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Der Hippie Trail als neue Form der Pilgerreise

Ein Vergleich zwischen der christlichen Wallfahrt nach Jerusalem und dem Hippie Trail nach Indien

Hausarbeit 2013 14 Seiten

Kulturwissenschaften - Europa

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Pilgerreise nach Jerusalem

3. Die Hippiebewegung
3.1 Der Hippie Trail

4. Kann der Hippie Trail mit der christlichen Wallfahrt verglichen werden?
Eine Bilanz

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Irdische Jerusalem wird aufgrund seines geschichtlichen Hintergrundes, in der der Leidensweg Jesu stattfand, vom Christentum als heiliger Ort verstanden. Bereits zum ersten von Salomo errichteten Tempel in Jerusalem gab es regelmäßige Wallfahrten. Dieser Tempel wurde im Laufe der Jahre zu einem Kultobjekt. Um Jesus näher zu sein und sein Leid spüren zu können, begannen christliche Gläubige im vierten Jahrhundert n. Chr. nach Jerusalem zu pilgern. Durch die Wallfahrt zu solch heiligen Orten wie Jerusalem erhofft sich der Pilger spirituelle Erfahrungen, die ihn näher zu seinem Glauben und ebenso näher zu sich selbst bringen soll. Die Anstrengungen und Gefahren einer Pilgerfahrt sind ebenso eine Möglichkeit, sich selbst kennenzulernen, seine Grenzen zu erforschen und die Beziehung zum eigenen Glauben zu definieren. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Pilgerkultur stets erweitert, immer mehr Orte werden Ziel solcher Wallfahrten, dabei steht das religiöse Motiv zunehmend im Hintergrund; vor allem in den westlichen Kulturen sind es eher die psychologischen Motive wie die eigene Identitätsfindung und spirituelle Erfahrung, die die Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen und zu einem Ort der Selbstfindung zu pilgern. Die Hippiekultur zeigt hierbei ein ähnliches Muster; auch diese Bewegung suchte nach neuen spirituellen Erfahrungen und Horizonterweiterungen, die sie in der industrialisierten und kapitalistischen Heimat nicht finden konnte. Der Weg nach Asien, insbesondere nach Indien, wird heute mit dem Begriff „Hippie Trail“ bezeichnet und gilt als eine Art Wallfahrt der Hippiekultur.

In dieser Auseinandersetzung soll die Pilgerkultur nach Jerusalem beleuchtet und mit dem „Hippie Trail“ der sechziger Jahre verglichen werden. Dabei werden die Jugendbewegung und die christlichen Pilgerfahrer aufgrund ihrer Motive und Ziele untersucht und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede beschrieben.

2. Die Pilgerreise nach Jerusalem

Der „Pilger“ (lat.: peregrinus“) ist der Fremde, der aus religiösen Motiven freiwillig die sichere Welt seiner Heimat verlässt und sie gegen die unbehauste Existenz eines Fremdlings eintauscht, um an Orte der Kraft zu kommen.“[1]

