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Das Judentum auf der Iberischen Halbinsel

Rechtliche Bestimmungen unter dem Christentum und dem Islam

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 25 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Der historische Hintergrund

4. Die Juden unter islamischer Herrschaft
4.1. Die rechtliche Stellung der Juden als ḏimmīs
4.2. Der Vertrag des Omar
4.2.1. Charakteristika
4.2.2. Öffentliche Sichtbarkeit der Religionen
4.2.3. Merkmale zur Unterscheidung von Juden und Muslimen
4.2.4. Konversion zum Islam
4.2.5. Die Angst vor Verrat

5. Juden unter christlicher Herrschaft
5.1. Historischer Hintergrund
5.2. Über die Juden
5.3. Jüdisches Verhalten
5.4. Die Bekleidung öffentlicher Ämter
5.5. Der Besitz von Synagogen
5.6. Der Schutz des Sabbats
5.7. Konversion zum Christentum
5.8. Soziale Interaktion von Juden und Christen
5.9. Kleidervorschriften

6. Schlussbetrachtungen

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Frage nach dem Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen auf der iberischen Halbinsel erweist sich gerade im Hinblick auf gegenwärtige Debatten über Toleranz als äußerst interessant. Der Mythos einer friedlichen Koexistenz der drei Religionen stellt seit Jahrzehnten einen besonderen Untersuchungsgegenstand der spanischen, sowie der US-amerikanischen Historiker dar. Die sogenannte Convivencia - Debatte regt bis heute Forschungsdiskussionen an und geht dabei besonders der Frage nach, ob und wie ein friedliches Zusammenleben möglich war. Sie ist für diese Arbeit insofern relevant, als dass sie derselben übergeordneten Frage nachgeht, nämlich der einer Convivencia, eines Zusammenlebens von Juden, Christen und Muslimen. Daher sollen in einem ersten Schritt zunächst die Forschungspositionen kurz geschildert werden, zumal sie den Ausgangspunkt dieser Arbeit bilden.

Thematisch widmet sich die Arbeit den Juden auf der iberischen Halbinsel, die stets eine Minderheit darstellten und somit einen gesonderten Status besaßen. Dabei soll der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit auf die rechtlichen Bestimmungen, welche für die Juden galten, beschränkt werden. Da im Zuge der arabischen Expansion sowohl muslimische Herrschaftsgebiete im Süden der iberischen Halbinsel den Lebensraum der Juden darstellten, als auch Christliche im Norden, sollen die rechtlichen Bestimmungen beider im Hinblick auf die Juden untersucht werden.

Um ein besseres Verständnis der äußeren Umstände zu erlangen, soll zunächst der historische Hintergrund auf der iberischen Halbinsel beleuchtet werden, um im Folgenden anhand von ausgewählten Quellen die gesetzlichen Grundlagen für ein mögliches Zusammenleben zu analysieren. Hier bildet zum einen der Vertrag des Omar, aus dem 9. Jahrhundert, die Grundlage für eine Analyse des jüdisch- muslimischen Zusammenlebens. Dabei erstreckt sich der zeitliche Rahmen der Analyse von der Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Mauren im 8. Jahrhundert n. Chr. bis hin zur Herrschaft der Almohaden Mitte des 11. Jahrhunderts, welche die Flucht der Juden in den Norden zur Folge hatte. Als Grundlage für eine Analyse der christlichen Bestimmungen, dienen die judenrechtlichen Bestimmungen des Kodex las siete partidas, die aus dem Jahr 1265, unter der Regentschaft Alfons X., stammen. Beide Rechtsquellen sollen folglich Aufschluss über die Vereinbarkeit von Judentum und Islam, beziehungsweise Judentum und Christentum, zu jener Zeit geben, die es zum Schluss zu bewerten gilt.

