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Das Scheitern der Avantgarde? - Ein Gegenbeweis anhand der Untersuchung der Theorien des Dada Zürich

Hausarbeit (Hauptseminar) 1996 28 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Das Scheitern der Avantgarde
1.2. "But if you look too rationally for a meaning, you might lose it altogether."

2. Der Züricher Dadaismus
2.1. Der Verlust des Wortes – z.B. Hugo Ball
2.2. Die Suche nach der reinen Form – z.B. Arp und Richter

3. Hauptwerkzeuge des Dadaismus
3.1. Dada – Kunst UND Antikunst
3.2. Der Zufall
3.3. Die Zeitwahrnehmung
3.4. Das Primitive

4. Die Suche nach der vierten Dimension oder
4.1. Zusammenfassung
4.2. "Je n'ai parlé que d'une position insoutenable" oder Magie

5. Und heute? Ist die Postmoderne auf der Suche nach dem Magischen?

6. Literaturangaben

1. Einleitung

Im herrschenden Jahrtausendwendetaumel haben "Seher", die vom nahen Ende sprechen - so will es scheinen - Hochkonjunktur. Nostradamus ist über einen Bücherverbund dem normalen Menschen zugänglich, beinahe auf jeder Stehparty fällt der Name "Spengler", die "Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten (!) Tage" rechnet wieder etc.etc.

Da sollte es nicht verwundern, daß auch Philosophen und Denker in dieses Lament mit einstimmen. Das Ende der Kunst (welches zu Vasaris Zeit zum ersten Mal aufgetreten ist, dann seinen Weg über Hegel in unsere Zeit genommen hat) scheint manifest!

Noch vor kurzem war alles möglich, die Dekadenz nahm überhand[1] - und jetzt haben wir's.

Gehen wir weiter und glauben Peter Bürgers Theorie der Avantgarde, so könnte man annehmen, daß wir seit dem Scheitern der Avantgarde in und mit diesem Ende leben[2].

1.1. Das Scheitern der Avantgarde

Obwohl von vielen aufgrund seiner "unorthodoxen" Forschungsmethoden bemängelt[3], verwundert es doch, wie selbstverständlich Bürgers Hauptpostulat vom Scheitern der Avantgarde in den Sprach- und Denkgebrauch eingegangen ist. Man widerlegt in der Hauptsache seine Beweisführung, macht deutlich, wie willkürlich er diese Beweise oft heranführte - doch, so scheint es, akzeptiert jeder das Urteil. Erst in der letzten Zeit, begründet durch das "anything goes" und damit der Leichtigkeit der Postmoderne, der immer größer werdenden Unerklärbarkeit der Kunstwerke, dem Fehlen von Regeln, bricht diese Kruste langsam auf, und die Kunsttheorie beginnt sich die Frage zu stellen, ob sie es nicht vielleicht ist, die am Ende ist.

Noch in den "Antworten an Peter Bürger"[4] finden wir den Text eines Philosophen, der den Blick der bisherigen Kunsttheorie auf etwas anderes lenkt. Dolf Oehler nämlich greift ein Postulat der Dadaisten (in diesem Falle Duchamps) auf: Die absolute Anarchie, die daraus entsteht, daß jeder einzelne es lernen muß, sich seine eigenen Sinn- und Wertezusammenhänge zu stiften[5].

Es ist bereits klar, daß Begriffe wie Anarchie, Wert und Sinn in einer üblichen Theorie-Diskussion nichts zu suchen haben. Und ich möchte darauf auch nicht weiter insistieren, vor allem, weil ich später darauf zurückkommen werde. Wichtig an Oehlers Text ist bis hierher nur, daß er bereits den Sinn im Unsinn sehen half, die Betrachtungsweise in eine neue Richtung lenkte.

Einen weitaus mächtigeren Schritt in diese Richtung hat ein anderer Philosoph getan[6], Arthur C. Danto. Er entwickelte seine Kontext-Theorie und nahm somit Abstand von dem bisherigen Glauben an eine narrative Erzählstruktur des Bildes, ja verweigerte sogar jeden Glauben an ein "historical next thing"[7]. Wie auch Oehler lenkte er seinen Blick auf das, was "hinter" oder "neben" dem Kunstwerk lag, um damit ein Bild von dem zu erhaschen, was das Bild meint. Jegliche Politik[8] und äußere Linearität (wie etwa Stilentwicklung) ließ er dabei außer acht.

