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Die Kommune I. Protest- und Selbstinszenierung mithilfe der Medien

Hausarbeit 2012 26 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Symbolische Inszenierung und Provokation als Protestform
2.1. Die Vorstellungen zum Protest
2.2. Die Umsetzung durch die K I

3. Massemedien in den 1960er Jahren
3.1. Die Studentenbewegung und die Medien
3.2. Die K I und die Medien

4. Das „Pudding-Attentat“
4.1. Das Geschehen
4.2. Mediales Echo und öffentliche Reaktion

5. Der „Brandstifter-Prozess“
5.1. Die Inszenierung der „Moabiter Seifenoper“
5.2. Mediales Echo und öffentliche Reaktion

6. Resümee

7. Bibliographie
7.1. Quellen
7.2. Sekundärliteratur

1. Einleitung

In seinem autobiographischen Buch „Die Jahre der Kommune I“ beschreibt das Kommunemitglied Ulrich Enzensberger den Mythos um die Kommune I (K I)1 unter anderem mit den folgenden Worten:

„Wir sind die Erfinder der Spaßgesellschaft. [...] Wir wollten schockieren. Spaßguerilla. [...] Selbstinszenierung. [...] Bei jeder Anklageschrift haben wir uns kindlich gefreut. [...] Clowns. Völlig unbedeutend. [...] Wir haben mit den Medien gespielt. Eine Zeitungsente. Wir haben Deutschland modernisiert. [..] Terroristen. [...] Wir hatten nichts Besseres zu tun. Hoffnarren Springers.“2

Nahezu keine andere politisch motivierte Gruppierung der 1960er Jahre steht so exemplarisch, wie die K I, für die Nutzung der Massenmedien für die eigene Selbstinszenierung. Die kleine Gruppe von jungen Leuten, die sich von 1967 bis 1969 in Berlin zusammenfand, konnte ihre Wirkung in der Öffentlichkeit vor allem mit Hilfe des Multiplikationseffekts der Massenmedien entfalten.3

Die K I verfolgte als Vertreter der Achtundsechziger-Bewegung unter anderem deren spezifische Aktions- und Kommunikationsstrategien. Um die größtmögliche Aufmerksamkeit der Massenmedien zu erlangen, nutzten sie die Kommunikations- strategie der „symbolischen Politik“. Ihre Umsetzung erfolgt durch die Inszenierung von „Pseudoereignissen“.4 Es soll bewusst nicht der Schein als real dargestellt werden, sondern durch die dramatische Darstellung der Aktion der Zuschauer aufgeklärt und Reflexionsprozesse bei ihm hervorgerufen werden. Die Achtundsechziger-Bewegung sprach in diesem Zusammenhang nicht von symbolischer Politik, vielmehr von der begrenzten symbolischen Regelverletzung.5 Bei den inszenierten Aktionen handelte es sich meistens um kleinere Delikte, deren Ziel nicht der Gesetzesbruch war, sondern vielmehr die Offenbarung des symbolischen Charakters solcher Grenzüberschreitungen.6

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer der bekanntesten Aktionen dieser Art, dem geplanten „Pudding-Attentat“ auf den US-Vizepräsidenten Humphrey, welches der K I im April 1967 zu einer breiten massenmedialer Aufmerksamkeit verhalf, die in den kommenden Monaten bis zum Ende der Kommune bestehen blieb. Wolfgang Kraushaar bescheinigt den Kommunarden ein „Talent zur Selbstinszenierung“7, welches sich bei ihren provokativen Inszenierungen genauso zeigt wie bei den Strafverhandlungen vor Gericht. Aus diesem Grund wird der seit Juni 1967 gegen Mitglieder der K I laufende so genannte „Brandstifter- Prozess“ näher betrachtet. Beide unterschiedlichen symbolischen Inszenierungen zeigen deutlich den Umgang der Kommune mit den Medien und das Echo der Medien ihrerseits auf die Gruppe.

