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Soziologie der Freundschaft

Welche strukturellen Unterschiede gibt es zwischen Freunden und Familie?

Seminararbeit 2013 22 Seiten

Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und (Theoretische-) Konzepte von Freundschaft
2.1 Freundschaft als Phänomen der gesellschaftlichen Differenzierung (Tenbruck)
2.2 Nicht-familiale Privatheitsbeziehung (Nötzoldt-Linden)

3. Familie: Definitionen und Funktionen
3.1 Begriffsdefinitionen „Familie“
3.2 Familie: Sruktur und Funktion

4. Strukturelle Unterschiede zwischen Freunde und Familie – Ein Vergleich

5. Kritische Würdigung und Ausblick

6. Literaturverzeichnis
6.1 Print-Bibliografie
6.2 Webbibliografie

1. Einleitung

„Freunde sind Menschen, die man mag, deren Gesellschaft man genießt, mit denen man Interessen und Aktivitäten teilt, die hilfreich und verständnisvoll sind, denen man vertrauen kann, mit denen man sich wohl fühlt und die emotionale Unterstützung gewähren“1

Die Auseinandersetzung in der vorliegenden Arbeit zum Thema Soziologie der Freundschaft zielt auf die Frage, welche strukturellen Unterschiede es zwischen Freunden und Familie gibt. Weiterhin könnte man die Frage stellen, inwieweit Freunde die Familie ersetzen könnten, denn durch die Individualisierung und Ausdifferenzierung der Gesellschaft werden Freunde immer wichtiger und übernehmen so auch eine Fürsorgefunktion. Da diese Fragestellung jedoch zu groß ist, würde sie den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Die Soziologie der Freundschaft wurde in den letzten Jahren insofern vernachlässigt, als dass sie sich erwartungsgemäß vorwiegend mit der Gesellschaft beschäftigt, jedoch weniger mit den einzelnen Individuen.2 Zum einen kann dies daran liegen, dass der Terminus der Freundschaft mehrere Deutungen zulässt,3 und zum anderen, dass die Soziologie der Freundschaft nicht institutionalisiert ist und daher nur aus der Individualität erklärbar ist.

Trotzdem haben die letzten Jahre gezeigt, dass die Rezeption von Freundschaft, nicht nur was die Ratgeber anbelangt, in der Soziologie, Sozialpsychologie etc. an Bedeutung zugenommen hat.

Bei dieser vorliegenden Arbeit möchte ich den Freundschaftsbegriff von Ursula Nötzoldt- Linden zugrunde legen. Demnach sind Freundschaftsbeziehungen eine persönliche Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Freunde sind immer als Dyade zu erkennen. Auch bezogen auf Gruppen ist zur Analyse bei Freundschaftsbeziehungen immer die persönliche Ebene (gemeint ist die Ebene zwischen zwei Gruppenmitgliedern) zu berücksichtigen.

Demnach bilden sich Freundschaftsgruppen aus einer Vielzahl dyadischer Freundschaftsbeziehungen, die sich reziprok zu einander verhalten.4

Noch eine Bemerkung zum Sprachgebrauch: Bei dieser Arbeit verwende ich zwar die maskuline Ausdrucksweise, was jedoch nicht heißt, dass meine Ausführungen nur auf männliche Akteure rekurrieren. Sie beziehen sich sowohl auf weibliche als auch auf männliche Akteure.

In der Auseinandersetzung mit dem Thema Freundschaft kommt man an den klassischen Freundschaftsbegriffen nicht vorbei. Deshalb bieten die Abschnitte „Definitionen und (Theoretische-) Konzepte von Freundschaft“ (Kap. 2) einen Überblick über zwei bekannte Freundschaftstheorien (Ursula Nötzoldt-Linden und Friedrich H. Tenbruck).5 Kapitel 3 befasst sich mit dem Thema Familie und ihrer Definiton (3.1) sowie ihren Aufgaben und ihrer Funktion (3.2). Im Kapitel 4 geht es um die Inhaltliche Auseinandersetzung der strukturellen Unterschiede zwischen Freundschaft und Familie. Die Definition von „Familie“ soll hierbei als Äquivalent zum Freundschaftsbegriff dienen. In einem Ausblick (Kap. 5) werden schließlich die wichtigsten Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit zusammengefasst und kritisch bewertet.

