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Image Macros. Eine neue Form des Witzes

Bachelorarbeit 2014 54 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II ABBILDUNGSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 STAND DER FORSCHUNG

3 WAS SIND INTERNET-MEMES?
3.1 Allgemeine Definition von Meme außerhalb des World Wide Web
3.2 Digitale Internet-Memes und das Web 2.0
3.2.1 Das Web 2.0: Eine neue M ö glichkeiten f ü r Meme
3.2.2 Digitale Memes und die Definition der Internetgemeinschaft
3.2.3 Internet-Memes im akademischen Diskurs

4 IMAGE MACROS ALS MEMES
4.1 Definition Image Macros
4.2 Typologie der Image Macros
4.2.1 LOLCat
4.2.2 Stock Character Macro
4.3 Sind Image Macros Memes?

5 IMAGE MACROS UND KOMIK - EINE ERSTE ANNÄHERUNG
5.1 Grundlagen von Humor und Komik
5.1.1 Begriffliches Fundament
5.1.2 Die Charakteristik des Komischen
5.1.3 Generelle Theorien ü ber die Entstehung von Komik
5.2 Die erfolgreichste Form der Komik: Der Witz
5.2.1 Der Aufbau und die Herstellung des Komischen im Witz
5.2.2 Typologie
5.3.3 Der Bildwitz

6 SCHLUSSBETRACHTUNG: WARUM SIND IMAGE MACROS WITZIG?
6.1 Charakteristik
6.2 Komiktheorien: Überlegenheit und Inkongruenz
6.3 Aufbau: Exposition und Pointe
6.4 Typologie

7 FAZIT

III ANHANG

IV QUELLENVERZEICHNIS
IV.i Literaturquellen
IV.ii Internetquellen

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Musterform eines Image Macros

Abbildung 2: Beispiel für ein Image Macro

Abbildung 3. Beispiel für das Image Macro LOLCat

Abbildung 4: Advice Dog, Socially Awkward Penguin, Courage Wolf und Actual Advice Mallard

Abbildung 5: Scumbag Steve, College Freshman, Lazy College Senior und Overly

Attached Girlfriend

Abbildung 6: Variationen von Socially Awkward Penguin

Abbildung 7: Variationen von High Expectations Asian Father

Abbildung 8: Zuschreibung menschlicher Eigenschaften bei LOLCats

Abbildung 9: Makabre Image Macros

Abbildung 10: Image Macro Stupid Nerdy Girl

1 Einleitung

Das Internet und vor allem das Web 2.0 haben in unserer heutigen Gesellschaft im letzten Jahrzehnt einen außerordentlich hohen Status erreicht. Kaum ein Unternehmen und kaum eine Person der modernen Industrienationen kann darauf mittlerweile noch verzichten. Viele Bereiche des Lebens spielen sich in diesem Medium ab: Kaufen- und Verkaufen, Kommunikation zwischen Individuen oder Kollektiven, Bewerbungen um berufliche Positionen, das Ansammeln von Informationen und - um einen der wichtigsten Gebiete zu nennen - die Generierung und Verbreitung von Humor bzw. Komik.

Sprach der berühmte polnische Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem im Jahre 1998 noch vom "Phänomen Internet"1, spricht man heutzutage von sogenannten "Internetphä- nomenen", die sich z.B. durch witzige Videos, Bilder oder Geschichten im Internet mani- festieren. Da sich diese Gegebenheiten durch die vielen Funktionen des Internets und durch die Masse an Usern rasant weiterentwickelt haben, herrscht in der Forschungsland- schaft Ratlosigkeit, wie man all dies unter einen Hut bringen, sinnvoll beschreiben und analysieren kann. Gerade im Hinblick auf die neu aufkommende Form der "Memes" gibt es im deutschen Sprachraum kaum wissenschaftliche Literatur, die sich mit diesem Thema eingehend auseinandersetzt. Und das obwohl die Prinzipien der sogenannten Memetik schon lange vor der Internet-Ära durch Richard Dawkins und durch die auf ihm aufbauen- den Arbeiten Susan Blackmores Berühmtheit erlangte. Interessant dabei ist: das allgemeine Volk - die User - adaptierten diesen begrifflich schwer zu fassenden Ansatz und übertrug ihn auf die Masse an Internet-Phänomenen, die es quasi überschwemmen. LOLCats und Advice Dogs, Gangnam Style und Harlem Shake, Rick Rollin' und Rebecca Black - all diese Beispiele werden von der Internetgemeinschaft selbst als Memes bezeichnet und es wird versucht, eine einheitliche Kategorienbildung zu entwerfen (siehe Kapitel 3). Das Problematische dabei ist und bleibt jedoch die exakte Typologie. Durch die Eigenheiten des Web 2.0 (siehe Kapitel 3.2.1.) kann jeder Inhalte herstellen und jeder kann sie verbrei- ten, sodass eine unüberschaubare Masse an verschiedenen Arten und Formen von Internet- Memes entstehen. Ein der wohl wichtigsten Internet-Memes stellen die Image Macros dar - einfache Bilder mit einem überlappenden Text-Fragment und humoristischem Inhalt, deren Anzahl zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellbar ist. Geht man nach der Google-Suche, erzielt man Millionen von Treffern mit jeweils unterschiedlichen Bild-Text- Kombinationen, die alle dem gleichen Muster folgen. Bei einem Datenbestand von Millio- nen unterschiedlicher Untersuchungsobjekte gestaltet sich die Kategorienbildung demzufolge als eher problematisch. Dennoch gibt es in verschiedenen Internetforen, wie beispielsweise KnowYourMeme, erste Versuche, solch eine Einteilung vorzunehmen.