Die Pilgerkultur des Christentums beruht größtenteils auf Wallfahrten zu Orten, die mit Jesu Wirken, seinem Tod, das Leben und Sterben seiner Apostel wie auch seiner Jünger in Verbindung stand.[2] Hier ist in erster Linie von der heiligen Stadt Jerusalem die Rede, in der der Leidensweg Jesu maßgeblich stattfand und in der sich auch das Heilige Grab befindet, auf dem Kaiser Konstantin nach seiner Entdeckung die Grabeskirche erbauen ließ, welche bis heute als eines der wichtigsten Pilgerstätten des Christentums gilt. Die Motive einer Wallfahrt haben sich im Laufe der Jahre vervielfacht. Waren es vor Beginn der Moderne noch religiös begründete Reisen, steht seit Beginn der industrialisierten und aufgeklärten Konsumgesellschaft eher die persönliche Bewusstseinserweiterung im Fokus. Der von Sehnsucht getriebene Pilger entzieht sich seinem alltäglichen, unbefriedigenden Leben und sucht die Ferne, um dort die erhoffte neue Wirklichkeit zu finden. Der Grund, den Heilstaten Gottes wenn schon nicht zeitlich, dann wenigstens räumlich nahe zu sein, stellt einen Versuch dar, die Lust am Pilgern zu erklären[3]. Vielen Gläubigen fällt es leichter, Gott und seinen Helfern näher zu sein, wenn sie sich an Orte und Wege begaben, an denen sich biblische Geschichten ereignet hatten und wo sich Gottes Spuren am deutlichsten zeigten.[4]. Diese Auffassung von Heiligkeit, welche sich im Materiellen oder in Personen manifestiert, führt zu der Überzeugung, dass Objekte oder Orte durch die Berührung als heilig empfundener Personen, eine ebenso gleichwertige Verehrung verdienten. Heiligkeit hafte dort, wo Heilige lebten, wo heilige Geschichte sich ereignete.[5] Da der gewöhnliche Gläubige nicht die Möglichkeit hat, Gott oder seine Helfer im Irdischen zu begegnen, versucht er durch das Aufsuchen der von den Heiligen besuchten Orte die Verbindung zu ihnen zu stellen. Die Theophanie[6], der Glaube an eine göttliche Erscheinung in der Irdischen Welt, besagt, dass dort, wo sich die Gotteserscheinung ereignet hatte, diese Stelle sich von allen anderen Orten aufgrund der offensichtlichen Auserwählung Gottes hervorhob. Indem sich demnach der Pilger aus seinem Alltag entreißt, entzieht er sich für eine gewisse Zeit den Anforderungen dieser Welt und führt gleichzeitig seine Entfremdung von ihr herbei. Die Ansprüche und Pflichten, die ihm von der Gesellschaft auferlegt werden, weist er durch seinen Rückzug bzw. Flucht zurück. Eine Rückkehr birgt zugleich immer das Risiko eines Konfliktes: Der Pilger hat durch seine Reise viele neue Eindrücke gewonnen und seine Einstellungen, Moral oder Lebensweise verändert. Die Reise hat ihn geprägt und die Lehren und Erfahrungen, die er daraus gezogen hat, sind nicht immer kompatibel mit den Erwartungen und Anforderungen der Gesellschaft, von der er stammt und vor der er geflüchtet ist. Dies hat seit dem Beginn der Pilgerkultur dazu geführt, dass sich die Pilger nicht mehr in alte Gesellschaftsstrukturen integrieren konnten und somit zu Aussteigern wurden. Der Pilger gibt mit seinem Ortswechsel viele Bequemlichkeiten und für ihn selbstverständliche Elemente seines Lebens auf, ohne zu wissen, was ihn auf der Reise und am Ziel, ja sogar bei der Rückkehr erwartet[7]. Hat er vor seiner Reise noch ein halbwegs selbstbestimmtes Leben geführt, so ist er auf der Wallfahrt größtenteils von seinem Glück und von der freundliche Gesinnung der Menschen, die ihm begegnen, abhängig. Die häufigsten Motive einer Pilgerreise stellen die persönlichen Sehnsüchte dar: Die Suche nach Freiheit und Abenteuern, die in einem straff organisiertem Alltag kaum noch erfahrbar sind. Auch der Wunsch nach einem einfachen Leben, in dem man von gesellschaftlichen Verpflichtungen befreit ist, bewegt zur Pilgerreise. Die industrialisierte und auf Konsum gerichtete moderne Gesellschaft verleitet zu einem Leben in Überfluss und Bequemlichkeit. Diesem Muster zu entfliehen und sich selbst zu beweisen, mit weniger auszukommen, stellt ebenfalls einen Reiz des Pilgerns dar. Auch die körperlichen Grenzen zu erforschen und zu überschreiten, ist der Reiz vieler. Pilgerreisen sind auch eine Gelegenheit, sich wieder auf die Urlebensform des Menschen zu besinnen, in der er der Natur schutzlos ausgeliefert ist und sich nur mit ihrer Mittel sein Überleben sichert. Es ist die Grenzerfahrung auf allen Ebenen, der vollkommene Einschnitt in das gewohnte Leben, welches einen Menschen zum Pilgern bewegt. Ein Ausbruch aus dem als sinnentleert empfundenem Leben, der dazu helfen soll, wieder zu