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Österreichs Wirtschaftsperformance im OECD-Vergleich 1950-2012

Seminararbeit 2012 57 Seiten

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen - Methodik

Wirtschaftliche Vorbedingungen – Beginn einer neuen Ordnungspolitik der Österreichischen Wirtschaft

ÖSTERREICH IM EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSWUNDER DER GOLDENEN „ÄRA“

Die erste Strukturkrise in Österreich ab 1963

Der andauernde Aufschwung Österreichs ab 1968

Die Ausformung des Austrokeynsianismus in den ökonomischen Turbulenzen der 1970-er Jahre

Österreichs Weg aus der Strukturkrise in der ersten Hälfte der 1980-er Jahre

Österreich auf dem Weg in die Europäische Union von 1985 bis 1995 und damit im Übergang zur (neo)liberalen Fiskalpolitik

Österreich in der EU und mit dem EURO

Österreich in der Fortsetzung der „Abwärtspirale“ der europäischen Wirtschaft seit 2005

Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren Österreichs

Zusammenfassung, abschließende Betrachtung:

Vorbemerkungen - Methodik

Forschungsfrage:

Welche ordnungspolitischen Maßnahmen bzw. Eingriffe des Staates führten über die längeren und mehren Phasen bis hin zur Gegenwart die außerordentlich positive Performance der österreichischen Wirtschaft herbei und kann man diese Faktoren auf die Europäische Union übertragen?

Diese Arbeit dient der Veranschaulichung der Wirkung staatlicher Eingriffe im Sinne einer Ordnungspolitik der Wirtschaft samt der Untersuchung vorhergehender Impulse zu einer politischen Ordnung bzw. neuordnenden Gestaltung im Bereich der Wirtschafts- und Finanzpolitik und deren Auswirkungen auf die Realwirtschaft anhand von Konjunkturzyklen. Die Feststellbarkeit dieser Wellen wurde bereits nachgewiesen[1], so dass dazu in dieser Arbeit keine weiteren Ausführungen erforderlich sind.

Die Aktualität ergibt sich aus der nach wie vor nicht gelösten Wirtschaftskrise, vor allem in den Staaten des Euro-Raums der Europäischen Union.

Auswahlkriterien der temporären Milestones:

Ab 1955 wurden jeweils 10-Jahresabstände bis zum Jahr 1995 gewählt, da sich darin die Konjunkturzyklen im internationalen Vergleich sehr gut vergleichend darstellen lassen, zumal ein Jahrzehnt wirtschaftlich i.d.R. Auf- und Abschwünge aufweist.

Von 1995 bis 2005 wurden 5-Jahreszyklen gewählt, da 1995 Österreichs Beitritt zur Europäischen Union und im Jahr 2000 die Einführung erfolgte, so dass anhand der Fünfjahreszyklen die Auswirkungen auf die Österreichische Wirtschaft und deren internationaler Wettbewerbsfähigkeit systematisch dargestellt werden können, zumal in diesen kürzeren Zyklen wiederum weltwirtschaftliche Konjunkturverläufe bei der Betracht der Auswirkung des EU-Beitritts und der EURO-Einführung in den Hintergrund der Betrachtung treten sollten.

Ab 2005 bis zur Gegenwart Jahresmitte 2012 eignet sich dieser Zyklus, die Auswirkungen der Wirtschaftskrisen ab Herbst 2008 sowohl im europäischen und internationalen Vergleich als auch auf Österreich sowie die Auswirkungen der wirtschaftspolitischen Reaktionen darauf zu untersuchen und zu vergleichen.

Auswahlkriterien der Länder und Methodik:

Die Wirtschaftsindikatoren Österreichs wurden als zentrale Ausgangsbasis gewählt und dementsprechend ausführlich anhand von statistischen Daten quantitativ dargestellt und qualitativ durch Sekundärliteratur ergänzt, wobei die Daten bis zum Jahr 1995 großteils der Sekundärliteratur entnommen, jedoch entsprechend der temporären Zyklen adaptiert wurden. Die Reaktionen der österreichischen Wirtschaftspolitik auf diese Indikatoren werden näher ausgeführt, wobei quantitativ auf Sekundärliteratur zurückgegriffen wurde.

Zum Vergleich wurden in qualitativer Hinsicht statistische Daten aus anderen Staaten des OECD-(OEEC).Raums sowie der Durchschnitt des OECD-(OEEC-)-Raums, des EWR sowie der EU und den Mitgliedstaaten der EURO-ZONE sowie die jeweiligen Durchschnittswerte der Sekundärliteratur entnommen.

