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Besteuerung von Venture-Capital-finanzierten Unternehmensgründungen

von A. Schmidt (Autor)

Bachelorarbeit 2013 35 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Symbolverzeichnis

1. Einleitung

2. Venture Capital
2.1. Steuerliche Rahmenbedingungen für Venture Capital
2.2.1. Stimulation des VC Marktes durch steuerliche Anreize in den USA
2.2.2. Staatliche Reaktionen auf den wachsende Beteiligungsmarkt in Deutschland

3. Das Modell
3.1. Die Variablen
3.2. Konsum und Ersparnisse
3.3. Unternehmenswert und Investition
3.4. VC-finanzierte Startups
3.5. Gleichgewicht

4. „Old View“ und „New View“ der Dividendenbesteuerung
4.1. „Old View“
4.2. „New View“

5. Auswirkungen der Steuerpolitik
5.1. Dividendensteuer
5.2. Wertzuwachsteuer für junge Unternehmen
5.3. Subventionen für Startups
5.4. Selbstfinanzierende Steuerpolitik

6. Kritische Würdigung

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gesamtinvestition VC

Abbildung 2: Anstrengungen von Entrepreneur e und VC a

Abbildung 3: Unternehmer und Angestellter

Abbildung 4: Angebot und Nachfrage von E im Gleichgewicht

Abbildung 5: Entwicklung der Wertzuwachssteuer 2000-2010

Abbildung 6: Erfolgswahrscheinlichkeit von VC-finanzierten Startups 2000-2010

Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Auswirkungen der Steuerpolitik

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Politik ist stets um Schaffung neuer Arbeitsplätze und eines nachhaltigen Wirtschaftswachstum bemüht. Insbesondere junge, innovative Unternehmen stellen für die Wirtschaft ein kostbares Gut dar, denn sie sichern auch langfristig Konkurrenzfähigkeit und eine nachhaltig erfolgreiche Ökonomie.

Da Venture Capital-finanzierte Unternehmen investieren besonders viel in Forschung und Entwicklung gehören stets zu den innovativsten ihrer Art. Damit können sie Impulse setzen und die Wirtschaft eines Landes durchaus nachhaltig verstärken.

Zu den wichtigsten Instrumenten des Staates der Förderung junger Unternehmen gehören Steuern und Subventionen. Die Wirkung einer Steuer ist allerdings nicht immer so eindeutig wie es scheint.

Keuschnigg und Nielsen 2004 haben in ihrem Aufsatz „Taxation and Venture Backed Entrepreneurship“ ein Modell entwickelt, mit dem sie die Effekte von Steuern und Subventionen auf Venture-Capital-finanzierte Unternehmen erklären können.

Die folgende Ausarbeitung erklärt dieses Modell und zeigt wie sich die untersuchten steuerpolitischen Änderungen auf Venture-Capital-finanzierte Unternehmen auswirken. Änderungen bei der Wertzuwachssteuer, Dividendensteuer und Subventionen für junge Unternehmen werden im Detail untersucht. Aus den logischen Schlussfolgerungen ergibt sich eine Handlungsempfehlung für die Steuerpolitik.

Im nächsten Kapitel wird ein Blick auf die vergangene Entwicklung in den USA und Deutschland geworfen. Auch dabei können Effekte ehemaliger steuerlicher Maßnahmen und ihr „impact“ auf dem VC-Markt untersucht werden.

Nach Präsentation der Auswirkung steuerlicher Veränderungen auf junge Unternehmen und das Gemeinwohl der Volkswirtschaft, wird die Arbeit kritisch hinterfragt.

