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Spiritualität und gesellschaftlicher Pragmatismus bei den Navajo der Gegenwart

Gesundheit, Krankheit, Tod

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 29 Seiten

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen

Abbildungen

1 Einleitung

2 Gesundheit, Schönheit und Heilung bei den Navajos
2.1 Die besondere Bedeutung von Gesundheit und Schönheit
2.2 Heilungszeremonien der Navajos
2.2.1 Das Zeremoniensystem der Navajos
2.2.2 Die hohe Bedeutung von Heilungsritualen
2.2.3 die „zeremonielle Ausrüstung“ - das Medizinbündel
2.2.4 Sandpaintings
2.2.5 Gesang
2.2.6 Handzittern und sonstige Elemente
2.3 Das Gesundheitssystem der Gegenwart (1945 bis heute)

3 Krankheiten, Gefahren und Tod im Leben der Navajos
3.1 Der Bezug der Navajos zur Krankheit
3.2 Krankheiten der Gegenwart
3.2.1 Kindersterblichkeit, Hepatitis, Alkoholismus und Seuchen
3.2.2 Uran- und Kohlebergbau als Ursache von Krankheiten

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Stichwortregister

Anhang

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungen

Abb. 1 arbeitsloser Navajo-Mann

Abb. 2 Hogan im Navajo National Monument

Abb. 3 Öffnen eines Medizinbündels

Abb. 4 Anfertigung eines Sandbildes

Abb. 5 Sandpainting in klassischen Farben

Abb. 6 Ärztin im Indian Hospital in Tuba City

Abb. 7 Wasser aus kontaminierten Quellen

Abb. 8 Untersuchungen im verseuchten Gebiet

Abb. 9 Karte des Navajo- Reservates im Anhang

1 Einleitung

“It is unbelievable and inexcusable that in 1992 we continue to teach schoolchildren that ‘Columbus discovered America.’ [...] Instead, we should acknowledge that Columbus was a lost sailor who mistakenly landed on the shores of what is now San Salvador and encountered a world in which millions of Native people thrived.”[1]

Navajos sind Angehörige der athapaskischen Sprachgruppe.[2] Navajo ist traditionell in erster Linie eine gesprochene Sprache, was einige Übermittlungsprobleme mit sich bringt.[3] Gerade in Kulturen in denen keine Schriftlichkeit existiert mit der Wissen konserviert und weitergegeben werden könnte - wie bei den Navajos - ist es wichtig, dass es Rituale gibt, um so ein „kollektives Gedächtnis“ aufzubauen.[4] Dieser Umstand zeigt auch, wie wichtig es für Navajos gewesen sein muss, Mythen und Geschichten zu erzählen, um sie über die Zeit hinweg zu konservieren und über Generationen zu transportieren. Rituale machen zudem den Mythos erfahrbar – das Ritual substituiert den Mythos. „Die mündlichen Überlieferungen haben die indianischen Sprachen und Weisheiten bis in unsere Tage bewahrt.“[5] Jedoch unterliegt auch diese Kultur einem Erosionsprozess: “Today, I have seen and been aware that many of our children are beginning to lose sight of their culture, language and even the religion that has been passed down from generation to generation. They are drifting very fast in this so-called modern society and many of them don’t get the proper guidance as to who they are, where they come from and where they are heading.[6]

Doch dass die moderne Gesellschaft mit ihrer Popkultur auch ihre Nachteile mit sich bringt zeigt sich dem Volk der Navajos zunehmend. Die Navajo-Nation, das größte Reservat in den USA, gilt als eines der Musterbeispiele für die Probleme der amerikanischen Ureinwohner. In den “Four Corners" der Sandsteinwüste zwischen Arizona, Utah und New Mexico gelegen, lebt eine viertel Million Navajos in einem Elend, das man eher in einem Entwicklungsland, als in den USA erwarten würde.[7]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Arbeitslos und gebrochen, Andrew Cayaditto sitzt neben einem alten Schulbus den er in sein Haus in Rincon Marquise, NM gefahren hat. Ohne Job und Unterstützung der Navajo-Nation oder der U.S. –Regierung, überlebt Cayaditto indem er seine Mutter besucht, um Essen zu können. Quelle/Foto: Photo by Jeff Jones, unter: Living on the Edge. Navajo families in grip of Poverty, unter: Independent Online (http://www.gallupindependent.com) .

