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Ernährungslehre in der Grundschule

Der Stellenwert von Erziehung und Bildung bei der Gesundheitsförderung von Kindern

Masterarbeit 2008 73 Seiten

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeines
1.1 Begriffserläuterungen
1.2 Politische und sachliche Voraussetzungen
1.2.1 Bildungsstandards
1.2.2 Kerncurriculum Sachunterricht
1.2.3 Grundsatzerlasse

2. Ernährung von Kindern
2.1 Grundlagen der Ernährung von Kindern
2.2 Ernährungssituation von Schülern
2.2.1 Einflussfaktoren des Essverhaltens
2.3 Folgen falscher Ernährung
2.3.1 Übergewicht

3. Ernährungslehre in der Grundschule
3.1 Vermittlungsinstanzen der Ernährungserziehung
3.2 Lehrbücher
3.3 Ernährungsmodelle

4. Unterrichtsprojekt „Schüler- Fitnesscup“
4.1 Allgemein
4.2 Methodik
4.2.1 Methodische Überlegungen
4.2.2 Motivation der Schüler
4.2.3 Mitarbeit der Eltern
4.3 Der Wettbewerb
4.4 Die Projektwoche 4.4.1 Rund ums Frühstück (1. Tag)
4.4.2 Rund um Bewegung und Trinken (2. Tag)
4.4.3 Rund ums Getreide (3. Tag)
4.4.4 Rund um Obst und Gemüse (4. Tag)
4.4.5 Rund um Milch (5. Tag)
4.5 Kreativbeitrag
4.6 Reflexion

5. Der Stellenwert von Erziehung und Bildung
5.1 Gesundheitsfördernde Schule
5.2 Schulische Ernährungsbildung – ein europäisches Kerncurriculum
5.2.1 Sieben Themenfelder der Ernährungsbildung
5.3 Handlungsbedarf von Gesellschaft und Politik

Fazit

Literatur

Einleitung

Gesundheit ist das kostbarste Gut des Menschen und Voraussetzung für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Ernährung bildet im Zusammenhang mit körperlicher Bewegung und der nötigen Hygiene die Basis für die Gesundheit von Menschen aller Altersgruppen. Gerade in jungen Jahren ist eine ausgewogene Ernährung nicht nur für die geistige und körperliche Entwicklung wichtig, sondern auch für die Vermeidung ernährungsbedingter Krankheiten.

In den Industrieländern hat sich in den letzten Jahrzehnten die Ernährungssituation von Kindern und Erwachsenen durch die gesellschaftlichen Entwicklungsprozesse entscheidend verändert und ein adäquater Umgang mit dem Ernährungswohlstand ist dadurch erschwert. Kindheit und Jugend sind heute mehr denn je gekennzeichnet durch Bewegungsmangel, Fehlernährung und Übergewicht. Daraus resultieren gesundheitliche und emotionale Probleme. Den Risikofaktoren für die Entstehung von Krankheiten muss frühzeitig entgegengewirkt werden, denn der Grundstein für Verhaltensweisen und Fähigkeiten zu einer gesunden Lebensweise wird entscheidend im Kindesalter gelegt.

Die Ernährung von Kindern wird zum großen Teil von den Eltern beeinflusst, damit verbunden ist die Übernahme positiver aber auch negativer familiärer Ernährungsgewohnheiten. Veränderte Familiensituationen wie Berufstätigkeit beider Elternteile, Alleinerziehung, sozial schwache Verhältnisse oder einfach mangelnde Handlungskompetenzen erschweren, ein positives Ernährungsverhalten der Heranwachsenden zu fördern. Vor dem Hintergrund dieser Umstände in den Familien nimmt die schulische Erziehung und Bildung bei der Gesundheitsförderung von Kindern einen hohen Stellenwert ein. Da Kinder und Jugendliche einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend in der Schule verbringen, ist diese ein Ort im Prozess des Erwachsenwerdens, an dem sie sich einen gesundheitsfördernden Lebensstil aneignen können.

