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Ohnmacht bei Heinrich von Kleist

Seminararbeit 2003 26 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen:
1.1 Einleitung
1.2 Kleist und Kante
1.3 Über das Marionettentheater

2. Die Marquise von O
2.1 Inhaltsüberblick
2.2 Bedeutung und Funktion der Ohnmacht

3. Das Käthchen von Heilbronn
3.1 Inhaltsüberblick
3.2 Bedeutung und Funktion der Ohnmacht

4. Resümee

Bibliographie und Quellennachweis

1. Vorbemerkungen

1.1 Einleitung

Ein zentrales Motiv in Heinrich von Kleists literarischem Werk ist die Ohnmacht. Ohnmachten markieren zentrale, für den weiteren Handlungsverlauf bedeutende Textstellen.

Wie eine Ohnmacht den Verlauf der Handlung beeinflusst, wann und unter welchen Umständen sie auftritt und wer unter ihr zu leiden hat, werde ich im Folgenden, insbesondere anhand der Erzählung Die Marquise von O... und des Dramas Das Käthchen von Heilbronn, zu beantworten versuchen.

Die Beschäftigung mit der „Kleistschen Ohnmacht“[1], mit einem Zustand, in dem der Mensch ohne Bewusstsein ist, wirft die Frage auf, welches Verständnis Kleist von Bewusstsein und Unbewusstsein hatte. In dieser Hinsicht aufschlussreich ist der im Jahre 1810 erschienene Aufsatz Über das Marionettentheater, sowie die Auseinandersetzung Kleists mit Immanuel Kant, auf die ich zunächst eingehen werde.

1.2 Kleist und Kant

Heinrich von Kleist war bis zur Lektüre Kants im Jahre 1801 ein Kind der Aufklärung und ein Anhänger des Rationalismus. Er glaubte an die aufklärerische Metaphysik, daran, dass der Mensch die Absichten Gottes mit seinem Verstand erfassen und sich selbst vervollkommnen kann. Kleist bekannte sich eindeutig zu seiner Mündigkeit: Im März 1799 schrieb er an seinen ehemaligen Hauslehrer, den Theologen Christian Ernst Martini: „Wenn man also nur seiner eigenen Überzeugung folgen darf und kann, so müsste man eigentlich niemand um Rat fragen, als sich selbst, als die Vernunft; denn niemand kann besser wissen, was zu meinem Glück dient, als ich selbst; niemand kann so gut wissen, wie ich, welcher Weg des Lebens unter den Bedingungen meiner physischen und moralischen Beschaffenheit für mich einzuschlagen am besten sei; eben weil dies niemand so genau kennt, niemand sie so genau ergründen kann, wie ich. (...) Es ist also ein wahres Wort: dass man nur den um Rat fragen soll, der keinen gibt.“[2]

Auch Briefe an seine Schwester Ulrike geben Aufschluss über die philosophische Position Kleists vor der Lektüre Kants: „Ein freier, denkender Mensch bleibt da nicht stehen, wo der Zufall ihn hinstößt; oder wenn er bleibt, so bleibt er aus Gründen, aus Wahl des Bessern. Er fühlt, dass man sich über das Schicksal erheben könne, ja, dass es im richtigen Sinne selbst möglich sei, das Schicksal zu leiten. Er bestimmt nach seiner Vernunft, welches Glück für ihn das höchste sei, er entwirft sich seinen Lebensplan, und strebt seinem Ziele nach sicher aufgestellten Grundsätzen mit all seinen Kräften entgegen. (...) So lange ein Mensch noch nicht im Stande ist, sich selbst einen Lebensplan zu bilden, so lange ist und bleibt er unmündig. (...) Welcher andern Herrschaft bist Du unterworfen, als allein der Herrschaft der Vernunft?“[3] Dieser Brief, geschrieben im Mai 1799, zeigt, dass sich Kleist mit der Idee eines Lebensplanes beschäftigte, welche auf den antiken griechischen Philosophen Epikur zurückgeht, und illustriert die Begeisterung, die er der Aufklärung entgegenbrachte. Fast euphorisch preist Heinrich von Kleist die ausschließliche Herrschaft der Vernunft des Einzelnen.