Auswahl der Wirtschaftsindikatoren:

Da eine Vielzahl an Möglichkeiten der Einteilung von Wirtschaftsindikatoren ebenso existiert wie eine Vielzahl an diversen ökonomischen Statistiken, war es erforderlich, eine Auswahl der Indikatoren und der ökonomischen Statistiken, vor allem der Phase ab 1995 auszuwählen. Das Jahr 1995 spielt insofern dabei eine Rolle, da einerseits Österreich der Europäischen Union beitrat und somit in das EUROSTAT-Statistiksystem der Europäischen Union eingebunden wurde und zudem die Statistik Austria seit dem Berichtszeitraum 1995 die Sektor-Staatsjahresrechnung (VGR) anwendet[2].

Damit wurde das Risiko bei der Datenanalyse, die verschiedenen Berechnungsmethoden, etwas eingedämmt, jedoch nicht völlig beseitigt.

Österreich nimmt seit 1996 an am System der Wirtschaftsindikatoren gemäß SDDS[3] – Special Data Dissemination Standard – Indikatoren vom IWF, der u.a. folgende Indikatoren festlegt, bei dem die Metadaten erhoben werden: Produktionsindex, Arbeitsmarkt Beschäftigte, Arbeitsmarkt Arbeitslose, Preisindex -Verbraucherpreisindex, Produktionspreisindex, Staatliche Investitionen, Staatsverschuldung, Analyse Bankensektor, Analyse, Zentralbank, Kapitalmarktindex, Internationale Reserven, Handelsbilanz, Zahlungsbilanz, Außenhandelsbilanz, Wechselkurse, Bevölkerungsentwicklung.

Desweiteren ermittelt Österreich als Mitglied der Europäischen Union volkswirtschaftliche Indikatoren nach den PEEI – Principle European Economic Indicators[4]: Verbraucherpreisindikatoren, Indikatoren der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, Haushalts- und Unternehmenskosten, Statistik der öffentlichen Finanzen, Unternehmensindikatoren, Arbeitsmarktindikatoren, Außenhandelsindikatoren , Immobilien.

Nach dem Zeitlauf werden Früh-, Präsenz- und Spätindikatoren eingeteilt.

Die OECD verwendet (jeweils mit Unterindikatoren ) nachfolgende Indikatoren zum Vergleich der OECD-Staaten untereinander[5]: Arbeitslosenquote, Außenfinanzierung, Außenhandel, Bauwirtschaft, Beschäftigung, Einzelhandelsumsatz, Geldmenge, Geschäftsklima, Industrieproduktion, Verbraucherpreise, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Zahlungsbilanz, Zinsen. Da in der gegenständlichen Arbeit Österreich primär mit den übrigen OECD-Staaten verglichen wird, werden die Indikatoren der OECD heran gezogen, wobei in jeder Zeitperiode die Indikatoren einer näheren, vergleichenden Betrachtung unterzogen, die in diesen Perioden Auffälligkeiten aufweisen.

Auswertung der Indikatioren:

Die Auswertung der qualitativen Indikatoren erfolgt anhand der Sekundärliteratur sowie Medienartikel., teils aus den betreffenden Zeitabschnitten als auch aus der Gegenwart.

Wirtschaftliche Vorbedingungen – Beginn einer neuen Ordnungspolitik der Österreichischen Wirtschaft

Am Ende des 2. Weltkriegs stand Österreich hinsichtlich der Fiskalpolitik vor zahlreichen Herausforderungen:

Die hohe Geldmenge, vor allem die hohe Banknotenmenge aus der „Konkursmasse“ des „Dritten Reiches“ als Folge der rückgestauten Inflation[6] der Kriegsjahre war nur eines der großen Probleme im Jahr 1945.

Es galt, das währungspolitische und wirtschaftliche Chaos im Sinne einer „Wirtschaftsverfassung“ zu ordnen[7] – Vereinheitlichungsbemühungen scheiterten vorerst an Besatzungsmächten. Die Eindämmung der Papiergeldflut sowie die Anpassung der Kaufkraft an realwirtschaftliche Bedingungen, die gleichmäßige Verteilung der Kriegslast unter der Bevölkerung sowie die Wiederaufnahme der unterbrochenen Verbindung zu anderen Währungen, stellten zusätzliche Herausforderungen dar[8]. Darüber herrschte Einigkeit in allen politischen Lagern, so dass in den Jahren 1945/1946 die entsprechenden, rechtlichen, provisorischen Maßnahmen (vorerst nur in der sowjetische Besatzungszone): Notenbanküberleitungsgesetz[9], Schaltergesetz[10], Kreditlenkungsgesetz[11] geschaffen werden konnten, die die Basis bildeten, ab 1946 ein einheitliches Währungs- und Kreditsystem in allen vier Besatzungszonen Österreichs zu erlangen.

