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Alternative und innovative Finanzierungsmodelle von Fußballvereinen

Darstellung einer innovativen Finanzierungsmöglichkeit und deren Akzeptanz bei den Fans

Bachelorarbeit 2013 56 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 INNOVATIVE FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN VON VEREINEN IM PROFIFUßBALL
2.1 FINANZIERUNGSSCHWIERIGKEITEN IM PROFIFUßBALL
2.2 INNOVATIVE FINANZIERUNGSMETHODEN

3 DARSTELLUNG DES KONZEPTES EINER INNOVATIVEN FINANZIERUNGSMÖGLICHKEIT IN FORM EINER EINGETRAGENEN FÖRDERGENOSSENSCHAFT
3.1 DARSTELLUNG DER EINGETRAGENEN GENOSSENSCHAFT, RECHTSFORM, INNOVATION, FÖRDERZWECK UND ORGANISATION DES KONZEPTES
3.2 MARKTANALYSE - ZIELGRUPPE, MOTIVATION, MARKTFÄHIGKEIT UND REICHWEITE DES DARGESTELLTEN KONZEPTES
3.3 MARKETING - PRODUKT, PREIS, KOMMUNIKATIONS-, VERTRIEBSPOLITIK DES DARGESTELLTEN KONZEPTES

4 METHODOLOGIE

5 ERGEBNIS DER EMPIRISCHEN ANALYSE

6 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE - DARSTELLUNG DER IMPLIKATIONEN UND SCHLUSSFOLGERUNG

7 FAZIT.

ANHANG UND ANHANGSVERZEICHNIS

LITERATURVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

ABBILDUNG 1: (EIGENE DARSTELLUNG) BEREITSCHAFT, MITGLIEDEINER GENOSSENSCHAFT ZU WERDEN, WELCHE DEN EIGENEN LIEBLINGSVEREIN FÖRDERT

ABBILDUNG 2: (EIGENE DARSTELLUNG) VON DEN FANS GEWÜNSCHT PROJEKTFÖRDERUNG

ABBILDUNG 3: (EIGENE DARSTELLUNG) MITGLIEDSCHAFTSBEREITSCHAFT UND ZAHLUNGSBEREITE FANS

ABBILDUNG 4: (EIGENE DARSTELLUNG) ZAHLUNGSBEREITSCHAFT DER FANS GEMESSEN AN SPANNWEITEN

ABBILDUNG 5: (EIGENE DARSTELLUNG) ZAHLUNGSBEREITSCHAFT DER FANS DURCH BERECHNUNG DES GEWICHTETEN MITTELWERTES

ABBILDUNG 6: (EIGENE DARSTELLUNG) MITGLIEDSCHAFTSBEREITSCHAFT UND ZAHLUNGSBEREITE FAN FÜR EINEN VEREIN INNERHALB BZW. AUßERHALB DER EIGENEN WOHNREGION

ABBILDUNG 7: (EIGENE DARSTELLUNG) ZAHLUNGSBEREITSCHAFT DER FANS DURCH BERECHNUNG DES GEWICHTETEN MITTELWERTES

ABBILDUNG 8: (EIGENE DARSTELLUNG) VON DEN FANS GEWÜNSCHTE GEGENLEISTUNGEN FÜR EINE MITGLIEDSCHAFT IN EINER FÖRDERGENOSSENSCHAFT

ABBILDUNG 9: (EIGENE DARSTELLUNG) UNTERSCHIED DER FANS VON VEREINEN AUS DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN ZU FANS VON VEREINEN AUS DEN ALTEN BUNDESLÄNDERN , ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Das Thema meiner Abschlussarbeit umfasst die innovative Finanzierung von Vereinen im Profifußball. In meiner Bachelorarbeit möchte ich eine innovative Finanzierungsform darstel- len und diskutieren sowie auf Akzeptanz und Realisierbarkeitüberprüfen. Dabei werden die Darstellungen und Ergebnisse überwiegend auf den Sportverein Babelsberg 03 e.V. spezifi- ziert. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, da ich mich sehr für den Sport Fußball interessiere und infolgedessen die Finanzierungsschwierigkeiten und wirtschaftlichen Prob- leme vieler Vereine aufmerksam verfolgt habe und stets weiter verfolge. In den letzten Jah- ren kam es von vielen Fußballvereinen zu Insolvenzanträgen oder zu Auflagen vom DFB, da die finanziellen Richtlinien des Deutschen Fußball Bundes nicht eingehalten werden konnten und dadurch keine Lizenz für die jeweilige Fußballiga erteilt wurde. Daher bemühen sich vie- le Vereine, wie der SV Babelsberg 03 e.V. und aktuell der Insolvenz gefährdete Verein Ale- mannia Aachen, alternative und innovative Finanzierungsquellen zu erschließen. Am Lehr- stuhl Innovations- und Gründungsmanagement ergibt sich mir die Möglichkeit, in Zusam- menarbeit mit dem Fußballverein Babelsberg 03 e.V. ein innovatives Finanzierungsmodell zu erarbeiten und kritisch zu betrachten.

