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Islamophobie und Homophobie

Die Rolle von Homosexualität im Islam und im Diskurs über ihn

von Winfried Tellham (Autor)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 20 Seiten

Frauenstudien / Gender-Forschung

Leseprobe

Inhalt

I Einleitung

II Terminologie
II:I Islam
II:III Islamophobie
II:IV Homosexualität

III Homosexualität und Homophobie im Islam
III:I Homosexualität im Islam
III:I:I Argumentation mit dem Koran
III:I:II Argumentation mit Hadithen
III:I:III Homosexualität in der Praxis
III:II Homophobie im Islam
III:II:I ‚Der Orient‘ und ‚der Westen‘

V Islamophobie und Homophobie
V:I Mediale Repräsentation
V:II Mechanismen von islamophoben Äußerungen

VI Fazit

VII Literaturverzeichnis

I Einleitung

Kann Homophobie als Indikator dafür dienen, wie ‚aufgeklärt‘ eine Gesellschaft ist? In dieser Arbeit werde ich behandeln, inwiefern eine islamophobe Haltung in Deutschland mit dem Homophobie-Vorwurf gerechtfertigt wird und welche weiteren Mechanismen dieser Vorwurf mit sich bringt. Dabei spielen Diskurse über Homophobie im Islam und damit verbundene Islamophobie in der mainstreamdominanten schwul-lesbischen Community und der deutschen Mehrheitsgesellschaft eine Rolle.

„Wikipedia versteht […][unter Phobie] ‚eine krankhafte, das heißt unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen‘. Aber wieso sollte die Angst vor dem Islam unbegründet sein?“[1]

So beginnt die Tirade, die hemmungslos mit unbelegten Fakten hantiert, gegen den Islam wettert und Islamophobie-Vorwürfe als Zynismus gegenüber Schwulen abschmettert. Besonders Schwule hätten, aufgrund der Homophobie des Islams, so Subtext des Kommentars, ein Recht islamophob zu sein. Dass der Islamophobiebegriff hier in einer Weise reduziert verwendet wird, die ihn ad absurdum führt, ist wahrscheinlich intendiert. Besonders überrascht, dass es sich bei diesem Text um einen Post in einem Webblog namens „Queerwatch“ handelt. Die (fragwürdige) Selbstbezeichnung als queer sollte zumindest ein differenzierteres Bild vom Islam mit sich führen.

Wie kommt eine solche Haltung zustande, die mitnichten ein Einzelfall ist, sondern vermutlich von einem Großteil der (weißen) Lesbian, Gay, Bisexual (LGB)-Szene aber auch der Mehrheitsbevölkerung geteilt werden? Was lösen der Islam, Muslimas und Muslime aus, dass sogar LGBs in der Gesellschaft akzeptabel erscheinen?

Zu Beginn möchte ich einen kurzen Abriss über Homosexualität und Homophobie im Islam formulieren. Aufgrund der Komplexität des Themas beschränke ich mich auf einige Kernpunkte. So werde ich die vermeintlich homophoben Suren und Hadithen betrachten und einen kurzen kulturhistorischen Überblick bereiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf männlicher Homosexualität, da die Bewertung, Entwicklung und Geschichte von weiblicher Homosexualität deutlich anders geprägt ist. Ferner berücksichtigen die Suren, in denen möglicherweise Homosexualität behandelt wird, nur Männer. Zunächst soll geklärt werden, inwiefern Homosexualität und Homophobie in der islamischen Welt institutionalisiert sind. Homosexualität und Homophobie sind dort, trotz ihrer scheinbaren Gegensätzlichkeit, weitgehend kulturell und strukturell verankert. Anschließend gehe ich der spannenden Frage nach, wie sehr ‚der Westen‘ zu der heutigen Situation beigetragen hat. Ich untersuche also seine Rolle in der Ausprägung eines (in Teilen) tatsächlich homophoben Islams.