Aktuelle wissenschaftliche Studien weisen vermehrt auf eine Zunahme von Übergewicht bei Schulkindern hin. Der frühzeitige Einsatz präventiver Maßnahmen ist erforderlich, um zukünftiges Übergewicht bei Jungen und Mädchen zu vermeiden. Die Ernährung der Kinder ist somit heute eines der wichtigsten Themen der schulischen Gesundheitserziehung. Das Ernährungsthema wird in vielen Grundschulen in Deutschland jedoch unzureichend behandelt und vermittelt. Der Schwerpunkt liegt vorrangig auf Informations- und Wissensvermittlung. Maßnahmen mit Praxisbezug und Stärkung der Handlungskompetenz sind bislang die Ausnahme. Für die Gewährleistung einer gesunden körperlichen und seelischen Entwicklung und Leistungsfähigkeit von Kindern sind Schulen dazu verpflichtet, den Defiziten entgegenzuwirken. Eine nachhaltige Ernährungsbildung in der Schule benötigt die Etablierung geeigneter unterstützender Strukturen. Das europäische Kerncurriculum Ernährungsbildung bietet ein langfristig angelegtes Konzept, um ein nachhaltig wirksames Gesundheitsverhalten von Schülern[1] zu fördern.

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Vermittlung der Ernährungslehre in der Grundschule auseinander. Dabei wird der Stellenwert von Erziehung und Bildung bei der Gesundheitsförderung von Kindern hervorgehoben. Die Themenauswahl greift die aktuelle Diskussion über die gesellschaftliche und institutionelle Verantwortung für Ernährung und Gesundheit der Kinder und Jugendlichen auf. Nach einer Einleitung über derzeitige politische und sachliche Voraussetzungen folgt der empirische Teil mit der Darstellung der Grundlagen und Situation der Ernährung von Kindern. Kapitel drei dient als Ausgangspunkt für die Diskussion über den Stellenwert von Erziehung und Bildung in Kapitel fünf. Es wird auf die Vermittlungsinstanzen der Ernährungserziehung - Elternhaus und Schule - hingewiesen. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit Lehrbüchern des Sachunterrichts werden noch verschiedene Ernährungsmodelle vorgestellt.

Den praktischen Teil bildet die im Kapitel vier vorgestellte Projektwoche „Schüler-Fitnesscup“ zum Thema Ernährung und Bewegung. Sie soll als Beispiel für eine abwechslungsreiche Ernährungsbildung dienen. Im letzten Kapitel wird auf den Zusammenhang von Bildung, Erziehung und Gesundheit hingewiesen und das europäische Kerncurriculum ‚Schulische Ernährungsbildung’ als Grundlage für Lehrpläne und Bildungsstandards vorgestellt.

1. Allgemeines

1.1 Begriffserläuterungen

Verschiedene Begriffe, die mit dem Thema Ernährung zusammenhängen, werden im Folgenden erläutert.

„Gesundheit“

Die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization) definiert Gesundheit als einen „Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechlichkeit.“[2] Der Mediziner Affemann beschreibt Gesundheit als „die Fähigkeit, trotz eines gewissen Maßes an Mängeln und Schäden, arbeiten, genießen und zufrieden sein zu können.“[3] Der Mensch ist nicht nur ein körperliches Wesen, sondern zugleich ein seelisches und soziales Wesen, sodass auch das geistig-seelische sowie das soziale Wohlbefinden berücksichtigt werden muss. „Diese ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen stellt eine sehr wesentliche Voraussetzung für das Verstehen der Gesundheitserziehung als Erziehungsprinzip dar.“[4]

„Gesundheitserziehung“

Die Gesundheitserziehung ist das „Gebiet, das sich mit der Veränderung des Verhaltens zum Zweck der Verhütung von Krankheiten und der Erhaltung der Gesundheit befasst. [..] Sie soll den Menschen befähigen, selbstbestimmend und verantwortungsvoll seine Gesundheit zu stabilisieren oder zu verbessern.“[5]

„Gesundheitsbildung“

„Gesundheitsbildung ist die persönliche Bemühung, eine eigene, persönlich richtige Lebensweise/Lebensführung aufzubauen. […] Es ist ein Prozeß der Bewusstwerdung, der Erlebens- und Erfahrenswerdung […] und zielt auf selbstbestimmtes, mit- und eigenverantwortliches Handeln, um so bessere Voraussetzungen für Lebensqualität und Lebensbewältigung zu schaffen. Gesundheitsbildung soll aktiv-partizipative Bildung sein, d.h. Gesundheit muß durch aktives Handeln eingeübt, erlebt, erworben, erarbeitet, gesichert, gepflegt und entfaltet werden.“[6] Weiterhin bezeichnet Gesundheitsbildung „die Vermittlung von gesundheitsbezogenem Wissen und Fertigkeiten durch dafür ausgewiesene Fachkräfte. Der Begriff der Gesundheitsbildung löste die alte Bezeichnung Gesundheitserziehung ab und unterscheidet sich von ihr u.a. dadurch, dass sie auf Belehrungen und damit den ‚erhobenen Zeigefinger’ verzichtet.“[7]

