrug der Anteil der Menschen im Alter von 80 Jahren und mehr 1 % an der Bevölkerung, heute sind es knapp 4 % und 2060 werden es mit rund 9,1 Millionen voraussichtlich rund 12 % sein.11 Als Folge des demografischen Alterns kann

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Alterspyramiden der Jahre 1950, 2011, 2030 und 2060 (Quelle: Statistisches Bundesamt) angenommen werden, dass die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen zwischen 2030 und 2060 beträchtlich ansteigen wird, da insbesondere die sehr alten Menschen das Risiko hegen, Langzeitpflege zu benötigen.12

3 Die Pflegeversicherung

3.1 Geschichte

Am 1. Januar 1995 wurde die letzte große Lücke in der sozialen Versorgung geschlossen. Seither gibt es die soziale Pflegeversicherung (SPV), die im elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) verankert ist, als neuen eigenständigen Zweig der Sozialversicherung (5. Säule). Sie dient als Ergänzung zur Kranken-, Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.13 Jeder Mensch kann prinzipiell einmal auf diese Hilfe angewiesen sein. Um möglichst viele Menschen- auch die einkommensschwachen mit einem höheren gesundheitlichen Risiko- zu versichern, wurde schon bei der Einführung der Pflegeversicherung eine umfassende Versicherungspflicht für alle gesetzlich und privat Versicherten festgelegt, statt die Pflegeversicherung als freiwillige Versicherung einzuführen. Das bedeutet: Jeder, der gesetzlich krankenversichert ist, ist automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert und jeder privat Krankenversicherte muss eine private Pflege-Pflichtversicherung abschließen.14 Somit gewährleistet die SPV bei Krankheit, Behinderung oder Gebrechlichkeit unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung.15 Die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung werden durch Beiträge finanziert, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich im Umlageverfahren je zur Hälfte entrichten.16

3.2 Gründe der Einführung

Mit Einführung der Pflegeversicherung hatte der Staat das Ziel, die immer älter werdenden Gesellschaften vor den finanziellen Folgen des ansteigenden Pflegebedürfnisses abzusichern und seinen Bürgerinnen und Bürgern für die wesentlichen Lebensrisiken einen angemessenen Schutz zu garantieren. In Deutschland wird nach den Vorausschätzungen zur Bevölkerungsentwicklung die Anzahl der Personen, die 80 Jahre und älter sind, von 2008 bis zum Jahr 2050 um 5,2 Mio. Menschen auf 10,3 Mio. ansteigen. Damit steigt auch die statistische Wahrscheinlichkeit der Hochbetagten, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, rapide an - auf 28,8 %. Die Herausforderungen sind klar erkennbar: Immer mehr 80-Jährige und ältere bedeuten immer mehr Pflegebedürftige. Deutschland, als ein nach der Verfassung sozialer Rechtsstaat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Pflegebedürftigen und ihre Familien zu entlasten, für die Pflegebedürftigkeit eine große physische, psychische und finanzielle Belastung bedeutet. Früher hatten Ehepaare in der Regel mehrere Kinder, die beruflich nicht so eingespannt waren und dadurch Zeit hatten, sich intensiv der Pflege ihrer Eltern zu widmen, doch die Familienstrukturen haben sich mit der Zeit verändert.17 Bis zur Einführung der SPV trugen bedürftige Personen selbst die Kosten der Pflegeleistungen, sei es durch Eigenmittel oder durch Mittel aus Sozialhilfe, die zur Abdeckung der Pflegekosten gewährt wurden, wenn die eigenen Mittel der Pflegebedürftigen oder derer Angehörigen nicht ausreichten. Tatsache ist jedoch, dass die SPV ausdrücklich nicht als Vollversorgung, oder als sogenannte „Vollkasko-Versicherung“ angelegt ist, sondern als Grundsicherung. Es erfolgt zwar eine Entlastung Pflegebedürftiger und ihrer pflegenden Angehörigen durch Versicherungsleistungen, womit die finanziellen Belastungen reduziert werden, dennoch ist oftmals der Einsatz eigener finanzieller Mittel notwendig, vor allem in der stationären Pflege. Die SPV hat vor allem das Ziel, die Pflege zu Hause zu erleichtern. Es gilt der Grundsatz „häusliche vor stationärer Pflege“, was Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen ermutigen soll, die Pflegebedürftigen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung und Umgebung zu pflegen. Einerseits wird den Pflegebedürftigen somit trotz ihrer Erkrankung oder Behinderung eine möglichst selbstständige Lebensführung ermöglicht. Zum anderen ist eine ambulante Hauspflege durch Fachkräfte oft kostengünstiger als eine stationäre Vollversorgung im Pflegeheim. Bevor die SPV Leistungen für eine stationäre Pflege bewilligt, prüft sie demnach, ob nicht auch eine häusliche oder teilstationäre Pflege in Frage kommt.18 Daneben sind Leistungen der SPV auch als Zuschuss zu verstehen, der die Pflegebedürftigen, deren Angehörige und die Sozialhilfeträger, insbesondere die Kommunen, entlastet. Allerdings wird eine zusätzliche Finanzierung durch die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen je nach Höhe der Pflegekosten weiterhin erforderlich sein. Für bedürftige Menschen mit geringem Einkommen, das zur Finanzierung der Pflege nicht ausreicht, tritt bei bestehender Bedürftigkeit weiterhin der