Am 27. April 1945 nahm die Österreichische Nationalbank ihre Tätigkeit wieder auf[12]. Mit dem Schillinggesetz 30. November 1945[13] erfolgte die Wiedereinführung des Österreichischen Schilling als einheitliche Währung im Verhältnis 1:1 zur RM, im Verhältnis 1:10 zum US-Dollar, allerdings mit einer Kaufkraftparität 1:33.

Zur Verbesserung der Ernährungssituation trugen UNRRA Lebensmittel-Hilfsmittel ab 1946, 16 Monate lang, in großem Ausmaß (je nach Quelle 135,6 bis 137,3 Mill. US-Dollar)[14] bei. Es folgte die weitere Hilfe aus dem sog. Marshallplan, die ERP-Hilfe ab 1947 mit Zuteilung über OEEC, wobei Österreich eine Sonderstellung einnahm, mit 131,7 US-Dollar pro Kopf[15].

Bundeskanzler Leopold Figl drückte die Bedeutung der Währung für den Wiederaufbau Österreichs auf einer Kundgebung in Klagenfurt Dezember 1945[16] aus: „Die Kardinalfrage der Wirtschaft ist die Währungsfrage …... Wir werden in dieser Frage auch weiterhin konsequent bleiben, in der Überzeugung , dass nichts anderes die Entwicklung einer gesunden Wirtschaft und Staatspolitik mehr erschüttern kann als eine Währungskrise.“ Diese Worte haben, wie sich aktuell an der Krise im EURO-RAUM zeigt, nichts an Aktualität verloren.

Oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik ab 1947 war die Stabilisierung von Löhnen und Preisen, zumal im bevorstehender Winter + Inflation + hungernde Bevölkerung + Korruption der Bevölkerung neuerlich den Glauben an die selbständige Lebensfähigkeit Österreichs genommen hätte[17]. Im Dezember 1947 erfolgte mit dem Währungsschutzgesetz[18] eine Valutareform, bei der die Alt-Schilling durch neue Banknoten ersetzt wurden. Es wurden die Ziele, das Bankguthaben zu reduzieren, die Bundesschuld bei der Nationalbank zu verringern, das Konten- und Behebungswirrwarr zu entflechten und einen Lastenausgleich zwischen Geldwert- und Sachwertbesitzern zu schaffen, damit verfolgt. Diese Maßnahmen trug eine breite Masse der Bevölkerung durch eine gleichzeitige Wendung zu einer konstruktiven Wirtschaftspolitik und durch Wiedererweckung des Glaubens an eine bessere Zukunft mit[19].

Es folgte der Versuch, einen ausgeglichenen Staatshaushalt herbei zu führen, wobei die Problematik bereits damals in Österreich – wie auch in den Folgejahrzehnten - darin bestand, dass es sich beim Jahr 1949 um ein Wahljahr handelt. Durch das Wahljahr kam es zum 3. Lohn-Preisabkommen[20], und einen kurzfristigen Budgetausgleich als vorläufigen Ausweg. Die höhere Steuerprogression belastete die mittleren und höheren Einkommen. Das Realeinkommen sank somit neuerlich. Steuererleichterungen und das Investitionsbegünstigungsgesetz[21] bevorzugten die Selbständigen. 1950 stieg die Inflation neuerlich, woraufhin ein neuerlichen Preis-Lohnabkommen folgte.

Ein Problem, die „chronische Dollarlücke“, musst dennoch gelöst werden. Dazu erfolgten Maßnahmen wie die Kontrolle des Warenhandels und Zahlungsverkehrs mit dem Ausland. Der Handel mit Devisen und Gold sowie alle Transaktionen mit anderen Staaten erforderten das Einverständnis der Nationalbank. Diese Maßnahmen reichten nicht aus. Zusätzlich wurden das von den Besatzungsmächten aufgefundene, beschlagnahmte Gold, welches vorher und während des 2. WK an das Deutsche Reich abgeliefert werden musste, zurück gegeben. Der Goldvorrat überstieg die Devisenbestände um das Doppelte. In Brüssel wurde eine „Tripartite Commission for the Restitution of Monetary Gold“ - kurz „Tripartite Goldkommission“ (TGC)[22] gebildet, welche diesen Goldpool verwaltete und Entscheidungen über die Rückgabeansuchen der einzelnen Länder treffen sollte. Österreich erhielt bis 1958 insgesamt 55.182 kg Gold zugeteilt. Die Golddeckung des Österr. Schillings betrug daher bereits bei Währungsreform 1947 bereits 12 %[23].

Eine weitere, schwierige Herausforderung lag in der Festsetzung der Wechselkurse. Bei Kriegsende setzten die Alliierten willkürlich die Wechselkurse fest., was zu einer „paktierten“ Inflation ab 1945 führte[24].

