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Überführung einer Literaturdatenbank in ein relationales DBMS

Hausarbeit 2003 23 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 AUFGABENSTELLUNG

2 ARBEITSUMGEBUNG

3 DIE DATENBANK
3.1 DATENBANKSCHEMA
3.1.1 Normalisierung
3.2 TABELLENANLAGE IN SQL
3.3 DATENÜBERNAHME
3.4 ABFRAGEN
3.4.1 Ein optisch schöneres Abfrageergebnis

4 DIE .SQL DATEIEN

I. LITERATURVERZEICHNIS

II. ABBILDUNGSVERZEICHNIS

III. EIDESSTATTLICHE VERSICHERUNG

1 Aufgabenstellung

Aufgabe dieser Semesterarbeit ist es eine Literaturdatenbank, die bisher in einem speziellen MS-DOS Programm Namens F&A geführt wurde, in ein relationales Datenbank Management System (DBMS) zu übernehmen. Eine Besonderheit von F&A besteht darin, daß es Felder mit Mehrfachwerten verwalten und auswerten kann. Dies ist mit einem DBMS nicht möglich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Screenshot 1 - Screenshot F&A

Screenshot 1 - Screenshot F&A gibt einen Überblick über die in der F&ADatenbank enthaltenen Felder. Die Felder Select, Autoren, Herausgeber und Suchbegriffe können Aufzählungen enthalten. Diese Aufzählungen müssen für die Übernahme in ein DBMS besonders beachtet werden.

Die F&A-Daten wurden in Form von mehreren ASCII-Dateien zur Verfügung gestellt. Da in MS-DOS ein anderer Zeichensatz verwendet wird, enthielten diese ASCII-Dateien Zeichenfehler

Nachfolgend die genaue Aufgabenstellung:

1. Erstellen Sie ein normalisiertes Datenbankschema für den Anwendungszusammenhang unter SQL. Dokumentieren und begründen Sie Ihre Entwurfsentscheidungen. Lösung unter: 3.1 Datenbankschema
2. Implementieren Sie alle Tabellen unter SQL. Beachten Sie dabei die Hinweise zur Qualität eines Datenbankentwurfs. Lösung unter: 3.2 Tabellenanlage in SQL
3. Importieren Sie die Daten aus den Exportdateien mit Hilfe der Importschnittstelle des von Ihnen benutzten DBMS. Eine vorher fällige Aufbereitung der Daten - z.B. Ersatz der Sonderzeichen durch die richtigen Umlaute - kann mit Hilfe eines Texteditors - z.B. Winword - erfolgen. Eine manuelle Eingabe der Daten kann nur ggf. bei der Zuordnung von Stichworten und Autoren zu einer Veröffentlichung akzeptiert werden. Erläutern Sie die von Ihnen gewählte Strategie der Datenübernahme in allen Punkten. Lösung unter: 3.3 Datenübernahme
4. Erstellen Sie eine Abfrage unter SQL, in der die Titel mit Angaben zu Autoren, ggf. Herausgebern und sonstigen bibliographischen Angaben, wie man sie für ein Literaturverzeichnis benötigt. Lösung unter: 3.4 Abfragen
5. Erstellen Sie eine Abfrage, mit der sie alle Veröffentlichungen ausgeben, an denen August-Wilhelm Scheer beteiligt ist. Lösung unter: 3.4 Abfragen
6. Erstellen Sie eine Abfrage, die die Anzahl der Veröffentlichungen ausgibt, die zum Stichwort "Geschäftsprozeß" vorhanden sind. Lösung unter: 3.4 Abfragen

2 Arbeitsumgebung

Zur Lösung der Aufgabenstellung wurde ein Intel Pentium Rechner mit Windows XP Professional als Betriebssystem verwendet. Als DBMS wurde Microsoft SQL Server 2000 eingesetzt. Für die Durchführung der SQL-Befehle wurde der SQL Query Analyser genutzt, der Bestandteil von Microsoft SQL Server 2000 ist. Die ASCII-Dateien wurden mit Microsoft Excel aufbereitet und als txt-Dateien mit Tabstops als Spaltenbegrenzer weiterverarbeitet.

