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Exchange Traded Funds (ETFs). Eine Darstellung

Seminararbeit 2013 17 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

1. Einleitung

2. Exchange Traded Funds (ETF)
2.1. Entstehung und Entwicklung
2.2. Aktives versus Passives Management
2.3. Konstruktion eines ETF
2.4. ETF-Handel
2.5. Risiken
2.6. Steuerliche Betrachtung

3. Produktfamilie – Exchange Traded Products (ETP)
3.1. Exchange Traded Commodities (ETC)
3.2. Exchange Traded Notes (ETN)
3.3. Exchange Traded Structured Funds (ETSF)

4. Schlussbetrachtung und Ausblick.

Literaturverzeichnis.

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1:

Quelle: Deutsche Börse

http://www.boerse.de/etf/infografiken/Volumen-ETFs-Deutschland-211

Abbildung 2:

Quelle: ETF-Handbuch, Deutsche Börse AG, 60485 Frankfurt am Main,

November 2007

Abbildung 3:

Quelle: Basisinformation über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen, DG Verlag,

10. Ausgabe 2012, Bestell-Nr.: 962-030

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die vorliegende Seminararbeit aus dem Bereich Portfoliomanagement beschäftigt sich mit der erstmals im Jahr 2000 an der Frankfurter Börse eingeführten Finanzinnovation, den Exchange Traded Funds, kurz ETF. Diese noch recht junge Anlageform erfreut sich seit einigen Jahren sowohl bei institutionellen als auch bei Privatanlegern einer stetig wachsenden Beliebtheit. In Europa sind mittlerweile 260 Mrd. in ETF angelegt. Damit hat sich der europäische Markt in den letzten 5 Jahren verdreifacht [1] . Doch was macht die ETF so beliebt?

Frei übersetzt handelt es sich bei einem ETF um einen Fonds (engl. Fund), der an einer Börse notiert bzw. handelbar ist (engl. exchange-traded). Im Vergleich zu herkömmlichen Investmentfonds, deren Kursfeststellung nur einmal täglich erfolgt, besitzen ETF-Anleger einen gewissen Grad an Flexibilität, da sie diese wie Aktien während der üblichen Börsenzeiten kaufen bzw. verkaufen können. Zusätzlich bieten sie aufgrund der täglichen Veröffentlichung ihrer genauen Zusammensetzung ein Höchstmaß an Transparenz. Ein Werbespruch der ETF lautet deshalb: „Einfach, Transparent, Flexibel“.

Ein besonderes Merkmal der ETF ist deren passive Anlagestrategie, auf welche nach der geschichtlichen Entwicklung und Etablierung der ETF am Markt näher eingegangen wird. Durch einen Vergleich mit der aktiven Anlagestrategie sollen dabei die Unterschiede zwischen beiden Managementstilen hervorgehoben werden, ohne jedoch dabei eine der zwei Methoden zu favorisieren. Der Unterpunkt 2.3., „Konstruktion eines ETF“, beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Funktionsweise dieser Anlageform und soll dem Leser sozusagen einen „Einblick hinter die Kulissen“ verschaffen. Da es sich bei ETF um Wertpapieranlagen handelt, sind diese natürlich auch mit Risiken für den Anleger verbunden. Um welche Risiken es sich dabei im Speziellen handelt, wird im Punkt 2.5. angesprochen. Ein näherer Blick auf die bereits oben erwähnte Handelbarkeit der ETF sowie eine kurze steuerliche Betrachtung runden das Kapitel 2 ab.

Aufgrund der steigenden Nachfrage an Exchange Traded Funds und im Rahmen der Asset Allocation rücken mittlerweile immer stärker auch artverwandte Produkte wie die ETC, ETN oder ETSF in den Focus der Investoren und bilden zusammen mit den ETF die Gruppe der Exchange Traded Products (ETP). Sie eignen sich als hervorragende Ergänzung zu ETF und bieten dem Anleger weitere Diversifikationsmöglichkeiten indem sie z.B. Rohstoffe oder Währungen abbilden, welche bei ETF nicht berücksichtigt werden. In Kapitel 3 wird daher auch ein Schwerpunkt auf diese einzelnen Anlageformen gelegt und die gemeinsamen Eigenschaften sowie die Unterschiede gegenüber den ETF erläutert.

Im letzten Kapitel der Arbeit werden die gewonnenen Erkenntnisse resümiert und ein Ausblick gewagt.

