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CO2-Emissionen im Kontext der E-Mobilität

Seminararbeit 2011 11 Seiten

Energiewissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziel

2. Stand der Technik/des Wissens

3. Methode

4. Implementierung

5. Metrik

6. Zusammenfassung und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

8. Bildnachweis

1. Einleitung

Basierend auf dem gewählten Seminarthema werde ich in dieser Ausarbeitung lediglich auf das Thema CO2-Emissionen im Bereich Autoverkehr sowie E-Mobilität und hauptsächlich auf die Technik der E-Mobile eingehen.

1.1 Motivation

Das Kohlenstoffdioxid (Als Summenformel und umgangssprachlich CO2 genannt) ist eines der bedeuteten Klimagase der Welt und war im Jahre 2008 zu ca. 88% an den Treibhausgas-Emissionen beteiligt. Dieses Gas benötigt ca. 120 Jahre, um in der Atmosphäre der Erde abgebaut zu werden.[1] Da es ein weltweites Ziel ist etwas gegen die globale Erderwärmung, dem Klimawandel, zu unternehmen, ist es demnach eine logische Schlussfolgerung den Ausstoß von Co2-Emissionen zu verringern. Hinsichtlich dieser Erkenntnis ist es der Menschheit mittlerweile gelungen den CO2-Ausstoß kontinuierlich zu mindern. Den Aufzeichnungen zu folge ist der im Moment größte Rückgang den verarbeitenden Gewerben und den Haushalten bzw. Kleinverbrauchern zu zuschreiben. Im Bereich des Verkehrs hingegen stiegen diese Werte weiter an.[2] In der folgenden Statistik vom Umweltbundesamt sind gruppiert die Emissionen von CO2 von 1990 bis 2007 gut dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1

1.2 Ziel

Ein Teil der allgemeinen Problemlösung ist es, den CO2-Austoss und den Verbrauch von fossilen Brennstoffen der Fahrzeuge im Straßenverkehr zu minimieren bzw. komplett zu reduzieren. Das angestrebte Ziel ist es alltagtaugliche und langlebige Elektro-Mobile einzuführen, welche auch den Strom aus CO2 freien bzw. armen Energieerzeugnissen beziehen.

2. Stand der Technik/des Wissens

In der heutigen Straßenverkehrssituation dominieren die beiden bekanntesten Motorarten; Der Diesel- und Ottomotor. Beide Motoren benötigen fossile Brennstoffe wie Benzin und Diesel als Kraftstoff. Die allgemeinen großen Unterschiede zwischen diesen beiden Techniken bestehen vor allem in ihrem Verbrauch und dem CO2-Austoss. Bei fast gleicher Hubraumleistung und Motorbauart (z.B. 4-Zylinder) erzielt ein Dieselmotor wesentlich geringere Verbrauchswerte (l/100km) und kombinierte CO2-Emissionen (g/km). Hier diente mir ein Vergleich zwischen einem 2.0l TDI und einem 2.0TSI Motor von VW für das gleiche Automobil.[3] [4] Trotz dieser Vorteile sind mehr Benzinmotoren als Dieselmotoren vertreten, da diese im Allgemeinen einen geringeren Anschaffungspreis, günstigere Versteuerung und Versicherung bieten und sich ein Diesel-PKW erst bei einer höheren jährlichen Fahrleistung rentiert (Ein geschätzter Richtwert hierfür sind ca. 30.000km pro Jahr).

Elektro-Mobile werden je nach Art der Energiebereitstellung für den Motor

unterschieden. Als zukunftsorientierte Varianten haben sich Brennstoffzellen- und

Batterie-Elektrofahrzeuge hervorgehoben.[5]

Bei den batteriebetriebenen E-Mobilen besteht der Antriebsstrang im Wesentlichen aus dem Elektromotor, dem Steuergerät und dem Energiespeicher. Da durch diese Antriebstechnik der normale Verbrennungsmotor entfällt, muss eine zusätzliche Heizung eingebaut werden, da die abgehende Wärme des Elektromotors und Steuerelektronik unzureichend für die vollständige Erwärmung des Innenraums ist. Werden Elektromotoren als Radnabenmotoren genutzt, das heißt ein Elektromotor an jedem Rad des Wagens, so entfällt sogar das regulär nötige Differenzialgetriebe. Diese Antriebskonstellation wird derzeit als die Dominierende gesehen.[6] Der momentane Nachteil bei dieser Art von Elektroauto besteht in der wesentlich geringer realisierbaren Reichweite bei gleicher Speichergröße im Vergleich mit Benzin und Diesel. Dieses liegt an der geringeren Energiedichte einer Batterie.[7] Vorteile hingegen sind die überschaubaren Kosten, die technischen Gegebenheiten und Lebensdauer. Zurzeit sind 100 Kilometer Reichweite und eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren, beziehungsweise. ca. 10.000 Aufladungen/80.000 Kilometer Gesamtentfernung realistisch.[8]

[...]


[1] Vgl. http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=2842 (letzter Zugriff: 20.01.2011).

[2] Vgl. Ebd.

[3] Vgl. http://www.volkswagen.de/de/models/scirocco/trimlevel_overview.s9_trimlevel_detail.suffix.html/der_scirocco~2Fsport.html#/tab=be162bc3a521ead166026d6dd5d1e028|trimlevel=3354173d6e8ebb182550eb30edb58f7d (letzter Zugriff: 10.02.2011).

[4] Vgl. http://www.volkswagen.de/de/models/scirocco/trimlevel_overview.s9_trimlevel_detail.suffix.html/der_scirocco~2Fsport.html#/tab=be162bc3a521ead166026d6dd5d1e028|trimlevel=39bc355f920e7cb2d3c461e611e7e0f1 (letzter Zugriff: 10.02.2011).

[5] Vgl. Bristela, Marie-Theres: Stand der Technik bei der Elektromobilität. Analyse der Herausforderungen anhand ausgewählter Entwicklungs- und Pilotprojekte unter verschiedenen politischen Rahmenbedingungen und Kooperationspartnern. Wien 2010. S.20.

[6] Vgl. Ebd., S.21.

[7] Vgl. Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V., Tobias Blank: Elektrostraßenfahrzeuge. Elektrizitätswirtschaftliche Einbindung von Elektrostraßenfahrzeugen. München 2007. S.16.

[8] Vgl. Ebd., S.18.

Details

Seiten
11
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656456544
ISBN (Buch)
9783656457060
Dateigröße
819 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v229850
Institution / Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,7
Schlagworte
co2-emissionen kontext e-mobilität

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Titel: CO2-Emissionen im Kontext der E-Mobilität