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Der menschliche Geist als eine "Grenze ohne Grenze"

Zur Erkenntnismetaphysik des Nikolaus von Kues

Hausarbeit (Hauptseminar) 2008 26 Seiten

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe

Einleitung

„Es gibt ohne Zweifel eine Erfahrung, die der Mensch mit all seinen Erfahrungen macht: ihr Entstehen und Vergehen, ihre Vergänglichkeit, ihr Eingebundensein in eine Zeit, deren Hauptmerkmal das ständige Übergehen von einem Noch-nicht in ein Nicht-mehr ist (…): die Erfahrung also einer Zeit, die vergeht, insofern endlich ist.“[1]

Diese Grunderfahrung der Endlichkeit spiegelt sich auf besondere Weise in den geistigen und kulturellen Erzeugnissen wieder. Sie sprechen vom steten Versuch des Menschen, sich aus seiner sinnlichen Weltbefangenheit herauszulösen und die ihm endlich gesetzten Grenzen zu überschreiten. In diesem Bestreben des menschlichen Geistes, sich zu einer Gegenwärtigkeit ohne Entstehen und Vergehen - man könnte sagen: zum Unendlichen - hinzubewegen, liegt seine Ohnmacht und besondere Auszeichnung zugleich.

Auch die Schriften des Philosophen und Theologen Nikolaus Cusanus (1405-1464) können als ein Zeugnis menschlichen Strebens nach dem Unendlichen gelten. Sie fragen vor allem nach den Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Erkennens im Hinblick auf eine Gotteserkenntnis. In welchem Verhältnis steht der Menschen zu Gott, zur Welt und zu sich selbst? Wie ist eine Erkenntnis des Endlichen, der vergänglichen Zeit als vergänglich überhaupt möglich?

In einer symbol- und bilderreichen Sprache versucht Cusanus ein Denken zu vermitteln, durch welches das gegenseitige Wechselverhältnis der endlich-bedingten Grenzsituation des menschlichen Daseins und ihrem Unendlichkeits-Horizont zum Ausdruck gebracht werden soll. Eine Antwort auf die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen natürlicher Gotteserkenntnis ist zunächst in seiner Lehre der docta ignorantia und dessen philosophischer Methode, der coincidentia oppositorum zu sehen. Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung steht die Erkenntnismetaphysik des Cusanus. Sie beruht auf der ontologischen Einsicht, dass aller menschlichen Erkenntnis der Begriff des „Einen“, d.h. der absoluten Wahrheit voranliegt. Trotz dieser als unüberwindbar angenommenen Voraussetzung vertritt Cusanus keineswegs ein starres Welt- und Gottesbild. Mit seiner auf Gott ausgerichteten Gesamtorientierung bleibt er der Tradition der mittelalterlichen Scholastik zwar verpflichtet, entwickelt aber bereits Anknüpfungspunkte an das am Subjekt ausgerichtete Denken der Moderne. Wie sich im Laufe der Untersuchung zeigen wird, übersteigt Cusanus die konventionelle christliche Gottesauffassung, welche den Menschen und seine Welt als gefallene Gott gegenüberstellt, indem er den menschlichen Geist als lebendiges Abbild der unendlichen Wahrheit, als Symbol der Gegenwart Gottes begreift.

Laut E. Hoffmann sah sich Cusanus verpflichtet, im Anbruch des weltlichen Zeitalters der Renaissance „die christliche Kultur durch seine der freudigen Arbeit an der Welt zugewandte und gerade dadurch den Weg zur Erhebung über die Welt weisende Philosophie“[2] zu schützen. Seine dynamische und aktive Auffassung der menschlichen Erkenntnis fordert den Menschen stets aufs Neue heraus, in freier Entscheidung und lebendiger Bewegung in der Welt – jedoch immer auf ihren unendlichen Horizont ausgerichtet - zu sich selbst zu gelangen. Bei aller Bejahung der Diesseitigkeit bleibt Cusanus nicht bei den bloßen Sinneswahrnehmungen und der Raumzeitlichkeit stehen[3], sondern beleuchtet den Menschen und die weltlichen Dinge vom tiefsten Einheitsgrund alles Wahrnehmbaren aus.

