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Benchmarking als strategisches Instrument

Seminararbeit 2013 18 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen
2.1 Benchmark
2.2 Benchmarking
2.3 Abgrenzung zum Betriebsvergleich

3 Grundlagen des Benchmarkings
3.1 Internes Benchmarking
3.2 Externes Benchmarking (Branchenabhängig)
3.3 Externes Benchmarking (Branchenunabhängig)

4 Arten des Benchmarking
4.1 Produkt-Benchmarking
4.2 Prozess-Benchmarking
4.3 Strategisches Benchmarking
4.4 Funktionales Benchmarking
4.5 Weitere Arten des Benchmarking

5 Der Benchmarking-Prozess
5.1 Planung
5.2 Analyse
5.3 Integration
5.4 Aktion

6 Unternehmensbeispiel anhand der Firma Xerox

7 Fazit

Literaturverzeichnis.

Darstellungsverzeichnis

Darstellung 1: Betriebsvergleich vs. Benchmarking

Darstellung 2: Typisierung nach Benchmarking-Partner

Darstellung 3: Die Welt ist Relativ

Darstellung 4: Reverse Engineering

Darstellung 5: 4-Phasenmodell nach Camp

1 Einleitung

„Wer nicht täglicher besser wird, ist bald nicht mehr gut“.[1]

Dieser Grundsatz ist in der heutigen Zeit, in der sich Märkte zunehmend zu Käufermärkten gestalten, bedeutender denn je. Durch wachsende internationale Konkurrenz und steigender Transparenz der Märkte, sind Unternehmen zu einer ständigen Kostensenkung bei gleichzeitig besserer Qualität und zu einer größeren Vielfalt an Innovationen gezwungen. In einer Welt des rasanten technischen Fortschritts, die dem ständigen Wandel unterliegt, entscheidet die Fähigkeit zur Anpassung über bestehen oder nicht bestehen. Benchmarking ist eine Methode die genau dabei helfen kann, indem sich unter anderem an den Besten (Best Practice) einer Branche orientiert wird und sich durch die gewonnenen Erkenntnisse anpasst.

Ziel dieser Arbeit ist es, die notwendigen Grundlagen des Benchmarkings auszuarbeiten, um anschließend den Einsatz von Benchmarking der Unternehmensführung im Rahmen des Managements und Controllings, zu analysieren.

Zunächst werden bestimmte Begriffe, die sich auf das Benchmarking beziehen definiert, zudem wird der ursprüngliche Betriebsvergleich dem Benchmarking gegenübergestellt und beide Methoden voneinander abgegrenzt. Darauf aufbauend werden die unterschiedlichen Arten des Benchmarkings differenziert sowie die Möglichkeit Unternehmensstrategien auf Grundlage des Benchmarking zu entwickeln erläutert. Zum besseren Verständnis wird ein Unternehmensbeispiel aufgeführt, gefolgt von einem abschließenden Fazit.

2 Begriffsdefinitionen

In der Betriebswirtschaftslehre gibt es eine Vielzahl von Anglizismen, so auch das Benchmarking. In diesem Kapitel werden, die für diese Arbeit relevanten Begriffe erklärt und unterschieden.

2.1 Benchmark

Der Begriff Benchmark ist dem Oxford Dictionary nach als, a standard or point of reference against which things may be compared, definiert. Übersetzt bedeutet Benchmark: Richtwert, Bezugspunkt oder Vergleichsgröße. Im Zusammenhang mit der Benchmarking Methode ist darunter der Wert zu verstehen, der in einem Vergleich als Bezugsgröße dient.[2]

2.2 Benchmarking

Benchmarking bedeutet zu Deutsch Leistungsvergleich, welcher zum besseren Finden und Nutzen von Potenzialen in Betrieben dienen soll. In der Literatur wird Benchmarking von Robert C. Camp, der Person die sich als erste wissenschaftlich mit Benchmarking auseinandersetzte, wie folgt definiert:

“Benchmarking ist die Suche nach Lösungen die auf den besten Methoden und Verfahren der Industrie, den „Best Practices“, basieren und ein Unternehmen zu Spitzenleistungen führen.“[3]

Eine weitere Definition lautet:

„Benchmarking ist ein strukturierter Prozess des Lernens aus der Praxis anderer (Interner oder Externer), die als Führer (Beste) bezüglich dieser Praxis anerkannt sind.[4]

2.3 Abgrenzung zum Betriebsvergleich

Der Betriebsvergleich wird schon seit Beginn der industriellen Revolution praktiziert.[5] Grundsätzlich ist Benchmarking eine Variante des Betriebsvergleiches. Das Benchmarking hat dem traditionellen Betriebsverbgleich gegenübergestellt den Vorteil, auch Branchenübergreifend vergleichen zu können, es werden zudem nicht-monetäre Größen stärker betrachtet und ein sich eines größeren Instrumentariums, (wie z.B. der Balance Scorecard[6] ) bedient.[7] Es werden zudem, im Gegensatz zum Betriebsvergleich, oftmals Prozesse betrachtet, welche führenden Firmen zu ihrem Wettbewerbsvorteil verhelfen.[8]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellung 1: Betriebsvergleich vs. Benchmarking

Quelle: Siebert, Gunnar, Benchmarking 2002, S.30.

3 Grundlagen des Benchmarkings

Unter dem Begriff Benchmarking wird nicht eine allgemeingültige Methode verstanden, sondern vielmehr ein breites Spektrum von verschiedenen Praktiken. Bei diesen Methoden ist der Gegenstand des Vergleichs stets zentral, jedoch gibt es Unterschiede. So hat vor allem die Wahl einer geeigneten Vergleichsentität eine große Bedeutung[9], zunächst muss jedoch erst der Parameter des zu vergleichenden Partners definiert werden. Es entsteht bei dieser Wahl ein Zielkonflikt so steigt das Leistungspotential eines Benchmarks bei zunehmender Komplexität, dieser Konflikt spiegelt den Trade-off von Qualität und Kostensenkung wider.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellung 2: Typisierung nach Benchmarking-Partner

Quelle: Schmidt, Frank, Strategisches Benchmarking, 2000, S.31.

[...]


[1] Töpfer, A., Best Practice, 1997, S.31.

[2] Vgl. o.V., Benchmark (Internetquelle), o.J., Stand: 11. März 2013.

[3] Camp, R. C., Benchmarking, 1994, S.13.

[4] Mertins, K., Benchmarking, 1995, S.149.

[5] Siebert, G., Benchmarking, 2002, S.29f.

[6] Siehe zu weiteren Ausführungen: Niven, P. R., Balance Scorecard – Schritt für Schritt, 1. Aufl., Weinheim 2003

[7] Vgl. Rehäuser, J., Informationsmanagement, 1999, S.44ff.

[8] Vgl. Sabisch, H., Spitzenleistungen, 1997, S.17ff.

[9] Siehe Kap. 4, Arten des Benchmarkings S.7ff.

Details

Seiten
18
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656521785
ISBN (Buch)
9783656539032
Dateigröße
2.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v263475
Institution / Hochschule
Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn – Fakultät: Management und Vertrieb
Note
2,3
Schlagworte
benchmarking instrument

Autor

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