Hier lebt über die Hälfte der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei knapp 11.885 US-$ pro Kopf, rund ein Drittel von dem der übrigen USA. Die Arbeitslosenratebeträgt rund 59%. Die meisten Jobs gibt es bei den verschiedenen Behörden des Stammesrats. Ansonsten können sich die Navajos nur in den Kohlegruben oder den wenigen Franchise-Firmen auf ihrem Reservat verdingen.

In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Navajos - oder auch Dine’é („the People“)[8] wie sie sich selbst nennen - in einer solch schwierigen Zeit mit den Themen Mythos, Gesundheit, Krankheit und Tod umgehen.

2 Gesundheit, Schönheit und Heilung bei den Navajos

2.1 Die besondere Bedeutung von Gesundheit und Schönheit

Der Fokus der Navajo-Rituale liegt in den Bereichen Gesundheit und “well-being”. Der Ausspruch “in beauty we walk” [9] der für diese Lebenseinstellung steht klingt im ersten Moment wenig indianisch. Hierunter ist zu verstehen, dass die Dine’é Schönheit und Harmonie suchen. Hózhó ist der grundlegende Wert der Kultur der Navajos, quasi ein Lebenskonzept. Er durchzieht alle Lebensbereiche und steht hinter jedem traditionellen Denken und Handeln. Hózhó bedeutet vollkommene Schönheit und Harmonie aller Elemente im Universum.[10] Es ist jedoch tatsächlich auch eine körperliche Schönheit gemeint: “Our skin ist still brown like our mother earth. Our eyes are black like the universe at night. Our smiles are like the stars. And we speak like the voice of the wind.”[11]

2.2 Heilungszeremonien der Navajos

2.2.1 Das Zeremoniensystem der Navajos

„The Creator is the only one who is going to relocate us. Traditional Dineh cannot separate any facet of our lives from prayers and ceremonies given us by the Holy Ones.”[12]

Anthropologen waren über die Komplexität des Zeremoniensystemsder Navajos verwundert[13]: „The Dinetah became the center of a cultural development that has no equal in Apachean history. The Puebloans had brought with them their rich ceremonial lore, and ceremonies of great complexity were performed.“[14] Die Dine’é und ihre Nachbarn teilen verschiedene zeremonielle Konzepte.[15] Das Navajo-Zeremoniesystem hat sich entwickelt, um mit den Gefahren durch das Universum umgehen und diese kontrollieren zu können.[16] Zeremonien werden abgehalten, wann immer sie gebraucht werden und nicht streng nach Kalender.[17] Nach der korrekten und vollständigen Durchführung eines Zeremoniells rücken die „Holy People“ die Dinge wieder zurecht – sie stellen hózhσ wieder her.[18] Die Navajos scheinen in diesem Punkt recht pragmatischzu sein, denn die holy people , die Götter, sind aufgrund der Reziprozität verpflichtet, bei einer korrekt durchgeführten Zeremonieden damit angestrebten Erfolg, nämlich die Wiederherstellung von hózhó in dem jeweiligen Bereich, zu verwirklichen.[19]

Das Spirituelle ist so allgegenwärtig, dass es in der Sprache der Navajos nicht einmal ein Wort gibt, das man annähernd mit „Spiritualität“ oder „Religion“ übersetzten könnte.[20] Das Spirituelle ist bei den Navajos untrennbar mit dem Alltag verbunden. Es beschränkt sich nicht auf bestimmte Zeremonienoder Mythen sondern ist vielmehr eine Weltanschauung, die das Denken und Handeln beeinflusst. In den Mythen werden die Entstehung und Anweisungen für die Durchführung von Zeremonien überliefert.[21] Die Zeremonien stellen kein separates Gebiet der Erfahrungen dar, sondern sind vielmehr integraler Bestandteil des Lebens und der Kultur der Navajos: „[...] Navajo traditions are more than history.“[22]