2. Venture Capital

Junge, innovative Unternehmen haben in ihrer Anfangsphase einen sehr hohen Kapitalbedarf, den sie versuchen möglichst kostengünstig zu decken. Großes Wachstumspotenzial und radikale Innovationen gehen in zukunftsträchtigen Branchen, wie CleanTech und Life Sciences, mit sehr hohen Anfangsinvestitionen einher. Venture Capital-Gesellschaften sind stets auf der Suche nach Neugründungen mit großem Wachstumspotenzial und stellen zinsfrei Kapital ohne Forderung von Sicherheiten zur Verfügung. Die VC-Gesellschaft wird demzufolge, statt Gläubiger, wie es bei einer Bankfinanzierung üblich ist, zu einem Gesellschafter des Unternehmens und trägt dadurch das unternehmerische Risiko mit. Zusätzlich bietet der VC-Geber Managementunterstützung für die oft unerfahrenen Gründer an, fordert jedoch Kontroll- und Mitspracherechte ein. Um diese Rechte resolut durchzusetzen ist die Finanzierung, vor allem bei hohem Investitionsvolumen in Zahlungstranchen aufgeteilt, die von „Meilensteinen“ abhängig sind. Vor Bereitstellung von Venture Capital werden die Realisierbarkeit der Wachstumschancen des Unternehmens und dessen erzielbare Rendite geprüft.1

Aufgrund der Fokussierung auf radikal innovierende Startups können diesen Unternehmen überdurchschnittliche Renditen, aber auch ein hohes Risiko, zugerechnet werden. Nach 5- 10 Jahren2 findet die Beteiligung der VC-Gesellschaft in der Desinvestitionsphase ihren Abschluss. Die lukrativste Variante für einen Exit ist der Börsengang des Unternehmens. Dies bleibt jedoch nur den erfolgreichsten Startups vorbehalten und ist selbst bei vielversprechendem Wachstum stark von der aktuellen Situation an der Börse abhängig. Daher ist auch der gesamte VC-Markt in hohem Maße der entsprechenden Börsenlage unterworfen. Eine andere Möglichkeit ist der Verkauf der Beteiligung an andere Investoren in Form eines Trade Sale. Für den nächsten Investor entsteht dabei ein geringeres Risiko bei einer geringeren erwarteten Rendite.

Oftmals wird im Zusammenhang mit Venture Capital der Begriff „Private Equity“ verwendet. Obwohl synonym zu Venture Capital gebraucht, stellt Private Equity den Oberbegriff des vor- oder außerbörslichen Einsatzes von Eigenkapital dar.3 Dieser Oberbegriff deckt neben Venture Capital auch andere Formen von privatem Beteiligungskapital ab.4 Er umfasst alle Arten von Kapitalbeteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen und schließt somit lediglich den Bereich des „Public Equity“ aus. „Public Equity“ bezeichnet den Kauf von Aktien börsennotierter Unternehmen. Während Venture Capital-Finanzierungen besonders bei jungen Unternehmen zu finden sind, wird Private Equity zur Eigenkapitalfinanzierung reiferer (bereits am Markt etablierter) Unternehmen eingesetzt. Bei diesen Unternehmen besteht auch ein deutlich höherer Finanzierungsbedarf, der durch den Börsengang bewerkstelligt wird. Diese Investitionen werden als sicherer bewertet, da die Unternehmen in der Regel bereits in der Gewinnphase sind, wohingegen VC-finanzierte Startups nicht einmal ihr sicheres Fortbestehen garantieren können.

2.1. Steuerliche Rahmenbedingungen für Venture Capital

Die Politik in den USA erkannte schnell das Potenzial des aufstrebenden Beteiligungsmarktes und setzte schon früh Anreize. In Deutschland mussten Investoren und Unternehmer deutlich länger auf fiskalpolitische Reaktionen warten.5

2.2.1. Stimulation des VC Marktes durch steuerliche Anreize in den USA

Wie bereits klar wurde spielt die USA bei Venture Capital eine Vorreiterrolle. Während man in Deutschland 1946 noch damit begann eine Nachkriegsordnung zu schaffen, gründeten im Osten der USA zwei Männer die erste Venture Capital-Gesellschaft. Georges Doriot, ein Harvard Professor, und Ralph Edward Flanders, der Präsident der US- Notenbank in Boston, stellten jungen Technologieunternehmen Kapital zur Verfügung. Dabei ist auch Arthur Rock dabei zu nennen, der damit begann einen Geldgeber für ein Projekt einer Gruppe von Ingenieuren zu suchen. Nach vielen Misserfolgen fand ereinen Investor, der bereit war US$ 1,5 Mio. zu investieren. Später beteiligte sich Rock selber mit größtem Erfolg an Technologieunternehmen wie Intel Corp. und Apple Computer. Der Wert seiner Anteile stieg von US$ 300.000 bzw. US$ 57.000 später auf US$ 177 Mio. bzw. US$ 770 Mio. Der Begriff „Venture Capital“ selbst stammt ebenfalls von Arthur Rock. Den prominenten Beispielen folgend, interessierten sich immer mehr wohlhabende Investoren für Risikokapital.