Die Budgetsanierung war kaum bewältigbar. Im Jahr 1949 betrug das Budgetdefizit 2,5 Mrd. Schilling[25].

Österreich trat 1948 der Weltbank und dem Internationalen Währungsfond (IWF bzw. IMF) und in weiterer Folge deren Unterorganisationen, der International Finance Corporation (IFC) und der International Development Assciation (IDA), bei[26], womit neben der OEEC die weitere globale wirtschaftliche Integration Österreichs begann. Durch den Ausbau der europäischen sowie internationalen Organisationen im Sinne einer europäischen sowie globalen Wirtschaftsordnung mit einem wesentlich stärkeren Institutionengeflecht als das des Völkerbundes der Zwischenkriegszeit wurden sowohl im von den USA dominierten „Westen“ als auch in dem von der Sowjetunion dominierten „Osten“, wenn auch mit unterschiedlichen Leitlinien der Ordnungspolitik[27], zunehmend staatenübergreifende Wirtschaftssysteme geschaffen, die in zunehmender politischer Ordnung des Einflussbereiches mündeten. Ein Paradebeispiel hiefür, v.a. was die die Integration Österreichs in europäische und internationale Wirtschafts- und Finanzsysteme betrifft, stellt das institutionalisierte Hilfsprogramm des Marshallplans ERP mit OEEC (OECD) und EZU dar[28], welches Österreich den Weg in das internationale ökonomische Ordnungssystem bereits in der Nachkriegszeit ebnete. Dies stellte abgesehen von den Hilfsprogrammen einen bedeutenden Aspekt des „österreichischen Wirtschaftswunders“ dar.. Gleichzeitig wurde zunehmend deutlicher, dass kriegerische Auseinandersetzungen und makroökonomische Disparitäten global die Nationalökonomien beeinflussen.

Die Korea-Problematik[29] im Zuge des Kriegs in Südostasien führte zu einem Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise und somit zu einer „importierten Inflation“ im Herbst 1950. Es folgte das 5. Lohn-Preisabkommen mit eine Rentenerhöhung. Mit dem Abbau von Subventionen und Zugeständnissen an höhere Erzeugerpreise setzte man marktwirtschaftliche Akzente. Es begann der Mittelweg zwischen Marktwirtschaft und staatlicher Regelung, bis 1955 einerseits durch die Besatzungskosten und Kosten des Staatsvertrages belastet, andererseits mit Hilfszahlungen und Hilfskrediten internationaler Organisationen und den USA, gestützt.

Darüber, in welcher Höhe bis 1955 ERP-Mittel ausbezahlt wurde, existieren verschiedene Angaben. Ebenso liegen verschiedene Zahlen für die Hilfsprogramme der Vereinten Nationen UNRRA zwischen 135,6 bis 137,3 Mrd. Dollar bis 30.7.1947 und der ERP-Hilfe von je nach Quelle zwischen 962 Millionen und 13,3 Mrd. Dollar – insgesamt ca. 1,43 Mrd. Dollar bis 1955[30] vor. Eine weitere internationale Starthilfen in Höhe von 80 Mio. US-Dollar bis 1955 als Initialposition zum Ausgleich der Zahlungsbilanzdefizite im innereuropäischen Verrechnungsverkehr erfolgte 1950 mit dem Beitritt Österreichs zum GATT[31].

Eine Intensivierung des europäischen Handels erfolgte ab 1.3.1950 durch die von der OEEC (später OECD) ins Leben gerufene Europäische Zahlungsunion mit europäischem Zahlungsabkommen, welches die bisherige bilaterale Abkommenspraxis ersetzte. Wies ein Land in seinem Handel mit einem anderen ein Defizit auf, so wurde es Schuldner der Europäischen Zahlungsunion, während die Europäische Zahlungsunion wiederum Schuldner wurde, wenn ein Land Aktiva auswies. Die EZU zahlte einen Teil der Schuld in Gold oder Dollar und der Rest wurde dem betreffenden Land in einer anderen europäischen Währung gutgeschrieben. Zweck war die Exportfinanzierung durch Kreditgewährung[32]. Der Beitritt Österreichs zur EZU erfolgte 1953. Im Zuge des Beitrittes Österreichs zur EZU kam es zur Schillingabwertung, welche dem „Goldenen Zeitalter“ den Boden bereitete, da Österreich am Boom in der Folge des Korea-Kriegs partizipierte[33]. Diese beginnende internationale, westliche Ausrichtung samt den innenpolitischen Konflikten im Zuge des 5. Lohn-Preisabkommens[34] war neben den kritischen Evaluierungen der EZU[35] sowie der Forderungen der MSA[36] zur Freigabe weiterer EP-Mittel u.a. einer der Auslöser für den ab 1952 vorerst monetaristischen, liberaleren Raab[37] -Kamitz[38] -Kurs[39] mit umfangreichen kredit- und währungspolitischen Maßnahmen. Es folgte eine Wechselkursangleichung 1953 mit dem der Prämienkurs zum Einheitskurs Im Verhältnis 1: 26 erklärt wurde – dieser wurde bis zum Ende von Bretton Woods und dem Übergang zu flexiblen Wechselkursen beibehalten. Österreich war damit bereits in der ersten Wiederaufbauphase in europäische und internationale ordnungspolitische Rahmenregelungen eingebunden.