„Gesundheitsförderung“

Die Gesundheitsförderung wird als Prozess verstanden, der allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung ermöglicht. Sie umfasst Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stärkung der Gesundheitspotenziale der Menschen erreicht werden sollen. Dabei steht Gesundheit als positiver Begriff im Mittelpunkt der Anstrengungen. Gesundheitsförderung zielt nicht nur auf Wissen, Einstellung und Verhalten des Individuums, sondern gleichfalls auf seine Lebensweise, die in Wechselwirkung mit Familie, Schule und Gesellschaft steht. Gesundheitsförderung konzentriert sich auf die „protektiven Faktoren“ Gesundheitsverhalten und Gesundheitsverhältnisse. Die Menschen sollen zu verantwortungsbewussten Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheit befähigt werden.[8]

„Ernährung“

Ernährung ist die Aufnahme der Nährstoffe[9] durch den Organismus, die zur Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge notwendig sind. Sie dient als Energiequelle aller körperlichen, geistigen und psychischen Leistungen und stellt die Stoffe für das Wachstum sowie für den Ersatz verbrauchter Substanzen bereit. Die Versorgung des Menschen mit Nahrung erfolgt durch Aufnahme von Speisen und Getränken.[10]

„Ernährungserziehung“

„Ernährungserziehung richtet sich an Kinder und Jugendliche und stellt für diese Menschen verbindliche Lebensregeln zur Vermeidung von Risikofaktoren auf, um vor Krankheiten zu schützen. Es liegt die Annahme zugrunde, dass geeignetes Wissen durch Informationen zu entsprechendem Handeln im Alltag befähigt. Angst- und Verantwortungsappelle sowie Gewohnheitsbildung durch Konditionierung sind häufig benutzte Mittel.“[11]

„Ernährungsbildung“

„Ernährungsbildung wird als das Bemühen des Menschen angesehen, eine persönlich sinnvolle Ernährungsweise durch gesunde Lebensführung aufzubauen, worin er Unterstützung und Begleitung erfährt. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf die Korrektur und Entfaltung individueller Handlungsweisen, sondern berücksichtigt soziale, ökologische und ökonomische Aspekte eines selbstbestimmten und mitverantwortlichen menschlichen Handelns.“[12]

„Ernährungslehre“

Ernährungslehre ist die „Theorie der gesunden und richtigen Ernährung“.[13] Die bekannteste Ernährungslehre ist die Vollwerternährung (s. Kapitel 2.1). Alternative Ernährungsformen sind Vegetarismus, Rohkost, Makrobiotik, Trennkost, Ernährungslehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (Ernährung nach den 5 Elementen) und nach Ayurveda.[14]

1.2 Politische und sachliche Voraussetzungen

1.2.1 Bildungsstandards

„Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung sind zentrale Anliegen im Bildungswesen. Grundlage von Bildung ist der Erwerb von gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen, das die Schülerinnen und Schüler zu einem wirksamen und verantwortlichen Handeln auch über die Schule hinaus befähigt.“[15] Die Grundschule soll demnach die Basis für weiterführendes Lernen bilden. Der Bildungsauftrag der Schule beschreibt, dass die Schüler zu „kritischen Persönlichkeiten heranzubilden“ sind und dass sie befähigt werden sollen, „gesundheitsbewusst zu leben“.[16] Wandel von Alltagskultur und Lebensweisen sind im Fachunterricht und in Unterrichtsprojekten zu thematisieren. Hierzu gehören Unterrichtssequenzen zu einer umweltverträglichen und gesundheitsfördernden Ernährung.[17]

Der Grundschulverband empfiehlt zu den aktuellen Bildungsstandards, dass Grundschulkinder elementare Grundsätze einer gesunden Ernährung und Lebensführung kennen sollen. Ein zeitgemäßer Sachunterricht ist dazu verpflichtet, Kinder in diesen Bereichen zu bilden. Er zielt auf die Gewinnung von Handlungskompetenz, wobei das eigene forschend-entdeckende Tun des Kindes das primäre Medium der Aneignung ist.[18]

