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Organisationsmanagement. Lernzusammenfassung

von Frank Frei (Autor)

Prüfungsvorbereitung 2011 14 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Motivationstheorien

1. ERG-Theorie (Adlerfer):

- Weiterentwicklung von Maslows Bedürfnispyramide; 3 Bedürfnisklassen:

1. Existenzbedürfnisse (E xistence): physiologische und materielle Sicherheitsbedürfnisse, z.B. Hunger, Durst, auch Arbeitsentgelt, grundlegende Arbeitsbedingungen;
2. Beziehungsbedürfnisse (R elated): soziale, zwischenmenschliche Bedürfnisse, z.B. Verständnis, Akzeptanz, Anerkennung;
3. Wachstumsbedürfnisse (G rowth): Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit, Leistung

- Es kann mehr als ein Bedürfnis gleichzeitig wirken

- Vier Prinzipien:

1. Ein nicht befriedigtes Bedürfnis wird dominant
2. Kann ein Bedürfnis nicht befriedigt werden, so wird das hierarchisch niedrigere dominant
3. Durch die Befriedigung eines Bedürfnisses wird das hierarchisch höhere aktivier
4. Auch ein auf Dauer nicht befriedigendes Bedürfnis kann mit der Zeit zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen und höhere Bedürfnisse aktivieren bzw. zu höheren Anspruchsniveaus führen

2. Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg):

- Zwei Arten von Einflussgrößen, zum einen Faktoren, die auf den Inhalt der Arbeit bezogen sind (Motivatoren), und zum anderen Faktoren, die auf den Kontext der Arbeit bezogen sind (Hygienefaktoren)
- Für Arbeitszufriedenheit braucht man Motivatoren (zufrieden) und Kontextfaktoren (nicht unzufrieden)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Kognitive Theorien

1. Gerechtigkeitstheorie (Adams)

- Input und Output eines Menschen halten sich immer im Gleichgewicht
- Wird mit der individuellen Umwelt abgeglichen
- jemand, der glaubt, überbezahlt zu sein, mehr und besser arbeitet, als jemand, der sich unterbezahlt fühlt
- Empfinden des einzelnen Mitarbeiters steht im Mittelpunkt, ob Gegenleistung gerecht ist oder nicht
- gerecht: es wird versucht, diesen Zustand weiter aufrecht zu erhalten
- nicht gerecht: es stellt sich Unzufriedenheit und Demotivation ein

2. VIE-Modell (Vroom)

- Individuen haben verschiedene Handlungsalternativen
- Durch Wichtigkeit und Wahrscheinlichkeit der entstehenden Zustände einer Handlungsalternative, wird eine dieser den anderen vorgezogen und ausgeführt
- Wichtigkeit und Wahrscheinlichkeit der Zustände sind individuell verschieden

4. Bedürfnistheorie (Maslow):

- Der Mensch versucht zuerst die Bedürfnisse der niedrigsten Stufe zu befriedigen, bevor die nächste Stufe zum neuen Bedürfnis in Angriff genommen wird
- Solange ein Bedürfnis einer niedrigeren Stufe nicht erfüllt ist, ist ein Bedürfnis einer höheren Stufe noch nicht vorhanden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie kann man Personal/Mitarbeiter motivieren?

- Bonuszahlungen, Gehaltserhöhungen, Prämien, Lob & Anerkennung, gutes Arbeitsklima, Autonomie und Freiheit, Statussymbole, Verantwortung übertragen

Gestaltung von Leitungsbeziehungen

- Jede Abteilung hat einen Vorgesetzten, Gesamtaufgabe in Teilaufgaben Splitten

- Fayol: Info-Austausch zw. nicht direkt unterstellten Stellen (kürzerer Dienstweg)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Organisationsmitglied erhält Anweisungen von mehreren Vorgesetzten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Stabstelle berät Vorgesetzen (keine oder allerhöchstens fachliche Weisungsbefugnis gegenüber dem Vorgesetzten unterstellten Bereich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Mehrere Weisungsbeziehungen der MA: Leitern der verrichtungsbezogenen Ab-teilungen Beschaffung, Produktion…& objektbezogenen Produktmanagern unterstellt

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  • Frank Frei (Autor)

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Titel: Organisationsmanagement. Lernzusammenfassung