Folgend soll in Blick genommen werden, wie die Annahme eines ‚rückwärtsgerichteten‘ Islams durch einen eurozentristischen Bias repräsentiert und wie die Konstruktion einer Homophobie, die nahezu nur bei muslimischen Menschen herrscht, etabliert wird.

Exkursiv möchte ich die Haltung der Lesbian, Gay, Bisexual, Tras*, Intersexual, Queer/Questioning (LGBT*I/Q) a -Szene zum Islam und seinen Angehörigen skizzieren.

In einem europäischen und möglicherweise islamophoben Diskurs um die Homophobie im Islam tritt die LGBT*I/Q-Szene selten in Form von individuellen Subjekten auf, sondern höchstens in Form von Institutionen wie dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) oder einzelner institutionalisierter Personen. Häufig fungiert die heteronormativitätsnahe LGB-Community gleichwohl als Marker für eine putativ aufgeklärte Gesellschaft und Instrument zur Etablierung separatistisch motivierter Islamkritik. Diese Form des otherings kann verschiedene Ziele haben. So kann es als Mechanismus der Konstruktion einer deutschen Selbstidentität und dem Freispruch von der eigenen Homophobie funktionieren, aber auch – im Interesse des LSVDs – der unspezifischen Homophobie ein Gesicht geben. Diese Diskurse werde ich zum Ende hin behandeln.

II Terminologie

II:I >Islam<

Der Islam ist geographisch weit ausgedehnt. Abweichend des Bildes, welches teilweise in westlicher Sicht besteht, ist der Islam nicht nur im Nahen Osten verbreitet, sondern dehnt sich nach Osten bis Russland und Indien, sogar bis zu den Philippinen und nach Indonesien aus. Weiterhin findet man ihn im gesamten nördlichen, jedoch auch im mittleren und vereinzelt im südlicheren Afrika. Neben den deutlich islamgeprägten Ländern gibt es auch welche, in denen eine nicht zu verachtende muslimische Minderheit lebt, etwa den USA und in europäischen Ländern.

Die wenig zentralistische Struktur und die Vielzahl der Konfessionen, wie Sunniten oder Schiiten, die ihrerseits wieder unterteilt sind, sowie das Fehlen einer expliziten hierarchischen Struktur im Sinne der katholischen Kirche, und den damit verbundenen regionalen, strukturellen und funktionellen Differenzen, muss zu einer Sensibilität bei der Benutzung des Terminus „der Islam“ führen.[2] Dieser Arbeit liegt daher ein offener und differenzierter Blick auf den Islam im Sinne des Runnymede Trusts zugrunde.[3]

Eine Untersuchung des Korans, der als Wort Gottes - empfangen durch den Propheten Mohammed - einen hohen Stellenwert hat, kann Einblicke in Grundzüge des Islams bieten. Hierbei bleibt aber weiterhin die unterschiedliche Rezeption und Wertung innerhalb der muslimischen Community vorhanden und sollte berücksichtigt werden. Da der Koran in der Regel knapp gehalten ist, nur Andeutungen macht und viel Raum für Interpretation lässt, werde ich auch Hadithe berücksichtigen, welche teilweise umstritten, unbelegt oder gefälscht, trotzdem für Teile des Islams wichtig sind.

II:III Islamophobie

Als Synonym für Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus hat sich der Terminus „Islamophobie“ etabliert. Problematisch daran ist, dass damit eine Angst vor dem Islam suggeriert wird, wodurch die islamophoben Täter_innen in eine Opferrolle positioniert werden.[4] Tatsächlich handelt es sich um eine negativ-stereotype und feindselige Haltung gegenüber dem Islam und seinen Angehörigen.[5] Dabei ist es deutlich eine Form von Rassismus, im Sinne eines Kulturrassismus oder ‚Rassismus ohne Rassen‘, wie ihn Stuart Hall prägte.[6] Diese moderne Formation des Rassismus trennt sich von einem biologischen Rassenbegriff und essentialisiert kulturelle Zuschreibungen.[7] Häufig geht Islamophobie über allgemeine xenophobe und rassistische Einstellungen, die in breiten Teilen der Gesellschaft vorhanden sind, hinaus und findet sich in einem Diskurs, der von Eliten geführt wird. Hierbei werden Pseudofachwissen und Verschwörungstheorien systematisch genutzt, um (semi-)politische motivierte Ziele zu verfolgen.[8]

