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Widerstand in Norwegen im II. Weltkrieg

Hausarbeit 2011 23 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die erste Phase - Phase des zivilen Widerstandes
2.1. Widerstand der Arbeiterschaft
2.2. Widerstand der Lehrer
2.3. Widerstand des Klerus
2.4. Aufbau des organisierten Widerstands

3. Die zweite Phase - Phase des Widerstandes in Produktion und Verwaltung

4. Die dritte Phase - Phase des militärischen Widerstandes

5. Schluss

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Am 9.4.1940 überfiel die deutsche Wehrmacht in der Operation „Weserübung“ Norwegen, was zum einen wegen seiner Eisenerzvorkommen von deutschem Interesse war1 und zum anderen für die Kriegsführung eine immense strategische Bedeutung besaß. Der deutschen Marine garantierte die Okkupation Norwegens - und auch Dänemarks - die Hoheit über die Gewässer der Ost- und Nordsee, sowie einen Zugang zum Atlantik und zum Nordmeer. Deutschland verfügte somit über strategisch wichtiges Territorium für weitere Auseinandersetzungen mit Großbritannien und für einen geplanten Überfall auf die Sowjetunion.2 Da die Einwohner Norwegens aufgrund ihrer ’Rassenverwandtschaft’ zum deutschen Volk ohnehin für die nationalsozialistische Weltanschauung offen wären,3 konnte die Umsetzung einer Besatzungspolitik wie in den osteuropäischen Gebieten aus ideologischen Gründen nicht stattfinden. Sie war von Beginn an im Zwiespalt von ideologischen Vorgaben und militärischen bzw. kriegswirtschaftlichen Notwendigkeiten.4 Dargestellt als Schutzmaßnahme für die Neutralität Norwegens vor den Alliierten und dem Bolschewismus besetzten bald 350.000 bis 400.000 Soldaten der Wehrmacht5 ein Gebiet, welches zu dieser Zeit rund drei Millionen Einwohner zählte. Ein Umstand, der für die Widerstandsarbeit sehr ungünstig war, da dies die ungefähre Zahl der Einwohner Bergens und Oslos, der beiden größten Städte Norwegens, zusammen ergab. Unmittelbar nach dem Einmarsch begann die Umgestaltung der Regierung nach deutschem Muster. Es wurde von den Deutschen keine an die „Regeln des Kriegsvölkerrechts gebundene Besatzungsherrschaft in Form einer Militärverwaltung“ angestrebt, sondern eine „dauerhafte gesellschaftliche und politische Gleichschaltung Norwegens mit einer künftigen staatlich-territorialen Bindung an das Reich“.6 Mit der „Einsetzung der so genannten NS-Staatsräte7, sowie des Verbots aller bisher bestehenden Parteien außer der Nasjonal Samling“8 am 29.9.1940, wurde, wie es in Deutschland 1933 der Fall war, der Versuch einer Gleichschaltung aller politischen und gesellschaftlichen Bereiche, also des öffentlichen und privaten Lebens, Norwegens unternommen. Die Nasjonal Samling (NS), die faschistische Partei Norwegens stand unter der Führung Vidkun Quisling, verantwortlich für militärische Angelegenheiten wurde Wehrmachtsbefehlshaber Nikolaus von Falkenhorst und die Regierungsgewalt im zivilen Bereich übernahm Reichskommissar Josef Terboven9, der direkt dem deutschen Regierungschef und Staatsoberhaupt Adolf Hitler unterstand. Die norwegische Bevölkerung empfand die Besetzung ihres Landes und damit die Einmischung der Deutschen in innerstaatliche Angelegenheiten als unrecht. Die Flucht Håkons VII. ins Londoner Exil und die weitere Inanspruchnahme der legitimierten Regierungsgewalt bestätigte das Volk in ihrem Willen sich nicht vor den deutschen Agitatoren zu beugen und forderte sie zum Durchhalten auf. Die regulären norwegischen Truppen indes kapitulierten am 10.6.1940 vor der deutschen Übermacht.