Der erste Teil der Arbeit widmet sich somit einem Einblick in die Vorstellungen von Kommunikations- und Proteststrategien der Studentenbewegung sowie deren Umsetzung durch die K I. Darauf folgend wird auf die Bedeutung der Medien für die sozialen Bewegungen der Achtundsechziger eingegangen. Davon abgegrenzt wird die Haltung und der Umgang der Kommunarden mit den Massenmedien vorgestellt. Die Gegenüberstellung von der Studentenbewegung und der K I in diesen Bereichen wird später helfen, die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Umgangs mit den Medien und ihres Nutzens für die eigene Sache verstehen zu können. Im Hauptteil werden dann beide Ereignisse näher betrachtet und ihre mediale sowie öffentliche Wahrnehmung aufgezeigt. Wenn man abschließend im Hinterkopf behält, dass die Mitglieder der K I bis heute als Medien- bzw. Popstars der Achtundsechziger-Bewegung gelten, wird bei der kritischen Auswertung besonders interessant, inwieweit die persönlichen Aussagen der Kommunarden zur ihrem Umgang mit den Medien divergieren mit den Einschätzungen durch die Außenwelt. Diese wirft ihnen oft ein mediengerechtes Handeln vor, welches nichts mehr mit einem antiautoritären Verhalten und Gesellschaftskritik zu tun gehabt hätte.8

Das Anliegen der Ausführungen ist es, zu ergründen inwieweit die Mitglieder der K I über den Sommer 1967 hinweg gelernt haben mit den Medien umzugehen und diese für ihre Sache einzuspannen. Im Mittelpunkt steht dabei die von Kathrin Fahlenbrach aufgestellte These, nach der die K I der Medien eine durch die Kommunarden selbst und andererseits durch die Medien inszenierte Wirklichkeit darstellt.9 In diesem Zusammenhang kann sich die Frage gestellt werden, ob die Öffentlichkeit - ob nun Befürworter oder Gegner der Kommune I - nicht dem geschaffenen medialen Mythos erlegen sind.

2. Symbolische Inszenierung und Provokation als Protestform

Die Jugend- und Protestbewegung am Ende der 1960er Jahre ist die erste soziale Bewegung, die in ihrem Protest nicht allein politische Verhältnisse hinterfragt, sondern ebenso identitätsstiftende Gesellschaftsumstände, wie kulturelle Werte, Lebensformen und emotionale Verhaltensmuster.10 Es ist die Zeit eines gesellschaftlichen Auf- und Umbruchs einhergehend mit einem einschneidenden historischen Normen- und Wertewandel. Diese Ära ist geprägt von gesellschaftlichen und kulturellen Transformationsprozessen, die eng verbunden ist mit einer Modernisierung, einer Liberalisierung sowie einer Demokratisierung der Gesellschaft.11

2.1. Die Vorstellungen zum Protest

Die Achtundsechziger-Bewegung formiert sich in einer Periode, in der ein massiver wirtschaftlicher Aufschwung in den 1950er und 1960er Jahren breite soziale Schichten erfasst, sich aber die gesellschaftlichen Leitwerte und Weltanschauungen in einer stagnierenden Zustand befinden. Im Zentrum steht immer noch die materielle Existenzsicherung sowie eine Ausrichtung nach Hierarchien und Autoritäten im sozialen Gefüge. Der Generationskonflikt erwächst sich demnach aus der Kluft zwischen der Modernisierung der sozialstrukturellen Realitäten, aber dem Gleichbleiben gesellschaftlicher Weltbilder und Werte im privaten und beruflichen Alltag. In diesem Zusammenhang wird nicht nur von einer angestrebten politischen Revolution, sondern auch von einer Kulturrevolution gesprochen. Im Mittelpunkt der Proteste steht damit als Grundgedanke die Loslösung von Autoritäten und Abhängigkeiten, aus Konventionen und Traditionen, von unwillkommenen Pflichten und ausgeprägten Moralvorstellungen, verbunden mit dem Streben nach mehr Demokratie, mehr Partizipation sowie mehr Transparenz.12 Der vorherrschende Wunsch in der Jugend nach einem individuell befriedigenden Leben und dem Streben nach Selbstverwirklichung ist eng verbunden mit dem politischen Engagement. Folglich werden nicht nur soziale Identitätsentwürfe zur Disposition gestellt, sondern ebenso die jeder einzelnen Person.13 Die Veränderung des Habitus wird zur zentralen Konflikt- und Mobilisierungsressource, die sich im politische wie kulturellen Kampf im hohen Maße auf der symbolischen Ebene äußert. Die Verbindung von expressiven und instrumentellen Funktionen mobilisiert und polarisiert eine Generation, die sich sozial vom Mainstream abgrenzen und eine neue Gesellschaft formieren möchte. Die visuellen Protest-Codes erhalten einen vollkommen neuen Stellenwert.14

Die habituellen Repräsentationsformen sind die zentrale Kommunikations- ebene der Jugend- und Studentenbewegung. Sie zielen auf eine kollektive Identität und Massenmobilisierung in ihren Reihen ab. Dafür werden visuelle Wahrzeichen und Symbole genutzt, wie Fahnen, Plakate und Flugblätter mit Parolen, ähnlich den früheren Protestbewegungen. Neuartig ist die Verwendung von Formen kollektiver und personeller Selbstdarstellung: Bilder, Kleidung, Frisuren, Gestik, Mimik, Sprache usw., sowie die neuen Formen symbolischer Protestaktionen.15 Die Ansammlung visueller Codes dient auch der externen Selbstdarstellung sowie der internen Selbstverständigung. Dadurch gelingt es den Initiatoren der Proteste, Teilnehmer und Sympathisanten nicht nur durch politische Motive zu erreichen, sondern unter anderem auf der habituellen und emotionalen Ebene abzuholen.