2. Exchange Traded Funds (ETF)

2.1. Entstehung und Entwicklung

Obwohl der ETF-Handel erst in den letzten 10 bis 15 Jahren so langsam in Schwung kam, können diese bereits auf eine Entstehungsgeschichte von über 100 Jahren zurückblicken. Denn alles begann mit der ersten echten wissenschaftlichen Analyse des Aktienmarktes durch den französischen Mathematiker Louis Bachelier [2] , der im Jahr 1900 bei der Untersuchung von Aktienkursen feststellte, dass die Chancen, den Markt zu schlagen, genau bei 50 % liegen [3] . Allerdings wurde diese Aussage erst 1952 durch Harry Markowitz wesentlich weiterentwickelt. Der US-amerikanische Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger wies in seinem Artikel „Portfolio-Selection“ nach, dass durch Diversifikation Risiken eliminiert werden können, ohne dabei auf Rendite verzichten zu müssen [4] .

Zu Beginn der siebziger Jahre entwickelten William Sharpe und Bill Fouse, den ersten Indexfonds, genannt Samsonite Pension Fund. Der zum einmal täglich festgelegten Fondspreis handelbare Indexfonds bildete die damals an der NYSE gelisteten Einzelwerte ab und war ausschließlich für institutionelle Anleger bestimmt. Doch die Privatanleger mussten nicht lange warten, denn bereits vier Jahre später erschien mit dem Vanguard 500 der erste Indexfonds für diese Zielgruppe.

Mit Einführung des Computer- und Future-Handels in den Achtzigern war es ab sofort für institutionelle Investoren möglich, große Aktienkörbe leichter zu handeln. In diesem Jahrzehnt wurde auch erstmals ein deutscher Indexfond der Luxemburgischen Commerzbank Tochter CB German Index Fund Company für institutionelle Investoren emittiert [5] . Der erste kommerziell erfolgreiche ETF mit dem Namen S&P Depositary Receipt (auch genannt Spider) ging jedoch erst fünf Jahre später an der ASE an den Start. Das besondere an diesem, auf den Aktienindex S&P 500 aufgelegten Fonds, war seine Handelbarkeit über die gesamte Börsenöffnungszeit. Selbst heute sind im SPDR über 123 Milliarden Dollar investiert und mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von 144 Millionen Anteilen ist er der meist gehandelte ETF der Erde [6].

Am 11.April 2000 startete an der Frankfurter Börse die erste ETF-Handelsplattform in Europa, das sogenannte XTF-Segment und mit ihr im gleichen und im darauffolgenden Jahr drei ETF auf den EuroStoxx 50, den Stoxx 50 und der erste ETF auf den DAX [7] . Die ETF-Palette vergrößerte sich zusehends. Immer mehr ETF-Innovationen folgten in den weiteren Jahren, z.B. der erste Renten-ETF (2003), Gold und Immobilien-ETF (2004), ETF auf Schwellenländer (2005) [8] , Dividendenstrategie-ETF (2005) oder Short-ETF, die gezielt auf fallende Märkte setzen [9] . Das rasante Wachstum der ETF in Deutschland verdeutlicht Abbildung 1: Volumen der in Deutschland gehandelten ETF in Mrd Euro.

Während im Jahr 2002 das AuM gerade einmal rund 5 Mrd. Euro betrug, wuchs es innerhalb von knapp 10 Jahren bereits auf 229 Mrd. Euro. Mittlerweile beträgt das amerikanische Fondsvermögen rund 1,4 Billionen US-Dollar bei einer Anzahl von 1446 ETF. In Europa sind es rund 400 Mrd. US-Dollar bei einer Anzahl von 2132 ETF [10] . Bedingt durch das starke Wachstum der Indexfonds stieg auch die Anzahl der Anbieter auf dem Markt. Der mit Abstand größte Emittent von ETF ist iShares, ein Tochterunternehmen des weltweit größten Vermögensverwalters Blackrock, mit einem verwalteten Vermögen von über 630,6 Mrd. US-Dollar [11] . Der größte deutsche Anbieter im ETF-Segment ist die in Luxemburg ansässige Deutsche Bank Tochter db x-trackers, deren ETF-Angebot nicht nur fast alle wichtigen Indizes beinhaltet, sondern auch exotischere Basiswerte wie Emerging Markets oder Hedgefondsindizes abbildet. Daneben existieren noch weitere Emittenten wie die Commerzbank Tochter ComStage, die zur DekaBank gehörende Tochter ETFlab oder der Anbieter ETF Securities Limited, der sich v.a. auf Produkte aus dem Rohstoff- und Energiebereich (siehe auch Punkt 3.1. Exchange Traded Commodities) spezialisiert hat.