Es zeigte sich dabei allzuoft, daß sich - wenn man nicht auf die bestehenden Gesetze achtete - sich neue Gesetzmäßigkeiten anboten.

1.2. "But if you look too rationally for a meaning, you might lose it altogether."

Hans Richter, dessen künstlerische Suche mit dem Kubismus begonnen hatte und im Züricher Dadaismus Gestalt annahm, hatte genau das erkannt, was auch Danto weiß: In dem Kunstwerk ist ein anderes Bild "verborgen"[9], wir nehmen es wahr; doch sobald wir versuchen, es in unsere "Welt" zu übertragen, verlieren wir alles[10].

Hauptanliegen dieser Arbeit ist es nun festzustellen, was genau dieses "Bild im Bild" war, das die Dadaisten in ihren Werken zu sehen glaubten, worauf sie sich während ihrer Suche bezogen. Ich werde zeigen, daß sie den Weg zu zeitlosem, dem Menschen mitgegebenen Urwissen fanden und bestrebt waren, dieses zu leben und - als Künstler - darzustellen. Durch diesen Bezug auf eine Ebene der Zeitlosigkeit werde ich am Schluß dieser Arbeit Bürgers These von einem Scheitern der Avantgarde widerlegen können und aufzeigen, welcher spezielle Stil der Avantgarde seinen Weg bis heute gemacht hat (und gemacht werden sollte): Das sich Beziehen auf den innersten Wert eines Dings.

2. Der Züricher Dadaismus

Die Züricher Dadaisten[11] waren Begründer eines geradezu revolutionären "-ismus". Und obwohl ihnen nicht viel Zeit beschieden war (1914-18) so gelten sie doch heute als Wegbereiter einer neuen Kunst, ja man billigt ihnen sogar zu, daß sie die Kunst zerstören wollten und ihnen dies eine zeitlang auch geglückt ist[12]. Dennoch beschränkt sich die Züricher Dadaismus-Debatte auf Anekdoten und Tagebücher, die von den beteiligten Künstlern selbst geschrieben wurden, und ihr haften oft nur die Schlagworte Unsinn und Antikunst an. Darüberhinaus geht meist keine Darstellung, vielmehr übernimmt man Lenins Meinung (der wohl oft genug in seiner Nachtruhe durch den Lärm Dadas gestört wurde) und beläßt es bei einem "Dada ist nichts, weil ich es nicht verstehe."[13]

In der Tat sah Dada das von Lenin bevorzugte Verstehen auch als Erzfeind an, dem man gar nicht dienen wollte.

"Kant - das ist der Erzfeind, auf den alles zurückgeht. Mit seiner Erkenntnistheorie hat er alle Gegenstände der sichtbaren Welt dem Verstande und der Beherrschung ausgeliefert (...). Das ist die Kaserne in ihrer metaphysischen Potenz."[14]

Aus dieser Kaserne, die die Werte, die sie auf ihr Banner schrieb, schon lange nicht mehr ausfüllen konnte[15] (die Greuel des Weltkrieges machten dies umso deutlicher), wollten die Dadaisten sich befreien, durch ihre schöpferische, absolut voraussetzungsfreie Kunst[16] das "Abenteuer des befreiten Menschen"[17] erleben und begaben sich damit auf ihre lange Suche nach einem Ort, an dem das künstlerische Werk sowie das persönliche Leben zusammenfallen, auf die Suche nach der ihm inneliegenden Ordnung.

"An order which corresponds not only to the formal, plastic creative problems of my craft but also to my way of thinking, my point of view of life, my person."[18]

"Wir suchten eine elementare Kunst (...) und eine neue Ordnung, die das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle herstellen sollte."[19]

Auch Chefdemagoge und tatkräftigster Dadaist Tristan Tzara befand das Leben wesentlich interessanter als die Kunst und wollte sich durch Spontaneität entäußern, um mit Hilfe Dadas zur "relative(n) Einfachheit" der Kunst zurückzukehren[20].