Für die Grundannahmen, Definitionen und Voraussetzungen für die Bearbeitung des Finan- zierungskonzeptes habe ich mich vor allem auf die Dissertation „Besonderheiten der Unter- nehmensfinanzierung und Investitionseffizienz im professionellen Fußball“ von Markus Kern aus dem Jahr 2007 bezogen. In diesem und in anderen Werken befassen sich die Autoren mit alternativen Finanzierungsmodellen und den Ursachen der hohen Schuldenquote im Profi- fußball. Dabei werden die unterschiedlichen Finanzierungsmethoden beschrieben und an- schließend bewertet und auf die Anwendbarkeit geprüft. Dadurch bestehen im bisherigen Themenfeld bereits erste Lösungsansätze für finanziell angeschlagene Fußballvereine, auf welche ich mich in meiner Abschlussarbeit beziehen werde. In meiner Bachelorarbeit möch- te ich zusätzlich ein neues Finanzierungsmodell vorstellen. Das Ziel der Arbeit besteht dabei darin, die Umsetzungsmöglichkeiten des innovativen Finanzierungskonzeptes theoretisch darzustellen. Dabei möchte ich in erster Linie die betriebswirtschaftliche Marktfähigkeit die- ser Finanzierungsmöglichkeit durch eine Marktanalyse und ein erarbeitetes Marketingkon- zept erläutern. Anschließend möchte ich die Bereitschaft der Fußballfans, dieses Projekt zu unterstützen, evaluieren und diskutieren. Ferner möchte ich folgende zentrale Frage und Forschungslücke untersuchen.

Wie hoch ist die Akzeptanz des konzipierten Finanzierungsmodells bei den Fußball- fans?

Um die Akzeptanz der Zielgruppe zu erfassen, übersende ich an deutsche Fußball-Fanclubs einen Fragebogen, in Form einer Online-Befragung. Die Online-Befragung platziere ich durch einen entsprechenden Link ebenso in Fußballforen, um eine höhere Reichweite zu erhalten. Zur Darlegung der Gründe und Ursachen für die steigende Suche nach innovativen Finanzie- rungsmöglichkeiten verwende ich bestehende Forschungsarbeiten. Bei der Darstellung des Finanzierungskonzeptes beziehe ich mich auf die Gesetzeslage des Genossenschaftsgesetz- buches und erarbeite gemeinsam mit Genossenschaftsverbänden und dem Sportverein Ba- belsberg 03 e.V. den analytischer Teil. Um die Bereitwilligkeit der Fußballfans, sich an diesem Förderprojekt zu beteiligen in Erfahrung zu bringen, führe ich anschließend eine quantitative empirische Analyse durch. Die Frage hierbei lautet, ob die Fußballfans ihren Lieblingsverein auch anderweitig als durch bereits bestehende Finanzierungsquellen, wie z. B. Vereinsbei- träge, finanziell unterstützen würden. Hierdurch erwarte ich mir einen Mehrwert zu der be- reits vorhandenen Literatur. Die Zielgruppen beschränken sich dabei nicht nur auf die Fuß- ballfans des jeweiligen Profifußballvereins. Insbesondere für Vereinsverantwortliche ist diese Arbeit von hoher Relevanz.

Der erläuternde Theorieteil ist in zwei Unterkapitel untergliedert. Im Kapitel 2.1 werde ich mich kurz im Allgemeinen mit dem aktuellen Forschungsstand und den Grundannahmen sowie Ursachen von Finanzierungsschwierigkeiten im Profifußball und der daraus resultie- renden Flexibilität gegenüber Finanzierungsalternativen befassen. In Kapitel 2.2 stelle ich innovative Finanzierungsmodelle dar und definiere diese. Der Hauptteil ist in drei Kapitel unterteilt. In Kapitel 3 werde ich das Konzept einer eingetragenen Genossenschaft, welche einen Profifußball finanziell fördert, aus betriebswirtschaftlicher Sicht analysieren. Das Kapi- tel ist in drei Unterkapitel gegliedert. Kapitel 3.1 beschäftigt sich mit der Definition einer Ge- nossenschaft und beschreibt das innovative Finanzierungskonzept. Danach führe ich eine Marktanalyse (Kap. 3.2) durch und verfasse ein mögliches Marketingkonzept (Kap. 3.3). Die methodische Vorgehensweise der quantitativen empirischen Analyse werde ich in Kapitel 4 weiter ausführen. Darauffolgend präsentiere ich in Kapitel 5 die Ergebnisse der empirischen quantitativen Datenerhebung. In Kapitel 6 werde ich die Ergebnisse diskutieren, bewerten und zu einer kritischen Schlussfolgerung kommen. Die Arbeit schließt mit einem Fazit in Ka- pitel 7 ab.

