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Carl Barks' "Donald Duck und die Atom-Spione" / "Dangerous Disguise". Eine Analyse

Hausarbeit 2013 19 Seiten

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe

Inhalt:

1. Einleitung

2. Carls Barks und Donald Duck

3. „ Donald Duck und die Atom-Spione
3.1. Der Comic
3.2. Unwissenheit und Bedrohung
3.3. Mord und Selbstmord
3.4. Zum Verhältnis Ente-Mensch

5. Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der Bundesrepublik Deutschland erschien die erste Micky Maus 1951. Zunächst monatlich, später wöchentlich konnte sich das Comicheft bald Die größte Jugendzeitschrift der Welt nennen.[1] Unzählig sind die Geschichten, der bis heute fort-gesetzten Zeitschrift, unzählig auch die Ableger und Nachdrucke. An den Geschichten, die zunächst alle unter dem Namen Walt Disney veröffentlicht wurden, sind mannig-faltige Künstler und Autoren beteiligt gewesen.

Unter all jenen Comics eines auszuwählen, scheint hinsichtlich der Anzahl schlicht unmöglich. Die Nachdrucke und Neuauflagen zeigen aber, welche der Geschichten von den Lesern als besonders gelungen angesehen werden. Sie heben sich von den anderen ab und werden meist als „klassisch“ bezeichnet. Darunter fallen insbesondere die Comics von Carl Barks.

Innerhalb der von Barks geschriebenen und gezeichneten Geschichten, sind viele, die es wert wären, näher betrachtet zu werden. Ein Comic aber sticht besonders hervor: Dangerous Disguise. Es ist die letzte Geschichte, in der Barks Menschen gezeichnet hat.[2] Warum diese Erzählung aber auch in anderer Hinsicht bemerkenswert, ja einzig-artig ist, soll in der vorliegenden Ausarbeitung untersucht werden.

Im Deutschen ist der Titel Dangerous Disguise etwas unglücklich mit Donald Duck und die Atom-Spione wiedergegeben worden. In den USA 1951 veröffentlicht, erschien die deutsche Erstauflage erst 1974. Diese soll der folgenden Untersuchung zugrunde gelegt werden.

2. Carl Barks und Donald Duck

Von 1945 bis 1960 war das am meisten verkaufte Comicbuch der USA die Walt Disney‘s Comics and Stories (WDC&S). In der Spitze erreichte es über drei Millionen Leser jeden Monat. Für den immensen Erfolg ist vor allem ein Mann verantwortlich: der Zeichner und Storyschreiber Carl Barks (1901-2000).[3]

Nachdem er zunächst (ab 1935) für die Walt Disney Studios als Zwischenphasen-zeichner gearbeitet hatte, erkannte man bald sein Talent als Geschichtenerzähler, und so zeichnete er von 1942 bis 1966 als freier Mitarbeiter die jeweils zehnseitigen Auftakt-geschichten in den WDC&S. Parallel dazu stammten auch die unregelmäßig in der Four-Colour -Reihe des Dell Verlages erscheinenden Donald Duck -Comics aus seiner Feder. Hier hatte Barks bis zu 32 Seiten Platz für seine Geschichten. Geschichten, die im Gegensatz zu denen in den WDC&S meist Abenteuergeschichten epischen Charakters waren.[4]

Bis in die 60er Jahre hinein arbeitete Barks anonym, denn es war üblich im Hause Disney, dass die Geschichten aller Autoren nur unter dem Namen „Walt Disney’s“ erschienen. Seine Leser störte das wenig. Sie erkannten Barks‘ Zeichnungen an ihrem Stil und nannte ihn in Ermangelung eines Namens „the good artist“.[5]

Fragt man nach den Gründen für den beispiellosen Erfolg von Barks‘ Comics, so war eine wesentliche Voraussetzung, dass Barks seine Erzählungen nicht nur zeichnete, sondern auch die Geschichten dafür selbst schrieb. Das war entgegen der üblichen Entstehungsweise von Comicbüchern, die normalerweise arbeitsteilig hergestellt wurden. Dadurch, dass Barks die mehr als sechstausend Comic-Seiten in Personalunion verfasst hat, gelang ihm eine hohe Geschlossenheit des Gesamtwerks.[6]