1.2.2 Kerncurriculum Sachunterricht

Das Fach Sachunterricht „vermittelt grundlegendes Wissen für das gegenwärtige und zukünftige Leben der Schülerinnen und Schüler. Es unterstützt sie darin, sich Sachkenntnisse […] anzueignen und befähigt sie, sich ihre Lebenswelt zunehmend selbstständig zu erschließen, sich in ihr zu orientieren und sie mit zu gestalten. Die im Sachunterricht erworbenen Kompetenzen erwachsen aus der aktiven Aneignung von Wissen und zielen auf die Fähigkeit, dieses Wissen anzuwenden sowie verantwortlich zu handeln. Damit übernimmt das Fach eine wesentliche Verantwortung für die inhaltliche Umsetzung des im Niedersächsischen Schulgesetz festgelegten Bildungsauftrags der Schule. […] Der Sachunterricht fördert die Neugier- und Fragehaltung und ermöglicht mit der Strukturierung und Ordnung vorschulischer und außerschulischer Erfahrungen auch die Klärung und Erweiterung von Wissen und Können.“[19]

Sachunterricht unterteilt sich in fünf Perspektiven, wobei das Thema „Ernährung“ zur fachlich orientierten Perspektive „Natur“ zählt. Im Kerncurriculum wird hierzu erwähnt, dass die „bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dessen Gesunderhaltung“ für Schülerinnen und Schüler besonders wichtig ist. Die folgende Übersicht zeigt erwartete Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten am Ende des Schuljahrgangs 2 und 4.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Erwartete Kompetenzen am Ende des Schuljahrgangs 2 und 4

Am Ende der 4. Klasse sollte Schülern bewusst sein, dass eine gesunde Lebensführung (Ernährung und Bewegung) und die daraus resultierende Gesunderhaltung des eigenen Körpers für das persönliche Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit notwendig sind.

Dieses Ziel soll durch bestimmte Methoden und Verfahren erreicht werden. Durch die Auseinandersetzung mit exemplarischen Inhalten und Aufgaben schafft der Sachunterricht Grundlagen für fachspezifische Einstellungen, Denk- und Handelsweisen. Grundschulkinder sollen durch Erfahrung lernen und ihr Wissen und Können insbesondere über das Handeln aufbauen. Formen der Erkenntnisgewinnung und der Aufbau von Reflexions- und Handlungsfähigkeit spielen gerade beim Themenschwerpunkt Gesundheit eine wichtige Rolle. „Der Sachunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, verbunden mit dem Wissenserwerb die eigene Lernfähigkeit zu entwickeln und zu reflektieren.“

„Das fachbezogene Lernen wird bereichert durch fächerverbindendes und fächerübergreifendes Lernen. Übergreifende Bezüge zu einem Fach oder mehreren Fächern sollen hergestellt werden, um das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für Zusammenhänge zu wecken und über Vernetzung von Inhaltsbereichen die Nachhaltigkeit des Kompetenzerwerbs zu fördern.“ Für das Thema Ernährung bietet es sich an, den Sportunterricht mit einzubeziehen, da Bewegung neben einer gesunden Ernährung eine wichtige Rolle spielt.

1.2.3 Grundsatzerlasse

Folgende Unterpunkte des Grundsatzerlasses „Die Arbeit in der Grundschule“ des Niedersächsischen Kultusministeriums (MK) vom 3.02.2004 haben einen Bezug zum Thema Gesundheit.[20]

2.5 Die Grundschule hat die Aufgabe, eine intensive, auf gemeinsamer Verantwortung basierende Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und deren Einbeziehung in das Schulleben zu fördern und erzieherisches Handeln zu koordinieren.

9.1 Die Wechselwirkung von schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Lerneinflüssen erfordert eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Unterschiede zwischen der Erziehung im Elternhaus, der Erziehung und dem Lernen in der Schule können die Schüler belasten.

9.2 Für diese Zusammenarbeit ist die gegenseitige Information Voraussetzung. Die Lehrkräfte sind verpflichtet, die Erziehungsberechtigten über die Grundsätze der schulischen Erziehung zu informieren sowie Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts mit ihnen zu erörtern.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern hat eine besondere Bedeutung und ist gerade bei dem Thema „Ernährung“ sehr wichtig. Ein positives Ernährungsverhalten bei Kindern zu fördern ist Auftrag für alle Erziehenden. Nur eine gemeinsame Verantwortung und die dadurch bedingte Zusammenarbeit kann die positive Entwicklung des Kindes sicherstellen.

2.6 Jede Grundschule legt in einem pädagogischen Konzept (Schulprogramm) auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsauftrags, der Rahmenrichtlinien und unter Berücksichtigung ihrer jeweils besonderen Bedingungen Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit fest. Fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgaben wie Gesundheitserziehung sind im pädagogischen Konzept der Grundschule angemessen zu berücksichtigen.

Zu den grundlegenden Erziehungsaufgaben gehört die Ernährungsbildung und sollte von jeder Schule sichergestellt werden.