Wenn sich Image Macros stark und vielfach voneinander je nach Inhalt unterscheiden, so kann zumindest ein wichtiges Kernelement identifiziert werden: sie sind komisch. Die älteste und klassischste Form von Komik stellen die Witze dar, die sich analog zu den Image Macros ebenfalls schwer definieren und einordnen lassen. Beide Gruppen beruhen darauf, dass von ihnen Millionen existieren, sie weitergegeben werden können und dass sie witzig sind; aber sie sind begrifflich und kategorisch eben schwierig zu erfassen. Ver- gleicht man diese beiden Formen der Komik näher, so ergeben sich zahlreiche Gemein- samkeiten, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit eingehender untersucht werden sollen. Die Frage dieser Arbeit lautet daher: sind Image Macros eine moderne Form von Witzen? Mit welchen Techniken generieren sowohl Image Macros als auch Witze ihre spezifische Komik? Dieses Ziel soll anhand der Erläuterung der wichtigsten Begriffe im Bereich der Internet-Memes und Theorien des Humors herausgearbeitet werden. Da aber die Literatur zum Thema Internet-Memes und vor allem über Image Macros eher als spärlich zu be- trachten ist, muss im Folgenden zusätzlich auf nicht-wissenschaftliche Quellen aus dem Internet verwiesen werden. Bei den Thematiken Humor, Komik und Witz können bedauer- licherweise ebenfalls keine eindeutig feststehenden Definitionen und Typologien ausfindig gemacht werden. Wie noch zu sehen sein wird, sind sowohl Internet-Memes als auch Hu- mor und Komik spezifische Bereiche, bei der sich die Wissenschaft nicht endgültig festle- gen kann. Wie bei den Image Macros entstehen im Laufe der Zeit immer wieder neue Formen von Witzen, die von den bisher etablierten Typologien z.T. stark abweichen.

Daher kann diese Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sie soll ledig- lich eine Annäherung an ein bisher neues und fast noch unerforschtes Gebiet der Wissen- schaft darstellen und kann lediglich einen vorläufigen Charakter besitzen. Es geht vielmehr darum, einen Beitrag zur Aufklärung über die Internet-Memes in der Wissenschaft zu leis- ten und infolgedessen die Grundlagenforschung bei dieser Thematik voranzutreiben, wo- rauf folgende Forschungsvorhaben eventuell aufbauen können. Das konkret formulierte Ziel ist die Entwicklung einer Theorie, die die spezielle Komik an den Image Macros er- klären kann. Allerdings wird nicht gefragt, warum sie für einzelne Personen lustig sind - das ist individuell und historisch verschieden - sondern, wie sie es schaffen, überhaupt lus- tig zu sein

2 Stand der Forschung

In Deutschland bzw. Europa wurde das Thema der Internetphänomene und speziell der Internet-Memes kaum aufgegriffen und hinreichend bearbeitet, obwohl das Internet eine schier unerschöpfliche Quelle an Forschungsmaterial bietet. Bis zum jetzigen Zeitpunkt existieren lediglich eine Hand voll populärwissenschaftliche Arbeiten2, die jedoch nicht tiefer in die Materie eindringen. Im englischen Sprachraum hingegen findet dieses speziel- le Thema einen größeren Anklang, was vermutlich an der Herkunft der meisten Inter- netphänomene aus dem amerikanischen Kulturraum liegen mag. Es existieren einige wis- senschaftliche Aufsätze in internationalen Fachjournalen, die sich vorrangig mit den Inter- netphänomenen als Form von digitalen Memes auseinandersetzen3, dennoch ist die akade- mische Literatur im Vergleich zu anderen Disziplinen der Geistes- und Kulturwissenschaf- ten bisweilen sehr überschaubar. Die Ursachen dafür kann man lediglich vermuten und werden an einem späteren Punkt ausführlicher diskutiert.