2 Innovative Finanzierungsmöglichkeiten von Vereinen im Profifußball

In diesem Kapitel werde ich kurz im Allgemeinen auf den aktuellen Forschungsstand in der Sportökonomie eingehen, auf die sich das Thema bezieht, und die wichtigsten bestehenden Werke nennen (Kap. 2.1). In Kapitel 2.1 werden zudem die bestehenden Finanzierungs- schwierigkeiten von Fußballvereinen erläutert. Dabei gehe ich auf die Ursachen und Gründe der Finanzierungsprobleme ein und knüpfe dadurch einen Zusammenhang zu der verbreite- ten Suche von Fußballvereinen nach innovativen Finanzierungsquellen, um den langfristigen sportlichen und wirtschaftlichen Erhalt des Vereins zu gewährleisten. Auf folgende Ursachen für die Finanzierungsschwierigkeiten von Fußballvereinen möchte ich dabei näher eingehen:

hoher Personalaufwand undüberinvestitionstendenz, Schere zwischen Arm und Reich und Markenführung, Basel II und deren Folgen, Rechtsform.

Nachfolgend bezieht sich Kapitel 2.2 auf bereits erprobte innovative Finanzierungsmethoden von Vereinen. Hierbei werden diese kurz auf ihre Anwendbarkeit auf Babelsberg 03 e.V. geprüft. Folgende innovative Finanzierungsmethoden möchte ich hervorheben: Fananleihen, Genussscheine, Asset-Backed-Securities, Fanorganisationen.

2.1 Finanzierungsschwierigkeiten von Fußballvereinen

Forschungsstand

Die vorliegende Bachelorarbeit ist in der Sportökonomie einzuordnen. Die Sportökonomie stellt eine vergleichsweise junge Subdisziplin der Wirtschaftswissenschaften dar. Erst seit Mitte der 1970er Jahre finden sich Arbeiten zur Mannschaftssportindustrie. Diese sind vor allem auf US-amerikanische Ökonomen zurückzuführen. Dabei befassten sich vor allem Aker- lof im Jahre 1976 in „The Economic of Caste and of the Rat Race and Other Woeful Tales, in Quarterly Journal of Economics Vol. 90“ sowie Franck und Müller im Jahr 2000 in „Prob- lemstruktur, Eskalationsvoraussetzungen und eskalationsfördernde Bedingungen sogenann- ter Rattenrennen, in Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung“ mit der Überinvestiti- onstendenz im Teamsport. Mit dem Profifußball beschäftigen sich die Wirtschaftswissen- schaften erst seit den 1990er Jahren. Mittlerweile wurden einige Lehrbücher veröffentlicht, welche sich mit dem sportökonomischen Teilgebiet der „Economics of Football“ (vgl. Dob- son/Goddard, 2001, Seite 1) und mit dem „Fußball als Gegenstand der Betriebswirtschafts- lehre“ (vgl. Reckenfelderbäumer/Welling, 2003, S. 1) befassten. Dabei stehen die wirtschaft- lichen Ziele und die Gewinnmaximierung der Profifußballvereine im Vordergrund.

Die Forschung zu innovativen Finanzierungsmöglichkeiten im Profifußball spielt seit Beginn des 21. Jahrhunderts eine zunehmende Rolle. Viele qualitative und quantitative Publikatio- nen wurden erst in den letzten zehn Jahren veröffentlicht. Die Autoren erläutern in ihren Werken überwiegend die Entwicklung der Fußballvereine zu Fußballunternehmen und deren Eindringen auf den Kapitalmarkt sowie das Streben der Clubs nach Markenführung. Darüber hinaus werden die Ursachen der Finanzierungsschwierigkeiten der Fußballclubs dargestellt und mögliche vorhandene alternative Finanzierungsmöglichkeiten dem entgegengesetzt. Die alternativen Finanzierungsinstrumente werden anschließend auf ihre Anwendbarkeit und das Erfolgsversprechen von den Verfassern geprüft. Der derzeitige Forschungsstand befasst sich somit mit den Lösungen der wirtschaftlichen Probleme im Profifußball. Als Grundlage für meinen Theorieteil dient überwiegend die Inaugural-Dissertation von Kern, M. (2007): Besonderheiten der Unternehmensfinanzierung und Investitionseffizienz im professionellen Fußball, Hamburg: Verlag Dr. Kovac. Für Definitionen und Grundannahmen habe ich die von der DFL jährlich veröffentlichten Bundesligareports, das Buch von Laner, A./Nelles, M. (2007): Finanzierungsalternativen im Sportbereich und das Werk von Keller, C. (2006): Cor- porate Finance im Profifußball - Erfolgsfaktoren, Strategien und Instrumente für die Finan- zierung von Fußballunternehmen herangezogen.