8.1 Es ist die Aufgabe der Grundschule, sich abzeichnendem Leistungsversagen und Beeinträchtigungen der körperlichen Entwicklung rechtzeitig entgegenzuwirken.

Die körperliche Entwicklung sowie die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit werden entscheidend durch die Ernährung beeinflusst. Bei Auftreten von ernährungsbedingtem Leistungsversagen und körperlichen Fehlentwicklungen wie Übergewicht besteht Handlungsbedarf für die Schule.

5.7 Intensive Übungs-, Wiederholungs-, Anwendungs- und Übertragungsphasen ermöglichen die Aneignung des Gelernten und befähigen die Schüler, Erlerntes in zukünftigen Situationen verfügbar zu haben und anzuwenden.

Das Thema Ernährung ist im Lehrplan der Grundschule erfasst, wobei keine intensiven Phasen der Wiederholung vorgesehen sind. Dieser Punkt verweist im Ansatz darauf, wie wichtig eine gründliche Wiederaufnahme des Themas während der gesamten Grundschulzeit für einen nachhaltigen Effekt ist.

5.12 Die Möglichkeit über den Pflichtunterricht hinaus Projektunterricht anzubieten, ist zu nutzen. Projektunterricht hilft den Schülern, individuelle Fähigkeiten und Neigungen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Die Erziehungsberechtigten sind über die mit dem Projektunterricht verbundenen pädagogischen und organisatorischen Fragen zu informieren und bei der Planung und Vorbereitung zu beteiligen.

Eine effektive Ernährungslehre lässt sich gut durch Projektwochen gestalten. Diese Unterrichtsform macht das Lernen interessanter. Kinder sollen dabei nicht „nur“ neues Wissen erwerben, sondern Erkenntnisse gewinnen, die sich möglicherweise verhaltensverändernd auswirken. (Beispiel für eine Projektwoche s. Kapitel 4)

2. Ernährung von Kindern

2.1 Grundlagen der Ernährung von Kindern

Essen, trinken und sich bewegen zählen zu den Grundbedürfnissen eines Kindes. Ausgeglichenheit und Aufnahmebereitschaft hängen entscheidend davon ab, ob seine Grundbedürfnisse befriedigt sind. Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit. In der Kindheit ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung besonders wichtig, da der Nährstoffbedarf sehr hoch ist. Für das Wachstum wird sehr viel Energie benötigt und deshalb ist der Grundumsatz auch höher als bei Erwachsenen.

Eine langfristige Unterschreitung der Energiezufuhr kann genauso wie eine Überschreitung die Gesundheit des Kindes gefährden. Für den täglichen Bedarf an Energie gibt es Richtwerte (Tabelle 2). Der Energiebedarf der Kinder ist unterschiedlich. Er hängt vom Alter, Körpergewicht und –größe ab. Ruhige Kinder, die sich kaum bewegen, benötigen weniger Energie als aktive Kinder. Ab dem 10. Lebensjahr ist der Energiebedarf der Mädchen deutlich geringer als bei Jungen. Die Kalorienangaben in Tabelle 2 sind Mittelwerte und gelten für Kinder mit durchschnittlichem Gewicht und durchschnittlicher Größe.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Richtwerte für den Energiebedarf (in kcal)[21]

Die optimale Ernährungslehre für Kinder: „Optimix“

„Optimix“ ist die Abkürzung für „Optimierte Mischkost“ und wurde von Alexy und Kersting (Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund) entwickelt. Es handelt sich um eine vollwertige Ernährung von Kindern, Jugendlichen und Familien.[22] Das Konzept basiert auf den D-A-CH-Referenzwerten[23] für die Nährstoffzufuhr. Diese Kost ist optimiert, da sie den Bedarf an allen Nährstoffen, die Kinder und Jugendliche benötigen, deckt. Sie dient zusätzlich der Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und Gicht. Diese Ernährungsweise begünstigt, dass ein Optimum an Wachstum, Entwicklung, Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung erreicht wird. Insbesondere werden die Ernährungsgewohnheiten und –vorlieben von Kindern berücksichtigt. Die abwechslungsreiche Mischkost setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:[24]

1. Abwechslung bei der Lebensmittelauswahl
2. bevorzugt fettarme Lebensmittel
3. täglich ballaststoffreiche Vollkorn-/Getreideprodukte
4. regelmäßig fettarme Milch und Milchprodukte
5. über die Woche verteilt mageres Fleisch, einmal wöchentlich Fisch, gelegentlich Ei
6. schmackhafte und schonende Zubereitung
7. reichlich ungesüßte oder wenig gesüßte Getränke
8. Süßigkeiten und süße Getränke nicht vor oder anstelle von Mahlzeiten konsumieren