2.2. Aktives versus Passives Management

Der aktive Managementstil, wie er bei klassischen Investmentfonds Anwendung findet, zielt in erster Linie darauf ab, den Markt zu schlagen (engl. outperforming), d.h. eine zuvor festgelegte Benchmark (Vergleichsindex) zu übertreffen. Um dies zu ermöglichen, stellt die KAG professionelle Fondsmanager ein, die durch geschickte Titelselektion (Stockpicking) zum richtigen Zeitpunkt (Markttiming) aufgrund getroffener Prognosen über die Entwicklungen am Markt Wertpapiere kaufen, verkaufen oder halten. Dabei wird der Markt von ihnen als ineffizient angesehen, denn je ineffizienter und somit weniger intensiv ein Markt analysiert ist, desto größer sind die Chancen durch eine aktive Strategie dauerhaft mehr Rendite zu erzielen als der Markt [12] .Daraus resultiert, dass neue Informationen in der Investitionsentscheidung schneller verarbeitet werden müssen, als am Markt selbst. Da der Gebrauch von Insiderwissen gesetzlich untersagt ist, bedienen sich die Fondsmanager verschiedener Hilfsmittel wie der Fundamentalanalyse [13] oder der Charttechnik [14] , um dadurch einen Vorteil gegenüber dem Markt zu erringen und diesen bestenfalls dauerhaft sicherzustellen. Der Einsatz dieser Hilfsmittel sowie die ständigen Portfolioumschichtungen verursachen jedoch erhebliche Kosten, die durch Ausgabeaufschläge von bis zu 5 % des eingesetzten Volumens [15] an die Endkunden weitergegeben werden und sich somit in einer Minderung der Rendite widerspiegeln. Um das Investment für den Anleger dennoch rentabel zu gestalten, sollten demnach nicht nur die Kosten gedeckt sein, sondern zugleich auch noch ein Mehrwert erzeugt werden. Laut einer aktuellen Studie der German Capital Management AG (Gecam AG) zum Stichtag 31.12.2012 schafften es gerade einmal 23 Prozent aller in Europa zugelassenen Aktienfonds in den letzten 3 Jahren, den Vergleichsindex zu schlagen. Darunter erzeugten gerade einmal 11 Prozent der Aktienfonds einen Mehrwert von mindestens 2 Prozent und nur 7,5 Prozent einen Mehrwert von mehr als 3 Prozent [16] .

Der passive Managementstil hingegen versucht nicht wie der aktive Ansatz, einen Vergleichsindex zu schlagen, sondern diesen möglichst genau nachzubilden und dadurch an dessen Wertentwicklung zu partizipieren. Um festzustellen, inwieweit die ETF-Performance vom Vergleichsindex abweicht, wurde der sogenannte Tracking Error eingeführt. Dieser wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt und würde bei exakter Nachbildung 0 % betragen. Es gilt daher: Je größer der Tracking Error, desto größer ist die Abweichung des Fonds von der Wertentwicklung des Referenzindex. Bei ETF ist somit stets ein geringer Tracking Error, i.d.R. zwischen 0 und 1%, festzustellen. Die Form der Indexnachbildung wird als Indexierung oder Index-Tracking bezeichnet [17] . Steigt der jeweilige Index, so steigt auch der Kurs des Indexfonds [18] . Der passive Managementstil begründet sich in der Annahme, dass sich die Kapitalmärkte weitgehend effizient verhalten und dass es somit unmöglich ist, bessere Renditeergebnisse zu erzielen als der Vergleichsindex [19] . Auf Basis dieser Annahme wird dabei auf komplizierte Analysetechniken, Umschichtungen oder Titelselektionen der Fondsmanager verzichtet, was sich letztendlich in einer günstigeren Kostenstruktur niederschlägt. Somit werden bei Transaktionen von ETF weder ein Ausgabeaufschlag noch Rücknahmegebühren erhoben. Auch die Verwaltungskosten sind bei ETF äußerst gering. Während bei aktiven Investmentfonds im Aktienbereich jährlich etwa 0,8 bis 2 % Verwaltungskosten anfallen, betragen diese im passiven Bereich je nach abgebildeter Branche und Region etwa 0,10 bis 0,50 % p.a., bei Renten-ETF sogar nur 0,10 bis 0,25 % p.a. [20] . Ein eindeutiger Kostenvorteil der ETF gegenüber den klassischen Investmentfonds!

2.3. Konstruktion eines ETF

Der Zweck eines Exchange Traded Funds besteht darin, einen Index möglichst exakt nachzubilden. Um dies zu gewährleisten, bedienen sich ETF-Emittenten diverser Methoden der Indexnachbildung. Eine Möglichkeit besteht durch die Full-Replication-Methode , also die volle Nachbildung des Index. Die im Index enthaltenen Einzelwerte werden dabei im Original Indexverhältnis (mit gleicher Gewichtung) gekauft. Anwendung findet diese Methode u.a. bei Anbietern wie ETFlap.

Eine weitere Möglichkeit, wie sie z.B. der Emittent iShares einsetzt, ist die Representative-Sampling-Methode . Hierbei wird hauptsächlich in die liquidesten Wertpapiere des Index investiert und dieser somit nur zum Teil nachgebildet. Ein Vorteil gegenüber der Full-Replication-Methode sind die reduzierten Kosten.

