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Die Bedeutung des Deutschen Qualifikationsrahmens und des Europäischen Qualifikationsrahmens für die Erwachsenenbildung

Hausarbeit 2012 23 Seiten

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe

1. Einleitung

Ende Januar dieses Jahres berichteten die Medien über eine entscheidende Entwicklung in der Bildungsdebatte. Der Weg für den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) sei frei.[1] Spitzenvertreter von Bund, Ländern und Sozialpartnern haben sich geeinigt ein Bezugssystem einzuführen, das zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit von Kompetenzen und Qualifikationen in Deutschland und Europa beitragen soll. "Mit dieser Entscheidung haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bildungsraum Europa gemacht"[2], sagte Bildungsministerin Annette Schavan.

Im heutigen Europa, das durch den demographischen Wandel nicht nur von steigender Lebenserwartung sondern auch von einer rasenden Entwicklung von Technik und Wirtschaft geprägt ist, ist lebenslanges Lernen zu einer Notwendigkeit geworden. Die Bürger und Bürgerinnen der Europäischen Union (EU) müssen ihre Fertigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen ständig aktualisieren, damit die Wettbewerbsfähigkeit und der soziale Zusammenhalt der EU bestehen bleibt. Das Lebenslange Lernen wird durch fehlende Kooperation und Kommunikation zwischen den Bildungsanbietern in der beruflichen und allgemeinen Bildung auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Ländern erschwert. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in der mangelnden Transparenz und der fehlenden Anerkennung internationaler Qualifikationen. Dadurch wird nicht nur der Zugang zu Bildung, sondern vor allem die Nutzung bereits vorhandener Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten erheblich erschwert.[3] Im Bezug des Europäischen Qualifikationsrahmens wurden verschiedene Instrumente entwickelt, um den europäischen Bürgern und Bürgerinnen, Bildungsanbietern, Unternehmen und Bildungsbehörden eine vollständige Nutzung des Potenzials des lebenslangen Lernens und des europaweiten Arbeitsmarkts zu ermöglichen. Vier dieser Instrumente werden folglich in dieser Arbeit vorgestellt.

Das methodische Vorgehen bezieht sich auf diverse Literatur zur Thematik von lebenslanges Lernen und der Erwachsenenbildung sowie graphische Darstelllungen.

Im ersten Kapitel wird das Europäische Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen mit seinen vier Einzelprogrammen, namentlich der Programme „Erasmus“, „Comenius“, „Leonardo da Vinci“ und „Grundtig“ erläutert. Auf dem zweiten Kapitel liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit. Hier wird der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) für lebenslanges Lernen mit dessen Entwicklung, Inhalte und Zielen vorgestellt und dessen Nutzen erläutert. Im Zusammenhang mit dem EQR wird im nachfolgenden Unterkapitel auf das darauf beziehende Leistungspunktesystem „ECVET“ eingegangen. Es folgt die Umsetzung des EQR im Rahmen eines nationalen Qualifikationsrahmens, dem sogenannten deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). Da die aktuelle Diskussion um die Realisierung des nationalen Qualifikationsrahmens in Deutschland anhand des Referenzniveaus fast ausschließlich im Bereich der Berufsbildung geführt wird, werden im fünften Kapitel der Arbeit die potenzielle Veränderung und die Bedeutung des DQR und EQR aus Sicht der Erwachsenenbildung dargelegt. Diese aktuelle Debatte veranlasste die Verfasserin dieser Arbeit sich mit der Thematik des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen auseinanderzusetzen. Anbei wurden aus der Literatur die graphischen Darstellungen der EQR-Matrix sowie die der DQR-Matrix in den Anhang gesendet.

Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem Fazit, welches die Kerninhalte und die möglichen resultierenden Probleme des Europäischen und des Deutschen Qualifikationsrahmens nochmals aufgreift.