Erfunden hat Barks Donald Duck freilich nicht. Doch er hat Entenhausen zu einem eigenen, in sich stimmigen Kosmos entwickelt. Dazu gehören eine „wiedererkennbare Topografie Entenhausen, wo zuvor nur Kontingenz geherrscht hatte“ und ein „soziales Umfeld, das sich durch eine über Jahrzehnte beibehaltene Konsistenz auszeichnet“.[7]

Ursächlich für den Erfolg der Barks‘schen Comics sind natürlich auch die Figuren seiner Handlungen. Neben denen, die er schon vorfand, dazu gehören Donald Duck, seine Neffen Tick, Trick und Track (Huey, Louie and Dewey), Daisy sowie Oma Duck (Elvira „Grandma Duck“ Coot), erweckte er auch neue Figuren zum Leben. Zu seinen Schöpfungen zählen Dagobert Duck (Uncle Scrooge), Gustav Gans (Gladstone Gander), Daniel Düsentrieb (Gyro Gearloose), die Panzerknacker (Beagle Boys) und Gundel Gaukeley (Magica de Spell). Dabei werden aus anfänglichen Stereotypen, die nur für bestimmte Situationen „gebraucht“ wurden, manchmal Hauptfiguren, mit „individuellen, nicht festlegbaren Persönlichkeiten[8].

Doch auch Donalds Charakter veränderte sich unter Barks‘ Feder. War er anfangs ein hysterischer Enterich, dessen ins Groteske gesteigerte Uneinsichtigkeit und kindlicher Trotz ihn zur Witzblattfigur machte, so wurde bei Barks aus ihm ein vielschichtiger Charakter, der im Großteil der Geschichten als der ewige Verlierer, in anderen als Held dargestellt wird, oft begleitet von moralischen Überlegungen und/oder Verfehlungen.[9] Nichtsdestotrotz ist Donald der Sympathieträger, wenn es nicht seine drei kleinen Neffen Tick, Trick und Track sind, deren Charakter ebenso wandelbar ist wie seiner.[10] Aus den anfänglichen Rüpeln, die als Gegenspieler ihres Onkels fungieren, werden Identifikationsfiguren, die Donald in Moral und Bildung oft weit überlegen sind.[11]

Innerhalb dieser Spannbreite lassen sich die Charakterprofile aber kaum festlegen. So scheitert Donald einmal an seinem Erziehungsauftrag, ein anderes Mal wird er seiner Erwachsenenrolle gerecht.[12]

Das macht den Reiz der Erzählungen aus und einen Teil ihrer Qualität. Sicher ist ein Comicbuch attraktiver, bei dem man von einer Geschichte zur anderen nicht weiß, wie sich die Figuren verhalten werden. Es bleibt letztlich jede Comic-Erzählung für sich bestehen.

Innerhalb der Geschichten entwickeln die Figuren kein historisches Bewusstsein, sie sind „Persönlichkeiten ohne Erfahrung“.[13] Sie treten in jeder Episode auf, als gäbe es keine Vorerfahrung. Nur so lässt sich erklären, warum Donald immer wieder scheitert. Er ist nicht in der Lage aus seinen Fehler, die meist in einer Selbstüberschätzung oder seiner Hybris liegen, zu lernen. Er verkörpert die grundlegende Erfahrung, dass es immer anders kommt, als man sich das gedacht hat.[14]

Den Geschichten haftet auf diese Weise geradezu etwas Allgemeingültige an, ihre Protagonisten werden zu „Idealtypen menschlicher Existenz“.[15] Nicht nur, weil Donald aufgrund seiner Fehleinschätzungen immer wieder von vorne anfangen muss, sondern auch, weil er permanent auf der Suche nach seinem Platz in der Welt ist.

