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IT-Outsourcing & IT-Offshoring

Seminararbeit 2012 24 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

III. Tabellenverzeichnis

IV. Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition

3. IT-Outsourcing und IT-Offshoring im Zusammenhang mit dem IT-Management

4. Risikobetrachtung und -bewertung

5. Umsetzungsphasen

6. Trends

7. Fazit

V. Literaturverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Dimensionen von IT-Outsourcing und IT-Offshoring nach Jouanne-Dietrich

Abbildung 2 - Rahmenbedingungen und Ziele für IT-Outsourcing und -Offshoring

Abbildung 3 – Einordnung des Risikos

Abbildung 4 - Vorgehensweise bei Auslagerungsprojekten

Abbildung 5 - Tauglichkeit des Auslagerungsbereiches

II. Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 – Risikogruppen und Risikofaktoren

Tabelle 2 – Einteilung des jährlichen Erwartungsschadens

Tabelle 3 – Einteilung des Leistungserbringers

Tabelle 4 – Länderrisiken und Malusbeträge

Tabelle 5 – Ergebnis der Risikoanalyse

III. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit entstand im Fach „Einführung in das IT-Management und IT-Consulting“. Dieses Arbeitsgebiet ist integraler Bestandteil des Masterstudiengangs „Wirtschaftsinformatik“ an der Hochschule Wismar.

1.1. Zielsetzung der Arbeit

Diese Seminararbeit hat das Ziel, das genannte Thema in Zusammenhang mit der Wirtschaftsinformatik zu bringen und den Kontext zum IT-Management herzustellen.

Im Rahmen einer Begriffsdefinition soll eine inhaltliche Abgrenzung zwischen IT-Outsourcing und IT-Offshoring erfolgen. Die Vorgehensweise sowie das finale Ergebnis sind dabei zu unterschieden.

Ferner sollen die betrieblichen Beweggründe und Ziele näher beleuchtet und miteinander verglichen werden. Die Kostensenkung steht dabei im Mittelpunkt. Weitere nicht zu vernachlässigende Gründe sind die Erhöhung der Flexibilität, der Effizienz und der Qualität.[1]

Aufbauend auf den Gründen und Zielen werden die einzelnen Umsetzungsphasen beschrieben. Hier liegt der Fokus auf einer strategischen Betrachtung. Wesentliche Punkte sind dabei die Konzeption, die Umsetzung sowie der laufende Betrieb.

Da es sich bei diesen Gestaltungsmöglichkeiten um geschäftspolitische Entscheidungen handelt, ist eine detaillierte Risikobetrachtung notwendig. Dabei werden die einzelnen Risikoebenen untersucht. Ferner erfolgt eine Bewertung der wesentlichen Risiken.

Trends in der Auslagerung sollen vor dem Hintergrund der damit verbundenen Effekte, insbesondere dem Arbeitsplatzverlust in den Industrieländern, beleuchtet werden. Hybride Lösungen, wie Cloud Computing, Software on Demand und Software as a Service sind dabei typische Schlagworte.

Das abschließende Fazit gibt auf Basis der oben genannten Punkte eine Handlungsempfehlung für typische Entscheidungssituationen, in denen aktiv über eine IT-Outsourcing- oder IT-Offshoring-Maßnahme nachgedacht wird.

1.2. Einordung in die Wirtschaftsinformatik

Als wesentliche Punkte des IT-Managements sind in den letzten Jahren verstärkt das

IT-Outsourcing und das IT-Offshoring in den Fokus von Unternehmen gerückt. Beide stellen Auslagerungsstrategien hinsichtlich zu definierender IT-Aufgaben an externe Dienstleister dar. Jede der einzelnen Strategien wird dabei auf verschiedene Art und Weise verfolgt bzw. umgesetzt.

Erklärtes Ziel beider Strategien ist die Kostenreduktion im auslagernden Unternehmen. Hier spielt die IT eine wesentliche Rolle, da dieser Bereich nicht selten einen enormen Kostenblock auf sich vereint. In einem Großteil der Unternehmen kommt der Umstand hinzu, dass die IT nicht zum zentralen Kerngeschäft gehört.[2]

Das IT-Outsourcing und das IT-Offshoring bilden vor den genannten Hintergründen einen Gestaltungsspielraum im Hinblick auf ein effizientes IT-Management. Sowohl unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten als auch unter Aspekten der reinen Informatik ergeben sich mit diesen beiden Stilmitteln gestalterische Möglichkeiten auf Managementebene. Im Rahmen der Ökonomie liegt der Schwerpunkt auf der Kostenreduktion. Aus Sicht der Informatik ergibt sich ein Fokus beim Know-How-Transfer bei gleichbleibender Qualität.

