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Portraitierung Edmond Demolins und der L`École des Roches

Seminararbeit 2012 38 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Zur Geschichte der Landerziehungsheime in Europa
1.2 Vorgehen, Fokus der Fragestellung und Quellenmaterial

2. Teil 1 - École des Roches. Ein Schulportrait
2.1 École des Roches – die Schule heute
2.2 Edmond Demolins – die Gründerfigur
2.3 École des Roches - Gebäude und Grundstück
2.4 Die Transformation von der ‘Ancien École’ hin zur ‘Éducation Nouvelle’ und deren Wirkung auf die Schulakteure: Vom alten zum neuen Typus von Lehrer; vom passiven zum aktiven Schüler
2.5 Schulprogramm und Unterrichtssituation an der École des Roches
2.6 Die Rolle der Eltern an der École des Roches
2.7 Der pädagogische Anspruch der Schule und ihre pädagogische Leistung
2.8 Schulleitung und Schulorganisation
2.9 Gesamtbild und Zusammenfassung

3. Teil 2 - Qualität und Vielschichtigkeit von Demolins Schulkritik / des Schulreformbestrebens
3.1 Qualität der Schulkritik / des Schulreformbestrebens
3.2 Vielschichtigkeit der Schulkritik / des Schulreformbestrebens
3.3 Offene Fragen und Anmerkungen

4. Literatur

1. Einleitung

1.1 Zur Geschichte der Landerziehungsheime in Europa

Obschon die Begrifflichkeit 'Landerziehungsheim' auf Hermann Lietz zurückzuführen sein dürfte, so befindet sich der Ursprung des Landerziehungsheims als Schulmodell in Grossbritannien, nämlich in den progressive schools 'Abbotsholme' von Cecil Reddie und der Schule 'Bedales' von John Haden Badley. Diese Reformschulen wurden in den 1890er Jahren gegründet. Von hier aus breitete sich dieses Landerziehungsmodell u.a. durch die Bewegung der 'éducation nouvelle' auf dem europäischen Kontinent aus. Hermann Lietz importierte das seedukative Modell nach einem Aufenthalt in Abbotsholme nach Deutschland und gründete 1898 das Landerziehungsheim Ilsenburg. Daraus entwickelten sich in der Folge weitere Landerziehungsheime im deutschsprachigen Raum. Dies vorwiegend durch die Abspaltung von früheren Anhängern Lietz` wie etwa Gustav Wyneken oder Paul Geheeb. Letzterer gründete nach der Odenwaldschule 1911 die 'École d`humanité' 1946 im schweizerischen Hasliberg.

Im französisch sprechenden Raum verschaffte Edmond Demolins der Landerziehungsheimbewegung den Weg über den Ärmelkanal und gründete 1899 seine 'École des Roches' in Verneuil-sur-Arve in der Normandie. Als Vorbild dienten ihm sowohl Abbotsholme als auch Bedales; wobei noch zu zeigen sein wird, dass Demolins den koedukativen Charakter von Bedales stärker gewichtet.

Das Schulreformmodell des Landerziehungsheimes ist politisch von ganz Rechts bis ganz Links verwendet worden. Von Lietz, über Demolins und Geheeb bis hin zu Minna Spechts sozialistischen 'Walkemühle' und den libertären Erziehungsheimen Cempuis von Paul Robin oder 'La Ruche' bei Sebastien Faure; das ganze politische Spektrum interessierte sich zu Beginn des 20 Jahrhunderts für die ganzheitliche Erziehung auf dem Land. Letztere wurde von Skiera Ehrenhard (2010, S. 180) fälschlicherweise sogar als Nachfolgeschule der imperialistisch-bürgerlichen 'École des Roches' verortet. Diese Differenz in der politischen Orientierung der Gründerinnen und Gründer zeigte sich nicht zuletzt in der Art der im entsprechenden Landerziehungsheim aufgenommenen Klientel. Waren es bei Hermann Lietz vorwiegend deutsche Jugendliche, die es im deutsch-nationalen Sinn zu erziehen galt (vgl. Lietz, in Benner / Kemper 2001; S. 69), so waren es bei Demolins gutbetuchte, dem Elitegedanke der Mittel- und Oberschicht nahestehende Familien, die ihre Kinder in die École des Roches schickten. Im Gegensatz dazu bildeten bei Robin in Cempuis und Faure in La Ruche vorwiegend Waisen und Halbwaisen die erzieherische Klientel.