Weitere Problematiken des Begriffs Islamophobie sind immer wieder Bestandteil von Diskussionen. So könnte er beispielsweise von einigen islamischen oder islamistischen Institutionen missbraucht werden, um eine differenzierte Islamkritik mundtot zu machen.[9] Auch die Begriffsherkunft und die darin mitschwingenden Implikationen werden behandelt. Fälschlicherweise wird immer wieder behauptet ‚Islamophobie‘ sei ein, von iranischen Mullahs geprägter Begriff, der Frauen bezeichnete, die sich nicht verschleiern wollten.[10] Dies führt zu einer Bedeutungsverschiebung des Begriffs. Außer Acht gelassen wird, dass ‚Islamophobie‘ als Wort keine arabische oder persische Wortkonstruktion sein kann und in diesem Sprachgebrauch nicht vorhanden ist, sondern eine andere Herkunft, respektive mutmaßlich eine andere Bedeutung, haben muss.[11]

Mit diesem Wissen lässt sich ‚Islamophobie‘ relativ sicher benutzen, um die spezifischen rassistischen Einstellungen gegenüber dem Islam und Muslimas_Muslimen zu bezeichnen.

Einige Ansätze des Runnymede Trusts erlauben es den Begriff differenziert und sicher zu verwenden. So kann auf verschiedenen Ebenen von einem offenen und einem geschlossenen Blick auf den Islam gesprochen werden.[12] Eine Islamkritik, die mit einem offenen Blick auf den Islam, also mit Berücksichtigung seiner Vielfältigkeit, Veränderlichkeit et cetera artikuliert wird, ist also nicht als islamophob zu werten.

II:IV Homosexualität

Wichtig ist es im Kontext des Islams und dem Versuch eines Vergleichs mit ‚dem Westen‘, zwischen homosexuellem Verhalten und homosexueller Identität zu trennen. Ali Mahdjoubi bemerkt, dass homosexuelles Verhalten in arabischen Ländern zwar ausgeprägt war, dennoch nicht zu einer Identitätsfindung oder Szenenbildung führte.[13] Das lässt sich auf Foucaults Theorien beziehen, der sagt: „Der Sodomit war ein Gestrauchelter, der Homosexuelle ist eine Spezies.“ und damit auf die Entwicklung einer homosexuellen Identität, die er in Europa im 19 Jahrhundert erkennt, verweist.[14] Auch im Koran steht das Verhalten im Vordergrund. Weiterhin findet eine unterschiedliche Bewertung des Verhaltens zwischen aktiv und passiv statt. So betrifft die abwertende Sicht vor allem passive Männer, also die, die rezeptiven Analverkehr eingehen.[15] Es ist Obacht geboten, da der uns geläufige Begriff von Homosexualität in der Regel die Identität hervorhebt und nicht in erster Linie zwischen ‚aktiv‘ und ‚passiv‘ unterscheidet. Dass Homosexualität in Europa nicht mit der in islamischen/arabischen Ländern verglichen werden kann, zeigt sich schon in den unterschiedlichen genutzten Begrifflichkeiten. Beispielsweise bezeichnet liwat in erster Linie Analverkehr. Die Bezeichnung wird in westlichen Diskursen dagegen häufig als (identitäre) Homosexualität umgedeutet. Auch an der Praxis des türkischen Militärs, bei der Musterung die Vorlage von Fotos, die passiven Analverkehr der betreffenden Person zeigen, als Nachweis für die Ausmusterung aufgrund von Homosexualität zu fordern, stellt dar, dass der Fokus auf den sexuellen Verkehr gerichtet ist und eine homosexuelle Identität, nach deren Auffassung, nur durch praktizierten Analsex erlangt wird.[16] Es muss also sehr darauf geachtet werden, bekannte europäische Konzepte nicht universell zu verwenden.