Sozialhilfeträger ein.19 Grund dafür ist, dass die Leistungen der Pflegeversicherung kaum angehoben werden, die professionelle Pflege aber immer teurer wird. Damit ist das weitere Ziel der Pflegeversicherung, den Staat von Sozialhilfekosen zu entlasten, nicht ganz geglückt.

3.3 Organisation und Leistung

Wie bereits in Kapitel 3.1 thematisiert, ist die Pflegeversicherung ebenso wie die Krankenversicherung eine Pflichtversicherung, die sich ebenfalls durch die Trennung in einen gesetzlichen und einen privaten Versicherungszweig kennzeichnet. Für den versicherten Personenkreis bedeutet dies: Alle Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind automatisch in der gesetzlichen (sozialen) Pflegeversicherung versichert. Wer alleine nicht mehr in der Lage ist, seinen Haushalt zu führen, kann Unterstützung bei der Pflege beantragen.20 Nicht erwerbstätige Eheleute sowie Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (bei Schul- und Berufsausbildung bis zum vollendeten 25. Lebensjahr) sind beitragsfrei bei einem Elternteil mitversichert21. Studenten zahlen einen Studententarif (max. bis zum 30. Lebensjahr oder 14. Fachsemeseter). Die privat Krankenversicherten sind verpflichtet, auch eine private Pflegeversicherung abzuschließen und aufrechtzuerhalten. Für eine bedarfsgerechte Versorgung Unterstützungsbedürftiger in der Pflege müssen Pflegekassen, die in ihren Entscheidungen der staatlichen Aufsicht unterliegen, den staatlich erteilten Sicherstellungsauftrag erfüllen, der die Versorgung der Bevölkerung mit den notwendigen Ärzten im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung gewährleisten soll. Um diesen Auftrag zu erfüllen, schließen Pflegekassen Versorgungsverträge und Vergütungsvereinbarungen mit den Trägern von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. 69,79 Millionen Menschen sind in Deutschland in der sozialen Pflegeversicherung versichert (Stand: 1.1.2013), was einem Anteil von rund 85 % aller Personen in Deutschland entspricht. Finanziert wird die Pflegeversicherung durch die Beiträge der Mitglieder der SPV, wobei sich die Beitragshöhe nach dem beitragspflichtigen Bruttoeinkommen des Mitglieds richtet. Die Beiträge werden unter Beachtung der Beitragsbemessungsgrenze zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern entrichtet.22 Am 1.1.2013 ist der Beitragssatz erstmalig seit 2008 von 1,95 % auf 2,05 % bzw. für Kinderlose von 2,2 % auf 2,3 % angestiegen.23. Die Pflegeversicherung zahlt nur für ATLs, also für Dienstleistungen im Rahmen der Aktivitäten des täglichen Lebens. Dazu zählen die Assistenz bei der persönlichen Hygiene und den Mahlzeiten, Mobilisation und Haushaltshilfe. Da die Pflegeversicherung damit nicht die umfassenden Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und derer Angehörigen erfüllt, ist das einer der Gründe für die Entstehung eines zweiten, privaten Pflegemarkts (vgl. Kap. 5.5). Obwohl es eine große Nachfrage nach Dienstleistungen wie Besuchsdiensten, Begleitung, psychosoziale Unterstützung, Gartenarbeiten, Reinigungs- und Hausarbeiten und vielen weiteren gibt, müssen diese Dienstleistungen durch die Unterstützungsbedürftigen und deren Familie bezahlt werden, sie werden nicht von der Pflegeversicherung übernommen.24

Für Pflegeleistungen entfiel im Jahr 2012 auf die soziale Pflegeversicherung ein Betrag von 22,94 Milliarden Euro. Durch die Einnahmen von 23,04 Milliarden Euro konnte jedoch ein Überschuss von rund 100 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Rund 1,67 Millionen Pflegebedürftige in der ambulanten und 730.000 Pflegebedürftige in der stationären Pflege erhielten Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung.25 Die Höhe der Leistungen der SPV richtet sich nach der jeweiligen Pflegestufe (vgl. Kapitel 4.4).