Bereits in dieser kleinen Zusammenfassung Dadas aus erster Hand ist deutlich geworden, daß der Dadaismus keineswegs allein mit den einschränkenden Begriffen wie Unsinn und Antikunst zu fassen ist. Vielmehr zeigt er sich uns hier als eine Bewegung, die im Gegenteil danach strebt, eine gültige Ordnung zu finden, die tiefer gewurzelt ist als die, in der die Dadaisten lebten.

Doch diese Ordnung finden sie vom Ballast der Vernunft und Logik verschüttet. Sie erkennen, daß ihre neue Ordnung mit der bisherigen, verstandesgesteuerten Wahrnehmung nicht zu erreichen ist und zerstören forthin alles, was ihnen dabei hinderlich erscheint.

"Ich zerstöre die Gehirnschubkästen und die der sozialen Organisation: überall demoralisieren"[21]

Bei dieser (zumeist lauten, bruitistischen) Säuberungsaktion ging notwendigerweise so manches über Bord, dem ich im speziellen nachforschen möchte: Das "schöne" oder organische Kunstwerk[22], der Satz und schließlich auch das Wort, die Zeit und die Logik. Begrüßt wurden stattdessen Gleichzeitigkeit, Spontaneität, Chaos, Zufall und das "barbarische"[23].

2.1. Der Verlust des Wortes – z.B. Hugo Ball

"Das Wort ist preisgegeben; es hat unter uns gewohnt.

Das Wort ist zur Ware geworden.

Das Wort sie sollen lassen stahn.

Das Wort hat jede Würde verloren."[24]

Balls Lautgedichte, gleich ob er sie erfunden hat oder nicht[25], gehen aus von seiner Erkenntnis des Verlust jeglicher Werte[26] und sind wohl das deutlichste Zeichen für das Streben nach dem Ort, an dem alles auf seine ursprünglichste Einfachheit zurückreduziert wurde.

"Die Einfachheit seiner Lebensweise war nur ein äußerlicher Ausdruck für die Suche nach Simplizität, einer Sucht, alles auf die größte Verständlichkeit zurückzubringen. So glaubte er nicht mehr an die aus Silben und Sätzen zusammengesetzte Sprache und fand die Laute dem Sinn näher als die verwirrenden Worte."[27]

Für Ball entpuppt sich der Satz und das Wort, die syntagmatische Sprache an sich, schon bald als hinderlich und verlogen. Worte waren durch die Sprache des reißerischen Journalismus verbraucht[28], sie gaben keinen klaren Ausdruck mehr der Bilder der "inneren Vision"[29]. Man mußte die kantianische Sprache[30] verlieren, um so wieder zu der Alchimie des Wortes[31], seinem Begriff, seiner innersten Bedeutung, seiner lebendigen Macht[32] zurückzukehren.

"Daß das Bild des Menschen in der Malerei dieser Zeit mehr und mehr verschwindet und alle Dinge nur noch in der Zersetzung vorhanden sind, das ist ein Beweis mehr, wie häßlich und abgegriffen das menschliche Antlitz, und wie verabscheuenswert jeder einzelne Gegenstand unserer Umgebung geworden ist. Der Entschluß der Poesie, aus ähnlichen Gründen die Sprache fallen zu lassen, steht nahe bevor."[33]

Dabei genügte es jedoch nicht allein, wie Ball bald feststellte, die Plastiztiät, den äußeren verstandenen Wert des Wortes bis in seine tiefsten Bedeutungen auszuloten (was die Dadaisten ja durch ihre Theorie der Widersprüche taten), sich immer tiefer mit ihm zu identifizieren[34], obwohl sich doch so auch - durch Auflösung der "normalen" Syntax - neue Sinne bildeten; er wollte "zu jenem innersten Kern der Person und der Nation durchdringen, wo die bewegenden Gedanken herkommen."[35]

Ball "erfand" das Lautgedicht ("Verse ohne Worte"[36] ), von welchem er bereits 1916 in einem Manifest sagte:

"Da kann man nun so recht sehen, wie die artikulierte Sprache entsteht. Ich lasse die Laute ganz einfach fallen. Worte tauchen auf, Schultern von Worten: Beine, Arme, Hände von Worten. Ay, oi, u. Man soll nicht zuviel Worte aufkommen lassen. Ein Vers ist die Gelegenheit, moeglichst ohne Worte und ohne die Sprache auszukommen. (...). Das Wort will ich haben, wo es aufhoert und wo es anfaengt."[37]