2. Definitionen und (theoretische) Konzepte von Freundschaft

2.1 Freundschaft als Phänomen der gesellschaftlichen Differenzierung

Im Text zu Freundschaft. „Ein Beitrag zu einer Soziologie der persönlichen Beziehungen“ definiert der Autor Friedrich H. Tenbruck (1964) zunächst einmal Freundschaften als persönliche Beziehungen um sie dann von die der personalen Beziehungen zu differenzieren. Dabei ist anzumerken, dass er als persönlich alle Beziehungen erfasst, …

„(…) welche Menschen auf der Breite des Daseins und nicht vorwiegend oder ausschließlich in engen, zweckbestimmten oder Leistungsorientierten Rollen zusammenführen“6

In: König, Rene (Hrsg.): Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Ausgabe 3/1964. Köln. S. 431.

Freundschaften ist also eine Form der persönlichen Beziehungen: Klassische Beispiele für persönliche Beziehungen sind das Dorf, die Familie, die Spielgruppe oder eben die Freundschaft.7 Tenbruck unterscheidet insofern personale Beziehungen von der persönlichen Beziehung, als dass die Handelnden ihre Rollen auf die ganze Persönlichkeit ihre Interaktionspartner ausrichten und sich nicht nur auf bestimmte Teile ihrer Interaktionspartner konzentrieren. Im Gegensatz zu der personalen Beziehung basieren persönliche Beziehungen ausschließlich auf Freiwilligkeit.

„Persönliche Beziehungen sind also personale Beziehungen (…), sofern sie das Moment der wechselseitigen Wahl in der Gesellung enthalten“8 .

Laut Tenbruck sind persönliche Beziehungen nicht selten sozial konstruiert und institutionalisiert. Durch das Moment der Freiwilligkeit erweist sich die Institutionalisierung personaler Beziehungen jedoch als schwierig, wenn nicht gar unmöglich9. Im Fortgang seiner Untersuchung findet Tenbruck10 heraus, dass die Individualisierung mit der gesellschaftlichen Differenzierung einherging: Die sukzessiv zunehmende Individualisierung stellt sich insofern als schwierig dar, als dass die Wahl zwischen verschiedenen Optionen zu einer Bedingung wird. Die Folge: Das Individuum wird immer wieder auf sich selbst zurückgeführt, weil ihm diese Art von Entscheidungen nicht von Institutionen und/oder etwaigen gesellschaftlichen Instanzen abgenommen werden. Das Folgeproblem: Der Einzelne vereinsamt und braucht eine Instanz, welche ihn in seinen Entscheidungen unterstützt.11 Laut Tenbruck werden Freundschaften daher dann wichtig, wenn …

„(…) die gegebenen sozialen Beziehungen und Rollen nicht mehr zur Orientierung des Individuums in der ganzen Breite seines Handelns ausreichen“12 .

Die persönliche Beziehung, allen voran, der Freund nimmt dann die Funktion eines Spiegels wahr, der das eigene Ich reflektiert und damit zur Orientierung verhilft. Das Bedürfnis nach Freundschaft wird zu einer deutlichen Signatur der modernen Gesellschaft, weil sie Tenbruck zu Folge ein Ergebnis gesellschaftlicher Differenzierungsprozesse und der damit einhergehenden Individualisierung und Heterogenität ist.13 Allerdings existieren neben der war. Frauenfreundschaften konnten sich bei weitem erst herausbilden, als die Frauen im Zuge der Emanzipation und -

Freundschaft auch andere Lebensformen, die in der Lage sind die Folgen der Individualisierung aufzufangen um Verhaltenssicherheit zu geben. Es handelt sich hierbei um Vereine, Verbände, Bruderschaften oder andere privat organisierte Interessenverbünde14, die die Funktion haben, dem Individuum durch Gruppenidentifikation zu einem differenzierteren Bild von sich selbst zu verhelfen. 15