Und so kann sich letztlich jeder mit den Barks’schen Comics identifizieren, Kinder ebenso wie Erwachsene. Denn noch etwas war mitverantwortlich für den Erfolg von Donald Duck: Obwohl die Erzählungen als Kindererzählungen ausgewiesen waren und sich Barks seine Leser als ungefähr zwölf Jahre alt vorstellte, war der Tonfall innerhalb seiner Geschichten niemals herablassend.[16] Tatsächlich konnten seine Comics auf unterschiedlichstem Niveau gelesen werden, ebenso wie sie in die verschiedensten Richtungen interpretiert werden können.[17] Immer erkennt der Leser einen Teil seiner selbst, erkennen „wir unsere eigenen Ängste, unsere Unsicherheiten und Schwächen, unsere Dummheiten und Eitelkeiten, unsere Bosheiten, unseren Neid und unsere Einfalt“.[18]

Zu unterscheiden sind die in Entenhausen spielenden Geschichten von jenen, in denen es Familie Duck in fremde Länder verschlägt. Wie Moses 2010 aufzeigt, kann die Figur des Donald Duck als „classic exemplar of modernist doubt and anxiety“ gelesen werden.[19] Gerade die epischen Erzählungen spiegeln aber nicht nur Donalds Unsicherheit und Instabilität, sondern auch die der äußeren Welt. So erleben die Ducks beispielsweise in Ancient Persia wie die Welt der Toten lebendig wird, ein irrsinniger Professor sie kidnappet und Donalds Alter Ego Cad Ali Cad (dt. Prinz Murxes) am Ende zu Staub zerfällt.[20] Hier spiegelt sich nach Moses die Nachkriegszeit wider, eine Epoche, in der durch die vorhergegangenen Weltkriege eine Neuorientierung stattfinden musste. Zeitgleich war dies die Ära des sog. Kalten Krieges. Die permanente Anwesenheit einer nicht weiter greifbaren Bedrohung zeigt sich besonders in der Folge Donald Duck und die Atom-Spione.

3. „Donald und die Atom-Spione“

3.1. Der Comic

Bei Donald Duck und die Atom-Spione handelt es sich, wie schon der Titel deutlich macht, um eine Spionage-Erzählung. In Deutschland erschien sie erstmals 1974 im zweiten Band der Sonderausgabe Ich Donald Duck (IDD 2) des Melzer Verlags. Ins Deutsche übertragen wurde sie von Renate und Peter O. Chotjewitz.[21]

Neu abgedruckt und von Dr. Erika Fuchs neu übersetzt wurde die Erzählung in den 80er Jahren in den Tollsten Geschichten von Donald Duck Nr. 81 (TG DD 81) mit dem Titel Gefährliches Spiel. Diese Ausgabe ist Vorlage der 1997 vom ehapa Verlag heraus-gegebenen Version in der Barks Library 17 (BL-DD 17).

Ursprünglich in den USA erschienen war dieser Comic schon im Jahr 1951 im Heft Nr. 308 der Four-Color- Reihe (FC 308) unter dem Namen Dangerous Disguise. Neuabgedruckt wurde die Geschichte in den USA 1990 in der Reihe Disney Comics Album 3 (DCA 3).

In der deutschen Erstausgabe befinden sich auf dreizehn Seiten (Seite 41-55) im Großformat (24x33cm) je sechs Zeilen zu drei Panels, die hinsichtlich ihrer Breite leicht divergieren. Auf der ersten und letzten Seite gibt es nur fünf Zeilen. Das erste und letzte Bild ist ein Splash-Panel.[22] In der gesamten Geschichte existiert nur ein Interior-Splash-Panel auf Seite 47. Zwei runde Panels gibt es auf Seite 52 und 55. Zwei Zeilen auf Seite 44 und 46 haben nur je zwei Panels, wobei einmal das erste und einmal das zweite die doppelte Länge hat (Double-Bottom-Panels).

In BL-DD 17 wird die Geschichte seitenidentisch mit DCA 3 abgedruckt. Hier umfasst sie 28 Seiten, drei Splash-Panels (das Interior-Splash-Panel befindet sich auf Seite 14) und drei runde Panels (Seite 5, 24 und 31). Insgesamt wird mehr mit der Seiten

architektur experimentiert. So beispielsweise auf Seite 6, 14 und 16.[23]

Der Comic beginnt mit einem Opening-Splash-Panel: Donald und seine drei Neffen Tick, Trick und Track (im folgenden TTT) sind an der Côte d’Azur, wohin sie ihr reicher Onkel Dagobert geschickt hat, um sich „seinen geliebten Neffen auf diese Weise eine zeitlang vom Halse zu schaffen.“[24] Doch trotz der vielen Reichen und Schönen liegt über der französischen Küste eine bedrohliche, argwöhnische Atmosphäre, die kennzeichnend ist für die gesamte Erzählung. Die meisten Personen tauchen nur in einem einzigen Panel auf, werden in ihrer Pose geradezu nur anzitiert, aber alle scheinen etwas zu verbergen zu haben.[25]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb. 2