Kleists Lebensplan wurde beeinflusst von teleologischen Prinzipien Christoph Martin Wielands. So glaubte Kleist, wie Wieland, dass sich die Menschheit zur Vollkommenheit hin entwickelt. Die Einheit von Wahrheit und Bildung stellte für Kleist eine feste Größe dar und er war davon überzeugt, dass die in diesem Leben genossene Bildung (und die damit verbundene Wahrheit) den Menschen nach seinem irdischen Dasein für eine weitere Stufe im Prozess der Vervollkommnung qualifiziert. In einem Brief an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge beschrieb Kleist seine Geisteshaltung wie folgt: „Ich hatte schon als Knabe (mich dünkt am Rhein durch eine Schrift von Wieland) mir den Gedanken angeeignet, dass die Vervollkommnung der Zweck der Schöpfung wäre. Ich glaubte, dass wir einst nach dem Tode von der Stufe der Vervollkommnung, die wir auf diesem Sterne erreichten, auf einem andern weiter fortschreiten würden, und dass wir den Schatz von Wahrheiten, den wir hier sammelten, auch dort einst brauchen könnten. Aus diesen Gedanken bildete sich so nach und nach eine eigne Religion, und das Bestreben, nie auf einen Augenblick hienieden still zu stehen, und immer unaufhörlich einem höhern Grade von Bildung entgegenzuschreiten, ward bald das einzige Prinzip meiner Tätigkeit. Bildung schien mir das einzige Ziel, das des Bestrebens, Wahrheit der einzige Reichtum, der des Besitzes würdig ist.“[4] Entstanden ist dieser Brief im März 1801, bereits nach der Lektüre Kants. Kleist gibt seiner Verlobten einen Überblick über seine bisherigen Glaubensmaximen, die er nach der Lektüre „der neueren sogenannten Kantischen Philosophie“[5] bezweifelt und schließlich verwerfen muss. Kant propagiert eine Wissenschaft von den Grenzen der menschlichen Vernunft, die mit Kleists Glauben an die aufklärerische Metaphysik nicht konform gehen kann. Durch Kant gerät Kleist in Zweifel darüber, ob es die eine Wahrheit tatsächlich gibt und er muss erkennen, dass der Mensch nicht dazu in der Lage ist, die Absichten Gottes zu erfassen. Auch von der Vorstellung der steten Vervollkommnung über den Tod hinaus sagt Kleist sich los. An Wilhelmine schreibt er weiter: „Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint. Ist das letzte, so ist die Wahrheit, die wir hier sammeln, nach dem Tode nicht mehr.“[6]

Nach dem Verlust seiner Weltanschauung hat Kleist kein konkretes Ziel mehr vor Augen: „Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, und ich habe nun keines mehr-. „[7]

Kleist erkennt nun die Tragik des menschlichen Daseins, denn während der Mensch nach Wahrheiten sucht und Klarheit anstrebt, liegt beides unerreichbar im Verborgenen, oder, aus religiöser Sicht, bei Gott. Der Mensch verlangt seinem Verstand etwas ab, was dieser nicht zu leisten imstande ist: die Erkenntnis der allgemeingültigen, wahrhaftigen Wahrheit. So lebt jeder Mensch mit dem Widerspruch, einerseits ein inneres Streben nach Wissen und Wahrheit zu verspüren, andererseits einen beschränkten Verstand zu haben. Der Mensch will Vollkommenheit erlangen, lebt aber mit dem Wissen um die Aussichtslosigkeit seines Strebens.

Die Konsequenzen, die Kleist aus seinem Kant-Erlebnis zieht, sind in seinen Werken spürbar. Er schildert immer wieder die Unvereinbarkeit von innerer und äußerer Welt, außerdem etabliert er das Unbewusste als untrüglichere Instanz des Erkennens: „Das Gefühl, das instinktiv Erahnte, das Geträumte werden für Kleist Resultat der einzig noch funktionierenden Erkenntnistätigkeit, nämlich der des Unbewussten: dieses bestimmt die Richtlinien des menschlichen Handelns.“[8]

1.3 Über das Marionettentheater

In diesem Aufsatz setzt sich Kleist mit Bewusstsein und Unbewusstsein auseinander. In dem Dialog zwischen Erzähler und Tänzer geht es um die Gefahr, die ein reflektierendes Bewusstsein für die Grazie darstellt („Ich sagte, dass ich gar wohl wüsste, welche Unordnungen, in der natürlichen Grazie des Menschen, das Bewusstsein anrichtet“[9]). Grazie, oder Anmut, ist hier eng verknüpft mit dem Begriff der Unschuld.

Am Beispiel der Marionette, des Bären und des Jünglings, der eine Statue nachahmen will, wird Kleists Weltbild nach Kant verdeutlicht.

Das Bewusstsein, welches für die Reflexion verantwortlich ist, hat nur noch zerstörerische Qualitäten, während das Unbewusste Grazie, Unschuld, Reinheit und Empfindungssicherheit beinhaltet.

