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Erfolgreiches Unternehmensmarketing durch Social Media

Akademische Arbeit 2014 27 Seiten

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Social Media?

3. Social Media Unternehmen
3.1. Facebook
3.2. Google+
3.3. Youtube
3.4. Twitter
3.5. Instagram
3.6. Xing
3.7. LinkedIn

4. Wichtige Punkte für Erfolg im Social Media
4.1. Virale Verteilung
4.2. Orientierung an Grundregeln erfolgreicher Kommunikation
4.3. Ziele festlegen
4.4. Targeting
4.5. Bedürfnisse des Kunden beachten
4.6. Kreativität
4.7. Medien-Mix
4.8. Messung der Ziele
4.9. Auswertung und Bewertung

5. Erfolgsgeschichten im Social Media
5.1. Würth
5.2. Malerfachbetrieb Heyse

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis
7.1. Monographien
7.2. Internetseiten

0. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Wachstum von Twitter

Abbildung 2: Virale Verteilung

Abbildung 3: Planungsphasen einer Kampagne

Abbildung 4: Facebookseite von Würth

Abbildung 5: Youtubeseite von Würth

Abbildung 6: Facebookseite von Würth

Abbildung 7: Facebookseite vom Malerbetrieb Heyse

Abbildung 8: Pinterestseite vom Malerbetrieb Heyse

Abbildung 9: Youtubeseite vom Malerbetrieb Heyse

1. Einleitung

Social-Media-Dienste haben sich in der heutigen Welt etabliert. Nahezu jeder Bürger besitzt einen Account bei Facebook, Google+, Twitter, Instagram, Xing oder LinkedIn. Beschleunigt wurde diese Tatsache mit der Einführung der Smartphones. Heutzutage hat fast jeder zweiter Bundesbürger ein mobiles Telefon mit Zugang zum Internet und nutzt dieses auch. Vor drei Jahren war es nur jeder achte.[1] Natürlich wollen auch die Unternehmen in diesem Umfeld mitmischen und probieren in diesen Netzwerken Fuß zu fassen. So lassen sich nicht nur die aktuellen Kunden ansprechen, sondern es ist möglich, über die Kommunikation mit der jungen Altersschicht, neue Käufer für die Zukunft zu akquirieren.

Aber wie kann sich ein Unternehmen von anderen erfolgreich im Social Media abgrenzen? Wie können Unternehmen ohne großen Aufwand einen positiven Nutzen daraus ziehen? Wie kann ein Unternehmen ihre Kunden ansprechen und welche Plattformen sollten dafür gewählt werden? Gibt es positive Beispiele für gelungene Auftritte im Social Media und wie kann ein Unternehmen diese für sich umsetzen?

Mit diesen Fragen soll sich die Hausarbeit beschäftigen und Antworten finden. Dazu soll zuerst geklärt werden, was unter dem Begriff Social Media verstanden wird. Anschließend werden aktuelle Plattformen für Social Media erklärt und aufgezeigt, auf welche Weise Unternehmen von diesen partizipieren können. Des Weiteren werden die Mitgliederzahlen beleuchtet. Damit wird deutlich, ob sich ein Auftreten für ein Unternehmen lohnt. Danach sollen die Ziele von Kampagnen im Social Media aufgezeigt werden. Selbstverständlich kommen danach positive Beispiele aus der Welt der Sozialen Medien. Abgerundet wird die Hausarbeit mit dem Fazit.

2. Was ist Social Media?

Social Media, zu Deutsch Soziale Medien, ist ein Synonym für das Verbreiten von Informationen, Meinungen und Erfahrungen in der virtuellen Welt. Dabei spielen geografische Gegebenheiten keine Rolle mehr, da durch die Verbindung über das Internet jeder Nutzer mit jedem anderen in der Welt kommunizieren kann. Beispiele für Social Media sind Blogs, Communities, Foren, Videoportale, Bildplattformen und vieles mehr. Alle diese Werkzeuge unterstützen den Internetnutzer in seiner Interaktion mit Freunden, Verwandten, Bekannten, aber auch fremden Personen weltweit.[2] Was der Anwender dabei teilt, ist ihm völlig selbst überlassen und unterliegt fast keinerlei Beschränkungen. So können Geschriebenes, Videos, Bilder, Tondateien, Musik, sowie Anwendungen weitergegeben werden.[3]

Durch die Verteilungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bekommt der einzelne Mensch mehr Gewicht. Im Social Media können die Menschen ihre Meinungen kundtun und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Diese Meinungen und Veröffentlichungen sind schwer wieder zu löschen und zu kontrollieren. Als Beispiel dient die Veröffentlichung auf der Plattform Wikileaks, auf der Julian Assange im Jahr 2010 geheime politische Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte.[4]