III Homosexualität und Homophobie im Islam

III:I Homosexualität im Islam

Es ist aus verschiedenen Gründen problematisch die Haltung des Islams zur Homosexualität anhand von Hadithen und dem Koran zu argumentieren. Das würde etwa die vielfältigen Formen von Homosexualität und Homophobie sowie die Faktoren, die zu ihrer Entstehung führen, auf einen Träger fixieren und damit reduzieren. Desweiteren sollte weiterhin von der Diversität des Islams ausgegangen werden, die es verhindert allgemeingültige Erkenntnisse zu diesem Themenkomplex zu gewinnen. Trotzdem werden häufig Koranstellen von (europäischen) Argumentator_innen herangezogen, um die mutmaßliche homophobe, frauenfeindliche und generell feindselige Haltung des Islams zu belegen. Daher kann die Kenntnis einiger dieser vielzitierten Passagen für differenzierte Diskussionen dienlich sein.

III:I:I Argumentation mit dem Koran

Um mit dem Koran gegen Homosexualität zu argumentieren, nutzen die meisten Gelehrten und auch Laien die Geschichte vom Gottesgesandten Lut (in hebräischen Schriften Lot). Die wichtigsten Stellen der Erzählung finden sich in Sure 7:80-84, 11:77-83, 15:58-77, 26:160-175, 27:54-58, 29:28-35; 54:33-39. Die Schilderung ist in etwa äquivalent zur biblischen Erzählung von Sodom und Gomorrah.[17]

Besonders häufig zitiert werden nachstehende:

Sure 7: [80] Und (wir haben) den Lot (als unseren Boten gesandt). (Damals) als er zu seinen Leuten sagte: "Wollt ihr denn etwas Abscheuliches begehen, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt vor euch begangen hat? [81] Ihr gebt euch in (eurer) Sinnenlust wahrhaftig mit Männern ab, statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das nicht maßhält." [82] Seine Leute wußten nichts anderes (darauf) zu erwidern, als daß sie (zueinander) sagten: "Vertreibt sie aus eurer Stadt! Das sind (ja) Menschen, die sich rein halten." [83] Und wir erretteten ihn und seine Familie (von dem Strafgericht, das über sein Volk hereinbrechen sollte) mit Ausnahme seiner Frau. [84] Sie gehörte zu denen, die zurückblieben (?). Und wir ließen einen (vernichtenden) Regen auf sie niedergehen. Schau nur, wie das Ende der Sünder war![18]

Sure 26: [165] Wollt ihr euch denn mit Menschen männlichen Geschlechts abgeben [166] und (darüber) vernachlässigen (w. (unbeachtet lassen liegen) lassen), was euer Herr euch in euren Gattinnen (als Ehepartner) geschaffen hat.[19]

Als problematisch oder zweifelhaft sieht der deutsche Islamwissenschaftler Andreas Ismail Mohr an den Textstellen folgendes:

Es werde nicht explizit über Homosexualität geredet, was auch auf die sehr späte Entstehung des Begriffes zurückgeführt werden könne. Auch die Begriffe Analverkehr, Knabenliebe oder ähnliche erscheinen nicht. Trotzdem reden Koranausleger in ihren Texten wie selbstverständlich von liwat und lutiyya, womit sie (homosexuellen) Analverkehr meinen.[20] Die Begriffe tauchten erstmals in den Hadithen auf. Lutiyya kann als „Loterei“, also dem „was Lots Leute getan haben“, verstanden und am ehesten mit dem lateinischen Sodomia übersetzt werden. Ähnlich verhält es sich für luti, was etwa den Sodomiter beschreibt. In neuerer Zeit wird der Begriff liwat genutzt.[21]

