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Modernisierungstheorie und der Transformationsprozeß in Osteuropa

Hausarbeit (Hauptseminar) 1999 35 Seiten

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Modernisierungstheorien nehmen ihren Anfang
1.1 Merkmale der traditionalen Gesellschaft
1.2 Merkmale einer modernen Gesellschaft
1.3 Modernisierungstheorie aus der Doppelperspektive von System- und Handlungstheorie
1.4 Die Rolle der Eliten im Modernisierungsprozess

2. Der Transformationsprozeß in Osteuropa und soziologische Theorie
2.1 Die Gründe des Zusammenbruchs aus Sicht der Transformationsforschung
2.2 Welche Ziele haben sich die Länder des Ostblocks im Prozeß der Transformation gesetzt ?
2.3 Entwicklungspfade der Transformation

Schluß

Literaturverzeichnis

Einleitung

Nur wenige Wörter wecken so viele Assoziationen und bleiben doch so im Unbestimmten wie der Begriff der Moderne. Denken die einen vielleicht an die neuesten Errungenschaften in der Telekommunikation, verbinden die anderen mit der Moderne eine nie mehr endende Arbeitslosigkeit[1]. Um ein Verständnis von Moderne bzw. Modernisierung zu entwickeln, kann man sich nicht auf einen Zugang beschränken. Moderne umschließt z.B. die Entwicklung des Kapitalismus, die Monopolisierung der Gewalt, die Bürokratisierung und Demokratisierung, die Rationalisierung des Rechtes und die Herausbildung von Bürgerrechten[2] und eine Vielzahl von weiteren Aspekten.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Sozialwissenschaften intensiv mit der Moderne[3] beschäftigt und dabei selbst einen Entwicklungsprozess durchgemacht. Zunächst wurde in den sechziger Jahren der Versuch unternommen, den Modernisierungsprozess, seine Bedingungen und Triebkräfte sowie seine Entwicklungspfade allgemein zu beschreiben. Diese Forschung war geprägt durch die Frage: „Wie sind wir so geworden wie wir sind und was können andere tun, um es uns gleichzumachen ?” Diesem Ansatz wurde der Vorwurf gemacht, „modernization” gleich zu setzen mit „westernization”[4]. Mitte der siebziger Jahre wurde von diesem Standpunkt Abstand genommen. Nun beschäftigte man sich nicht mehr mit den anderen (Entwicklungstheorien), sondern mit sich selbst. Gegenstand wurden die Strukturen, die Haltbarkeit und die Zukunft der „modernen” westlichen Gesellschaften. Neben der Modernisierungseuphorie konnte sich nun auch eine Modernisierungsskepsis[5] etablieren.

In der vorliegenden Arbeit wird die Entstehung der ersten Modernisierungstheorien skizziert und die vorgebrachten Kritiken beschrieben. Aufbauend auf die idealtypische Beschreibung der traditionalen und der modernen Gesellschaft, soll der Prozeß der Transformation in den ehemals „sozialistischen” Ländern[6] untersucht werden. Dabei soll weniger der konkrete Prozeß der Transformation in einem bestimmten Land des Ostblocks Gegenstand der Arbeit sein, als die Beschreibung der Entstehung einzelner Transformationstheorien. Von der genauen Unterscheidung von Transformation und Transition, sowie Systemwechsel und Systemwandel wird in folgenden Betrachtungen abgesehen und einheitlich von Transformation gesprochen[7].

In der Arbeit soll gezeigt werden, wie die Sozialwissenschaften auf ihren 1989 stattgefundenen „Schwarzen Freitag” (Klaus von Beyme) reagierten und welche Griffigkeit die neuen Konzepte bei der Betrachtung des sich entwickelndes Ostblocks besitzen. An dieser Stelle lassen sich freilich konkrete Entwicklungsschritte der Länder des Ostblocks vorstellen, allein schon, um die vorgestellten Theorien zu untermauern oder zu kritisieren.

Die Arbeit wird dabei immer mit dem Problem der Soziologie behaftet sein, eigentlich alle Probleme der Gesamtgesellschaft berücksichtigen zu müssen[8] und dies schließlich aufgrund der Komplexität der gesellschaftlichen Prozesse doch nicht zu tun.

