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Interkulturalität in drei aufeinanderfolgenden Lesebüchern. Analyse auf Grundlage der Reihe "Leseleiter"

Hausarbeit 2002 17 Seiten

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein interkultureller Text

Überblick über die Quantität und die Verteilung der interkultu- rellen Texte

Art der Texte und Themen Lehrbuch 2

Schwerpunktsetzung der Herausgeber und deren Umgang mit

Texten in Bezug auf andere Kulturen in Lehrbuch 2

Art der Texte und Themen Lehrbuch 3

Schwerpunktsetzung der Herausgeber und deren Umgang mit

Texten in Bezug auf andere Kulturen in Lehrbuch 3

Art der Texte und Themen Lehrbuch 4

Schwerpunktsetzung der Herausgeber und deren Umgang mit

Texten in Bezug auf andere Kulturen

Beispiel eines interkulturellen Textes

Was ist ein interkultureller Text ?

Definition von „interkulturell“: „Die Beziehung zwischen den verschiedenen Kulturen betreffend.“ (Duden „Das Fremdwörterbuch“, Bibliographisches Institut & F.A.Brockhaus AG, Mannheim, 1990, S.357)

Aus der Definition geht hervor, dass sich ein Text, der als interkulturell bezeichnet werden soll, mit Themen einer Kultur im Vergleich zu einer anderen, oder zweier oder mehrerer Kulturen als Gemeinsames gesehen (z.B. Europa), beschäftigen muss. Diese Themen können Bräuche, Traditionen, Geschichte, Religion, alltägliches Leben, usw. betreffen.

Der Nutzen solcher Texte sollte darin liegen, dass der Leser etwas über andere Kulturen erfährt und er sich der Existenz von Menschen mit einer anderen Kultur als seiner eigenen bewusst wird. Jedoch sollte diese nicht als etwas Befremdendes dargestellt werden, sondern als mit der eigenen Kultur gleichberechtigter Teil eines gemeinsamen Übergeordnetem (z.B. Europa, die Erde, alle Menschen...) erfahren werden.

Unter diesen Gesichtspunkten werde ich die drei Folgebücher „Leseleiter“ 2 – 4 auf den Gehalt der interkulturellen Texte untersuchen.

Überblick über die Quantität und die Verteilung der interkulturellen Texte

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Art der Texte und Themen Lehrbuch 2

„Von allen Müttern auf der Welt“ von Rosemarie Neie, S.28

Gedicht:

- allgemein über die fürsorgliche Mutter
- um das Gedicht herum ist das Wort „Mutter“ in 8 Sprachen geschrieben
- egal wo ein Kind herkommt, es braucht immer eine Mutter, die Mutter hat überall die

gleiche Aufgabe im Bezug auf ihre Kinder

„Enders Vater“ von Yüksel Pazarkaya, S.31

Kurzgeschichte:

- zeigt, dass manche Kinder sich nicht der Nation zugehörig fühlen in der sie leben, wobei dieses Problem meist erst dann auftaucht, wenn Andere darauf aufmerksam machen
- man fällt automatisch auf wegen Name, Sprache, ...
- alle Menschen sind gleichwertig
- ein Name kann schön sein, auch wenn er ungewohnt klingt
- Anregung zum Lösen eines solchen Konflikts

„Bammel lernt Türkisch“ von Hans Stempel und Martin Ripkens, S.51

Kurzgeschichte:

- man kann zusammen Spaß haben, egal woher man kommt
- man kann voneinander lernen
- auch wenn ein Kind ein anderes Wort benutzt, meint es vielleicht das Gleiche wie wir

„Im Schulhof“ von Karin Gündisch, S. 59

Kurzgeschichte:

- wie sehen uns Andere ?
- grobe geographische Kenntnisse auf kindliche Art vermittelt
- verschiedene Herkunft trotzdem gleiche Interessen
- es gibt viele Länder, die schön sind

„Der ist reich“ von Artur Troppmann, S.60

Gedicht:

- niemand soll aufgrund seiner Herkunft be- (ver-) urteilt werden
- auch wenn wir unterschiedlich aussehen, sind wir alle gleichwertig
- jeder macht mal etwas Dummes und jeder kann etwas

[...]

Details

Seiten
17
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638246354
ISBN (Buch)
9783638759342
Dateigröße
378 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v20873
Institution / Hochschule
Universität Koblenz-Landau – Institut für Interkulturelle Bildung
Note
2,0
Schlagworte
Interkulturalität Lesebüchern Analyse Grundlage Reihe Leseleiter Integration Schülern Muttersprache

Autor

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Titel: Interkulturalität in drei aufeinanderfolgenden Lesebüchern. Analyse auf Grundlage der Reihe "Leseleiter"