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E-Commerce und Marketing - Wie sich Unternehmen der Herausforderung stellen

Ein kurzer Überblick über die Auswirkungen von Electronic Commerce auf das Marketing, sowie Folgen und Möglichkeiten für Unternehmen (Stand 2003)

Rezension / Literaturbericht 2003 13 Seiten

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Die Zukunft des Internet-Marketing

2 Definition von Electronic Commerce und Marketing
2.1 Marketing
2.2 Electronic Commerce
2.3 Formen des Electronic Commerce

3 Auswirkungen und Folgen des Electronic Commerce auf das Marketing
3.1 Kundenbindung – eine wichtige Grundlage zum Erfolg
3.3 Web-Marketing und Bannerwerbung

4 Erfolgreiches Agieren der Unternehmen
4.1 Customized Marketing
4.2 Personalisierungsmaßnahmen
4.3 Banner als Hauptwerbeträger

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Kommentar

1 Die Zukunft des Internet-Marketing

Das Internet hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem wichtigen Medium für grenzüberschreitende Kommunikation entwickelt.

Dieses neue Medium hat, bedingt durch die Weiterentwicklung der zugrunde liegenden Technologien, Anwendungs- und Einsatzpotenziale erlangt, die in den verschiedenen Disziplinen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben[1].

Die Entwicklungen im Bereich des Internets führen zu einer gesteigerten Markttransparenz und somit zu einer verschärften Wettbewerbssituation in vielen Branchen, welche auch zu einem festen Bestandteil im Marketingmix zählen[2].

Die enorme Bedeutung des World Wide Web für den weltweiten Absatz von Waren und Dienstleistungen steht heute angesichts der ständig wachsenden Zahl der Internetnutzer und der rasant steigenden Umsatzzahlen im Electronic Commerce außer Zweifel.

In dieser Arbeit sollen die folgenden Fragestellungen untersucht werden:

- Welche Auswirkungen hat Electronic Commerce auf das Marketing?
- Welche Folgen ergeben sich hieraus für die Unternehmen?
- Welche Möglichkeiten haben die Unternehmen um hier erfolgreich zu agieren?

2 Definitionen von Electronic Commerce und Marketing

In diesem Kapitel sollen die Begriffe Marketing und Electronic Commerce, sowie dessen Formen beschrieben werden.

2.1 Marketing

Marketing hat als Unternehmensaufgabe den Aufbau, die Aufrechterhaltung und Verstärkung der Beziehung zum Kunden, anderen Partnern (Stakeholdern) und gesellschaftlichen Anspruchsgruppen zu gestalten. Mit der Sicherung dieser Unternehmensziele im Punkt Marketing sollen auch die Bedürfnisse der beteiligten Gruppen befriedigt werden, denn durch zufriedene Kunden erhält man größeren Absatz und dies ist mitunter ausschlaggebend für ein gesundes Unternehmen[1]. Marketing als Führungsinstrument umschreibt die bewusste Führung des gesamten Unternehmens vom Absatzmarkt her, um somit Erfolg und Existenz des Unternehmens dauerhaft zu sichern[2].

2.2 Electronic Commerce

Electronic Commerce wird unterschiedlich weit gefasst. Im weiten Sinne umfasst es „jede Art wirtschaftlicher Tätigkeit auf der Basis elektronischer Verbindungen“[3].

Im engeren Sinne wird unter Electronic Commerce dagegen „die digitale Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Transaktionen zwischen Wirtschaftssubjekten“[4]verstanden.

Dabei wird unter Electronic Commerce nicht nur die Durchführung einer Transaktion, zum Beispiel der Verkauf oder die Vermietung eines Wirtschaftsgutes verstanden, sondern auch der Kontakt oder Datenaustausch über ein elektronisches Medium[5].

2.2 Formen des Electronic Commerce

Als Akteure des Electronic Commerce können allgemein die Gruppen „Konsumenten“ (Consumer), „Unternehmen“ (Business) und „Öffentliche Institutionen“ (Administration) unterschieden werden, die allerdings Geschäfte miteinander abwickeln können[1]. Diese Handlungsbereiche sind nach den Kriterien „Anbieter der Leistungen“ und „Nachfrager der Leistungen“ kategorisiert, wie man in der Matrix von Hermanns ersehen kann[2]. Der Bereich Business-to-Consumer (B2C) zielt dabei auf den Online-Handel zwischen Händler und privaten Personen (Endverbraucher) ab. Dabei sind solche Handelstransaktionen durch Spontanität und eher kleinen bis mittlerem Transaktionsvolumen gekennzeichnet[3].

[...]


[1]S. Hermanns, A. / Sauter, M., Electronic Commerce, 1999, S. 4

[2]S. Meffert, H., Marketing, 2000, S. 757

[1]Vgl. Meffert, H., Marketing, 2000, S. 10

[2]S. Becker, J., Marketing , 2001, S. 3

[3]S. Picot, A. / Reichwald, R. / Wigand, R.T., Electronic Commerce, 1998, S. 17

[4]S. Albers, S. / Clement, M. / Peters, K., Marketing, 1999, S. 49-50

[5]Vgl. Meffert, H., Marketing, 2000, S. 917

[1]Vgl. Vogel, R., Electronic Commerce, 2001, S. 16

[2]Vgl. Hermanns, A. / Sauter, M., Electronic Commerce, 1999, S. 23

[3]Vgl. Merz, M., Electronic Commerce, 2002, S. 22

Details

Seiten
13
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638278478
ISBN (Buch)
9783638809856
Dateigröße
477 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v25128
Institution / Hochschule
Hochschule Darmstadt – Fachbereich Wirtschaft
Note
2,0
Schlagworte
E-Commerce Marketing Unternehmen Herausforderung

Autor

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Titel: E-Commerce und Marketing - Wie sich Unternehmen der Herausforderung stellen