Die Inszenierung der Protestbewegung als symbolischer Kollektivkörper wird ermöglicht durch die gemeinsame Nutzung von Ritualen, Symbolen und Emblemen für die expressive Selbstdarstellung. Dabei stehen Rituale für die interaktive Ebene während Symbole und Embleme wichtiger für die persönliche Darbietung des Protests in der Öffentlichkeit werden, zum Beispiel über Kleidungs- und Sprachstil.

In neuen, aktionistischen Arten des Protests verbindet sich dann die alltägliche provokative, öffentliche Repräsentationsästhetik mit den politischen Vorstellungen einer antiautoritären Revolution. Die neuen Protestformen Sit-in, Go- in, Teach-in, Sparziergangsdemo und Happening verbinden traditionelle Konzepte öffentlicher Demonstrationen mit den Vorstellungen aus der Gruppierung der Situationisten.16 Der Unterschied zu herkömmlichen Demonstrationen liegt hauptsächlich darin, dass sich die Protestakteure direkt an die Öffentlichkeit wenden, in dem sie ins öffentliche Geschehen eingreifen, anstatt ihr passiv ihren Unmut zu zeigen. Sie verfolgen dabei die Strategie als symbolisch formierte Gruppe den öffentlichen Raum sowohl physisch wie auch ideell symbolisch einzunehmen. Es ist die Kommunikationsstrategie der „symbolischen Politik“, die durch die Inszenierung von „Pseudoereignissen“ in diesem Moment ihre Umsetzung findet.17 Es soll bewusst der Schein nicht als real dargestellt werden, sondern die dramatische Darstellung der Aktion den Zuschauer aufklären und bei ihm Reflexionsprozesse hervorrufen. Die übertriebene Verwendung von Symbolen darf nicht zur Verschleierung führen, wie bei der Politik von oben, vielmehr sollten Missstände von unten aufgedeckt werden. Die Achtundsechziger-Bewegung sprach in diesem Zusammenhang nicht von symbolischer Politik, vielmehr von der begrenzten symbolischen Regelverletzung.18 Bei den inszenierten Aktionen handelt es sich meistens um kleinere Delikte und zivilen Ungehorsam, deren Ziel nicht der Gesetzesbruch ist, sondern vielmehr den symbolischen Charakter solcher Grenzüberschreitungen zeigen soll.19 Der öffentliche Raum wird dabei aus seiner gewöhnlichen Ordnung gerissen und in Un-Ordnung und Chaos versetzt. Zu Orten des Protests werden neben der Straße vor allem die symbolischen Stätten benannt gegen die sich die Kritik richtet, wie Gerichte, Universitäten und Einkaufszentren.20

Die visuell und symbolisch konzipierten Protestformen demonstrieren ein neues demokratisches Verständnis von Öffentlichkeit, indem sie durch Aktion sich den statischen öffentlichen Kommunikationsriten entgegensetzten. In den politischen, kulturellen und habituellen Konflikten zwischen den Generationen zeigt sich primär auf beiden Seiten das unterschiedliche Demokratieverständnis.21 Die öffentliche Protestpraxis soll den mündigen Bürger helfen alteingesessene Strukturen zu hinterfragen. Für die Jugend- und Studentenbewegung kann eine Demokratie nur gelingen über eine funktionierende Öffentlichkeit.22

2.2. Die Umsetzung durch die K I

In Berlin finden sich im Januar 1967 die ersten Vertreter einer neuen Form der revolutionären Praxis zusammen: dem kollektiven Wohnprojekt. Die vier Männer und zwei Frauen23 sehen sich als erste Berliner Kommune, was auch zur Namensgebung „Kommune I“ führt. Sie geht organisatorisch als Gruppierung aus dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) hervor, aus dem sie im Mai 1967 ausgeschlossen wird.