Wenn man sich mit Internetphänomenen beschäftigen möchte, kommt man an dem Themenbereich Memetik nicht vorbei. Die Memetik - 1976 eingeführt von dem Biologen Richard Dawkins mit dem Begriff "Mem"4 als geistiges und kulturelles Äquivalent zum Gen - als Wissenschaft etablierte sich in den letzten 40 Jahren eher langsam bis gar nicht. Das Konzept der Memes ist an sich schwer fassbar, kaum empirisch nachweisbar und kol- lidiert mit anerkannten Theorien und Erklärungsmodellen über die Welt, weswegen sich die etablierte Wissenschaft eher kritisch davon distanziert. Das "Journal of Memetics" bei- spielsweise, gegründet 1997 als bislang einzige Fachzeitschrift, die sich mit diesem Be- reich beschäftigte, überlebte lediglich acht Jahre, bis 2005 der Betrieb eingestellt wurde5. Wenn man sich näher damit beschäftigt, wird der Grund für diese Distanzierung offen- sichtlich: Das Konzept ist geradezu so allgemein und einfach, zugleich aber so gewaltig, dass es den Anspruch erhebt, (fast) alle Vorgänge auf der Welt und insbesondere das histo- rische Fortschreiten der Menschheit mit einer einzigen Theorie erklärbar zu machen. Wenn man diese Mem-Theorie annehmen würde, würden viele Disziplinen vermutlich unterge- hen (mehr dazu in Kapitel 3), weshalb bei der Memdebatte häufig zwei konträre Meinun- gen vertreten sind: die eine Seite denkt, das MemKonzept erkläre alles, während die andere die Auffassung besitzt, sie erkläre absolut nichts.6 In jüngster Zeit allerdings wurde der Terminus Meme von der Internetkultur adaptiert und als Bezeichnung für die sich in den letzten Jahren massiv verbreitenden ("viralen") Phänomene im World Wide Web nutzbar gemacht, weshalb das Wort "Internet-Memes" im Netz ein geläufiger Begriff geworden ist. Imageboards und diverse Websites wie KnowYourMeme, 4chan, Something Awful, Red- dit, Funnyjunk oder das satirische Internetlexikon Encyplopedia Dramatica haben in An- lehnung an die Standardwerke zur Memetik von Richard Dawkins und Susan Blackmore7 ihre eigenen Definitionen von Internet-Memes entwickelt, die jedoch nicht unbedingt alle miteinander übereinstimmen. Damit herrscht gerade im Bereich Internet kein eindeutiger Konsens, was man als Meme bezeichnen kann und was nicht. Schwieriger wird es bei den Image Macros als Untergruppe von Memes, wie in Kapitel 4 zu lesen sein wird. Gibt man beispielsweise das Image Macro "Advice Dog" in die Internetsuchmaschine Google ein, so finden sich im Web fast 370 Millionen Treffer und bei der Google Bildersuche fast ebenso viele, die zudem alle unterschiedliche Inhalte aufweisen. Es ist ersichtlich, dass ein einzi- ges Image Macro mit dieser Masse an Suchergebnissen den Schluss nahe legt, dass es von jedem einzelnen Image Macro ebenfalls zu solchen Resultaten kommt. Die regelmäßigen Modifikationen und neuen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Image Macros und Memes erschweren die Arbeit an einer Definition erheblich, wodurch mit hoher Wahr- scheinlichkeit auch die unterschiedlichen Auffassungen in der Internetcommunity zustande kommen.

In Sachen Humor, Komik und Witz sieht die Forschungslandschaft besser aus. Zwar ist auch der Umstand des Komischen ein schwer zu fassender Begriff, denn Menschen sind individuell und somit auch das Verständnis von Komik, doch die Diskussion darüber be- schäftigte schon antiken Philosophen wie Aristoteles8 und Platon9. In der neuzeitlichen Literatur finden sich vor allem in der Psychologie, Literatur- und Kulturwissenschaft Wer- ke über die Komik und den Humor an sich, allen voran Sigmund Freud mit seinem Buch "Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten"10, in dem er die Techniken des Witzes ausgiebig erläutert. Auch Henri Bergson diskutiert in seinem Werk "Das Lachen"11 den Humor als etwas ausschließlich menschliches und behandelt verschiedene Formen der Komik. Der Soziologe Peter L. Berger stellt mit "Erlösendes Lachen"12 den Unterschied zwischen Humor, Komik und Witz deutlich heraus und gilt neben Freud und Bergson als einer der Standardvertreter auf diesem Gebiet.

3 Was sind Internet-Memes?

Um einen klaren Begriff von Internet-Memes definieren zu können, ist es von Bedeutung, zu allererst die Herkunft dieses relativ neuen Wortes zu kennen. Daher werde ich vorerst Dawkins' Idee der Memetik näher erläutern, danach auf Susan Blackmores Vertiefung die- ser Theorie eingehen, um im nachfolgenden Teil auf die Adaption des Internets anknüpfen, die die Memetik und den Begriff Meme nach einer Rezession Anfang des 21. Jahrtausends neu aufleben lässt.