Das dritte Verfahren nennt sich synthetisches- oder auch swap-basiertes Verfahren . Der ETF besteht hier aus einem Aktien- oder Rentenkorb, der nicht zwangsläufig die Werte des zugrunde liegenden Index beinhalten muss, und einem derivativen Tauschgeschäft, dem Index-Swap. Durch einen Austausch der Entwicklung des Wertpapierkorbes mit der Entwicklung des Index wird versucht, eine möglichst genaue Partizipation des ETF an der Performance des Index zu erreichen. Gerade deutsche ETF-Anbieter wie die Deutsche Bank Tochter db x-trackers oder die Commerzbank Tochter ComStage nutzen diese Methode für ihre Produkte. [21]

Um den Preis für den Anleger erschwinglich zu gestalten werden die ETF meist in einem Bezugsverhältnis 1:100 oder 1:10 angeboten. Dabei gibt der bei ETF übliche indikative Nettoinventarwert (iNAV) dem Anleger Aufschluss über den fairen Wert seines Investments in Echtzeit. Der iNAV (Indicative Net Asset Value) wird fortlaufend, mindestens einmal pro Minute, von der Deutschen Börse ermittelt und auf deren Webseite veröffentlicht. Die dadurch geschaffene Vergleichsmöglichkeit mit dem aktuellen Börsenkurs des jeweiligen ETF bietet nicht nur dem Investor ein Höchstmaß an Transparenz, sondern auch den am Markt teilnehmenden Designated Sponsors ein Instrument zur Kontrolle ihres Handelns. Deren Aufgabe ist es innerhalb des nachfolgend beschriebenen Creation-/Redemption-Prozesses , für die Liquidität der ETF am Markt zu sorgen. Eine Veranschaulichung zeigt die folgende Abbildung 2.

Der Markt wird zunächst in den Primärmarkt und den Sekundärmarkt aufgeteilt. Während am Sekundärmarkt das Kommissionsgeschäft, also alle Kauf-bzw. Verkaufsaufträge zwischen Bank oder Broker und dem Investor abgewickelt werden, vollzieht sich am Primärmarkt der Creation-/Redemption-Prozess zwischen den Designated Sponsors und dem ETF-Anbieter. Wird dieser Prozess genauer betrachtet, so lässt sich eine Art Kreislauf erkennen. Der Designated Sponsor stellt zu Anfang einen Wertpapierkorb zusammen, der dem zugrunde liegenden Index 1:1 entspricht. Diesen Korb tauscht er im Creation-Prozess (Entstehungsprozess) gegen ETF-Anteile der KAG im Wert des Korbes ein. Der Investor kann darauf diese Anteile über das XTF-Segment der Börse Frankfurt am Sekundärmarkt zum Briefkurs vom Designated Sponsor erwerben. Möchte der Investor seine ETF-Anteile wiederum verkaufen, so kann er diese zum Geldkurs über das XTF-Segment an den Designated Sponsor zurückgeben. Im darauffolgenden Redemption-Prozess (Rücknahmeprozess) tauscht dann der Designated Sponsor die ETF-Anteile wieder gegen den entsprechenden Wertpapierkorb beim Emittenten ein. Die am Sekundärmarkt generierte Differenz zwischen Geld-und Briefkurs, dem sogenannten Spread, dient den Designated Sponsors als Vergütung für deren Dienstleistung. Damit der Prozess auch funktioniert, legt der ETF-Anbieter ein Mindestquotierungsvolumen fest, d.h. ein Mindestbetrag, zu dem der Designated Sponsor jederzeit bereit sein muss, Anteile zu kaufen oder zu verkaufen [22] . Um ein unendliches auseinanderziehen der Spanne zwischen Geld- und Briefkurs zu verhindern, setzt der ETF-Emittent weiterhin den maximalen Spread fest, der vom Designated Sponsor genommen werden darf [23] .

2.4. ETF-Handel

Ein großer Vorteil der ETF gegenüber den klassischen Investmentfonds [24] ist deren direkter Börsenhandel. Die ETF-Anteile können somit wie Aktien über verschiedene Handelsplätze, z.B. XETRA, zu Geld-und Briefkursen verkauft bzw. gekauft werden. Auch Limit-Orders sind möglich, d.h. die Auftragsausführung erfolgt in diesem Fall erst bei Erreichen eines vom Investor vorher festgelegten Limits. Da es bei ETF i.d.R. keines aktiven Managementstils bedarf, entfällt wie bereits in Punkt 2.2. erwähnt, der Ausgabeaufschlag, der bei klassischen Investmentfonds bis zu 5 % betragen kann [25] . Bedingt durch den indikativen Nettoinventarwert kann der Privatanleger den fairen Preis seiner Investition nachverfolgen.

2.5. Risiken

In der modernen Portfoliotheorie von Markowitz versteht man unter dem Begriff Risiko sowohl die Möglichkeit, einen Verlust zu erleiden als auch die Chance, einen Gewinn zu erzielen. Kurzum: das Risiko ist die Unsicherheit, Zielgrößen zu erreichen oder zu verfehlen [26] . Man unterscheidet zwischen dem unsystematischen und dem systematischem Risiko .