3.4 Private Pflegeversicherung

Das Einkommen des Versicherten in der privaten Pflegeversicherung spielt im Unterschied zur sozialen Pflegeversicherung bei der Beitragsbemessung keine Rolle. Die Höhe der monatlichen Beitrage, die sogenannten Prämien, werden ebenso wie in der privaten Krankenversicherung (PKV), nach dem Kapitaldeckungsverfahren kalkuliert. Das heißt: anders als beim Umlageverfahren der Sozialversicherung spart jeder Versicherungsnehmer die Leistungen, welche später fällig sind, selbst an und sorgt damit selbst für seine Kapitalbildung. Damit ist die Festsetzung der monatlichen Beiträge vor allem vom Lebensalter des Versicherten bei Versicherungsbeginn abhängig. Bei den Personen, die nach dem 1. Januar 1995 in die PKV eingetreten sind, wird die Prämienhöhe zusätzlich auch vom Gesundheitszustand beeinflusst, den eine zusätzliche Gesundheitsprüfung ermittelt. Wie viel ein Mitglied für seine Versicherung bezahlt ist demnach abhängig vom Alter und Vorerkrankungen. Private Pflegeversicherungen haben sich außerdem, wie die privaten Krankenversicherungen auch, an staatliche Rahmenvorgaben zu halten, wonach in der Pflegeversicherung Männer und Frauen u.a. einheitliche Beiträge zu zahlen haben.26 Der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist heutzutage sinnvoll, da, obwohl die gesetzliche Pflegeversicherung die Notwendigkeiten im Pflegefall abdecken will, die Leistungen oft unzureichend sind. Bei den Leistungen der Pflegeversicherung spricht man nämlich lediglich von einer Grundversorgung, da diese in den meisten Fällen bei weitem nicht ausreichen, um die tatsächlichen Kosten zu decken. Kapitel 4.8 geht näher auf diese Thematik ein.

4 Die Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen

4.1 Begriff der Pflegebedürftigkeit

Der Begriff der Pflegebedürftigkeit ist im § 14 SGB XI geregelt: Pflegebedürftig sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.27 Um den Grad der Pflegebedürftigkeit und den Hilfebedarf des Pflegebedürftigen zu ermitteln, geht man von der Annahme aus, dass durch Beantwortung verschiedener Fragen zu den vorhandenen Funktionseinschränkungen Rückschlüsse auf den damit verbunden Grad an Pflegebedürftigkeit getroffen werden können28. Auskunft können unter anderem folgende Fragen geben: Benötigt jemand Hilfe bei der täglichen Körperpflege und beim Einkaufen? Kann die Person alleine essen oder nicht? Kann sie zu Hause wohnen oder benötigt sie rund um die Uhr Betreuung? Je nach Umfang des Hilfebedarfs gibt es verschiedene Pflegestufen (Pflegestufen I bis III)29, auf die im Kapitel 4.4 eingegangen wird.

4.2 Pflegebedürftige in Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Pflegebedürftige Personen nach Alter und Geschlecht in Deutschland, 2011

Abbildung 4 verdeutlicht, wie real das Risiko ist, mit zunehmendem Alter pflegebedürftig zu werden. Die sogenannte Pflegequote, die dem Anteil der pflegebedürftigen Personen an der Bevölkerung nach Altersklassen entspricht, erhöht sich kontinuierlich mit dem Alter. In Deutschland leben insgesamt rund 16,3 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren und älter, etwa 2,5 Millionen sind pflegebedürftig.30 Im Alter von unter 65 Jahren beträgt die Pflegequote weniger als 1 %. Von den über 90-Jährigen sind hingegen etwa jeder dritte Mann und zwei von drei Frauen pflegebedürftig.31 Erkennbar ist also, dass der Anstieg der Pflegebedürftigen maßgeblich von der Zunahme der Gruppe der Hochbetagten, also über 80-Jährigen getragen wird. Die Zunahme älterer Menschen in der Bevölkerung und insbesondere der Hochbetagten wird zukünftig weiter steigen. Damit steigt gleichzeitig das Risiko für diese Bevölkerungsgruppe, ein Pflegefall zu werden und auf Pflegeleistungen durch Dritte angewiesen zu sein. Laut Statistischem Bundesamt sind sechs große Krankheitsgruppen für etwa 80 % aller Pflegefälle verantwortlich:

