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Goethes „Auf dem See“

Persönlichkeitsentwicklung eines Naturgenies im Sturm-und-Drang

Hausarbeit 2013 6 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0) Text

1) Einleitung

2) Inhaltsangabe

3) Interpretation

4) Deutung

5) Eigene Meinung

6) Literaturempfehlungen

0) Text

Auf dem See / aufm Zürichersee (1775)

Und frische Nahrung, neues Blut

Saug’ ich aus freyer Welt;

Wie ist Natur so hold und gut,

Die mich am Busen hält!

Die Welle wieget unsern Kahn

Im Rudertakt hinauf,

Und Berge, wolkig himmelan,

Begegnen unserm Lauf.

Aug’, mein Aug’, was sinkst du nieder?

Goldne Träume kommt ihr wieder?

Weg, du Traum! so Gold du bist;

Hier auch Lieb’ und Leben ist.

Auf der Welle blinken

Tausend schwebende Sterne,

Weiche Nebel trinken

Rings die thürmende Ferne;

Morgenwind umflügelt

Die beschattete Bucht,

Und im See bespiegelt

Sich die reifende Frucht.

1) Einleitung

Goethes Gedicht „Auf dem See“ liegt in zwei Fassungen vor. Die erste schrieb der junge Stürmer und Dränger 1775 während seiner Reise durch die Schweiz, genauer in Bezug auf den Aufenthalt am Züricher See. Die zweite Fassung bearbeitete er für die Veröffentlichung im Jahr 1789. Goethe thematisiert die psychogenetische Entwicklung und Persönlichkeitsreifung des lyrischen Ichs im Spiegel der Natur. Interpretiert man den historischen Kontext, so kann von der Persönlichkeitsreifung eines Naturgenies gesprochen werden.

[...]

Details

Seiten
6
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656571933
ISBN (Buch)
9783656571896
Dateigröße
396 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v266736
Institution / Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,0
Schlagworte
goethes persönlichkeitsentwicklung naturgenies sturm-und-drang-zeit sturm-und-drang

Autor

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Titel: Goethes „Auf dem See“