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Änderung der Liquiditätsgrundlage durch Basel III und deren Auswirkungen für Kreditinstitute

von W. Schwarz (Autor)

Hausarbeit 2014 15 Seiten

VWL - Finanzwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

I. Einleitung

II. Bisherige Umsetzung der Liquiditätsdeckungsquote

III. Die Liquidity Coverage Ration (LCR)
A. Erläuterung – Liquidity Coverage Ratio
B. Hochliquide Aktiva
C. Zahlungsmittelabflüsse

IV. Umsetzungen bei der XY

V. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabelle1: Auszug der jeweiligen Gewichtung angeordnet nach Zahlungsmittel In Anlehnung an: §9 KWG

Tabelle 2: Auszug der jeweiligen Gewichtung angeordnet nach Zahlungsverpflichtungen In Anlehnung an: §9 KWG

Tabelle 3: Abflussraten der Zahlungsmittelabflüsse gemäß Artikeln 421-424 CRR UBR – Leitfaden Basel III – Modul IV: Liquidität, Kapitel 2, Version 2.0, April 2014

Abbildung 1: LCR-Berechnung

In Anlehnung an: http://www.bis.org/press/p130106a.pdf

Autor: Basel Committee on Banking Supervision

Titel: Basel III: The Liquidity Coverage Ratio and liquidity risk monitoring tools

Abruf am: 24.07.2014

I. Einleitung

Im Zuge der Finanzkrise 2008 wurde deutlich, wie schnell Finanzinstitute durch schlechter werdende Marktbedingungen illiquide wurden. Zentralbanken fühlten sich gezwungen einzugreifen, um die Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte und zahlreicher Finanzinstitute wieder herzustellen. Als Konsequenz daraus beschloss der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Dezember 2010 die Einführung von Basel III. Mit Blick auf das Liquiditätsrisiko wurden neue Grundsätze zur Steuerung und Überwachung eingeführt. Ziel ist eine permanente Liquidität. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden wurde die kurzfristige Liquiditätsdeckungsquote (Liquidity Coverage Ratio – LCR) im Dezember 2010 als eine der zahlreichen Neuerungen aus Basel III eingeführt.

Durch die folgende Seminararbeit soll die Frage geklärt werden, wie die XY die beschriebenen Änderungen und Anforderungen umsetzt. Es wird dargelegt, ob aktuell noch Probleme bei der Anpassung vorhanden sind und wenn ja, wie diese behoben werden sollen.

Zunächst wird der Fokus auf die Grundsätze der Liquiditätsdeckungsquote vor Basel III gelegt, um im Anschluss auf die ausführliche Betrachtung der LCR zu kommen. Abschließend wird durch die aktuelle Gesetzgebung und die Controlling-Abteilung geklärt, wie die XY die neuen Anforderungen umsetzt.

II. Bisherige Umsetzung der Liquiditätsdeckungsquote

Eine Liquiditätsdeckungsquote (LCR), wie sie mit Basel III geschaffen wurde gab es bislang nicht. Zur Zeit existiert noch die Verordnung über die Liquidität der Institute, diese bezieht sich auf den §11 KWG. Diese Kennziffer bezieht sich rein auf Bestandspositionen der Bilanz und ordnet diesen einen anrechenbaren Prozentsatz je nach Liquidität zu:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Auszug der jeweiligen Gewichtung angeordnet nach Zahlungsmittel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Auszug der jeweiligen Gewichtung angeordnet nach Zahlungsverpflichtungen

Verschiedene Laufzeiten von Bestandspositionen werden in Laufzeitbanden 1 – 4 eingeteilt:

Laufzeitband 1: kürzer als 1 Monat

Laufzeitband 2: 1 – 3 Monate

Laufzeitband 3: 3 – 6 Monate

Laufzeitband 4: 6 – 12 Monate

Die gewichtete Forderung im jeweiligen Laufzeitband muss größer als die gewichtete Verbindlichkeit dieses Laufzeitbandes sein. Diese Kennzahlen müssen mit Stichtag Ende des Monats jeweils zum 15. des Folgemonats bei der Deutschen Bundesbank eingereicht werden.

[...]

Details

Seiten
15
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668164000
ISBN (Buch)
9783668164017
Dateigröße
455 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v277714
Note
Schlagworte
änderung liquiditätsgrundlage basel auswirkungen kreditinstitute

Autor

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    W. Schwarz (Autor)

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