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Private Equity - Ein Überblick

Seminararbeit 2012 26 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Private Equity
2.1 Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen von Private Equity
2.2 Begriffsbestimmungen der Unternehmensfinanzierungsphasen
2.3 Entwicklung in Deutschland
2.4 Grundsätzliches Geschäftsmodell von Private Equity i.w.S.
2.4.1 Private Equity Investoren und Investitionsgründe
2.4.2 Einstiegsphasen und Einstiegsgründe für Private Equity Gesellschaften
2.4.3 Zeitlicher und finanzieller Rahmen von Private Equity Investitionen

3. Beteiligungsarten des Private Equity i.w.S.
3.1 Venture Capital
3.1.1 Renditeerwartungen der Venture Capital Gesellschaften
3.1.2 Nichtfinanzielle Unterstützung durch Venture Capital Gesellschaften
3.1.3 Minderheitsbeteiligungen durch Venture Capital Gesellschaften
3.1.4 Weitere Unterscheidungsmerkmale von Private Equity i.e.S. und Venture Capital
3.2 Private Equity i.e.S.
3.2.1 Buyout Formen von Private Equity i.e.S.
3.2.2 Spezielle Unternehmenssituationen als Einstiegsgrund
3.3 Mezzanine Capital
3.3.1 Gründe und Kennzeichen einer Mezzanine Finanzierung
3.3.2 Formen einer Mezzanine Finanzierung

4. Zeitlicher Ablauf einer Private Equity Investition
4.1 Von der Kapitalsammelphase bis zur Post Exit Phase
4.2 Ausstiegsszenarien einer Private Equity Investition

5. Praxisbeispiel Grohe

6. Fazit

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Private Equity Investitionen in deutsche Unternehmen von 1990 bis 2011 (in Millionen Euro)

Tabelle 2: Geschäftsmodell einer Private Equity Gesellschaft

Tabelle 3: Private Equity Finanzierungen in Deutschland von 2010 bis 2011

Tabelle 4: Einstiegsgründe für Privat Equity Gesellschaften in speziellen Unternehmenssituationen

Tabelle 5: Wichtigste Mezzanine Finanzierungsformen und Eigenkapital- und Fremdkapitalkriterien

Tabelle 6: Private Equity Phasen

1. Einleitung

„Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten - Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter.“

Franz Müntefering - 16.April 2005

Seit Ende der 90iger Jahre ist in Deutschland die Private Equity Branche auf dem Vormarsch. Bis zur Finanzkrise im Jahr 2007 haben sich Firmenübernahmen durch diese Gesellschaften rasant erhöht (Tabelle 1). Auch das Unternehmen Adler Modemärkte aus Haibach war bis vor kurzem im Besitz einer Private Equity Firma. In der Region war die Adler Modemärkte GmbH besonders dafür bekannt, dass sie in der Vergangenheit über etliche Jahre hinweg keinen nachhaltigen Gewinn erwirtschaften konnte. Mit der Unterstützung einer Private Equity Gesellschaft hat Adler schließlich im Juni 2011 erfolgreich Wertpapiere an der Börse emittiert. Dieser Fall ist nur einer von vielen Beispielen, die es in Deutschland und in der Region Aschaffenburg gibt.1

Einige Politiker bezeichnen die Private Equity Gesellschaften als einen Fluch, für andere wiederum sind sie ein Segen. In einem Interview mit der Bildzeitung eröffnete der damalige SPD Bundesvorsitzende und Arbeitsminister Franz Müntefering die sogenannte Heuschreckendebatte. Für ihn waren Private Equity Gesellschaften von ihrem Verhalten vergleichbar mit Heuschrecken (siehe Zitat oben). Sie sind seiner Meinung nach eine der größten Gefahren für die deutsche Wirtschaft und deren Beschäftigten. Rechtfertigt das Geschäftsmodell wirklich solche Vorbehalte? Sind Private Equity Firmen tatsächlich eine so große Gefahr? Im Folgenden sollen unter anderem diese Fragen geklärt werden. Passend dazu werden In Kapital 2 die verschiedenen Arten dieser Beteiligungsform analysiert.2

Im Zusammenhang mit dieser Debatte sollte auch die Frage gestellt werden, woraus die Attraktivität Deutschlands für Private Equity Gesellschaften resultiert. Unter dem Abschnitt „Entwicklung in Deutschland“ (Kapitel 2.2) wird diese Frage beantwortet. Des Weiteren wird in dieser Seminararbeit aufgezeigt, welche Firmen für Private Equity Gesellschaften lukrativ sind und in welchen Unternehmenssituationen sie sich bevorzugt beteiligen (Kapitel 3). Zudem ist es interessant zu wissen, wer überhaupt die Kapitalgeber für diese sogenannten Heuschrecken sind.