3.1 Allgemeine Definition von Meme außerhalb des World Wide Web

In seinem Buch "Das egoistische Gen" aus dem Jahr 1976 beschreibt Richard Dawkins im Kern eine für die Biologie neue Interpretation von Charles Darwins Evolutionstheorie und stellt den für ihn wichtigsten Mechanismus der Evolution heraus: den Replikator. Durch den ersten Replikator auf dieser Welt - ein Molekül - entwickelte sich das erste Leben auf der Erde und hatte eine besondere Eigenschaft inne, die es ihm erlaubte, Kopien von sich selbst herzustellen13 und sich somit immer weiter verbreiten zu können. Allerdings gesche- hen bei jedem Kopiervorgang Fehler und wenn "Kopien von Kopien hergestellt [werden], die ihrerseits von anderen Kopien gemacht wurden, so fangen die Fehler an, sich zu häufen und gravierend zu werden"14. Obwohl das Wort Fehler allgemein negativ konnotiert ist, so ist diese Eigenschaft, neben der Selektion der Kopien, das, was die Evolution letztendlich ermöglicht hat15 und eine Vielfalt und Variation von Leben schuf. In dem Kapitel "Meme, die neuen Replikatoren"16 versucht Dawkins, die Prinzipien der Evolution und der Replikation von Genen auf andere Ebenen zu übertragen:

"Ich behaupte, dass wir uns, um die Evolution des modernen Menschen verstehen zu können, zu- nächst davon freimachen müssen, das Gen als einzige Grundlage unserer Vorstellung von Evoluti- on anzusehen. Ich bin ein begeisterter Darwinist, aber ich glaube, der Darwinismus ist eine zu ge- waltige Theorie, als dass man ihn auf den engen Rahmen des Gens beschränken könne."17

Er stellt sich nachfolgend die Frage, ob der Mensch extra neue Welten betreten muss, um eine andere Art von Evolution und eine andere Art von Replikator zu finden oder ob man diese nicht auch auf der Erde beobachten könne. Die Antwort darauf sieht er auf Ebene der menschlichen Kultur18, in der der Replikator des Mems die kulturelle Evolution voran- treibt. Doch was steckt hinter diesem ominösen Begriff? Zunächst einmal setzt Dawkins auf das Gesetz, dass sich das gesamte Leben aus den unterschiedlichen Erfolgsstrategien sich replizierender Einheiten entwickelt, die wiederum unterschiedliche Überlebenschan- cen haben19. Der Name des neuen Replikators wurde von Dawkins absichtlich so gewählt, dass er den gleichen Klang wie Gen aufweist. Außerdem nutzt er das griechische Wort "Mimen" für Imitation20, um den Charakter der Meme als Kopierer bzw. als Imitatoren zu verdeutlichen. Es ist sozusagen ein Kunstwort, das aus einer Mischung zwischen Gen und Imitation besteht: Mem.

Beispiele für Meme sind nach Dawkins Dinge wie "Melodien, Gedanken, Schlagworte, Kleidermode, die Art, Töpfe herzustellen oder Bögen zu bauen"21. Es sind einzelne Ideen, die von Gehirn zu Gehirn springen und dazu den Mechanismus der Imitation verwenden, um diese Ideen an andere weiterzugeben:

"Wenn ein Wissenschaftler einen guten Gedanken hört oder liest, so gibt er ihn an seine Kollegen und Studenten weiter. Er erwähnt ihn in seinen Veröffentlichungen und Vorlesungen. Findet der Gedanke neue Anhänger, so kann man sagen, dass er sich vermehrt, in dem er sich von einem Gehirn zum anderen ausbreitet."22

Die Funktionsweise dieser Verbreitung liegt in der psychologischen Anziehungskraft, die einige Ideen bzw. Meme im Gehirn hervorrufen23. Anziehungskraft bedeutet aber auch, dass einige Meme erfolgreicher bzw. anziehender sind als andere, wodurch quasi ein "Wettbewerb" zwischen den Memen stattfindet, der die kulturelle Evolution vorantreibt24. Ähnlich wie das Wettbewerbsprinzip der Marktwirtschaft funktionieren also auch Meme, indem sie neu erschaffen werden, sich verbreiten und je nach Nachfrage der Menschen entweder überleben oder untergehen.