Die erste Phase des Wiederaufbaus war zu Beginn der 1950-er Jahre beendet , der Lebensstandard erreichte in den vom zweiten Weltkrieg stark betroffenen Staaten Europas zumindest teilweise wieder das Vorkriegsniveau[40]. Die Schwankungen in der Dollarbilanz der einzelnen Staaten beeinflussten den innereuropäischen Zahlungsverkehr äußerst negativ und stießen die EZU in eine Krise, wodurch sich die von der OEEC (nunmehr OECD) geforderte Liberalisierung des Außenhandels verzögerte[41].

In Österreich war man bemüht, zumindest eine relative Stabilisierung der im Vergleich zu Deutschland und Italien stark inflationären Preisentwicklung[42] zu erreichen, jedoch hielt der Druck infolge der expansiven Budget-, Kredit- und Lohnpolitik 1950/1951 an[43]. Die EZU übte nicht zuletzt deshalb an Österreich massive Kritik und veranstaltete am 5. November 1951 ein eigenes Hearing, bei dem eine konsequente Antiinflationspolitik sowie ein Ausgleich der Zahlungsbilanz gefordert wurde. Die Sozialpartnern verzichteten auf weitere Lohnwünsche. Es erfolgte eine durchschnittliche Preissenkung von 5 % für wichtige Güter und Lebensmittel, was massiv zur Stabilisierung Österreichs beitrug[44].

Zur dauerhaften Stabilisierung war zudem eine Reduzierung des Kreditvolumens erforderlich, wobei mit den Kreditkontrollabkommen[45], mit denen die Kredite verteuert und ein Sparanreiz geschaffen wurde, gegengesteuert werden konnte[46]. Parallel dazu erfolgte ein struktureller Umbau des öffentlichen Haushaltes[47] mit einer radikalen Kürzung der öffentlichen Ausgaben sowie eine Erhöhung der Einnahmen durch Tarif-, Zoll-, und Steuererhöhungen, so dass das Budgetdefizit von 2,5 Mrd. Auf 0,5 Mrd. Schilling gesenkt werden konnte[48]. All diese Maßnahmen führten bei stabilen Löhnen zur massiven Senkung der wichtigsten Preisindikatoren[49], so dass die Inflationsrate ab 1952 bis Ende 1950-er Jahre bei 2,1 % im jährl. Durchschnitt[50] lag. Agrarsubventionen wurden ab diesem Zeitpunkt zu einem wesentlichen Element der Einkommensfinanzierung der österreichischen Landwirtschaft[51].

Das Bruttosozialprodukt bewegte sich 1950/1951 bei rund 10 %[52]. Der Wachstumskoeffizient sank allerdings in Folge der Stabilisierungsmaßnahmen 1952 und 1953 auf 0,3 bzw. 3 % ab[53]. Die Industrieproduktion sank 1952 um 2 %, die Produktion der Bauwirtschaft um 4 %.

Die Gefährdung von Arbeitsplätzen bereitete ebenso Sorgen wie die steigende Anzahl an Beschäftigungs-losen, was ebenfalls auf den strikten Sparkurs zurück geführt wurde[54]:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der österreichische Kapitalmarkt lag noch immer darnieder[56]. Das Problem der Vorkriegsschulden bremste das Vertrauen ausländischer Investoren und wurde 1952 auf einer internationalen Konferenz in Rom mittels Vereinbarung über die Verringerung der Schuldenlast[57] aufgeteilt mit Tilgungsende 1980, gelöst[58]:

Der liberale, monetaristische „Raab-Kamitz-Kurs“ galt , wenngleich bei kurzfristigen Erfolgen[59], als gescheitert[60], obwohl aus heutiger Sicht diese Meinung nicht mehr vertreten kann, da zu diesem Zeitpunkt eine Budgetkonsolidierung samt den damit verbundenen, einschneidenden Maßnahmen erforderlich war und bei aller Konsolidierungspolitik soziale Aspekte enthielt[61].