2. Grundlagen des Private Equity

In den folgenden Passagen werden die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit Private Equity analysiert.

2.1 Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen von Private Equity

Der Begriff Private Equity kann nicht ohne weiteres definiert werden, da es oftmals Abgrenzungsschwierigkeiten gibt. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist bis heute daher nicht vorhanden. In dieser Seminararbeit werden unter Private Equity i.w.S. (im weiteren Sinne) alle Möglichkeiten der außerbörslichen Eigenkapitalfinanzierung von Unternehmen zusammengefasst.3

Zwei Unterbegriffe von Private Equity i.w.S. sind das Venture Capital und das Private Equity i.e.S. (im engeren Sinne). Dabei bezeichnet man das in den Frühphasen eingebrachte Kapital als Venture Capital oder Risikokapital. Aufgrund der Kostspieligkeit und des fehlenden Gewinns bei Firmengründungen ist das Venture Capital eine der bedeutendsten Finanzquellen für Jungunternehmer. Im Kontrast dazu fließt das Private Equity i.e.S. einem Unternehmen in der Spätphase zu, wobei meist auch das Ziel einer Firmenübernahme verfolgt wird.4 Als eine Art Eigenkapital wird auch der Teil des Mezzaninecapitals bezeichnet, der hauptsächlich die Eigenschaften von Eigenkapital besitzt. In Folge dessen zählt man ihn auch zu Private Equity i.w.S. Generell versteht man unter Mezzaninekapital eine Mischform von Fremd- und Eigenkapital, dem häufig beträchtliche Zinssätze und hohe Rückzahlungsverpflichtungen zugrunde liegen.5

Private Equity Gesellschaften werden auch als Finanzintermediäre bezeichnet. Dabei handelt es sich um Institute, die eine Beziehung zwischen Wirtschaftssubjekten mit Kapitalüberschuss und Wirtschaftssubjekten mit Kapitalbedarf herstellen.6

Die Private Equity Beteiligung findet außerhalb von Börsen und somit auch außerhalb von geregelten Kapitalmärkten statt. Dadurch ist eine Abgrenzung von Public Equity Beteiligungen ohne weiteres möglich, da jene in börsengehandelte Aktiengesellschaften investieren. Allerdings kann die Private Equity Gesellschaft, durch die Bildung eines offenen Fonds, ihre Beteiligungen ebenfalls als Wertpapier an der Börse handeln. Ein zusätzliches Kennzeichen für Private Equity Unternehmen ist die hohe Risikobereitschaft der Investoren. Die Kapitalgeber stellen den ausgewählten Unternehmen ihr Geld zur Verfügung ohne dafür eine entsprechende Sicherheit zu verlangen. Als Folge dessen haben die Kapitalgeber und die Finanzintermediäre (=Private Equity Gesellschaften) natürlich auch eine hohe Renditeerwartung am Beteiligungsende. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Finanzierung und die eventuellen sonstigen unterstützenden Maßnahmen nur eine bestimmte Zeitspanne betragen. In der Regel beabsichtigt die Private Equity Gesellschaft danach die Veräußerung ihrer Anteile.7