Auch generell wird Sex höchstens angedeutet. So hat die Redewendung "zu jemanden im Gelüst kommen" nicht zwangsweise eine sexuelle Ausrichtung.[22] Ferner der Begriff schawa, meist mit „Gelüst“ oder „Sinneslust“ übersetzt, tatsächlich zuerst die neutrale Bedeutung „Wunsch“ hat und auch in diesem Sinn in anderen Koranstellen auftritt.[23]

Außerdem wird das vermeintlich homosexuelle Begehren den Männern durch eine rhetorische Frage Lots zwar unterstellt, war möglicherweise aber gar nicht vorhanden.[24]

Die Erwähnung der Ehefrauen impliziert, dass es sich um verheiratete Männer handelte und die Warnung sich auch an diese richtete. Weiterhin wird festgestellt, dass Lots Leute die ersten waren, die das Vergehen begangen haben (Sure 29:28). Das widerspricht zum einen dem modernen Bild des Schwulen, der in der Regel nicht mit einer Frau verheiratet ist, und zum anderen dem wissenschaftlichen Stand, der besagt, dass es schon immer Homosexualität (homosexuelles Verhalten) gab.[25]

Zu beachten sei allerdings auch noch, so Mohr, dass das eigentliche Vergehen, welches bestraft wurde, nicht in den vorhergegangenen Textstellen zu finden sei, sondern es sich um die angestrebte „Vergewaltigung der Gäste Lots […], die als Gesandte gekommen waren“, handele.[26] Dass diese männlich waren, ist nicht erwähnt, wird jedoch, mit Verweis auf die Bibelgeschichte, weitläufig angenommen. Das Verbrechen beziehe sich also vielmehr auf Verletzung des Gastrechts, Vergewaltigung und Ungerechtigkeit.

Nach diesen Überlegungen ist es fraglich, ob die zitierten Stellen noch als Argument gegen moderne Homosexuelle und deren Identität zu sehen sind. Die Möglichkeit eines Verweises auf homosexuelles Verhalten, für das bei Entstehung des Textes keine eindeutige Bezeichnung vorhanden war und einer Ermahnung vor Ehebruch und Vergewaltigung, ist denkbar.

Eine weitere umstrittene Textstelle ist Sure 4:15:16. Diese bezieht sich auf Frauen, die „eine Schandbarkeit“ begehen.[27] Es wird im Folgenden der Sure gesagt „Und diejenigen, die es von euch begehren, straft beide.“[28] Nun bleibt aber ungeklärt, ob es sich hierbei, entsprechend der landläufigen Meinung, um zwei Männer oder doch um eine Frau und einen Mann handelt.[29]

Neben den scheinbar homophoben Passagen gibt es aber auch eine pro-schwule Textstelle. Diese kann nur genauso vage interpretiert werden. Es handelt sich um Sure 30:21:

[...]


[1] Unbekannt: „ Schwule sollen sich gegen Islamophobie “queer”stellen! “, in: Queerwatch’s Weblog, http://queerwatch.wordpress.com/2008/09/19/schwule-sollen-sich-gegen-islamophobie-queerstellen/ [abgerufen am 10.08.2012].

[2] Vgl. Günay, Koray Ali: „ Homosexualität in der Türkei und unter Türkischstämmigen in Deutschland. Gemeinsamkeiten und Unterschiede “, in: Bochow, Michael und Rainer Marbach (Hrsg.): Islam und Sexualität, Hamburg: MännerschwarmSkript Verlag 2003, S. 116–139, hier S. 121.

[3] Vgl. The Runnymede Trust: „ Islamophobia: A Challenge for Us All. Summary “.

