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Die Reserve der Bundeswehr - Aufgabe und Zukunft unter besonderer Berücksichtigung der Reservestrukturen der Vereinigten Staaten von Amerika

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 30 Seiten

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Bundeswehrstruktur
2.1 Die Bundeswehrstruktur 1995
2.2 Die neue Bundeswehrstruktur 2004

3. Die Reserve der Bundeswehr
3.1 Die Geschichte der Reserve der Bundeswehr
3.1.1 Die Reserve innerhalb der NATO-Doktrin der „massiven Vergeltung“
3.1.2 Die Reserve innerhalb der NATO-Doktrin der „flexible Response“
3.1.3 Die Konzeption der Reserve 1994
3.2 Die Konzeption der Reserve von 2003

4. Reservestrukturen im internationalen Vergleich
4.1 Die Rolle der Reserve in den europäischen Streitkräften
4.2 Die Reservestruktur der amerikanischen Streitkräfte
4.2.1 Die Reserve der Streitkräfte
4.2.2 Die National Garde der USA

5. Die Struktur der amerikanischen Reserve. Handlungspotentiale für die Reserve der Bundeswehr
5.1 Vor- und Nachteile der amerikanischen Reservestruktur
5.1.1 Vorteile
5.1.2 Nachteile
5.2 Notwendigkeiten bei der Reserve der Bundeswehr

6. Fazit

Literatur

1. Einleitung

Die Bundeswehr befindet sich seit dem Ende des Ost-West Konfliktes in einem andauernden Reformprozess[1]. Ursprünglich geschaffen als Abschreckungsarmee gegen den Warschauer Pakt und eingebunden in das Bündnissystem der NATO, entwickelte sich die Bundeswehr hin zu einer Armee im Einsatz[2], die ihren Verpflichtungen weltweit nachkommt. Die global veränderte sicherheitspolitische Lage mit ihren regional begrenzten Konflikten, Einsätzen mit verbündeten Streitkräften und die angespannte haushaltspolitische Lage, erforderten eine tiefgreifende Reform der bestehenden Bundeswehrstrukturen. Diese wurden am 13. Januar 2004 von Verteidigungsminister Struck vorgestellt. Die Strukturreform sieht vor, die Bundeswehr in Eingreif-, Stabilisierungs- und Unterstützungskräfte aufzuteilen. Es werden so die Voraussetzungen für eine Berufsarmee geschaffen, die die bestehende Wehrpflichtarmee ablösen kann[3]. Die Reservisten[4] stehen in einem engen Zusammenhang mit der Wehrpflichtarmee der Bundeswehr. Sie bilden das Rückgrat einer Massenarmee, die der Kalte Krieg erforderte. Die Rekrutierung der Reserve erfolgt auf Grundlage der allgemeinen Wehrpflicht. In den neuen Strukturen der Bundeswehr sind die Aufgaben und Funktionen der Reserve ungewiss[5]. Die vorliegende Arbeit untersucht die Aufgaben und Struktur der Reserve der Bundeswehr unter besonderer Berücksichtigung insbesondere eines Vergleiches mit der Reserve der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Untersuchung basiert auf der Grundannahme der neuen Struktur der Bundeswehr und geht davon aus, dass die Wehrpflicht keine Zukunft in der verteidigungspolitischen Planung hat. Dabei stellen sich für die Hausarbeit folgende Fragen:

- Über welche Strukturen verfügt die Reserve der Bundeswehr?
- Was für eine Rolle kann die Reserve in der Bundeswehr der Zukunft spielen?
- Was für Strukturen sind für eine sinnvoll einsetzbare Reserve erforderlich?

Um diese Fragen zu beantworten, ist ein vergleichender Blick auf die Strukturen anderer Streitkräfte sinnvoll. Besondere Beachtung finden hierbei u.a. die amerikanischen Streitkräfte. Die vorhandene Literatur befasst sich ausführlich mit der Thematik der Reserve der Bundeswehr. Von ihrer Geschichte bis 1990 gibt das Buch von Gerhard Brugmann einen guten Überblick[6]. In der bearbeiteten Literatur lassen sich zwei Ansätze identifizieren. Der eine Ansatz betrachtet die Reserve und ihre Weiterentwicklung unter Beibehaltung der Wehrpflicht und hinsichtlich der Bundeswehrreformen Mitte der neunziger Jahre[7]. Der andere Ansatz betrachtet die Möglichkeiten der Fortentwicklung der Bundeswehr mit einer vollständigen oder teilweisen Milizkomponente[8].

