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Michel Houellebecqs 'Elementarteilchen'. Vom Thesen- zum modernen Bildungsroman

Hausarbeit (Hauptseminar) 2013 28 Seiten

Germanistik - Gattungen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Bildungsroman
2.1. Herkunft und Geschichte
2.2. Merkmale und Konstanten
2.2.1. Bildungserfahrungen heute

3. Elementarteilchen - ein Thesenroman?
3.1. Rezeption
3.2. Bekenntnisse des Autors

4. Elementarteilchen - ein Bildungsroman?
4.1. Die Bildungsgeschichte der Charaktere
4.2. Die Rolle der Autoritäten
4.3. Die Desillusion: ein ‚Anti-Bildungsroman‘?
4.3.1. Utopie des Individuums, Utopie der Menschheit

5. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Im Rahmen der Forschung über Bildungsromane wird nicht zuletzt auch diskutiert, inwiefern diese Literaturgattung eine spezifisch deutsche sei und nicht untrennbar mit dem Aufstieg des deutschen Bildungsbürgertums im 19. Jahrhundert verbunden sei.1 Auf der anderen Seite herrscht in der jüngeren Literaturwissenschaft die Meinung vor, dass Bildungsromane an Aktualität nichts eingebüßt hätten.2

Noch heute wird Bildung als ausschlaggebend für Zugang und Teilhabe des Individuums an der Gesellschaft gesehen, wie eine Einlassung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Zuge der staatlichen Initiative Aufstieg durch Bildung beispielhaft darstellt: „Bildung hilft uns, aus dem eigenen Leben etwas zu machen. Sie erschließt uns Lebenschancen und öffnet uns Türen zur gesellschaftlichen Teilhabe. Bildung hilft uns aber auch als Gesellschaft, Anschluss zu halten, Veränderungen mitzugestalten und Chancen zu nutzen.“3 Bildungsromane lassen den Leser an der emotionalen und intellektuellen Entwicklung des Protagonisten teilhaben. In einem Desillusionierungsprozess findet er entweder den Frieden mit sich selbst und seinen Platz in der Gesellschaft - oder er scheitert und wendet sich von ihr ab. Dabei kommt stets die Frage auf, inwiefern der Held repräsentativ für seine jeweilige Gesellschaft wirkt, sowohl als Handelnder, als auch in Dialektik zu Weggefährten und gesellschaftlichen Umständen.

Als Beispiel eines modernen Bildungs- bzw. Entwicklungsromans gilt für einige Beobachter der 1998 in Frankreich erschienene Roman Elementarteilchen von Michel Houellebecq.4 Das Werk, das später auch von Bernd Eichinger - mit Moritz Bleibtreu und Christian Ulmen in den Hauptrollen - verfilmt wurde, war sowohl in Frankreich, als auch in Deutschland, wo es ein Jahr später erschienen ist, ein Bestseller5. Darüber hinaus wurde es vom Feuilleton überaus kontrovers diskutiert.6 Der dargestellte Werdegang zweier Halbbrüder, die von ihrer Mutter im Selbstverwirklichungswahn vernachlässigt wurden und als radikal gegensätzliche Pole vergeblich ihren Weg in der Gesellschaft suchen, berührte viele empfindliche Themen. Als kontrovers galt nicht nur Houellebecqs präzise Darstellung einer schrankenlosen Sexualität. Auch wurde Elementarteilchen als reaktionäre Abrechnung mit den antiautoritären und linksliberalen Idealen der sogenannten 68er-Generation verstanden. Aufgrund fiktiv-wissenschaftlicher Exkurse, die die Utopie von der Schaffung des geschlechtslosen Menschen entwerfen, der von der Bürde einer den Gesetzen des kapitalistischen Marktes unterworfenen Sexualität befreit ist, galt das Werk in der Diskussion als einschlägiger Thesenroman.7 Tilman Krause bezeichnete Elementarteilchen als „das radikalste Stück Literatur zur Jahrhundertwende, das sich denken lässt.“8