Auch wenn es zu einigen Überschneidungen der einzelnen Phasen des Widerstands kommt, so scheint es in der Geschichtswissenschaft üblich zu sein, eine chronologische Gliederung der Ereignisse während der fünf Beatzungsjahre in drei Phasen - aufgrund einer besseren Übersichtlichkeit - zu bevorzugen. Die zu unterscheidenden drei Widerstandsphasen beschreiben eine Entwicklung hin zur Radikalisierung der Maßnahmen im Kampf gegen die ökonomischen und militärischen Ressourcen der deutschen Okkupanten. Diese Entwicklung ist im Kontext des gesamten Kriegsverlaufs zu sehen, besonders im Hinblick auf die Gewissheit einer sich abzeichnenden deutschen Niederlage. Die erste Phase von 1940-1942 wird als Phase des zivilen Widerstandes, die zweite von 1942-44 als Phase des Widerstandes in Produktion und Verwaltung, die dritte von 1944-1945 als Phase des militärischen Widerstandes bezeichnet.10 Es wird in dieser Arbeit auf die verschiedenen Formen des Widerstandes eingegangen, dargestellt, was unter Widerstand zu verstehen ist und welche Auswirkungen die verschieden Aktionen der Opposition im Kontext des internationalen Zweiten Weltkriegs und im Kontext innerstaatlicher norwegischer Angelegenheiten hatten.

Des weiteren wird der Aufbau und die Organisation, vor allem des bewaffneten Widerstands, analysiert. Sowohl die Auseinandersetzung mit der Kraft des zivilen Widerstand als Symbol gegen die Tyrannei, als auch Formen des aktiven Widerstandes werden beleuchtet, wie er schon seit Beginn der Besatzung, ab 1943 vermehrt auch in vielen Berichten des BdSudSD (Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD) zu finden ist und dort ganze Seiten der Monatsberichte füllt.

2. Die erste Phase - Phase des zivilen Widerstandes

Zu Beginn der Besatzungszeit war die Wehrmacht sowohl in Ost als auch West auf dem Vormarsch und ein baldiges Ende des Krieges war nicht in Sicht. Bei einer solch starken Position der Besatzungsmacht war an offenen Widerstand kaum zu denken. Bereits am 6.12.1940 erließ der Wehrmachtsbefehlshaber in Norwegen v. Falkenhorst Richtlinien für die Zusammenarbeit der Wehrmacht mit der Deutschen Sicherheitspolizei, welche der Gestapo die Bekämpfung sowohl des zivilen, als auch des militärischen Widerstandes als oberstes Ziel setzte. Zwar konnte zu diesem Zeitpunkt von keinem nennenswerten norwegischen Widerstand die Rede sein, doch gab es von Anbeginn der Besatzung das Bemühen oppositionelle Bestrebungen zu verhindern.11 Da sich die norwegische Bevölkerung dem Gegner nicht feindlich gegenüberstellen konnte, wurden Symbole verwendet, mit denen die Gesinnung - mehr oder weniger geheim - kommuniziert wurde. So wurden kleine Büroklammern an der Kleidung, rote Wollmützen oder eine Blumen in Knopflöchern zu Zeichen der Ablehnung der Deutschen und schürten unter den Norwegern einen nationalen Zusammenhalt. Dieser „symbolische Widerstand“ sei aus dem Impuls heraus entstanden, den eigenen Landsleuten und dem eigenen Gewissen das Festhalten an nationalen Überlieferungen zu demonstrieren, so L. de Jong.12 Die Abkürzung „H7“ - für König Håkon VII. stehend - zeigt welche Sympathien der Exilant bei seinen Untertanen genoss. Der Historiker und ehemaliges norwegisches Milorg- Mitglied Tore Gjelsvik beschreibt die Rolle des Königs als personifizierte Hoffnung auf Frieden und Unabhängigkeit wie folgt:

„Our hope of recovering freedom and national independence was embodied in the King.“13

Die Exilregierung in London verstand sich auch weiterhin als rechtmäßige politische

Vertretung des Landes und wertete alle Handlungen und Äußerungen als Widerstand, die nicht pro deutsch bzw. nicht als Zustimmung zur Nasjonal Samling zu verstehen waren. Jeder, der allgemein eine abweisende Haltung gegenüber der Okkupationsmacht und deren norwegischen Paladinen einnahm, nahm am waffenlosen Holdningskamp (Haltungskampf) teil.14 Eine Definition des Begriffes gibt m.E. treffend Ole Kristian Grimnes:

„Eine Widerstandshandlung war demnach eine Handlung, die sich gegen das Regime richtete und den Akteur einem persönlichen Risiko aussetzte.“15