Die ursprüngliche Idee ist es eine neue, revolutionäre Form des Zusammenlebens auszuprobieren und damit die verhasste bürgerliche Existenz aufzugeben. Die Kommunarden sollen sich von ihrer bürgerlichen geprägten Sozialisation emanzipieren und auf diesem Weg die Gesellschaft verändern. Sie sind dazu aufgefordert sich von allen privaten Bindungen zu lösen, die zwischen den Einzelnen und die Gruppe treten. Die kollektive Lebensweise soll die Nachteile und Abhängigkeiten innerhalb der traditionellen Kleinfamilie abschaffen. Das Privateigentum ist für die neue Lebensform aufzugeben, da sich Besitz- und Eigentumsdenken in den herrschenden Bindungsvorstellungen reproduziere.24 Auf diese Weise soll die Trennung zwischen politischem und privatem Leben aufgegeben werden. Der Kommunarde Fritz Teufel fasst das gemeinsame Anliegen mit folgenden Worten zusammen: „Man muss die Gesellschaft ändern, um sich selbst ändern zu können. Man muss sich selbst ändern, um die Gesellschaft ändern zu können.“25

Zum Zweck der Lösung der privaten Probleme des Einzelnen in der Wohngemeinschaft ziehen sich die Mitglieder der KI zuerst aus der Öffentlichkeit zurück. Die unterschiedlichen persönlichen Biografien werden in der Gruppe besprochen, um die sozialen Zwänge und die psychischen Schwierigkeiten zu bekämpfen. In der Praxis zeigt sich dann, dass die Zusammenführung von privatem und öffentlichem Leben nicht erreicht werden kann, wenn die beiden Felder getrennt von einander bearbeitet werden. Die nun in den Vordergrund rückenden gemeinsamen, nach draußen gerichteten politischen Aktivitäten sollen gleichzeitig als Transmitter für die politische und private Ebene fungieren.26 Durch den Mut zur Aktion soll auch die Lösung für den Abbau der Ängste im privaten Bereich gefunden werden. Grundlegend ist die Vorstellung, dass beide Sphären einen

Wirkungszusammenhang darstellen, somit die Steigerung der einen auch jeweils die Zunahme der anderen bedeutet. Die Frage die sich nun stellte, war die nach der Form der Aktion. Die Antwort fand sich in der Inszenierung, wobei die Provokation als kommunikatives Mittel dienen sollte.27

Die K I ist als Gruppierung der Achtundsechziger-Bewegung ebenso Anhänger ihrer Protest- und Kommunikationsstrategien. Dabei werden ihre Mitglieder zum Sinnbild der symbolischen Regelverletzung. Sie bedienen sich wie andere Protestgruppen auch traditioneller Protestorgane, wie dem Flugblatt oder dem Plakat. Berühmtheit erlangen sie jedoch durch ihre an die subversive Szene angelehnten Happenings. In den Anfängen ihrer Ausführung steht die grundlegende Neuformulierung des Politikbegriffs. Es ist die Verschmelzung von Objekt und Subjekt, Alltag und Aktion, Mikro- und Makroebene der Politik, die zu einer gesamtgesellschaftlichen Revolution verhelfen soll.28

Im Laufe ihrer Existenz scheint die K I die politische Zielsetzung aus dem Auge zu verlieren. Die Aktionen die am Anfang als selbstironisch, kulturrevolutionär und vor allem wirkungsvoll wahrgenommen werden, erzeugen immer mehr den Eindruck von Spaßveranstaltungen. Der objektive Moment fehlt ihren Protesten. Sie zeichnen sich viel mehr durch subjektiven Aktionismus aus und sind so vordergründig für habituelle Protestteilnehmer von Interesse. Der Anspruch die Realpolitik über die Simulation und Imitation ihres eigenen Agierens zu treffen, verkommt zu einer medialen Selbstinszenierung ohne politisches Ziel und antiautoritären Streben nur des Selbstzwecks wegen.29

3. Massemedien in den 1960er Jahren

Die Verschränkung von Massenmedien und 68er Bewegung ist eine viel diskutierte, aber nicht einwandfrei belegte Hypothese unter Wissenschaftlern und Zeitzeugen. Es wird davon ausgegangen, dass weder die Protestbewegung ohne die Medien ihre Wirkung entfalten hätte können, noch wäre die Entwicklung der modernen Medien ohne sie möglich gewesen.30

[...]


