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Produktentwicklungsprozess für KMUs. Chancen und Risiken in der Zusammenarbeit mit Lieferanten

Bachelorarbeit 2013 35 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

II abbildungsverzeichnis

III tabellenVerzeichnis

IV KURZFASSUNG

V ANMERKUNG

1 EinleiTung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
1.4 Aktuelle Entwicklung
1.5 Einteilung der KMU

2 Einführung in das Thema
2.1 Betrachtung des Produktentwicklungsprozesses
2.2 Betrachtung des Produktlebenszyklus

3 Möglichkeiten zur Zusammenarbeit
3.1 Einbindung eines Lieferanten
3.1.1 „White Box“ -> informelle Zusammenarbeit
3.1.2 „Gray Box“ -> engere Zusammenarbeit
3.1.3 „Black Box“ -> Lieferanten Produkt Integration
3.1.4 Zeitpunkt der Integration
3.2 Open Innovation
3.3 Auswahl des Lieferanten

4 Chancen in der Zusammenarbeit
4.1 Kostenersparnis in Entwicklung
4.2 Neues Know-how
4.3 Schnellere Produktentwicklung
4.4 Steigerung der Flexibilität
4.5 Konzentration auf Kernkompetenzen
4.6 Synergieeffekte

5 Risiken in der Zusammenarbeit
5.1 Risiken nach der Principal-Agent-Theorie
5.2 Wissensdiffusion
5.3 Abhängigkeit zum Lieferanten
5.4 Transaktions- und Koordinationskosten
5.5 Interne Akzeptanz

6 ConCLUSIO

V. literaturverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

II abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Produktentwicklung als interdisziplinäre Teamarbeit

Abbildung 2: Idealtypische Phasen eines Produktlebenszylkus

Abbildung 3: Die Intensitäten der Lieferantenintegration

Abbildung 4: Wettbewerbsvorteile durch Open Innovation

Abbildung 5: Teilprozesse des Lieferantenmanagements

Abbildung 6: Schemenhafte Darstellung des Risikomanagementprozesses

Abbildung 7: Die Beziehung und das Spannungsfeld zwischen Principal und Agent

Abbildung 8: Fünf-Kräfte-Modell nach Porter

III tabellenVerzeichnis

Tabelle 1: Einteilung der KMU

IV KURZFASSUNG

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ABSTRACT

This Bachelor Thesis deals with the chances and risks which originate during the collaboration with a supplier in the product development process for SMEs. Due to a steadily increasing competition by globalization and thereby a shorter span of product life cycles (Lasch, Janker 2007, 111) SMEs are forced to cope with this challenges. This Thesis discusses the possibilities for a partnership, the generated chances and risks and finally concludes with recommendations for action. According to the requirements of the Fachhochschule Salzburg to a BA1 Thesis there have only been relevant literature sources used to generate information.

V ANMERKUNG

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden manche Begriffe nur in ihrer männlichen Form verwendet. Selbstverständlich sind die weiblichen Formen im Sinne einer impliziten Schreibweise mitgedacht.

1 EinleiTung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

Unternehmen stehen vielen Herausforderungen gegenüber: die Globalisierung und kürzere Produktlebenszyklen intensivieren den Wettbewerb (Lasch, Janker 2007, 111), die Kunden wünschen eine hohe Produktvielfalt, bei einem geringen Preis und die Qualität alleine stellt keine Unique Selling Proposition (USP)[1] mehr zur Konkurrenz dar (Engeln 2006, 1). Unternehmen müssen daher ihre Produkte und Dienstleistungen qualitativ hochwertig und gleichzeitig kostensparend sowie zeiteffizient gestalten (Schäppi et al. 2005, 5). Um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, müssen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einen ausreichenden Grad an Produktinnovationen gewährleisten, aber auch eine Zusammenarbeit mit externen Kräften anstreben, um sich aus Effizienzgründen den Kernkompetenzen widmen zu können (Pullen et al. 2012, 130). Diese Anforderungen stellen eine große Herausforderung für die KMUs dar, da diese durch ihre Größe im Handlungsspielraum eingeschränkt sind und, daher nicht immer über ausreichende interne Ressourcen verfügen (Parida , Westerberg, Frishammar 2012, 286).