Es folgte hinsichtlich der wirtschafts- und finanzpolitischen Praxis die Österreich prägenden Lösungen in Form von pragmatisch ordnungspolitischen Kompromissen[62]. Die österreichische Wirtschaftspolitik verfolgte in Anbetracht der Bemühungen um den Staatsvertrag die allgemeine Formel: „Ersatz der Auslandshilfe durch Mehrproduktion und Mehrexport“, bei gleichzeitiger Stabilisierungspolitik, nicht zuletzt unter dem Druck der amerikanischen Marschallplanadministration. Gleichzeitig floss bis in die 1960-er Jahre der Keynsianismus[63], welchem eine antizyklische Wirtschaftspolitik[64] zugrunde lag, auch unter den Wirtschaftstreibenden ein[65]. Es erfolgte zudem eine Politik des „Wohlfahrtsstaates“, welche in Österreich unter dem Aspekt der sozialen Marktwirtschaft auch von den konservativen Kräften um Kamitz mitgetragen wurde[66], so dass diese Form der Wirtschaftspolitik die österreichische Wirtschaft für die folgenden zwei Jahrzehnte prägte[67]. Wachstumsförderungsmaßnahmen weiteten die staatlichen Investitionen aus[68], wobei die Mittel dazu aus dem Budget sowie über den Anleihemarkt lukriert wurden[69]. Mit dem Ausfuhrförderungsgesetz 1953[70] und der Möglichkeit vorzeitiger Abschreibung von Wirtschaftsgütern wurde die Investitionstätigkeit privater Unternehmen „boomartig“ belebt, woraufhin dieses Gesetz bis 1957 in veränderter Form beibehalten wurde. Die gesetzlichen Maßnahmen der Investitionsanregung belebten nachhaltig die Wirtschaft[71]. Österreich verfolgte in dieser Phase die Wende zum Industriestaat[72].

Die Vereinheitlichung der Wechselkurse im Mai 1953 erfolgte mit einer de facto Schillingabwertung von 18,2 %[73], was die Exporte Österreichs begünstigte und die Zahlungsbilanz entlastete[74].

Ab 1953, vor allem aber 1954[75] folgte aufgrund aller Maßnahmen eine nachhaltige Hochkonjunkturphase[76], die den Boden für die „Goldene Ära“ in den OEEC bzw. OECD-Staaten bis zum „Erdölschock“ 1973[77] bereitete, wobei u.a. das 1954 beschlossene 10-Jahres-Investitionsprogramm bei gleichzeitiger teilweiser Zweckbindung der Steuern[78] wesentlich dazu beitrug..

Die Arbeitslosigkeit sank 1954 auf das Niveau von 1951[79]. Die Anzahl der Beschäftigten stieg um 6, 3%[80].

Das Baugewerbe verzeichnete 1954 im Vergleich zu 1953 ein Plus von real 21 %[81], wobei in dieser Branche 1954 bereits ein Arbeitskräftemangel verzeichnet wurde[82]. Die Industrieproduktion lag um 72 % über derjenigen von 1937[83] und erhöhte sich von 1953 auf 1954 um 13 %[84].

[...]


[1] Näher Dirninger, Christian: Wirtschaft als wesentlicher Entwicklungsfaktor. In: Dirninger, Christian (Hrsg.): Wirtschaftspolitik zwischen Konsens und Konflikt. Einsichten und Einblicke in die Strukturen und Abläufe der Wirtschaftspolitik der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 1995, S. 13

[2] Ausführlich dazu Statistik Austria: Standard-Dokumentation Metainformationen (Definitionen, Erläuterungen, Methoden, Qualität) zu Sektor-Staat Jahresrechnung (VGR). 8.2.2010

[3] Österreichische Nationalbank: Wirtschaftsindikatoren gemäß SDDS. http://www.oenb.at/de/stat_melders/sdds/wirtschaftsindikatoren_gemaess_sdds.jsp 3.8.2012

International Monetary Found: Special Data Dissemination Standard. Austria. Index of Data Categories. http://dsbb.imf.org/Pages/SDDS/CtyCtgList.aspx?ctycode=AUT 3.8.2012

[4] Statistik Austria: Liste der wichtigsten Europäischen Wirtschaftsindikatoren. https://www.statistik.at/web_de/static/liste_der_wichtigsten_europaeischen_wirtschaftsindikatoren_026253.pdf 4.8.2012

auf dieser Seite findet sich ein Überblick über die weiteren Indikatoren der Europäischen Union. Europäische Kommission: eurostat. Ihr Schlüssel zur europäischen Statistik. Statistiken. Politische Indikatoren der EU. http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/statistics/themes 4.8.2012

Näheres zu den PEEI findet sich unter Europäische Kommission: eurostat. Ihr Schlüssel zur europäischen Statistik. Statistiken. Politische Indikatoren der EU. Euroindikatoren WE/WI. http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/euroindicators/peeis 4.8.2012 – wobei anzumerken ist, dass diese Liste leicht von der oben angeführten Liste der Statistik Austria zu den wichtigsten Europäischen Wirtschaftsindikatoren abweicht