Die erste staatliche Reaktion auf solche Investitionen in den USA war 1958 die Verabschiedung des Investment Company Act. Die Small Business Investment Companies (SBIC) mussten mehr als US$ 5 Mio. Kapital ausweisen und wurden als Finanzintermediäre zwischen Staat und Privatwirtschaft angesehen, da sie Kredite vom Staat zu guten Konditionen an kleine Unternehmen vermitteln. Zudem durften sie Schuldverschreibungen bis zu einer Höhe von 300% des investierten Kapitals ausgeben. Um von der Small Business Administration zugelassen zu werden mussten die SBICs, wie die heutigen VCs, Managementunterstützung anbieten. Außerdem musste das Unternehmen überwiegend in den USA tätig sein. Seit 1958 hat das SBIC-Programm ca. 107.000 amerikanischen Unternehmen US$ 60 Mrd. vermittelt.6 Auf die Veräußerungsgewinne zahlte man bis dato 49,5% Steuern. 1978 senkte man die „ capital gains taxes “ im Zuge des “Revenue Act “ drastisch auf 28% und 1981 sogar auf 20% hinab. Beide Steuersenkungen führten zu deutlichen Steigerungen des VC Investitionsvolumens.

Durch die Verabschiedung des Employee Retirement Income Security Act (ERISA) wurde dem Management der amerikanischen, sehr vermögenden Pensionskassen erlaubt einen Anteil von bis zu 6% in Risikoinvestments anzulegen, was tatsächlich dazu geführt hat, dass dieses Kapital einen Anteil von 15% in 1978 gesamten VC-Fonds ausgemacht hat. Die Pensionskassen sind bis heute der wichtigste Kapitalgeber.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Gesamtinvestition VC und 59% im Jahr 1993 an den

Quelle: Gompers (2001) S. 41

Den rasanten Aufstieg des Investitionsvolumens ab 1979 kann man als Folge der deutlichen Steuererleichterungen und Deregulierung von Investmentbeschränkungen der Pensionsfonds interpretieren. Während 1976 bis 1978 insgesamt US$ 380 Mio. in Unternehmen flossen, vermittelten die VCs von 1982 bis 1984 mit US$ 3.930 Mio. das Zehnfache.7

Weitere steuerliche Stimulation lieferte die Regierung 1993 mit dem Internal Revenue Act. Dieser Beschluss erlaubt es privaten Investoren 50% ihrer Veräußerungsgewinne aus „ Qualified Small Business Stock “ (QSBS) unversteuert zu lassen, sofern diese Anteile länger als 5 Jahre gehalten werden. Voraussetzungen dafür sind eine Fondsgröße von unter US$ 50 Mio. beim Venture Capitalist und ein 80%iger Kostenanteil von Forschung und Entwicklung im Zielunternehmen. Beabsichtigt ist also die Förderung relativ kleiner, innovierender Startups.

1997 wurde im Zuge des Taxpayer Release Act erlaubt die Gewinne aus Verkäufen von QSBS innerhalb von 60 Tagen steuerfrei zu reinvestieren.

2.2.2. Staatliche Reaktionen auf den wachsende Beteiligungsmarkt in Deutschland

Mitte der 1960er Jahre kam die Frage auf, wie kleine und mittlere Unternehmen an Eigenkapitalfinanzierungen aus Ersparnissen der privaten Haushalte kommen können.

