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Die Generation Y. Arbeitnehmer der Zukunft

Herausforderungen für das Personalmanagement

Hausarbeit 2012 34 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzzusammenfassung

Tabellenverzeichnis

1.Einleitung

2 Generationenbegriffe
2.1 Die Stille Generation
2.2 Die Babyboomer
2.3 Die Generation X
2.4 Die Generation Y

3 Charakteristika der Generation Y
3.1 Gesellschaftliche Ebene
3.1.1 Globalisierung
3.1.2 Internet und digitale Medien
3.1.3 Mediales Angebot
3.2 Absatzmarktebene
3.3 Arbeitsmarktebene

4.Auswirkungen auf die Personalarbeit
4.1 Herausforderungen
4.1.1 Ansprüche und Erwartungen
4.1.2 Selbstbewusstsein und Selbstverwirklichung
4.1.3 Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit
4.2 Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern
4.2.1 Ausgangssituation
4.2.2 Instrumente

5.Diskussion
5.1 Zusammenfassende Bewertung
5.2 Andere Betrachtungsweisen
5.3 Grenzen dieser Arbeit

Literaturverzeichnis

Kurzzusammenfassung

Die Generation der ab den 1980er Jahren Geborenen, genannt Generation Y, tritt seit einiger Zeit als Arbeitnehmer in die Arbeitsmärkte ein. Im Jahr 2020 wird diese Gruppe die Hälfte der Arbeitnehmer in der Bundesrepublik ausmachen. Lebensstil, Globalisierung, kulturelles und mediales Angebot führen bei dieser Generation auch in der Arbeitswelt zu anderen Erwartungen und Ansprüchen als dies bei vorherigen Generationen der Fall war. เท Literatur und Studien wird diese Generation fast ausschließlich als selbstbewusst, ehrgeizig, aufstrebend, sozial engagiert und mobil beschrieben.

Vor dem Hintergrund des zu erwartenden Fachkräftemangels widmet sich diese Arbeit unter ariderem der Frage, mit welchen Instrumenten das Personalmanagement der Unternehmen auf diese Situation reagieren kann, um bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern erfolgreich zu sein.

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Entwicklung der Gesamtbevölkerung Deutschlands von 2003 bis 2030 (nach Statistisches Bundesamt, 2009:46, Statistisches Bundesamt, 2011:12)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.Einleitung

Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde ich zum ersten Mal auf den Begriff Generation Y aufmerksam. Dieser Begriff beschreibt die Generation von Arbeitnehmern, die in den 1980er Jahren geboren wurde und um die Jahrtausendwende in das Erwerbsleben eintrat. Heute weist diese Bevölkerungsgruppe etwa ein Alter von Mitte bis Ende 20 auf. Die damaligen Publikationen befassten sich hauptsächlich mit den sich ergebenden Wissensasymmetrien, die sich durch die altersgemischten Teams in den Unternehmen ergeben. Die neue Generation ist, anders als vorherige Generationen, mit digitalen Technologien aufgewachsen und nutzt diese ungezwungen, während sich vorherige Generationen den Zugang erst langsam erschließen müssen. Die Generation Y zeichnet sich jedoch nicht nur durch eine technologie-affine Lebensweise aus, sondern verfügt auch über andere Erwartungen an das Arbeitsleben als vorherige Generationen. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und den sich abzeichnenden Fachkräftemangel hat das strategische Personalmanagement die Aufgabe, sich mit der Generation Y auseinanderzusetzen und Handlungsansätze zu entwickeln, um auch zukünftig Nachwuchskräfte zu gewinnen und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Mögliche Engpass-, Motivations- und Austrittsrisiken werden somit vermieden und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöht (Klaffke/Parment, 2011: 5).