1. Die Modernisierungstheorien nehmen ihren Anfang

In der Aufklärung wurde der Mensch sich seines autonomen Verstandes bewußt und begann am Alten zu rütteln. Er versuchte sich und seine Umwelt objektiv zu betrachten und Verbesserungen im gesellschaftlichen und materiellen Bereich herbeizuführen. In diesem Jahrhunderte währenden Prozeß wurden Hindernisse, wie Traditionen und religiöse Weltbilder verändert, oder sogar ganz über Bord geworfen. In Max Webers Worten begann mit der „ Entzauberung der Welt” der Prozeß der Rationalisierung oder anders formuliert, der Prozess der Modernisierung. Von nun an fand eine ständige Revision statt. Die Wissenschaften korrigierten unaufhörlich ihre Methoden und Resultate und auch die Gesellschaft unterlag einem ständigen Wandel. Obgleich sich Wissenschaftler wie Weber - mit seinem berühmten Begriffspaar „Tradition und Rationalisierung” - diesem Thema angenommen hatten, entstanden die Modernisierungstheorien und eine breite wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema mit dem Ende des 2. Weltkrieges[9].

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wandelten sich in vielen Ländern die politischen Machtverhältnisse und es entstanden unter der Führung der Großmacht USA neue internationale Organisationen, die das Ziel verfolgten, Kriegslasten zu mildern, und künftige Reibungen zwischen den Staaten zu verhindern. Die Vereinigten Staaten wurden damals als die „realisierte Utopie”[10] einer gesellschaftlichen Entwicklung angesehen, sie hatten das industriekapitalistische, parlamentarisch-demokratische System des Westen zum Gipfel getrieben. Staaten, die der amerikanischen bzw. westeuropäischen Entwicklung fern waren, wurden mit der Kategorie „unterentwickelte Länder” beschrieben. Es ging nun darum, diese unterentwickelten Länder so schnell wie möglich zu entwickeln und in diesem Zusammenhang begann die Formulierung der Modernisierungstheorien. Sie stellten eine Reaktion der intellektuellen amerikanischen Eliten auf die Weltmachtrolle der USA dar[11] und gingen folglich stark vom amerikanischen Vorbild aus. Die USA wurden verbunden mit einem sich selbst tragenden Wirtschaftswachstum und einem gleichzeitig in der Gesellschaft Ruhe haltenden stabilen demokratischen System. Dies waren die Bestandteile der „realisierten Utopie”.

In der Folgezeit versuchte die Wissenschaft sog. „evolutionäre Universalien” des Modernisierungsprozesses auszumachen. Talcott Parsons, der diesen Versuch unternommen hat, beeinflußte nahezu alle Arbeiten der fünfziger und sechziger Jahre[12]. Aus diesem Grund erscheint es angezeigt, seinen Ansatz und die eingewandte Kritik vorzustellen; kann man so doch einen groben Überblick bieten, ohne die Ideen aller relevanten Autoren darstellen zu müssen. Parson definierte „evolutionäre Universale” als eine Entwicklung oder „Erfindung”, die für die weitere Evolution so wichtig ist, daß sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch in anderen Systemen bzw. Gesellschaften auftreten wird.

Die Idee entnahm er den organischen Evolutionstheorien und so nimmt es nicht Wunder, wenn seiner Theorie sozialdarwinistische Tendenzen vorgeworfen wurden. Er betont zwar, daß die „rückständigen Gesellschaften” nicht dem Untergang geweiht seien, aber sie seien entweder abhängig von den höher entwickelten oder stellten zumindest keine Gefahr für letztere dar[13].

Die Geschichte der Menschheit beginnt mit vier Universalien, die jeder Gesellschaft innewohnten von der wir heute noch Kenntnisse besitzen: Kommunikation durch Sprache, Religion, soziale Organisation durch Verwandtschaftsbeziehungen und Technologie. Um den Schritt Richtung Moderne zu vollziehen, müssen zwei weitere Universalen „erfunden” werden, nämlich die soziale Schichtung und die kulturelle Legitimation. Die Universalien, mit der schließlich eine Gesellschaft in die Moderne eintritt definiert Parson sehr abstrakt als: Rationales Rechtssystem, Bürokratie, geldwirtschaftliches Marktsystem

und demokratische Assoziation[14]. Diese Universalien unterstützen die Selbststeuerungs- und Anpassungskapazität einer Gesellschaft gegenüber endogenen und exogenen Faktoren und machen sie somit stabiler und moderner, als andere Gesellschaften. Kraft eines legitimierenden Konsens ermöglicht dieses Faktorenbündel auch die Mobilisierung von Menschen und Ressourcen, um Probleme in der Gesellschaft zu lösen. Man kann diese Gesellschaften in den Worten von Cadwalladers auch als „ultrastabil” bezeichnen, denn sie sind in der Lage einen Wandel zu vollziehen, ohne einen Zusammenbruch der Gesellschaft befürchten zu müssen[15].