3 Die Datenbank

3.1 Datenbankschema

Die Datei BIBL.ASC enthält sämtliche Daten, die in der F&A-Datenbank enthalten sind. Ein Datensatz (Tupel) besteht aus den Feldern: biblkurz, bibltyp, select, autoren, titel, refkurz, herausgeber, hgtitel, auflage, suchcode, suchbegriffe, ortcode, ort, jahr, nummer, absnr, seite, bemerkungen

3.1.1 Normalisierung

Um Redundanz zu vermeiden und die Konsistenz zu sichern, müssen die Daten aus der F&A-Datenbank normalisiert werden.

Als Schlüssel wurde titel zusammen mit biblkurz gewählt, da sowohl titel als auch biblkurz allein nicht zur Eindeutigen Identifizierung eines Tupels ausreichen. Die Felder select, autoren, herausgeber und suchbegriffe können eine Aufzählung entsprechender Begriffe enthalten und sich darüber hinaus auch wiederholen. Ebenfalls mehrfach in der Datenbank enthalten sein können die Inhalte der Felder refkurz, hgtitel, ort. Da diese Felder direkt vom Schlüssel titel, biblkurz abhängen müssen sie, um der Normalisierung zu genügen in gesonderte Tabellen ausgelagert werden. Nach dem Abschluß der Normalisierung ergibt sich folgendes ERM.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - ERM

3.2 Tabellenanlage in SQL

Nach der Normalisierung und dem Anlegen der SQL-Server Datenbank über den SQL Query Analyser mit dem Befehl (aus Datenbank_anlegen.sql)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

werden die Relationen mit den folgenden SQL-Codes (zu finden in Tabellen_anlegen.sql) angelegt. Bei der ausführung der SQL-Codes ist zu Beachten, daß der SQL Query Analyser immer mit der Datenbank Bibliothek arbeitet, da es sonst zu Fehlermeldungen kommt. Neben den unter 3.1.1 aufgeführten Tabellen werden mit dem SQL-Code auch Tabellen angelegt, die benötigt werden, um die von F&A zur Verfügung gestellten Daten zu importieren und auf die Relationen der neu angelegten Datenbank zu verteilen. Die Namen der Relationen, die für den Import und nicht für die spätere Datenbank benötigt werden, beginnen mit “Org_“.

Insgesamt werden folgende Relationen angelegt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In die in diesem Teil angelegten Relationen werden unter Punkt 3.3 mit Inhalten gefüllt. Da die ursprünglich zur Verfügung gestellten Daten noch nicht normalisiert sind besitzen diese Importtabellen i. d. R. keinen Primärschlüssel oder Fremdschlüssel.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Autoren enthält sämtliche Autoren mit ihren Nach- und Vorname. Um doppelte Einträge zu vermeiden und ein Tupel eindeutig identifizieren zu können muß der Schlüssel aus nachname und vorname bestehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Relation Buch_Autoren stellt die Verbindung zwischen den Relationen Buch und Autoren dar. In ihre werden sämtlich titel, biblkurz Kombinationen aus Buch mit den zu ihnen gehörenden Nach- und Vornamen der Autoren zusammengebracht. Der Schlüssel besteht aus den vier Werten titel, biblkurz, nachname und vorname, da titel, biblkurz sich wiederholen kann, allerdings dann nur mit einer neuen Kombination von nachname, vorname. Über die beiden Foreigns Keys werden die Beziehungen von Buch_Autoren zu Buch und Autoren hergestellt.Das Vorgehen für die Relationen Autoren und Buch_Autoren wurde analog zu den anderen Relationen angewandt und durch den nachfolgenden SQL-Code abgebildet.

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Details

Seiten
23
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638253642
ISBN (Buch)
9783638642736
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v21846
Institution / Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main – Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht
Note
1,0
Schlagworte
Literaturdatenbank DBMS Studienschwerpunkt Anwendungen Wirtschaftsinformatik
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Titel: Überführung einer Literaturdatenbank in ein relationales DBMS