Susan Blackmore geht so weit und behauptet, dass alles auf der Welt, was durch Imita- tion an andere Menschen weitergegeben wird, Meme sind: "Wenn Dawkins recht hat, dann ist das menschliche Leben durch und durch von Memen und ihren Folgen durchdrungen"25. Meme erfüllen ihrer Ansicht nach alle Kriterien der Evolution: Variation, Selektion und Vererbung. Variation macht sich beispielsweise daran erkenntlich, dass eine Geschichte niemals identisch weitergegeben wird. Unterhaltungen sind immer einzigartig und werden "nicht immer perfekt kopiert"26. Selektion, indem bestimmte Meme mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als andere und erinnert und an andere weitergegeben werden, wobei die weniger erfolgreichen nicht in Erinnerung bleiben, nicht kopiert werden und damit ver- schwinden27. Die Vererbung kommt immer dann zum Einsatz, wenn Meme weitergegeben werden, die teilweise auf anderen Memen beruhen und darauf aufbauen. Ein Teil des ur- sprünglichen Mems wird dabei erhalten, ein neues aber hinzugefügt28. Blackmore vertritt zudem die Auffassung, dass die menschliche Kreativität lediglich ein Prozess von Variati- on und Rekombination von Memen in den Köpfen der Menschen darstellt29. Nach ihr be- ruhen alle Gedanken eines Menschen auf Memen, die wir uns im Laufe unseres Lebens durch andere angeeignet habe. In den Gedanken aber "mischen wir Ideen und drehen und wenden sie, um neue Kombinationen auszuprobieren"30, womit Blackmore Meme als "Werkzeuge"31 sieht, mit denen wir erst denken können.

Das hier in Kurzform dargestellte Konzept der Memetik macht ersichtlich, warum an- dere wissenschaftliche Disziplinen dazu tendieren, die Memetik abzulehnen. Wenn alles ein Mem ist, was durch Imitation weitergegeben wird, dann wäre sie die Basis aller menschlichen Kultur. Die Welt durch eine Theorie erklären zu wollen, scheint zu einfach für solch komplexe Systeme wie die der Gesellschaft. Um der stetig steigenden Komplexi- tät Herr zu werden, haben sich Disziplinen wie die der Sozialwissenschaften und die der Geistes- und Kulturwissenschaften über Jahrhunderte entwickelt. Für das Internet und speziell das Web 2.0 als ein Bereich, der erst in der letzten Dekade exponentiell zu einem der wichtigsten Faktoren des menschlichen Lebens geworden ist, hat sich noch keine umfassende Disziplin und noch keine umfassende Analysemethode herausgebildet. Warum dafür gerade die Memetik zum Einsatz kommt, wird im folgenden Abschnitt erklärt.

3.2 Digitale Internet-Memes und das Web 2.0

Limor Shifman ist eine der wenigen Wissenschaftler, die versuchen Internetphänomene zu erklären und dabei das Memkonzept verwenden. Sie hält folgendes fest: "What internet users seemed to have grasped - and Richard Dawkins couldn't have imagined back in 1976 - is that the meme is the best concept to encapsulate some of the most fundamental as- pects of the Internet in general, and of the so-called participatory or Web 2.0 culture in particu- lar."32

Auch wenn die Memetik in den klassischen Wissenschaften wenig Beachtung findet, so kann sie sich zumindest in den Sphären des komplexen Systems Internet behaupten. In den nachfolgenden Kapitel werde ich vorerst die Vorstellung der Internetgemeinschaft genauer in Augenschein nehmen und anschließend den akademischen Diskurs behandeln.

3.2.1 Das Web 2.0: Eine neue M ö glichkeiten f ü r Meme

Wenn Limor Shifman davon spricht, dass die Memetik der Schlüssel ist, um die Internet- kultur verstehen zu können, so müssen zuerst einige Aspekte des sogenannten Web 2.0 erklärt werden. Das Web 2.0 ist Gegenstand vielerlei Diskussionen, die sich hauptsächlich um die Begrifflichkeit des Wortes drehen. Einige Menschen verrufen es als "meaningless marketing buzzword"33, während andere es als "the new conventional wisdom"34 akzeptie- ren. Grundlegender Unterschied zum vorherigen Konzept des Web ist die Aktivität, die mit den neuen Möglichkeiten des Internets einhergegangen ist: "Der Umgang mit dem Medium war von Passivität geprägt, denn nur in Ausnahmefällen steuerte der Internetnutzer selbst Inhalte [...] bei"35, wobei die Einführung des Web 2.0 im Herbst 2001 einen "grundlegen- den Wandel im Umgang mit dem WorldWideWeb"36 für Benutzer hervorrief und oft als "turning point for the web"37 bezeichnet wird.