Das unsystematische Risiko ist sozusagen das vermeidbare Risiko und bezieht sich auf den Einzelwert. Diese Risiken sind von Unternehmen beeinflussbar und können z.B. durch eine fehlerhafte strategische Ausrichtung (Missmanagement) entstehen. Bei Aktien und Rentenfonds können dies u.a. das Liquiditätsrisiko oder das Eventrisiko und bei Rentenfonds z.B. das Kündigungsrisiko oder Bonitätsrisiko sein [27] . Durch Diversifikation, indem z.B. in verschiedene Branchen oder Länder investiert wird, kann das Risiko reduziert bzw. eliminiert werden. Eine Anlage in einen ETF bietet dem Investor i.d.R. diesen ausreichenden Diversifikationsgrad. Durch die breite Diversifikation und die daraus resultierende Abhängigkeit von vielen verschiedenen Werten wird somit auch eine geringere Volatilität des ETF erreicht. Das systematische Risiko hingegen ist nicht durch Diversifikation beeinflussbar. Risiken, wie z.B. schlechte Konjunkturdaten, Wirtschaftskrisen oder höhere Gewalt, wirken sich unmittelbar auf den Gesamtmarkt aus und werden daher als allgemeine Marktrisiken oder länderspezifische Risiken bezeichnet.

Im Vergleich zu anderen Anlageformen, wie den Zertifikaten oder der Direktanlage in Aktien, besteht bei einem ETF kein Emittentenrisiko. Wie bei klassischen Investmentfonds zählt das in ETF investierte Kapital zum Sondervermögen des Emittenten und wird daher getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft verwaltet. Bei Konkurs des Emittenten ist somit dass in ETF investierte Kapital geschützt [28] und kann nicht zur Befriedigung anderer Gläubiger verwertet werden.

Anleihen oder auch Zertifikate sind aufgrund ihrer begrenzten Laufzeit einem Wiederanlagerisiko ausgesetzt. Das bedeutet, dass bei fallendem Marktzinsniveau eine Anlage der Zinserträge oder des Gesamtkapitals bei Endfälligkeit nur zu ungünstigeren Konditionen möglich ist. Da ETF i.d.R. Open-End-Produkte sind, also eine unbegrenzte Laufzeit haben, besteht für den Investor bei diesem Produkt kein Wiederanlagerisiko.

2.6. Steuerliche Betrachtung

Aufgrund der Komplexität des Themas Steuer wird sich in diesem Kapitel nur auf die steuerliche Betrachtung von Privatanlegern nach deutschem Recht beschränkt. Hierbei ist festzuhalten, dass die Erträge aus ETF zu Einkünften aus Kapitalvermögen zählen und daher grundsätzlich der Einkommenssteuer unterliegen. Es gibt daher in der Besteuerung keinen Unterschied zu den klassischen Investmentfonds. Seit Einführung der Abgeltungssteuer am 01.01.2009 werden sämtliche Erträge, also Dividendenerträge, Zinserträge und Veräußerungsgewinne mit einem einheitlich abgeltenden Steuersatz von 25 % versteuert. Maßgebend für die Erhebung der Abgeltungssteuer ist der Ausschüttungszeitpunkt. Wird bei einem ETF z.B. ein Ertrag von 300,-- EUR ausgeschüttet, so beträgt die Abgeltungssteuer in diesem Fall 75,-- EUR. Auf diese Steuer wird zusätzlich ein Solidaritätszuschlag von 5,5 %, hier also rund 4,13 EUR berechnet [29] . In diesem Beispiel ergibt sich somit für den Anleger ein Nettoertrag von rund 220,87 EUR. Die Abführung der einbehaltenen Steuern an das zuständige Finanzamt wird durch die depotführende Stelle durchgeführt. Durch Stellen eines Freistellungsauftrages [30] oder durch Abgabe einer Nichtveranlagungsbescheinigung bei der depotführenden Stelle hat der Privatanleger jedoch die Möglichkeit, sich von der Abgeltungssteuer befreien zu lassen.

3. Produktfamilie – Exchange Traded Products (ETP)

3.1. Exchange Traded Commodities (ETC)

Zur Gruppe der Exchange Traded Products zählen neben den bereits bekannten ETF auch die Exchange Traded Commodities (ETC). Diese werden ebenfalls passiv gemanaged, bilden einen ihnen zugrunde liegenden Index nach und können seit November 2006 auch über Xetra gehandelt werden. Während ETF i.d.R. Aktien-oder Anleiheindizes wie z.B. den DAX oder EuroStoxx replizieren, konzentrieren sich die ETC auf Rohstoffe (engl. Commodities) und ermöglichen somit dem Privatanleger eine kostengünstige Partizipation an der Wertentwicklung von physischen Edelmetallen oder Rohstoffindizes. Einer der bekanntesten Emittenten für ETC ist das Unternehmen ETF Securities, dass bereits im Jahr 2003 den weltweit ersten physisch-besicherten Gold-ETC in Sydney und London an die Börse brachte [31] . Abbildung 4 soll dabei die Funktionsweise eines solchen besicherten ETC verdeutlichen.