Das Fußballgeschäft ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die 36 Vereine im deutschen Profifußball haben in der Saison 2011/12 mit einem Umsatz von 2,08 Mrd. € einen erneuten Rekordwert vorgelegt. (vgl. DFL Bundesliga-Report, 2013, S. 1) Diese Um- satzzahlen beziehen sich auf die 1. und 2. Bundesliga. Seit der Saison 2002/2003 haben alle Vereine in der 1. Bundesliga einen Ertrag in Höhe von ca. 141 Mio. € nach Steuern erwirt- schaftet. Davon hat der FC Bayern München allein einen Überschuss von 47,2 Mio. € nach Steuern erzielt. Dies entspricht 33,5 % des Gesamtergebnisses. Die Fußballvereine der 2. Bundesliga haben hingegen im gleichen Zeitraum einen Verlust in Höhe von ca. 94 Mio. € nach Steuern erwirtschaftet. Und die Vereine der 3. Liga, welche seit der Saison 2008/2009 in der neu gegründeten 3. Profifußballiga spielen, haben in den ersten beiden Saisons einen Verlust von 14,12 Mio. € zu verzeichnen. (vgl. DFL Bundesliga-Report 2006 - 2013, DFB Sai- sonreport 2010/2011, Jahresabschluss FC Bayern München AG 2012)1 Diese Zahlen zeigen, dass nur einige wenige Fußballclubs das positive Gesamtergebnis tragen und das Gesamtbild des wirtschaftlich vermeintlich gesunden deutschen Profifußballs verzerren. Viele Fußball- vereine haben enorme Finanzierungsschwierigkeiten. In diesem Kapitel sollen einige Gründe für die Finanzierungsschwierigkeiten erläutert werden und als Verständnis für die verstärkte Flexibilität, innovative Finanzierungsmethoden und neue Finanzierungalternativen zu er- schließen, dienen.

Hoher Personalaufwand undüberinvestitionstendenz

Vor allem für kleinere Vereine in der 2. und 3. Fußballbundesliga reichen die traditionellen Einnahmequellen wie z. B. Ticket- und Fanartikelverkäufe, Sponsoring, Prämienauszahlun- gen, Bandenwerbung oder TV-Honorare nicht aus, um den hohen Aufwand insbesondere im Personalbereich zu decken (vgl. Reimann, in stern.de v. 16.12.2005). Der Personalaufwand Spielbetrieb2 liegt in der 1. Bundesliga in der Saison 2010/2011 bei 40,2 % im Verhältnis zum Gesamtumsatz. In der 2. Bundesliga ist der Anteil der Gehaltsausgaben zum Gesamtumsatz mit 39,6 % etwas niedriger. In der 3. Liga sind es mit 47 % wieder deutlich mehr.

Die hohen Personalkosten sind auch durch die positive Entwicklung der Erlöse im Profifuß- ball erklärbar. Die sportliche Leistung der Spieler bestimmt den sportlichen Erfolg und dieser wiederum den wirtschaftlichen Erfolg des Fußballvereins. Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass der Produktionsfaktor Arbeit den mit Abstand wichtigsten Einsatzfaktor in ei- nem Bundesligaverein bildet und dieser weder durch Kapital ausgetauscht noch über eine bestimme Einsatzmenge ausgedehnt werden kann. (vgl. Hübl et al., 2002, S. 57) Oftmals kommt es dadurch zu einer Überinvestitionstendenz im Sport (vgl. Akerlof, 1976, S. 603). Für den Profifußball bezeichnet man dieses Verhalten als „Hyperaktivität“ (vgl. Franck & Müller, 2000, S. 3 ff.). „Hyperaktivität“ bezeichnet das Verhalten von Sportvereinen, welche mehr in das Spieltalent ihrer Mannschaften investieren, als es die Gesamterlöse begründen (vgl. Kern, 2007,S. 48). Die zunehmende Bedeutung der Tabellenposition, Erlössprünge durch einen Aufstieg bzw. das Erreichen von Tabellenplätzen, welche für die Qualifikation zu inter- nationalen Spielen berechtigen, oder Erlöseinbußen durch einen sportlichen Abstieg bzw. durch Nicht-Erreichen von sportlichen Saisonzielen, führt bei den Clubverantwortlichen zu hohen und riskanten Ausgaben für Spielerkäufe oder Spielergehälter, um eine möglichst gu- te Tabellenposition am Ende der Saison zu erhalten.