Neben Standarddiensten wie Chats, Foren und E-Mail-Programmen, bei denen der Austausch auch im Web 1.0 möglich, aber auch begrenzt war, bietet die neue Formation "vielfältige Möglichkeiten der Partizipation"38, die sich vor allem in der einfachen Bedie- nung manifestiert. Nutzer können nun ohne jegliches Vorwissen in Sachen Technik und Informatik eigene Beiträge veröffentlichen, Publikationen von anderen kommentieren, sie können sich vernetzen und sich selbst präsentieren39. Jeder, der im Internet unterwegs ist, hat nun die Befähigung, sich auf vielfältige Weise zu partizipieren. Man kann eigene Vi- deos auf Plattformen wie Youtube hochladen, sodass sie für alle anderen Nutzer des Netzes sichtbar sind. Man kann eigene Blogs in Form von traditionellen Tagebüchern öffentlich mit anderen teilen, man kann Bilder auf sogenannten Imageboards stellen, die jedem oder nur einem ausgewählten Kreis an Personen zugänglich sind. Die Möglichkeiten des Inter- nets sind fast unbegrenzt und bei einer Zahl von rund 2,5 Milliarden Internetnutzern welt- weit und einem Wachstum von 2000 bis 2012 von über 560% ist die Bedeutung des Web kaum abzusprechen40. Durch soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook ist es leicht, bestimmte Inhalte aus dem Internet mit einem Netz aus Freunden und Bekannten zu teilen, indes diese Freunde und Bekannten bestimmte Inhalte wiederum mit ihrem individuellem Netzwerk teilen können. So wird es bedeutend unkompliziert für einen Inhalt, sich selbst immer wieder von anderen Menschen reproduzieren und verbreiten zu lassen und gegebe- nenfalls Popularität zu erlangen.

Hier kommen die Prinzipien des Memkonzepts deutlich zum tragen. Wie im vorherigen Kapitel erwähnt, können Ideen mit einer hohen psychologischen Anziehungskraft von einem Gehirn zum anderen springen und sich so wie ein Virus verbreiten. Das Internet ermöglicht nun, die Geschwindigkeit des Verbreitungsprozesses optimal zu erhöhen. Es genügen ein paar Klicks und ein Video oder ein Bild springt von einem Netzwerk ins andere und damit auch in die Köpfe der Menschen - vorausgesetzt, es besitzt diese Anziehungskraft und damit eine gewisse Beliebtheit.

3.2.2 Digitale Memes und die Definition der Internetgemeinschaft

Das Angebot an Definitionen von Memes ist im Internet breit gefächert. Vom laienhaften und oberflächlichen Begriffsbildungsversuch bis zu einer ernsthaften Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ist alles vertreten. Nach Olga Goriunova hängt die "Definition von Memen [...] größtenteils von der Selbstreflexion der Mem-Kultur"41 ab, wobei sie auf den Begriff "Mem-Kultur" nicht weiter eingeht. Wenn man vom Begriff "Kultur" und deren einfachster Definition ausgeht, dass sie auf der "Gesamtheit der von einer bestimmten Gemeinschaft auf einem bestimmten Gebiet während einer bestimmten Epoche geschaffenen, charakteristischen geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistun- gen"42 beruht, so könnte man hier auch auf eine Internetkultur schließen, wenn man diese Faktoren berücksichtigt. So kann man fast jede Internetseite oder jedes Forum als eigene Gemeinschaft mit deren eigener, spezifischer Kultur bezeichnen, da das Web 2.0 das Ent- stehen solcher Gruppierungen maßgeblich gefördert hat. Wenn man allerdings von ver- schiedenen Mem-Kulturen spricht, so müssen die Definitionen zwangsläufig auseinander- gehen. Wie ist es dann aber möglich, zu einer einheitlichen Definition von Internet-Memes zu gelangen? Vermutlich ist dies ein ebenso schwieriges Unterfangen, wie eine einheitliche Theorie über Humor zu generieren, da sich dieser ebenfalls von Kultur zu Kultur und sogar von Mensch zu Mensch unterscheidet. Dennoch könnte man damit beginnen, exemplari- sche Definitionen verschiedener Internetgemeinschaften zu sammeln und diese auf Ge- meinsamkeiten hin zu untersuchen, um danach eine umfassende Begriffsbestimmung zu erhalten.

Auf Seiten der deutschen Internetcommunity hat der Begriff Meme bisher wenig Be- achtung erfahren, was vor allem an der Gleichsetzung von Memes und Bildern deutlich wird. Die Computer-Fachzeitschrift "Chip" veröffentlichte im Mai 2012 auf ihrem Online- Auftritt www.chip.de ein Ranking mit den 50 besten Internet-Memes, wobei diese Liste ausschließlich Bilder enthielt43. Auch der deutsche Ableger der amerikanischen Website "Memegenerator.net"44, Meme-generator.de45, wirbt damit "angesagte Meme Grafiken mit witzigen Sprüchen [zu] erstellen und Freunde [zum] lachen [zu] bringen"46, was aber im Grunde nicht dem Sinn eines Memes entspricht. Ein Meme ist ein Gedanke oder eine Idee, der oder die sich quasi "von allein" aufgrund der hohen psychologischen Anziehungskraft unter den Menschen ausbreitet und sich nicht nur auf den eigenen Freundeskreis bezieht. Im Grunde wäre es möglich, dass sich diese Bilder auch außerhalb des eigenen Netzwerkes verbreiten und es zu einem Meme werden kann. Per se sind diese "Image Macros" - die im eigentlichen Sinne eine Untergruppe von Internet-Memes darstellen (siehe Kapitel 4) - aber noch keine Memes, sie haben lediglich die Möglichkeit dazu. Ein weiterer Indikator für die deutsche Unterrepräsentanz der Internet-Memes kann an Wörterbüchern festgestellt werden. Im Duden beispielsweise gibt es keinen Eintrag zum Begriff Meme oder Mem47, während das Oxford Dictionary sogar zwei Definitionen anbietet. Die Erste zum Meme außerhalb des Internets, also aus klassischer Sicht von Dawkins und Blackmore, während die Zweite sich auf digitale Memes bezieht: "an image, video, piece of text, etc., typically humorous in nature, that is copied and spread rapidly by Internet users, often with slight variations."48.