- Krankheiten des Kreislaufsystems (Schlaganfall, Herzschwäche)
- Krankheiten des Bewegungsapparates (Arthrose, Osteoporose)
- Tumorerkrankungen
- Psychische Erkrankungen (Demenz, Depression)
- Krankheiten des Nervensystems (Alzheimer, Parkinson)
- Unspezifische Symptome (Senilität)32

Obwohl die Menschen im Alter aufgrund der im Vergleich zu Beginn unseres Jahrhunderts verbesserten Lebensbedingungen und einer stark gestiegenen medizinischen Versorgung immer länger gesund sind und wegen der geburtenstarken Jahrgänge der 50er- und 60er-Jahre, ist die wachsende Zahl der Pflegebedürftigen aufgrund der steigenden Zahl älterer Personen zukünftig unumgänglich. Betrug die Zahl der Pflegebedürftigen 1991 noch 1,06 Millionen, werden wir 2030 schon 3,3 Millionen- und 2050 bereits 4,7 Millionen Pflegebedürftige zählen (vgl. Abb. 5). Erst nach 2050 dürfte der Anstieg zum Erliegen kommen und konstant bleiben.33

[...]


1 Vgl. o. V.: Demografischer Wandel in Deutschland, Online im Internet: http://www.bgw- online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Demografischer-Wandel/Lage-in- Deutschland/Lage-in-Deutschland_node.html, 04.11.2013.

2 Vgl. Walla, Wolfgang; Eggen, Bernd; Lipinski, Heike: Der demographische Wandel- Herausforderungen für Politik und Wirtschaft, Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2006, S. 45.

3 Vgl. o. V.: Demografischer Wandel in Deutschland, Online im Internet: http://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/ Demografischer-Wandel/Lage-in-Deutschland/Lage-in-Deutschland_node.html, 04.11.2013.

4 Vgl. Walla, Wolfgang; Eggen, Bernd; Lipinski, Heike: Der demographische Wandel- Herausforderungen für Politik und Wirtschaft, Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2006, S. 22. 2 Demografischer Wandel 5

5 Vgl. o. V.: Hochaltrigkeit wird ein Massenphänomen, Online im Internet: http://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/Statistiken/Deutschland/ Bevoelkerungspyramide.html, 06.11.2013.

6 Statistisches Bundesamt (2003): Bevölkerung Deutschlands bis 2050.

7 Vgl. Walla, Wolfgang; Eggen, Bernd; Lipinski, Heike: Der demographische Wandel- Herausforderungen für Politik und Wirtschaft, Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2006, S. 22.

8 Vgl. Pohlmann, Stefan: Das Altern der Gesellschaft als globale Herausforderung-Deutsche Impulse, Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer Verlag 2001,Schriftenreihe Band 21, S. 28.

9 Vgl. Meyer, Martha: Pflegende Angehörige in Deutschland- Ein Überblick über den derzeitigen Stand und zukünftige Entwicklungen, Hamburg: Lit Verlag 2006, S. 20.

10 Vgl. o. V.: Demografischer Wandel in Deutschland, Online im Internet: http://www.bgw- online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Demografischer-Wandel/Lage-in- Deutschland/Lage-in-Deutschland_node.html, 08.11.2013.

11 Vgl. o. V.: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung: Bevölkerung -Fakten, Trends, Ursachen, Erwartungen, die wichtigsten Fragen, 2. überarbeitete Auflage, Wiesbaden: Sonderheft der Schriftenreihe des Bib, 2004, S. 65.

12 Vgl. Meyer, Martha: Pflegende Angehörige in Deutschland- Ein Überblick über den derzeitigen Stand und zukünftige Entwicklungen, Hamburg: Lit Verlag 2006, S. 20.

13 Vgl. Keller, Sabine: Stiftung Warentest- Pflege zu Hause- so organisieren Sie die Hilfe, Frankfurt a. M.: Mabuse Verlag, 2004, S. 94.

14 Vgl. o. V.: Geschichte der Pflegeversicherung, Online im Internet: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/geschichte.html, 09.11.2013.