Der Marionette und dem Bären, beide haben kein Bewusstsein, fehlt die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Sie bewegen sich unbewusst, der Verstand spielt bei der Ausführung der Bewegung keine Rolle. Die Marionette ist dem Menschen an Grazie weit überlegen, denn, anders als der Mensch, ziert[10] sie sich niemals und ihr Schwerpunkt befindet sich immer an derselben Stelle. Die Seele, als Schwerpunkt des Menschen, hat dagegen keinen festen Platz, was am Beispiel von Schauspielern amüsant verdeutlicht wird: „die Seele sitzt ihm gar (es ist ein Schrecken, es zu sehen) im Ellenbogen“[11]. Ein Mensch kann daher nie so anmutig tanzen wie die Marionette ohne Seele und ohne Bewusstsein.

Ähnlich verhält es sich mit dem fechtenden Bären. Während der Mensch bewusst versucht, das Tier durch Finten zu irritieren, reagiert der Bär unbewusst, instinktiv und spontan, wodurch er den Kampf schließlich für sich entscheiden kann. Sein Verstand und sein Bewusstsein hindern den Menschen daran, intuitiv zu handeln, deshalb wird er niemals dazu in der Lage sein, so anmutig und erfolgreich zu fechten wie der Bär.

Ein Beispiel für den Verlust der Grazie durch ihre Bewusstwerdung ist der Jüngling, der die Entdeckung macht, dass er einen ebenso anmutigen Anblick bietet wie eine Statue. In dem Moment, in dem ihm dies bewusst wird, hat er die Grazie auch schon wieder verloren, denn er wird die Pose der Statue nie wieder unbewusst und unwillkürlich einnehmen können; sie wird immer gekünstelt wirken.

Durch diese Beispiele wird die These des Tänzers, dass das Bewusstsein die Grazie zerstört, untermauert.

Seit der Mensch durch den Verzehr der Frucht vom Baum der Erkenntnis sein Bewusstsein erlangte, ist er nicht mehr anmutig. Er hat nicht nur seine Unschuld und das Recht auf ein Leben im Paradies verloren, sondern auch die Fähigkeit zur Unwillkürlichkeit. Diese ist lediglich noch im unbewussten Inneren des Menschen zu finden.

Und „der Mensch kann die verlorene Grazie nur wiedererringen, wenn er eine Hintertür zum Paradies findet, wenn seine Erkenntnis gleichsam durch ein Unendliches gegangen ist und er gar kein Bewusstsein hat, wie die Marionette und das Tier, oder ein unendliches, wie die Gottheit“[12].

Über das Marionettentheater ist ein Plädoyer für den neuen Sitz der Erkenntnistätigkeit, für das Unbewusste. In dem Maße, in dem Kleist dem Bewusstsein nur negative Funktionen zuspricht, bewertet er die Funktionen des Unbewussten positiv. Konkret bedeutet das, dass der Mensch, je mehr er seinem Unbewussten vertraut und je weniger er über das, was er tut, reflektiert, unschuldiger und anmutiger handelt.

Für die Figurenkonzeptionen in den Werken Kleists bedeutet dies, dass diejenigen Figuren, die ihrem unbewussten Inneren vertrauen, zwar in Konflikte mit der Außenwelt geraten, aber dem paradiesischen Ideal von Unschuld, Grazie, Reinheit und Anmut näher sind als andere. Das bedeutet aber keinesfalls, dass diese in ihrem Inneren ruhenden Figuren der Tragik des Daseins entgehen können, wie sich in Kleists Werken zeigt.

2. Die Marquise von O...

2.1 Inhaltsüberblick

Die Marquise von O..., nach dem Tod ihres Ehemannes zog sie mit ihren Kindern zurück zu den Eltern, wird während des Krieges im väterlichen Haus von feindlichen Soldaten entdeckt („Hier (...) begegnete ihr, da sie eben (...) entschlüpfen wollte, ein Trupp feindlicher Scharfschützen“[13]). Als Retter in der Not erweist sich ein russischer Offizier, der die Feinde „mit wütenden Hieben“[14] verjagt und die Marquise aus der Bedrängnis befreit. Der russische Offizier, Graf F..., bringt sie anschließend galant in Sicherheit („er bot dann der Dame, unter einer verbindlichen französischen Anrede den Arm“[15]). Im Nebenraum fällt die Marquise in Ohnmacht („völlig bewusstlos“[16]).

Erst im weiteren Verlauf der Handlung wird deutlich, dass der höfliche Graf die Bewusstlosigkeit der Dame ausnutzte und sie unbemerkt vergewaltigte. Die Tat selbst wird nicht geschildert, sondern durch eine Auslassung markiert („Hier – traf er...“[17]).

