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Die Reaktionen der unterschiedlichen Generationen von Pflegepersonal auf den demografischen Wandel

Eine positive Zukunft für Fachkräfte in der Pflege?

Hausarbeit 2013 11 Seiten

Soziologie - Alter

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung:
1.1. Begriffsdefinition ’Demografischer Wandel‘
1.2. Problematiken für das Krankenpflegepersonal

2. Hintergrund

3. Fragestellung

4. Die Sicht der unterschiedlichen Generationen in der Pflege

5. Fazit

6. Quellenangaben

7. Fragebogen

1. Einleitung

1.1 Begriffsdefinition: Demografischer Wandel

Das wissenschaftlich korrekt benannte „demografische Altern“ ist ein Vorgang, der beschreibt, dass das Durchschnittsalter in einer Bevölkerung steigt. (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, 2010). In Deutschland lebten 2009 ca. 82 Millionen Menschen, von denen rund 17 Millionen 65 Jahre oder noch älter waren. Die Generation 65+ wird im Jahre 2030 bis zu 30% angestiegen sein (vgl. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Demografischer Wandel in Deutschland, 2011)

Das bedeutet: Die Jüngeren werden weniger und die Älteren mehr. Die Erklärung hierfür liegt unter anderem im Rückgang der Geburtenrate und in dem Fortschritt der Medizin, welche eine Erhöhung der Lebenserwartung in den betagteren Altersklassen zur Folge hat (vgl. Politik und Gesellschaft in Deutschland, 2011).

1.2. Problematik für das Krankenpflegepersonal

Durch die Kombination des demografischen Alterns mit Erkrankungen wie Demenz, Schlaganfällen, Knochenbrüchen, etc. kommt es in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu einem erhöhten Arbeitsaufwand. Durch ein multimorbides Patientenklientel, mit komplexer werdenden Bedarfslagen bei gleichzeitig verkürzten Liegezeiten, erhöhten Dokumentationsbedarf und Personalmangel.

Im Jahr 2030 gibt es eine Million mehr Pflegebedürftige in Deutschland (Arbeitslandschaftsstudie, 2012), folglich werden weit mehr Fachkräfte benötigt.

Als sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel sich zu dieser Problematik mit einer Einstellung des ‚Pflegen kann jeder’ präsentierte (Hibbeler, Birgit, 2010), gab es in den Bereichen der Pflege eine Welle der Empörung.

2. Erkenntnisinteresse

Das Beschäftigen mit dieser Thematik hat für mich viele Gründe, wobei sachliche und persönliche Interessenlagen zusammenspielen. Anhand einer eigens entworfenen informellen Befragung aus qualitativen und quantitativen Elementen, an der im Pflegeforum im Internet (Facebook, „Pflegekräfte vereinigt euch!“, 2013) ca. 80 Pflegekräfte aus verschiedenen Generationen teilgenommen haben, soll in dieser Arbeit ein Vergleich dargestellt werden, wie sich das demografische Altern auf die Wahrnehmung der unterschiedlichen Generationen der Pflegenden in den Einrichtungen verhält.

3. Fragestellung und Methodik

Wie nehmen Fachkräfte den Wandel wahr, die bereits 20 Jahre tätig sind und wie sehen es im Vergleich dazu die Auszubildenden, die gerade die Entscheidung getroffen haben, sich mit dieser Berufung auseinander zusetzen? Wissen sie im besonderen Maß, was auf sie zukommt? Ist der Wandel bereits in den ersten praktischen Einsätzen wahrzunehmen, oder stellt man erst im weiteren Verlauf des Arbeitslebens fest, wen man heutzutage pflegt? Was ist mit denen, die gerade ihr Examen bestanden haben und nun die Verantwortung übernehmen?

Es kommen fortlaufend neue Erkenntnisse in den wissenschaftlichen und technischen Bereichen hinzu, die Zeit für die wirkliche Pflege ist knapp bemessen, die körperlichen Anstrengungen wurden vielleicht unterschätzt (Krankenhäuser: Pflege in Not, 2013).

Letztendlich stellen Pflegende die Frage: Hat man als Pflegekraft eine positive Zukunft?

Um diese Fragestellung zu beantworten, wurden die Ergebnisse der Literaturrecherchen aus Fachzeitschriften, Büchern, etc. mit denen aus der eigenen o.g. Umfrage verglichen.

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Details

Seiten
11
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656526544
ISBN (Buch)
9783656527169
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v263679
Note
1,3
Schlagworte
reaktionen generationen pflegepersonal wandel eine zukunft fachkräfte pflege

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Titel: Die Reaktionen der unterschiedlichen Generationen von Pflegepersonal auf den demografischen Wandel