Im Folgenden soll die Philosphie der docta ignorantia vorgestellt werden, in der die cusanische Erkenntnismetaphysik in ihrem Kern schon enthalten ist. Letztere gilt es dann weiter zu entfalten.

I. Die Philosophie der „docta ignorantia“ und ihre Denkmethode

Seine wichtigste Einsicht darüber, was er „schon längst auf verschiedenen Wegen philosophischer Systeme zu erreichen“[4] versuchte, gewinnt Cusanus, als er sich auf der Rückkehr von Griechenland auf dem Meer befindet. Es ist die Einsicht, dass er „das Unbegreifliche unbegreiflicherweise in wissendem Nichtwissen (docta ignorantia) erkennend umfasse, und zwar durch das Übersteigen der unauflöslichen Wahrheiten des menschlichen Wissens.“ Und weiter schreibt er: „Jeder Versuch unseres menschlichen Geistes muß sich in diesen Tiefen bewegen, auf daß er sich zu jener Einfachheit erhebe, wo die Gegensätze koinzidieren (contradictoria coincidunt).“[5]

Das Zusammenfallen der Gegensätze (coincidentia oppositorium) und Widersprüche ist ein Grundgedanke des Cusanus, den er in seinem ersten philosophisch-theologischen Hauptwerk De docta ignorantia entwickelt und in seinen weiteren Schriften immer wieder und in facettenreicher Ausprägung zum Ausgangs- und Zielpunkt jeglicher Erkenntnis erklärt. Cusanus selbst beschreibt die Zuteilung seiner Kerngedanken als gnadenhafte Antwort Gottes auf sein philosophisches Bemühen. Es gehört zu seiner philosophischen Auffassung, die Geisteskraft des Menschen auf Gott zurückzuführen. Doch welche geistigen Leistungen ist der Mensch demnach noch in der Lage zu erbringen? Wie denkt Cusanus den Zusammenfall der Gegensätze in Bezug auf das absolute Eine? Entzieht sich jene absolute „Einfachheit“, von der Cusanus spricht, nicht jeder Erkenntnis- und Aussagemöglichkeit? Der Negationscharakter des Koinzidenzbegriffes hat zu einer Problematik geführt, die - bereits von Cusanus selbst erkannt - in den komplexen Cusanus-Interpretationen der Forschungsliteratur ihren Niederschlag findet. “Als Negation von Gegensätzen verstanden, ist dieser Begriff anscheinend nicht in der Lage, das absolute – über jeder Affirmation und Negation stehende – Eine adäquat zu erfassen.“[6]

P. Bolberitz betrachtet wohl mit Recht die Koinzidenz als „den springenden Punkt der cusanischen Beweisführung“[7]. Mittels des Koinzidenzdenkens gelingt es Cusanus, sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen einer Gotteserkenntnis aufzuweisen. Dabei geht es ihm um „die Betonung der Transzendenz Gottes auf der einen und der Abhängigkeit und Nichtigkeit alles kreatürlichen Seins auf der anderen Seite.“[8] Cusanus ist keineswegs ein Skeptiker. Er bezweifelt nicht grundsätzlich die Möglichkeit wahrer Erkenntnis. Vielmehr muss es seiner Ansicht nach einen Weg geben, Gott erkennen zu können. Mit seinem lebendigen schöpferischen Tiefblick betrachtet er den Menschen und die Welt nicht nur von ihrem göttlichen Urgrund getrennt, sondern zugleich in diesem sich geistig bewegend. Gott ist ebenso radikal unterschieden von allem endlich Seienden, wie er auch Seinsquelle, einzige Ursache und Ziel davon ist.