Die Zusammenarbeit mit Lieferanten in der Entwicklungsphase von Produkten kann sich nicht nur auf die Verringerung der Herstellkosten beschränken (Wagner 2002, 102), sondern auch Innovation und neues Know-how bedeuten (Schäppi et al. 2005, 72). Aus dieser Zusammenarbeit entstehen Chancen aber auch Risiken.

Da in Österreich 99,7% der eingetragenen Unternehmen zu den KMU zählen, EU-weit sind es sogar über 99% (bmwfj 2012, 9 & 19), lohnt sich eine nähere Betrachtung der Chancen und Risiken durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten speziell für die KMU.

Die Forschungsfragen dieser Arbeit lauten:

- „Welche Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit mit einem Lieferanten im Produktentwicklungsprozess gibt es?“
- „Welche Chancen bzw. Risiken ergeben sich aus diesen Möglichkeiten?“
- „Welche Maßnahmen sind durch ein KMU zu setzen, um einen Lieferanten in den Produktentwicklungsprozess zu integrieren?“

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit mit Lieferanten im Produktentwicklungsprozess zu erörtern und auf deren Chancen und die Risiken zu prüfen. Danach sollen die Voraussetzungen und Maßnahmen zu Umsetzung definiert werden. Die Hypothese, dass es für KMU sinnvoll ist, sich im Produktenzwicklungsprozess externer Ressourcen von Lieferanten zu bedienen, soll entweder bestätigt oder verworfen werden. Zu jeder Chance oder Risiko wird zusätzlich eine Handlungsempfehlung in Form der durchführbaren Maßnahmen abgeleitet.

1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit

Gemäß den Anforderungen der Fachhochschule Salzburg an eine BA1-Arbeit werden ausschließlich relevante Literaturquellen zur Informationsgenerierung benutzt. Hierzu werden Monografien, Fachartikel, Studien und etwaige andere facheinschlägige Literatur gesichtet, ausgewertet und logische Zusammenhänge gebildet. Diese werden in der Arbeit miteinander verknüpft:

Die BA1-Arbeit wird einleitend zunächst die aktuelle Situation der immer kürzeren Produktlebenszyklen beschreiben und auf den Trend zu Open Innovation bei multinationalen Unternehmen näher eingehen. Dieser Trend wird durch empirische Studien bekräftigt. Da sich die Chancen und Risiken je nach KMU-Größe erheblich unterscheiden, werden die KMU zunächst nach Größe in drei Kategorien eingeteilt und auf diese Kategorien in der weiteren Folge referenziert.

Das zweite Kapitel stellt eine Einführung in das Thema dar, indem es grundlegende Begriffe erklärt. Es werden der Produktentwicklungsprozess, der Produktlebenszyklus und ev. weitere notwendige Punkte erläutert und relevante Zusammenhänge dargestellt.

Im dritten Kapitel werden die Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit gezeigt, woraus sich dann die Chancen und Risiken ableiten lassen, welche in den folgenden beiden Kapiteln betrachtet werden.

Das vierte Kapitel behandelt die Chancen, welche durch eine Zusammenarbeit entstehen. Zunächst wird die Chance erklärt. Danach wird die Umsetzbarkeit für die KMU-Typen geprüft, wobei bei Bedarf auch auf branchenspezifische Unterschiede Rücksicht genommen wird. Danach werden die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung beschrieben.

[...]


[1] Der USP stellt einen Wettbewerbsvorteil dar und unterscheidet ein Produkt von denen der Konkurrenz (Bruhn 2010, 16 & 124)

Details

Seiten
35
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656447436
ISBN (Buch)
9783656448341
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v215876
Institution / Hochschule
Fachhochschule Salzburg
Note
3
Schlagworte
Produktentwicklung Lieferantenintegration White Box Gray Box Black Box Open Innovation Chancen und Risiken Principal Agent Theorie Fünfkräftemodell Porter Transaktionskosten

Autor

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Titel: Produktentwicklungsprozess für KMUs. Chancen und Risiken in der Zusammenarbeit mit Lieferanten