2. Begriffsdefinition

Sowohl das IT-Outsourcing als auch das IT-Offshoring verfolgen die Strategie, bestimmte

IT- oder IT-nahe Geschäftsfelder langfristig aus dem Unternehmen auszulagern und auf Dritte zu übertragen. Diese Geschäftsfelder können teilweise oder ganz an einen Dienstleister abgetreten werden.

Beide Begriffe verbindet das Primärziel der Kostenreduzierung. Sekundärziele sind die Erhöhung der Flexibilität, eine Steigerung der Effizienz und der Qualität.

Da sich das IT-Outsourcing und das IT-Offshoring in der Auslegung nahe stehen, ergibt sich eine hohe kombinatorische Vielfalt. Die damit verbundene Komplexität erhöht sich durch die Möglichkeit, dass einzelne Formen des Outsourcing und Offshoring innerbetrieblich nebeneinander existieren können.

2.1. Abgrenzung der Begrifflichkeiten

Das IT-Outsourcing und das IT-Offshoring sind begrifflich eng miteinander verbunden. Eine Abgrenzung kann anhand der Dimensionen nach Jouanne-Dietrich erfolgen. Hauptgrößen sind die finanzielle Abhängigkeit, der Leistungsumfang, der Leistungsgegenstand, die Anzahl der Dienstleister sowie der Standort. Die Abbildung 1 gibt diese Dimensionen wieder.[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Dimensionen von IT-Outsourcing und IT-Offshoring nach Jouanne-Dietrich

Ein hinreichendes Unterscheidungsmerkmal ist dabei allerdings nur die Dimension des Standortes. Jouanne-Dietrich unterscheidet dabei nach den Begriffen Onshore, Nearshore und Farshore. Onshore beschreibt eine Auslagerungsstrategie, bei der die Dienstleistung im Inland verbleibt. Beim Nearshoring erfolgt die Auslagerung in ein sprach- und kulturverwandtes Nachbarland. Geografisch verbleibt die Dienstleistung auf dem eignen Kontinent. Beim Offshoring werden sprachliche und kulturelle Grenzen durchbrochen. Die Auslagerung erfolgt kontinentübergreifend. Per Definition würde Onshore für typisches Outsourcing sprechen, wo hingegen die Begriffe Near- und Farshore ein Offshoring darstellen, unterschieden nach der beschriebenen geografischen Tragweite.

Wichtig ist, dass mit dem Begriff Outsourcing nicht zwingend eine Änderung des Standortes der auszulagernden Bereiche verbunden ist. Eine Outsourcingmaßnahme kann durchaus betriebsintern durchgeführt werden. Entsprechende Bereiche werden vertraglich vom Unternehmen separiert, verbleiben aber am Standort. Der Outsourcingpartner erbringt die Dienstleistung betriebsintern.

2.2. IT-Outsourcing

Im IT-Outsourcing werden zuvor intern wahrgenommene IT-Aufgaben eines Betriebes an selbständige, externe Dritte vergeben. Ein Vertrag definiert dabei die Dauer und die Güte der zu erbringenden Leistung. Beim IT-Outsourcing sitzt der aufnehmende Dienstleister im Inland oder in einem sprachverwandten Nachbarland. Die räumliche und sprachliche Nähe ist stets gegeben.

Eine neue Dimension im IT-Outsourcing ist das Business Process Outsourcing. Hier erfolgt die Auslagerung von permanent anfallenden Prozessen, die vorher eigenständig verrichtet worden, in großen Dimensionen. Mittels langfristiger Verträge werden Tätigkeitsfelder und auch Geschäftsbereiche inklusive der personellen und technischen Infrastruktur an Dienstleister ausgegliedert. Eine räumliche Verlagerung ist dabei keine zwingende Voraussetzung. Die Arbeitsleistung kann somit auch im eigentlichen Betrieb erfolgen.

[...]


[1] Vgl. (Hansen/Neumann, Wirtschaftsinformatik 1, 10. Auflage)

[2] Vgl. (Hansen/Neumann, Wirtschaftsinformatik 1, 10. Auflage)

[3] Vgl. (Jouanne-Dietrich; Die euphorie.de IT-Sourcing-Map)

Details

Seiten
24
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656431800
ISBN (Buch)
9783656433132
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v215032
Institution / Hochschule
Hochschule Wismar – Wirtschaftsinformatik
Note
2,0
Schlagworte
it-outsourcing it-offshoring

Autor

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Titel: IT-Outsourcing & IT-Offshoring