2. Das Europäische Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen

Die Bildungspolitik in Deutschland zielt auf eine generelle Kompetenz- und Fertigkeitsförderung in unterschiedlichen Lebensphasen. Es wurde eine Strategie des lebenslangen Lernens entwickelt um den Lernenden im verschiedenen Alter die Möglichkeit zu bieten Erfahrungen zu sammeln, die Mobilität ins Ausland zu ermöglichen und die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Im Folgenden werden vier Programme der Europäischen Kommission für lebenslanges Lernen vorgestellt, die den Lernenden ermöglichen sich im Hinblick auf ihren beruflichen Werdegang weiterzubilden. Lebenslanges Lernen bezieht sich sowohl auf alles formale, nicht-formale und informelle Lernen.

2.1 Erasmus

Erasmus gilt als das Aushängeschild unter den Mobilitätsprogrammen der Europäischen Union im Bereich der Weiterbildung und Bildung. Es wurde 1987 ins Leben gerufen und ist seit 2007 ein Unterprogramm des EU-Programms für Lebenslanges Lernen mit einem Gesamtbudget von etwa 3114 Millionen Euro.[4] Namensgeber dieses Mobilitätsprogramms ist der Philosoph, Humanist und Theologe Erasmus von Rotterdam (1465-1536). Er war stets auf der Suche nach Erfahrung, Wissen und Erkenntnis, die sich seiner Meinung nach nur durch Aufenthalte in anderen Ländern erwerben ließen.[5]

Das Erasmus-Programm ermöglicht jedes Jahr über 200.000 Studierenden im Ausland zu lernen und zu arbeiten. Durch ein Stipendium können die Studierenden somit ein Praktikum im Ausland absolvieren oder an einer anderen Universität lernen. Es fördert die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in ganz Europa und unterstützt nicht nur Studenten, sondern auch Hochschuldozenten und in der freien Wirtschaft tätige Personen, die im Ausland lehren möchten, sowie Hochschulmitarbeiter, die sich ebenfalls berufliche weiterqualifizieren wollen.[6]

Ziele des Erasmus-Programms sind die Verbesserung der Mobilität von Studenten und Lehrkräften sowie die Erhöhung der Qualität und die Verstärkung der europäischen Dimension des Hochschulwesens. Dadurch werden nicht nur akademische Aspekte des studentischen Lebens bereichert, sondern auch die Selbstständigkeit und der Erwerb von interkultureller Kompetenz gefördert.[7]

Seit dem Jahre 2008 deckt das Erasmus-Programm viele Bereiche ab, beispielsweise Intensivprogramme, Mobilität von Studenten, Lehrkräften und anderen Mitarbeitern, multilaterale Projekte, Intensivsprachkurse und thematische Netzwerke.[8] Insgesamt nehmen 31 Länder am Programm Erasmus teil und geben somit den Studenten die Möglichkeit sich im Ausland durch Praktika weiterzubilden, Professoren und Dozenten durch die Erasmus Lehrkräftemobilität im Ausland zu unterrichten und ermöglichen den Hochschullehrern durch Intensivprogramme von zwei bis sechs Wochen ihre effiziente und multinationale Lehre zu fördern.[9] Das Erasmus-Programm deckt somit allgemein definiert den Förderungsbereich der Hochschulbildung ab.

2.2 Comenius

Das Comenius-Programm ist Teil eines Programms für lebenslanges Lernen der Europäischen Gemeinschaft, das im Jahre 2007 gestartet wurde. Eingerichtet wurde es von der Europäischen Union im Jahr 1995 mit dem Ziel die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und die Mobilität von Schülern und Lehrer zu fördern. Namensgeber dieses Programms war Johann Amos Comenius (1952-1670), Philosoph, Theologe und Pädagoge. Das Comenius-Programm soll junge Menschen beim Erwerb der grundlegenden Fertigkeiten und Kompetenzen für das Leben und ihre persönliche Entwicklung sowie ihre künftigen Beschäftigungsaussichten fördern und die Qualität der Schulbildung in Europa verbessern.[10] Das Programm bietet Lehrkräfte die Möglichkeit ihre beruflichen Fertigkeiten und Kompetenzen zu verbessern, in dem sie an einer berufsbegleitender Comenius-Förderung im Ausland teilnehmen oder an einer ausländischen Schule arbeiten. Des Weiteren ermöglicht es Schülern der Sekundarstufe im Rahmen von Comenius individuelle Schülermobilität ihre erste europäische Lernerfahrung zu machen, in dem die Schüler bis zu zehn Monaten in einer Gastschule und einer Gastfamilie im Ausland verbringen.[11] Die Lehrkräfte erlangen bessere Lehrkompetenzen und vertiefen ihre Kenntnisse einer anderen Sprache und eines anderen Schulsystems. Schüler entdecken andere Länder, verbessern ihre Sprachkenntnisse, schließen neue Freundschaften und erwerben somit neue Fertigkeiten und Kompetenzen, die für ihre persönliche Entwicklung von Vorteil sind.