Ausgangspunkt des cusanischen Denkens ist das absolute Maximum, „demgegenüber es nichts Größeres geben kann.“[9] Das einfach und in absoluter Weise „Größte, an das alle Völker in unerschütterlichem Glauben als an Gott glauben“[10], muss nach Cusanus unendlich sein und daher frei von jeglichem Bezug zum Endlichen.[11] Aus dieser Disproportionalität von Unendlichem und Endlichem folgert er: Gott ist die Identität von Größtem und Kleinstem[12], Sein und Nicht-Sein. Er ist die absolute Einheit von Allem. Dementsprechend vertritt etwa J. Hirschberger die Auffassung, dass es sich bei dem cusanischen Grundgedanken der Disproportionalität des Endlichen und Unendlichen um ein metaphysisches Inkommensurabilitätsprinzip handle, „das ein Doppeltes bedeutet: Trennung und Verbindung zugleich (…) als die Grundlage einer ganzen Philosophie.“[13] Das heißt, das Unendliche, „das jeder Schau entzogene absolute Eine, das Anfang, Mitte und Ende, ja, alles in allem ist und das Nichts im Nichts“[14], ist sowohl vom Endlichen getrennt als auch sein allumfassender Ursprung. Wie begründet Cusanus diesen äußerst paradox erscheinenden Gedanken?

Indem der Mensch fortwährend über seine Grenzen hinaus strebt und für die Grenzausweitung nach immer neuen Mitteln sucht, kommt sein natürliches Verlangen nach Wahrheit zum Ausdruck, welches laut Cusanus nicht sinnlos sein kann. Die Unendlichkeit der Wahrheit jedoch entzieht sich jeder Vergleichbarkeit, weshalb „alle Versuche, sie zu finden durch Zusammenstellung, Abstraktion oder irgendeinen sonstigen bloßen Vorstellungsbereich“[15] scheitern müssen. Ein positiver Zugang zum Absoluten ist mittels des diskursiven Denkens demnach nicht möglich. Da jede affirmative Aussage über das Absolute aus dem Bereich des Endlichen, Geschaffenen stammt, bedarf sie notwendig einer Ergänzung durch die negative. Auch im Begriff des wissenden Nichtwissens verbinden sich Affirmation und Negation. Cusanus, der starken Gebrauch von der negativen Theologie machte, war es ein Anliegen, den Sinn für die Unendlichkeit und Unbegreiflichkeit Gottes zu schärfen. Indem er die unüberwindbaren Grenzen der menschlichen Welt- und Gotteserkenntnis aufzeigt, hält er allerdings - und dies unterscheidet ihn von der rein negativen Theologie, die das Absolute als „deus absconditus“ zu begreifen versucht und damit zugleich von allem Begreifen ausgrenzt - eine eingeschränkte Erkenntnis generell für möglich, weshalb er v.a. in seinen Spätschriften immer wieder nach einem angemessenen Namen für Gott sucht.[16]

Grundlegend für das Verständnis der cusanischen Erkenntnismetaphysik ist die Unterscheidung zwischen Verstand und Vernunft als den beiden Teilen des menschlichen Geistes. Zunächst ist der Mensch auf den Bereich des diskursiven Denkens verwiesen. Dieses vollzieht sich in einer Weltwirklichkeit, die in Gegensätze aufgespalten ist, weswegen der Mensch keine andere Wahl hat, als sich eines vergleichenden Erkenntnisverfahrens zu bedienen, dessen Grundlage das Verhältnis einzelner Größen zueinander bildet. Hierfür leistet der Verstand als der eine Teil des menschlichen Geistes unterscheidendes Denken und Begreifen. Mit seinen Verstandeskräften kann er die Erde und seine Umwelt gestalten und kalkulieren. Die Denkungsart der Koinzidenz ist dem messenden Verstand jedoch nicht zugänglich. „Sinnes- und Verstandeserkenntnis drängen jeweils über sich hinaus. Das, was in diesen Bereichen erkannt werden kann, ist für den Menschen hilfreich und nützlich, ist aber nicht die letzte Antwort auf die Frage, die der Mensch sich als vernunfthaftes Wesen selbst ist.“[17]