Man kann daraus schließen, dass die deutsche Mem-Kultur einerseits in Sachen tieferem Verständnis noch nicht ausgereift ist oder andererseits - um mit Gorjunova zu sprechen - dies als deren eigene Auffassung von Memes als Bildern verstanden werden kann. Im englischsprachigen Raum wird der Diskurs über digitale Memes wesentlich differenzierter und vor allem häufiger erklärt. Die Imageboards 4chan und funnyjunk z.B. erläutern kurz und bündig, was sie unter Memes verstehen:

"A meme is basically an idea that is easily transferable from one mind to another. Think 'catchphrases'. Memes are created when a large group of users come to identify with a particular image or slogan."49 (4chan)

"An idea that spreads across the internet, beit video, picture, text, audio, anything. [...] Memes don't have a format. It is an idea that propagates on the internet."50 (funnyjunk)

Auch wenn diese Erklärungsversuche sehr allgemein und kurz gehalten sind, so legen sie den eigentlichen Kern des Mem-Konzeptes dar und setzen Memes nicht mit Bildern gleich. Auf Seiten wie Internet for Beginners51, der satirischen Online-Enzyklopädie Encyclopedia Dramatica52 und eigens als Materialsammlung für "Meme-Forschung" angelegten Seite KnowYourMeme53 wird in Bezug auf digitale Memes auf vielfältige Weise ins Detail ge- gangen. KnowYourMeme, die sich hauptsächlich mit Internetphänomenen auseinanderset- zen, haben eine umfassende Erklärung für Memes hervorgebracht. Im Forum von Know- YourMeme wird unter "Frequently Asked Questions"54 zunächst klassisch nach Art von 4chan und funnyjunk erklärt, worum es sich bei dem Begriff handelt. Zusätzlich werden bestimmte Basiskriterien eingeführt, wie Memes als solche erkannt werden können. Die genauen Darstellung kann im Anhang nachgelesen werden. Diese Kriterien machen den adaptierten Charakter des Memetischen deutlich. Es wird vor allem auf die Verbreitung und vor allem die Form der Verbreitung Wert gelegt, die im Internet - anders als in der richtigen Welt - ein besseres Nachvollziehen ermöglicht, da der "Weg" eines Internet- Memes quasi schriftlich oder bildlich dokumentiert und damit auch gespeichert werden kann. Während KnowYourMeme außerordentlichen Wert auf Objektivität legt und vorran- gig von "independent professional editorial and research staff and community members"55 betrieben wird, kann hier von einer umfassenden, von der Wissenschaft angehauchten Mem-Kultur gesprochen werden, die das Thema Internet-Memes detailreich bearbeitet.

Die Encyclopedia Dramatica hingegen darf aufgrund ihrer oft vulgären Sprache und der Tatsache, dass jeder Benutzer des Internets die Inhalte verändern kann (ähnlich wie Wikipedia) jedoch nicht unbedingt als seriöse und ernst zunehmende Quelle betrachtet werden. Trotzdem lohnt ein Blick auf deren Beitrag hinsichtlich der Meme-Definition, da sie ebenfalls eine eigene Mem-Kultur darstellt:

"Originally used to describe packets of cultural information, it was adopted by the internet to de- scribe viral lulz or Frunz. Its original meaning is no longer used except by sociology majors. In short, memes are a way for even friendless losers to have unfunny inside jokes. [...] You can bet your life that every meme you know hasn't been funny since about 20 seconds after its inception, which was approximately one billion years ago for all memes. This means you is [sic!] dead crap and not cool because you weren't on the forum where 'fail' was invented in 76 BC."56

Hier trifft man auf eine völlig andere, fast gegensätzliche Art von Mem-Kultur. Die Encyc- lopedia Dramatica nimmt zwar den Begriff Meme an, negiert ihn aber innerhalb des Inter- nets als nicht lustigen Insider-Witz für Menschen ohne Freunde, die aber eigentlich - für sie als Gemeinschaft - keinen humoristischen Inhalt besitzt.