Die Grundlage von „Optimix“ bildet die sogenannte Vollwerternährung. Diese bestand früher überwiegend aus rohem Getreide und Gemüse. Diese strengen Formen sind heute überholt. Die Grundsätze der Vollwerternährung entsprechen heute den allgemeinen Empfehlungen einer modernen Ernährung, die eine abwechslungsreiche Mischkost mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse und Getreide empfiehlt. Aber auch Milch und Milchprodukte sowie Fisch und Fleisch haben ihren Platz. Diese Ernährungsform ist für Kinder als Dauerkostform am Besten geeignet.[25] Sie enthält alle nötigen Nährstoffe in ausreichender Menge, im richtigen Verhältnis und in der richtigen Form. Diese bedarfsorientierte Ernährungsweise im Kindesalter gewährleistet, dass der Grundstein für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude im Erwachsenenalter gelegt wird.[26]

Eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung minimiert einerseits das Risiko einer möglichen Unterversorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen (z.B. Vitamine, Mineralstoffe) und andererseits das einer eventuell überhöhten Zufuhr an bestimmten Nahrungsinhaltsstoffen (z.B. Fett). Für Kinder liegen wissenschaftlich begründete Ernährungsempfehlungen vor, welche in Tabelle 3 anhand einer „Checkliste zur gesunden Ernährung für Kinder“ verdeutlicht werden.[27]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Empfehlungen für die Ernährung von Schulkindern

Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass die tägliche Aufnahme von pflanzlichen Lebensmitteln, Milchprodukten und Getränken im Vordergrund steht. Die empfohlenen Lebensmittel liefern für Kinder 80% der benötigten Energie und der Nährstoffbedarf ist damit abgedeckt.[28] Wenn die Ernährung der Kinder diesen Empfehlungen entspricht, erreichen sie eine ausgewogene Mischkost, die aus den notwendigen Nährstoffen Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe besteht.

Nährstoffe [29]

- Kohlenhydrate : Sie sollen etwa 50-60% der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Sie sorgen für den Ablauf des normalen Stoffwechsels und versorgen die Nerven- und Gehirnzellen mit Energie. Da sie leicht verdaulich sind und vom Körper schnell in Energie umgesetzt werden können, sind sie für Kinder besonders wichtig. Der Bedarf wird am besten durch solche Kohlenhydrate gedeckt, die zusätzlich wertvolle Vitamine und Ballaststoffe enthalten (in Vollkornbrot, Kartoffeln, Haferflocken, Obst und Gemüse). Andere Kohlenhydrate, die aus Weißmehl und Zucker bestehen (Weißbrot, Süßigkeiten, Teigwaren), enthalten derartige Stoffe nicht und führen zu keiner Sättigung. Gleichzeitig fördert der reichliche Verzehr solcher „leeren“ Brennstoffe die Körperfettbildung
- Fette : Nahrungsfette sind wichtige Energielieferanten, besonders für Kinder. Ein sparsamer Umgang und die Verwendung der richtigen Fette (essentielle Fettsäuren wie in Olivenöl) sind dabei wichtig. Sichtbare (Öl, Butter) und versteckte (Fleisch, Wurst, Käse, Milch) Fette sind einzuschränken, da eine zu hohe Fettzufuhr eine Gewichtszunahme bedeutet
- Eiweiß : In der Wachstumsphase ist eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß wichtig, da es als Aufbaustoff der Zellen ein lebenswichtiger Bestandteil der Nahrung ist. Empfehlenswert ist bei Kindern ein ausgewogenes Verhältnis von tierischen (Fleisch, Fisch, Ei, Milch) und pflanzlichen (Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte) Eiweißen
- Vitamine : Sie sind lebensnotwendige Substanzen für die Stoffwechselvorgänge im Körper, die für Wachstum (A), Knochenaufbau (D), Schutz gegen Infektionskrankheiten (C), für Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit (B1) usw. lebensnotwendig sind
- Mineralstoffe : Die Mineralstoffe Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Jod, Fluor, Selen und Zink sind unverzichtbare Bestandteile bei allen Stoffwechselvorgängen. Ein besonders wichtiger Mineralstoff für Kinder ist das Calcium. Es sorgt für gesunde Knochen und Zähne, beeinflusst aber auch die Erregbarkeit der Nerven und Muskeln und ist notwendig für die Blutgerinnung. Milch und Milchprodukte eignen sich in jedem Lebensalter als beste Calciumquelle.