Normalerweise werden die Zeremoniennur in den Hogansdurchgeführt.[23] Hogans sind konisch zugeschnittene Erdhäuser. Diese sind dem Hogan in welchem First Manund First Womandie ersten Dine’é erschufen nachempfunden.[24] „This creation hogan is the paradigm for all Navajo ceremonial and house structures[...].“[25] Schon First Man und First Woman haben ihr Medizinbündelim Hogan ausgepackt, Sandpaintings angefertigt und Gesänge und Rauchgenutzt.[26]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Ein Hogan, fotografiert im Navajo National Monument in Arizona. Hogans sind die traditionellen Behausungen von Navajos. Sie dienen als Wohnungen, aber auch als Orte für verschiedene Zeremonien.

Quelle: http://geography.about.com .

Die Zeremoniendauern mehrere Tage, teilweise bis zu neun Tage an.[27] Die Teilnehmer müssen sich zunächst rituell reinigen, und danach wird die Zeremonie im Inneren eines Hogans abgehalten. Sie setzt sich aus vielen Gesängen und Gebeten zusammen, die von einem Medizinmann, dem hataalii – oder manchmal auch einer hataalii[28] vorgetragen werden.[29] Da die Zeremonien genaues Wissen verlangen, hunderte von Liedern, Gebeten und rituellen Handlungen enthalten und pflanzliche Substanzen sowie rituellen Besitz erfordern, spezialisiert sich jeder hataalii auf ein bis höchstens sechs Zeremonien.[30] Die hataalii, aber auch die Sänger sind keine Schamanen sondern Priester.[31] Der Kontakt zur Macht der Götter erfolgt traditionell nicht direkt, sondern die Macht wird lediglich symbolisch dargestellt.[32] Symbolehaben daher im Spirituellen eine große Bedeutung für die Navajos. Außerhalb des Hogans befindet sich eine Sandmalerei(s. S. 12), die auf das Geschehen im Hogan hinweist.[33]

Zeremonien bei den Navajos können grob eingeteilt werden in 1.) Chants, bei welchen mit Rassel gesungen wird (zur Heilung oder Prävention[34] ) und 2.) alle anderen sogenannten Riten (die sich wieder in a.) Blessingwayrites in welchen Hoffnung und Glück beschworen werden und b.) in Enemywayrites unterteilen lassen[35] ). Ein Beispiel für das Einsatzgebiet von letzteren soll nun gegeben werden:

Der Navajo-Ranger Albert Laughter berichtet, dass ein Ritual durchgeführt wurde, als sein Bruder David mit Übelkeit und Schwindelgefühlen aus dem Vietnamkrieg zurückkam. Da man glaubte, dass die Geister seine Gegner die er erschossen hat ihn verfolgten, führten sie den „Enemy Way“ durch, welcher diese töten sollte.[36] David sollte sein wahres Selbst wieder finden, und daher versuchte die Gemeinschaft bei dieser einwöchigen Zeremonie Respekt zu beweisen und hierdurch Vertrauen zu schaffen.[37] Für die Zeremonie wurde eigens ein Hogan errichtet. Die Mutter webte einen Teppich der als freundschaftliches Austauschgeschenk für eine benachbarte Familie gedacht war - im Gegenzug für ein Wildleder, welches im Enemy Way gebraucht wurde. Es wurde getanzt, gesungen und gelacht, und man bereitete als Zeichen der Gastfreundschaft Brot für die 2.000 Anwesenden zu.[38] Eine wichtige Rolle spielten aus dem Krieg mitgebrachte Knochensplitter von getöteten Soldaten. Der Besitz von einer persönlichen Sache des Feindes gibt einem die Macht über diese – in diesem Falle der Knochen eines Toten. Als diese zerstört waren, war David geheilt.[39]

2.2.2 Die hohe Bedeutung von Heilungsritualen

Wie sich bereits erahnen lässt ist der größte Teil der Zeremonien auf persönliche Heilung ausgerichtet[40], anders als bei den Nachbarn – den Pueblos – bei welchen Ziele wie Regenmachen im Vordergrund stehen.[41] Viele Heilungsformen haben die Navajos mit den Hopi ausgetauscht.[42] Die Ursache für Krankheiten wird in einer Störung der Harmonie gesehen. Diese kann auf Kontakt mit Geistern oder auf Hexerei (s.u.), auf schlechte Träume, auf zu häufige Ausführung einer jeglichen Tätigkeit oder auf andere Tabubrüche zurückzuführen sein. Durch die - für die entsprechende Krankheit passende - Zeremonie wird die Harmonie, hózhó, wiederhergestellt und der Patient auf diese Weise geheilt.