2. Forschungsstand

Die Convivencia - Debatte entbrannte Mitte des 20. Jahrhunderts, als der spanische Philologe und Literaturhistoriker Américo Castro in seinem Buch La realidad histórica en España[1] die These aufstellte, dass das Zusammentreffen der drei Religionen auf der iberischen Halbinsel die Grundlage der spanischen Kultur bilde.[2] Für ihn stellt der Einfall der Araber einen Bruch in der spanischen Geschichte dar, der den Lebensraum der Spanier vollkommen verändert habe, sodass alle Überlieferungen der vorangegangenen Zeit bedeutungslos geworden seien. Das heutige Spanien habe sich vielmehr im Kontakt mit der islamischen Welt geformt, sowohl in friedliche als auch in feindlichen Auseinandersetzungen mit den muslimischen Eroberern, mit denen sie ihren Lebensraum teilen mussten.[3] Auf ihn geht ebenfalls der Begriff der Convivencia zurück, der das Zusammenleben der dreigeteilten Gesellschaft auf der iberischen Halbinsel während des Mittelalters beschreibt. Durch die positive Verwendung des Begriffs im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens von Juden, Christen und Muslime wurde er zwar häufig kritisiert, konnte sich trotz dessen durchsetzen. Er vermittelt ein romantisches Bild eines friedlichen Zusammenlebens, welches es so wohl nie gegeben hat. Die Ursache dieser Romantisierung ist in der Sicht- und Darstellungsweise der jüdischen Wissenschaftler zu suchen, welche die Eroberung durch die Araber als positiv für ihre Lebensumstände empfunden haben, zumal sie sich in die Gesellschaft integrieren konnten ohne dabei ihre Identität vollkommen aufgeben zu müssen.[4] Das Buch Castros beschreibt folglich ein historisches Beispiel für religiöse Toleranz, die sich durch einen interkulturellen Austausch entwickelte und so zu der einzigartigen spanischen Gesellschaft führte.

Dem entgegen äußerte sich der spanische Historiker Claudio Sánchez Albornoz in einem zweibändigen Werk mit dem Titel España. Un enigma histórico[5], in welchem er die These vertritt, dass es durchaus eine Kontinuität zwischen dem römisch- westgotischen Spanien und dem islamisch- christlichen Mittelalter gegeben habe, und Spanien sich darüber hinaus ab dem 12. Jahrhundert in das europäische Abendland einordnete.[6]

Die romantisierende Interpretation einer Convivencia wird jedoch von vielen Historikern abgelehnt und gilt darüber hinaus als ein Mythos, wie es Ismar Schorsch etwa kennzeichnet.[7] Dieselbe Meinung teilt Francisco García Fitz in las minorías religiosas y la tolerancia en la Edad Media hispánica. ¿mito o realidad?.[8] Der britische Historiker und Islamwissenschaftler Bernard Lewis bezeichnet darüber hinaus das Konzept eines friedlichen Zusammenlebens von Juden, Christen und Muslimen, die ihrem Glauben treu blieben und vor dem Gesetz gleich gestellt waren, sowie zusammen den Grundstein einer spanischen Identität bildeten, sogar als eine Utopie. Folglich argumentiert er auch für einen differenzierten Gebrauch von Begriffen wie Toleranz oder Frieden im Zusammenhang mit der dreigliedrigen Gesellschaft auf der Iberischen Halbinsel.[9] Ein weiteres wichtiges Argument gegen ein friedliches Zusammenleben bilden zudem die zahlreichen Konflikte und Kriege, auf die sich Juan Goytisol in seiner Gegenposition zu einer friedlichen Convivencia bezieht.[10] Selbstverständlich findet die dargestellte, heutzutage immer noch aktuelle Debatte nicht ausschließlich unter der Berücksichtigung des Dualismus von Toleranz und Krieg, beziehungsweise Verfolgung, statt.

Einen weiteren Zugriff auf die Diskussion bildet die Frage danach, wo und wann es die Juden auf der Iberischen Halbinsel besser hatten und wo sie, verglichen mit anderen Herrschaftssystemen, die größten Privilegien genossen. So bildet der Vergleich zwischen dem christlichen Norden und dem muslimischen Süden auf der iberischen Halbinsel beispielsweise die Basis für den Sammelband Christlicher Norden - muslimischer Süden: Ansprüche und Wirklichkeiten von Christen, Juden und Muslimen auf der Iberischen Halbinsel im Hoch- und Spätmittelalter.[11] Unter demselben Aspekt vertritt Mark R. Cohen die These, dass den Juden unter muslimischer Herrschaft im Süden sicherere Lebensbedingungen vorlagen, als unter christlicher Herrschaft im Norden. Dabei warnt er jedoch gleichzeitig vor einer Idealisierung, zumal es auch Merkmale von Intoleranz unter muslimischer Herrschaft gebe.[12] Da diese Arbeit methodisch betrachtet ebenfalls einem komparativen Ansatz folgt, muss darauf verwiesen werden, dass die Ergebnisse, die sich aus der jeweiligen Quellenanalyse ergeben, stets im soziokulturellen Kontext betrachtet werden müssen, um eine bloße Kontrastierung zu vermeiden. Folglich lautet die Frage, die sich stellen wird, nicht Wo hatten die Juden es besser? Sondern vielmehr: Unter welchen Aspekten lassen sich Judentum und Islam, beziehungsweise Judentum und Christentum, rechtlich vereinbaren, und wo stößt die Vereinbarkeit an ihre Grenzen?