Diese Ausarbeitung setzt sich mit der Generation Y als Arbeitnehmer auseinander und gibt Hinweise, wie den zukünftigen Herausforderungen begegnet werden kann. Im ersten Abschnitt werden die verschiedenen Generationen definiert und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben. Im zweiten Abschnitt folgt ein Einblick in die Charakteristika der Generation Y auf gesellschaftlicher Ebene sowie auf der Absatz- und Arbeitsmarktebene. Im darauffolgenden Abschnitt werden die Auswirkungen auf die Personalarbeit fokussiert, aus denen anschließend Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um eine an den Bedürfnissen der Generation Y orientierte Arbeitswelt zu schaffen.

2 Generationenbegriffe

Bevor in den folgenden Abschnitten auf die Unterschiede zwischen den generationalen Altersgruppen eingegangen wird, soll zunächst eine Definition des Begriffes Generation erfolgen. Der Begriff wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Höpflinger (1999: 6- 12) unterscheidet zwischen dem genealogischen, dem pädagogisch-anthropologischen und dem historisch-gesellschaftlichen Generationenbegriff. Der genealogische Generationenbegriff dient der Unterscheidung von Abstammungsfolgen innerhalb der Familie, während der pädagogisch-anthropologische Generationenbegriff das Grundverhältnis von Erziehung und das Verhältnis zwischen vermittelnder und aneignender Generation beschreibt. Nach dem historisch-gesellschaftlichen Generationenbegriff wird eine Generation als die Gesamtheit der Menschen einer ungefähr gleichen Altersstufe definiert. Die Angehörigen der Generationen sind dabei durch ein zeitlich gemeinsames und längerfristig prägendes Startereignis und gleiche Generationserlebnisse miteinander verbunden und entwickeln aufgrund dessen unterschiedliche Einstellungen und Identitäten, die sie voneinander abgrenzen (Bruch/Kunze/Böhm, 2010: 91 f., Klaffke/Parment, 2011: 6f.). Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Angehörigen einer Alterskohorte als gleichartig betrachtet werden können. Vielmehr verfügt jeder Einzelne über individuelle Besonderheiten, stärken und Schwächen, die von den Eigenschaften der jeweiligen Alterskohorte abweichen können.

Um die Jahrgänge voneinander abzugrenzen, werden die Geburtsjahrgänge von 1925 bis heute in vier Generationstypen dargestellt. Diese Einteilung orientiert sich an der US-amerikanischen Gliederung, da für den deutschsprachigen Raum bislang keine einheitliche wissenschaftliche Gliederung existiert. Sie dient lediglich als Orientierungshilfe und spiegelt die Erfahrungen des vermeintlichen Kollektivs wider, indem allgemeine Wesensmerkmale beschrieben werden (Bruch/Kunze/Böhm, 2010: 94 ff.).

2.1 Die Stille Generation

Die Geburtsjahrgänge 1925 bis 1945 werden sowohl in Europa als auch in Amerika als stille Generation (Silent Generation) bezeichnet. Dieser Begriff geht auf einen Artikel des US-amerikanischen TIME-Magazines zurück, der die im Jahr 1951 Heranwachsenden Jugendlichen beschrieb. Die während der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkrieges Geborenen gelten als „konventionell, unentschlossen und die Enttäuschung erwartend“ (Meister/Willyerd, 2010: 4). Diese Ansicht ist jedoch umstritten, da viele Studenten der 1968er- Bewegung und Künstler diesen Geburtsjahrgängen angehören. เท Deutschland existiert zudem der Begriff Aufbau- oder Nachkriegsgeneration, der auf die Leistungen dieser Geburtsjahrgänge nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen ist. Mit dieser Definition gehen Merkmale wie Fleiß, Belastbarkeit, Arbeitseifer und Enthaltsamkeit einher, die die Grundlage für das deutsche Wirtschaftswunder der späten 1950er und frühen 1960er Jahre geschaffen haben. Derzeit und in den kommenden Jahren treten die letzten Vertreter der stillen Generation aus dem Arbeitsleben aus. Im Jahr 2020 wird ihr Anteil an der arbeitenden Bevölkerung mit einem Prozent nur noch gering sein (Meister/Willyerd, 2010: 4).