[5] OECD: Bessere Politik für ein besseres Leben. Publikationen. Main Economic Indicators Database. http://www.oecd.org/berlin/publikationen/maineconomicindicatorsdatabase.htm 4.8.2012

[6] Matis Herbert: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ In: Bachinger, K./ Butschek F./ Matis H./ Stiefel D.: Abschied vom Schilling. Eine österreichische Wirtschaftsgeschichte. Styria, Graz – Wien – Köln, 2001, S. 171

[7] Siehe dazu u.a. Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 296

[8] u.a. Matis Herbert: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ In: Bachinger, K./ Butschek F./ Matis H./ Stiefel D.: Abschied vom Schilling. Eine österreichische Wirtschaftsgeschichte. Styria, Graz – Wien – Köln, 2001, S. 160 ff.

[9] Deckung der Währung allerdings nur rein fiktiv in uneinbringlichen Forderungen gegenüber der Deutschen

Reichsbank

[10] bei Kriegsende geschlossene Kreditinstitute nahmen Geschäftsverkehr wieder auf – gleichzeitig Notenabschöpfung – von den vorher getätigten Einlagen wurden 60 % gesperrt, von den restl. 40 % Behebungen für lebens- und wirtschaftlich notwendige Zwecke abbuchbar, Bargeldbehebungen nur für Erwerbsunfähige begrenzt mit 150 RM mtl.

[11] Ein 9-köpfiger ständiger Beirat zur planmäßigen Steuerung des öffentlichen und privaten Kredites im Dienste des Wiederaufbaus – bedeutsam bei Verteilung der späteren ERP-Mittel, konzertiertes Vorgehen – Start der österreichischen, konsensorientierten Wirtschaftspolitik und Vorläufer der Sozialpartner – Ziel mit Eingriffen des Staates in die Kreditgewährung dirigistische Ziele auch in der Produktion verfolgen zu können – führte 1946/1947 zur Verstaatlichung der Grundstoffindustrie, Elektrizitätswirtschaft, Großbanken

[12] Österreichische Nationalbank: Die österreichische Nationalbank in der Zweiten Republik. Erneuter Aufbau. http://www.oenb.at/de/ueber_die_oenb/bankh_archiv/geschichte_der_oenb/1945_bis_1998/19451998.jsp 4.8.2012

[13] Republik Österreich: Gesetz vom 30. November 1945 über Maßnahmen auf dem Gebiet der Währung (Schillinggesetz) , StGBl. 231/1945, vom 1. Dezember 1945

[14] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 184

[15] Siehe ausführlich Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 186 ff.

[16] Matis Herbert: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ In: Bachinger, K./ Butschek F./ Matis H./ Stiefel D.: Abschied vom Schilling. Eine österreichische Wirtschaftsgeschichte. Styria, Graz – Wien – Köln, 2001, S. 167

[17] Ausführlich u.a. Matis Herbert: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ In: Bachinger, K./ Butschek F./ Matis H./ Stiefel D.: Abschied vom Schilling. Eine österreichische Wirtschaftsgeschichte. Styria, Graz – Wien – Köln, 2001, S. 172 ff.

[18] Republik Österreich: Bundesgesetz vom 19. November 1947 über die Verringerung des Geldumlaufs und der Geldeinlagen bei Kreditunternehmungen (Währungsschutzgesetz, W.Sch.G.), BGBl. 250/1947

[19] Siehe Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 176

[20] Siehe zur „paktierten Inflation“ durch die drei Lohn-und Preisabkommen u.a. Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 310

[21] Republik Österreich; Bundesgesetz vom 19. Mai 1949 über die Bildung steuerfreier Rücklagen für Investitionen (Investitionsbegünstigungsgesetz 1949), BGBl. 134/1949

[22] Siehe ausführlich in englischer Sprache die Internetseite United States of America, Departement of State: Tripartite Gold Commission (TGC). http://www.state.gov/www/regions/eur/tripartite_gold_commission.html abgerufen 10.8.2012

[23] Siehe Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 177 ff

[24] Ausführlich u.a. Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 182 ff.

[25] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 195

[26] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 183

[27] Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 303

[28] Siehe u.a. Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 304 ff

[29] Siehe u.a. Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 200

[30] Siehe u.a. Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 187

[31] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 188

[32] Siehe Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 187

[33] Vgl. Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 203

[34] Siehe dazu Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 311

[35] Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 313

[36] Mutual Security Agency – Nachfolgeorganisation der Marshallplan-Administration

[37] Julius Raab, Österreichischer Bundeskanzler

[38] Reinhard Kamitz, Österreichischer Finanzminister

[39] Siehe u.a. Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 314 f.