Dabei wird das Budget der Vereine oftmals überzogen. Andere Vereine, welche eine ähnliche Tabellenposition angestrebt hatten, versuchen durch eigene Investitionen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Im Kampf um die besseren Spieler kommt es demzufolge zu gegenseitigen immer höheren Ausgaben. Die Vereine, die ihr Saisonziel am Ende dennoch verfehlen, müssen wirtschaftliche Verluste hinnehmen. (vgl. Kern, 2007, S .49)

Schere zwischen Arm und Reich und Markenführung

Des Weiteren entwickelt sich die Schere zwischen den armen und reichen Vereinen immer weiter auseinander, da sich die Gesamteinnahmeströme hin zu den Großvereinen verschie- ben. Dies ist u. a. auf die viel größere nationale und internationale Reichweite der Top- Vereine zurückzuführen. Die Fußballvereine der 1. und 2. Liga sind mittlerweile mehr kom- merzielle Unternehmen und Marken als sportliche Idealvereine. Die Stärke einer Klubmarke spiegelt sich dabei in allen Ertragspositionen eines Fußballclubs wider. Es werden höhere Einnahmen durch den Verkauf der Medienrechte, mehr Gelder durch Sponsoring, mehr Erlö- se durch eine bessere Auslastung des Stadions und mehr Verkäufe von Fan-Artikeln erzielt. Auch ergeben sich für starke Fußballunternehmen verstärkte Beteiligungsfinanzierungen von Investoren. Die genannten Punkte stellen deutlich dar, dass die großen Vereine viel mehr und höhere Einnahmequellen aufweisen als kleinere Vereine. (vgl. Zieschang & Klimmer, 2004, S. 105-114) Diese Unterschiede sind bereits innerhalb einer Liga zu erkennen. Die größte Marke im deutschen Fußball ist der FC Bayern München. Wie bereits erwähnt, er- wirtschafteten die 36 Proficlubs in der Saison 2011/2012 2,08 Mrd. €. Der FC Bayern Mün- chen erwirtschaftete davon allein 332,2 Mio. € in der abgelaufenen Saison. Dies entspricht ca. 16 % am Gesamtumsatz aller Vereine. (vgl. FC Bayern München Jahresabschluss, 2012) In der Saison 2002/2003 lag der Anteil des FC Bayern München am Gesamtumsatz noch bei ca.

12 % (vgl. Bundesligareport 2007, FC Bayern München Jahresabschluss, 2003). Der Umsatz von Bayern München wächst demnach proportional schneller als der Gesamtumsatz aller 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga. Während der Umsatz aller Vereine in den letzten zehn Jahren von ca. 1,358 Mrd. € auf 2,081 Mrd. € um ca. 53 % anstieg, erhöhte sich im gleichen Zeitraum der Umsatz des FC Bayern München von 162,7 Mio. € auf 332,2 Mio. € um ca. 104 % und damit prozentual fast um das Doppelte3.

Dies ist u. a. auf die leichtere Erschließung neuer Märkte aufgrund der Markenführung zurückzuführen. „Japan und China sind (…) riesige Märkte. Wir werden dort Fanshops eröffnen und häufiger spielen, um die Marke FC Bayern bekannter zu machen.“ (o. V., Rummenigge zitiert in spiegelonline, v. 30.12.2001)

Basel II und deren Folgen

Eine weitere Verschärfung von Finanzierungsschwierigkeiten ergaben die Reformen der in- ternationalen Eigenkapitalregeln des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht, die unter dem Namen „Basel II“ bekannt sind. Eine zentrale Änderung hierfür ist die ratingbasierte Klassifi- zierung auch für Mittelstandskredite. Die Vergabe von Krediten wird verstärkt nach der Boni- tät des jeweiligen Kreditnehmers differenziert (vgl. Kern, 2007, S. 24). Im Jahr 2011 lag die Eigenkapitalquote in der 1. Bundesliga bei 44,4 %. Bei den Vereinen in der 2. Bundesliga be- fand sich die Eigenkapitalquote kumuliert jedoch bei minus 18,7 % (minus 31 Mio. € Eigen- kapital) (vgl. Bundesligareport 2013, S. 10-16)4. Daher werden Bankkredite entweder gar nicht mehr zur Verfügung gestellt oder zu wesentlich schlechteren Konditionen angeboten. Die Folgen sind hohe Zinsbelastungen oder Zahlungsausfälle gegenüber anderen Gläubigern. (vgl. Kern, 2007, S. 25 und Keller, 2006, S. 72) Flexibilität bei neuen Finanzierungswegen ist daher besonders wichtig. Finanzierungsalternativen ergeben sich u. a. durch Finanzierung über Anleihen, durch von Fans oder ähnlich organisiertes Fundraising, Börsengänge oder durch Mezzanine-Finanzierung. (vgl. Geissler, 2005, S. 2-13). Eine weitere Ausführung er- folgt in Kapitel 2.2.

