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Raumsoziologie: Die Aufschichtung der Lebenswelt nach Alfred Schütz

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 25 Seiten

Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

l. Einleitung

2. Historische Einordnung

3. Persönliche Beweggründe zu Alfred Schütz

4. Kurze Biografie Alfred Schütz

5. Theorien
5.l Realitätsakzent
5.2 Bewusstseinsspannung
5.3 Beispiel: Traumwelt
5.4 Alltags- bzw. Lebenswelt
5.5 Räumliche Aufschichtung der Lebenswelt
5.6 Zeitliche Struktur der Lebenswelt
5.7 Soziale Struktur der Lebenswelt
5.8 Vorwelt
5.9 Nachwelt

6. Praktischer Bezug auf unsere aktuelle Lebenswelt

7. Kritik und Fazit

Wie bereits dem Titel zu entnehmen, möchte ich mit Hilfe dieser Hausarbeit einen Überblick über Alfred Schütz’ Lebenswerk schaffen und hierbei vor allem auf die Lebenswelten seiner Theorien eingehen. Des Weiteren versuche ich einen umfassenden Blick auf andere Autoren zu werfen und sie vergleichend bzw. kritisierend hinzu zu ziehen.

1. Einleitung

Doch vorab eine kleine Einführung in die Welt der Raumsoziologie. Was genau beschreiben Begriffe wie

„Raum“ oder „Ort“? Sind es bloße körperlich wahrnehmbare Abgrenzungen? Inwiefern entstehen soziale Räume und wie verändern sich diese bzw. nehmen Einfluss auf andere?

Allgemein wurde die Einteilung der Mikro-, Meso- und Makro-Ebene getroffen, um den sozialen Raum in verschiedene Teilbereiche zu untergliedern. Dementsprechend werden Personen, als auch Dörfer oder ganze Nationen betrachtet. Hauptaugenmerk der Raumsoziologie liegt jedoch auf den In- und Exklusionsprozessen räumlicher Differenzierungen. Dies bedeutet zum Beispiel, dass untersucht wird ob und inwiefern jemand oder eine ganze Nation ausgeschlossen oder einbezogen wird. Begriffe, wie Diskriminierung oder Dazugehörigkeit gehören in jene Kategorie.

Doch dies nur als allgemeine Einführung in dieses überaus komplexe Gebiet der Soziologie.

2. Historische Einordnung

Interessanterweise ist die Raumsoziologie ein relativ junger Forschungsbereich. Erst in den 90’er Jahren wurden gesellschaftliche Veränderungen unter dem Aspekt der räumlichen Komponente betrachtet. Begriffe, wie „spatial turn“ (Raum als kulturelle Größe) oder „cultural turn“ (Schwerpunktsetzung auf Bedeutung, Sinn und Kultur anstelle von Politik und Wirtschaft) sind entstanden.

Hauptsächlich handelt es sich um die Differenz zwischen Orten und auf deren wechselseitigen Einfluss. Innerhalb der weiteren Jahre haben verschiedene Raumtheoretiker geäußert und Hypothesen aufgestellt. Um nur einige wichtige Namen zu nennen: Henri Lefebvres, Michel Foucault, David Harvey, Manuel Castell, Martina Löw und Doreen Massey.

Der große Unterschied zwischen ihren Herangehensweisen besteht darin, dass handlungstheoretische Konzeptionen der Vorstellung gegenüber stehen, dass die Bedeutung des körperlichen Platzierens und des Wahrnehmens von Räumen als habituell vorgeprägt gilt, jedoch die subjektiven Konstruktionsleistungen hervorhebt. So greifen absolutistische Denkmodelle den Raum als Gefäß oder Territorium auf, wohingegen relativistische Modelle den Raum prozessual im Handeln hergestellt sehen.

Doch bevor ich zu sehr von meinem eigentlichen Hauptthema abkomme, werde ich mich von all diesen Autoren wieder abwenden und auf Alfred Schütz eingehen.

Meiner Meinung nach ist er ein großer Wegbereiter, was die Raumsoziologie anbelangt.

Schließlich sind Räume das Resultat von Handlungen und gleichzeitig strukturieren Räume Handlungen. Dementsprechend können Handlungen sowohl begrenzt, als auch durch Räume ermöglicht werden. Und genau an diesem Punkt setzt Alfred Schütz an.

3. Persönliche Beweggründe zu Alfred Schütz

Schütz versucht mit seiner Theorie der Lebenswelten nicht nur eine räumliche Struktur von Mensch und Gesellschaft zu schaffen, sondern vor allem deren Einfluss auf die Handlungen und der Schaffung der sozialen Welt zu erforschen. Bei seinen Vorstellungen und Bemühungen griff Schütz häufig auf Weber zurück. Er kritisierte an Weber dabei, dass dieser zwar die Werkzeuge zum Verstehen des sozialen Sinns von Handlungen ge schaffen hat, eine philosophische Begründung des Sinnverstehens aber unterlässt.