3. Der historische Hintergrund

Die ersten Juden siedelten wahrscheinlich bereits 1. n. Chr. auf die Iberische Halbinsel und waren überwiegend in der Landwirtschaft tätig. Dies geht zu mindestens aus einer antijüdischen Bestimmung der Synode von Elvira aus dem Jahre 306 hervor. In jener Synode wurden einige einschränkenden Beschlüsse gegen Juden gefasst, wonach beispielsweise eine Ehe zwischen Christen und Juden untersagt wurde. Trotz einiger Beschränkungen, die vor allem den Umgang von Christen und Juden betrafen, sah die Lage der Juden auf der Iberischen Halbinsel noch solange gut aus, wie die westgotischen Herrscher noch Arianischen Glaubens waren. Ein Umbruch vollzog sich jedoch, als Reccared im Jahre 586 den katholischen Glauben annahm, und durch besondere Härte Juden und Nichtgläubigen gegenüber, der Kirche seine Treue beweisen wollte. Es folgte eine kurze Phase, in der Juden sogar zur Zwangstaufe gezwungen wurden, wobei das 4. Konzil von Toledo 633 dies später ausdrücklich verbot. Doch der Beschluss des 6. Konzils von Toledo 638 sah wiederum vor, dass nur Katholiken ein Wohnrecht in Spanien besaßen. Als dann schließlich Rekkeswinth Mitte des 7. Jahrhunderts die Beschneidung, sowie den Sabbat und die jüdischen Feiertage untersagte, weil er sich zum Ziel gesetzt hatte das Judentum auf der Iberischen Halbinsel auszulöschen. Aus diesem Grund wanderte der Großteil der Juden nach Nordafrika und Frankreich aus. Die entscheidende Wende trat mit der Eroberung der Araber im Jahre 711 ein, die eine Rückwanderung vieler Juden auf die Iberische Halbinsel zur Folge hatte.[13] In Hinblick auf die vorangegangenen restriktiven Beschlüsse bezüglich Juden, lässt sich ihre positive Sichtweise auf die Eroberung durch die Araber gut nachvollziehen. Demnach wird die Epoche unter ummayadischer Herrschaft bis zu jener der Almohaden (1146) auch als „Goldene Epoche“ des Judentums bezeichnet. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, wie es zu dieser Ansicht kam, indem das islamische Recht mit besonderem Augenmerk auf die Juden analysiert werden soll.

4. Die Juden unter islamischer Herrschaft

4.1. Die rechtliche Stellung der Juden als ḏimmīs

Der Begriff ḏimmīs umfasst alle aus islamischer Sicht „Ungläubigen“, die Teil der Buchreligion bilden und sichert ihnen aufgrund dessen einen gesonderten rechtlichen Status zu. Sie wurden vom Propheten Mohammed als „das Volk des Buches“ (ahl al-kitāb) in der Heiligen Schrift des Koran anerkannt, wobei mit jenen Nichtmuslimen ursprünglich lediglich Juden und Christen, sowie Sabäer gemeint waren. Im Zuge der Ausdehnung des islamischen Herrschaftsgebietes, wurden jedoch weitere Religionen in die Gruppe der ḏimmīs integriert. Ein Vorzug des Status ḏimmī bestand darin, dass er sowohl im religiösen Recht, als auch im weltlichen Recht des Islam an Geltung besaß, zumal der Islam keine Unterscheidung zwischen beiden vornimmt. Demnach bildet die Scharia das heilige Recht des Islam, die den ḏimmīs im Gegensatz zu anderen Herrschaftsgebieten, wie etwa christlichen, eine relative Beständigkeit ermöglichten.[14] Als „Volk des Buches“ durften sie nicht gezwungen werden zum Islam zu konvertieren und durften somit ihren Glauben behalten, wenn auch unter gewissen Einschränkungen, die es im Weiteren näher zu beleuchten gilt. Dennoch mussten sie, da sie geschützte Personen waren, eine jährliche Steuer entrichten. Die sogenannte ğizya wurde pro Kopf erhoben und richtete sich je nach der ökonomischen Situation der Familie. Sie ist ebenfalls auf den Propheten Mohammed und seinen Umgang mit Nichtmuslimen zurückzuführen und stellte zunächst lediglich einen Tribut dar, der die untergeordnete Position der Nichtgläubigen betonen sollte. Nach dem Tod Mohammeds wurde die Textstelle bezüglich der ğizya oft wörtlich interpretiert, sodass die Zahlung der Kopfsteuer eine körperliche Demütigung mit sich zog. Denn im Koran heißt es