Die Maßnahmen des Comenius-Programms zielen darauf ab, bei Lehrkräften und jungen Menschen das Wissen und das Verständnis für die Vielfalt europäischen Sprachen, Werte und Kulturen zu fördern. Sie unterstützen somit jährlich über 10.000 junge Menschen bei dem Erwerb der grundlegenden Kompetenzen für ihre persönliche Entwicklung, ihren Beschäftigungsaussichten und für ein zivilgesellschaftliches Engagement.[12]

Des Weiteren werden im Rahmen von Comenius multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften gefördert, sowie die Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Gemeinden und Regionen. Ebenfalls bietet Comenius für die Lehrkräfte Fortbildungskurse im Ausland an und fördert vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von Comenius-Partnerschaften.[13] Finanziert werden die Auslandsaufenthalte der Schüler oder Lehrer durch Teilstipendien oder Zuschüsse für sprachliche, pädagogische oder kulturelle Vorbereitung bis zu 400 Euro. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Comenius-Programm allgemein definiert den Förderungsbereich der Schulbildung abdeckt.

2.3. Leonardo da Vinci

Das Leonardo da Vinci-Programm ist ebenfalls ein Teil des Programms für lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission. Es bietet wie auch schon das Programm Comenius und Erasmus den Aufenthalt im Ausland um seine Kompetenzen und Fertigkeiten zu erweitern. Das Leonardo da Vinci-Programm finanziert praxisorientierte Projekte im Bereich der beruflichen Bildung und dessen Spannweite reicht von Initiativen, die Einzelpersonen berufliche Aus- und Weiterbildung im Ausland ermöglichen bis hin zu weitgehenden Kooperationsbemühungen.[14] Namensgeber dieses Programms ist Leonardo da Vinci (1452-1519). Er war Bildhauer, Anatom und Maler. Das europäische Berufsbildungsprogramm wurde vom Rat am 26. April 1999 mit einem Budget von 1.150 Millionen Euro verabschiedet.[15]

Verschiedene Mobilitätsaktionen bieten Menschen die Möglichkeit im Ausland Lern- oder Ausbildungserfahrungen zu machen. Beispielsweiße können Menschen in der beruflichen Erstausbildung an Bildungsmaßnahmen im Ausland teilnehmen. Des Weiteren können Fachkräfte der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch wahrnehmen. Eine Besonderheit bietet das Leonardo da Vinci-Programm unter anderem dadurch, dass sie Mobilitätszertifikate ausstellen. Dies bedeutet, dass Zertifikate an Organisationen verliehen werden, die bei der Durchführung von Leonardo da Vinci-Projekten im Hinblick auf Erfahrung, Kenntnisse und Ressourcen besondere Qualität bewiesen und eine Strategie zur Internationalisierung entwickelt haben.[16]

Des Weiteren bietet das Leonardo da Vinci-Programm Organisationen aus dem Bereich der Berufsbildung die Möglichkeit mit Partnern aus ganz Europa zusammenzuarbeiten, die Kompetenz ihres Personals zu erweitern und bewährte Verfahren auszutauschen.[17] Durch verschiedene Innovationsprojekte wie beispielsweiße durch Entwicklung und Transfer von Maßnahmen, Lehrgängen und verschiedenen Unterrichtsmethoden, zielt das Programm auf eine qualitative Verbesserung der Bildungssysteme ab. Das Programm deckt somit den Bildungsbereich der Berufsbildung ab.