2.2 Die Babyboomer

Die Generation der Babyboomer umfasst die in den Jahren 1946 bis 1964 Geborenen. Der Begriff geht auf den rasanten Geburtenanstieg (Babyboom) nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. เท Deutschland setzte diese Entwicklung im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten von Amerika erst ab dem Jahr 1955 ein. เท der zweiten Hälfte der 1960er Jahre nahm die Geburtenzahl pro Frau unter anderem als Folge der Einführung der Empfängnisverhütung durch die Antibabypille jedoch rapide ab (sogenannter Pillenknick). Die Babyboomer sind in der Nachkriegszeit aufgewachsen. Bis zur Verbesserung der wirtschaftlichen Voraussetzungen durch das deutsche Wirtschaftswunder war die politische und wirtschaftliche Situation durch eine tendenzielle Linksorientierung und durch Warenknappheit gekennzeichnet (Parment, 2009: 22). Für die Vertreter dieser Geburtenjahrgänge gehörte es zum Alltag auf Ihr Hab und Gut zu achten, was sich auch in ihrem Konsumverhalten widerspiegelt. Arbeit ist für sie eine Pflicht und kein Erlebnis und soll primär die Versorgung der Familie sicherstellen. Die Babyboomer haben gelernt, dass sie mit Fleiß und überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit die Voraussetzungen für einen sicheren Arbeitsplatz schaffen können. Weltweit stellen die Babyboomer zurzeit noch fast 40 Prozent der Erwerbstätigen, doch bereits im Jahr 2020 werden sie nur noch die zweitstärkste Gruppe hinter der Generation Y bilden, die im Abschnitt 2.4 dargestellt wird (Meister/Willyerd, 2010: 4).

2.3 Die Generation X

Der Begriff Generation X ist auf den kanadischen Autor Douglas Campbell Coupland zurückzuführen, der im Jahr 1991 in seinem gleichnamigen Episodenroman implizit das Lebensgefühl der in den Jahren 1960 bis 1970 geborenen „Null-Bock-Generation“ beschrieb. Für diese Generation ist charakteristisch, dass sie traditionelle Kernelemente wie Eltern, Familie, Arbeit nicht mehr als Pflicht, sondern als eine von vielen Möglichkeiten das Leben zu führen, betrachtet (Parment, 2009: 16). Die Kinder der 1960er und 1970er Jahre wuchsen vielfach in Familien auf, in denen beide Elternteile erwerbstätig waren. Dies ermöglichte zwar materielle Sorgenfreiheit, vielfach fehlte es ihnen jedoch an Fürsorge und Anerkennung der Eltern, was häufig zu Differenzen innerhalb der Familien führte. Die Generation X gilt als geburtenschwach und stellt heute und im Jahr 2020 weltweit die drittgrößte Gruppe der Erwerbstätigen dar (Meister/Willyerd, 2010: 4).

2.4 Die Generation Y

Im Jahr 1993 tauchte in der US-amerikanischen Fachzeitschrift Advertising Age zum ersten Mal der Begriff Generation Y auf. Er beschrieb die zwischen 1984 und 1994 Geborenen. Spätere Publikationen geben andere Zeitspannen an (Klaffke/Parment, 2011: 5, Parment, 2009: 15 f.). Nach Meister/Willyerd (2010: 2) wird diese Generation durch die Geburtsjahrgänge von 1977 bis 1997 gebildet, die um die Jahrtausendwende (sogenanntes Millennium) in das Erwerbsleben eingetreten sind oder in absehbarer Zeit eintreten werden. Aus diesem Grund werden die Angehörigen dieser Generation vielfach auch als Millennials bezeichnet. Weitere Begriffe für diese Generation sind Digital Natives (digitale Eingeborene) oder (Inter)Net-Generation, die einen Hinweis auf die Technikaffinität dieser Generation geben (Meister/Willyerd, 2010: 4). เท der vorliegenden Ausarbeitung wird der Begriff Generation Y verwendet. Das Y in der Bezeichnung Generation Y bezieht sich dabei alphabetisch auf die vorherige Generation X.