2.2 Begriffsbestimmungen der Unternehmensfinanzierungsphasen

Insgesamt gibt es sechs Phasen der Unternehmensfinanzierung. Die Seed Phase, Startup Phase und Expansionsphase gehören zur Frühphase. Zur Spätphase zählt man die Bridge Phase, Turnaround Phase und Buyout Phase. In der Seed Phase werden ein Unternehmenskonzept und die dazugehörigen Grundlagen entwickelt, wobei hohe Kosten für Forschung und Entwicklung anfallen. Anschließend wird das Konzept in der Startup Phase zur Marktreife geführt. In der danach folgenden Expansionsphase versucht man die Geschäftstätigkeiten zu erweitern und auszubauen.8 Die Spätphase beginnt mit der Bridge Phase. Hierunter versteht man die Übergangsfinanzierung bis zu einem Börsengang. In der sich anschließenden Turnaround Phase findet die Umstrukturierung des Unternehmens statt und daran anknüpfend der Buyout (Kapitel 3.2).9

2.3 Entwicklung in Deutschland

Den wenigsten ist bekannt, dass es in Deutschland die ersten Kapitalbeteiligungsgesellschaften schon in den 60iger Jahren gab. Private Equity, wie wir es heute kennen, trat jedoch erst ab dem Jahr 2000 verstärkt auf. Grund dafür war die vom Kabinett Schröder verabschiedete Steuerreform 2000. Auch Franz Müntefering, der die Heuschreckendebatte startete, war zu dem Zeitpunkt Minister der Rot-Grünen Bundesregierung.10 Seit dieser Steuerreform wurden „Gewinne aus der Veräußerung inländischer Kapitalbeteiligungen im betrieblichen Bereich“11 nicht mehr steuerlich berücksichtigt, wodurch der deutsche Markt für Private Equity Gesellschaften attraktiver wurde.12 Im Jahr 2003 verabschiedete die gleiche Regierung das Investmentmodernisierungsgesetz. Nach dem vierten Kapitel dieses Gesetzes mit dem Titel „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken (Hedgefonds)“13 wurden Hedgefonds in Deutschland erstmals gesetzlich erlaubt. Es lässt sich also festhalten, dass Franz Müntefering an der Regierung beteiligt war, als im Bundestag Gesetze beschlossen wurden, die die Attraktivität des deutschen Marktes für die sogenannten „Heuschrecken“ verbessert haben.

In Tabelle 1 lässt sich sehr gut die Entwicklung der Private Equity Investitionen in deutsche Unternehmen nachvollziehen. Man kann erkennen, dass die Branche vor 1997 konstant auf niedrigem Niveau verharrte. Erst danach nahm das Wachstum der Branche rasch zu. In den letzten Jahren ist die Bedeutung infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise etwas rückläufig gewesen. Dennoch bleiben die Investitionen auf hohem Niveau.

Tabelle 1: Private Equity Investitionen in deutschen Unternehmen von 1990 bis 2011 (in Millionen Euro)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Statista 1 (2012)

Für Private Equity Transaktionen in Deutschland ist das Bild hingegen etwas abweichend. Im Jahr 2006 gab es noch Transaktionen mit einem Wert von 50,9 Milliarden Euro. Seit diesem Höhepunkt hat ein rückläufiger Trend eingesetzt, sodass sie im Jahr 2010 nur noch 3,4 Milliarden Euro betrugen.14 Dies war der tiefste Stand seit 2002.15 Im ersten Halbjahr 2011 endete jedoch der Abwärtstrend. Der Transaktionswert stieg von 2,5 Milliarden Euro (2. Hj. 2010) auf 4,0 Milliarden Euro (1. Hj. 2011).16 Bei der Anzahl der Transaktionen ist das Bild identisch. Die Ursachen des Einbruchs liegen in der unsicheren Entwicklung der Finanzmärkte.17

Im Jahr 2010 beschloss das Europäische Parlament und der Rat eine neue Richtlinie. Die sogenannte AIFMD (Alternative Investment Fund Manager Directive) Richtlinie soll unter anderem Private Equity Fonds und Hedgefonds stärker regulieren. Die restriktiveren Vorschriften wurden als Folge der Finanzmarktkrise verabschiedet und sollen bis zum Jahr 2013 in den nationalen Staaten eingeführt werden. Dies könnte den Private Equity Markt in der EU belasten.18