sich selbst zu finden, oder gar sich selbst kennen zu lernen und neue Aspekte des Lebens zu erfahren. Gleichfalls ein wichtiger Aspekt der Pilgerreise stellt der Wunsch nach Heilung dar. Sei es die Heilung von seelischen oder körperlichen Beschwerden; Der Weg und auch das Ziel der Pilgerreise versprechen die Befreiung von Beschwerden jeder Art und sind eines der Hauptmotive der Pilger, die Heimat zu verlassen. „ Heilung erfährt man selten an dem Ort, wo Arbeit und gestörte Beziehungen Leib und Seele entkräftet und verwundet haben[8]. Um Heilung zu finden, müsse man aus der krankmachenden Umgebung fliehen und Orte der Kraft aufsuchen um verändert wieder zurückkehren zu können. Erst wenn das Leiden an den Verhältnissen und die Sehnsucht nach Veränderung groß genug und größer als die Angst vor dem Risiko des Aufbruchs und der Veränderung sind, werde der Aufbruch und Ortswechsel gewagt und vollzogen[9]. Denn ein selbstzufriedener Mensch braucht die mühsame Pilgerfahrt nicht, um sein Seelenheil oder einen Sinn in seinem Leben zu finden; er hat ja offensichtlich ein zufriedenstellendes und nicht krankmachendes Umfeld um sich, das ihn glücklich macht und nicht den Sinn seiner Existenz in Frage stellt. „ Als Pilger geht es darum, Frieden mit sich zu schließen[10] heißt es im Vorwort in Bettina Feldwegs „Losgehen, um anzukommen“. Beim Anbruch einer Pilgerreise muss sich der Reisende bewusst machen, dass er sich von materiellen Gütern trennen muss, um ungehindert sein Ziel erreichen zu können. Nur das Nötigste sollte er bei sich tragen; auch, um sich der künstlichen Welt zu entziehen und sich wieder auf die natürlichen Grundbedürfnisse zu konzentrieren. Das Pilgerzeichen und -symbol sollen den Pilger vom Wanderer unterscheiden und ihn gleichzeitig in der Funktion eines Talismans beschützen. Zudem ist es Brauch, sich während der Zeit des Pilgerns eine neue Identität anzueignen, um so die vollkommene Loslösung aus dem alten Leben zu symbolisieren. Es hilft dem Pilger, sich der neuen Situation bewusst zu werden und das neue Leben nicht als eine Verknüpfung an das alte, sondern als einen vollkommenen Neustart zu betrachten. Wenn die Verbindung zum alten Leben vollkommen abgebrochen ist, fällt es auch leichter, sich auf neue spirituelle Erfahrungen einzulassen und die Seele von alten Lastern zu befreien. Die Beschäftigung und die Auseinandersetzung mit sich selbst werden durch die neugeschaffene fremde Perspektive erleichtert. Der christliche Pilgerkult hat seinen Ursprung in der Wallfahrt nach Jerusalem. Der römische Kaiser Konstantin der Große förderte im 4.Jh. n. Chr. das Bild Palästinas: Durch das Ende der Christenverfolgung durch die Römer und die Vertreibung und Verbannung aller Juden war es ihm möglich, der Bedeutung Jerusalems für das Christentum Ausdruck zu verleihen. Die davor multireligiöse Stadt verwandelte sich durch Kaiser Konstantins Reformen und Umgestaltungsmaßnahmen zu einer christlich dominierten Region. Die Mutter des Kaisers, Flavia Iulia Helena, brach 326 n.Chr. zu einer Pilgerreise ins neue Jerusalem auf und fand dort eine Kreuzesreliquie, welches zu jenen Zeiten als ein Beweis der Heiligkeit der Stadt galt[11] Zudem wurden bei den Grabungen das Heilige Grab Jesu gefunden. Diese Wallfahrt war eines der maßgebenden Ereignisse, welches Jerusalem zu einer Pilgerstätte machte. Motiviert von ihrem Fund und ihrer Reise brachen daraufhin Menschen aller Schichten auf, um die heilige Stätte zu besuchen und Gottes Nähe zu erfahren. Nach Helenas Funden wurde auf der Stelle des Heiligen Grabes die berühmte Grabeskirche erbaut, eines der wichtigsten Heiligtümer der christlichen Kirche. Jerusalems Stadtbild wurde durch die christlich motivierten Baumaßnahmen in eine Pilgerstätte verwandelt, die alle anderen Religionen in den Hintergrund stellte. Der gewaltige Zustrom der Pilger rief jedoch nicht nur Begeisterung aus; Hieronymus, (ca. 347-419/420) riet dem heiligen Paulinus von Nola von einer Wallfahrt nach Jerusalem ab; „ Das Verlangen der Christen, so meint er, solle nach dem himmlischen und nicht nach dem irdischen Jerusalem stehen.“[12] Er wollte damit ausdrücken, dass Gott und seine Macht überall existieren und nicht an einem spezifischem Ort. Das Himmlische Jerusalem, demonstriert er, ist allgegenwärtig und muss in einem selbst aufgesucht und gefunden werden. Die Strapazen und Mühen einer anstrengenden und auch gefährlichen Wallfahrt solle man sich sparen[13] und diese Energie und Kraft lieber in die innere Suche nach Gott investieren.