15 Vgl. Keller, Sabine: Stiftung Warentest- Pflege zu Hause- so organisieren Sie die Hilfe, Frankfurt a. M.: Mabuse Verlag, 2004, S. 94.

16 Vgl. o. V.: Geschichte der Pflegeversicherung, Online im Internet: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/geschichte.html, 09.11.2013.

17 Vgl. o. V.: Geschichte der Pflegeversicherung, Online im Internet: http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/geschichte.html, 09.11.2013 und vgl. Röttger- Liepmann, Beate, Pflegebedürftigkeit im Alter- Aktuelle Befunde und Konsequenzen für künftige Versorgungsstrukturen, Weinheim und München: Juventa Verlag 2007, S.160-161.

18 Vgl. Keller, Sabine: Stiftung Warentest- Pflege zu Hause- so organisieren Sie die Hilfe, Frankfurt a. M.: Mabuse Verlag, 2004, S. 94.

19 Vgl. Röttger-Liepmann, Beate, Pflegebedürftigkeit im Alter- Aktuelle Befunde und Konsequenzen für künftige Versorgungsstrukturen, Weinheim und München: Juventa Verlag 2007, S.161.

20 Vgl. Habschick, Marco: Versichern nach Maß- Ratgeber Finanzwissen, in: Sparkassen Finanzgruppe- Beratungsdienst Geld und Haushalt, Berlin: Deutscher Sparkassen- und Giroverband, 2005/2013, S.33.

21 Ausnahme: Sie sind berufstätig oder heiraten.

22 Vgl. o. V.: Pflegeversicherung-gesetzliche Pflegeversicherung, private Pflegeversicherung, Pflegekassen, Online im Internet: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der- wirtschaft/20284/pflegeversicherung, 11.11.2013.

23 Vgl. o. V.: Daten zum Gesundheitswesen: Soziale Pflegeversicherung (SPV), Online im Internet: http://www.vdek.com/presse/daten/f_pflegeversicherung.html, 11.11.2013.

24 Vgl. Meyer, Martha: Pflegende Angehörige in Deutschland- Ein Überblick über den derzeitigen Stand und zukünftige Entwicklungen, Hamburg: Lit Verlag 2006, S. 16.

25 Vgl. o. V.: Daten zum Gesundheitswesen: Soziale Pflegeversicherung (SPV), Online im Internet: http://www.vdek.com/presse/daten/f_pflegeversicherung.html, 12.11.2013.

26 Vgl. o. V.: Pflegeversicherung-gesetzliche Pflegeversicherung, private Pflegeversicherung, Pflegekassen, Online im Internet: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der- wirtschaft/20284/pflegeversicherung, 11.11.2013.

27 Vgl. § 14 SGB XI (Begriff der Pflegebedürftigkeit).

28 Vgl. Wunner, Karlheinz: Die Zukunft der Altenpflege, Entwicklungsperspektiven der Leistungsnachfragen im stationären Bereich, Wiesbaden: Deutscher Universitäts- Verlag 1994, S.27.

29 Vgl. o. V.: Geschichte der Pflegeversicherung, Online im Internet:

httpwww.bmg.bund.de/pflege/pflegeversicherung/geschichte.html, 15.11.2013.

30 Vgl. o. V.: Übersicht über Wohnformen im Alter, Online im Internet: http://www.serviceportal- zuhause-im-alter.de/wissenspool-03-01.html, 17.11.2013.

31 Vgl. o. V.: Pflegebedarf vor allem bei den hochaltrigen Frauen, Online im Internet: http://www.demografie- portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/Statistiken/Deutschland/Pflegequote_Alter_Geschlecht.html, 17.11.2013.

32 Vgl. o. V.: Naspa- Versicherungsservice GmbH: Pflegekonzeptionierung im Standardvertrieb- Aktualisierung des Lösungsangebotes im Bereich der Pflegeabsicherung, Wiesbaden, im Mai 2013.

33 Vgl. Walla, Wolfgang; Eggen, Bernd; Lipinski, Heike: Der demographische Wandel- Herausforderungen für Politik und Wirtschaft, Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2006, S. 156.

Details

Seiten
72
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656737100
ISBN (Buch)
9783656737094
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v280511
Institution / Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V.
Note
3,0
Schlagworte
mutter auswirkungen wandels pflegesituation bundesrepublik deutschland

Autor

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Titel: Wer kümmert sich um Mutter? Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegesituation in der Bundesrepublik Deutschland