[...]


1 Lem, Stanislaw (12.08.1998): Das Internetrisiko (Telepolis) (zuletzt aufgerufen am 10.05.2014)

2 vgl. Face, Richard (2012)/ Erlehmann; Plomlompom (2013)

3 vgl. Shifman, Limor (2007/2009/2010/2014)/ Goriunova, Olga (2013)/ Miltner, Kate (2011)/ Jenkins, Henry; Li, Xiaochang; Krauskopf, Ana Domb (2011)

4 vgl. Dawkins, Richard (2010)

5 vgl. Journal of Memetics - Evolutionary Models of Information Transmission (1997 - 2005)

6 Shifman, Limor (2014): Memes in digital culture. Cambridge, Massachusetts: The MIT Press, S. 6

7 Blackmore, Susan J. (2010): Die Macht der Meme. Oder Die Evolution von Kultur und Geist. 1. Aufl., unveränd. Nachdr. Heidelberg: Spektrum Akad. Verlag

8 Aristoteles; Wolf, Ursula (Hg.) (2006): Nikomachische Ethik. Orig.-Ausg. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt- Taschenbuch-Verl (Rororo Rowohlts Enzyklopädie, 55651)

9 Plato (2010): Der Staat. Unter Mitarbeit von Otto Apelt. Köln: Anaconda

10 Freud, Sigmund; Freud, Anna (Hrsg.) (2008): Gesammelte Werke. Chronologisch geordnet. Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten. 8. Aufl. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag (6)

11 Bergson, Henry (2011): Das Lachen. Le rire. Ein Essay über die Bedeutung des Komischen. Unter Mitarbeit von Roswitha Plancherel-Walter. 1., Aufl. Hamburg: Meiner (Philosophische Bibliothek, 622)

12 Berger, Peter L. (1998): Erlösendes Lachen. Das Komische in der menschlichen Erfahrung. Berlin, New York: De Gruyter

13 Dawkins, Richard (2010), S. 56

14 ebd. S. 58

15 ebd. S. 59

16 ebd. S. 318

17 ebd. S. 319

18 ebd. S. 321

19 ebd. S. 320

20 ebd. S. 321

21 ebd.

22 ebd. S. 322

23 ebd. S. 323

24 Blackmore, Susan (2010), S. 48

25 ebd. S. 32

26 ebd. S. 43

27 ebd.

28 ebd.

29 ebd. S. 44

30 ebd.

31 ebd. S.45

32 Shifman, Limor (2014), S. 18

33 O'Reilly, Tim (2007): What Is Web 2.0: Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software. In: International Journal of Digital Economics No. 65 (March 2007): S. 18

34 ebd.

35 Fisch, Martin; Gscheidle, Christoph (2008): Mitmachnetz Web 2.0. Rege Beteiligung nur in Communitys. In: Media Perspektiven, S. 356

36 ebd.

37 O'Reilly, Tim (2007), S. 17

38 Fisch, Martin; Gscheidle, Christoph (2008), S. 356

39 ebd.

40 Internet Users in the World Distribution by World Regions - 2012 Q2 (2012) in: Internet World Stats. Usage and Population.

41 Goriunova, Olga (2013): Die Kraft der digitalen Ästhetik. Über Meme, Hacking und Individuation. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, 1/2013, S. 71

42 Duden (2014a) (zuletzt abgerufen am 23.02.2014)

43 Schwalb, Christian (2012): Memes: Die coolsten Bilder des irren Internet-Phänomens

44 Memegenerator.net (2014) (zuletzt abgerufen am 23.02.2014)

45 Memegenerator.de (2014) (zuletzt abgerufen am 23.02.2014)

46 ebd.

47 Duden.de (2014b): Meme (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

48 Oxforddictionaries.com (2014): Meme (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

49 4chan.org (2014): FAQ (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

50 funnyjunk.com (2014a): Image macros vs. memes (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)51 vgl. Gil, Paul (o.J.): What Is A 'Meme'? What Are Examples Of Modern Internet Memes? (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

52 vgl. Encyclopedia Dramatica (2014): Meme (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

53 vgl. KnowYourMeme.com (2014a): Memes (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

54 vgl.KnowYourMeme.com (2014b): Frequently Asked Questions (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

55 KnowYourMeme.com (2014c): About (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

56 Encyclopedia Dramatica (2014) (zuletzt aufgerufen am 23.02.2014)

Details

Seiten
54
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656729785
ISBN (Buch)
9783656729778
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v277439
Institution / Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Institut für Theater- und Medienwissenschaft
Note
2,3
Schlagworte
welcher techniken memes image macros komik eine annäherung

Autor

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Titel: Image Macros. Eine neue Form des Witzes