Die Generation Y wurde in ihrer noch immer andauernden Sozialisationsphase vor allem durch die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 und dem damit verbundenen Übergang vom Ost-West-Konflikt zu einer Vorherrschaft der westlichen Kultur geprägt. Sie hat nicht nur entscheidend von den Vorteilen der Globalisierung, wie etwa der weltweiten Vernetzung und Mobilität, profitiert, sondern ist auch die erste Generation, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist und diese ungezwungen nutzt (Bruch/Kunze/Böhm, 2010: 108 ff., Parment, 2009: 16 f.). Während sich die Vorgänger-Generationen den Umgang mit diesen neuen Technologien langsam erschließen mussten, ist er für die Generation Y selbstverständlich. Prensky beschrieb im Jahr 2001 (1 f.), dass die Generation Y ihre technischen Fähigkeiten vergleichbar einer Muttersprache anwende. Daraus entstünden unter Umständen Wissensasymmetrien und Reibungsverluste gegenüber Vorgänger-Generationen, die erst später mit diesen Technologien in Berührung gekommen sind und sich diese Fähigkeiten wie eine Fremdsprache erst aneignen müssten. Dabei verbleibe vielfach ein „nichtdigitaler“ Akzent.

Die Generation Y stellt bereits heute weltweit die zweitgrößte Gruppe der Erwerbstätigen dar. Im Jahr 2020 wird sie die Hälfte der Arbeitnehmer ausmachen und damit die größte Personengruppe sein (Meister/Willyerd, 2010: 4). Aus diesem Grund verdient sie eine verstärkte Betrachtung.

3 Charakteristika der Generation Y

Nachdem im Abschnitt 2 ein Überblick über die Generationenbegriffe gegeben wurde, wird die Generation Y im Folgenden näher betrachtet.

Seit Anfang des neuen Jahrtausends haben verschiedene Untersuchungen und Studien versucht zu ergründen, was die Generation Y von VorgängerGenerationen unterscheidet. Nicht alle kommen zu dem gleichen Ergebnis, jedoch lassen sich Unterschiede im Verhalten und übergreifende Merkmale für die Generation Y bestimmen. Die neue Generation gilt als selbstbewusst, ehrgeizig, aufstrebend, sozial engagiert, mobil und lebensbejahend. Auf der anderen Seite wird die Generation Y als anspruchsvoll, impertinent und unverschämt beschrieben (Enderle, 2008: 12, Meister/Willyerd, 2010: 2, Parment, 2009: 5).

Zunächst soll dargestellt werden, welche prägenden Veränderungen sich in den Werten und den situativen Lebensbedingungen der Generation Y vollzogen haben, um so ein besseres Verständnis für die Verhaltensweisen der Generation Y zu entwickeln. Dabei wird zunächst auf die gesellschaftlichen Entwicklungen sowie die Entwicklungen am Absatz- und am Arbeitsmarkt eingegangen. Im Anschluss lassen sich daraus Empfehlungen für die Personalarbeit und die Gestaltung von Führungsinstrumenten ableiten.

3.1 Gesellschaftliche Ebene

Bereits im Abschnitt 2.4 wurde dargestellt, dass die Generation Y von dem Aufkommen neuer Technologien profitiert hat und diese ungezwungen nutzt. Im Folgenden wird dargestellt, wie die fortschreitende Globalisierung, das Internet und das mediale Angebot die Einstellungen und Präferenzen der Generation Y auf gesellschaftlicher Ebene beeinflusst haben.