Die Besicherung erfolgt in diesem Fall häufig durch physische Hinterlegung des jeweiligen Edelmetalls, z.B. Goldbarren bei einem Kreditinstitut.

Durch den Erwerb des ETC erhält der Anleger somit eine zu 100 % mit Gold besicherte Schuldverschreibung, die im Falle einer Insolvenz des Emittenten den Anspruch auf einen Verwertungserlös aus den hinterlegten Edelmetallen verbrieft. Genau darin besteht auch der wesentliche Unterschied zu den ETF. Während ETF wie Investmentfonds als Sondervermögen behandelt werden, sind ETC unbefristete, besicherte Schuldverschreibungen und unterliegen dadurch zusätzlich einem Emittenten-bzw. Ausfallrisiko. Für den ETC-Inhaber, der somit im Gläubigerverhältnis zum Emittenten steht, kann dies im Insolvenzfall schwerwiegende Folgen haben, da ein Verwertungserlös eventuell nicht zur Befriedigung des eigentlichen Anspruchs ausreicht. Trotz dieses zusätzlichen Risikos steigt die Nachfrage nach ETC von Jahr zu Jahr immer mehr an. Das Produktangebot von ETC an der Deutschen Börse liegt zurzeit bei ca. 274 Instrumenten mit einem monatlichem XETRA-Handelsvolumen von rund durchschnittlich 700 Mio. Euro [32] . Dabei zählen Edelmetalle, v.a. Gold, zu den derzeit meist gehandelten Rohstoffen im ETC-Segment.

3.2. Exchange Traded Notes (ETN)

Die erstmals im Dezember 2009 durch das Unternehmen ipath auf XETRA eingeführten Exchange Traded Notes unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Struktur kaum von den Exchange Traded Commodities. Sie sind beide aus rechtlicher Sicht Schuldverschreibungen, die an die Kursentwicklung eines Index gekoppelt sind. Ein wesentlicher Unterschied zu den ETC besteht jedoch darin, dass ETN keine undatierten Schuldverschreibungen sind. Diese haben nämlich i.d.R. eine Restlaufzeit von 10 Jahren [33] . Ein weiterer Unterschied besteht in der Nachbildung des zugrunde liegenden Vergleichsindex. Während der Rohstoffbereich vorwiegend durch die ETC abgedeckt wird, konzentrieren sich ETN z.B. auf die Wertentwicklung von Volatilitäten oder Währungen. [34] Die Nachbildung erfolgt dabei i.d.R. im Verhältnis 1:1. Laut Angaben der Deutschen Börse AG werden z.Zt. ca. 134 ETN auf Xetra gehandelt, was einem durchschnittlichen monatlichen Handelsvolumen von 50 Mio. Euro entspricht. [35]

3.3 Exchange Traded Structured Funds (ETSF)

Die Exchange Traded Structured Funds sind eine Art Mischform aus ETF und strukturierten Produkten, z.B. den Discountzertifikaten oder Aktienanleihen [36] . Das strukturierte Produkt stellt in der Konstellation dabei den Basiswert dar, während der ETF durch die Behandlung als Sondervermögen dem Investor den gesetzlichen Anlegerschutz bietet [37] . Durch diese Kombination lassen sich auch Markterwartungen, wie z.B. Seitwärtstrends, gewinnbringend und zugleich sicher realisieren. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten bei ETSF sind relativ vielseitig, denn je nach Strukturierung des Fondvermögens ist eine Partizipation am Basiswert, Renditeoptimierung oder Kapitalschutz möglich [38] . Die Liquidität wird durch die Handelbarkeit an der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange) gewährleistet.

4. Schlussbetrachtung und Ausblick

Obwohl das Volumen der in Deutschland gehandelten ETF von Jahr zu Jahr ansteigt, liegt es derzeit immer noch deutlich hinter dem Handelsvolumen der USA zurück. Ein Grund dafür ist die in den USA bereits etablierte Honorarberatung. Bei dieser, meist durch unabhängige Finanzdienstleister durchgeführte produktneutrale Beratung, erhält der Berater vom Beratungsempfänger ein festes Honorar für dessen Beratungsleistung. Die Honorarberatung bildet daher einen Gegensatz zum provisionsgesteuerten Bankmodell. Ein Vertrieb von ETF über Banken oder Sparkassen ist somit eher unüblich, da praktisch keine Provisionen für den Verkauf der ETF von den Emittenten gezahlt werden. Aktive Investmentfonds oder Zertifikate hingegen sind durch Provisionszahlungen der Anbieter für Banken meist lukrativer. Mit Einführung der Mifid [39] im Jahr 2004 und die dadurch verbesserte Transparenz auch in Bezug auf versteckte Kosten bei der Anlageberatung gelingt es jedoch langsam viele Anleger für ETF zu sensibilisieren. Dadurch lässt sich festhalten, dass der Aufwärtstrend der ETF noch lange nicht am Ende ist und auch zukünftig mit einem Wachstum dieses Finanzprodukts zu rechnen ist.

