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RFID im öffentlichen Personennahverkehr im Bundesland Salzburg

Untersuchung der Nutzungspotenziale

Seminararbeit 2013 11 Seiten

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

II. abbildungsverzeichnis

III. tabellenVerzeichnis

IV KURZFASSUNG

1 Einleitung
1.1 Aktuelle Situation im Bundesland Salzburg
1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Begriffserklärung RFID
1.5 Begriffserklärung NFC

2 POTENZIALANALYSE
2.1 eTicketing
2.1.1 Abwicklungszeit im Fahrzeug
2.1.2 Steigende Attraktivität für den Kunden
2.1.3 Erleichterte Kontrolle und Fälschungssicherheit
2.1.4 Gebietsüberschreitender Einsatz
2.2 Vorteile für den Verkehrsverbund
2.2.1 Erleichtere Abrechnung
2.2.2 Verkehrsstromanalysen
2.2.3 Kundendaten
2.3 Chancen in der Fahrgastinformation
2.3.1 Spracherkennung an der Haltestelle
2.3.2 Dynamische Echtzeitinformation
2.4 Nutzung im Straßenverkehr

3 Conclusio
3.1 Zusammenfassung
3.2 Ausblick und Handlungsempfehlung

V Literaturverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

II. ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: Darstellung des Datenaustausches bei RFID

III. TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 1: Fahrgast-Abfertigungszeit verschiedener Technologien

IV KURZFASSUNG

Autor: Markus Rotter

Institution: Fachhochschule Salzburg

Studiengang: Betriebswirtschaft

Titel der Seminararbeit: Nutzungspotenziale einer Einführung von RFID im öffentlichen

Personennahverkehr im Bundesland Salzburg

Begutachter: Mag. Alfred Radauer

Im Jahr 2012 haben die öffentlichen Verkehrsmittel im Raum Salzburg 30 Millionen Fahrgäste befördert, mit dem Schülerverkehr sind es 67 Millionen. Da bei den Fahrgastzahlen weitere Steigerungen erwartet werden, muss die Qualität des Leistungsangebots ebenfalls gesteigert werden. Diese Seminararbeit prüft anhand hermeneutischer Recherchen die Nutzungspotenziale einer Einführung von RFID-basierter Technologie.

ABSTRACT

In 2012, public transportation had 30 million passengers in the region of Salzburg. If students are considered, there were 67 million passengers. Due to further expected increases of transportation cases, the quality of the service must also be improved. This paper examines the potential of introducing RFID-based technology by means of hermeneutic research.

1 Einleitung

1.1 Aktuelle Situation im Bundesland Salzburg

Im Jahr 2012 haben die öffentlichen Verkehrsmittel im Raum Salzburg 30 Millionen Fahrgäste befördert, mit dem Schülerverkehr sind es 67 Millionen (Land Salzburg 2012). Das Land Salzburg ist bemüht, die Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu verbessern und erwartet einen steigenden Bevölkerungsstand (Land Salzburg 2006, 10 & 13).

Steigende Fahrgastzahlen erfordern eine steigende Qualität der angebotenen Leistung. Zum einen erschweren Ticketkäufe im Fahrzeug die Anschlusssicherung, zum anderen ist das Tarifsystem im Salzburger Verkehrsverbund (SVV) komplex und hat einen Umfang von 60 Seiten (Salzburger Verkehrsverbund 2012). Dies kann zu einem weiteren Kommunikationsbedarf führen.

Die oben beschriebene demographische Entwicklung wird für einen weiteren Anstieg der Fahrgastzahlen und damit für eine Verschärfung der beiden geschilderten Probleme sorgen. Es sind daher unter anderem Potenzialanalysen neuer Technologien zu einer schnellen Abwicklung der Zahlungs- und Kontrollprozesse notwendig.

1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

Diese Arbeit soll das Nutzungspotenzial von Technologien, welche auf Radio Frequency Identification (RFID) basieren, im ÖPNV analysieren und bei einem positiven Ergebnis eine Basis für eventuelle weitere Analysen darstellen.

Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet demnach: „Bietet RFID ausreichend Nutzenpotenzial, um den ÖPNV im Bundesland Salzburg zu verbessern?“

1.3 Aufbau der Arbeit

Diese Seminararbeit stellt zunächst die Grundsituation im Bundesland Salzburg dar und erläutert die Begriffe RFID und NFC. Im zweiten Kapitel werden die Potenziale bei der Einführung von eTicketing und daraus resultierende Vorteile für den SVV dargestellt. Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und eine Prognose für die Zukunft mit einer Handlungsempfehlung abgegeben.

1.4 Begriffserklärung RFID

RFID ist eine kontaktlose Kommunikationstechnik, die eine Vielfalt von Informationen übertragen kann. Ein RFID-System besteht aus zwei Komponenten: einem Datenträger (Transponder) und einem Lesegerät (Reader). Wird nun ein Datenträger in die Reichweite der Antenne eines Lesegeräts gebracht, werden mittels elektromagnetischer Wellen die gewünschten Informationen transferiert (TAGnology 2012).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 : Darstellung des Datenaustausches bei RFID (Quelle: Grafik nach TAGnology)

1.5 Begriffserklärung NFC

Near Field Communication (NFC) ist eine weitere Form der drahtlosen Kommunikation und baut teilweise auf RFID auf (Pater 2012). Das Magnetfeld hat eine geringe Reichweite von maximal 20 cm, woraus sich die Bezeichnung Nahfeldkommunikation ableitet (Finkenzeller 2008, 65).

2 POTENZIALANALYSE

2.1 eTicketing

„Eines der größten Potenziale für den Einsatz von RFID-Systemen, insbesondere für

kontaktlose Chipkarten, stellt der Öffentliche Personen(nah)verkehr (ÖPNV) dar.“ (Finkenzeller 2008, 412)

Kontaktlose Chipkarten werden bereits in vielen Städten weltweit erfolgreich eingesetzt. Drei Referenzstädte sind Paris mit dem e-Ticketsystem Calypso, London mit der auf ITSO basierenden Oyster-Card (EMTA 2008, 16 & 19) und Schwäbisch Hall mit dem VDV-eTicket (Janssen, Krings 2012, 7). Diese drei Systeme haben jeweils eine eigene Spezifikation entwickelt, welche weiterverwendet werden kann und eine Eigenentwicklung obsolet macht bzw. wird auch an einem europaweiten Standard gearbeitet (Janssen, Krings 2012, 11). Diese Lösungen haben folgende Vorteile:

2.1.1 Abwicklungszeit im Fahrzeug

Bei den Postbussen in der Region wird eine Sichtkontrolle eines gültigen oder der Verkauf eines Fahrscheins beim Einstieg durchgeführt. Mit RFID-Technologie könnte hier die Abfertigungszeit um 0,3 Sekunden pro Fahrgast gegenüber der Sichtkontrolle durch den Fahrer gesteigert werden (Finkenzeller 2008, 413).

Tabelle 1: Fahrgast-Abfertigungszeit verschiedener Technologien.

Quelle: Verkehrsbetriebe Helsinki, entnommen aus [ezako]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Vorgehensweise ermöglicht auch eine bargeldlose Transaktion beim Erwerb einer Fahrkarte. Dies führt dazu, dass der Busfahrer nicht abgelenkt wird, die Transaktion beschleunigt und generell kein Geld im Fahrzeug vorhanden ist. Dies erleichtert zusätzlich die Abrechnung nach Dienstschluss (Finkenzeller 2008, 415).

2.1.2 Steigende Attraktivität für den Kunden

Auch für den Kunden ist diese Lösung attraktiv. Zum einen benötigt dieser ebenfalls kein Bargeld, zum anderen muss sich dieser weder exakt mit der Tarifstruktur, noch mit den aktuellen Preisen näher beschäftigen (Finkenzeller 2008, 415). Im SVV müssen nach einer Tarifänderung nicht verwendete Vorverkaufskarten zurückgeben und gegen die neuen getauscht werden. Diese Notwendigkeit würde völlig entfallen.

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656403586
ISBN (Buch)
9783656406457
Dateigröße
519 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v212254
Institution / Hochschule
Fachhochschule Salzburg
Note
1-
Schlagworte
RFID öffentlicher Verkehr Logistik Technik Salzburg

Autor

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Titel: RFID im öffentlichen Personennahverkehr im Bundesland Salzburg