Schütz hingegen setzt beim Handelnden selbst an und nach der Konstitution subjektiven Sinns. Wie erzeugt der Akteur selbst Sinn und erfährt wiederum den Sinn einer Handlung des anderen? Das Problem des Fremdverstehens: dem wissenschaftlichen Beobachter ist der subjektive Sinn einer Handlung, wie ihn der Handelnde selbst erfährt, nicht zugänglich und sein Verständnis kann nie identisch mit dem des Akteurs sein.

Ich finde diese Betrachtungsweise sehr bemerkenswert und interessant. In der Tat kann nicht von einer einheitlichen alltäglichen Kommunikation gesprochen werden, die auf gleichen Regeln basiert. An sich besitzen wir eine Mitteilungskraft, dennoch nicht so fehlerlos und funktionierend, wie immer angenommen. Genau deswegen habe ich mich für Alfred Schütz entschieden, schließlich kann man in jeder Wissenschaft, auch in dem Bereich der Raumsoziologie von Räumen sprechen, territorial, wie sozial Eingrenzungen vornehmen, Theorien aufwerfen und Verständnis für gesellschaftliche Umstrukturierungen und Diskriminierungen suchen. Aber was, wenn alles bereits an der Kommunikation scheitert. Meiner Meinung nach hat Schütz außerdem eine sehr komplexe und vielseitige Vorstellung von Lebenswelt geschaffen und eine Strukturierung vorgenommen, die versucht alles mit einzubeziehen.

Er hat keine einseitig räumliche Trennung vorgenommen, sondern ist vom Sinn der Dinge und des Seins ausgegangen und hat viele Kommunikationsstränge hinterfragt. Schütz fragt nicht nach einer ontologischen Struktur, sondern nach den Sinnwelten und trifft so eine räumliche Aufschichtung der Lebenswelt.

Bevor ich jedoch genauer auf seine Theorien eingehe, werde ich auf Alfred Schütz’ biografischen Hintergrund Augenmerk legen. Meiner Meinung nach, ist es sehr wichtig, sich zunächst mit der Person auseinander zu setzen, um sie später nachvollziehen und verstehen zu können.

4. Kurze Biografie Alfred Schütz

Allgemein sei gesagt, dass Alfred Schütz (*13. April 1899 in Wien; †20. Mai 1959 in New York City) ein aus Österreich stammender Soziologe, Philosoph und Jurist war und vor allem als Begründer der phänomenologischen Soziologie galt. Dabei widmete er sich bevorzugt der Frage nach Intersubjektivität und bediente sich der Wissenschaftler Edmund Husserl, Henri Bergson und Max Weber.

Sein Hauptwerk - die Untersuchung der alltäglichen Strukturen der Lebenswelt - blieb unvollendet. Seine Arbeiten waren über den Kreis seiner Freunde und Studenten hinaus kaum bekannt.

Das Wien in dem Schütz aufwuchs, befand sich in der Jahrhundertwende und verstand sich als selbstverständliche Hochburg abendländischer Kultur und Wissenschaftstradition:

„[…] Finanz- und Wirtschaftszentrum der habsburgischen Monarchie, verwirrendes Geflecht der modernen Verwaltungsbürokratie, Universität, Burgtheater und Stephansdom.“.1

Alfred Schütz’ Vater war Otto Schütz, ein Prokurist einer Privatbank in Wien. Seine Mutter Johanna Schütz, geborene Fiala, war Hausfrau. Dementsprechend wuchs Schütz in einem bürgerlichen Verhältnis auf.

„Er besuchte das Esterhazy-Gymnasium in Wien, diente nach der »Notmatura« 1916 bis zum Ende des Weltkrieges in der österreichisch-ungarischen Armee und immatrikulierte sich an der Wiener Universität in der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät“ (ebd., S.18). Alfred Schütz studierte Rechtswissenschaften, Ökonomie und Philosophie. Eben durch dieses Studium gelang Schütz in Kontakt mit den Sozialwissenschaften und der Weberschen Methodologie und wurde in seinem Denken vor allem von der `Österreichischen Schule der Nationalökonomie` geprägt. Auch ausgehend von Husserl’s Philosophie der Lebenswelt konzipierte Schütz eine Soziologie des Alltags.