Dieses Wort wird für ihn schon bald zum Ausdruck für ein Bild (wie durch Hennings oben angedeutet), das er als "magisches Komplexbild" bezeichnet[38]. Diese Bilder, so stellt er weiter fest, "sind die Dinge selbst"[39], die sich auf einem "Urgrund" befinden und nur als "Beleuchtung für die ewig gleichbleibende Sache" dienen[40]. Ball wollte "Das Bild der Bilder, das Urbild suchen"[41]. Schon bald jedoch mußte er sich fragen, woher man diese Bilder kannte. Dabei gelangte er zur Magie, der "Verschmelzung der Namen und Sachen", der "möglichste(n) Vermeidung von Worten, zu denen es keine Bilder gibt"[42]. Für Ball klaute der Dada aus allen magischen Kulturen der Welt, um zu seiner eigenen zurückzufinden. Um die Gesetze seiner eigenen Magie wieder beherrschen zu lernen[43].

Von Huelsenbeck als Priester bezeichnet[44], von sich selbst als magischer (!) Bischof, praktizierte Ball die Gesezte der Magie auch auf der Bühne (immerhin war sie Prüfstein der Güte seiner

Gedichte[45] ):

"Da bemerkte ich, daß meine Stimme, der kein anderer Weg mehr blieb, die uralte Kadenz der priesterlichen Lamentation annahm, jenen Stil des Meßgesanges, wie er durch die katholischen Kirchen des Morgen- und Abendlandes wehklagt."[46]

Balls Reise durch die Zeit ging via dieses Erlebnis zurück zur vita contemplativa[47] des Mittelalters, die sich selbst in den dargestellten Dingen zu erfassen, das "Gold der Seele" zu gewinnen suchte, "nicht das der Börse"[48].

Für den gottesgläubigen Ball lag dieses "Gold" im Bezug auf einen christlich-katholischen Gott, dessen Faszination auf Ball mit großer Sicherheit von dem rituellen Habitus der katholischen Messe ausging. Weniger normativ-religiös definierten Arp und Richter, die die Suche nach dem Urgrund auf der Leinwand antraten, diesen Ort. Es kann hier jedoch schon festgestellt werden, daß der Ort an sich derselbe geblieben war, wenn er sich begrifflich auch anders manifestierte.

[...]


[1] vgl. den Artikel "Avant-Garde" von Richard Kostelanez in: Avantgarde 3/89, Amsterdam 1989, S.109-112

[2] wobei gesagt werden muß, daß Bürger diese Meinung in seinem 1992 erschienenen Buch Prosa der Moderne erheblich abgeschwächt und zum Teil auch zurückgenommen hat.

[3] gerade Lüdke beschreibt in seiner Antwort an Peter Bürger die oft willkürliche Beweisaufnahme Bürgers, vgl. Lüdke, die Aporien der materialistischen Ästhetik - kein Ausweg? in: Theorie der Avantgarde, Antworten an Peter Bürgers Bestimmung von Kunst und bürgerlicher Gesellschaft, Frankfurt/Main 1976, S.27-71.

[4] Dolf Oehler: Hinsehen, Hinlangen: Für eine Dynamisierung der Theorie der Avantgarde in: Lüdke, S.143-165

[5] es ist mit Sicherheit nicht Aufgabe dieser Arbeit, an dieser Stelle den Begriff Anarchie zu klären, es soll nur festgestellt werden, daß wir es hier nicht mit einer politischen Auslegung zu tun haben. Eher im Gegenteil. Duchamp bezieht, laut Oehler, diese Anarchie auf das gesamte Leben, welches durch den einzelnen ausgemacht wird - bezieht diese Anarchie damit auf jeden einzelnen.

[6] es gälte hier, den Zusammenhang von Philosophie und Kunst in unserer Zeit zu erörtern. Das möchte ich aber vorerst noch hintan stehen lassen; die Entwicklung meiner Argumentation wird diesen Punkt notwendigerweise mit einschließen.