1.2 Vorgehen, Fokus der Fragestellung und Quellenmaterial

- Im Folgenden stelle ich in einem ersten, allgemein-beschreibenden Teil Edmond Demolins Reformschule ‘École des Roche’ und dessen Kritik an der damals in Frankreich vorherrschenden Schulpraxis vor. Dies geschieht in der Form eines Schulportraits. Die Strukturierung des Schulportraits geht auf Michael Lönz und dessen Vorschlag zur qualitativen Schulmodellanalyse (1995, S. 89 ff.) zurück. Gesichtspunkte der Betrachtung nach Lönz sind die Leistungsstruktur, das Schulleben, den Schulaufbau, die ausserschulischen Aktivitäten, der Schulalltag, sowie die subjektiven Einflussgrössen (Schüler, Lehrkräfte) als auch den Reformfreiraum
- Im Fokus des zweiten Teils steht die implizite sowie explizite Kritik Demolins an der damals vorherrschenden Schulpraxis. Den Ausschlag, mich mit Edmond Demolins und seiner École des Roches auseinander zu setzen, ergab sich aufgrund der Lektüre einer kurzen Textstelle von Domela Nieuwenhuis in der Zeitschrift ‘Temps Nouveaux’ aus dem Jahr 1900. Der Titel der Ausgabe lautete ‘L`éducation libertaire’ und befasste sich folglich mit der anarchistischen bzw. libertären Pädagogik. Hierbei wird Demolins in einem Zug mit Paul Robin und Leo Tolstoi genannt; welche in ihren Schriften und mehr noch durch ihre Taten die vorherrschende Schulpraxis kritisiert und in Frage gestellt haben:

„Nous vivons dans une époque de transition, qui, nous l`espérons sera courte. Par-ci par-là on s`efforce de trouver de nouvelles voies. Je citerai l `école de Cempuis, fondée par Robin; l`école des Roches d`Edmond Demolins; l`école de Yasnaia Poliana, fondée par Tolstoi, dans lesquelles le disciple est son propre maître.“ (Nieuwenhuis 1900, S. 10)

Die Frage, die es hierbei zu klären gilt, ist, ob es sich bei Demolins Kritik am bestehenden Schulsystem um eine ebenso radikale, allumfassende (Schul)Kritik und damit um ein radikales Schulreformbestreben handelt wie bei Robin oder Tolstoi. Konkret, ob er der bisherigen Gestaltung und Organisation von Schule und Unterricht in Frankreich entsagt. Oder aber, ob es sich bei der École des Roches um eine moderate Schul(re)form handelt, welche sich - abgesehen von der Beschulung auf dem Land - nur semantisch vom Bestehenden unterscheidet.

Dem vorausgehend gilt es die Qualität der Kritik im ersten Teil zu analysieren. Ich will abwägen, ob Demolins Kritik alle Ebenen von Schule und Unterricht miteinbezogen und wie stark er die Reformierung dieser einzelnen Ebenen vorangetrieben hat. Abschliessend werde ich offene Fragen und Anmerkungen aus dieser Arbeit anführen.

Das Quellenmaterial für den ersten Teil lag in französischer Sprache vor, weshalb ich in diesem Beitrag vorwiegend paraphrasiert auf die beiden Werke Bezug nehme. Wo dies nicht der Fall ist, habe ich die Textstelle entsprechend zitiert. Basierend auf Demolins Werken ‘A quoi tient la supériorité des Anglo-Saxons’ aus dem Jahr 1897, dem eigentlichen Schulprogramm ‘L`éducation nouvelle’ aus dem Jahr 1898 und einem Zwischenbericht zur Schulsituation betitelt mit ‘École des Roches’ aus dem Jahr 1903 versuche ich, das alternative Schulmodell zu skizzieren. Als Hauptquelle dienten das Schulprogramm von 1898 und der Bericht aus dem Jahr 1903. Das Bildmaterial stammt aus den eben genannten Werken und aus dem Bericht.

2. Teil 1 - École des Roches. Ein Schulportrait.

2.1 École des Roches - Die Schule heute

Die ‘École des Roches’ verstand sich und versteht sich noch heute als private Elite- und Internatsschule. Im Gegensatz zu Demolins Versuch, die imperiale Stellung Frankreichs durch den Import eines fortschrittlichen Schulmodells zu stärken, hat sich die École vom imperialen Zeitalter verabschiedet und bietet sich als internationale Schule an. Neben saisonalen Kursen sind für internationale Gäste Jahreskurse vorgesehen. Für französische Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, die ganze Schulzeit in Verneuil zu verbringen. Das Angebot umfasst die Primarschule, das College sowie das Gymnasium. Die heutige École des Roches beschult jährlich rund 400 Lernende aus rund 50 Nationen. 95% besuchen die Schule intern und leben in 2-er bis 6-er Zimmern zusammen. Die ‘Chefs de Maison’ bemühen sich um ein familiäres Internatsleben. Individualisierung, Internationalität, ganzheitliche Bildung und Bilingualismus prägen das heutige Leitbild der Schule.