[4] Vgl. Bielefeldt, Heiner: Das Islambild in Deutschland: Zum öffentlichen Umgang mit der Angst vor dem Islam, 2., Aufl. Aufl., Deutsches Institut für Menschenrechte 2008, S. 22.

[5] Vgl. Ebd.

[6] Vgl. Shooman, Yasemin: „ >Kultur< statt >Rasse<. Das Phänomen des antimuslimischen Rassismus “, in: (Hg.), Koray Yilmaz-Güney (Hrsg.): Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre „Muslime versus Schwule“, Koray Yilmaz-Güney 2011, S. 91–95, hier S. 92.

[7] Vgl. Ebd.

[8] Vgl. Klauda, Georg: „ Mit Islamophobie contra Homophobie? “, in: (Hg.), Koray Yilmaz-Güney (Hrsg.): Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre „Muslime versus Schwule“, Koray Yilmaz-Güney 2011, S. 79–84, hier S. 80.

[9] Vgl. Bielefeldt: Das Islambild in Deutschland, S. 25.

[10] Vgl. Klauda: „ Mit Islamophobie contra Homophobie? “, S. 79.

[11] Vgl. Ebd.

[12] Vgl. The Runnymede Trust: „ Islamophobia: A Challenge for Us All. Summary “.

[13] Vgl. Mahdjoubi, Ali: „ Homosexualität in islamischen Ländern am Beispiel Iran. “, in: Bochow, Michael und Rainer Marbach (Hrsg.): Islam und Sexualität, Hamburg: MännerschwarmSkript Verlag 2003, S. 85–89, hier S. 97.

[14] Vgl. Foucault, Michel: Sexualität und Wahrheit: Erster Band: Der Wille zum Wissen, 18. Aufl., Suhrkamp Verlag 1987, S. 53.

[15] Vgl. Bochow, Michael: „ Sex unter Männern oder schwuler Sex: Zur sozialen Konstruktion von Männlichkeit unter türkisch-, kurdisch- und arabischstämmigen Migranten in Deutschland. “, in: Bochow, Michael und Rainer Marbach (Hrsg.): Islam und Sexualität, Hamburg: MännerschwarmSkript Verlag 2003, S. 99–115, hier S. 107.

[16] Vgl. Klauda, Georg: Die Vertreibung aus dem Serail: Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt, 1., Aufl. Aufl., Hamburg: Männerschwarm 2008, S. 110.

[17] Vgl. Mohr, Andreas Ismail: „ Das Volk Lots und die Jünglinge des Paradieses. Zur Homosexualität in der Religion des Islam “, in: Bochow, Michael und Rainer Marbach (Hrsg.): Islam und Sexualität, Hamburg: MännerschwarmSkript Verlag 2003, S. 51–84, hier S. 53.

[18] Paret, Rudi: Der Koran. Übersetzung von Rudi Paret., Stuttgart: Kohlhammer 1996, S. 115.

[19] Ebd., S. 261.

[20] Vgl. Mohr: „ Das Volk Lots und die Jünglinge des Paradieses. Zur Homosexualität in der Religion des Islam “.

[21] Vgl. Ebd.

[22] Vgl. Ebd., S. 55.

[23] Vgl. Ebd.

[24] Vgl. Ebd.

[25] Vgl. Ebd.

[26] Vgl. Ebd., S. 56 ff.

[27] Vgl. Ebd., S. 57.

[28] Ebd.

[29] Vgl. Ebd., S. 58.

Details

Seiten
20
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656428916
ISBN (Buch)
9783656436003
Dateigröße
592 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v214805
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,3
Schlagworte
Islam Islamophobie Homosexualität Homophobie Politik Queer Xenophobie Islamfeindlichkeit Islamkritik Medien schwul muslim Repräsentation Sexismus Heterosexismus Heteronormativität LGBT Koran

Autor

  • Winfried Tellham (Autor)

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Titel: Islamophobie und Homophobie