Etwa 1920 schließt Schütz sein rechtswissenschaftliches Studium ab und verfolgte keine weitere akademische Laufbahn. Stattdessen

„[…] trat er als Finanzjurist in ein Wiener Bankhaus ein und war bis Anfang der fünfziger Jahre hauptberuflich in diesem Bereich tätig.“2

Alfred Schütz entwickelte sich stattdessen ein Doppelleben. Tagsüber ging er seinem Beruf nach, nachts schrieb er an seinen wissenschaftlichen Arbeiten. Interessanterweise unterstützte ihn darin seine Frau. Die immer wieder neuen theoretischen Abhandlungen werden von ihr notiert und abgeschrieben.

„Diese ausgezeichnete Werkkenntnis wird Ilse Schütz später leiten, als sie nach dem frühen Tod von Schütz die Herausgabe seiner Schriften und weitere Arbeiten am Nachlaß ihres Mannes anregt und ständig begleitet“ (ebd., S.20).

„Erst 1952 wird Schütz Professor an der New School […]“ (ebd., S. 19)

für Social Research. 1937 emigriert Schütz in die USA. Dort lernt er Aron Gurwitsch kennen. Dieser beeinflusst ihn stark in seinen Ansichten über die phänomenologische Psychologie.

„Für Schütz und Gurwitsch beginnt ein Husserl-Dialog“ (ebd., S.23).

Als Hauptziel seines Handelns gab Elisabeth List folgendes an:

„Sein Ziel ist eine phänomenologische Analyse der Strukturen der Alltagserfahrung und des Alltagswissens als Basis für die sozialwissenschaftliche Begriffsbildung.“3

Dies soll lediglich ein kleines Fenster im Leben von Alfred Schütz beleuchten. Jener Einblick soll genügen, um seinen Lebenswandel zu skizzieren und vor allem die Menschen die sein Denken und seine Werke beeinflussten, vorzustellen.

Im Folgenden wird deutlich werden, dass diese Menschen oft seinen wissenschaftlichen Weg kreuzten und nicht spurlos an seinen Theorien vorüber zogen.

Einleitend sei hier noch gesagt, dass Schütz vor allem die Tatsache hervorheben wollte, welche gern übersehen wird, dass bestimmte Verhaltensregeln korrekter gedanklicher Organisation allen empirischen Wissenschaften gemeinsam sind – sowohl den Geistes- als auch den Naturwissenschaften.4

5. Theorien

Wie schon zuvor unter Punkt 3 angedeutet, möchte ich nun an dieser Stelle umfangreich die Theorienvielfalt von Schütz abbilden. Um die gesamte Komplexität an Begriffsklärungen nachvollziehen zu können, möchte ich nun Schritt für Schritt die Gedanken von Schütz rekonstruieren und versuchsweise mit selbst angefertigten Skizzen untermauern.

5.1 Realitätsakzent

Die Vorüberlegungen Schütz’ und Luckmann’s in gemeinsamer Arbeit, beginnen bei dem theoretischen Gebiet der Lebenswelten mit der Auseinandersetzung des Denkens von William James. Dieser definierte

die Wirklichkeit als sinnlich wahrnehmbare physische Welt. Hierbei wird die alltägliche Lebenswelt in eine kulturelle Sinnschicht und eine alltägliche Sozialwelt untergliedert.5

Diese Unterteilung reicht jedoch Schütz und Luckmann nicht aus. Sie legen mitunter Wert auf Sonderfälle wie Phantasieren oder Schlaf bzw. Träumen.

Dabei wird nochmals erwähnt, dass ihr Ausgangspunkt darin liegt,

„[…] die Struktur der quasi-ontologischen Wirklichkeitsbereiche, wie sie vom normalen Erwachsenen erlebt werden, zu beschreiben […]“6

Diese Einschränkung wird gewählt, um zu verdeutlichen, dass ihre Überlegungen diese Grenzen nicht überschreiten und es kein weiteres Vordringen in die Sonderprobleme wie pathologische oder Kinder- Welt geben wird.

Bevor ich nun genauer auf die einzelnen Welten eingehe, möchte ich zunächst auf die Grundbegriffe: Realitätsakzent, Erlebnis- und Erkenntnisstil und Bewusstseinsspannung eingehen, die ein weiteres Verständnis fördern werden.

„Wichtig ist es vor allem, zu betonen, daß die Wirklichkeitsordnungen nicht durch eine etwaige ontologische Struktur ihrer Objekte sondern durch den Sinn unserer Erfahrung konstituiert werden.“ (ebd. S.55)

Dies ist die Begründung für Schütz die Realität mittels geschlossener Sinneinheiten zu betrachten. Und eben diese geschlossenen Sinneinheiten umfassen alle Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse. Wobei jede Sinneinheit für sich ihren eigenen Erlebnis- und Erkenntnisstil besitzt und dadurch eine Verträglichkeit mit den anderen Sinneinheiten ermöglicht.