3. Der Hippiebewegung

„Hauptsache, man war erstmal weg aus dem Lande des Konsums und der Leistung, aus der moralischen Enge.“[14]

- Reimar Lenz

So beschreibt der Publizist Reimar Lenz in seinem Bericht „Die Hippies. Wir, die wir Freundlichkeit wollten“ seine Zeit in der Hippiebewegung. Sein Standpunkt entsprach dem allgemeinen Motto der Hippiebewegung: Die Abgrenzung von der als menschenfeindlich empfundenen Gesellschaft. Ausgehend aus San Fransisco in Kalifornien verbreitete sich die Hippiekultur im Laufe der Sechziger und Siebziger Jahre auch international. Dabei ist zu beachten, dass es keine genauen Angaben über ihre Anzahl gibt; keine Mitgliederkartei hat sie jemals erfasst. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass die Hippie Bewegung keine organisierte Struktur aufwies und keinerlei Gemeinschaftskultur enthielt. Ins öffentliche Bewusstsein sind sie erst durch die Medien getreten, welche aus ambivalenten Perspektiven die neue Jugendbewegung dokumentierten und somit zu einem gespaltenen Verhältnis der konformen Gesellschaft zur Hippie Bewegung mitwirkte. „(…)cool gegen die Gesellschaft, eine kleine Schar von originellen und unangepaßten(sic) Individualisten, welche sich herausnahmen, den konkreten Freiheitsspielraum der Gesellschaft offensiv zu erweitern[15]. Reimar Lenz verweist hierbei auch auf den großen Rest, die nur einem modischen Trend zu folgen schienen und sich trotz ihrer halbherzigen Bekennung zur Hippiekultur nicht von dem alten Gesellschaftssystem losgelöst hatten. Abgesehen vom äußerlichen Erscheinungsbild der Hippie Anhänger, welche sich der exotischen Kleidungsart verschiedener asiatischer Kulturen anlehnte, unterschieden sie sich auch in ihrer Auffassung von Wirklichkeit, Weltbild und gesellschaftlichen Vorstellungen sowie religiösen Überzeugungen. Mit dem allbekannten Spruch „Make love, not war“ lässt sich die Hippiebewegung oberflächlich definieren; Der Wunsch nach Frieden und Harmonie, nach Toleranz und Austausch sowie die strikte Ablehnung aller Formen von Gewalt sind wesentliche Elemente, die die Hippiekultur konstituieren. Die Rückbesinnung auf die Natur, von der sich die industrialisierte Zivilisation immer weiter entfernt hatte, war ein wesentliches Ziel. Die romantische Vorstellung eines harmonischen Lebens in und mit der Natur war die Motivation für den Ausstieg aus der zunehmend rationalisierten, modernen Gesellschaft. Ebenso die vergangenen zwei Weltkriege, mit ihren Folgen für die Gesellschaft, sowie der Vietnam Krieg wurden als Gelegenheit wahrgenommen, die menschliche Zivilisation zu hinterfragen und die Korrumpierbarkeit der von der Regierung propagierten Ideale[16] aufzuzeigen. Der unreflektierte Konformismus der älteren Generationen, die sich insbesondere in Deutschland durch die Kriege schuldig gemacht hatten und das Totschweigen vergangenes Unrechtes führten zu rebellierenden Bewegungen, zu der auch die 68er Bewegung in Deutschland zu zählen ist, bewegten viele zum Widerstand. In den USA kamen diverse andere gesellschaftliche Veränderungen hinzu: Die Emanzipation der Frauen und der afroamerikanischen Bevölkerung vollzog sich nach und nach, alte Gesellschaftsstrukturen und Normen wurden hinterfragt und aufgebrochen. Die Hippiebewegung stellt das Resultat jener Umbrüche dar. Eine orientierungslose Jugend, die sich der als unmenschlich empfundenen Leistungsgesellschaft und der nationalen Gewalt- bzw. Kriegsmentalität entsagt und ihre Suche nach dem Sinn ihrer Existenz in der friedlich gesinnten Hippie Kultur beginnt. So wie jede andere Jugendbewegung symbolisierte auch sie ein Krisensymptom einer erstarrten Struktur, in der sie die Hoffnung auf Wandel erweckte[17]. Die Flucht in eine Gemeinschaft, in der es keine festen Normen oder Regeln gab und die jeden Menschen, ungeachtet welchem gesellschaftlichen Stand, Religion oder nationalen Ursprungs sie stammten, gleich behandelte und bedingungslos aufnahm. Die Hippiebewegung sprach sich gegen moderne Phänomen wie der Manipulation durch die Massenmedien, der menschenfeindlichen Stellung der bürgerlich-christlichen Tradition und der Entfremdung von der menschlichen Natur durch die Folgen des Kapitalismus und der Industrialisierung aus. Aufgrund ihrer auflehnenden und rebellierenden Gesinnung wurden sie von der von ihnen gemiedenen Gesellschaft verfolgt; auch wegen des massiven Drogenkonsums ist die Hippiebewegung von der Staatsgewalt gejagt und inhaftiert worden. Die harmonische, gar utopische Vorstellung von einer friedvollen Welt stimmte nicht mit den Erwartungen der älteren Generationen überein. Ende der Siebziger Jahre nutzte die Wirtschaft die ästhetischen Elemente der Hippie Bewegung und führte ihre Kommerzialisierung herbei; die Modebranche imitierte den ethnischen, farbenfrohen und unkonventionellen Kleidungsstil, die Medien nutzten die Andersartigkeit für massenwirksame Berichte und auch die Kulturindustrie vermarktete die Hippiekultur mithilfe von Künstlern wie die Jimi Hendrix oder auch dem Musical „Hair“. Repressionen, mangelnde Organisation, unrealisierbare Vorstellungen und Kommerzialisierung führten schließlich zum endgültigen Sterben der Hippiebewegung.