Wer heute die Schule und den 60 ha grossen Campus besuchen möchte, nähert sich dem Anwesen auf der Avenue Edmond Demolins. Der Campus wurde im Verlauf der Jahre modernisiert, so dass heute ein umfassendes schulisches und freizeitliches Angebot besteht. So stehen den Schülerinnen und Schülern, neben anderen, in Internaten gängigen Einrichtungen und Angeboten, ein Schwimmbad, eine 25 Pferde umfassende Stallung sowie eine Go-Kart-Werkstatt und ein Sprachlabor zur Verfügung. Exkursionen zu Produktionsbetrieben stehen ebenso nach wie vor auf dem Schulplan, wie Freizeitaktivitäten auf dem Fluss Iton.

Die nahe gelegene Ortschaft Verneuil-sur-Avre hat sich seit der Zeit von Demolins zwar um rund 2000 Einwohner vergrössert, entspricht aber noch immer einem ländlich geprägten Städtchen in der Normandie, umgeben von grossen Landwirtschaftsflächen. Das Landerziehungsheim trägt seinem Namen diesbezüglich noch immer Rechnung.

Kurzum, die heutige École des Roches vermarktet sich als „L`école de la vie“. Ob dies gleichzusetzen ist mit Demolins Ausspruch auf dem Titelbild der Ausgabe von 1898 – „École nouvelle, bien armé pour la vie“ - muss an dieser Stelle unbeantwortet bleiben.

2.2 Edmond Demolins - Die Gründerfigur

Demolins war von Beruf Soziologe und entdeckte das Interesse an der Schulpraxis erst um 1890, als er als Vater mit der Einschulung seines Sohnes Jules konfrontiert wurde. Verheiratet war Demolins mit Juliette Lebaudy. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Nicht erst durch den Aufenthalt des Sohnes Jules in Abbotsholme, kam Demolins in Kontakt mit dem englischen Schulmodell der Landerziehungsheime. Vorausgegangen war diesem privaten Kontakt die wissenschaftliche Konfrontation durch die Gruppe ‘Science sociale’ unter Henri de Tourville. In vier Jahren hatte er vier Aufenthalte vor Ort verbracht und den Schulmechanismus auf deren Resultat geprüft. In diesem Kontext veröffentlichte Demolins 1888 unter dem Pseudonym J. Moustiers ebenfalls einen Artikel mit dem Titel ‘rôle de l`école’.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nach der Theorielegung in den Jahren 1897 und 1898 konnte sich Demolins die Startfinanzierung der École des Roches in Verneuil-sur-Avre leisten. Seine Frau war durch ein Erbe zu finanziellen Mitteln gekommen und eine Reihe von Personen unterstützten sein Anliegen finanziell und moralisch (Demolins 1903, S. 2). So schrieben er und seine Frau bei der Eröffnung der Schule im Oktober 1899 ihren Sohn Jules als einer der ersten von rund 50 Schülern ein. (vgl. Ohayon, Ottavi, Savoye 2007, S. 117)

Vor der Gründung 1899 lagen zwei verfasste Werke als theoretische Basis vor. Aufgrund seines Todes (1907) war Demolins Wirkungszeit an der École - zählt man die Theorielegung dazu - auf rund zehn Jahre beschränkt.

2.3 École des Roches - Gebäude und Grundstück

Die École des Roches ist in der Normandie im Departement Eure situiert und befindet sich rund zwei Kilometer vom Bahnhof von Verneuil-sur-Avre entfernt. Bei damaligen Verhältnissen lag die Schule damit zwei Stunden von Paris entfernt inmitten von Agrarlandwirtschaft geprägter Landschaft. In der näheren Umgebung befindet sich auch der Fluss Iton, welcher für Freizeitaktivitäten genutzt wird.

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Der Schulcampus betrug bei der Gründung im Jahr 1899 rund 23 ha und enthielt neben den Gebäulichkeiten eine Parkanlage, Wiesenlandschaft sowie Kulturlandschaft und ein Waldstück. Das Gelände war hügelig und beinhaltete ein kleines Tal. Im Verlauf der Zeit entstehen auch grössere Plätze in der Nähe der Schulgebäude. Alle Gebäude der Schule sind zur Zeit der Schulgründung bereits vollumfänglich elektrifiziert und beheizbar. Die hygienische bzw. sanitäre Ausstattung ist gemäss Demolins von bester Qualität. Auch ist die Schule an das nationale und internationale Telefon- und Telegraphennetz angeschlossen.

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In der Ausgabe ‘École des Roches’ von Edmond Demolins aus dem Jahr 1903 erhält man einen vertieften Einblick in die Bautätigkeit seit der Gründung 1899. Innerhalb von kurzer Zeit entstehen neue Gebäude, so dass der Campus 1903 über folgende Einrichtungen verfügt (siehe auch Flugbild im Folgenden):

- Maison du vallon / salle à manger (1899)
- Bâtiment des Classes (1900)
- Maison du pins (1900)
- La Guichardiere / Maison principale (1901)
- Pavillon (1901)
- Maison du L`Iton (1902)
- Maison du coteau et des salons (1902)
- Laboratoire de chimie
- La Menuisière
- La Buanderie et le bâtiment des machines
- Pavillons d`infirmerie

Weitere von der Schule genutzte Einrichtungen wie z.B. ein Hangar für Holzarbeiten sind in der nahen Gemeinde vorhanden.