Parson stand in einer Reihe mit vielen anderen Evolutionstheoretikern, die versuchten die großen Entwicklungen der letzten 200 Jahre zu beschreiben und zu erklären. Sie alle bildeten dabei die Dichotomie von Tradition und Moderne und bestimmten letztere als Ziel des Evolutionsprozesses. Einige Theorien untersuchten nur eine Variable der Modernisierung, wie zum Beispiel die des Wirtschaftswachstums, der Großteil aber ging von einem ganzen Bündel von Dichotomien aus, d.h. sie lösten die eine große Dichotomie von Tradition und Moderne in viele kleine auf[16]. Wehler bemerkt dazu, daß die Moderne als das Vertraute definiert wurde, während die traditionalen Gegensätze erst gesucht und konstruiert wurden. So verwundert es nicht, daß sowohl die Füllung der Begriffe Tradition und Moderne, als auch die Vorstellung, es können nicht beide Stadien nebeneinander existieren, in den folgenden Jahrzehnten Anlaß zur Kritik gaben. Im folgenden sollen nun aus der Sicht der Modernisierungstheoretiker, die wichtigsten Merkmale einer traditionalen Gesellschaft geschildert und dann die vorgebrachten Einwände gegen die Modernisierungstheorien aufgezeigt werden.

1.1 Merkmale der traditionalen Gesellschaft

Den Modernisierungstheorien der frühen Phase wurde zum Vorwurf gemacht, das Bild einer traditionalen Gesellschaft[17] zu nivelliert geschildert zu haben. Sie blendeten die Vielfalt der Traditionen in den Gesellschaften und deren potentielle Wirkungen im Modernisierungsprozess aus und stellten alle auf die gleiche Ebene. Allgemein hatten die Theoretiker ein ungenaues Bild der traditionalen Gesellschaft:

Sie behaupteten, daß die traditionale Gesellschaft statisch gewesen sei. Normen und Werte waren stark an religiösen und stammesspezifischen Vorstellungen gebunden und wurden nicht verändert. Eine homogene Sozialstruktur wurde ebenso postuliert, wie die Unmöglichkeit aus den Strukturen auszubrechen. Die Menschen waren an primäre Gruppen gebunden, d.h. an die Familie, Clan und Stamm. Aufgrund dieser biologischen Bedingtheit konnte es nur soziale Immobilität geben. Die Wirtschaftsweise einer traditionalen Gesellschaft war vorindustriell und zeichnete sich dadurch aus, daß sie vornehmlich für den Eigenverbrauch produzierte. Die politischen Institutionen eines solchen Landes waren einfach und hingen meist von den traditionellen Beziehungen zwischen den Gruppen, oder vom Charisma einer Herrscherpersönlichkeit ab.

Weiterhin wurde den Theoretikern ihre Behauptung zur Last gelegt, daß Tradition und Modernität sich stets bekämpfen würden und das die Modernisierung, die immer die Tradition verdrängt, letztere auf jeden Fall schwäche. Hinter dieser Behauptung steht die Auffassung, das sich der Modernisierungsprozess linear und unaufhaltsam entwickelt.

Diese These blendet jedoch die Möglichkeit von Schüben der Rückentwicklung und der Stagnation ebenso aus, wie sie die Tatsache ignoriert, daß Fortschritt an der einen Stelle durch Rückschritt an einer anderen erkauft werden kann.