Im Anschluss an die Einleitung werden die Bundeswehrstrukturen vorgestellt. Es folgt eine Darstellung der Reserve der Bundeswehr. Um einen Vergleich zu ermöglichen, werden im vierten Kapitel ausgewählte internationale Reservestrukturen untersucht. Darauf basierend werden Chancenfelder und Handlungspotentiale der Bundeswehr aufgezeigt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit.

2. Die Bundeswehrstruktur

Die Bundeswehr wurde aufgrund der Bedrohung durch den sich verschärfenden Ost-West Konflikt gegründet. Die Bundeswehr bekam hierfür Strukturen, die es ermöglichten, einen Angriff aus dem Osten abzuwehren. Zu diesen gehörte eine starke Präsenzarmee mit hoher Aufwuchsfähigkeit durch Mobilisierung[9]. Der wahrscheinlichste Konflikt war ein Angriff auf die Bundesrepublik Deutschland und erforderte demnach eine Verteidigungspolitik, die auf die eigenen Landesgrenzen und zum Teil auf die Grenzen der Bündnispartner in der NATO ausgerichtet war[10]. Die Ausrüstung der Bundeswehr basierte auf diesen Annahmen. Erforderlich war die Abwehr eines mit starken, gepanzerten Kräften vorangetragenen Angriffs auf das eigene Territorium. Hierfür benötigte die Bundeswehr ebenfalls starke Panzerverbände und Transportmöglichkeiten an die Landesgrenzen[11].

2.1 Die Bundeswehrstruktur 1995

Das Ende des Ost-West Konfliktes ließ die Gefahr eines Angriffes auf die Bundesrepublik sinken. Mit der Wiedervereinigung verstärkte die Bundesrepublik ihr militärisches Engagement in der internationalen Staatengemeinschaft[12]. Seit Anfang der neunziger Jahre nahm die Bundeswehr im wachsenden Umfang an Auslandseinsätzen im Rahmen der Vereinten Nationen teil. Dies begann mit einfachen humanitären Einsätzen, z.B. medizinisches Personal für Kambodscha[13], setzte sich fort durch Unterstützungsaufgaben für Einsatztruppen in Somalia[14] und mit dem ersten Kampfeinsatz 1999 gegen die Bundesrepublik Jugoslawien[15].

Mit den neuen Aufgaben stiegen die Anforderungen an die Bundeswehr. Gleichzeitig sollte die Landesverteidigung jedoch nicht in den Hintergrund treten. Dafür wurde die Bundeswehr unter dem damaligen Verteidigungsminister Volker Rühe in zwei Teile gegliedert, die Krisenreaktionskräfte und die Hauptverteidigungskräfte[16]. Die zwei Kräfte unterscheiden sich in ihrem Aufbau, der Einsatzart und Ausstattung. Die Krisenreaktionskräfte können als Armee innerhalb der Bundeswehr bezeichnet werden. Sie sind für den Auslandseinsatz innerhalb von Missionen für die Vereinten Nationen vorgesehen und haben eine bessere Ausstattung als der Rest der Armee[17]. In den Krisenreaktionskräften dienen ausschließlich freiwillig länger Dienende, Zeitsoldaten und Berufsoldaten[18].

Die Hauptverteidigungskräfte sind in der Ausstattung schlechter gestellt als die Krisenreaktionskräfte. Die Ursache hierfür ist, dass die Bundeswehr, um die Soldaten mit einer guten Ausrüstung und Ausbildung zu versorgen, diese Ressourcen von den Hauptverteidigungskräften abziehen muss[19]. Dies ist wiederum Folge davon, dass eine Erweiterung der Aufgaben der Bundeswehr mit gleichbleibenden oder reduzierten Finanzmitteln zusammentreffen. Die Hauptaufgabe der Hauptverteidigungskräfte ist die klassische Landesverteidigung. In ihr dienen in erster Linie Grundwehrdienstleistende. Aber auch die Reservisten kommen bei ihren Übungen hauptsächlich in dieser Gruppierung zum Einsatz.