1 Im weiteren Textverlauf wird für die Kommune I die gängige Abkürzung K I verwendet.

2 Ulrich Enzensberger, Die Jahre der Kommune I. Berlin 1967-1969. Köln, 2004, S.9

3 Wolfgang Kraushaar, Achtundsechzig. Eine Bilanz. Berlin 2008, S. 129

4 Dominik Lachenmeier, Die Achtundsechziger-Bewegung zwischen etablierter und alternativer Öffentlichkeit, in: Martin Klimke/Joachim Scharloth (Hrsg.), 1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Stuttgart u.a. 2007.S. 61-72, hier S. 64

5 Alexander Holmig, Die aktionistischen Wurzeln der Studentenbewegung. Subversive Aktion, Kommune I und die Neudefinition des Politischen, in: Martin Klimke/Joachim Scharloth (Hrsg.), 1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Stuttgart u.a. 2007, S. 107-118, hier S. 113

6 Lachenmeier, Die Achtundsechziger-Bewegung zwischen etablierter und alternativer Öffentlichkeit, S. 65

7 Vgl. Kraushaar, Achtundsechzig, S.129

8 Thomas Hecken, 1968. Von Texten und Theorien aus einer Zeit euphorischer Kritik. Bielefeld 2008 (Xtexte zu Kultur und Gesellschaft), S. 117

9 Holmig, Die aktionistischen Wurzeln der Studentenbewegung, S. 115

10 Kathrin Fahlenbrach, Protestinszenierungen. Die Studentenbewegung im Spannungsfeld von Kulturrevolution und Medien-Evolution, in: Martin Klimke/Joachim Scharloth (Hrsg.), 1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Stuttgart u.a. 2007, S. 11-21, hier S. 11

11 Martin Klimke/ Joachim Scharloth, Maos Rote Garden? „1968“ zwischen kulturrevolutionären Anspruch und subversiver Praxis. Eine Einleitung, in: Martin Klimke/Joachim Scharloth (Hrsg.), 1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Stuttgart u.a. 2007, S. 1-7, hier S. 3

12 Norbert Frei, 1968. Jugendrevolte und globaler Protest. 2. Aufl. München 2008, S. 134

13 Fahlenbrach, Protestinszenierungen. 2007, S. 12

14 Vgl. ebd. S. 13

15 Ebd. S. 12

16 Fahlenbrach, Protestinszenierungen. 2007, S. 13

17 Dominik Lachenmeier, Die Achtundsechziger-Bewegung zwischen etablierter und alternativer Öffentlichkeit, in: Martin Klimke/Joachim Scharloth (Hrsg.), 1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Stuttgart u.a. 2007, S. 61-72 hier S. 64

18 Holmig, Die aktionistischen Wurzeln der Studentenbewegung, S. 113

19 Lachenmeier, Die Achtundsechziger-Bewegung zwischen etablierter und alternativer Öffentlichkeit, S. 65

20 Fahlenbrach, Protestinszenierungen. 2007, S. 13-14

21 Kathrin Fahlenbrach, Protestinszenierungen. Visuelle Kommunikation und kollektive Identitäten in Protestbewegungen. Wiesbaden 2002, S. 170

22 Lachenmeier, Die Achtundsechziger-Bewegung zwischen etablierter und alternativer Öffentlichkeit, S. 61

23 Dieter Kunzelmann, Volker Gebbert, Hans-Joachim Hameister, Fritz Teufel, Dagmar Seehuber und Dorothea Ridder, bald stoßen dazu Ulrich und Dagrun Enzensberg, im April Rainer Langhans, andere Mitglieder bleiben meist nur kurzweilig

24 Simon Kießling, Die antiautoritäre Revolte der 68er. Postindustrielle Konsumgesellschaft und säkulare Religionsgeschichte der Moderne. Köln u.a. 2006, S. 40-41

25 Detlef Siegfried, Time is on my side. Konsum und Politik in der westdeutschen Jugend- kultur der 60er Jahre. Göttingen 2008 (Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, 41), S. 507

26 Alexander Holmig, Die aktionistischen Wurzeln der Studentenbewegung. Subversive Aktion, Kommune I und die Neudefinition des Politischen, in: Martin Klimke/Joachim Scharloth (Hrsg.), 1968. Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Stuttgart u.a. 2007, S. 107-118, hier S. 110

27 Ebd. S. 111

28 Kraushaar, Achtundsechzig, S. 126

29 siehe auch Kapitel 3.2. Die K I und die Medien

30 Wolfgang Kraushaar, 1968 und Massenmedien, in: Archiv für Sozialgeschichte 2001.41, S. 317-347, hier S. 317

Details

Seiten
26
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656688044
ISBN (Buch)
9783656688037
Dateigröße
496 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v275870
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen – Historisches Institut
Note
2,0
Schlagworte
Neuere deutsche Geschichte Mediengeschichte Kommune I Kommune 1 60er Jahre Erfahrungsgeschichte Erinnerungskultur Protestbewegung

Autor

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