Im Punkt Werbung zeigt Social Media neue Perspektiven auf. Waren vorher traditionelle Medien wie Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften und Radio die bestimmenden Instrumente im Marketing, so sind es heute Videos bei Youtube, Werbebanner bei Facebook oder Informationen über das Unternehmen bei Twitter. Social Media ist dabei nicht nur ein weiteres Marketingtool, sondern ein anderes. Vorher war bei Werbekampagnen klar, dass es zu sogenannten Streuverlusten kommt. Das heißt, dass Unternehmen in Kauf nehmen mussten, dass die Werbung nicht nur von der Zielgruppe des Produktes wahrgenommen wird, da die direkte Ansprache kaum oder gar nicht möglich war. Als Beispiel dient Fernsehwerbung. Ein Werbespot kann in der Werbepause eines Films, einer Serie oder einer Sendung geschaltet werden. Doch wer ist der Empfänger der Nachricht? Genaue Aufschlüsselung gibt es kaum. Es gibt nur die Hochrechnung der Fernsehzuschauer. Aber die Möglichkeit, seine Zielgruppe genau zu bestimmen, gibt es nicht. Social Media ist da anders: Die Menschen melden sich meistens per Profil an. Das Profil ist im besten Fall komplett ausgefüllt. So ist bekannt, wo der Nutzer lebt, wie alt er ist, welche Hobbies er hat, was sein Familienstand ist, wo er arbeitet, was seine Schulausbildung ist und vieles mehr. Dies gibt dem Unternehmen die Chance, genau den Kunden anzusprechen, von dem es glaubt den größten Nutzen zu haben.[5]

Als Beispiel dient Bierwerbung. Wenn etwa eine Brauerei ein neues Szenebier auf den Markt bringt, kann es genaue Spezifikationen für die geschaltete Werbung bei Facebook angeben. So können gezielt Männer angesprochen werden, die im Alter von 18 bis 40 Jahre alt sind, als Hobby Fußball oder einen Fußballverein haben, zudem kann noch die Region um die Brauerei als Wohnort gefiltert werden. Dadurch wird jede Ansprache gezielt und die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Kunden angesprochen zu haben, erhöht sich um ein Vielfaches.

3. Social Media Unternehmen

Im Social Media gibt es viele unterschiedliche Plattformen, die auf ihre Weise sehr unterschiedlich sind. Die von der Mitgliederzahl größten Seiten werden nachfolgend betrachtet.

3.1. Facebook

Das wohl bekannteste Social-Media-Netzwerk ist Facebook. Gestartet hat Facebook im Jahr 2004 als Jahrbuch der Harvard Universität. 2012 ging Facebook an die Börse. Zurzeit ist Facebook nach google.com die zweitmeist besuchte Seite des Internets.[6]

Facebook ist die größte Plattform im Social Media. Erst im Juni hat Facebook nach eigenen Angaben die Schallmauer von einer Milliarde Usern durchbrochen.[7] Monatlich aktive Nutzer sind es - laut Facebook - 1,189 Milliarden. Täglich aktiv seien 728 Millionen.[8]

Die Möglichkeiten der Werbung sind auf Facebook sehr vielseitig. So kann zielgerichtete Werbung geschaltet werden, die auf die Informationen der Mitglieder basieren. Zudem kann ein Unternehmen auf einer eigenen Seite über Produkte informieren und diese bekannter machen. Auch die Möglichkeit der direkten Kundenkommunikation besteht.

3.2. Google+

Google+ ist aktuell das zweitgrößte Netzwerk im Social Media, seit dem es Twitter im Januar 2013 überholt hat. Es ähnelt in seinem Wesen Facebook. Der große Vorteil ist jedoch die Kompatibilität mit anderen Google-Anwendungen. So gibt es viele Verknüpfungen zu den Diensten Google Docs, Google Mail, Google Kalender oder Google Drive. Gestartet ist Google+ im Juni 2011.

Aktuell hat Google+ 540 Millionen Mitglieder, von denen 300 Millionen monatlich aktiv sind.[9] In Deutschland gibt es aktuell neun Millionen aktive Benutzer bei Google+.[10]

[...]


[1] Vgl. Statista (2013), o. S.

[2] Vgl. Weinberg, T. (2010), S. 4f.

[3] Vgl. Heymann-Reder, D. (2011), S. 20.

[4] Vgl. Heymann-Reder, D. (2011), S. 20.

[5] Vgl. Zarrella, Dan (2012), S. 6f.

[6] Vgl. Alexa (2013), o. S.

[7] Vgl. Allfacebook.de (2013), o. S.

[8] Vgl. Social Media Statistiken (2013), o. S.

[9] Vgl. Google Official Blog (2013), o. S.

[10] Vgl. Social Media Statistiken (2013a), o. S.

Details

Seiten
27
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656668275
ISBN (Buch)
9783656668251
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v274612
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,0
Schlagworte
erfolgreiches unternehmensmarketing social media

Autor

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