2.1. Widerstand der Arbeiterschaft

Im April 1941 verabschiedete die Jugendorganisation der Norwegischen Arbeiterpartei (AUF) - zur Gewerkschaft der Arbeiter und Handelsvereinigung (LO) zugehörig - ein Pamphlet, das besagte, dass ein System, welches sich für unfähig hält, den Kampf gegen einen Okkupator aufzunehmen, die Bedeutung verloren hätte. Daraufhin begann die Arbeiterschaft sich am aktiven Widerstand zu beteiligen und verabredete sich zu einer stillen Demonstration am 9.4.1941.16 Offene Proteste, vor allem der kommunistischen Arbeiterschaft, folgten nach dem Überfall der Deutschen auf die Sowjetunion. So berichtet das Armeeoberkommando Norwegen dem OKW von „erhöhtem passiven Widerstand der Arbeiterschaft“17, welcher „in wehrwirtschaftlichen Betrieben zu einem Arbeitstempo geführt (hätte), das kaum noch tragbar“ wäre. Die „Arbeitsleistungen der norwegischen Arbeiter“ seien „seit Beginn des Rußlandfeldzuges auffällig gesunken.“18 Weitere Solidarisierungen mit den Demonstranten wurden durch die strenge Rationierung von Lebensmitteln, z.B. bei den Werft- und Stahlarbeitern in der Akerswerft in Oslo am 8.9.1941, hervorgerufen. Am Ende dieses Tages waren es allein in Oslo 25.000 Streikende19 und nicht weniger als 44 Betriebe, deren Arbeiter sich den Protesten anschlossen.20 Bereits acht Tage später stellte die nationalsozialistische Führung weitere Streiks unter Todesstrafe, die daraufhin standgerichtlich erfolgten. Der Reichskommissar machte für diese Streiks „kommunistische und marxistische Elemente in den Gewerkschaften“21 verantwortlich. Er erließ den zivilen Ausnahmezustand und ließ zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre verhaften. Viggo Hansteen und Rolf Wickstrøm wurden sofort erschossen, 25 weitere Personen verurteilt und in Konzentrationslager deportiert.22 Die Leitung der landesweiten gewerkschaftlichen Organisation und die der Einzelgewerkschaften übernahmen daraufhin Kommissare der NS. Diese wurden jedoch von geheimen Aktionsausschüssen ausmanövriert.23

Im Allgemeinen lässt sich aber eine „Anpassung“ in verschiedenen Bereich konstatieren. Schon seit dem 9.4.1940 kann eine Linie der Behörden ausgemacht werden, die darauf aus war, den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und staatlichen Institutionen Normalität zu gewährleisten. Kooperation in ökonomischen und administrativen Bereichen war eine allgemein akzeptierte Haltung. Bereits im Herbst 1940 war Deutschland bei weitem wichtigster Handelspartner Norwegens, dessen Bau- und Anlagenbranche einen enormen Zuwachs verzeichnete.24

2.2. Widerstand der Lehrer

Nicht nur Kommunisten, Stahl- oder Werftarbeiter stellten sich gegen das Okkupationsregime, sondern auch Sportler, Lehrer, Richter, Akademiker usw. Norwegische Athleten verweigerten ihre Tätigkeit im Rahmen von Wettbewerben, wurden inhaftiert oder traten der Heimatfront bei. Ebenso das oberste Gericht Norwegens verweigerte geschlossen mit folgender Begründung den Dienst:

„During a military occupation the courts in our opinion must in the same way [...] be able to take a stand on the validity under international law of ordinances issued by organs of the occupying power. We cannot endorse the view of the courts‘ authority which is expressed in the Reichskommissar‘s letter without acting contrary to our duties as judges of the Norwegian Supreme Court. We therefore find ourselves unable to continue in our offices.“25

Dies war ein deutliches Zeichen für die Bevölkerung und ermutigte in Folge des 6.2.1942 rund 15.000 Lehrerinnen und Lehrer die Arbeit zu verweigern. Rund 8.000 Briefe der Lehrerschaft des Norwegischen Lehrerbundes beinhalteten die Verkündung der Arbeitsniederlegung, mit der Begründung, die Nationalsozialisten würden die Lehrer ausnutzen, um eine Gleichschaltung der Jugend zu erreichen und diese für den Krieg im Dienste Deutschlands auszubilden.26 Diese Befürchtung war nicht unbegründet und sollte sich bereits eine Woche später, am 12.2. im Gesetz zur Einbeziehung von Jugendlichen für den NS-Staatsdienst, welches Vidkun Quisling nach dem so genannten Staatsakt erließ, bewahrheiten. Ein großer Teil der norwegischen Bevölkerung befürchtete, dass ihre Kinder durch dieses Gesetz für den Wehrdienst an der Ostfront rekrutiert werden konnten, was circa 300.000 Norweger betroffen hätte. Bis zum Ende des Krieges waren es 5.000-6.000 norwegische Soldaten, die auf Seiten der Deutschen, als so genannte Frontkämpfer, dienten.27 Einar Høigård, Mitglied des Lehrerverbands, sah sich aufgrund der Geschehnisse veranlasst durch das Land zu reisen, um an den Schulen folgende Anweisung zu verbreiten:

„1. reject demands for membership of, or declarations of loyality to, the NS; 2. reject every attempt at NS propaganda in the school; 3. reject every order from unauthorised sources; 4. reject every demand for participation in the NS Youth Company.“28

Um weiterer Solidarisierung, auch anderer Berufsgruppen, entgegen zu wirken, nahm das Regime 863 Lehrer und Lehrerinnen bis zum 29.3. fest und schickte sie in Arbeitslager, in der Hoffnung, auf diese Weise ein Exempel statuieren zu können und die anderen zurückgetretenen Lehrer wieder in die Klassenräume zurückzuholen.29 Der entstandene Lehrermangel zwang die NS-Regierung zu einer Lockerung der Ausbildungsbedingungen für Lehrer, um „einen neuen Lehrertyp zu schaffen, Lehrer heranzubilden, die nicht nur Unterrichtsmaschinen wären; sondern darüber hinaus wirkliche Führer der Jugend sein könnten.“30 So wurden auch Studierende als Hilfslehrkräfte akzeptiert. Trotz dieser Maßnahmen des Regimes weigerte sich weiterhin eine große Anzahl an Lehrkräften ihre Arbeitsverweigerung schriftlich zurückzuziehen. Zum einen aus Überzeugung, zum anderen dürfte es berechenbares Kalkül gewesen sein, da die norwegische Bevölkerung eine nahe bevorstehende Befreiung ihres Landes erhoffte und die Unterzeichner befürchteten, von den Befreiern als NS-Sympathisanten betrachtet zu werden. Lehrer, die weiterhin ihrer Lehrtätigkeit nachgingen, einerseits zur Finanzierung des Lebensunterhalts, andererseits zum Erhalt einer Einflusssphäre auf die norwegische Jugend, entschieden sich erst zwei, später fünf Prozent ihres Einkommens der Heimatfront zu spenden. So entwickelte sich der Lehrerbund zu einem der wichtigsten Unterstützer des Widerstandes, nicht nur in finanzieller Hinsicht.31

2.3. Widerstand des Klerus

Kurz darauf formierte sich aufgrund der Aufhebung des Schweigegelübdes der Widerstand im norwegischen Klerus. Viele Geistliche traten vom offiziellen in den inoffiziellen, also den illegalen Gemeindedienst ein. Die Folge war die Aberkennung der Bischofswürde am 13.3.1942 durch die NS-Regierung. Die Leitfigur des kirchlichen Widerstandes war der Osloer Bischof Einvind Berggrav, der unter ständiger Beobachtung der Polizeibehörden stand. Aufgrund der Solidarisierung in Beschwerdebriefen vieler norwegischer Geistlicher mit Berggrav wurden die Regelungen zur Meldepflicht der Bischöfe bereits am 18.3., also fünf Tage später, gelockert.32 Die Ernennung von Bischöfen behielt sich, gleich dem mittelalterlichen Recht römischer Kaiser, der Ministerpräsident Vidkun Quisling, welcher sich hierbei auf § 16 der norwegischen Verfassung berief, der dem König die Anordnung aller Kirchen- und Gottesdienste garantierte.33

Die Demonstrationen der Arbeiter, der Widerstand der Lehrer und der Geistlichen hatte Vorbildcharakter für die übrige Bevölkerung, was zu weiteren Protestaktionen führte. So protestierten Professoren gegen die Bevorzugung von parteinahen Lehrkörpern, Ärzte verweigerten die Ausübung ihres Berufes, was die Regierung dazu nötigte, allen Ärzten die Arbeitserlaubnis, auch ohne Parteizugehörigkeit, zu gewähren. Bekannte Persönlichkeiten aus Theater und Radio verweigerten öffentliche Auftritte und Interviews, als Antwort auf die Vorstöße des Regimes in den öffentlichen Bereich. Sportler wendeten die Maßnahme des Boykotts an und verweigerten die Teilnahme an Wettkämpfen, weil die NS im Herbst 1940 versuchte einen gemeinsamen Sportbund unter der Leitung der Partei zu gründen.34 Verbandsvorsitzende traten von ihren Ämtern zurück, was nicht bedeutet, dass man sich vollkommen von sportlichen Tätigkeiten zurückzog.

[...]