[...]


[1] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009. S. 177

[2] Feldweg, Bettina „ Losgehen, um anzukommen. Die Faszination des Pilgerns “. Hrsg.: Feldweg, Bettina. München, Malik 2008. S. 7

[3][3]Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009“. S. 39

[4][4] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009“. S. 39

[5][5] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009“. S. 39

[6] Definition aus http://www.textlog.de/5226.html. Stand:14.10.2013

[7] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009, S. 177

[8] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009. S. 179

[9] Zitat aus Gerland, Manfred „Faszination Pilgern. Eine Spurensuche“. Leipzig, 2009 S. 179

[10] Zitat aus Feldweg, Bettina „ Losgehen, um anzukommen. Die Faszination des Pilgerns “. Hrsg.: Feldweg, Bettina. München, Malik 2008“. S. 10

[11] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009 S. 37

[12] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009. S. 38

[13] Zitat aus Gerland, Manfred „ Faszination Pilgern. Eine Spurensuche “. Leipzig, 2009 S. 38

[14] Zitat aus Lenz, Reimar. „ Die Hippies. Wir, die wir Freundlichkeit wollten “, in „ Ein anderes Leben wagen “, Hrsg.: Barz, Paul. Bergisch Gladbach, Lübbe, 1984. S. 273/274

[15] Zitat aus Lenz, Reimar. „ Die Hippies. Wir, die wir Freundlichkeit wollten “, in „ Ein anderes Leben wagen “, Hrsg.: Barz, Paul. Bergisch Gladbach, Lübbe, 1984. S. 277

[16] Aus Lenz, Reimar. „ Die Hippies. Wir, die wir Freundlichkeit wollten “, in „ Ein anderes Leben wagen “, Hrsg.: Barz, Paul. Bergisch Gladbach, Lübbe, 1984“. S. 280

[17] Aus Lenz, Reimar. „ Die Hippies. Wir, die wir Freundlichkeit wollten “, in „ Ein anderes Leben wagen “, Hrsg.: Barz, Paul. Bergisch Gladbach, Lübbe, 1984“. S. 280

Details

Seiten
14
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656540786
ISBN (Buch)
9783656542629
Dateigröße
870 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v264836
Institution / Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Schlagworte
hippie trail form pilgerreise vergleich wallfahrt jerusalem indien

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