Austria Presse Agentur: APA historisch. Zeitgeschichte online. 55-85. Österreichische Regierungen bis 1966 – Große Koalition. Im Internet verfügbar unter: http://www.historisch.apa.at/cms/apa-historisch/dossier.html?dossierID=AHD_19550909_AHD0001 abgerufen am 9.9.2012

[40] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 205

[41] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 205

[42] Siehe Grafik in Butschek, Felix: Die österreichische Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Wifo. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Fischer, Stuttgart, Wien 1985, S. 115

[43] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 205 unten, S. 206 oben

[44] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 20 7 unten, S. 208 oben

[45] u.a. Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Christian / Nautz, Jürgen / Theurl, Engelbert / Theurl, Theresia: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 317 unten, S. 318

[46] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 208

[47] Ausführlich Tabelle in Butschek, Felix: Die österreichische Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Wifo. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Fischer, Stuttgart, Wien 1985, S. 107, sowie S. 111 ff.

[48] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 209

[49] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 209

[50] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 210

näher Dirninger, Christian: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch. / Nautz, J. / Theurl, E. / Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Böhlau, Wien, 2007, S. 315

[51] Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E. / Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 316

[52] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 210

[53] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 210

[54] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 211

[55] WIFO: Gesamtschau der österreichischen Wirtschaft 1954. Wifo Heft 02/1955, S. 45

[56] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 217

[57] Siehe dazu 'Republik Österreich: Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 19. Juli 1956 über die Internationale Konferenz zur Regelung der österreichischen öffentlichen Vorkriegs-Auslandsschulden. BGBl 182/1956 vom 31. August 1956

[58] BGBl 182/1956 vom 31. August 1956, Empfehlungen 3. Abs.

[59] Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E./ Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 318 f.

[60] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 214

[61] Vgl. Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E./ Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 326 f.

[62] Näher Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch. / Nautz, J./ Theurl, E. / Theurl, Th- Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 319

[63] Siehe dazu u.a. Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E. / Theurl, Th-: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 290

[64] Näher Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E./ Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 297 1. u. 2. Absatz, S. 322 1. Abs.

[65] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 213

[66] Siehe dazu u.a. Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 214

[67] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 215

[68] Siehe u.a. Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E./ Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 327

[69] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schiling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 215

[70] Republik Österreich: Bundesgesetz vom 9. Juli 1953 über Maßnahmen zur Förderung der Ausfuhr (Ausfuhrförderungsgesetz 1953), BGBl. 119/1953 vom 19. August 1953

[71] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 216 Mitte

[72] Butschek, Felix: Die österreichische Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Wifo. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Fischer, Stuttgart, Wien 1985, S. 93

[73] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 216

[74] u.a. Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E./ Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 325

[75] WIFO: Gesamtschau der österreichischen Wirtschaft 1954. Wifo Heft 02/1955, S. 44

[76] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 216 unten

[77] Butschek, Felix: Die österreichische Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Wifo. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Fischer, Stuttgart, Wien 1985, S. 119

[78] Dirninger, Ch.: Zum Wandel in der ordnungspolitischen Dimension der Finanzpolitik. In: Dirninger, Ch./ Nautz, J. / Theurl, E./ Theurl, Th.: Zwischen Markt und Staat. Geschichte und Perspektiven der Ordnungspolitik in der Zweiten Republik. Wien, 2007, S. 327 unten, S. 328

[79] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 216

[80] WIFO: Gesamtschau der österreichischen Wirtschaft 1954. Wifo Heft 02/1955, S. 45

[81] WIFO: Gesamtschau der österreichischen Wirtschaft 1954. Wifo Heft 02/1955, S. 44

[82] WIFO: Gesamtschau der österreichischen Wirtschaft 1954. Wifo Heft 02/1955, S. 44

[83] Matis, H.: Vom Nachkriegselend zum Wirtschaftswunder – Der Schilling im „goldenen Zeitalter“ in Bachinger K./ Stiefel, D./ Matin H./ Butschek F.: Abschied vom Schilling. 2001, S. 216

[84] WIFO: Gesamtschau der österreichischen Wirtschaft 1954. Wifo Heft 02/1955, S. 44 sowie Details auch zu den Exporten S. 67 ff. und zu den Importen S. 72 f.

Details

Seiten
57
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656319528
ISBN (Buch)
9783656320883
Dateigröße
701 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v205540
Institution / Hochschule
Universität Salzburg – Geschichte
Note
2,0
Schlagworte
Austrokeynsianismus Wirtschaft Österreich Wirtschaft OECD Wirtschaftskrise Antizyklische Wirtschaftspoltik Geschichte Österreich Österreich Europa EURO Krise

Autor

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Titel: Österreichs Wirtschaftsperformance im OECD-Vergleich 1950-2012