„Unstimmigkeiten und Unverträglichkeiten einiger einzelner Erfahrungen, mit Bezug auf ihren partiellen Aussagesinn, können durchaus im gleichen Sinngebiet auftreten, ohne daß diesem der Akzent der Wirklichkeit entzogen wird.“ (ebd. S.56)

Verträglichkeit und Einstimmigkeit sind hinsichtlich des expliziten Stils demnach auf ein gegebenes Sinngebiet beschränkt. Die Besonderheit liegt darin, dass die Möglichkeit ausgeschlossen wird, von einem Sinngebiet zu einem anderen mittels einer Art Verwandlungsformeln zu gelangen. Diese Geschlossenheit wird jedoch nur auf die entsprechende Sinnstruktur bezogen.

Damit kommt Schütz und Luckmann auf das Bewusstsein zu sprechen. Schließlich ist es möglich innerhalb eines Tages mehrere solcher Sinngebiete zu erleben bzw. zu erfahren, indem sie unsere Bewusstseinsspannung verändern.

„Es gibt ebenso viele Schockerlebnisse wie es geschlossene Sinngebiete gibt, die durch Einstellungsveränderungen den Akzent der Wirklichkeit erhalten können.“ (ebd. S.56)

Um nur eines von vielen Beispielen zu nennen, um diese Aussage verständlich zu machen: So kann man das Einschlafen als Sprung in den Traum und somit als Übergang von der Alltagswelt in die Traumwelt sehen. Beim Aufwachen wäre dies genau umgekehrt. Diese Wechsel kommen entweder durch Eigenmotivation oder durch Fremdeingriff - einem spezifischen Schock – zustande. Jener Sachverhalt bewirkt die so genannte Verlagerung des Realitätsakzentes. Zusammenfassend kann man den Realitätsakzent als eine Einstimmigkeit zwischen Erlebnis- und Erkenntnisstil und den eigenen Erfahrungen betrachten.

Daraus ergibt sich für Schütz und Luckmann die Schlussfolgerung:

„Solange unsere Erfahrung am gleichen Erlebnis- bzw. Erkenntnisstil teilhaben, solange sie also in einem geschlossenen Sinnbereich bleiben, dauert für uns die Wirklichkeit dieser Erfahrungen an.“7

Interessanterweise erklären Schütz und Luckmann die alltägliche Lebenswelt für den Urtypus unserer Realitätserfahrung und betrachten alle anderen Lebenswelten, unter gewissen Einschränkungen, als eine Art Modifikation dieser.

5.2 Bewusststeinsspannung

Der Erkenntnis- bzw Erlebnisstil gründet sich auf der spezifischen Spannung des Bewusstseins. Die Grenzen werden anhand des ,Handelns’ und dem ,Traum’ festgemacht. Sie verdeutlichen einerseits die höchste Bewusstseinsspannung, die helle Wachheit und das daraus resultierende größte Interesse und andererseits den niedrigsten Grad an Bewusstseinsspannung.

„Dieses Interesse ist das grundlegende regulative Prinzip unseres bewussten Lebens. Es definiert den für uns relevanten Bereich der Welt. Es motiviert uns dazu, daß wir in unseren gegenwärtigen Erlebnissen aufgehen […] oder es motiviert uns dazu, daß wir uns unseren vergangenen […] Erlebnissen zuwenden […] oder aber uns in einer entsprechenden Einstellung dem Entwurf der zukünftigen Handlungen widmen.“ (ebd. S.58)

Um die verschiedenen Welten miteinander vergleichen zu können, legen Schütz und Luckmann folgende Eigenschaften und Kategorien fest:

- vorherrschende Form der Spontanität
- besondere Epoché
- spezifische Form der Sozialität
- spezifische Form der Selbsterfahrung
- Zeitperspektive.8

Doch bevor ich nun auf das Beispiel Traumwelt eingehe, möchte ich hier eine Skizze einfügen, die das Bisherige verbildlichen soll.

[...]


l Grathoff (l989), S.l7.

2 Grathoff (l989), S.l9.

3 List, Elisabeth, in: Schütz, Alfred (2004), S.l9.

4 Schütz, Alfred (2004), S.l60. in: Strübing, J. und Schnettler, B.

5 nach Schütz, Luckmann (2003), S.53.

6 Schütz, Luckmann (2003), S.53.

7 Schütz, Luckmann (2003), S.57.

8 nach Schütz, Luckmann (2003), S.59f.

Details

Seiten
25
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656387657
ISBN (Buch)
9783656388364
Dateigröße
479 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v211078
Institution / Hochschule
Universität Leipzig
Note
2,0
Schlagworte
raumsoziologie aufschichtung lebenswelt alfred schütz

Autor

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Titel: Raumsoziologie: Die Aufschichtung der Lebenswelt nach Alfred Schütz