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Social Media Nutzung im europäischen Vergleich

Hausarbeit 2011 13 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Definition des Begriffs Social Media
2.1.1 Nutzen von Social Media
2.1.2 Funktionen von Social Media

3 Social Media im Europäischen Vergleich
3.1 Beliebte soziale Netzwerke
3.2 Nutzungsintensität von Social Media
3.3 Altersdurchschnitt in Europäischen Social Media
3.4 Die durchschnittliche Anzahl von Freunden
3.5 Nutzungsorte und verwendete Geräte
3.6 Gebrauch von Social Media in Unternehmen

4 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die Kommunikation war und ist für die Entstehung und die stetige Weiterentwicklung der Menschheit unabdingbar. Die Evolution des Menschen wäre ohne die zeitgleiche Veränderung der Kommunikation nicht möglich gewesen und die Welt, wie wir Sie heute kennen, wäre nie entstanden.

Über die Jahrhunderte hat die Menschheit eine Vielzahl von Möglichkeiten entwickelt Nachrichten zu übermitteln. Angefangen bei Höhlenmalereien, über den Brief und das Telegramm bis hin zum Telefonat und der Email: Die steigende Komplexität der zu übermittelnden Nachrichten und vor allem die erhöhte Schnelligkeit des täglichen Lebens haben zur Innovationen in der Kommunikationstechnologie geführt.

Heutzutage müssen ganze Kontinente zeitgleich miteinander verknüpft werden. Gleichzeitig ist der Anspruch des Konsumenten an die Form der Kommunikation stetig gestiegen. Nachrichten sollen nicht nur empfangen werden, sondern der Konsument möchte aktiv teilhaben, interagieren und kontaktiert werden.

Das Internet und Social Media ermöglichen uns diese Multichannel-Kommunikation. Social Media ist von daher in der heutigen Zeit ein präsentes Thema, dessen Stellenwert sich im Alltag konstant erhöht. Ehemals nur für die Kommunikation zwischen Privatpersonen gedacht, profitieren mittlerweile auch Unternehmen, Marken und Personen des öffentlichen Lebens von Social Media.

In dieser Arbeit sollen die Nutzungsstrukturen von Social Media in Europa näher untersucht werden. Um diese Fragestellung angemessen beantworten zu können, folgt zunächst eine genaue Definition von Social Media, sowie eine Untersuchung von deren Entstehung, Nutzen und Funktion. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird dann die eigentliche Analyse der Nutzungsstrukturen von Social Media in Europa folgen, mit Hilfe der Ermittlung der verschiedenen verwendeten Plattformen, der Nutzungsintensität sowie der Eigenschaften der User und der Nutzungsorte. Im dritten Teil dieser Arbeit wird dann der Gebrauch von Social Media in Unternehmen untersucht, bevor ein abschliessendes Fazit gezogen wird.

2. Konzeptionelle Grundlagen

Im Gegensatz zur früheren eindirektionalen Kommunikation im Web 1.0, bei der nur der Angebotsbetreiber die Masse angesprochen hat, bieten die heutigen Communities des Web 2.0 die Möglichkeit, dass so gut wie alle Nutzer Informationen untereinander austauschen können.[1]

Der folgende Abschnitt soll zunächst den Begriff Social Media verständlich definieren. Darüber hinaus wird der Nutzen von Social Media erklärt und mit bekannten Medien wie TV und Radio verglichen. Im letzten Teil wird auf die Funktionen von Social Media eingegangen.

2.1 Definition des Begriffs Social Media

Als Social Media (deutsch: soziale Medien) definiert man Medien, deren Nutzer sich untereinander austauschen und Informationen miteinander teilen können. Social Media bezeichnet dabei sowohl die diversen Plattformen, die dafür genutzt werden, als auch deren Inhalte.[2]

Als prägnante Beispiele können soziale Netzwerke[3], Microblogs[4] aber auch Videoportale[5] genannt werden. Um diese aktiv nutzen zu können ist meist das Anlegen eines Profils erforderlich, auf dem Angaben zur Person gemacht werden.

Die sozialen Medien orientieren sich durch die Verbreitung von Nachrichten und Informationen erkennbar an den Massenmedien wie Fernsehen, Rundfunk und Printmedien, gehen jedoch über die einseitige Kommunikation hinaus und geben dem Nutzer zusätzlich die Möglichkeit sich selbst zu integrieren und einen zeitlich unabhängigen Zugriff zu haben. Dadurch, dass die Nutzer aktiv auf die Inhalte eingehen verschwindet die Grenze zwischen Produzent und Konsument. Teilweise können die veröffentlichten Inhalte gespeichert, interaktiv genutzt oder verändert werden um sie dann anderen Benutzern zugänglich zu machen.[6] Damit ist eine schnellere und effektivere Verbreitung von Informationen möglich, als bei den bekannten Massenmedien.

[...]


[1] Vgl. Hass et al.: Web 2.0 – Neue Perspektiven für Marketing und Medien, 2008, S. 28 ff

[2] Vgl. Beyeler: Definition Social Media, 2010

[3] Soziale Netzwerke bieten Menschen jeglicher Altersgruppe die Möglichkeit, Informationen und Inhalte verschiedener Form miteinander zu teilen, zu kommentieren oder zu bewerten. Mit einem im Vorfeld erstellten Profil können sich die Nutzer untereinander verbinden und virtuelle Freundschaften schließen. Bekannte Beispiele sind Facebook und Myspace.

[4] In Microblogs wie beispielsweise Twitter können kurze Textnachrichten verfasst und veröffentlich werden und an einer virtuellen Pinnwand der Öffentlichkeit oder einem bestimmten Nutzerkreis zugänglich gemacht werden. Um diese Nachrichten lesen zu können ist anders als bei sozialen Netzwerken nicht zwingend ein Account erforderlich.

[5] Videoportale wie youtube.com bieten die Option selbstgedrehte oder -produzierte Videos zu veröffentlichen und die Inhalte anderer Mitglieder kostenlos einzusehen. Die Veröffentlichung von Musikvideos oder anderen kommerziellen Werken ist nur mit entsprechender Genehmigung erlaubt.

[6] Vgl. Tylla: Wie a unser alltägliches Leben beeinflusst. Ansatz einer medientechnischen Analyse, 2010, S. 3

Details

Seiten
13
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656579410
ISBN (Buch)
9783656579403
Dateigröße
388 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v267526
Institution / Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Note
2,0
Schlagworte
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