Wenn man auch nicht genau weiß, was sie im Einzelnen verbergen, sie alle wirken verdächtig. Ob Donald diese Stimmung bemerkt oder ob er sich nur wichtigmachen will, bleibt dahingestellt, in jedem Fall erklärt er seinen Neffen, dass es hier alle Arten von Menschen gibt: „Falschspieler… Schmarotzer… Erpresser… Trickdiebe… und Spione! Wetten, dass es hier eine Menge Spione gibt, die Geheimdokumente und Botschaften austauschen!“[26] TTT lässt der Gedanke nicht mehr los. Sichtlich genervt trennt Donald sich bald darauf von ihnen.

Währenddessen ist Agent Doppel-X auf der Suche nach einem „Dummen“, der für ihn eine Nachricht in einem Lippenstift überbringt.[27] Er findet ihn in Donald, der den Lippenstift Madam Tripel-X aushändigt, aber sonst nichts weiter bemerkt.

TTT sind es dann, die die Dame beobachten und die Nachricht finden, in der steht, dass Madame Tripel X dem Spion Quadrat X die Pläne der amerikanischen Q-Bombe aushändigen wird. Von da an verfolgt Familie Duck die Agentin, um an die geheimen Pläne zu gelangen und so deren Übergabe zu verhindern. Am Ende treffen sie auf den Agenten Quadrat X, den berühmten Torero Miguel de Ducko, der ein Doppelgänger von Donald ist.[28] Es gelingt ihnen nicht, die Übergabe zu verhindern, was ein Glück ist, da sich Madame Tripel X als Agentin des amerikanischen Abwehrgeheimdienstes erweist.[29]

3.2. Unwissenheit und Bedrohung

Die Geschichte ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Die Erzählung ist eine der wenigen in denen Barks Bezug auf zeitpolitische Ereignisse nimmt. Wie schon der deutsche Titel zeigt, ist die Q-Bombe als Atom-Bombe zu lesen, die 1951 wie ein Damoklesschwert über der Welt hing und für eine nicht greifbare, permanente Bedrohung sorgte. Doch auch innenpolitische Geschehnisse fließen in den Comic mit ein. Barks schrieb Dangerous Disguise im Sommer 1950, als der Kalte Krieg in den USA zur „national panic about the dangers of communist infiltration in American life“ führte.[30]

Der Comic greift die bedrohliche Atmosphäre auf, eine Atmosphäre in der jeder jeden verdächtig und sich niemand sicher sein kann. Donald fasst die Stimmung schon auf 46 treffend zusammen: “Wir müssen auf alles gefasst sein! Jeder ist verdächtig!“[31]

Besonders deutlich wird dies im ersten Double-Bottom-Panel auf Seite 44:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb. 3

Jeder Agent will den nächsten erschießen, wird aber wiederum selbst bedroht. Der Agent rechts im Panel ist nur noch teilweise zu sehen, als ließe sich die Reihe der Spione beliebig fortsetzten; ein Ende ist nicht in Sicht. Ebenso lässt sich die Reihe der Sprechblasen fortführen. Leider wirkt die deutsche Übersetzung in IDD 2 nicht so gelungen. In DCA 3, S. 6 heißt es:“I’m going to shoot you, Operator XX, Super-Spy!” – “ But not before I shoot you, Cloakan Dagger, Counter-Spy!” – And I shoot you, Operator X, Counter-Counter-Spy!” – “And I shoot you, F.B. McEye, Counter-Counter-Counter-Spy!”,wobei auch die Zuordnung der Sprechblasen zu den Personen eine andere ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb. 4

[...]


[1] Vgl. Luber 2012, S. 21.

[2] Vgl. Andrae 2006, S. 131f.

[3] Vgl. Moses 2010, S. 288; Andrae 2006, S. 6; Luber 2012, S. 25f.

[4] Vgl. Platthaus 1998, S. 131f.

[5] Vgl. Platthaus 2009, S. 57; Ders. 1998, S. 129; Rieken 2009, S. 392; Andrae 2006, S.4.