Die Zielsetzung dieser Arbeit liegt in der Untersuchung der Zuschreibungen, der Roman sei ein programmatischer Thesenroman sowie ein Bildungs- beziehungsweise Entwicklungsroman. Hierfür wird eingangs der Seminar- Gegenstand des Bildungsromans von seinen Ursprüngen beleuchtet und Merkmale und Konstanten, die als überzeitliche Charakteristik der Gattung gelten, zusammengestellt. In jeweils eigenen Kapiteln wird die Rezeption des Werkes in ausgewählten deutschsprachigen Medien sowie jene inhaltlichen Eigenaussagen untersucht, die als Argumente für die These des Thesenromans gelten. Unter der titelgebenden Fragestellung bildet die Bildungsgeschichte der beiden Hauptfiguren Michel Djerzinski und Bruno Clément den Schwerpunkt und Rahmen dieser Arbeit: Im Zuge dessen wird die Rolle von gesellschaftlichen Einflüssen und Autoritäten im Buch untersucht, die den Weg zu jener ‚Desillusion‘ bereiten, die den Roman auch als „Anti-Bildungsroman“9 gelten lassen. Letztlich soll die Frage literaturwissenschaftlich fundiert beantwortet werden, ob Elementarteilchen als moderner Bildungsroman gelten könne.

2. Der Bildungsroman

2.1. Herkunft und Geschichte

Vom religiös-theologischen Ursprung haben sich die Begriffsbedeutung von Bildung10 und die allgemeine Reputation des Romans seit dem späten 18. Jahrhundert grundlegend gewandelt. In einer Vorlesung mit dem Titel Ueber das Wesen des Bildungsromans11 entwarf der Ästhetik- und Literaturprofessor Karl von Morgenstern (1770-1852) 1819 die literarische Gattung des Bildungsromans, der von humanitätsphilosophischen und aufklärerischen Gedanken geprägt sei. Nicht nur die Bildung des Helden werde beschrieben, auch jene des Lesers sei impliziert.12 Damit fasste er bestimmte Charakteristiken unter einem Namen zusammen13, die bereits 1774 von Friedrich von Blanckenburg (1744-1796) in seinem Werk Versuch ü ber den Roman14 am Beispiel von Christoph Martin Wielands Geschichte des Agathon15 gesammelt hatte. Dieser habe nicht zuvörderst die äußere Handlung, sondern das „Seelenleben des Protagonisten mit psychologischer Einfühlung“16 in den Mittelpunkt gestellt. Letztendlich war es Wilhelm Dilthey (1833-1911), der den Begriff populär gemacht hat.17

Im 18. Jahrhundert galt der Roman als literarisch minderwertig und überdies als moralisch verwerflich - insofern weist die Wortzusammensetzung aus ‚Bildung‘ und ‚Roman‘ eine gewisse Diskrepanz auf, die sich mit der Zeit allerdings aufgelöst hat. Denn mit wachsenden Leserzahlen eines bildungshungrigen Bürgertums stieg auch die öffentliche Wertschätzung, die einen Ausdifferenzierungsprozess in Gang setzte. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts stand das Bürgertum, unter Einfluss aufklärerischer Ideen, im Zeichen einer „Umbruchphase“18. Eine wirtschaftlich aufsteigende, politisch jedoch weiterhin machtlose Schicht begann, sich durch Bildung zu definieren und - als Gegenbild eines als moralisch verdorben empfundenen Adels - auch zu profilieren.

Die neue Innerlichkeit nahm ihren (religiösen) Anfang im Pietismus, der den Menschen zur Bemächtigung des eigenen Verstandes aufrief, statt gegenüber einer göttlichen Transzendenz in Schicksalsergebenheit zu verharren. Als Start einer Welle von Erziehungsromanen, die den Fortschritt hin zu einem Endziel veranschaulichten, wird Rousseaus Emile oder ü ber die Erziehung19 (1760) gesehen. Der Roman erzählt von der naturgemäßen Erziehung eines Kindes, das vollends von negativen äußeren Einflüssen isoliert wird. Als erster ‚vollwertiger‘ Bildungsroman wird gemeinhin Wielands Agathon (1766/67) genannt, der insofern als prototypisch gilt, weil der fehlerhafte, nicht-musterhafte Protagonist seine Vollkommenheit erst im Zuge eines prozessualen Fortschritts erlangt.20

Im Zuge der „Säkularisierung des Pietismus“21 Mitte des 18. Jahrhunderts setzt sich also auch die Vorstellung durch, dass ‚Bildung‘ nicht ausschließlich Gottesebenbildlichkeit sei: Bildung sei weniger als fertige Form, sondern als Ergebnis eines Prozesses zu verstehen. Die Idee der ganzheitlichen Bildung wurde freilich maßgeblich von der zeitgenössischen humanistischen Bildungsdiskussion beeinflusst.22 Das Individuum erlange demnach Selbstbestimmung durch erlebte Erfahrung innerhalb eines Reflexionsprozesses.