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass ein ETF dem Anleger einige Vorteile gegenüber anderen Anlageformen bietet. Wie bereits in Punkt 2.2. erwähnt, sind sie weitaus günstiger zu erwerben als die klassischen Investmentfonds, werden aber gleichermaßen als Sondervermögen behandelt. Der ETF-Anleger erhält also somit den gleichen Schutz zu einem wesentlich günstigeren Preis. Auch im Vergleich zu einer Direktanlage in Aktien lässt sich ein Vorteil der ETF erkennen. So kommen beide, sowohl der ETF-Anleger als auch der Aktieninhaber in den Genuss von Dividendenzahlungen der jeweiligen Unternehmen. Während beim Aktienkauf jedoch das gesamte Risiko auf einer einzelnen Aktie lastet, erreicht der Investor beim Kauf eines ETF-Anteils einen hohen Diversifikationsgrad, da der ETF einen gesamten Index abbildet und sich somit das Risiko auf alle, in diesem Index gelisteten Unternehmen verteilt. Bei Investmentzertifikaten ist dies genau umgekehrt der Fall. Diese können zwar wie ETF einen hohen Diversifikationsgrad erreichen, profitieren i.d.R. aber nicht von den Dividendenzahlungen der Unternehmen [40] .

Im Laufe der Zeit ist allerdings eine große Produktvielfalt in der ETF-Branche entstanden, die es Anlegern kaum noch ermöglicht, ohne großen Aufwand das passende Produkt zu finden. Auch werden mittlerweile immer häufiger ETF auf den Markt gebracht, die aufgrund ihrer Funktionalität nicht mehr ganz so einfach zu durchschauen sind. ETF auf Volatilitäts- oder alternativ gewichtete Indizes verfügen über einen komplexen Aufbau und entsprechen nicht mehr ganz der ursprünglichen Idee [41] . Auch durch die Einführung aktiver ETF werden die Grenzen zwischen klassischen Investmentfonds und ETF zusehends stärker verwischt. Angesichts dessen beende ich meine Seminararbeit mit einem Sprichwort in Anlehnung an William Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“: „Nicht alles, was glänzt, ist Gold.“

Literaturverzeichnis

- ETF Securities (UK) Limited, ETF committed to commodities, 2011

- ETF-Magazin, Die neue Generation der Geldanlage, Focus Magazin Verlag GmbH, München, Ausgabe 01, März 2013

- Etterer, Alexander/Wambach, Martin/Rödel & Partner, ETF-Handbuch, Deutsche Börse AG, 60485 Frankfurt am Main, November 2007, Bestellnummer 1100-2489

- facts & figures Exchange Traded Commodities auf www.boerse-frankfurt.de, Q3/2012, Bestell-Nr. 1005-4386

- Götte, Rüdiger, Exchange Traded Funds (ETFs), Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz, Das 1x1 der Exchange Traded Funds, ibidem Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-838200-59-0

- Günther, Stefan/Moriabadi, Cyrus/Schulte, Prof. Dr. Jörn/Garz, Dr. Hendrik, Portfolio-Management, Theorie und Anwendung, Frankfurt School Verlag, 5.Auflage 2012, ISBN 978-3-940913-39-5

- Handelsblatt, Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung, Ausgabe Nr. 50, Dienstag,12. März 2013, Handelsblatt GmbH

- Handelsblatt, Deutschlands Wirtschafts- und Finanzzeitung, Ausgabe Nr. 65, Donnerstag, 04. April 2013, Handelsblatt GmbH

- Interview mit Uwe Becker, Head of Investor Solutions Europe bei Barclays Global Investors, http://www.extra-funds.de, vom 21.12.2009

- iShares by Blackrock, iShares und ETFs – Eine Einführung, 2012 Blackrock Inc.

- Leonhardt, Uwe/Deiring, Andrea, Gecam Fondsstudie 2013, Korrelationsverhalten von Investmentfonds, German Capital Management AG, 88239 Wangen im Allgäu

- Linder, Hans G./Tietz, Volker, Das große Börsenlexikon, FinanzBuch Verlag GmbH, 80634 München, 1.Auflage 2008, ISBN 978-3-89879-341-4

- Ruh, Dr. Sabine Theadora, Fonds-Handbuch der Börse Frankfurt, Deutsche Börse AG, 60485 Frankfurt am Main, Okt. 2009, Bestellnummer 1100-2519

- X Swiss Exchange AG, ETSF Factsheet, CH-8021 Zürich, März 2008

- Xetra: Die führende Handelsplattform für ETCs und ETNs im Euroraum, Dt.Börse AG, 60485 Frankfurt am Main, Oktober 2011, Bestell-Nr. 1100-4280

[...]