Die Marquise, nichts ahnend von der Vergewaltigung, bemerkt schon bald Veränderungen an ihrem Körper („Sie litt an Übelkeiten, Schwindeln und Ohnmachten, und wusste nicht, was sie aus diesem sonderbaren Zustand machen solle“[18]). Sie vertraut sich ihrer Mutter an („Die Marquise erklärte sich noch einmal, dass sie eben jetzt eine Sensation gehabt hätte, wie damals, als sie mit ihrer zweiten Tochter schwanger war“[19]), doch da beide Frauen wissen, dass eine Schwangerschaft der Marquise ausgeschlossen ist, lachen sie darüber („Frau von G... sagte, sie würde vielleicht den Phantasus gebären, und lachte. Morpheus wenigstens, versetzte die Marquise“[20]).

Über einem neuen unerwarteten Ereignis vergisst die Marquise ihre Unpässlichkeiten: Der russische Offizier, der totgeglaubte Retter der Marquise, erscheint plötzlich im Haus ihres Vaters, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Er dringt auf eine möglichst schnelle Entscheidung, was die Familie, die sich zunächst eine Bedenkzeit erbittet, sehr verwundert, da es augenscheinlich keine plausiblen Gründe für eine derart überstürzte Heirat gibt.

Weder die Marquise noch ihre Familie ahnen, dass Graf F... unter seinem schlechten Gewissen ob der Vergewaltigung leidet und dieses Vergehen, da er es nicht ungeschehen machen kann, durch die Hochzeit quasi im nachhinein legitimieren will. „Die einzige nichtswürdige Handlung“[21], die der Graf in seinem Leben begangen hat, ist „der Welt unbekannt“[22] und soll es auch bleiben. Daher bemüht er sich, „sie wieder gut zu machen“[23]. Die Marquise ist sich zunächst ihrer Gefühle unsicher („er gefällt und missfällt mir“[24]), macht dem Grafen aber dann Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft, woraufhin er, mit dem Versprechen, bald zurückzukehren, zu einer geschäftlichen Reise aufbricht.

Unterdessen verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Marquise, so dass ein Arzt gerufen wird. Dieser stellt eine Schwangerschaft fest, doch die Marquise kann es nicht glauben: „Eher, antwortete die Marquise, dass die Gräber befruchtet werden, und sich dem Schoße der Leichen eine Geburt entwickeln wird!“[25]

Aufgrund einer inneren Empfindung („Hab ich nicht mein eignes, innerliches, mir nur allzuwohlbekanntes Gefühl gegen mich?“[26]) besteht die Marquise jedoch darauf, eine Hebamme zu rufen. Die Mutter ist darüber zunächst empört („Ein reines Bewusstsein und eine Hebamme!“[27]), gibt aber dem Wunsch ihrer Tochter schließlich nach. Als die Hebamme die Diagnose des Arztes bestätigt, wird die Marquise erneut ohnmächtig („Bei diesen Worten fiel die Marquise in Ohnmacht“[28]). Es kommt zu dramatischen Szenen zwischen der Marquise und ihrer Familie, die von einem Fehltritt überzeugt ist. Sie flüchtet daraufhin mit ihren Kindern nach V... und beschließt, „sich ganz in ihr Innerstes zurückzuziehen, sich, mit ausschließendem Eifer, der Erziehung ihrer beiden Kinder zu widmen, und des Geschenks, das ihr Gott mit dem dritten gemacht hatte, mit voller mütterlichen Liebe zu pflegen“[29].

[...]


[1] Traum und Wirklichkeit im Werk Heinrich von Kleists, S.24

[2] Briefe, S.472f

[3] Briefe, S.488ff

[4] Briefe, S.633

[5] Briefe, S.634

[6] ebd.

[7] ebd.

[8] Bewusstsein und Natürlichkeit in der menschlichen Bewegung, S.26

[9] Über das Marionettentheater, S.343

[10] vgl. Über das Marionettentheater, S.341

[11] Über das Marionettentheater, S.342

[12] Bewusstsein und Natürlichkeit in der menschlichen Bewegung, S.29

[13] Die Marquise von O..., S.105

[14] ebd.

[15] ebd.

[16] Die Marquise von O..., S.106

[17] ebd.

[18] Die Marquise von O..., S.109

[19] ebd.

[20] ebd.

[21] Die Marquise von O..., S.112

[22] ebd.

[23] ebd.

[24] Die Marquise von O..., S.117

[25] Die Marquise von O..., S.121

[26] ebd.

[27] Die Marquise von O..., S.122

[28] Die Marquise von O..., S.124

[29] Die Marquise von O..., S.126

Details

Seiten
26
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638265805
ISBN (Buch)
9783638647960
Dateigröße
502 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v23459
Institution / Hochschule
Universität Siegen – Fb.3
Note
unbenotet
Schlagworte
Ohnmacht Heinrich Kleist Seminar Literatur Fernsehen Film

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Titel: Ohnmacht bei Heinrich von Kleist