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Kirchenverständnis in Confessio Augustana VII

Hausarbeit 2010 14 Seiten

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Confessio Augustana Artikel
2.1. Die Confessio Augustana in ihrer historischen Entstehung
2.2. Das reformatorische Kirchenverständnis

3. Verbindung von Glaube und Kirche

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Thema der vorliegenden Hausarbeit ist der Artikel VII der Confessio Augustana. In dem Artikel VII legten die Reformatoren ihr Verständnis der Kirche dar. So soll auch die Frage in dieser Arbeit sein, welches Verständnis von Kirche die Reformatoren hatten und was sie als konstituierend betrachteten.

Bei näherer Betrachtung der Fachliteratur ist festzustellen, dass eine häufig behandelte Frage ist, ob eine Anerkennung der Confessio Augustana durch die katholische Kirche möglich ist. In dieser Arbeit soll aber der Frage nachgegangen werden, welche Funktion der Glaube für die Kirche nach Artikel VII der Confessio Augustana erfüllt. So lautet die These, die im Verlauf der Arbeit geklärt werden soll: Der Glaube erfüllt eine zentrale Funktion für die Kirche im Verständnis des Artikel VII der Confessio Augustana.

Im sich nun anschließenden Hauptteil soll unter dem Punkt 2.1. zuerst der historische Überblick zur Entstehung der Confessio Augustana gegeben werden, um anschließend das Kirchenverständnis der Reformatoren anhand von Artikel VII darzulegen.

Im 3. Punkt wird das Verhältnis von Glaube und Kirche näher erörtert.

Im 4. und letzten Punkt wird die Frage nach der Funktion des Glaubens für die Kirche zusammenfassend überprüft.

2. Confessio Augustana Artikel VII

2.1. Die Confessio Augustana in ihrer historischen Entstehung

Die Confessio Augustana wird auch als Augsburger Bekenntnis bezeichnet. Sowohl der Ort der Entstehung, als auch die Funktion des Textes sind im Namen enthalten.

Im Zuge der reformatorischen Bewegung und den Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche waren die Reformatoren gezwungen, ein Bekenntnis ihres Glaubens zu entwickeln.

Zur Präsentation dieses Bekenntnisses und um die Einheit im Glauben wiederherzustellen, berief Kaiser Karl V. einen Reichstag für den 8. April 1530 zusammen, der in Augsburg tagen sollte.[1]

Der Reichstag trat aber erst später zusammen, als vorgesehen. Eröffnet wurde der Reichstag am 20. Juni 1530.[2] Da Martin Luther durch die Reichsacht noch immer geächtet war, konnte er nicht selbst auf dem Reichstag erscheinen. Während die reformatorischen Stände nach Augsburg zogen, wurde Luther auf der Koburg zurückgelassen. Als Vertreter der reformatorischen Theologen wurde Philipp Melanchthon ausgewählt.[3]

In Augsburg sahen sich die Reformatoren zwei Fronten gegenüber. Auf der einen Seite mussten sie sich gegenüber dem Kaiser und den katholischen Theologen behaupten. Auf der anderen Seite mussten sie sich von den Anhängern Zwinglis und den Schwärmerischen Bewegungen distanzieren.[4]

Am 14. März 1530 beorderte Kurfürst Johann von Sachsen die Wittenberger Theologen nach Torgau, damit diese einen Text zur Vorbereitung auf den Reichstag entwerfen konnten. Die Torgauer Artikel wurden am 27. März 1530 fertiggestellt und sollten als Arbeitsmittel für Augsburg dienen.[5]

[...]


[1] Vgl. Fries, Heinrich; Iserloh, Erwin; Kretschmar, Georg u.a., Confessio Augustana, Hindernis oder Hilfe?, Regensburg, 1979, 9.

[2] Vgl. a.a.O. 19.

[3] Vgl. a.a.O., 10-12.

[4] Vgl. a.a.O., 12.

[5] Vgl. a.a.O., 13.

Details

Seiten
14
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656534815
ISBN (Buch)
9783656535119
Dateigröße
7.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v264105
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Institut für evangelische Theologie
Note
2,3
Schlagworte
kirchenverständnis confessio augustana

Autor

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Titel: Kirchenverständnis in Confessio Augustana VII