Persönliche Beziehungen lassen sich in ihren Arten und Formen nach gesellschaftlichen Bedingungen ordnen.16 Dies bedeutet, dass sich je nach Gesellschaftsstruktur und historischem Kontext eher Vereinsstrukturen, Freundschaftstrukturen und/oder Institutionen herausbilden können. Allerdings sind in hochindividualisierten Gesellschaften größere Gruppen zu unflexibel, als dass sie in der Lage wären den Bedürfnissen des Individuums gerecht zu werden. Freundschaft und Liebe – als die am weitesten individualisierten Formen der persönlichen Beziehungen – gehen allerdings, wie bereits aufgeführt, auf das gesamte Individuum mit allen seinen Problemen ein und sind die beweglichste Möglichkeit der Orientierungshilfe. In diesem Zusammenhang kommt die wichtige Frage auf, welche Funktion die Freundschaft für das Gesellschaftsgefüge hat. Die ethnologische Forschung konstatiert, dass Freundschaften insofern eine wichtige Rolle spielen, als dass sie als Mittel der sozialen Verstrebung fungieren können. Sie stabilisieren gesellschaftliche Strukturen und vernetzen die einzelnen Gesellschaftsbereiche untereinander, wo es keine Institutionen gibt, die diese Aufgabe übernehmen.

Persönliche Beziehungen sind letztlich „zu verstehen als die Ergänzung einer inkompletten sozialen Struktur“.17 Letztlich kann das Verhältnis zwischen Freundschaft und Sozialstruktur als komplementär betrachtet werden, weil ohne Freundschaften moderne Gesellschaften nicht bestehen können. Laut Tenbruck ist das Phänomen der Freundschaft von zwei Blickwinkeln aus zu betrachten. Freundschaft stabilisiert sowohl das Individuum in seinem alltäglichen Entscheidungsprozess als auch die der Gesellschaft.

2.2 Nicht-familiale Privatheitsbeziehungen

Die Autorin Ursula Nötzoldt-Linden (1994) geht anders als Friedrich H. Tenbruck an das Problem der Freundschaftskonstruktion heran:

„Freundschaft stellt einen eigenständigen Beziehungskosmos dar, der im intermediären Bereich zwischen privater und öffentlicher Sphäre angesiedelt ist“.18

Bereits eine oberflächliche Betrachtung im inneren Konstruktionsprozess von Freundschaft lässt zunächst den Eindruck entstehen, als hätten wir es hier um ein rein privates Phänomen zu tun, welches sich – allen voran – von familialen Bindungen absetzt. Freundschaft existiert weitgehend abgeschottet von externen Sanktionen. Bei genauer Betrachtung jedoch kann man sehen, dass Freundschaften nur in einem Offenen Raum (in der Öffentlichkeit) geschlossen werden können. 19 Nötzoldt-Linden zieht eine klare Grenze zwischen Freundschaft und familialen Beziehungen. Letztere zeichnen sich durch eine natürliche (bzw. über die Natur konstruierte) Komponente aus. (Bluts-)Verwandtschaft wie beispielsweise Eltern-Kind- Beziehungen ist im Gegensatz zu Freundschaft nicht kündbar.

Während in familialen Beziehungen die Rollen komplementär angelegt sind, nehmen Freundschaften symmetrische Rollen ein. Freundschafen betrachten sich als Gleichwertig an und es findet eine beidseitige Beeinflussung statt, nicht wie zum Beispiel beim Eltern-Kind Verhältnis. Diese Beziehung ist hingegen asymmetrisch.

„Allmähliche Freundschaft zwischen Familienmitgliedern würde eine Transformationsleistung von einer komplementären Rollenebene in eine symmetrische, auf die ganze Person gerichtete Zuwendung bedeuten“.20

Deshalb entwickeln sich in Familien selten Freundschaftsverhältnisse. Auch wenn beispielsweise Mutter und Tochter sich als Freunde definieren, bleibt für beide nach wie vor der gewollte oder intuitive Rückzugsweg in die Rollen des familialen Kontextes, da sie wie schon aufgeführt unkündbar ist. Während Freundschaften nicht raumgebunden sind, werden Familienbeziehungen anhand des „privaten Heims“ lokalisierbar. Da Familie grundsätzlich privat ist, reicht ihr Einfluss nur bedingt in der öffentlichen Sphäre. Neben der geschlossenen Raum-Zeitlichkeit weist die Konstruktion familialer Bindungen auch eine zeitliche Perspektive auf.