Das zeremonielle Heilungssystem ist zwar stark auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt,[43] jedoch ergibt sich durch die Gesundung des einzelnen Patienten mittelbar eine positive Wirkung für den ganzen Stamm. Jede Zeremonie dient dem Gemeinwohl, weil sie das Gleichgewicht im Universum erhält und somit eine positive Wirkung für alle hat.[44] Bei Heilungsritualen soll der Patient in Wohlgefühl gebracht werden, weshalb seine Familie und seine Freunde während der Durchführung eine wichtige Rolle spielen.[45] Navajo-Medizin möchte ganzheitlich heilen[46], und „ein langes Leben“, die „Harmonie mit dem Universum“, „Freude“ und „Schönheit“ stehen dabei im Vordergrund.[47]

Die Verknüpfung von Ästhetischemund Spirituellem zeigt sich im kreativen Alltag der Dine’é. Gesang, Webereiarbeiten und alle Formen von Malereien sind in unserer Gesellschaft dem Bereich Kunst zuzuordnen. Bei den Navajos mag dies mittlerweile zwar auch so sein, doch haben diese Elemente bei Zeremonien noch eine ganz existenzielle Bedeutung. Die Navajokunsthat viele andere Künstler inspiriert.[48] Doch umgekehrt unterlag sie in der Geschichte verschiedenen Einflüssen von außen.[49] Neben starken Einflüssen durch die spanischen Entdecker, die späteren modernen Einflüsse und einer letztendlichen Anpassung an den Kommerz, waren es vor allem – vor den Eroberern – die Nachbarn der Navajos, welche Veränderungen bewirkten. Auch durch den Handel mit weiter entfernten Stämmen wurden ebenfalls einflussnehmende Verbindungen hergestellt.[50] Der Beauty-Gedanke[51] hat dafür gesorgt, dass häufig nach ästhetischen Gesichtspunkten etwas in die Kultur integriert wurde und sie dadurch bereicherte.

Der Vorwurf, ihre Kultur sei nicht mehr das was sie einmal war, scheint andere mehr zu stören als die Navajos selbst. „Der Erfolg der Navajo beruht auf kreativer Anpassungsfähigkeit. Als Jäger und Sammler in den Südwesten eingewandert, lernten sie von den Pueblo-Indianern Maisanbau , Töpferei und Weberei .“[52] „Von den Spaniern übernahmen die Navajo Schaf, Ziege und Pferd [...] und integrierten insbesondere das Reiten in ihre Kultur; scheinbar als sei es nie anders gewesen.“[53] Ich möchte nun – um Ästhetik, Einflüsse und Einbindung in das Spirituelle zu verdeutlichen – zuerst näher auf die „zeremonielle Ausrüstung“, das Medizinbündel, eingehen, um anschließend Sandpaintings, Gesang und kurz einige andere Elemente vorzustellen.

[...]


[1] Taliman, Valerie (Navajo),Stories of the Land, in: American Indian Review, Issue Number ,3 Summer 1992, unter: www.american-indian-review.co.uk , Zugriff am 14.02.2004.

[2] Zimmermann, Larry J., Indianer - Geschichte und Stämme (1996), S. 172. (Das Navajo (Dineh) ist mit 130.000 Sprechern die meistbenutzte indianische Sprache im Norden Amerikas.)

[3] Die Navajo– Indianer sehen die Sprache als heiliges Geschenk, das nicht unnötigerweise gebraucht werden soll. Navajo ist eine sehr metaphernreiche Sprache.