Bedeutung des Frühstücks

Der kindliche Organismus ist noch nicht in der Lage, große Reserven anzulegen, um längere Pausen der Nahrungsaufnahme zu überbrücken. Daher ist es wichtig, öfter Zwischenmahlzeiten zu sich zu nehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt fünf Mahlzeiten am Tag mit drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittag, Abendbrot) und zwei Zwischenmahlzeiten.[30] Für Schulkinder ist ein ausreichendes Frühstück (s. Kapitel 4.4.1) besonders wichtig, da über Nacht abgebaute Energiereserven dadurch wieder aufgefüllt werden. Zahlreiche Studien belegen, dass Kinder kognitive Aufgaben und Aufmerksamkeitsleistungen besser erledigen, nachdem sie gefrühstückt haben. Diese Schüler sind in den Morgenstunden oft leistungsfähiger, reaktionsschneller und ermüden nicht so schnell wie Kinder, die nicht oder nicht ausreichend gefrühstückt haben.[31] Doch nicht alle Kinder starten gleichermaßen hungrig in den Tag. Für Kinder, die morgens noch nichts essen, ist es notwendig, ein ausgewogenes Frühstück (5-Sterne-Frühstück, s. Kapitel 4.4.1) in die Schule mitzunehmen. Aber auch für die Kinder, die bereits zu Hause etwas gegessen haben, kann das Schulfrühstück dem Leistungsabfall vor der Mittagspause entgegenwirken. Die Leistungskurve (Abbildung 1) zeigt den biologischen Tagesrhythmus des Körpers.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Leistungskurve mit Mahlzeiten[32]

Diese Leistungskurve kann durch die Ernährung beeinflusst werden. Es wird deutlich, wie wichtig ein Frühstück zu Hause oder in der Schule ist. Dieses mildert einen Leistungsabfall am Vormittag. Der Blutzuckerspiegel, d.h. die Konzentration von Glucose, spielt dabei eine Rolle, da Gehirn und Nervenzellen ihre Energie aus der Verwertung von Glucose gewinnen. Über längere Esspausen sinkt der Blutzuckerspiegel, eine verminderte Leistungsbereitschaft ist die Folge.[33] „Müdigkeit, Lustlosigkeit, Motivationsverlust, Unaufmerksamkeit, aggressives Verhalten und depressive Stimmung können Folgen einer mangelnden Nährstoffversorgung aufgrund eines unzureichenden oder weggelassenen Frühstücks sein.“[34] Durch mehrere kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten, besonders in der Schule, wird der Körper mit ausreichend vielen Nährstoffen versorgt und der Blutzuckerspiegel bleibt konstant.

Ein gesundes Pausenbrot besteht immer aus mindestens 4 Komponenten:

- Getreideprodukte wie Vollkornbrot oder Müsli
- Milchprodukte wie Käse, Jogurt oder Quark
- frisches Obst oder Gemüse
- Getränke

Zu einer gesunden Ernährung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit gehört eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit. Geeignete Durstlöscher sind Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees und Fruchtsaftschorlen. Tabelle 4 zeigt die empfohlene, tägliche Trinkmenge für Kinder an. Rund die Hälfte des Bedarfs wird durch Getränke gedeckt, der restliche Anteil ist in den verzehrten Nahrungsmitteln enthalten.[35] Demnach muss ein Grundschulkind ca. 1 Liter Flüssigkeit durch Getränke und ca. 1 Liter durch die Nahrung aufnehmen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Empfohlene Trinkmenge für Kinder[36]

2.2 Ernährungssituation von Schülern

Empfehlungen für eine gesunde Ernährung werden von Kindern wenig umgesetzt. „Nirgends sonst wird die Diskrepanz zwischen den wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen und dem tatsächlichem Konsum so offensichtlich, wie in der Ernährung der Kinder.“[37] Sie haben nur selten eine Vorliebe für das, was ihnen wirklich gut tut. Der Ernährungsbericht 2000 der DGE ergab, dass bei Kindern und Jugendlichen das Ernährungswissen und Verhalten nicht immer übereinstimmen. Gesundheitsbezogene Argumente werden von Kindern zwar aufgenommen, haben aber keine nachhaltigen Effekte auf ihr Essverhalten. Ca. 40% der Kinder und Jugendlichen geben zu, dass sie eher nicht motiviert sind, die gesundheitliche Wirkung der Ernährung zu beachten.[38] Für Kinder ist Aussehen, Geruch und Geschmack des Essens ausschlaggebend für die Nahrungswahl.