2.4 Grundsätzliches Geschäftsmodell von Private Equity i.w.S.

Es gibt verschiedene Geschäftsmodelle des Private Equity i.w.S.: entweder wird das Kapital direkt an die Unternehmen überreicht oder über Finanzintermediäre bereitgestellt. In der Regel ist jedoch ein Finanzintermediär beteiligt. Die Private Equity Gesellschaft sammelt demnach das Kapital von den Kapitalgebern ein und gründet damit einen geschlossenen oder offenen Fonds. Mit diesem Fonds werden Unternehmensbeteiligungen und Unternehmensübernahmen finanziert. Bei großen Unternehmensbeteiligungen ist auch ein Zusammenschluss mehrerer Private Equity Gesellschaften nicht unüblich.19

Circa ein Prozent des Fondsvolumen stammt von der Private Equity Gesellschaft selbst. Dadurch wird sichergestellt, dass diese die identischen Interessen wie die übrigen Kapitalgeber verfolgt. Da die Private Equity Gesellschaft einen erheblichen Einfluss auf die Verwendung der Anlegergelder bzw. die Auswahl der Beteiligungen hat, ist die Selbstbeteiligung wichtig. Zusätzlich steigt der Anreiz für die Private Equity Gesellschaft ihre Beteiligungen sorgfältig auszuwählen.20

Die nichtfinanzielle Einflussnahme gehört ebenfalls zum Geschäftsmodell. Für eine mögliche Umstrukturierung, Beratung oder Betreuung der Unternehmensbeteiligungen ist die Private Equity Gesellschaft selbst verantwortlich. Sie stellt den einzelnen Betrieben bei Bedarf Know How und Expertenwissen zur Verfügung.21 Die speziellen Geschäftsmodelle der Untergruppen Private Equity i.e.S., Venture Capital und Mezzanine Capital werden in Kapitel 3 näher erläutert.22

2.4.1 Private Equity Investoren und Investitionsgründe

Hinter den Private Equity Gesellschaften können viele verschiedene Personen bzw. Personengruppen stehen. Das gemeinsame Ziel der Anleger ist eine hohe Rendite. Unter ihnen befinden sich Banken, wissenschaftliche Institutionen (z.B. private Universitäten aus der USA), Dachfonds, Versicherungen, Pensionsfonds, Regierungsstellen, Privatpersonen und Unternehmen usw... Für die privaten Universitäten der USA ist Private Equity z.B. eine Möglichkeit finanzielle Mittel mit einer hohen Rendite anzulegen ohne ein Haftungsrisiko bei Fehlinvestitionen einzugehen. Die größten Gruppen bilden jedoch die Banken und die Pensionsfonds.23

2.4.2 Einstiegsphasen und Einstiegsgründe für Private Equity Gesellschaften

Eine Vielzahl von Unternehmen sind interessant für Private Equity Gesellschaften, wobei Investitionen sowohl in der Frühphase (Venture Capital) als auch in der Spätphase (Private Equity i.e.S.) möglich sind. Zum einen lassen sich Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten gerne unterstützen. Zum anderen sind aber auch für expandierende Unternehmen Private Equity Gesellschaften häufig die einzige Möglichkeit der Finanzierung. Des Weiteren interessieren sich die Beteiligungsgesellschaften für stabile Unternehmen mit einem hohen Cashflow, hohem Eigenkapitanteil und einer soliden Bilanz. Allerdings stehen manchmal auch gerade günstige und sanierungsbedürftige Unternehmen im Fokus. Es ist dabei festzustellen, dass das Interesse an einer Finanzierung nicht nur von den Private Equity Gesellschaften ausgeht, sondern oft auch von Unternehmen bzw. Jungunternehmern, die einen Finanzierungsbedarf haben. Weitere Beteiligungsgründe folgen unter Abschnitt 3.2.224

2.4.3 Zeitlicher und finanzieller Rahmen von Private Equity Investitionen

Wie die Investoren der meisten anderen Anlageklassen, möchten auch die Finanziers der Private Equity Gesellschaften ihr eingesetztes Kapital mit möglichst hoher Rendite zurück erhalten. Eigene finanzielle Mittel beziehen die Private Equity Gesellschaften dabei meist aus geschlossenen Fonds. Für eine Unternehmensbeteiligung wird jedoch bis zu 90% Fremdkapital verwendet, um den Leverage Effekt auszunutzen. Durch diesen Effekt erhöht sich die Eigenkapitalrentabilität erheblich. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Gesamtkapitalrendite höher ist als der Fremdkapitalzins. Ansonsten kann der Verlust ebenso schnell wie der Gewinn in gigantische Höhen steigen.25