[7] Danto, Beyond the brillo box (im folgenden BB), New York 1992, S.229

[8] mit Politik meine ich den Anspruch eines Bildes, verändernd zu wirken in Bezug auf ein bestimmtes, eingegrenztes System oder manifest in ihm existieren zu wollen (z.B. durch Gehorchen von bestimmten Regeln).

[9] Richter, Hans Richter (im folgenden HR), New York 1971, S.149

[10] hier böte sich ein schöner Vergleich an: Seit etwa drei Jahren gibt es sog. 3D-Bilder (mit dem bezeichnenden Namen "das magische Auge"), bei denen man das eben beschriebene Phänomen nachvollziehen kann. Man muß seine Augen auf das andere Sehen, das das Bild fordert, einstellen. Fängt man allerdings an, das zu Sehende rational zu durchkämmen, sieht man das andere Bild nicht mehr.

Das zweite, das ich hier anbringen möchte, ist eine Erklärung meiner oft "esoterischen" Wortwahl. Das Thema, auf das ich zu sprechen kommen werde, bietet dem rational aufgeklärten Bewußtsein bisher noch keinen anderen Wortschatz als den ins Abseits verdrängten religiösen. Ich bitte also darum, dies im Voraus zu entschuldigen - am Ende der Arbeit wird klar sein, warum dies der einzige Wortschatz für diese Arbeit sein kann.

[11] ich beschränke mich in meiner Untersuchung hauptsächlich auf Arp, Ball und Richter. Zwar waren alle Züricher Dadaisten am Anfang denselben Weg gegangen, doch unterschieden sie sich bald in "Anarchisten" wie Tzara und "Metaphysiker" wie die oben genannten.

[12] Bürger, Theorie der Avantgarde (im folgenden TA), Frankfurt/Main 1974, S.71

[13] Hausmann, Am Anfang war Dada, Gießen 1992, S.107

[14] Ball, Flucht aus der Zeit, Zürich 1992, S.21

[15] vgl. Berman in Kieruj, Zeitbewußtsein, Erinnern und die Wiederkehr des Kultischen, Frankfurt/Main u.a. 1995, S.42: "die Avantgarde protestiert gegen die Art und Weise, wie die bürgerliche Kultur ihre eigenen Werte nur unvollkommen verwirklicht" sowie S.192 f.

[16] Richter, Dada - Kunst und Antikunst (im folgenden DA), Köln 1978, S.33

[17] Marcel Janco in Richter, DA, S.49

[18] Richter, HR, S.37

[19] Richter, DA, S.23

[20] vgl. Tzara in Huelsenbeck, Dada, Reinbek 1984, S.60 f.

[21] Tzara in Riha, Dada Zürich, Stuttgart 1992, S.41

[22] vgl. Bürger, TA, S.105

[23] diesen Begriff habe ich von Kieruj übernommen, obwohl er meiner Meinung nach das Interesse der Dadaisten am außernormativen nur ungenügend beschreibt; der adäquatere Begriff scheint mir "primitiv" zu sein, der jedoch aufgrund seiner negativen Konnotation nur mit Vorsicht zu genießen ist.

[24] Ball, S.42

[25] vgl. Hausmann, S.35 ff.

[26] Ball, S.12

[27] Huelsenbeck, S.14

[28] Ball, S.106

[29] Ball-Hennings, Ruf und Echo, Frankfurt 1990, S.98

[30] Ball, S.71

[31] Ball, S.106

[32] Ball, S.74

[33] Ball, S.83

[34] Ball, S.137

[35] ebd.

[36] Ball, S.105

[37] Riha, S.30

[38] Ball, S.102, vgl. auch 13.VI., S.99

[39] Ball, S.112

[40] Ball, S.156

[41] Ball, S.160

[42] Ball, S.157

[43] ebd.

[44] Huelsenbeck, S.14

[45] Ball, S.83

[46] Ball, S.106; vgl. auch Kieruj, S.275 ff.

[47] Ball, S.152 f.

[48] Ball, S.263

Details

Seiten
28
Jahr
1996
ISBN (eBook)
9783638262071
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v22997
Institution / Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Germanistik
Note
1,2
Schlagworte
Scheitern Avantgarde Gegenbeweis Untersuchung Theorien Dada Zürich Masse Mensch

Autor

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