Nicht zuletzt drücke sich im Bildungsroman die Harmoniesehnsucht des Bürgertums aus, das nicht allzu sehr am politischen Geschehen interessiert gewesen sei: Fritz Martini betont, dass Bildung als „Harmonie des ästhetischen, moralischen, rationalen und wissenschaftlichen Erziehung“23 verstanden wurde, während Rolf Selbmann jene „bürgerliche Selbstexplikation“24 als biedermeierliche Abwehrreaktion auf umstürzlerische Ideen der Französischen Revolution bezeichnet25, als bloßes „Etikett gesellschaftlichen Ranges“26 und „Luxusprodukt“27.

Mit der Konstituierung des Bildungsbürgertums als sozialer Schicht kommt mit den Bildungsromanen gleichzeitig die Etablierung und Anerkennung des Romans als Gattung einher.28 Vorbilder in Europa waren vor allem biografische und empfindsame Werke des 18. Jahrhunderts29, wobei Deutschland nach Ansicht einiger Literaturwissenschaftler auch hier wieder einen Sonderweg der besonderen Innerlichkeit gegangen sein soll.30 Die Gegenseite hält solcherlei Auffassung für „chauvinistisch“31 und weist auf ähnliche Traditionen in der außereuropäischen Literatur hin. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass der Bildungsroman, als Ausdruck einer deutschen Nationalseele, u.a. für Thomas Mann zur Beschwörung der eigenen Kulturtradition Pate stand.32

Als problematisch innerhalb der Literaturwissenschaft gilt zudem die Unterscheidung zwischen verwandten Literaturgattungen, vor allem zu der des Entwicklungsromans33. Letzterer gilt - sofern die Existenz der Gattung nicht komplett bestritten wird34 - entweder als Synonym, oder als Überbegriff für Bildungs-, Erziehungs- oder sogenannte Desillusionsromane. Der ‚pyschologische Roman‘ Anton Reiser35 (1785-90) von Karl Philipp Moritz wird nicht zuletzt als ‚Anti-Bildungsroman‘ bezeichnet, weil er der „Tendenz zum harmonischen Abschluss“36 mit dem Scheitern des Protagonisten konterkariere.37

2.2. Merkmale und Konstanten

Um die Aktualität von Bildung und Bildungsromanen zu veranschaulichen, betrieb Wilhelm Voßkamp 2009 einen Rundumblick über die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Der Wandel von analogen zu digitalen Medienzugängen werfe die Frage auf, wie mit dieser informellen Komplexität umgegangen werden müsse.38 Dies könne mitunter zu Unsicherheiten führen, was wiederum die Notwendigkeit zu Eingrenzung und Selektion unterstreiche:

Lassen sich Wissen und Wissensordnung als Rahmen für Informationen verstehen, die damit erst interpretierbar werden, sind Wissen, Wissensaneignung und Reflexion auf diesen Vorgang die Voraussetzung für die Konstitution des Subjekts im Prozess der Bildung.39

Das Versprechen der modernen Gesellschaft, ungeahnte Möglichkeiten der individuellen Auslebung zu bieten, sowie die Relativierung tradierter Werte und Ordnungssysteme beförderten Zukunftsprojektionen und den Willen zur „Selbststeigerung“40. Bildung könne dabei „operatives Konzept“41 sein. Die dafür nötige Selbstreflexion werde im stetigen Prozess geübt. Der historische Medienwandel, der mit der Erfindung des Buchdrucks eingesetzt hatte, bedeutete für Voßkamp das vermehrte Kopierverhalten von Individualitätsmustern, wiederum die gesteigerte Möglichkeit des Vergleichs für Projektionen der Selbstverwirklichung.42 Jene Differenz zwischen den Erwartungen des Individuums und dem Aufwachen in der gesellschaftlichen Realität sei Grundvoraussetzung eines jeden Bildungsromans.