2.4. Grundtvig

Auch das Grundtvig-Programm ist ein Programm für lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission. Die Europäische Kommission startete im Jahre 2000 eine Initiative für die Erwachsenenbildung, die die Attraktivität und den Zugang zu Lernmöglichkeiten für Erwachsene steigern, die Qualität der der Erwachsenenbildung verbessern und die Systeme zur Bewertung der Ergebnisse außerschulischen und informellen Lernens einführen soll.[18] Namensgeber dieses Programms war Nikolai Frederik Grundtvig (1783-1872), ein dänischer Pfarrer und Schriftsteller, der besonders als Begründer der nordischen „Lernen fürs Leben“ Tradition gilt.[19]

Im Rahmen des Programms unterstützt Grundtvig die Maßnahme der individuellen Mobilität zur Förderung der beruflichen Weiterbildung von Lehrkräften und anderer Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung, Multilaterale Projekte und Netzwerke und Lernpartnerschaften zwischen Einrichtungen in der Erwachsenbildung in verschiedenen europäischen Ländern.[20] Das Ziel des Grundtvig-Programms ist die Verbesserung der Weiterbildung aller Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung.

Sofern die Entwicklung einer Schulung abgeschlossen ist, bietet das Grundtvig-Programm einzelnen Erwachsenenbildnern Stipendien zur Ermöglichung der Teilnahme an, wodurch seit dem Jahre 2000 etwa 7.000 Stipendien für die Weiterbildungsmaßnahme vergeben wurden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Programme für lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission unterschiedliche Bildungsbereiche abdecken um eine Verbesserung der Mobilität und Kompetenz- und Fertigkeitsförderung in Deutschland zu gewährleisten. Erasmus deckt die Förderung im Bildungsbereich der Hochschulbildung ab, Comenius dagegen die der Schulbildung. Das Leonardo da Vinci-Programm richtet sich an den Bildungsbereich der Berufsbildung und Grundtvig an den Bildungsbereich der Erwachsenenbildung.

3. Der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen

Der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR) (englisch: European Qualifications Framework, EQF) ist eine Initiative der EU, die einen Metarahmen darstellt, der nationale Qualifikationen und Abschlüsse europaweit vergleichbar und transparent machen und damit die Mobilität in und zwischen den europäischen Bildungssystemen sowie auf dem europäischen Arbeitsmarkt befördern und erleichtern soll.[21] Im Folgenden wird die Entwicklung in ihren Grundzügen sowie der Aufbau, der Inhalt und die Ziele des EQR´s dargestellt und abschließend die Funktion dessen erläutert.

3.1. Die Entwicklung des Europäischen Qualifikationsrahmens

Die Entwicklung des EQR ist in einem engen Zusammenhang mit der Verwirklichung der Lissabon- Ziele der EU zu sehen, nämlich Europa als gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Raum zu stärken und ihn unter der Gewährleistung des sozialen Zusammenhalts wettbewerbsfähiger zu machen.[22] Die Bildung, besonders die Verbesserung der Transparenz von Qualifikationen und das lebenslange Lernen, gelten als unabkömmliche Bereiche in der Erklärung von Lissabon, die der Europäische Rat im Jahr 2000 bei seinem Treffen gefällt hat.

Der Beschluss von Lissabon wurde zwei Jahre später auf einem Ratstreffen in Barcelona bekräftigt. Der Rat forderte die Einführung von Instrumenten, die zu mehr Transparenz führen, um die von in den verschiedenen Mitgliedsländern erworbenen Qualifikationen zu erhöhen.[23]

Ende 2002 wird eine Erklärung der Ministerversammlung in Kopenhagen für berufliche Bildung und der Europäischen Kommission der „Kopenhagen-Prozess“ eingeleitet. Auf der Versammlung wurden vier wichtige Bereiche für eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in der beruflichen Bildung genannt, die später im EQR umgesetzt wurden. Zum einem wurde die Stärkung der Europäischen Dimension bei der beruflichen Bildung durch beispielsweise der Förderung der Mobilität umgesetzt und zum anderem die Transparenz, Informationsweitergabe und die Schaffung eines gemeinsames Bezugsniveaus. Wichtig in der Erklärung von Kopenhagen ist ebenfalls die Anerkennung von Fähigkeiten und Qualifikationen, beispielsweise die Einführung eines Systems zur Anrechnung von Ausbildungsleistungen, sowie die Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung.[24] Als Hauptarbeitsfelder der Erklärung von Kopenhagen ergaben sich die Erarbeitung des EQR und eines im EQR integrierten Leistungspunktesystem (ECVET).