1 MAERZ, Susanne: Die langen Schatten der Besatzungszeit. Vergangenheitsbewältigung in Norwegen als Identitätskurs (Nordeuropäische Studien, Bd. 20), Berlin 2008, S. 47.

2 PETRICK, Fritz: Die Okkupationspolitik des deutschen Faschismus in Dänemark und Norwegen (1940-1945) (Bd.7), Berlin 1992, S. 27.

3 ROSENBERG, Alfred nach BOHN, Robert: „Ein solches Spiel kennt keine Regeln.“, Gestapo und Bevölkerung in Norwegen und Dänemark, in: Gerhard, Paul (Hrsg.): Die Gestapo - Mythos und Realität, Darmstadt 1995, S. 463.

4 Vgl. ebd., S. 463.

5 LENZ, Claudia: Haushaltspflicht und Widerstand. Erzählungen norwegischer Frauen über die deutsche Besatzung 1940-1945 im Lichte nationaler Vergangenheitskonstruktionen (Studien zum Nationalsozialismus in der Edition Diskord, Bd. 7), Tübingen 2003, S. 28.

6 BOHN, Robert: Die Instrumentarien der deutschen Herrschaft im Reichskommissariat Norwegen, in: BOHN, Robert (Hrsg.): Die deutsche Herrschaft in den „germanischen“ Ländern 1940-45 (Historische Mitteilungen Beihefte, Bd. 26), Stuttgart 1997, S. 107.

7 Siehe dazu Mitteilung von Generaloberst Nikolaus v. Falkenhorst, in: PETRICK 1992, S. 89.

8 DAHM, Volker: Meldungen aus Norwegen 1940-1945. Die geheimen Lageberichte des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD in Norwegen (Texte und Materialien zur Zeitgeschichte, Bd. 6), München 2008, S. 559.

9 Zum Aufbau des deutscher Okkupation und der norwegischen Marionettenregierung siehe BOHN, Robert: Die Instrumentarien der deutschen Herrschaft im Reichskommissariat Norwegen, in: BOHN, Robert (Hrsg.): Die deutsche Herrschaft in den „germanischen“ Ländern 1940-45 (Historische Mitteilungen Beihefte, Bd. 26), Stuttgart 1997, S. 71-109.

10 Vgl. HALVORSEN, Terje: Zwischen London und Berlin. Widerstand und Kollaboration in Norwegen 1940- 45, in: BOHN, Robert (Hrsg.): Neutralität und totalitäre Aggression. Nordeuropa und die Großmächte im Zweiten Weltkrieg (Historische Mitteilungen Beihefte, Bd. 1), Stuttgart 1991, S. 337-353.

11 BOHN 1995, S. 469.

12 de JONG, L.: Zwischen Kollaberation und Réstistance, in: Das Dritte Reich und Europa, Berichte über die Tagung des Instituts für Zeitgeschichte in Tutzing, 1956, S. 142.

13 GJELSVIK, Tore: Norwegian Resistance 1940-1945, London 1979, S. 7.

14 MAERZ 2007, S. 61.

15 Zit. nach HALVORSEN 1991, S. 337.

16 Ebd. S. 44/45.

17 Tätigkeitsbericht des AOK Norwegen/Abt. Ia, 1.-31.Juli 1941, BA Potsdam, Filmsammlung, Nr. 40882; zit. nach PETRICK 1992, S. 142.

18 Ebd. S. 142.

19 Ebd. S. 142.

20 DAHM 2008 (Bd. 6), S. 411.

21 Deutsche Zeitung in Norwegen, Nr. 212 vom 11. September 1941; zit. nach PETRICK 1992, S. 142.

22 Vgl. PETRICK 1992, S. 142.

23 Ebd. S. 143.

24 HALVORSEN 1991, S. 344-345.

25 GJELSVIK 1979, S. 26.

26 Vgl. HALVORSEN 1991, S. 343.

27 MAERZ 2007, S. 53.

28 Ebd., S. 59.

29 DAHM 2008 (Bd. 6), S. 585.

30 Ebd., S. 570.

31 GJELSVIK 1979, S. 65.

32 DAHM 2008 (Bd. 6), S. 575/576.

33 Ebd. S. 579.

34 HALVORSEN 1991 S. 342.

Details

Seiten
23
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656726128
ISBN (Buch)
9783656726135
Dateigröße
477 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v279688
Institution / Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – Historisches Institut
Note
1,7
Schlagworte
widerstand norwegen weltkrieg

Autor

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Titel: Widerstand in Norwegen im II. Weltkrieg