Die Vernunft als das „andere“ Vermögen des Geistes besitzt die Fähigkeit, Erfahrungsgrenzen zu transzendieren und nach ihrem universalen Zusammenhang zu fragen. Im Gegensatz zum Verstand ist die Vernunft autonom, d.h. unabhängig vom Körperlichen, je Anderen, welches in Mannigfaltigkeit und Gegensätzlichkeit erscheint. Immer wieder deuten Cusanus Schriften auf die Einheit hin, die unserer Erscheinungswelt zugrunde liegt. In ihr fallen alle Gegensätze dieser Welt zusammen, weshalb sie einzig und allein von der Vernunft eingesehen werden kann. Nur sie besitzt das Vermögen, die absolute Identität von allem, das „Nicht-Andere“[18] zu begreifen. Grundsätzlich kann also festgehalten werden, dass Cusanus den Koinzidenzgedanken nicht allein für Gott besetzt, sondern ihn ausweitet auf die Vernunft des Menschen, welche grenzüberwindend einsieht und ihren Höhepunkt in der „geistigen Schau“ (visio intellectualis) erreicht.[19] Auch K. Flasch hebt diesen entscheidenden Gedanken hervor und grenzt weiter die geistige Schau als eine intellektuelle Tätigkeit deutlich von einer irrationalen Mystik ab: „Die docta ignorantia und die Koinzidenz gelten nicht für den Verstand (ratio), wohl aber für die Vernunft (intellectus) und ihre Anschauung (visio). Da diese visio kein ‚mystisches Erlebnis‘, sondern der denkende Rückgang in den einfachen Grund kontradiktorischer Bestimmungen ist, handelt es sich in der Koinzidenzlehre um die Einsicht in die Begrenztheit der Logik, überhaupt der ratiocinatio und des aus ihrer Eigentümlichkeit folgenden Widerspruchsprinzips.“[20] So gehe es Cusanus keineswegs darum, den Satz vom Widerspruch abzuschaffen[21], wohl aber dessen Geltungsbereich ersichtlich zu machen und „seine Möglichkeit in einer regio, in der Widerspruchsfreiheit nicht mehr Kriterium der Wirklichkeit sein kann“[22], zu ergründen. Im Bereich des Rationalen behält der Satz vom Widerspruch seine volle Gültigkeit und Wirkkraft. Doch im Unendlichen verliert er seine absolute Geltung. „Im Bereich der ratio jagt der Mensch mit Hilfe der Logik in immer neuen Konjekturen der Wahrheit nach, gleichsam wie ein Jagdhund den Spuren des Wildes.“[23] Darum begründet Cusanus eine neue Logik des intellectus, der seinen Ausgangspunkt nicht mehr im Satz vom Widerspruch findet, sondern im Zusammenfall der Gegensätze. Im Koinzidenzgedanken also „findet der Denkende erst sich selbst und erfaßt nun, daß er die Koinzidenz nur denken konnte, weil er selbst Koinzidenz ist.“[24]

[...]


[1] [1] J. Stallmann, Das Problem des Unendlichen im Denken des Cusanus, S. 239 – 248, in: Einheit und Vielheit. Festschrift für K. Bormann zum 65. Geburtstag, hg. von L. Hagemann und R. Glei, Würzburg 1993, S. 239.

[2] E. Hoffmann, Nikolaus von Cues als Philosoph, in: Der Laie über die Weisheit von E. Bohnenstädt, Schriften des Nikolaus von Cues in deutscher Übersetzung, hg. von E. Hoffmann, Leipzig 1936, S. 18.

[3] Wie etwa erstmals die Ansätze des englischen Empirismus des 18. Jahrhunderts. Es war v.a. D. Hume, der endgültig mit der metaphysischen Tradition der griechischen und abendländischen Philosophie brach, damit dem heutigen Positivismus den Weg bereitete und unabschätzbare untergründige Auswirkungen bis in unser gegenwärtiges Denken auszuüben scheint.

[4] Zit.n.: U. Neuenschwander, Gott im neuzeitlichen Denken, Bd.I, Gütersloh 1977, S. 24.

[5] Ebd.

[6] S. Grotz, Negationen des Absoluten. Meiser Eckhart-Cusanus-Hegel, Hamburg 2009, S. 122.

[7] P. Bolberitz, Philosophischer Gottesbegriff bei Nikolaus Cusanus in seinem Werk: „De non aliud“, Leipzig 1989, S. 19.

[8] Ebd., S. 21.

[9] Cusanus, De docta ignorantiaI, 2, S. 11

[10] Cusanus, De doct. ign. I, 2, S. 11.