„Es gibt normative Vorstellungen dafür, wann „es Zeit ist“ bzw. wann „es zu spät ist“, eine Ehe zu schließen, Kinder zu bekommen und diese wieder loszulassen“21 .

Familienbeziehungen sind institutionell normativ gegeben. Sie wird durch den Staat kontrolliert und gilt als ein Kernelement der Gesellschaft. Wo Familie stimmt, ist auch Gesellschaft in Ordnung“.22 Freundschaft findet hingegen im sozialpolitischen Raum sehr wenig Beachtung. Eine Aussage über die Qualität von Freundschaften kann nur von innen heraus durch die Beteiligten selbst erfolgen.23 - „Freundschaft basiert auf der freien Wahl des Individuums“24 -. Allerdings ist der Personenkreis, aus dem ein Freund kommen kann durch soziale Faktoren (wie z.B. Geschlecht, Schichtzugehörigkeit, Bildungsstand usw.) eingeschränkt. Es gibt keine gesellschaftlich normierten Regeln, die das Individuum dazu zwingen würde, Freundschaften einzugehen. Jedoch gilt es „unterschwellig als persönliches Versagen“25 keine Freunde zu haben. Da Freundschaften jedoch weder institutionalisierte Strukturen noch normative Grundlagen aufweisen, spricht der Autor Paine (1974) - in diesem Zusammenhang - von einer „institutionalized non-institution“26. Anders als in familialen Beziehungen sind weder der Beginn einer Freundschaft noch ihr Ende von der Zeit abhängig. Laut Nötzoldt-Linden ist Freundschaft ein andauernder Prozess, bei dem der Inhalt und die Struktur immer wieder neu ausgehandelt werden müssen.

„Freundschaft ist also eine Leistung. Eine Sanktionierung erfolgt nicht durch gesellschaftliche Reaktionen, sondern durch den Partner selbst“27

Was die Kündigung von Freundschaften anbelangt, so unterliegt sie keiner sozialen Kontrolle und es erfolgt entsprechend keine öffentliche Sanktion. Die interne Sanktion findet ausschließlich im Kompetenzbereich der Freunde statt. Obwohl jedoch die Sanktion nicht öffentlich erfolgt, findet Freundschaft laut Nötzoldt-Linden nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen Raum statt, wird durch diesen sogar erst zugänglich. In diesem Zusammenhang spielen jedoch äußere Faktoren wie Geschlecht, Schichtzugehörigkeit oder Alter eine zentrale Rolle. Sie können den Zugang zum öffentlichen Raum erschweren oder fördern.28 Zeitlich unterliegen Freundschaften keiner konkreten Beschränkung, weder hinsichtlich ihrer Dauer noch in Bezug auf ihren Aufbau oder ihre Beendigung. Es gibt keine normativen Vorstellungen darüber, wann es „zu früh“ oder „zu spät“ für eine Freundschaft ist.29

Festzuhalten ist, dass Familienbeziehungen normativen Grundlagen unterliegen, während Freundschaften sowohl in der Wahl des Freundes, des Ortes und der Dauer frei sind. Jedoch oder gerade deshalb existieren lediglich diffuse soziologische Vorstellungen davon, was Freunde grundsätzlich gesellschaftlich bedeuten und wie Freundschaften aufgebaut sind.

3. Familie: Definitionen und Funktionen

3.1 Begriffsdefinitionen „Familie“

Um „Familie“ mit „Freundschaft“ kontrastieren zu können, bedarf es zunächst einmal einer möglichst allgemeinen Definition von „Familie“, um einen Vergleich gewährleisten zu können. Jedoch gibt es keine allgemeine soziologische Definition von „Familie, da die

„Familie“ im Laufe der Geschichte einen immensen Bedeutungswandel erfahren hat.30 Der Terminus „Familie“ weist sowohl in der Vergangenheit als auch gegenwärtig eine hohe Heterogenität auf. Der Indikator hierfür ist der Wandel des gesellschaftlichen Systems, der mit großen Änderungen des familialen Zusammenlebens einhergeht.31

[...]