Diese seit Mitte der neunziger Jahre angewandte Struktur reduzierte nicht die Probleme der Bundeswehr. Der Wandel zu einer Armee im Einsatz und die Ausstattung auf der Grundlage der Bedrohung durch den Warschauer Pakt, führte zu weitgehend fehlenden Fähigkeiten[20] für eine in Auslandseinsätzen operierende Armee. Die Bundeswehr entwickelte sich in der Folge zu einer Armee von sogenannten zwei Klassen unterschiedlichen Standards[21]. Eine nachhaltig veränderte Sicherheitslage mit der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, eine hohe Wahrscheinlichkeit von asymmetrisch geführten Kriegen[22] und die angespannte Haushaltslage machten eine neue Reform erforderlich.

2.2 Die neue Bundeswehrstruktur 2004

Zwei Aspekte der neuen Bundeswehrstruktur sind zentral. Zum einen die Begründung des Auftrages und zum anderen die organisatorische Neuordnung. Entscheidend ist, dass die Landesverteidigung nicht mehr alleinige Priorität beim Handlungsauftrag der Bundeswehr besitzt:

„Die Bundeswehr als Instrument einer umfassend angelegten, vorausschauenden Sicherheits- und Verteidigungspolitik

- Sichert die außenpolitische Handlungsfähigkeit,
- Leistet einen Beitrag zur Stabilität im europäischen und globalen Rahmen,
- Gewährleistet die nationale Sicherheit und Verteidigung und trägt zur Verteidigung der Verbündeten bei,
- Fördert multinationale Zusammenarbeit und Integration.“[23]

Dies begründet den Umbau der Bundeswehr zu einer Einsatzarmee. Inhalt dieser neuen Verteidigungspolitik ist die Reaktion auf die seit dem Ende des Kalten Krieges zu beobachtende Entwicklung weg von großen Kriegen mit Massenarmeen, hin zu kleinen regional begrenzten Konflikten[24].

Die Bundeswehr wird in drei Hauptgruppen aufgeteilt: Eingreifkräfte, Stabilisierungskräfte und Unterstützungskräfte. Diese werden im folgenden Abschnitt näher erläutert.

Die Eingreifkräfte mit einem Umfang von ca. 35,000 Soldaten sollen für Kampfeinsätze bereitgehalten werden. Hierfür wird auf die Vernetzung und Kombinierbarkeit mit verbündeten Streitkräften geachtet. Die Kampfeinsätze können mit hoher Intensität geführt werden[25].

Die Stabilisierungskräfte sind für Einsätze mittlerer Intensität und langer Einsatzdauer, wie z.B. in Afghanistan und Kosovo ausgelegt. Gleichzeitig sollen sie auch in einem asymmetrischen Konflikt eingesetzt werden können. Der Umfang soll ca. 70,000 Soldaten betragen.[26]

Im Hintergrund sollen die Unterstützungskräfte die im Einsatz stehenden Soldaten unterstützen und mit einem Umfang von ca. 137,000 Soldaten den Grundbetrieb der Bundeswehr in Deutschland gewährleisten.[27] Die Grundwehrdienstleistenden sollen hauptsächlich in den Unterstützungskräften dienen. Die neue Struktur entspricht den zukünftigen Aufgaben der Bundeswehr. Ausgerichtet auf einen Einsatz im Ausland, mit einem Gesamtumfang von ca. 250,000 Mann, wird sie auch bei einem Aussetzten der Wehrpflicht ihre Strukturen behalten können[28].

Die Frage die sich jetzt stellt, lautet: Wenn die Landesverteidigung in den Hintergrund rückt, was geschieht mit den für die Landesverteidigung ausgebildeten Reservisten?

Um darauf eine Antwort zu finden, muss zunächst Untersucht werden, welche Strukturen bei der Reserve der Bundeswehr vorhanden sind.

3. Die Reserve der Bundeswehr

Im folgenden wird die Geschichte der Reserve seit Gründung der Bundeswehr untersucht, um darauf aufbauend einen Zukunftsausblick der Reserve der Bundeswehr entwickeln zu können.