Im Erfolgsfall erhalten die Investoren nach einer Laufzeit von ca. 7 bis 10 Jahren ihr Kapital einschließlich Rendite zurück. Die Rendite setzt sich hauptsächlich aus den Verkaufserlösen der erworbenen Unternehmen zusammen. Außerdem ist eine Dividende möglich. Für die Investoren bedeutet die oftmals relativ feste Laufzeit ein erhöhtes Risiko, denn eine Wirtschaftskrise, wie die aktuelle Währungs- und Finanzkrise, kann das Ergebnis der Investoren negativ beeinflussen. Andererseits weiß die Private Equity Gesellschaft natürlich von Beginn an, wie lange ihr das Kapital annähernd zur Verfügung steht und kann entsprechende Vorkehrungen treffen. Tabelle 2 gibt einen Überblick über den in Abschnitt 2.4 beschriebenen Prozess. Die verschiedenen Exit - Varianten der Tabelle 2 sind unter Punkt 4.2 erörtert.26

Tabelle 2: Geschäftsmodell einer Private Equity Gesellschaft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Hanusch (2009), S. 255

3. Beteiligungsarten des Private Equity i.w.S.

Wie bereits aufgeführt, gibt es diverse Beteiligungsarten des Private Equity i.w.S., worauf im Folgenden tiefer eingegangen wird.

3.1 Venture Capital

Venture Capital ist ein Unterbereich des Private Equity i.w.S.. Nach der Definition der Brüsseler Private Equity Interessenvertretung European Private Equity & Venture Capital Organisation, ist Venture Capital eine Eigenkapitalfinanzierungform für Unternehmen, die für einen Börsengang noch nicht bereit sind. Von der Finanzierung der Gründungsphase, bis zur Finanzierung der Wachstumsphase eines Unternehmens spricht man von Venture Capital. Der Begriff Venture Capital, auf Deutsch Risikokapital, resultiert aus dem erhöhten Risiko, das in der Finanzierung von Frühphasen liegt. Entsprechend höher wird im Erfolgsfall auch die Rendite sein. Firmen entscheiden sich für diese Finanzierungsart, da für Banken das Kreditrisiko in den frühen Phasen häufig zu hoch ist.27

[...]


1 Adler-Modemärkte (2012)

2 Bohsem (2007)

3 Zantow (2004), S.79f.

4 Landau (2010), S.21ff.

5 Zantow (2004), S.79f.

6 Landau (2010), S. 21ff.

7 vgl. Landau (2010), S. 21ff.

8 vgl. Kollmann (2009), S. 85

9 vgl. Kollmann (2009), S. 263

10 vgl. BVKAP (2008)

11 Valuenet (2001)

12 vgl. Hubert (2006)

13 Bundesgesetzblatt (2003), S. 2712 ff.

14 vgl. Statista 2 (2012)

15 vgl. Ernst & Young (2010), S. 8

16 vgl. Ernst & Young (2011), S. 3

17 vgl. Statista 3 (2012)

18 vgl. AIFMA (2010), S. 1 ff.

19 vgl. Frommann (2005), S. 5 ff.

20 vgl. Landau (2011), S. 27

21 vgl. Hanusch (2009), S. 252

22 vgl. Landau (2011), S. 27

23 vgl. Gleißner (2008), S. 31 ff.

24 vgl. Gleißner (2008), S. 36

25 vgl. Heister (2010), S. 51 ff.

26 vgl. Heister (2010), S. 51 f.

27 vgl. Guggenmoos (2012), S. 43 f.

Details

Seiten
26
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656393405
ISBN (Buch)
9783656394440
Dateigröße
563 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v211321
Institution / Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
1,3
Schlagworte
Private Equity Finance Unternehmensbeteiligung Venture Capital Mezzanine Capital Risikokapital Kapitalbeteiligung Private Equity Fonds Fonds Grohe Wagniskapital Fluch oder Segen

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