[1] Vgl. Handelsblatt, Ausgabe Nr. 65, 4.April 2013, S. 43.

[2] Vgl. S.Günther/C.Moriabadi/J.Schulte/H.Garz, Portfolio-Management, 5.Auflage 2012, Frankfurt am Main S. 19.

[3] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 15.

[4] Vgl. S.Günther/C.Moriabadi/J.Schulte/H.Garz, Portfolio-Management, 5. Auflage 2012, Frankfurt am Main.

[5] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 129 ff.

[6] Vgl. ETF-Magazin der Dt. Börse Group, Ausgabe 01 März 2013, S. 6.

[7] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 130 ff.

[8] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 17.

[9] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 131.

[10] Vgl. ETF-Magazin der Dt. Börse Group, Ausgabe 01 März 2013.

[11] Vgl. iShares by Blackrock, iShares und ETFs - Eine Einführung, 2012 Blackrock Inc..

[12] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 49.

[13] Analyse zum Vergleich des inneren Werts mit dem aktuellen Aktienkurs des Unternehmens.

[14] Analyse zur Deutung historischer Aktienkursverläufe, auch technische Analyse genannt.

[15] Vgl. Dr. S. Ruh, Fonds-Handbuch der Börse Frankfurt, Oktober 2009, Frankfurt am Main, S. 13.

[16] Vgl. U. Leonhardt/ A. Deiring, Gecam Fondsstudie 2013, Korrelationsverhalten von Investmentfonds, German Capital Management AG, S.9.

[17] Vgl. S.Günther/C.Moriabadi/J.Schulte/H.Garz, Portfolio-Management, 5.Auflage 2012, Frankfurt am Main S. 160.

[18] Vgl. Dr.S.Ruh, Fonds-Handbuch der Börse Frankfurt, Oktober 2009, Frankfurt am Main, S.15.

[19] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 7.

[20] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 19.

[21] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 150 ff.

[22] Vgl. H.Linder/V.Tietz, Das große Börsenlexikon, 1. Auflage 2008, S.196.

[23] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 144.

[24] Diese werden i.d.R. nur zum einmal täglich festgelegten Preis von der Fondsgesellschaft zurückgenommen.

[25] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 47.

[26] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 12.

[27] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 35.

[28] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 31 ff.

[29] In diesem Beispiel bleibt die Kirchensteuer von 8 % bzw. 9 % je nach Bundesland und Konfession unberücksichtigt.

[30] Max. 801,-- EUR bei Alleinstehenden und max. 1.602,-- EUR bei verheirateten Personen.

[31] Vgl. Infomationsbroschüre von ETF-Securties, Committed to commodities, London 2011.

[32] Vgl. facts & figures, Exchange Traded Commodities, Dt.Börse AG, Q3/2012.

[33] Vgl. Interview mit Uwe Becker, Head of Investor Solutions Europe bei Barclays Global Investors, 21.12.2009,http://www.extra-funds.de/interviews/ipath-startet-in-deutschland-interview-mit-uwe-becker.html [Zugriff: 27.06.2013]

[34] Vgl. Xetra: Die führende Handelsplattform für ETCs und ETNs im Euroraum, Dt.Börse AG, Frankfurt am Main, Oktober 2011.

[35] Vgl. facts & figures, Exchange Traded Commodities, Dt.Börse AG, Q3/2012

[36] Strukturierte Produkte sind Finanzinstrumente mit einer derivativen Komponente, z.B. Discountzertifikat oder Bonus-Zertifikat.

[37] Vgl. R.Götte, Exchange Traded Funds (ETfs) – Grundlagen, Funktionsweise und praktischer Einsatz. Das 1x1 der Exchange Traded Funds, Stuttgart 2010, S. 188.

[38] Vgl. SWX Swiss Exchange AG, ETSF Factsheet, März 2008.

[39] Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21.04.2004 über Märkte für Finanzinstrumente.

[40] Vgl. A.Etterer/M.Wambach/Rödl u. Partner, ETF-Handbuch der Dt. Börse AG, November 2007, Frankfurt am Main, S 33

[41] Vgl. Handelsblatt, Ausgabe Nr. 50, 12.März 2013, S. 34.

Details

Seiten
17
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656509462
ISBN (Buch)
9783656509790
Dateigröße
625 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v262101
Institution / Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management
Note
2,0
Schlagworte
exchange traded funds etfs eine darstellung

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Titel: Exchange Traded Funds (ETFs). Eine Darstellung