Bei den Neubauten handelt es sich - für die Landerziehungsheime typisch - um prachtvolle, massive Gebäude. Hier als Beispiel aufgeführt ist das 'Batîment de Classe' aus dem Jahr 1900. Demolins setzt damit die architektonische Charakteristik des Chateaus des Roches für alle Gebäude der École des Roches fort. Es werden Prestigebauten mit Signalwirkung nach Aussen und mit Verweis auf wesentliche Aspekte der Programmatik der Schule errichtet. Der hohe Stellenwert der ästhetischen Erziehung soll sich in der Schularchitektur fortsetzen. Der Musik und der Kunst werden dienliche Räume wie z.B. Theatersäle geschaffen. So weist das 'Batîment de Classe' im Inneren einen grossen Saal für künstlerische und musikalische Darbietungen aus und auch die ‘Salle à manger’ dürfte sich von den schlichten Esssälen von anderen Internaten und Schulen der damaligen Zeit abheben.

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2.4 Die Transformation von der ‘Ancien École’ hin zur ‘Éducation Nouvelle’ und deren Wirkung auf die Schulakteure: Vom alten zum neuen Typus von Lehrer; vom passiven zum aktiven Schüler

In den Kapiteln 2 und 3 des Werks ‘Education nouvelle’ (1898) umschreibt Edmond Demolins die Hauptkritikpunkte am damaligen französischen Schulsystem. Kritik äussert er vorwiegend am Typus des ‘Ancien Professeur’. Mit ihm ist die Schulreform nicht denkbar. Somit bedingt die Transformation von der alten Schule Frankreichs hin zur Éducation Nouvelle das Verschwinden des alten Lehrers.

Demolins schreibt diesem rückständigen Typus von Lehrer zwei Funktionen zu; jene als Aufseher und jene als Meister der Klasse und damit als Hüter des Wissens (vgl. Demolins 1898, S. 32). In der ersten Funktion ist der Lehrer eine distanzierte, überwachende, kontrollierende und unterdrückende Autorität, welche die Angst und die militärische Disziplin als einzige Möglichkeit zur Bestrafung und Erziehung kennt. Dieses System der Unterdrückung und des Gehorsams installiert bei den Schülerinnen und Schülern die Gewohnheit der Verstellung und der Lüge, so Demolins Schlussfolgerung. Es fördere ausschliesslich die Entstehung von „moutons qui aiment à marcher par grandes troupes“ (ebd., S. 41).

In der Funktion als Meister der Klasse und des Wissens bemängelt Demolins einerseits, dass der alte Lehrer keine persönliche Beziehung und direkten Kontakt zu den Schülern aufbaue, was zur Folge hat, dass keine individuelle und regelmässige Betreuung der rund 30 Schüler in der Klasse möglich sei. Damit fehlt es der Lehrperson an jeglicher Möglichkeit zur Beobachtung und Förderung. Selbst wenn ein Lehrer diese Förderung leisten möchte, müsste er den grössten Teil seiner Freizeit damit verbringen. Demolins nimmt hier bereits einen Systemfehler vorweg, welcher er in der École des Roches zu beheben versucht; die Klassengrösse (ebd., S. 33 ff.). Ein weiterer Kritikpunkt besteht darin, dass der 'alte' Lehrer von einer minutiösen Planbar- und Durchführbarkeit von Unterricht ausgehe, was in den Augen von Demolins unsinnig und nicht machbar sei. Die Instruktion als einzige Methode lehnt Demolins ebenfalls ab, denn durch sie würden die Schüler nur die Oberfläche und nie eine wirkliche Tiefe des Lerngegenstands erfahren. In diesem Zusammenhang ist ihm auch die Vorbereitung auf wichtige Examen ein Dorn im Auge. Diese fänden vorwiegend unter Androhung des Scheiterns und oberflächlich in Form von Auswendiglernen statt. Dieses momentane Prüfungswissen stelle desweiteren eine Überforderung des Gedächtnisses durch Erinnerung an einen Begriff dar (ebd., S. 42 ff.).

[...]

Details

Seiten
38
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656390961
ISBN (Buch)
9783656391289
Dateigröße
7.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v210626
Institution / Hochschule
Universität Basel – Forschungs- und Studienzentrum für Pädagogik
Note
5,5
Schlagworte
l`école roches schulportrait

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Titel: Portraitierung Edmond Demolins und der L`École des Roches