Rechtsform

Finanzierungsschwierigkeiten und die Ausübung von innovativer Finanzierungsformen erge- ben sich auch durch die Wahl der Rechtsform des Fußballclubs. Von den derzeit 54 Fußball- clubs in den ersten drei Profiligen werden 29 immer noch als eingetragener Verein geführt. Die anderen 25 Vereine haben sich gemäß § 16c der DFB-Satzung ihre Profiabteilungen in eine Kapitalgesellschaft in Form einer GmbH, GmbH & Co KGaA oder AG ausgegliedert (vgl. Weimar, 2009, S. 4). Eingetragene Vereine sind gem. § 21 BGB nichtwirtschaftliche Idealver- eine, die von ihrem Zweck her nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet sind. Einnahmen für den Verein können nur durch wenige Tätigkeitsbereiche erzielt werden. Darunter zählen Einnahmen durch Spenden, Zinserträge, Mitgliedsbeiträge, Sportveranstal- tungen, Werbung oder Merchandising etc. (Hammann et al., 2004, S. 165) Ohne den Status einer Kapitalgesellschaft sind im e.V. Beteiligungsfinanzierungen und damit die Aufnahme von Eigenkapital jedoch nicht möglich (vgl. Kern, 2007, S. 34). Finanzierungsalternativen in Form von „Going Public“ oder stille Beteiligungen sind dadurch ausgeschlossen. Bei der Su- che nach innovativen Finanzierungsmodellen ist die Wahl der Rechtsform daher von großer Bedeutung.

2.2 Innovative Finanzierungsmethoden

Jägermeister revolutioniert den Fußball. So oder so ähnlich werden die Schlagzeilen am 25. März 1973 gelautet haben. Denn einen Tag zuvor lief der Fußballverein Eintracht Braunschweig als erster deutscher Fußballclub mit einem Logo von Jägermeister auf dem Trikot auf (vgl. Hoffmann, 2001, S. 340). Der damalige Fabrikant erschloss dem Profi-Sport somit neue Einnahmequellen. Acht Jahre später gab es keinen Fußballclub mehr ohne Trikotwerbung (vgl. Hildebrandt & Parr, Braunschweiger Zeitung, v. 27.02.2008). Die einst innovative Finanzierungsform bildet fast 40 Jahre später eine der größten Einnahmequellen des Profifußballs und ist generell im Profisport nicht mehr wegzudenken. In diesem Kapitel werden einige innovative Finanzierungsmodelle der letzten zehn Jahre vorgestellt. Daraufhin wird kurz auf ihre Anwendbarkeit auf Babelsberg 03 Bezug genommen.

Fananleihen

2004 und 2005 wandten Hertha BSC und der 1. FC Köln mit Inhaberschuldverschreibungen, welche im Freiverkehr der Börse Berlin-Bremen handelbar bzw. bei der Sparkasse Köln/Bonn zeichenbar waren, direkt an die eigenen Fans. Dabei wurden bei Hertha BSC Globalurkun- den im Nennbetrag von 3 Mio. € und zusätzlich 3 Mio. € in effektiven Stücken als „Schmuckurkunden“ gezeichnet. Beim 1. FC Köln konnten die Fans sich die Urkunde in der Hauptfiliale Sparkasse Köln-Bonn selbst abholen und von Spielern des Kaders unterschreiben lassen. (vgl. Laner & Nelles, 2007, S. 61) Dies steigert den ideellen Wert der Urkunde und verstärkt die emotionale Komponente. Mittlerweile wird dieses Verfahren häufiger ange- wendet. Teure Bankkredite werden auf diese Art und Weise in günstige Anleihen substitu- iert. 2010 konnte der FC Schalke 04 mit einem Emissionsvolumen von rund 11 Mio. € einen großen Finanzierungserfolg verbuchen. Die Fans konnten u. a. Schmuckurkunden im Wert von 100 €, 500 € oder 1904 € zeichnen. Der Fan erhielt eine Schmuckurkunde und 5,5- %- Verzinsung. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre. (vgl. FC Schalke 04, 2013) Es ist davon auszuge- hen, dass viele Fans bei einem Kauf einer Schmuckurkunde auf die Rückzahlung am Ende der Laufzeit verzichten. Der ideelle Wert steht hierbei deutlich im Vordergrund. Mittlerweile haben elf Profifußballclubs eine Fananleihe auf den Markt gebracht. „Man kann die berech- tigte Hoffnung haben, dass nicht alle ihre Zinsen zurückverlangen und ihre Urkunden zurück- geben.“ (HSV-Präsident Carl Jarchow in Lorenzen, zdfsport.de, v. 25.10. 2012) Die Urkunden sind demnach eher unter den Luxus-Fanartikeln einzuordnen. „Man kann es sich nur mit der Leidenschaft der Fans für den Verein erklären.“ (Weimar in Lorenzen, zdfsport.de, v.