[4] s. Hockerts, Hans Günter, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Zugänge zur Zeitgeschichte: Primärerfahrung, Erinnerungskultur, Geschichtswissenschaft, Aus Politik und Zeitgeschichte (B 28/2001), o.Verlag, Bonn, 2001, S.12.

[5] Zimmermann, Larry J., Indianer - Geschichte und Stämme (1996), S. 141.

[6] Tome, Harry (Navajo), Native American Church to Preserve and Protect Our Culture Part 1., American Indian Review, Issue Number 13, Winter 1996/7, unter: www.american-indian-review.co.uk , Zugriff am 14.02.2004.

[7] Der US-Zensus von 2000 besagt, dass sich ungefähr 269.000 Menschen selbst als Navajos bezeichnen und nochmal 29.000 als Teil-Navajos, s Waldman, Carl, Navajo (people), Microsoft® Encarta® Online Encyclopedia 2004, unter: http://encarta.msn.com © 1997-2004, Zugriff am 15.02.04.

[8] s. Brugge, David M., Navajo Prehistory and History to 1850, in: Ortiz, Alfonso (Volume Editor), Southwest, in: Sturtevant, William C. (Hrsg.), Handbook of North American Indians, Smithsonian Institution Washington, 1983, S. 489- 501 (hier: S. 497).

[9] s. Luckhardt,Grant,The Way of Beauty and the Way of Truth. A Wittgensteinian Appreciation of Navajo Philosophy,o.Ort., o.Jahr,S.586.

[10] s. Angermaier, Georg, Traditionelles Recht und seine Anwendung in den Tribal Courts der Navajo 3, Wien, 1996, S. 39 f.

[11] Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past, in: National Geographic Society, Our National Parks, National Geographic Vol. 156, No. 1 (Juli 1979), Washington, S. 80-85 (hier:S. 85).

[12] Blackgoat, Roberta, Ours is a Religion of Nature, American Indian Review, Issue Number 13, Winter 1996/7, unter: www.american-indian-review.co.uk , Zugriff am 14.02.2004.

[13] s . Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System, in: Ortiz, Alfonso (Volume Editor), Southwest, in: Sturtevant, William C. (Hrsg.), Handbook of North American Indians, Smithsonian Institution Washington, 1983, S. 536-557 (hier: S. 548).

[14] s. Brugge, David M., Navajo Prehistory and History to 1850 (1983), S. 493.

[15] s. Brugge, David M., Navajo Prehistory and History to 1850 (1983), S. 491.

[16] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983), S. 536 u. 537.

[17] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983), S. 537.

[18] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983) und Witherspoon, Gary, Language and Reality in Navajo World View , in: Ortiz, Alfonso (Volume Editor), Southwest, in: Sturtevant, William C. (Hrsg.), Handbook of North American Indians, Smithsonian Institution Washington, 1983, S. 537 u. 572.

[19] s. Angermaier, Georg, Traditionelles Recht und seine Anwendung in den Tribal Courts der Navajo (1996), S. 49.

[20] s. Locke, Raymond Friday, Sweet Salt, SantaMonica,1990, S. 1 f. u. Wyman, Leland C., Navajo Ceremonial System (1983), S. 536 ff.

[21] s. Kempf, Susanne, Frauen und Macht bei den Navajo, in: Egon Renner (Hrsg.), Ethnologische Studien, Band 1, o. Verl., Bonn, 1996, S. 44.

[22] Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past (1979), S. 82.

[23] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983), S. 548.

[24] s . Gill, Sam D., Navajo Views of Their Origin, in: Ortiz, Alfonso (Volume Editor), Southwest, in: Sturtevant, William C. (Hrsg.), Handbook of North American Indians, Smithsonian Institution Washington, 1983, S. 502-505 (hier: S. 503).

[25] Gill, Sam D., Navajo Views of Their Origin (1983), S. 503.

[26] s. Gill, Sam D., Navajo Views of Their Origin (1983), S. 504.

[27] s. Klah, Hasteen, Navajo Creation Myth, Santa Fe, 1942, S. 21.

[28] Frauen werden in der Praxis allenfalls nach der Menopause hataali.