Bekämpft diejenigen der Schriftbesitzer, welche nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben und die das nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und sich nicht zur wahren Religion bekennen, so lange, bis sie ihren Tribut in Demut entrichten (und sich unterwerfen)[15]

Bernard Lewis merkt in diesem Zusammenhang an, dass eben die letzten Worte an yadin wahum ṣāġirūn in letzter Zeit immer neue Interpretationen erfahren, wie sie ursprünglich gemeint sein könnten. Dennoch geht er davon aus, dass der historische Islam sie so ausgelegt hat, dass die Kopfsteuer nicht nur einen Tribut, sondern vor allem eine Unterwerfung symbolisieren sollte.[16] Mark Cohen merkt in diesem Zusammenhang an, dass die Übersetzung von an yadin wörtlich „aus der Hand“ bedeutet und somit zu verschiedenen Interpretationen bezüglich der Art der Entrichtung führte. Eine milde Interpretation war beispielsweise, dass der ḏimmī seine Unterordnung zeigen musste, indem er etwa zu Fuß und nicht mit dem Pferd zum Ort der Zahlung erscheinen sollte. Eine strengere Auslegung sah dagegen vor, dass der Nichtmuslim seine Hand unter die des Muslimen halten sollte und dabei feierlich seine minderwertigere Stellung und somit untergeordnete Position anerkennen sollte.[17] Die strengste bekannte Auslegung sah jedoch vor, dass der Muslim beim Eintreiben der Steuer den ḏimmī am Genick packen, schütteln und dabei sagen sollte ‚Entrichte die ğizya !´ und ihn dann beim Zahlungsvorgang auf den Nacken schlagen soll.[18]

[...]


[1] Siehe A. Castro: Realidad histórica de Espa ñ a. Mexiko 1954. Eine deutsche Ausgabe ist drei Jahre später erschienen. Spanien- Vision und Wirklichkeit. Köln 1957.

[2] A. Meyuhas Gino: Convivencia o coexistencia? Acotaciones al pensamiento de Américo Castro. In: C. Carrete Parrondo ; Creencias y culturas. Cristianos, judíos y musulmanes en la Espa ñ a medieval. Salamanca 1998. S. 147-158.

[3] R. Konetzke : Probleme der Beziehungen zwischen Islam und Christentum im spanischen Mittelalter. In: P. Wilpert [Hrsg.]; Antike und Orient im Mittelalter. Vorträge der Kölner Mediaevistentagungen 1956 – 1959. Berlin 1962. S.220.

[4] K. Schubert: Jüdische Geschichte. München 1995. S.65.

[5] Siehe C. Sánchez Albornoz: España. Un enigma histórico. Buenos Aires 1956.

[6] R. Konetzke. S.221.

[7] Siehe I. Schorsch: The Myth of Sephardic Supremacy. In: Leo Baeck Institute Yearbook. Bd.34 (1989). S. 47-66.

[8] Siehe F. García Fitz: las minorías religiosas y la tolerancia en la Edad Media hispánica. ¿mito o realidad? In: A.García Sanjuán [Hrsg.]; Tolerancia y convivencia étnico-religiosa en la península Ibérica durante la Edad Media. Jornadas de Cultura Islámica III. Huelva 2003.

[9] B. Lewis: Die Juden in der islamischen Welt. Vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. München 2004. S.13 f.

[10] Siehe J. Goytisol: Convivencia con el Islam. In: Revista de Occidente. Nr.263 (2003). S. 7-17.

[11] Siehe M. Tischler/ A. Fidora [Hrsg.]; Christlicher Norden - muslimischer Süden. Ansprüche und Wirklichkeiten von Christen, Juden und Muslimen auf der Iberischen Halbinsel im Hoch- und Spätmittelalter. In: Erudiri sapientia. Bd. 6. Münster 2011.

[12] M. R. Cohen: Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter. München 2005. S. 211.

[13] K. Schubert. S. 63.f. sowie G. Bossong: Die Sepharden. Geschichte und Kultur der spanischen Juden. München 2008. S.17-21.

[14] M. R. Cohen. S. 69.

[15] Koran Sure 9, 29. Zitiert aus: B. Lewis. S. 22 f.

[16] Ebd. S.23.

[17] M. R. Cohen. S.71.

[18] B. Lewis. S.23.

Details

Seiten
25
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656338727
ISBN (Buch)
9783656340515
Dateigröße
751 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v206642
Institution / Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,0
Schlagworte
Juden Spanien Iberische Halbinsel Rechtsbestimmungen Christentum Islam Dhimmi Alfons X.

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