Die Modernisierungstheorien der ersten Phase beschäftigten sich stark mit der Beschreibung und der Konstruktion der bereits genannten Dichotomien der Modernisierung und ließen dabei völlig den Prozeß, die Entwicklung zur Modernisierung außer Acht. Sie beschäftigten sich also hauptsächlich damit, den Zustand der modernen Gesellschaft in Begriffe zu fassen und gegen die Vergangenheit bzw. die traditionalen Gersellschaften abzugrenzen. Bei der Formulierung von Idealtypen, so nützlich sie sind, ist jedoch immer die Gefahr der Vereinfachung gegeben[18]. Die eigentlich wichtige Frage, wie der Prozeß der Modernisierung funktioniert, welche Faktoren und Bedingungen eine Rolle spielen und wie schließlich unterschiedliche Traditionen auf diesen Prozeß wirken, untersuchten sie nicht. Die Theorien waren deshalb nur bedingt in der Lage das Verständnis für den Prozeß der Modernisierung zu erweitern. Gegen Parson wurde auch vorgebracht, daß er die Rolle der sozialen Bewegungen bzw. einzelner Akteure unterschätzt hat. Modernisierung vollzog sich nach Pasons subjektlos, d.h. sie wird eher durch abstrakte Prinzipien, wie den technischen Fortschritt, angetrieben. Die vermeintliche Harmonie der modernen Gesellschaft wurde von Parsons noch überhöht, indem er die traditionalen Gesellschaften als kriegerisch, aggressiv und leidenschaftlich charakterisierte[19].

Neben diesen wissenschaftskritischen Bemerkungen zu den Modernisierungstheorien gab es auch ideologiekritische. Allein die Tatsache, daß die ersten Modernisierungstheorien aus den USA stammten und Amerika als das Idealbild der Moderne zeichneten, läßt mögliche Kritiken erahnen. Die ersten Modernisierungstheorien gingen davon aus, daß der Prozeß der Moderne nur über den Weg ginge, wie ihn Europa und die USA vorgemacht hatten. Die Industrialisierung war für die Theoretiker gleichbedeutend mit Moderne. Wollte ein Land den schwierigen Weg der Moderne gehen, so stand als erstes die Industrialisierung an. Alle weiteren Merkmale einer modernen Gesellschaften sollten dann von alleine kommen. W. Rostow[20] ging z.B. davon aus, daß es genüge, „unterentwickelte” Gesellschaften durch gezielte Investitionen zum industriellen „take off” zu verhelfen, der dann ein sich selbst tragendes Wirtschaftswachstum zur Folge haben würde. Die propagierte Alternativlosigkeit auf dem Weg zur Moderne kann auch als Monismus in den Modernisierungstheorien charakterisiert werden[21].

Der optimistische Ansatz Rostows sollte sich alsbald als verfehlt herausstellen. Wehling spricht hier vom „illusionären Optimismus” dessen Symptomatik deutlich wird, wenn man sich in Erinnerung ruft, daß die Vereinten Nationen die sechziger Jahre als Entwicklungsdekade ausriefen[22]. Sowohl der ökonomisch-kapitalistische Modernisierungsansatz, als auch das Ziel, die „unterentwickelten” Länder zu modernisieren, um sie zu stabilisieren und vor dem Kommunismus zu immunisieren, brachten den Modernisierungstheorien den Vorwurf der „Westernisierung”[23] bzw. des Ethnozentrismus ein.

Blieben zwar die Modernisierungstheorien die Antwort schuldig, wie der Prozeß der Modernisierung vonstatten geht, so hatten und haben sie eine Vorstellung, was eine moderne Gesellschaft ausmacht. Dies soll im folgenden charakterisiert werden.

1.2 Merkmale einer modernen Gesellschaft

Die Merkmale einer modernen Gesellschaft lassen sich auf politische, kulturelle, ökonomische und soziale Ebenen gliedern.

[...]


[1] Vgl., Forrester, Viviane: Der Terror der Ökonomie, Wien 1997, passim.

[2] vgl., Münch, Richard: Die Struktur der Modene: Grundmuster und differentielle Gestaltung des institutionellen Aufbaus der modernen Gesellschaften, Frankfurt a./Main 1984, S. 17.

[3] Einen guten, wenn auch knappen Überblick über den Begriff der Modernisierung bietet der Historiker: Schulze Winfried: Einführung in die Neuere Geschichte, 3., überarb. Aufl., Stuttgart 1996, S. 62-65.

[4] Dieser prägnante Vergleich stammt von: Offe, Claus: Die Utopie der Null-Option. Modernität und Modernisierung als politische Gütekriterien, S. 97, in: Berger, Johannes: Die Moderne - Kontinuitäten und Zäsuren, Göttingen 1986.