Die heutige Wohlstandsgesellschaft bietet ein Überangebot an Nahrungsmitteln und erschwert, die richtige Auswahl zu treffen. Durch den unbegrenzten Zugriff auf Süßigkeiten, Fast Food, Fertigprodukte usw. besteht nicht selten „eine durch Fehlernährung bedingte ‚Mangelernährung’.“[39] Diese ist bedingt durch eine einseitige Ernährung mit niedriger Nährstoffdichte. Es werden zu viel tierisches Eiweiß und Fett, konzentrierte Kohlenhydrate, aber zu wenig pflanzliche Fette, wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe aufgenommen (s. Tabelle 5).[40] Synovate Kids + Teens (ehem. Institut für Jugendforschung) befragte 6-12-Jährige nach ihrem Lieblingsessen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: „Was ist dein Lieblingsessen?“[41]

Die Gerichte entsprechen dem, was Erwachsene für typische Kindergerichte halten. Wenn Eltern ihren Kindern nur einen eingeschränkten Speiseplan bieten, wird die Auswahl an Lebensmitteln sehr eng. Kinder bevorzugen nur bekannte Gerichte - ihnen Neues schmackhaft zu machen, erfordert Geduld. Aber auch unabhängig vom Einfluss der Eltern verzehren Kinder zwischendurch ungesunde Lebensmittel. Durchschnittlich erhalten 6- bis 13-Jährige 20€ Taschengeld im Monat. Ausgegeben wird dieses Geld sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen vor allem für Süßigkeiten, Eis und Getränke.[42] Je mehr davon zwischendurch gegessen wird, umso geringer ist der Appetit bei den eigentlichen Mahlzeiten – mit der Konsequenz, dass Gemüse, Kartoffeln, Obst und Brot, in denen viele wichtige Nährstoffe enthalten sind, zu wenig gegessen werden. Folgende Tabelle zeigt die Ist- und Sollwerte der Zufuhr von Nährstoffen an.

[...]


[1] Um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, werden im Rahmen dieser Arbeit Doppelungen wie "Schülerinnen und Schüler" und „Lehrerinnen und Lehrer“ zugunsten der generischen Begriffe "Schüler" und „Lehrer“ aufgegeben.

[2] Faltermaier 1994, S.56

[3] Graf 2005, S.10

[4] ebd., S.10

[5] Rothenfluh 1989, S.12

[6] Homfeldt 1993, S.11ff

[7] www.wikipedia.de

[8] vgl. Hassel 1996, S. 13ff

[9] Zu den Nährstoffen zählen: Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe.

[10] vgl. Wissen Media Verlag 2007

[11] Heindl 2003, S.30

[12] Heindl 2003, S.32

[13] Wissen Media Verlag 2007

[14] vgl. Fischer 1998, S.78

[15] Kerncurriculum Sachunterricht

[16] Niedersächsisches Schulgesetz §2, www.rpi-loccum.de

[17] vgl. Ludwig 2004, S.15

[18] vgl. Grundschulverband 2002: Bildungsansprüche von Grundschulkindern - Standards zeitgemäßer Grundschularbeit

[19] Kerncurriculum Sachunterricht 2006

[20] Erlass des MK vom 3.02.2004, www.nibis.de

[21] Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, DACH 2000. In: Plitzko 2005, S.14

[22] vgl. Heindl 2003, S. 59ff

[23] Gemeinsame Referenzwerte der Gesellschaft für Ernährung von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

[24] Ernährungslehre und –praxis, März 2003, B9

[25] vgl. Kiefer 1996, S.102

[26] vgl. Arens-Azevêdo 2000, S.218

[27] Kiefer 1996, S.95

[28] vgl. Donig 2007, In: Das Online-Familienhandbuch

[29] vgl. Kiefer 1996, S.23ff

[30] www.dge.de

[31] vgl. Heindl 2003, S.38

[32] Plitzko 2005, S.34

[33] www.vis-ernaehrung.bayern.de A5, S.1

[34] BzgA 2003, S.6

[35] vgl. Graf 2005, S.56

[36] Donig 2007, In: Das Online-Familienhandbuch

[37] Kiefer 1996, S.10

[38] www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de

[39] vgl. Graf 2005, S.59

[40] vgl. Graf, S.59

[41] Focus-Schule 2007, S.72

[42] Kids-Verbraucheranalyse 2004. In: Plitzko 2005, S.11

Details

Seiten
73
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656662969
ISBN (Buch)
9783656662952
Dateigröße
2.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v274312
Institution / Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta – Pädagogik
Note
1,3
Schlagworte
ernährungslehre grundschule stellenwert erziehung bildung gesundheitsförderung kindern

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Titel: Ernährungslehre in der Grundschule