3.1 Die Geschichte der Reserve der Bundeswehr

Bei der Betrachtung der Geschichte der Reserve der Bundeswehr fällt auf, dass die Reserve unter dem Einfluss der geschichtlichen Rahmenbedingungen gestanden hat. Um die historische Entwicklung sinnvoll zu strukturieren wird in diesem Kapitel eine Unterteilung in drei wesentliche Zeitabschnitte vorgenommen. In jeder der drei Phasen kam es zu tiefgreifenden konzeptionellen Richtungsänderungen. Die drei Phasen sind die NATO-Doktrin der „massiven Vergeltung“, die darauf folgende Doktrin der „Flexible Response“ und die Konzeption der Reservisten von 1994.

3.1.1 Die Reserve innerhalb der NATO-Doktrin der „massiven Vergeltung“

Zu Begin des Ost-West Konfliktes existierte eine massive Überlegenheit der Warschauer Pakt Armeen im konventionellen Bereich. Durch einseitige Abrüstungsmaßnahmen auf westlicher Seite nach dem Zweiten Weltkrieg ergab sich hier ein Ungleichverhältnis zwischen beiden Militärblöcken[29]. Dieses Ungleichverhältnis konnte durch die Überlegenheit der Amerikaner bei den nicht-konventionellen Waffen, d.h. bei der Nuklearrüstung ausgeglichen werden. So entstand die NATO-Doktrin der „massiven Vergeltung 1956“[30]. Um einen Angriff durch den Warschauer Pakt abzuschrecken und ggf. abzuwehren, wurde bei einem Angriff ein massiver Nuklearschlag gegen die Sowjetunion und ihre Truppen angedroht.[31] Ein Jahr zuvor wurde die Bundeswehr gegründet[32] und stand somit von Beginn an unter diesen Einsatzbedingungen. Durch die Wehrpflicht wurde sichergestellt, dass die Bundeswehr ständig über präsent stehende Verbände verfügte. Die Rolle der Reservisten wurde hierbei als vernachlässigbare Größe angesehen[33]. Da aufgrund der Doktrin der „massiven Vergeltung“ ein Krieg nur über einen sehr begrenzten Zeitraum geführt würde und Deutschland hierbei das Hauptgefechtsfeld darstellte, benötigte die Bundeswehr die Reservisten nicht in ihrer Einsatzplanung.[34] Dies änderte sich mit der ab 1968 gültigen neuen NATO-Doktrin der „flexible Response“.

[...]


[1] Vgl. Stelzenmüller, Constanze: Bundeswehr. Kleiner und kräftiger. Die Bundeswehr vor dem radikalsten Umbau ihrer Geschichte, 08.01.2004, www.zeit.de

[2] Vgl. Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung der Bundeswehr: Weiterentwicklung der Bundeswehr. Wegmarken für den neuen Kurs, 13.01.2004, www.bundeswehr.de

[3] Vgl. Die Welt: Die Kernpunkte der Reform, 14. Januar 2004, S. 2

[4] Unter Reserve lassen sich alle Soldaten zusammenfassen, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, aus dem aktiven Dienst entlassen und nicht älter als 45 Jahre, bzw. 60 Jahre bei Offizieren und Unteroffizieren, sind.

[5] Vgl. Punktation des Generalinspekteurs der Bundeswehr General Wolfgang Schneiderhan zur Pressekonferenz des Bundesministers der Verteidigung: Konzeption und Weiterentwicklung der Bundeswehr, 13.01.2004, www.bmvg.de

[6] Vgl. Brugmann, Gerhard (Hrsg.): Die Reservisten der Bundeswehr. Ihre Geschichte bis 1990, Hamburg; Berlin; Bonn 1998

[7] Vgl. Steiner, Heinz- Alfred; Kasch, Heinz: Reservisten sind bereit. Studie zur Bedeutung und Verwendung von Reservisten; Gerster, Florian; Steinkamm, Armin (Hrsg.): Armee 2000. Wehrpflicht und Reservistenkonzeption, 1. Auflage, Baden- Baden 1990

[8] Vgl. Bald, Detlef; Klein, Paul: Die Wehrstruktur der neunziger Jahre. Reservistenarmee, Miliz oder..?, Baden- Baden 1988; Bald, Detlef (Hrsg.): Miliz als Vorbild? Zum Reservistenkonzept der Bundeswehr, Baden- Baden 1987

[9] Vgl. Brugmann, Gerhard: Reservisten in Planung und Einsatz, in: Brugmann, Gerhard (Hrsg.): Die Reservisten der Bundeswehr. Ihre Geschichte bis 1990, Hamburg; Berlin; Bonn 1998, S. 93- 121, hier: S. 97