Das, was Ortrud Gutjahr den gattungstypologischen Kern bezeichnet, sei der Reifungsprozess eines jungen Protagonisten, der erwachsen werde; gemeint als Selbstfindung, aber auch hinsichtlich der sozialen Integration.43 Die eigenen Wünsche und Ziele würden von Natur und Gesellschaft auf die Probe gestellt: Der Spagat zwischen beiden Polen sei Ziel des Bildungsweges. Gutjahr entwirft an dieser Stelle ein „Bildungscurriculum“44 für die Hauptfigur: Den Kinder- und Jugendjahren in elterlicher Obhut folge die Welterkundung durch Reise oder Wanderung, wo Talente und Träume auf die Probe gestellt würden. Der Reifungsprozess durch Selbstreflexion ende in der Regel durch die Modifizierung der eigenen Ziele und somit mit der Integration in den gesellschaftlichen Kontext.

Ein linearer Bildungsverlauf werde der widersprüchlichen Komplexität einer Sozialisation und den Facetten von Bildung nicht gerecht, meint Klaus-Dieter Sorg. Deshalb müsse der Schluss eines Bildungsromans immer gebrochen sein; seine Themen blieben lediglich „offener und unabschließbarer Diskurs“.45 Auch Sorg betont die Möglichkeiten des Individuums, in einer modernen Gesellschaft verschiedene Selbst- und Lebensentwürfe zu erproben. Die bürgerliche Gesellschaft hielte ihr Versprechen jedoch nicht. Der Bildungsroman dokumentiere die „eigentümliche(n) Dialektik von gleichzeitiger Entstehung und Auflösung von Individualität.“46 Dass er zum Ende auf Harmonisierung setzte, sei Versuch einer Versöhnung; der Preis für soziale Integration letztlich aber die Fremdbestimmung.47

Rolf Selbmann nennt das Harmoniebedürfnis zeitgenössischer Leser und Autoren eine „konservative Reaktion auf den Naturalismus“48. Nach Voßkamp ziehe der Bildungsroman die Konsequenz aus Individualisierung und Ausdifferenzierung der Gesellschaft mit einem „utopischen Ganzheitskonzept“49, steigert sich gar in die Frage, ob man es hier aufgrund der Verarbeitung von Lebenserfahrungen nicht mit einem „säkularisierten Selbsterlösungsgenre“50 zu tun habe. Lothar Köhn bescheinigt dem Bildungsroman eine ausgesprochene Nähe zur Autobiografie51, betont aber zur Abgrenzung den postulativen, utopischen Charakter der Gattung:

[...]


1 Vgl. Kapitel 2.1.

2 Vgl. u.a. Ortrud Gutjahr: Einführung in den Bildungsroman. Darmstadt: WGB 2007, S. 7-8.

3 Online unter: http://www.aufstieg-durch-bildung.info/hintergrund/bildung-fuer- deutschland.html (02.03.2013).

4 Michel Houellebecq: Elementarteilchen. 8. Aufl. Reinbek: Rowohlt 2006.

5 Sven Siedenberg: „Eine gewisse Unsterblichkeit.“ Romanautor, Popstar und jetzt auch noch Theaterheld: Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat mehr Erfolg als ihm lieb sein dürfte. - In: Der Spiegel vom 17.11.2000. Online unter: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/michel-houellebecq-eine-gewisse-art-unsterblichkeit-a- 103152.html (27.02.2013).

6 Vgl. Kapitel 3.1.

7 Vgl. Kapitel 3.2.

8 Tilman Krause: Schafft den Menschen ab. Michel Houellebecqs Roman über das liberale Zeitalter. - In: Thomas Steinfeld (Hrsg.): Das Phänomen Houellebecq. Köln: DuMont 2001, S. 68.

9 Vgl. Kapitel 4.3.

10 Vgl. u.a. Wilhelm Voßkamp: „Ein anderes Selbst“. Bild und Bildung im deutschen Roman des 18. und 19. Jahrhunderts. Göttingen: Wallstein 2004.

11 Vgl. Karl von Morgenstern: Ueber das Wesen des Bildungsromans. - In: Inländisches Museum 1 (1820), Heft 1, S. 46-61, Heft 3, S. 13-27.