[11] „Propter quod infinitum ut infinitum, cum omnem proportionem aufugiat, ignotum est.“ De doct. ign. I, 1, S. 2f.

[12] „(…) und weil sich ihm (dem Größten) nichts gegenüberstellen läßt, so fällt mit ihm zugleich auch das Kleinste zusammen.“ Cusanus, De doct. ign. I, 2, S. 11.

[13] J. Hirschberger, Das Prinzip der Inkommensurabilität bei Nikolaus von Kues, in: Nikolaus von Kues in der Geschichte des Erkenntnisproblems, Akten des Symposions in Trier vom 18. bis 20. Oktober 1973, hg. von R. Haubst, Mainz 1975, S. 45. Im Folgenden: Hirschberger, Inkommensurabilität.

[14] De fil. 4 (h IV, N. 72, Z. 10-12), Zit. n.: Ebd., S. 46.

[15] Hirschberger, Inkommensurabilität, S. 46.

[16] Auch schließt sein wissendes Nichtwissen schon „eine grundlegende Erkenntnis ein: die Erkenntnis der Grenzen unserer Erkenntnis.“ E. Colomer, Die Erkenntnismetaphysik des Nikolaus von Kues im Hinblick auf die Möglichkeit der Gotteserkenntnis, in: Nikolaus von Kues in der Geschichte des Erkenntnisproblems, Akten des Symposions in Trier vom 18. bis 20. Oktober, hg. v. R. Haubst, Mainz 1975, S. 204-232, hier: S. 210. Im Folg. zit.: Colomer, Erkenntnismetaphysik. K. Flasch weist in Übereinstimmung mit Cusanus darauf hin, „dass es allein die Koinzidenzlehre ermögliche, die negative Theologie mit der positiven zusammenfallen zu lassen.“ K. Flasch, Die Metaphysik des Einen bei Nikolaus von Kues, Leiden 1973, S. 197. Zur Tradition der negativen Theologie und dem Einfluss Meister Eckharts auf Cusanus vgl.: Wackerzapp, Herbert, Der Einfluß Meister Eckharts auf die ersten philosophischen Schriften des Nikolaus von Kues (1440-1450), hg. v. J. Koch. Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters, Texte und Untersuchungen 39/3, Aschendorff: Münster 1962.

[17] U. Offermann, Christus – Wahrheit des Denkens. Eine Untersuchung zur Schrift „De docta ignorantia“ des Nikolaus von Kues, Heistenbach 1988, S.176.

[18] Zu Cusanus Gottesbezeichnung „De non aliud“ mehr in: P. Bolberitz, Philosophischer Gottesbegriff bei Nikolaus Cusanus in seinem Werk: „De non aliud“, Leipzig 1989.

[19] Die geistige Schau meint keine mystische, sondern eine intellektuelle Tätigkeit, welche das menschliche Bewusstsein miteinschließt. Durch „die geistige Schau erreicht die Vernunft den höchsten Grad ihrer angeborenen Kräfte.“ P. Bolberitz, Philosophischer Gottesbegriff bei Nikolaus Cusanus, Leipzig 1989, S. 17.

[20] K. Flasch, Die Metaphysik des Einen bei Nikolaus von Kues, Leiden 1973, S. 192.

[21] Vgl. etwa die Schrift Apologia doctae ignorantiae gegen die Angriffe des Johannes Wenck, der in der Koinzidenzlehre eine Vernichtung des Satzes vom Widerspruch und damit jeglicher Erkenntnis sah.

[22] Ebd., S. 193.

[23] In Anlehnung an Apol. h 14,25 N. Herold, Menschliche Perspektive und Wahrheit. Zur Deutung der Subjektivität der philosophischen Schriften des Nikolaus von Kues, Münster Westfalen 1975, S. 57.

[24] K. Flasch, Die Metaphysik des Einen bei Nikolaus von Kues, Leiden 1973, S. 223.

Details

Seiten
26
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656362616
ISBN (Buch)
9783656365266
Dateigröße
598 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v208695
Institution / Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,0
Schlagworte
geist grenze erkenntnismetaphysik nikolaus kues

Autor

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Titel: Der menschliche Geist als eine "Grenze ohne Grenze"