Daraus entstanden in Deutschland erstmals 1965 die Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Schon zu Beginn stand die Frage der Sicherung der unternehmerischen Unabhängigkeit im Vordergrund. Typisch für die deutsche Unternehmenskultur war man bedacht den Gründer keinesfalls durch Investoren beeinflussen zu lassen. Also wählte man als Rechtsform die stille Beteiligung, die keine rechtliche Grundlage zu einer Einflussnahme bietet. Im Anschluss wurde Professor Karl Hax vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragt die Frage zu klären, ob Beteiligungsgesellschaften ein wirtschaftliches Interesse daran hätten, kleine und mittelständische Unternehmen zu finanzieren. Aus heutiger Sicht fragwürdig, verneinte Hax diese Frage mit der Begründung, dass Transaktionskosten der Prüfung und Verwaltung der Finanzierung nicht im Verhältnis zu der zu erwartenden Rendite stehen würden. Daraus resultierte das ERP-Beteiligungsprogramm.8 Durch staatliche Förderung zur Finanzierung von KMU entwickelte sich bis in die 1980er Jahre ein Kapitalbeteiligungsgeschäft, das von Banken dominiert war.

Erst mit dem 1987 eingeführten „Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften“ (UBGG) wurde ein neuer Unternehmenstyp, das stark an das amerikanische Vorbild der Venture Capitals angelehnt war, in Deutschland eingeführt. Auch im Zuge des UBGG wurden steuerliche Anreize für die Beteiligungsgesellschaften umgesetzt. Trotz deutlichen

Wachstums der Branche konnte man nicht zum amerikanischen Vorbild aufschließen. Erschwerende Umstände waren die ressourcenzehrenden Anstrengungen der Wiedervereinigung und staatlich stark subventionierte Investitionsalternativen wie Stahl oder Kohle. Es folgten weitere Programme, Steuererleichterungen und Deregulierungen zur Stimulierung des deutschen Beteiligungsmarktes.9

3. Das Modell

3.1. Die Variablen

Um die Effekte der Steuern für junge und reife Unternehmen zu erklären, stellten Keuschnigg und Nielsen in ihrer Arbeit von 2004 ein umfangreiches Modell auf. Es handelt sich dabei um ein allgemeines Zwei-Phasen-Gleichgewichtsmodell in einer geschlossenen Volkswirtschaft. Zu Beginn der ersten Periode wird das Umfeld durch Größen bestimmt, welche von der jeweilige Regierung kontrolliert werden. Dazu gehören die Wertzuwachssteuer10 11 für neu gegründete Unternehmen ߬ , Subventionen für Investitionen in Startups z, sowie die Dividendensteuer für reife Unternehmen tD und die Wertzuwachssteuer für reife Unternehmen tG12. In diesem Modell wird ein potenzieller Budgetüberschuss im Staatshaushalt ausgezahlt, wohingegen ein Budgetdefizit mit einer Pauschalsteuer oder Transferzahlung ausgeglichen wird, sodass der Etat im Gleichgewicht ist.

E bezeichnet die Menge an Akteuren, die sich für die Gründung des eigenen Unternehmens entscheidet, während der Rest [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] ein Arbeitsverhältnis traditioneller Art vorzieht. Die Gründer müssen daraufhin Anstrengungen in Höhe von h i unternehmen, um aus ihrer Idee einen detaillierten Businessplan zu erstellen. Das Ausmaß dieses nicht-monetären Seed-Investments ist abhängig vom Erfindungsreichtum des Gründers i und variiert daher von Person zu Person.

Der Gründer sucht ein Venture Capital Unternehmen, das bereit ist in sein Projekt zu investieren. Der Vertrag zwischen Gründer und Venture Capital-Unternehmen regelt die Aktionsprogramm für Investition und Arbeitsplätze, Programm für mehr Wachstum und Beschäftigung Verteilung der Gewinne im Falle eines Erfolgs, dabei steht dem VC ein Gewinnanteil von [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] zu. Im Gegenzug zahlt der VC dem Gründer eine Vorschusszahlung B und übernimmt die Anfangsinvestitionen des jungen Unternehmens [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] . Davon abgezogen werden die staatlichen Subventionen z.