Im Maastricht-Kommuniqué von 2004 wurde letztendlich beschlossen, dass die Entwicklung eines EQR, der die berufliche und allgemeine Bildung umfassen und Transparenz und Mobilität zwischen und innerhalb nationalen Bildungs- und Beschäftigungssystemen fördern soll, Priorität haben sollte.[25]

Mitte 2005 ist der Entwurf für einen EQR vorgelegt worden, wodurch die die Europäische Kommission einen umfassenden EU-weiten Konsultationsprozess initiierte. Das Ergebnis wurde schließlich Anfang 2006 bei einer Konferenz in Budapest im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft präsentiert und diskutiert, wodurch danach ein Team von Experten mit der Überarbeitung der Deskriptoren beauftragt wurde. 2006 lag die revidierte Fassung des Vorschlags für eine Empfehlung des Europäischen Rates und des Parlaments zur Einrichtung des EQR für lebenslanges Lernen vor.[26]

Am 25. Oktober 2007 hat das Europäische Parlament diesem Vorschlag zugestimmt und am 15.11.2007 wurde der EQR vom EU-Bildungsministerrat in Brüssel formal verabschiedet.

Bis Ende dieses Jahres sollen alle EU-Länder die bestehenden länderspezifischen Qualifikationsverfahren an den EQR koppeln. Die Qualifikationsnachweise sollen auf das zutreffende Niveau des EQR verweisen und alle Qualifikationsnachweise auf den Beschreibungen der Standards für die einschlägigen Kenntnisse, Kompetenzen und Fertigkeiten beruhen.[27]

[...]


[1] Vgl. http://www.bmbf.de/de/12189.php Stand: 06.06.12.

[2] Ebd.

[3] Vgl. KOM (2006) S.2

[4] Vgl. GD Bildung und Kultur et al. (2008) (b) S.4.

[5] Vgl. ebd. S.4.

[6] Vgl. http://ec.europa.eu/eduaction/lifelong-learning-programme/erasmus_de.htm Stand: 08.06.12.

[7] Vgl. GD Bildung und Kultur et al. (2008) (b) S.4.

[8] Vgl. ebd. S.5.

[9] Vgl. ebd. S.5.

[10] Vgl. GD Bildung und Kultur et al. (2008) (c) S.11.

[11] Vgl. EK (2008) S.5.

[12] Vgl. http://ec.europa.eu/education/lieflong-learning-programme/comenius_de.htm Stand: 16.06.12.

[13] Vgl. ebd.

[14] Vgl. http://ec.europa/education/lifelong-learning-programme/ldv_de.htm Stand: 16.06.12.

[15] Vgl. http://www.leonardo.ar.tum.de/ Stand: 24.06.12.

[16] Vgl. http://ec.europa/education/lifelong-learning-programme/ldv_de.htm Stand: 16.06.12.

[17] Vgl. ebd.

[18] Vgl. GD Bildung und Kultur et al. (2008) (a) S.5.

[19] Vgl. ebd. S.5.

[20] Vgl. ebd. S.5.

[21] Vgl. Dehnbostel (2007) S.118.

[22] Vgl. Markowitsch et al. (2008) S.41.

[23] Vgl. Hepp (2011) S.292.

[24] Vgl. Kuhlenkampf (2010) S.98.

[25] Vgl. Markowitsch et al. (2008) S.41.

[26] Vgl. ebd. S.41.

[27] Vgl. Bahl (2009) S.117.

Details

Seiten
23
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656743156
ISBN (Buch)
9783656743101
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v280149
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Schlagworte
bedeutung deutschen qualifikationsrahmens europäischen erwachsenenbildung

Autor

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Titel: Die Bedeutung des Deutschen Qualifikationsrahmens und des Europäischen Qualifikationsrahmens für die Erwachsenenbildung