[5] Erinnert sei hier an die politischen und ökonomischen Krisen der siebziger Jahre. Der Bericht des Club of Rome und die Ölkrise gaben z.B. einen Anstoß, um über den Zusammenhang von Modernisierung und Umweltproblemen nachzudenken.

[6] In den folgenden Betrachtungen werden die Länder Osteuropas, die in das System der Sowjetunion eingebunden worden waren (Warschauer Pakt, RGW) als Länder des Ostblocks bezeichnet.

[7] Zur genauen Definition dieser Begriffe, vgl., Schneider, Eberhard: Begriffe und theoretische Konzepte zur politischen Transformation, in: Der Osten Europas im Prozeß der Differenzierung, Fortschritte und Mißerfolge der Transformation, Hrsg. vom Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien, München 1997, S. 17-25, hier S. 17f.

[8] Vgl., Müller, Klaus: Osteuropaforschung zwischen Neo-Totalitarismus und soziologischer Theorie, in: Eggeling, Tatjana/Meurs, Wim van/Sundhaussen, Holm (Hrsg.): Umbruch zur „Moderne” ? Studien zur Politik und Kultur in der osteuropäischen Transformation, Frankfurt a./Main / Berlin/ Bern 1997, S. 14.

[9] Nach Rucht gehören diese Theorien der zweiten Konjunktur der Modernisierungstheorien an. Zur ersten Konjunktur zählt er die Arbeiten von Weber und Durkheim. Vgl., Rucht, Dieter: Modernisierung und neue soziale Bewegungen: Deutschland, Frankreich und USA im Vergleich, (Theorie und Gesellschaft, Bd. 32), Frankfurt a./Main und New York 1994, S. 34f.

[10] Vgl., Wehler, Hans-Ulrich: Modernisierungstheorie und Geschichte, Göttingen 1975, S. 18.

[11] Vgl., Ebd., S. 11.

[12] Vgl., Rucht: 1994, S. 35.

[13] Vgl., Parsons, Talcott: Evolutionäre Universalien der Gesellschaft, in: Zapf, Wolfgang (Hrsg.): Theorien des sozialen Wandels, Köln und Berlin 1969, S. 55f.

[14] Vgl., Zapf, Wolfgang: Modernisierung und Modernisierungstheorien, in: Die Modernisierung moderner Gesellschaften. Verhandlungen des 25. Deutschen Soziologentages in Frankfurt am Main 1990, Hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie von Wolfgang Zapf, Frankfurt a./Main /New York 1990, S. 34.

[15] Vgl., Cadwallader, Mervyn L.: Die kybernetische Analyse des Wandels, in Zapf: 1969, S. 141ff.

[16] Ein Katalog von Dichotomien findet sich bei: Wehler: 1975, S. 14f.

[17] Eine kurze Charakterisierung der Merkmale findet sich bei: Križan, Mojimir: Vernunft, Modernisierung und die Gesellschaftsordnungen sowjetischen Typs. Eine kritische Interpretation der bolschewistischen Ideologie, Frankfurt a./Main/ Bern/ New York 1991, S. 73.

[18] Vgl., Bendix, Reinhard: Modernisierung in internationaler Perspektive, in: Zapf: 1969, S. 505f.

[19] Eine prägnante Übersicht der an Parson vorgebrachten Kritiken bietet: Rucht: 1994, S. 36-37.

[20] In diesem Zusammenhang sei auf sein Buch hingewiesen: The Stages of Economic Growth, erstmals in dt. Übersetzung: Rostow, W. W.: Die Stadien wirtschaftlichen Wachstums, Göttingen 1951.

[21] Vgl., Rucht: 1994, S. 36.

[22] Vgl., Wehling, Peter: Die Moderne als Sozialmythos. Zur Kritik sozialwissenschaftlicher Modernisierungstheorien, Frankfurt a./Main 1992, S. 109.

[23] Vgl., Zapf: 1990, S. 33.

Details

Seiten
35
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783638255516
ISBN (Buch)
9783668399433
Dateigröße
568 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v22125
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Politische Theorie
Note
1,0
Schlagworte
Modernisierungstheorie Transformationsprozeß Osteuropa Thema Modernisierungstheorie

Autor

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Titel: Modernisierungstheorie und der Transformationsprozeß in Osteuropa