[10] Vgl. Davis, Schloten: Die europäischen Länder auf dem Weg zu Berufsstreitkräften, 10. 11. 1999, www.spdfraktion.de, S.18

[11] Vgl. ebenda

[12] Vgl. Fischer, Klaus- Dieter: Reservisten der Bundeswehr. Bedeutung und Aufgaben heute, in: Europäische Sicherheit, November 1998, S. 11- 13, hier: S. 11

[13] 1992 Krankentransport im UN- Auftrag, vgl. Treff.Bundeswehr: Soldat, www.treff.bundeswehr.de, S. 2

[14] 1993/94 Einsatz im Rahmen der UN- Mission UNOSOM II gegen Bürgerkrieg und Hungersnot, vgl. Treff.Bundeswehr: Soldat, www.treff.bundeswehr.de, S. 2

[15] Beteiligung an den Luftschlägen gegen das ehemalige Jugoslawien im Rahmen der Operation Allied Force, 1999, vgl. Treff.Bundeswehr: Soldat, www.treff.bundeswehr.de, S. 2

[16] Vgl. Opel, Manfred: Neue Bundeswehr- Strukturen, in: Vorstand der Reserve- Offizier- Gemeinschaft Oldenburg: Sicherheitspolitik auf dem Weg ins 21. Jahrhundert. Festschrift zum 25 jährigen Bestehen der R.O.G., Oldenburg 1997, S. 51- 72, hier: S. 52

[17] Vgl. ebenda

[18] Vgl. ebenda

[19] Vgl. ebenda

[20] z.B. Lufttransport, gepanzerte Fahrzeuge, Aufklärung; vgl. Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung der Bundeswehr: a.a.O., S. 1

[21] Vgl. Opel, Manfred: a.a.O., S. 52

[22] Asymmetrische Kriegsführung ist dadurch gekennzeichnet, dass keine gleichartigen Gegner gegeneinander kämpfen. So z.B. reguläre Streitkräfte gegen Terroristen. Die Fronten sind im Gegensatz zu klassischen Kriegen nicht klar zu erkennen. Vergleiche zu dieser Thematik Münkler, Herfried: Die neuen Kriege, 1. Auflage, Hamburg 2002

[23] Verteidigungspolitische Richtlinien für den Geschäftsbereich des Bundesministers der Verteidigung, 21. Mai 2003, www.verteidigungsministerium.de, S. 11

[24] Vgl. Fischer, Klaus- Dieter: a.a.O., S. 11

[25] Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Struck: Mögliches Einsatzgebiet ist die ganze Welt, 14.01.2004, S. 1

[26] Vgl. ebenda

[27] Vgl. ebenda

[28] Vgl. Stelzenmüller, Constanze: a.a.O.

[29] Vgl. Brugmann, Gerhard: a.a.O., S. 107

[30] Vgl. Engelhardt, Manfred: Die wachsende Rolle der Reservisten. Von der Aufstellung der Bundeswehr bis zur Konzeption Reservisten 1988, in: Informationen für die Truppe: Reservisten, Bonn 1988, S. 21- 33, hier: S. 24

[31] Vgl. Rautenberg, Hans- Jürgen: Sicherheitspolitische und militärstrategische Rahmen-bedingungen, in: Brugmann, Gerhard (Hrsg.): Die Reservisten der Bundeswehr. Ihre Geschichte bis 1990, Hamburg; Berlin; Bonn 1998, S. 71- 91, hier: S. 78

[32] Mit dem Aufbau der Bundeswehr wurde 1955 begonnen, vgl. für einen tiefergehenden Einblick Kapitel III „Bürger in Uniform ?- Aufbau und Krisen der Bundeswehr, S. 146, in: Kleßmann, Christoph: Zwei Staaten, eine Nation. Deutsche Geschichte 1955- 1970, 2., überarbeitete und erweiterte Auflagen, Bonn 1997.

[33] Vgl. Brugmann, Gerhard: a.a.O., S. 97

[34] Vgl. ebenda

Details

Seiten
30
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638289702
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v26719
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Otto-Suhr-Institut
Note
2,7
Schlagworte
Reserve Bundeswehr Aufgabe Zukunft Berücksichtigung Reservestrukturen Vereinigten Staaten Amerika Gesellschaft Eine Einführung Militärsoziologie

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