25.10.2012) Doch nicht alle sind gleichermaßen erfolgreich. 1860 München verkaufte nur 7,5 % der Anteile und Hansa Rostock deckte mit 6,0 % gezeichneter Anteile gerade einmal die Emissionskosten. (vgl. Lorenzen, zdfsport.de, v. 25.10.2012) Die Fanstruktur, das Risiko und der Zweck der Anleihe spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Für einen kleinen Verein, wie den Sportverein Babelsberg 03 e.V., mit einer starken Fanbasis scheint die Emission einer Fananleihe sinnvoll. Allerdings sollte ein klarer Zweck für die An- leihe ausgegeben werden. Der Erfolg der Emission ist wohl vielversprechender, wenn die eingenommenen Finanzmittel für die Sicherheit des Stadions oder für die Förderung der Ju- gend verwendet werden statt für teure Transfers oder die einfache Liquiditätsbeschaffung. (vgl. Weimar in Lorenzen, zdfsport.de, v. 25.10.2012) Es handelt sich bei der Fananleihe um Fremdkapital. Das dringend benötigte Eigenkapital kann dadurch nicht erhöht werden. Bei sportlichem Abstieg droht zudem ein Zahlungsausfall. Das Risiko, eine Anleihe zu emittieren, ist für einen finanzschwachen Verein somit sehr hoch und dadurch auch für Babelsberg 03 eher ungeeignet.

Genussscheine

Als erster Club gelang es dem 1. FC Köln im Rahmen einer Privatplatzierung Genussrechte bei institutionellen Großinvestoren abzusetzen. 5 Mio. € konnten über einen 10-jährigen Ge- nussschein eingenommen werden. (vgl. Laner & Nelles, 2007, S. 62) Der Inhaber des ver- brieften Genussrechts kann schuldrechtliche Ansprüche, Zins und Tilgung, entstehen lassen. Außerdem kann ein Genussschein auch Vermögensrechte (Beteiligung am Gewinn/Verlust oder an einem möglichen Liquiditätserlös) verbriefen. (vgl. Busse, 2003, S. 590) Ein großer Vorteil besteht darin, dass unter bestimmten Voraussetzungen der Genussschein dem haf- tenden Eigenkapital zuzurechnen ist.

Zudem gibt es keine Mitwirkungsrechte (z. B. Teilnahmerechte an, Stimmrechte in der Hauptversammlung) für den Genussscheininhaber. Es handelt sich bei den Genussrechten um eine Art stille Beteiligung (vgl. Perridon et al., 2012, S. 454). Ein weiterer und sehr inte- ressanter Vorteil vor allem für Fußballclubs, welche in der Rechtsform e.V. ihre Fußballli- zenzabteilung führen, ist die Möglichkeit der Ausgabe durch Organisationen jeder Rechts- form (vgl. Laner & Nelles, 2007, S. 62). Die Frage lautet, ob ein eher kleiner Fußballverein für Investoren attraktiv genug ist, um sich an diesem mit einem höheren Betrag zu beteiligen. Eine positive sportliche Perspektive ist für einen geeigneten Gläubiger in jedem Falle wün- schenswert. Erfolgsversprechende Rahmenbedingungen können hierbei ein geringer fixer Basiszinssatz und variable, vom Eintreten bestimmter sportlicher Erfolge (z. B. Aufstieg in eine höhere Liga) abhängige Sonderzinsprämien sein (vgl. Weilguney, 2004, S.25). Diese Va- riante der Kapitelaufnahme ist für Babelsberg 03 eher geeignet. Dazu muss jedoch ein pas- sender Gläubiger gefunden werden, der bereit ist, sich an dem Verein zu beteiligen.

Asset-Backed-Securities

Bei Asset-Backed-Securities handelt es sich um den Verkauf von Forderungen, die einen Cash Flow generieren. Diese Anleihen werden nicht von dem Club selbst, sondern von einem für diesen Zweck gegründeten Unternehmen ausgegeben. (vgl. Kern, 2007, S. 160) Dieses nennt man „Special Purpose Vehicle“ kurz SPV (vgl. Ebberg, 1997, S. 13 ff.). Das SPV kauft die As- sets und finanziert den Kaufpreis durch die Emission von Schuldtiteln an Anleger auf dem Kapitalmarkt. Daraufhin wird der Kaufpreis als Einmalbetrag an den Fußballclub überwiesen. (vgl. Keller, 2006, S. 173) Bundesligaclubs haben in der Regel keinen nennenswerten Forde- rungsbestand. Daher werden als erwartete Cash Flows Ticketerlöse, TV-Einnahmen oder Sponsoring-Einnahmen verkauft. (vgl. Leki, 2004, S. 173) 2003 hatte der FC Schalke 04 als erster deutscher Fußballclub eine festverzinsliche Anleihe ausgegeben. (vgl. Laner & Nelles, 2007, S. 60) Im ersten Schritt belief sich das Volumen auf 75 Mio. €, 2004 wurden weitere 10 Mio. € platziert (vgl. Süßmilch & Elter, 2004, S. 113 ff.). Im Gegenzug tritt der Verein über die Laufzeit von 24 Jahren einen Teil der Zuschauereinnahmen aus dem Stadion von bis zu max.