12 Vgl. Gutjahr: Einführung, S. 9.

13 Vgl. Fritz Martini: Der Bildungsroman. Zur Geschichte des Wortes und der Theorie. - In:

Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 35 (1962). Martini ist hier der Auffassung, dass der Begriff problematisch und historisch an seine Zeit verhaftet ist.

14 Friedrich von Blanckenburg: Versuch über den Roman. Zuletzt Hamburg: tredition 2012.

15 Vgl. Christoph Martin Wieland. Geschichte des Agathon. Zuletzt Berlin: Deutscher Klassiker Verlag 2010.

16 Gutjahr: Einführung, S. 15.

17 Vgl. ebd., S. 17.

18 Ebd., S. 26.

19 Vgl. Jean-Jaques Rousseau: Emile oder Über die Erziehung. Zuletzt Stuttgart: Philipp Reclam jun. 1998.

20 Die Darstellung einer tiefergehenden Unterscheidung zwischen Erziehungs- und Bildungsroman ist für diese Arbeit nicht grundlegend und würde an dieser Stelle zu weit führen.

21 Voßkamp: „Anderes Selbst“, S. 14.

22 Vgl. u.a. Wilhelm Voßkamp: Der Roman des Lebens. Die Aktualität der Bildung und ihre Geschichte im Bildungsroman. Berlin: University Press 2009, S. 33-48.

23 Martini: Bildungsroman, S. 47.

24 Klaus-Dieter Sorg: Gebrochene Teleologie. Studien zum Bildungsroman von Goethe bis Thomas Mann. Heidelberg: Carl Winter 1983, S. 7.

25 Vgl. u.a. Voßkamp: Roman des Lebens, S. 48.

26 Rolf Selbmann: Der deutsche Bildungsroman. Stuttgart: Metzler 1984, S. 5.

27 Ebd.

28 Vgl. Voßkamp: „Anderes Selbst“, S. 22.

29 Vgl. ebd., S. 23.

30 Vgl. u.a. Voßkamp: Roman des Lebens, S. 33-34.

31 U.a. Jürgen Jacobs: Bildungsroman. - In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Hrsg. von Klaus Weimar. Bd. 1. Berlin, New York: de Gruyter 1997, S. 232.

32 Vgl. u.a. Gutjahr: Einführung, S. 18.

33 Vgl. u.a. Selbmann: Bildungsroman, S. 38-41; Gutjahr: Einführung, S. 12-14.

34 Vgl. u.a. Selbmann: Bildungsroman, S. 34-37.

35 Karl Philipp Moritz: Anton Reiser. Ein psychologischer Roman. Leipzig: Reclam 1986.

36 Jacobs: Bildungsroman, S. 230.

37 Vgl. u.a. Georg Stanitzek: Bildungs- und Entwicklungsroman. - In: Literatur-Lexikon. Hrsg. von Volker Meid. Bd. 13. Gütersloh, München: Bertelsmann Lexikon Verlag 1992, S. 118.

38 Vgl. Voßkamp: Roman des Lebens, S. 9-12.

39 Ebd., S. 12.

40 Ebd., S. 13.

41 Ebd.

42 Vgl. ebd., S. 19-20.

43 Vgl. Gutjahr: Einführung, S. 8.

44 Ebd.

45 Vgl. Klaus-Dieter Sorg: Gebrochene Teleologie. Studien zum Bildungsroman von Goethe bis Thomas Mann. Heidelberg: Carl Winter 1983, S. 8.

46 Vgl., ebd., S. 9.

47 Ebd.

48 Selbmann: Bildungsroman, S. 153.

49 Voßkamp: „Anderes Selbst“, S. 25.

50 Ebd.

51 Vgl. Lothar Köhn: Entwicklungs- und Bildungsroman. Ein Forschungsbericht. - In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 42 (1968), S. 447-448.

Details

Seiten
28
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656426370
ISBN (Buch)
9783656437253
Dateigröße
521 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v214287
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Institut für deutsche Sprache und Literatur I.
Note
2,0
Schlagworte
Michel Houellebecq Elementarteilchen Bildungsroman Entwicklungsroman Anti-Bildungsroman 68er Desillusionsroman

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Titel: Michel Houellebecqs 'Elementarteilchen'. Vom Thesen- zum modernen Bildungsroman