Nach Gründung des Unternehmens werden die Investitionen gesenkt. Sowohl der Gründer als auch der VC bemühen sich um Erfolg. Im Modell gilt dabei für die Erfolgswahrscheinlichkeit p = p (e, a). Die Variablen e und a bezeichnen die Bemühungen des Gründers bzw. des Venture Capital-Unternehmens. Bei Erfolg wird das Unternehmen durch IPO13 oder Trade Sale für den Preis V verkauft. Der Gewinn wird, wie vorher vertraglich festgelegt, zwischen Gründer und VC aufgeteilt.

Erreicht das Unternehmen das Produktionsstadium, produziert es im Rest der ersten Periode die Menge f1. Ein Teil der Erträge k wird thesauriert14, während der Rest f1 - k als Dividende ausgezahlt wird. Grund für die Thesaurierung der Gewinne ist dabei die erhöhte Besteuerung der Dividenden.

In der zweiten Periode beträgt das Produktionsvolumen f (k). Gewinne und Erlöse aus dem Verkauf nicht-abgeschriebener Sachanlagen der Kapitalausstattung k werden an Gründer und VC ausgezahlt.

Mitarbeiter eines Venture Capital-finanzierten-Unternehmens erhalten nicht nur ein Gehalt w, sondern auch einen Gewinnanteil Π und zusätzlich staatliche Transferleistungen T1 und T2 in den jeweiligen Perioden. Die Venture Capital-Unternehmen gehören volkswirtschaftlich betrachtet der Bevölkerung, daher erhöhen die Gewinne Π aus den Finanzierungsgeschäften auch das Einkommen pro Person.

Entrepreneure erhalten statt Gehalt, die bereits erwähnte Vorschusszahlung B und einen Anteil sV aus dem Verkauf des Unternehmens, im Falle einer erfolgreichen Gründung. Diese Zahlungen gelten als Bemessungsgrundlage für die Berechnung der fälligen Wertzuwachssteuer. Ein Angestellter eines VC-finanzierten Unternehmens erhält also ein erfolgreicher Entrepreneur erhält und ein erfolgloser Entrepreneur lediglich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dieses Einkommen bzw. Vermögen nehmen sich die Akteure als Grundlage zur Anpassung ihrer Ersparnisse, um im Ruhestand davon leben zu können.15

[...]


1 Vgl. Wöhe/Bilstein/Ernst/Häcker (2009), S.143

2 Vgl. Geigenbauer (2006), S.1

3 Vgl. Leopold/Frommann/Kühr (2003) S.6

4 Zum Beispiel Buy-Out-Kapital

5 Vgl. Weitnauer (2010) S.19ff

6 http://www.sbia.org/

7 http://www.sbia.org/

8 Grundsätze für die Förderung der Beteiligungsfinanzierung bei kleinen und mittleren Unternehmen

10 das gesamte Modell stammt aus der Arbeit von Keuschnigg, Nielsen (2004), S.374ff.

11 In den USA als „capital gains tax“ bekannt. Ich halte mich an den Begriff der „Wertzuwachssteuer“ um die Zusammenhänge eindeutiger darzustellen. Im deutschen Steuerrecht kommt der „capital gains tax“ die Kapitalertragsteuer am nächsten.

12 Das Modell unterscheidet zwischen Phase 1- und Phase 2-Unternehmen. Neu gegründete- bzw.

Gründungsunternehmen befinden sich in Phase 1, während im weiteren Verlauf Phase-2-Unternehmen im Folgenden auch als „reife Unternehmen“ bezeichnet werden.

13 IPO steht für „initial public offering“ (Börsengang)

14 k wird nicht als Dividende ausgeschüttet, sondern verbleibt zu Finanzierungszwecken im Unternehmen

15 Nach Franco Modiglianis Lebenszyklushypothese (

Details

Seiten
35
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656482284
ISBN (Buch)
9783656482291
Dateigröße
684 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v229946
Institution / Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,0
Schlagworte
besteuerung venture-capital-finanzierten unternehmensgründungen

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