9 Mio. € pro Saison ab (vgl. Roventa & König, 2004, S. 7-8). Seitdem kam es in Deutschland jedoch zu keinen Verkäufen mehr von ABS. Negativerfahrungen und ein hohes Risiko durch fehlende Tilgungen scheinen vor allem die Investorenseite abgeschreckt zu haben. (vgl. Kern, 2007, S. 175-177) Kleine Fußballvereine mit einem geringen Zuschauerschnitt kommen daher erst recht nicht für potentielle Investoren infrage. Demzufolge ist dieses Finanzierungskonzept absolut unpassend für Babelsberg 03.

Fan-Organisationen

In vielen Fußballclubs sind die Fans mit ihrem Verein emotional tief verbunden. Für diese Fans ist der Verein mehr als die Fußballmannschaft, welche Woche für Woche in der Meis- terschaft oder im Pokal um den sportlichen Erfolg kämpft. Der Verein stellt ein Lebensgefühl dar. Eines der besten Beispiele ist ohne Zweifel der 1. FC Union Berlin. Schon 1997 liefen 3000 Anhänger des Vereins unter dem Motto „Rettet Union!“ durch das Brandenburg Tor. 2005 starteten die Fans die Initiative „Bluten für Union“, um die geforderten Liquiditätsre- serven in Höhe von 1,46 Mio. € aufzubringen. Das erhaltene Geld für eine Blutspende spen- deten die Fans an den Verein. Zusätzlich verkauften sie zu diesem Anlass T-Shirts, veranstal- teten Benefiz-Spiele und Rock-Konzerte. 2008 beteiligten sich 2000 freiwillige Helfer an den Sanierungsarbeiten des Stadions „An der Alten Försterei“. Insgesamt kamen 140.000 unent- geltliche Arbeitsstunden zusammen. Dieser Einsatz entspricht in etwa 2 Mio. €. (vgl. Reitz, Zeit, v. 21.10.2009, S.2)

Eine weitere von Fans organisierte Spendenaktion gab es im Jahr 2011. Der Sportverein Ba- belsberg 03 e.V. hatte akute Finanzierungsprobleme. Die Fans sammelten daraufhin Pfand- flaschen und starteten im Internet, z. B. über Facebook, Aufrufe zu Spenden. (SV Babelsberg

03 e.V., 2011, Stadionheft v. 28.07.2011, S. 28-29) Hierbei zeigt sich, dass durch eine tiefe Verbundenheit der Fans mit dem Verein ein großes Investorenpotential besteht. Das in die- ser BA theoretisch ausgearbeitete Konzept einer Genossenschaft zur Förderung des Fußball- vereins (Kap. 3) stellt eine Kombination aus Vereins- und Faninitiative dar, welche in Deutschland einzigartig ist. Dabei bildet die Emotionalisierung einer starken Fanbasis mit dem Fußballclub für die Umsetzung des Konzeptes eine der zentralen Voraussetzungen.

3 Darstellung des Konzeptes einer innovativen Finanzierungsmöglichkeit in Form einer eingetragenen Fördergenossenschaft

In diesem Kapitel wird das Konzept einer innovativen Finanzierungsmöglichkeit beschrieben. Das Konzept setzt die Gründung einer eingetragenen Genossenschaft voraus. In diesem Zuge werde ich kurz den Begriff Genossenschaft definieren und auf die Besonderheiten der Un- ternehmensform und Unterschiede im Vergleich zu einem Verein eingehen. (Kap. 3.1) In Kapitel 3.2 befasse ich mich mit der Marktanalyse hinsichtlich des beschrieben Konzeptes gefolgt von der Ausarbeitung eines möglichen Marketingkonzeptes. (Kap. 3.3)

[...]


1 Eigene Berechnung auf Grundlage der Bundesliga-Reports 2006 - 2013 und des Saisonreports 2011 - Berechnungen befinden sich im Anhang - Anhänge 1 - 4

2 Der Personalaufwand Spielbetrieb bezieht sich nur auf die Ausgaben für Spieler und den Trainerstab. Verwal- tungs- und Handelskosten sind darin nicht mit einbezogen.

3 Eigene Berechnung auf Grundlage der Bundesliga-Reports 2006 - 2013 und des Jahresabschlüsse des FC Bay- ern München von 2003 - 2012 - Berechnungen befinden sich im Anhang - Anhang 5

4 Ab der Saison 2013/2014 werden von der UEFA die Geschäftsberichte, der an internationalen Spielen teil- nehmenden Vereine, beurteilt. Demnach dürfen diese Vereine pro Saison nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen (UEFA, 2012). Diese Regelungen werden in den nächsten Jahren eventuell auch auf nationa- ler Ebene angepasst (Schramm, Seifert zitiert in welt.de, v. 26.11.2011).

Details

Seiten
56
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656757665
ISBN (Buch)
9783656757672
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v280092
Institution / Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,0
Schlagworte
Sportökonomie innovative Finanzierung Fußball Genossenschaft

Autor

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Titel: Alternative und innovative Finanzierungsmodelle von Fußballvereinen