1 Argyle, M. & Henderson, M. (1986). Die Anatomie menschlicher Beziehungen. Spielregeln des Zusammenlebens. Paderborn: Junfermann. (Neuauflage:1990: München: mvg). (Engl. Originalausgabe: The Anatomy of Relationships, London: William Heinemann,1985). S. 84.

2 Das Augenmerk der Soziologie richtet sich maßgeblich auf Herrschaft, Schichtung, Wirtschaft, Familie und ähnliche Daseinsformen.

3 Es ist hervorzuheben, dass es keine eigene allgemeingültige Begriffsbestimmung von Freundschaft gibt. Fragt man beispielsweise Menschen in seinem Umfeld, was Freundschaft bedeutet, wird man erwartungsgemäß unterschiedliche Definitionen erhalten, weil jede/r etwas anderes davon versteht.

4 Vgl. Nötzoldt-Linden, Ursula: Freundschaft. Zur Thematisierung einer vernachlässigten soziologischen Kategorie. Opladen. 1994. S. 23 ff.

5 Die Rezeption von Soziologie der Freundschaft im – Allgemeinen – ist nicht allzu groß ist.

6 Tenbruck, Friedrich H. (1964): Freundschaft. Ein Beitrag zu einer Soziologie der persönlichen Beziehungen.

7 Vgl. Ebd. S. 431.

8 Vgl. Ebd. S. 431.

9 Vgl. S. 432.

10 Siehe auch Georg Simmel.

11 Vgl. Tenbruck, Friedrich H. (1964): Freundschaft. Ein Beitrag zu einer Soziologie der persönlichen Beziehungen. In: König, Rene (Hrsg.): Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Ausgabe 3/1964. Köln. S. 439 f.

12 Ebd. S. 440.

13 Dies kann man auch daran erkennen, weil Freundschaft lange Zeit eine Männerdomäne der Auflösung des klassischen Rollenbildes der Frau als Ehefrau und Mutter ebenfalls an gesellschaftlichen Differenzierungsprozessen partizipieren konnten bzw. mussten. Vgl. Ebd. S. 446.

14 Da sie sich ebenfalls mit einzelnen Aspekten der differenzierten Gesellschaft beschäftigen, können sie so als Orientierungshilfe für das Individuum fungieren.

15 Vgl. Ebd. S. 444.

16 Vgl. Ebd. 455.

17 Vgl. Tenbruck, Friedrich H. (1964): Freundschaft. Ein Beitrag zu einer Soziologie der persönlichen Beziehungen. In: König, Rene (Hrsg.): Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Ausgabe 1964. Köln. S. 453.

18 Nötzoldt-Linden,Ursula: Freundschaft. Zur Thematisierung einer vernachlässigten soziologischen Kategorie. Opladen. 1994 . S. 138.

19 Vgl. Ebd. S. 138.

21 Nötzoldt-Linden,Ursula: Freundschaft. Zur Thematisierung einer vernachlässigten soziologischen Kategorie. Opladen. 1994 . S. 144.

22 Nötzoldt-Linden, U.: Freundschaftsbeziehungen versus Familienbeziehungen: Versuch einer Begriffsbestimmung zur „Freundschaft“. In: Ethik und Sozialwissenschaften. Streitforum für Erwägungskultur EuS. 1997. S. 5.

23 Vgl. Nötzoldt-Linden,Ursula: Freundschaft. Zur Thematisierung einer vernachlässigten soziologischen Kategorie. Opladen. 1994 . S. 144.

24 Ebd. S. 145.

25 Siehe Ebd.

26 Paine 1974. S.128, zitiert nach Nötzoldt-Linden 1994. S. 145. Hervorh. Im Original.

28 Vgl. Ebd. S. 145.

29 Vgl. Ebd. S. 147.

30 Vgl. Mühlfeld, C., Viethen, M.: Familie in der krise? Familienwissenschaften im Spannungsverhältnis zwischen Zeitdiagnostik und Krisenszenarien. Augsburg. 2009. S. 17.

31 Vgl. Nave-Herz, R.: Familie heute: Wandel der Familienstrukturen und Folgen für die Erziehung. Darmstadt.

Details

Seiten
22
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656464280
ISBN (Buch)
9783656467267
Dateigröße
506 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v230365
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,3
Schlagworte
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Titel: Soziologie der Freundschaft