3.1.1 Globalisierung

Vorherige Generationen, vor allem die Generation der Babyboomer, sind durch eine starke Vernunftkultur und kollektivistische Werte gekennzeichnet. Die Wirtschaftswunderjahre der späten 1950er und frühen 1960er Jahre standen vor allem vorder Zielsetzung der Wohlstandsmehrung und dem damit verbundenen Aufbau sozialstaatlicher Funktionen. Die Menschen verfolgten nicht ihre individuellen Ziele, sondern hatten den Wunsch, eine auf einer gemeinsamen Wertgrundlage basierende Gesellschaft zu schaffen, was zu einem weitgehend harmonischen Miteinander führte und Verteilungskämpfe zwischen einzelnen gesellschaftlichen Gruppen verminderte (Klaffke/Parment, 2011: 8 f., Parment, 2009: 21 f.).

Die Generation Y dagegen ist in einer Gesellschaft aufgewachsen, die durch eine zunehmende Internationalisierung und weltweite Verflechtungen des Wirtschaftsgeschehens geprägt ist. Die Welt erscheint für sie näher und transparenter, und diese Generation verbindet damit vor allem die Freiheit, in fremde Länder zu reisen und dort auch studieren und arbeiten zu können (Klaffke/Parment, 2011: 8f., Parment, 2009: 45 f.). Gleichzeitig wird die Globalisierung jedoch auch mit Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit, Armut und Unterentwicklung assoziiert. Die Generation Y hat insbesondere die Bedrohungen durch die globale Erwärmung und die damit verbundenen Klima- und Umweltveränderungen erkannt und achtet in weiten Teilen auf ein umweltbewusstes Verhalten, zum Beispiel durch bewusstes Energiesparen, Verzicht auf ein eigenes Auto und aktives Engagement für den Umweltschutz (Schneekloth/Albert, 2010: 183).

3.1.2 Internet und digitale Medien

Die Entwicklung des Internets und der digitalen Medien sind die wohl wesentlichsten Neuerungen und Veränderungen, die die Generation Y während ihrer formativen Phase erlebt hat. Sie ist die erste Generation, die mit diesen neuen Technologien aufgewachsen ist und diese ungezwungen nutzt. Bereits im Abschnitt 2.4 wurde dargestellt, dass diese Generation damit einen weitreichenden Vorteil gegenüber vorherigen Generationen besitzt, die erst zu einem späteren Zeitpunkt des Lebens mit den neuen Technologien in Berührung gekommen sind und sich den Zugang zu den neuen Medien erst langsam und vielfach mithilfe der Generation Y erschließen mussten.

เท den vergangenen Jahren haben sich weitreichende Veränderungen und Entwicklungen ergeben. Ging es zu Beginn des neuen Jahrtausends vor allem um den Zugang zum Internet und die Teilhabe, hat sich der Schwerpunkt seit etwa sechs Jahren verlagert. Mit dem Aufkommen des sogenannten Web 2.0 und Social Media (soziale Medien) steht heute vor allem der Wunsch nach Partizipation, Vernetzung und Co-Kreation im Vordergrund. Der Nutzer fungiert demnach nicht nur als Konsument, sondern stellt selbst eigene Inhalte zur Verfügung (sogenannter Prosumer, ein Kofferwort aus den Begriffen „Produzent“ und „Konsument“). Beispiele hierfür sind Angebote wie das Onli- ne-Gemeinschaftsnetzwerk Facebook oder das Videoportal YouTube.

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Details

Seiten
34
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656502838
ISBN (Buch)
9783656504184
Dateigröße
976 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v233148
Institution / Hochschule
Hochschule Hannover – Betriebswirtschaftslehre
Note
1,0
Schlagworte
Bevölkerungsentwicklung Work-Life-Balance Personalpolitik Selbstverwirklichung Feedback Fachkräftemangel Generation Y Millennials Digital Natives

Autor

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Titel: Die Generation Y. Arbeitnehmer der Zukunft