[6] Vgl. Platthaus 2009, S. 58-60; Luber 2012, S. 25f.

[7] Platthaus 2009, S. 59.

[8] von Hagen 1991, S. 110; vgl. auch Platthaus 1998, S. 132-134.

[9] Als ewiger Verlierer vgl. etwa: Kein Meister fällt vom Himmel, in: Die besten Geschichten mit Donald Duck. Klassik Album 15, ehapa Verlag: Stuttgart 1988, S. 3-12. – Als Held vgl. etwa: Donald als Ritter, in: ebd. S. 13-22. – Von Gewissensbissen geplagt vgl. etwa: Familie Duck auf Nordpolfahrt, in: Die besten Geschichten mit Donald Duck. Klassik Album 5, ehapa Verlag: Stuttgart 1985, S. 3-34. Vgl. dazu auch von Hagen 1991, S. 117.

[10] Ich verwende hier bewusst den Singular, da die Neffen laut von Hagen 1991, S. 111 zwar: „drei Personen sind, aber nur eine Persönlichkeit bilden.“

[11] Vgl. Platthaus 2009, S. 65.

[12] Vgl. Die Weihnachtswäsche, in: Die besten Geschichten mit Donald Duck. Klassik Album 29, ehapa Verlag: Stuttgart 1991, S. 39-48; Friedliche Ferien, in: Die besten Geschichten mit Donald Duck. Klassik Album 22, ehapa Verlag: Stuttgart 1990, S.3-12.

[13] Platthaus 2009, S. 70.

[14] Vgl. Holzapfel 2011, S. 206.

[15] Platthaus 2009, S. 57.

[16] Vgl. Andrae 2006, S. 6; Rieken 2009, S. 394. – Barks bemerkte dazu: „Kids are not empty-headed dolls, and they weren’t thirty years ago. I cant’t recall a time when I was young enough to be ignorant of most worldly things. Nor did I ever know a kid who didn’t know quite a lot about mechanics, geography, animal, values, morals, responsibility, etc. The vapid little Bobbies and Billies and Janies of the standard children’s books are figments of the imaginations of old-maidish editors who long ago forgot what filled their minds when they were children.” (Carl Barks, Interview by Paul Ciotti, September 28, 1972.)

[17] Vgl. dazu Andrae 2006, S. 3-30; Rieken 2009, S. 393f.;

[18] Helnwein 1989, S. 15.

[19] Vgl. für das folgende Moses 2010, hier S. 289.

[20] Vor Neugier wird gewarnt – Eine Geschichte aus dem alten Persien, in: Wir, Tick, Trick und Track, Ehapa Verlag: Stuttgart 1985, S. 111-124. (= Ancient Persia, in: FC 275, 1950.)

[21] Leider kann innerhalb dieser Arbeit nicht auf Eigenheiten der Übersetzung(en) eingegangen werden. Wo in der Argumentation notwendigerweise eine abweichende Übersetzung oder der Originalwortlaut verwendet wird, ist das entsprechend gekennzeichnet.

[22] In IDD 2 (Großformat) ist das Splash-Panels als solches schwer zu erkennen. In BL-DD 17 und DCA 3 füllt es eine halbe Seite. Vgl. dazu auch Platthaus 2008, S. 24.

[23] Vgl. dort BL-DD 17.

[24] IDD 2, S.43.

[25] Vgl. Moses 2010, S. 293.

[26] S.43.

[27] IDD 2, S.44.

[28] Sowohl in BL-DD 17, als auch in FC 308 und DCA 3 heißt der Torero Donaldo El Quacko.

[29] Vgl DCA 3, S.30: “Miss Georgia Cornpone, of the secret secret service!”

[30] Andrae 2006, S. 129: „ Dangerous Disguise is a mordant satire of the untrammeled paranoia surrounding the McCarthyite witch hunts.“

[31] IDD 2, S. 46; vgl. DCA 3, S. 9: „We have to be suspicious of everything and everybody.“

Details

Seiten
19
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656699392
ISBN (Buch)
9783656699521
Dateigröße
599 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v276728
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Deutsche Sprache und Literatur I
Note
1,0
Schlagworte
Carl Barks Donald Duck Atom-Spione Comic Comics Disney Topic Spionage

Autor

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