[29] s. Klah, Hasteen, Navajo Creation Myth (1942), S. 47.

[30] s. Wyman, Leland C., Navajo Ceremonial System (1983), S.537f.

[31] s. Lamphere, Louise, Southwestern Ceremonialism (1983), S. 749, Ellen Rothman beschreibt Navajo-Medizinmänner wie folgt: “For the most part, they are older men, with their thinning white hair pulled tight, clothed in smart Western-style button-down shirts with pointy collars and opalescent buttons and pressed blue jeans. Inevitably they wear jewelry, either a turquoise wristband (sometimes holding an incongruous Western watch face) or a silver conch belt or a turquoise necklace.” (Rothman, Ellen, Respecting Navajo Medicine May Collide with Preserving It, unter: Harvard News Online vom 26.01.2004.)

[32] s. Cooper, Guy H., Development an Stress in the Navajo Religion, Stockholm,1984, S. 104.

[33] s. Angermaier, Georg, Traditionelles Recht und seine Anwendung in den Tribal Courts der Navajo (1996), S. 50.

[34] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983),(hier: S. 541).

[35] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983),(hier: S. 539).

[36] s. Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past, in: National Geographic Society, Our National Parks, National Geographic Vol. 156, No. 1 (Juli 1979), Washington, S. 84-85.

[37] s. Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past (1979), S. 82.

[38] s. Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past (1979), S. 84-85.

[39] s. Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past (1979), S. 85.

[40] s. Kluckhohn, Clyde und Leighton, Dorothea, The Navaho, Cambridge, 1962, S. 238.

[41] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983),(hier: S. 537).

[42] s . Ford, Richard I., Inter-Indian Exchange in the Southwest, in: Ortiz, Alfonso (Volume Editor), Southwest, in: Sturtevant, William C. (Hrsg.), Handbook of North American Indians, Smithsonian Institution Washington, 1983, S. 711-722 (hier S. 715).

[43] s. Angermaier, Georg, Traditionelles Recht und seine Anwendung in den Tribal Courts der Navajo (1996), S. 49.

[44] s. Reichard, Gladys Amanda, Navajo Religion, Tucson, 1983, S. 157.

[45] s. Wyman, Leland C, Navajo Ceremonial System (1983),(hier: S. 538).

[46] s. Ethnologisches Museum Berlin, Indianer Nordamerikas. Vom Mythos zur Moderne, Wandtexte der Ausstellung.

[47] s. Lamphere, Louise, Southwestern Ceremonialism, in: Ortiz, Alfonso (Volume Editor), Southwest, in: Sturtevant, William C. (Hrsg.), Handbook of North American Indians, Smithsonian Institution Washington, 1983, S. 743-763 (hier: S. 753).

[48] s. Brugge, David M., Navajo Prehistory and History to 1850 (1983), S. 499.

[49] s. Ford, Richard I., Inter-Indian Exchange in the Southwest (1983), S. 722.

[50] s. Ford, Richard I., Inter-Indian Exchange in the Southwest (1983), S. 717.

[51] “Our skin ist still brown like our mother earth. Our eyes are black like the universe at night. Our smiles are like the stars. And we speak like the voice of the wind.” (s. Laughter, Albert, Navajo Ranger Interprets. Our People, Our Past (1979), S. 85.

[52] Ethnologisches Museum Berlin, Indianer Nordamerikas. Vom Mythos zur Moderne, Wandtexte der Ausstellung, Schrift zur Ausstellung „Indianer Nordamerikas. Vom Mythos zur Moderne“ des Ethnologisches Museum Berlin, 2003, S. 19.

[53] Ethnologisches Museum Berlin, Indianer Nordamerikas. Vom Mythos zur Moderne (2003), S. 19.

Details

Seiten
29
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638273725
ISBN (Buch)
9783638648387
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v24518
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Lateinamerika-Institut und Institut für Ethnologie
Note
1,0 (sehr gut)
Schlagworte
Spiritualität Pragmatismus Navajo Gegenwart Schöpfungsgeschichten Rituale Welten Nordamerika

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Titel: Spiritualität und gesellschaftlicher Pragmatismus bei den Navajo der Gegenwart