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Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts (Hauptschule 4. Klasse in Österreich)

Unterrichtsentwurf 2010 6 Seiten

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe

Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts

(Hauptschule 4. Klasse)

- LehrerIn (in Folge abgekürzt als L.) begrüßt die SchülerInnen (in Folge abgekürzt als S.).
- L. und S. sprechen ein gemeinsames Bittgebet auf Deutsch.
- L. zeigt auf das Kreuz an der Wand und fragt die S.: „Was bedeutet dieses Kreuz für die Christen?“ S. reagieren.
- L. erläutert: „Das Kreuz ist für die Christen sehr wichtig. Jesus ist für sie am Kreuz gestorben und hat sie damit erlöst. Was das bedeutet werden wir gleich sehen.
- L. führt zum Thema hin: „Wir wollen heute über das Christentum sprechen. Unsere Grundlage wird folgendes Buch sein: „Muslime fragen, Christen antworten“ von Christian W. Troll.
- L. bittet die S. einen Sitzkreis zu machen.
- L. fragt: „Wer von euch hat christliche Freunde?“ S. reagieren.
L. fragt weiter: „Spricht ihr manchmal mit ihnen über die Religionen?“ S. reagieren.
- „Über welche Themen spricht ihr mit ihnen?“ fährt der L. fort.
S. reagieren.
- L. sagt: „Da die Mehrheitsgesellschaft hier in Österreich christlich ist, sollten die Muslime über die Religion der Christen aus ihrer Sicht erfahren. Daher hat dieser Schriftsteller, Herr Troll, ein Buch geschrieben, wo er viele Fragen von Muslimen aufgenommen hat und diese beantwortet hat.
- Der L. zeigt das Buch den Schülern und spricht weiter: „Wir wollen uns nun einigen Fragen aus diesem Buch näher widmen.
- L. verteilt ein Arbeitsblatt an die S., auf dem Fragen und Antworten in Form eines Dialogs aufgeführt sind.
- L. ermittelt sechs S., die diese Dialoge vorlesen (siehe Anhang).
- L. erläutert: „Wir haben auf 3 verschiedene Fragen über das Christentum antworten gehört. Wichtig für uns ist es, das Selbstverständnis der Christen zu kennen und sie so zu akzeptieren. Natürlich schauen wir Muslime auch, was unsere Quellen über diese Themen sagen. Aber den Respekt gegenüber der anderen Religionen müssen wir immer aufrecht halten.
- L. fährt fort: „Unser Prophet Muhammed (Friede sei auf ihm) pflegte stets einen guten Kontakt zu Christen:
- Die ersten muslimischen Auswanderer schickte er von Mekka nach Abessinien, wo ein gerechter christlicher Herrscher war. Der Negus (König) nahm die Muslime herzlichst auf.
- Als Muhammed und die Muslime in Medina lebten, kam eines Tages eine christliche Karawane in die Stadt. Die Christen baten unseren Propheten einen Platz zu zeigen, wo sie ihre Messe abhalten konnten. Unser Prophet erlaubte ihnen in der Prophetenmoschee in Medina zu beten.
- Auch erinnerte Muhammed uns an den folgenden Quran-Vers: „[…] Und du wirst ganz gewiss finden, dass diejenigen, die den (muslimischen) Gläubigen in Freundschaft am nächsten stehen, die sind, die sagen: „Wir sind Christen.“ Dies, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie sich nicht hochmütig verhalten. (5:82)

- L. beendet den Unterricht mit folgenden Sätzen: „Wir sind Muslime. Muslim sein bedeutet in Frieden zu leben. Man soll mit sich selbst, mit seinem Schöpfer und mit seiner Umgebung Frieden abschließen. Nur so ist ein Weltfrieden erreichbar. Wir hoffen, dass alle Menschen für den Frieden auf dieser Welt ihr bestes geben.

[...]

Details

Seiten
6
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656688907
ISBN (Buch)
9783656688884
Dateigröße
421 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v274835
Institution / Hochschule
Universität Wien – Muslime in Europa
Note
2
Schlagworte
Unterrichtsentwurf Islam Christentum Religionsunterricht

Autor

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Titel: Christentum als Thema des islamischen Religionsunterrichts (Hauptschule 4. Klasse in Österreich)